Fruktosemalabsorption/Fruktoseintoleranz

Fruktosemalabsorption/Fruktoseintoleranz

Beitragvon Juliane » Dienstag 25. September 2012, 07:34

Wiki:


"Die Bedeutung der Intestinalen Fruktoseintoleranz hat in der Vergangenheit zugenommen, da sich die Menge an Fructose in der Nahrung in den letzten Jahren durch industriell bereitgestellte Süßungsmittel dramatisch erhöht hat.[1] Schätzungen der Verbreitung gehen von bis zu 30 % der Gesamtbevölkerung in westlichen Ländern und Afrika aus, und deuten eine mit 10 % der Bevölkerung geringere Verbreitung in Asien an.[5]

Die übliche tägliche Aufnahme von Fruchtzucker mit der Nahrung in verschiedenen Ländern liegt bei 11–54 g je Person.[1]....


Wissenschaftliche Studien in verschiedenen Ländern zeigen, dass bei Gabe von 25 g Fruchtzucker etwa ein Drittel der Menschen eine Fruktosemalabsorption aufweist,[7][8][9] und von diesen hat wiederum ungefähr ein Drittel Symptome durch die malabsorbierte Fructose[7][9], d.h. intestinale Fruktoseintoleranz......


Cohen[40] berichtet, dass bei fünf Kindern im Alter von 12 bis 25 Monaten die permanente Umstellung auf fettarmere Kost wie fettarme Milch, z.T. in Verbindung mit Gabe von Fruchtsäften und Ballaststoffen, zu permanenten mehrmonatigen Durchfällen führte, die innerhalb 5-28 Tagen nach Umstellung auf fettreichere Ernährung verschwanden und bei fettreduzierter Nahrung wieder auftraten. Er folgert, dass die zuvor schon bekannten Effekte von fettreicherer Ernährung wie langsamere Magenentleerung und erhöhte oroanale Transitzeit verantwortlich sind. In einer weiteren Studie[41] zeigt Cohen, dass bei 97 % von Kindern mit anhaltendem Durchfall (häufig verursacht durch eine vorangegangene Magenentzündung) bei umgesetzter fettreicherer Ernährung der Durchfall verschwindet und wieder zurückkehrt, sobald wieder auf fettreduzierte Nahrung umgestellt wird. Er verweist darauf, dass bei Laktoseintoleranz die üblichen 3,5 % Fett in der Milch als Fettquelle automatisch entfallen. Siehe auch Abschnitt "Vorbeugung / Im Kindesalter".



Es ist bekannt, dass häufig im Alter von 1 bis 5 Jahren faulig riechende wässrige Durchfälle auftreten, wenn Früchte in die Nahrung aufgenommen werden und größere Mengen Fruchtsaft (insbesondere Apfelsaft) konsumiert werden......


Es ist keine Literatur bekannt, die belegt, dass eine Diät, bei der Fructose gemieden wird, zu einer Wiederherstellung der Darmflora geführt hat, wodurch die intestinale Fruktoseintoleranz verschwunden wäre. Es ist aber bekannt, dass die Expression von GLUT-5 mit abnehmender Menge Fructose im Speisebrei abnimmt[1] und bei Ratten, dass bereits eine 3-tägige fructosereiche Ernährung die Fructoseaufnahmekapazität des Dünndarms dramatisch erhöht[43][44], so dass bei einer fructosearmen Diät auf jeden Fall dieser kontraproduktive Effekt erzielt wird......"


http://de.wikipedia.org/wiki/Fruktosemalabsorption


"Der Fructosetransporter (GLUT5) (Gen: SLC2A5) ist dasjenige Protein in der Zellmembran von Darmepithelzellen von Chordatieren, das die Aufnahme von Fructose, mittels erleichterter Diffusion (passiver Transport), in die Zelle bewerkstelligt. Es handelt sich also um ein Transportprotein. GLUT5 wird beim Menschen hauptsächlich im Dünndarm und in den Spermien gebildet, und in geringem Maß in den Nieren, Muskeln und Fettzellen. Es ist nichts über Mutationen im SLC2A5-Gen bekannt"

http://de.wikipedia.org/wiki/Fructosetransporter
Juliane
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