DFP-Literaturstudium: Schmerz
"Unter Arzneimittelinteraktionen versteht man die gegenseitige Beeinflussung der Wirkung von zwei oder mehr Medikamenten, die gleichzeitig eingenommen werden. Die Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelinteraktionen liegt bei der Einnahme von weniger als sechs Arzneimitteln bei etwa fünf Prozent und steigt bei mehr als 15 verschiedenen Medikamenten auf mehr als 40 Prozent an. Dabei handelt es sich bei 6,7 Prozent um schwere unerwünschte Wirkungen und bei 0,32 Prozent um tödliche Komplikationen.
Pharmakodynamische Interaktionen entstehen durch Interaktion an einem Rezeptor oder an einem Zielorgan und können die Wirkung additiv oder antagonistisch beeinflussen. Pharmakokinetische Interaktionen sind möglich beim Transport durch intrakorporale Membranen, bei der Resorption, der Verteilung, der Biotransformation und bei der Elimination von Arzneistoffen.
Der beste Weg zur Verhinderung von Arzneimittelinteraktionen ist die genaue Kenntnis der pharmakodynamischen sowie pharmakokinetischen Eigenschaften der zu kombinierenden Arzneistoffe...."
Weiterlesen hier
http://www.geriatrie-online.at/dynasite.cfm?dsmid=103909&dspaid=855129