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"Das Geheimnis der Hühnersuppe
Viele Amerikaner bekämpfen alles Mögliche mit Hühnersuppe, die sie "Jewish Penicillin" nennen. Für Aufsehen sorgte eine amerikanische Studie, die nachweisen konnte, dass dieses Hausmittel tatsächlich einen positiven Effekt bei grippalen Infekten hat. Nun entdeckten japanische Forscher, dass die gesundheitsfördernde Wirkung noch weit über den Einsatz als Erkältungsmittel hinaus geht
Vor sieben Jahren tauchten bereits erste Hinweise auf, dass Hühnerfleisch eine leicht blutdrucksenkende Wirkung haben kann. Das Forscherteam vermutete in Hühnerfüßen eine größere Menge des Stoffes, der den Blutdruck sinken lässt. Tatsächlich wurden sie fündig und konnten diesen natürlich vorkommenden Stoff, ein sogenanntes Kollagen-Hydrolysat, extrahieren.
Zutaten (für ca. 1,5 Liter):
1 Suppenhuhn (etwa 1,5 kg), 1 Zwiebel, 2 Möhren, 1 Stange Lauch, 1 Sellerie, etwas Salz, Pfeffer, Muskat und Safranpulver, ½ Bund gehackte Petersilie
Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und vierteln. Dann den Lauch, die Möhren, die Sellerie waschen, schälen und grob würfeln. Nun in einem großen Topf 2 Liter Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und das Huhn sowie das gewürfelte Gemüse und die Zwiebeln hineingeben. Die Suppe bei offenem Deckel ca. 2 Stunden langsam köcheln lassen. Während des Garens die Brühe hin und wieder mit einem Schaumlöffel „abschäumen“, also ausgekochtes Eiweiß entfernen, das sich auf der Oberfläche sammelt. Nach zwei Stunden das Huhn herausnehmen und die Brühe durch ein feines Haarsieb gießen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Muskat und Safran abschmecken. Das ausgekochte Huhn grob würfeln und als Suppeneinlage verwenden. "
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