umwelt·medizin·gesellschaft | 20 | 2/2007
Chemopherese® als neue Therapieoption
in der Umweltmedizin
In mehr als 22 Jahren hausärztlicher Tätigkeit - davon die
letzten 14 Jahre mit Schwerpunkt Umweltmedizin - war es für
mich immer frustrierend, bei umweltassoziierten Erkrankungen
80 % meiner Aktivität in Diagnostik zu investieren und nur
20 % für die Therapie übrig zu haben. Diese Dysbalance ist
einerseits durch die Notwendigkeit bedingt, die Erkrankung
des Patienten überhaupt beweisen zu müssen, andererseits
durch die Schwierigkeit eine wirksame Behandlung zu finden.
Im Januar 2007 wurde im INUS Medical Center,Furth im Wald,
zur Therapie chronischer Erkrankungen die therapeutische
Apherese neu eingeführt. Obwohl in der Indikationsliste in
Deutschland für die Apherese Umwelterkrankungen nicht
enthalten sind, erweist sich diese Behandlung bei CMI (Chronischen
Multisystemerkrankungen) als effektiv.
Einsatzgebiete
Die Chemopherese wird bei folgenden Indikationen eingesetzt:
· Multiples Chemikalien Sensitivitäts-Syndrom (MCS)
· Chronisches Erschöpfungs-Syndrom (CFS)
· Toxische Encephalopathie
· (Toxisches) Fibromyalgie-Syndrom
· Toxische Mitochondropathie
· Neuroborreliose
· M. Alzheimer
· Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
· Schwere allergische und toxische Hauterkrankungen (z.B.
Dr.med.Hans-Peter Donate
Facharzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin
Leiter Umweltmedizin
Dr.med. Richard Straube
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie,Hypertensiologe,
Gesundheitsökonom
Leiter Internationale Apheresestation
INUS Medical Center GmbH
Dr.-Adam-Voll-Str. 1
93437 Furth im Wald
Tel.: 09973/5005412
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/207_dbu.pdf