http://www.heilpraxisnet.de/
„Afa-Algen“. Diese Blaualgenart wächst in einem See im amerikanischen Oregon. Während einer Untersuchung der Stiftung Warentest nahmen die Tester vor allem die Produkte "Afa-Alge" (GSE, 60 Stück 21,30 Euro), "Blue Green Alge" (Hannes Pharma, 120 Stück 51 Euro) und "Blaugrüne Afa-Algen" (Wilco, 150 Stück 31,50 Euro ) unter die Lupe. In allen Produkten fand die Stiftung Warentest Spuren eines Bakteriengiftes.
28.01.2011
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/warnung-vor-algen-praeparate-4985.php
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/
Bei den sogenannten AFA-Algen, volkstümlich auch als blaue oder blaugrüne Uralgen bezeichnet, handelt es sich um Cyanobakterien (Aphanizomeon flos-aquae). Von diesen Organismen ist bekannt, dass bestimmte Stämme Gifte bilden, die das Nervensystem angreifen und schädigen können. Außerdem können sie mit anderen Cyanobakterien verunreinigt sein, die leberschädigende Gifte (Microcystine) erzeugen. Untersuchungen in den USA haben gezeigt, dass getrocknete AFA-Algen je nach Zeitpunkt der Ernte erhebliche Mengen solcher Microcystine enthalten können.
21.03.2002
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2002/08/bgvv_und_bfarm_warnen__nahrungsergaenzungsmittel_aus_afa_algen_koennen_keine_medizinische_therapie_ersetzen-987.html
"Laut dieser amerikanischen Studie war der Gehalt in über 70% der untersuchten Proben so hoch, dass die täglich tolerierbare Aufnahmemenge bei einer empfohlenen täglichen Verzehrsmenge von 2 g Algen zum Teil erheblich überschritten wurde. Da Nahrungsergänzungsmittel täglich über einen längeren Zeitraum konsumiert werden, ist bei einer chronischen Belastung des Organismus mit derart großen Microcystin-Mengen eine Gefährdung der Gesundheit nicht auszuschließen."
Assessing Potential Health Risks from Microcystin Toxins in Blue-Green Algae Dietary Supplements
http://ehp03.niehs.nih.gov/article/fetchArticle.action?articleURI=info:doi/10.1289/ehp.00108435
http://www.agpf.de/Heilmittelwerbegesetz.htm