Hyperbare Sauerstofftherapie

Hyperbare Sauerstofftherapie

Beitragvon Juliane » Montag 20. August 2012, 09:30

Der Neurologe Dr. David Perlmutter aus Naples, Florida behandelt MCS/CFS unter anderem mit hyperbarer Sauerstofftherapie in Kombination mit Gluthationinfusionen, Nahrungsergänzung, Fasten, Ernährungsumstellung, Mediation.


Zitat Dr. Perlmutter
\"An unseren Instituten...helfen wir unseren Klienten ihre Mitochondrien ..zu heilen...\"


http://books.google.de/books?id=IV4ZsgHjcGkC&pg=PT16&lpg=PT16&dq=David+Perlmutter+++mitochondrien&source=bl&ots=OJbNTj8uiR&sig=R8ZW67If2RE0JPq7-C3PF7a1xO0&hl=de&sa=X&ei=Vyj1T7bhNczRsgbs0pDHBQ&sqi=2&ved=0CFgQ6AEwBw#v=onepage&q=David%20Perlmutter%20%20%20mitochondrien&f=false


Übersicht der Empfehlungen von Dr.David Perlmutter

Nahrungsergänzung:

DHA
Olivenöl
Kokosöl
Curcumin
Grüntee
Sulforphan http://de.wikipedia.org/wiki/Sulforaphan
Pterostilben http://en.wikipedia.org/wiki/Pterostilbene

Bewegung
Yoga
Meditation/schamanische Übungen

Ernährung Kalorien nach Normalgewicht
\"nur eine Kohlenhydratportion täglich\"
1 Fastentag in der Woche


http://www.amazon.de/Power-Your-Brain-David-Perlmutter/dp/1848503105/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1341287699&sr=8-3

http://www.amazon.de/Das-erleuchtete-Gehirn-Schamanismus-Neurowissenschaft/dp/3442219639



Neurologe Dr. David Perlmutter Naples, Florida
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- Editiert von Juliane am 20.08.2012, 10:41 -
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Hyperbare Sauerstofftherapie

Beitragvon Juliane » Montag 20. August 2012, 09:31

hyperbare Sauerstofftherapie/ hyperbare Oxygenierung (HBO)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperbare_Oxygenierung

http://www.uniklinik-duesseldorf.de/HBO
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Hyperbare Sauerstofftherapie

Beitragvon Kira » Montag 20. August 2012, 11:25

Risiken und Nebenwirkungen bei Anwendung der hyperbaren Sauerstofftherapie sind:

Schädigung der Lunge durch Sauerstoff (ALI und ARDS). Sie entsteht durch die Einwirkung einer hohen „Dosis“ von Sauerstoff. Gleiches Erkrankungsbild ist auch bei Patienten mit langfristiger maschineller Beatmung mit 100 % Sauerstoff bekannt. Bei der Sauerstoffüberdrucktherapie sind bleibenden Lungenschäden bei sachgerechter Anwendung nicht zu erwarten.
Krampfanfall (wie bei Epilepsie) des Gehirns. Er entsteht durch die Einwirkung einer hohen „Dosis“ von Sauerstoff. Diese Nebenwirkung ist sehr selten (1 Vorkommen in 3388 Behandlungen, entsprechend 0,03 % behandlungsanzahlbezogen), aber wie jeder Krampfanfall des Gehirns prinzipiell gefährlich (Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen, Verlegung von Atemwegen). Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Krampfanfällen unter HBO-Bedingungen hängt dabei einerseits vom Gesundheitszustand des Patienten und andererseits von der Sauerstoffdosis bzw. der Expositionszeit gegenüber hohen Sauerstoffkonzentrationen ab. Eine Voraussage anhand empirischer Daten oder Berechnungen ist allerdings nicht möglich, weil unbesehen der Zusammenhänge eine hohe intra- und interindividuelle Variabilität vorhanden ist.[23][24]
Kurzsichtigkeit durch Einwirkung von Sauerstoff. Sie entsteht ebenfalls durch die Einwirkung von hohen „Dosen“ von Sauerstoff. Die Kurzsichtigkeit ist nur gering ausgeprägt und bildet sich vollständig zurück. Bei Verwendung eines Kopfzeltes ist die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens höher, aber diese Nebenwirkung betrifft immerhin 50 % der behandelten Patienten mit mehr als 15 Therapieeinheiten HBO (wird aber nur von sehr wenigen bemerkt).
Übelkeit, Erbrechen - selten, durch Volumenveränderung infolge Druck, aber auch durch Sauerstoff möglich.
Barotrauma des Trommelfells: Diese Nebenwirkung ist häufig. Zumeist beschränkt sie sich aber auf eine geringfügige Rötung der Trommelfelle, welche von selbst binnen 24 Stunden abheilt. Bei Kindern (vgl. Häufigkeit von Mittelohrentzündungen) ist die Nebenwirkungshäufigkeit höher.
Brandgefahr in der Druckkammer : Dies gilt insbesondere für die Atmosphäre mit 100 % Sauerstoff in einer Einpersonendruckkammer. In Mehrpersonendruckkammer ist das Risiko zwar auch erhöht, aber de facto unbedeutend. Die Atmung findet in einem fast geschlossenen System statt, die Kammerluft besteht aus Druckluft und in Deutschland ist eine Überwachung des Sauerstoffgehaltes der Kammerluft zwingend vorgeschrieben (muss weniger als 22 % sein).
http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperbare_Oxygenierung#Risiken_und_Nebenwirkungen
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Hyperbare Sauerstofftherapie

Beitragvon Kira » Montag 20. August 2012, 11:28

Nebenwirkungen
Die behandlungstypischen Nebenwirkungen resultieren aus den Gasgesetzen, hier speziell aus dem Gesetz von Boyle und Mariotte, sind also ein Druck-Volumen-Problem.

Probleme mit dem Druckausgleich sind relativ häufig und betreffen vorwiegend das Mittelohr. Durch gefühlvolles Fahren der Druckkammer und durch Druckausgleichsmanöver (Valsalva, Flüssigkeit trinken, Gähnen ... ) sind diese Probleme beherrschbar. Gelegentlich bereiten die Stirnhöhlen oder die Oberkieferhöhlen Schwierigkeiten, besonders im Rahmen von Allgemeininfekten. Barotraumen der Zähne sind selten.

Das Risiko einen Lungenriss zu erleiden ( nur beim Auftauchen möglich ) ist extrem gering. Gefährdet können Patienten sein, deren Lunge Anomalien aufweist, wie extreme Emphysemblasen, die zudem schlecht belüftet sein müssen. Hier besteht die Möglichkeit eines air trapping.

Das ZNS ist bekanntermaßen sauerstoffempfindlich. Unter hohen Sauerstoffspannungen sind mit und ohne Aura epileptische Krämpfe möglich. Diese Nebenwirkung gehört aber beim heutigen Therapiestandart zu den extremen Seltenheiten. Man nennt diesen Sauerstoffeffekt auch nach seinem Entdecker Paul Bert Effekt.

Aus der Anästhesie und der Intensivmedizin weiß man um die Probleme, die bei normobar mit Sauerstoff beatmeten Patienten auftreten können. Sauerstoff kann bei genügend langer Einwirkung und in Abhängigkeit von individuellen Faktoren zerstörend auf das Surfactant wirken. Die oberflächenaktiven Substanzen wie Lezithin und Lipoproteine werden oxydiert und können u.U. nicht in genügender Zeit und Menge nachgebildet werden. Die Oberflächenspannung wird dadurch regional unterschiedlich soweit erhöht, dass der notwendige Öffnungsdruck (normal 6 cm Wassersäule) durch die Atemarbeit oder vom Beatmungssystem nicht erreicht wird. Das Resultat ist die Ausbildung einer Atelektase. Zur kalkulatorischen Abschätzung des Atelektaserisikos unter 100% O2 wurde die UPTD eingeführt: Unit Pulmonary Toxicity Dosage.

[ 1 UPTD = 1 bar O2 für 1 min. ]

Man rechnet mit 2 % Vitalkapazitätsreduktion bei 615 UPTD und mit 10 % Vitalkapazitätsreduktion bei 1425 UPTD.

Unter hyperbaren Bedingungen ( z. B.. 10 m Wassertiefe entsprechend 2 bar) errechnen sich bei der gebräuchlichen Expositionszeit von 60 - 120 min. UPTD Werte von 120 - 240. Dies ist ein theoretisches ( tierexperimentelles ) Modell mit begrenzter Abwendungs-Möglichkeit auf humanmedizinische Einzelbelange, erlaubt aber doch eine grobe Abschätzung des Atelektaserisikos. In der heutigen Praxis der HBO sind Atelektasen beim Menschen nicht zu beobachten.

http://www.oxytrans.de/HBO/Fachinformation.htm#10
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