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Die Methylierungsdiät

BeitragVerfasst: Montag 13. August 2012, 08:35
von Juliane
drstrunz.de/news

"Jirtle erfand die Methylierungsdiät. Und die bestand - oh Wunder, oh Wunder - aus NEM. Aus Nahrungsergänzungsmitteln. Aus vier Substanzen:

Folsäure, Vitamin B 12
Cholin, Betain

Jirtle glaubte also nicht an "Vitamine haben wir alle genug", sondern er hat diese Stoffe dem Essen zugefügt. Substanzen, die "genau jene Enzyme im Körper benötigen um Methylgruppen an die Gene zu heften". Um die Gene damit stumm zu stellen. Zitat:

"Offenbar war das krankheitsauslösende DNA-Stück während der Embryonalentwicklung epigenetisch still gelegt worden. Und offenbar war die Methylierungsdiät dafür verantwortlich".

Krebsforscher Jirtle meint dazu: "Wir wussten schon lange, dass die mütterliche Ernährung die Krankheitsanfälligkeit der Nachkommen tiefgreifend beeinflusst, aber wir konnten uns niemals den Ursache-Wirkungs-zusammenhang erklären". Und weiter: "Wir haben als erste überhaupt gezeigt, wie eine gezielte Nahrungsergänzung bei der Mutter die Genexpression ihres Nachwuchses zeitlebens verändern kann".

Fazit: Der Mensch ist, was er isst - das ist klar. Doch nun wissen wir: Wir sind auch das, was unsere Mutter gegessen hat.

Bewiesen vom Man of the Year 2007. Mithilfe der Methylierungsdiät. Also mit Nahrungsergänzungsmitteln. Die wir in Deutschland selbstverständlich nicht brauchen."

http://www.drstrunz.de/news/2012/08/120813_manndesjahres.php

Die Methylierungsdiät

BeitragVerfasst: Montag 13. August 2012, 08:36
von Juliane
"Eine Vererbung epigenetischer Prägungen wurde 2003 von Randy Jirtle und Robert Waterland mittels Mäuseexperimenten vorgeschlagen.[7][8] Weiblichen Agoutimäusen wurde vor der Paarung und während der Schwangerschaft eine bestimmte Zusammensetzung an Nährstoffen verabreicht. Es zeigte sich, dass ein Großteil der Nachkommen nicht den typischen Phänotyp aufweist."


Mol Cell Biol. 2003 Aug;23(15):5293-300.
Transposable elements: targets for early nutritional effects on epigenetic gene regulation.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12861015?dopt=Abstract

http://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik

Die Methylierungsdiät

BeitragVerfasst: Montag 13. August 2012, 09:12
von Juliane
"Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 soll Betain in der Lage sein, erhöhte Homocystein-Werte im menschlichen Blut zu senken.[7] Dies gilt als protektiv gegen Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen wie Hypertonie, pAVK, Herzinfarkt, Apoplex. Die Zustandsverbesserung bei manifester Fettleber ist als ungesichert anzusehen, da klinische Untersuchungen nur an Ratten und beim Menschen an zehn ausgewählten Personen vorliegen.[8]

Arzneilich wird Betain zur unterstützenden Behandlung der selten auftretenden Homocystinurie, einer angeborenen Stoffwechselstörung, verwendet."

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"Man findet Betain in vielen Pflanzenteilen (Broccoli, Spinat) und Rübenzucker-Melasse, darüber hinaus in Miesmuscheln, Extrakten aus Krabben sowie in Dornhaimuskeln. Der Name Betain wird durch das Vorkommen in der Zuckerrübe (lat. Beta vulgaris) abgeleitet, dort gewinnt man es als Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung.[4]"

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"Betain wird mittels Extraktion aus Rübenzuckermelasse gewonnen. Ferner ist es synthetisch durch nukleophile Substitution von Chloressigsäure mit Trimethylamin zugänglich.[6]"

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