\"Taigawurzel wirkt als sogenanntes Adaptogen. Darunter versteht man ein Therapeutikum, das in der Lage ist, die Widerstandskraft des Körpers gegen verschiedene Stressoren wie etwa psychischen Stress, UV-Strahlung, Krankheiten, Operationen, Schadstoffe oder jahreszeitlichen Wechsel zu stärken. ...
Die Wirkungen der Taigawurzel wurden intensiv untersucht. Es gibt rund 1000 Arbeiten zu diesem Thema, die meist aus der russischen Fachliteratur stammen. Bei den klinischen Studien bemängelte die WHO das häufige Fehlen von Kontrollen.
Noch am besten belegt sind bisher folgende Wirkungen der Taigawurzel:
die immunmodulierenden bzw. immunstabilisierenden, Rekonvaleszenz-fördernden Wirkungen
die Steigerung der Anpassungsreaktion auf Stressoren
die Leistungssteigerung und die verminderte Ermüdung....
Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP)
Müdigkeit und Schwäche, Tonikum
Rekonvaleszenz
nachlassende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit....
Gegenanzeigen
Sibirischer Ginseng sollte nicht länger als 3 Monate eingenommen werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause erfolgen.
Für Patienten mit Bluthochdruck, akutem Myokardinfarkt und Herzrhythmusstörungen wird die Pflanze nicht als sicher eingestuft.
Bei Allergien gegen Pflanzen aus der Familie der Efeugewächse soll der Sibirische Ginseng nicht verwendet werden. \"
http://www.phytodoc.de/heilpflanze/taigawurzel/wirkung/
Taigawurzel aber nicht bei Hashimoto-Thyreoiditis noch beim Morbus Basedow:
\"Stimulation des Immunsystems ist weder bei der Hashimoto-Thyreoiditis noch beim Morbus Basedow sinnvoll, da dadurch auch die Aktivität des Autoimmunprozesses verstärkt würde. Es besteht möglicherweise die Gefahr eines Krankheitsschubs mit erhöhter Bildung von Antikörpern und damit ein beschleunigtes Fortschreiten des Zerstörungsprozesses der Schilddrüse.
Nachfolgend sind einige immunsystemstimulierende Heilpflanzen aufgeführt, auf deren Anwendung bei einer Hashimoto-Thyreoiditis vorsichtshalber verzichtet werden sollte: Sonnenhut (Echinacea), Taigawurzel „sibirischer Ginseng“ (Eleutherococcus senticosus)\"
http://www.schilddruesenguide.de/sd_wechselwirkungen.html
- Editiert von Juliane am 22.04.2010, 09:33 -