Anthocyane in Heidelbeere , Rotkohl und Co.

Anthocyane in Heidelbeere , Rotkohl und Co.

Beitragvon Juliane » Sonntag 20. Juni 2010, 09:28

Anthocyane

sind " Stark wirkende Antioxidanzien. Pflanzenfarbstoffe. Die eigentlich wirksamen Substanzen sind die farblosen Vorstufen, die Proanthocyane. Sie zerfallen, sobald sie mit Sauerstoff in Berührung kommen; durch Kochen werden die meisten ebenfalls zerstört. Anthocyane sind vorhanden im Rotkohl und in den roten Salatsorten (Kopfsalate Barbarossa, Rotkäppchen; Eissalate Rosso und Sioux, Eichblattsalat), auch in Heidelbeeren [Waldheidelbeeren haben den höchsten Anteil überhaupt, in geringerem Masse die Gartenheidelbeeren und Holunderbeeren, in dunklen Bohnen und in Sauerkirschen]. Bewirkt ebenfalls den violetten Farbton in den Artischocken, blauen Farbton in Weintrauben, lila Farbton in den Auberginen, die Anthocyane sollen die Zellatmung verbessern, Darmkrebs und Ablagerung von LDL-Cholesterin in den Gefässen verhindern und vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen. Anthocyane in den Kirschen wirken schmerzstillend und entzündungshemmend......

Alle Farbstoffe schützen auch schon in kleinen Mengen vor Freien Radikalen° (Uni Jena, Volker Böhm). Gem. amerikanischen Wissenschaftlern schützen die Anthocyane der Sauerkirschen besser vor Freien Radikalen als Vitamin E. - Anthocyane bewirken auch beim weißen Spargel violette Verfärbung, wenn es dem Licht ausgesetzt wird."


http://www.bio-gaertner.de/Articles/V.GesundeErnaehrung-GesundesLeben/InhaltsstoffeObstGemuese/InhaltsstoffeA-B.html
Juliane
Alleswisser
 
Beiträge: 9305
Registriert: Freitag 16. Februar 2007, 21:54

Anthocyane in Heidelbeere , Rotkohl und Co.

Beitragvon Juliane » Sonntag 20. Juni 2010, 09:29

"Spezielle Farbstoffe der Heidelbeeren verleihen den Früchten nicht nur ihre intensive Färbung, sie hemmen auch ein Enzym, das bei Entzündungen eine Schlüsselrolle spielt. Dies fanden Forscher der Uni Würzburg in Laborversuchen heraus. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt „Molecular Nutrition & Food Research“ veröffentlicht.

Bislang war jedoch unklar, welches wirksame Element in den Beeren steckt. Nun deckte die Forschergruppe auf, dass besondere Farbstoffe der Heidelbeere – die so genannten Anthocyane – in den Entzündungsvorgang eingreifen und das Enzym Lipoxygenase hemmen. Die Wissenschaftler möchten ihre Entdeckung künftig für die Therapie von entzündlichen Darmerkrankungen nutzen."


http://www.netdoktor.de/News/Heidelbeeren-Farbstoffe-hem-1129980.html
Juliane
Alleswisser
 
Beiträge: 9305
Registriert: Freitag 16. Februar 2007, 21:54

Anthocyane in Heidelbeere , Rotkohl und Co.

Beitragvon Juliane » Sonntag 20. Juni 2010, 09:34

"Beeren enthalten in hohen Konzentrationen rote und blaue Farbstoffe, die so genannten Anthocyane. Ihnen werden zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben.
Anzeige
Regensburger Wissenschaftler konnten jetzt zeigen, dass neben den bereits bekannten Schutzmechanismen auch weitere Schutzfunktionen für Zellen von Anthocyanen übernommen werden.


Wie Mitarbeiter vom Lehrstuhl für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Pharmacological Research berichten, fungieren die Farbstoffe gleichzeitig als Hemmstoffe von zwei Enzymen, die für den Gehirnstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. In Experimenten an insgesamt 25 verschiedenen Beereninhaltsstoffen fanden sich mehrere Farbstoffe, die eine hemmende Wirkung auf die Monoaminooxidasen (MAO) A und B entfalteten.

MAO-Hemmstoffe zählen seit langem zu den bewährten Medikamenten in der Behandlung von M. Parkinson und von Depressionen. Zwar erreichten die Beerenwirkstoffe nicht die Effektstärke von handelsüblichen Arzneimitteln, doch es ist vorstellbar, dass ihre Einnahme mit der Nahrung gesundheitliche Vorteile bietet. MAO A und B wirken in den Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zelle. Eine Hemmung des Enzyms führt zum verlangsamten Abbau verschiedener Neurotransmitter wie Noradrenalin, Dopamin und Serotonin sowie einiger Hormone wie beispielsweise Adrenalin. Im Gehirnstoffwechsel stehen dann vermehrt Neurotransmitter zur Signalübertragung bereit.

Gegenwärtig ist noch unklar, welche Menge Beeren täglich zu essen ist, um eine messbare Hemmung von MAO A und B in der Praxis herbeizuführen. Besonders reich an Anthocyanen sind Heidelbeeren und Holunderbeeren, die davon je zwischen 600 und 1400mg pro 100g enthalten. Zu den übrigen Nahrungsquellen mit hohem Anthocyananteil zählen Weintrauben, Kirschen und Rotkohl bzw. Blaukraut."

http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/beereninhaltsstoffe_koennten_m_parkinson_schuetzen_130998.html
Juliane
Alleswisser
 
Beiträge: 9305
Registriert: Freitag 16. Februar 2007, 21:54

Anthocyane in Heidelbeere , Rotkohl und Co.

Beitragvon Juliane » Sonntag 20. Juni 2010, 09:40

"Gleich zwei Studien weisen aktuell auf mögliche gesundheitsfördernde Eigenschaften von Beeren hin: So geht ein US-amerikanisches Forscherteam davon aus, dass Heidelbeeren diverse Risikofaktoren für Herz und Kreislauf mindern können. Eine deutsche Wissenschafter-Gruppe wiederum vermutet, dass Beerenobst zur Vorbeugung von Morbus Parkinson beiträgt. Grund für die angenommenen Effekte auf Herz und Hirn – darin stimmen die beiden Untersuchungen überein – sollen die roten und blauen Farbstoffe (Anthocyane) sein, die vor allem in Heidel- und Holunderbeeren reichlich enthalten sind.

Wie E. Mitchell Seymour von der University of Michigan und Kollegen zuletzt bei einer Fachkonferenz in New Orleans berichteten, scheinen sich die Farbstoffe günstig auf Körperfett, Bauchfett, Blutfette und Blutzuckerwerte auszuwirken. Das schließen die Wissenschafter aus Tierexperimenten, bei denen Heidelbeerpulver verfüttert wurde. Zudem habe eine breit angelegte Frauengesundheitsstudie gezeigt, dass jene Teilnehmerinnen, deren Ernährung reich an Anthocyanen war, ein signifikant verringertes Risiko für Herzerkrankungen aufwiesen, so Seymour."

http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=120360
Juliane
Alleswisser
 
Beiträge: 9305
Registriert: Freitag 16. Februar 2007, 21:54


Zurück zu Behandlungsmethoden

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast