Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Notfall

Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Notfall

Beitragvon Kira » Samstag 22. Oktober 2016, 12:29

Sendetermin
Sa, 15.10.16 | 16:00 Uhr
Das Erste

Notfall Wechselwirkung

Im bayrischen Fürth landen täglich um die 150 Menschen in der Notaufnahme. Häufig rätseln die Ärzte, was genau die Symptome ihrer Patienten ausgelöst haben könnte. Wie kam es zu der Magenblutung, war der Unfall vielleicht durch einen Schwindel ausgelöst oder hat der Achillessehnenriss eine Vorgeschichte? Bei bis zu 20 Patienten am Tag haben die Mediziner inzwischen den Verdacht, dass Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente die Ursache für ihre Einlieferung sein könnten.


Zwei Millionen Betroffene?
...

http://www.daserste.de/information/wiss ... e-112.html

http://www.ardmediathek.de/tv/W-wie-Wis ... d=38332334

siehe hierzu u.a. auch

Nebenwirkungen Medikamente - MCS viewtopic.php?f=73&t=10103&p=76385

Fluorchinolone mit Nebenwirkungen viewtopic.php?f=33&t=19660

Doku: Ein Milliarden Geschäft - Gefährliche Psychopharmaka viewtopic.php?f=64&t=21620

Suchanfrage: arzneimittelwirkungen search.php?keywords=Arzneimittelwirkungen
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Leckermäulchen » Sonntag 23. Oktober 2016, 13:54

Ich denke, die Nofall-Ärzte liegen mit ihrem Verdacht hier ziemlich richtig.

Und wenn man wohl davon ausgehen kann, dass das "nur" die Spitze des Eisberges ist, dürfte es auch für all die anderen, die bei Medikamenteneinnahmen üble, die Gesundheit zusätzlich beeinträchtigende Nebenwirkungen verspüren, die aber nicht zum Notfall führen (müssen), angeraten sein, auf Hilfs-, Zusatz-, Füll- und Farbstoffe und was nicht noch alles Überflüssiges (außer in Lebensmitteln) auch in Arzneimitteln drin sein mag, zu verzichten.

Nur spielen da leider die wenigsten Apotheken mit, wenn man als Kunde dies fordert. Und selbst mir, die mir das ausdrücklich schriftlich von einem Umweltmediziner mitgegeben worden ist, was ich bei solchen Fällen in der Apotheke evtl. vorlegen muss (falls man hinter dem Tresen auf Krawall gebürstet ist), legt man dann gerne jede Menge Steine in den Weg. :!:
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Leckermäulchen » Mittwoch 26. Oktober 2016, 11:47

Weil ich oben im meinem Post erwähnte, dass diese ganzen überflüssigen Stoffe (aber auch natürliche Allergene und zu Unverträglichkeit führende Inhaltsstoffe) in sehr vielen "gesunden" Lebensmitteln drin sind, die ich arglos 50 Jahre lang aß, hatte ich während dieser "ersten Hälfte (?)" meines Lebens ( ;) ) andauernd Nebenwirkungen, die wohl vergleichbar damit sind. Sie hatten mich wochen-, monate- oder gar jahrelang völlig in Schach gehalten, aber - außer bei zu Anaphylaxie führenden Inhaltsstoffen - fast nie so weit, dass ich deswegen gestorben wäre bzw. dass jemand auf die Idee gekommen wäre, dafür eine bzw. mehrere somatische Ursachen dingfest zu machen. Da hält man wohl auch heute noch gern schnell mal an der Psychothese fest. Armes Deutschland.

Welches Land steht eigentlich vor uns in der Rankingliste der ausreichend vorhandenen korrekten Diagnostizierer und Behandler von pharmafeindlichen Krankheiten? Dabei sollte die Anzahl Ärzte, akzeptierende und geeignete Einrichtungen, Rückerstattung der gesundheitsbedingten Kosten genauso selbstverständlich erreichbar sein wie der Hausarzt etc. Dann könnte man evtl. erwägen, auszuwandern... :o

Am besten aber wäre, die Ärzte, die das mit den Nebenwirkungen bei Medikamenteneinnahme durchaus erkannten, würden ebenso offen auf Notfälle aufgrund von Lebensmittelunverträglichkeitsreaktionen reagieren und hier genauso schlussfolgern. Ob die wohl Frau Prof. Doris Rapp kennen? Die weiß nämlich voll Bescheid :!: Solche Ärzte braucht das Land :!: :!: :!: :!:
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Leckermäulchen » Mittwoch 26. Oktober 2016, 12:28

Nebenwirkungen eingenommener Mahlzeiten - Ursache für Notfall
hätte ich auch schreiben können - aber wäre das als Unverträglichkeitsreaktion und nicht als Lebensmittelvergiftung den Ärzten genauso klar - wenn keine Anaphylaxie vorliegt?
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon shadow » Donnerstag 27. Oktober 2016, 01:38

Wenn Medikamente krank machen


Pillen für alle Fälle? Unterschätzte Risiken und Lösungswege


Unsere Gesundheit ist das Kostbarste, was wir haben. Um sie zu erhalten, greifen wir zu allen möglichen Arten von Pillen und Tropfen. Doch machen Medikamente wirklich immer gesund? Schön wär's! Viele Mittel nützen weniger als gedacht und häufig machen sie sogar krank. Hinter zahlreichen Leiden, die Ärzte heute diagnostizieren, stecken in Wirklichkeit nicht körperliche oder seelische Defekte, sondern die Nebenwirkungen massenhaft konsumierter Arzneien. Je älter wir werden, desto größer ist die Gefahr. Aber selbst die Jüngsten werden immer öfter zu Opfern der pharmazeutischen Industrie. Mehr noch: Oft werden die Nebenwirkungen nicht als solche erkannt. Und nur selten wird das Problem publik. Dabei sind die Folgen massiv. Seriösen Schätzungen zufolge kommt es jedes Jahr zu rund 500.000 Arzneimittelzwischenfällen, rund 50.000 davon enden tödlich. Und das, obwohl die meisten schweren Arzneimittelnebenwirkungen vermeidbar sind.

Dieser Vortrag zeigt:
•dass viele Patienten jahrelang Medikamente schlucken, die ihnen mehr schaden als nützen
•warum Senioren besonders häufig Opfer von Nebenwirkungen und Fehldiagnosen werden
•dass viele gängige Arzneimittel für ältere Menschen ungeeignet sind - und ihnen gar nicht verordnet werden sollten
•warum Ärzte und Patienten Nebenwirkungen häufig nicht erkennen
•die häufigsten Fehler, die Mediziner beim Verschreiben von Arzneimitteln machen
•wie sich diese Fehler verhindern lassen
•und was Sie selbst tun können (und sollten), um sich vor Schäden durch Medikamente zu schützen



Dauer des Vortrags: 45 bis 60 Minuten, plus Diskussion: 90 Minuten
....


http://www.corneliastolze.de/vortraege



Das Buch zum Vortrag

"Krank durch Medikamente. Wenn Antibiotika depressiv, Schlafmittel dement und Blutdrucksenker impotent machen"

Zum Inhalt

Arzneimittel sollen heilen, Beschwerden lindern und, wenn möglich, sogar vor künftigen Leiden bewahren. Doch machen Medikamente wirklich immer gesund?

Mitnichten. Viele Mittel nützen weniger als gedacht und häufig machen sie sogar krank. Ob Herzrasen, Schlafstörungen, Parkinson oder Demenz – hinter etlichen Leiden, die Mediziner heute diagnostizieren, stecken die Nebenwirkungen massenhaft konsumierter Arzneien.
Das zeigen unter anderem zahlreiche Fallgeschichten in diesem Buch: Ein vielfach gegen Rückenschmerz eingesetztes Arzneimittel bringt einen kerngesunden Mittvierziger innerhalb weniger Tage ins Grab. Eine rüstige Seniorin, die seit Jahren schlecht schläft, wird scheinbar dement, bis der Schwiegersohn die wahre Ursache entdeckt. Ein treusorgender Ehemann und Vater von Mitte 60 fängt wenige Jahre nach einer Parkinson-Diagnose plötzlich an krankhaft zu zocken. Er verpulvert Tausende von Euro bei allen möglichen Arten von Glücksspielen und treibt die gesamte Familie in den Ruin - weil keiner ahnt, dass das merkwürdige Verhalten an den Pillen gegen Parkinson liegt.



Doch wer informiert ist, kann sich vor Schäden durch Arzneimittel schützen.

Dieses Buch verrät Ihnen, welche Wirkstoffe welche „Krankheitsbilder“ vortäuschen können. Sie lernen, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt zu Ihrem eigenen Gesundheitsmanager werden können. Das nämlich ist heute - angesichts der Massenabfertigung in vielen Praxen - wichtiger denn je.


http://www.corneliastolze.de/buecher
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Pneumotoxische Arzneimittel - Lunge in Gefahr

Beitragvon Kira » Donnerstag 12. Januar 2017, 19:33

Ausgabe 02/2017

Pneumotoxische Arzneimittel


Lunge in Gefahr


Von Burkhard Kleuser / Das Spektrum medikamenten-induzierter Nebenwirkungen an der Lunge kann vom banalen ­Husten bis zum akuten Lungenversagen reichen. Sollen irreversible Schäden ­vermieden werden, müssen die ursächlich in Frage ­kommenden Arzneimittel bei geringstem Verdacht abgesetzt ­werden.
...

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... L&id=67023
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Kira » Samstag 21. Januar 2017, 12:05

Ausgabe 02/2017

Statistik
Suizidale Gefahren durch Arzneimittel


Von Peter Schweikert-Wehner

Die Laienpresse greift immer mal wieder das Thema Arzneimittel und Suizidalität auf. In einigen Fällen legen statistische Zahlen tatsächlich einen Zusammenhang zwischen einzelnen Arzneistoffen und Selbsttötungsgedanken nahe. Stets im Einzelfall ist das Risiko gegen den Nutzen des Arzneimittels abzuwägen.

Apremilast ist ein Phosphordiesterase-4-Hemmer zur Behandlung der Schuppenflechte, der in den USA seit 2014 und in Europa seit 2015 zugelassen. Bereits die Vorgängersubstanz Roflumilast fiel in klinischen Studien durch Zunahme von Depressionen auf. Bis März 2016 wurde bei weltweit 105 000 Patienten, die Apremilast bekamen, 65-mal Suizidalität festgestellt. Bei 32 dieser Patienten verbesserte sich die Gefühlslage nach dem Absetzen des Medikamentes.

Chinolone unter Verdacht

Interferone übernehmen im Immunsystem eine Botenfunktionen und können gentechnisch nachgebildet werden. Sie werden eingesetzt gegen Hepatitis, Multiple Sklerose und andere Erkrankungen. Dabei traten in Studien im Vergleich zu Placebo bei den Patienten im Verumarm etwa doppelt so viele Suizid­gedanken auf. Weltweit sind Einzelfälle von Suizid beschrieben.

Die Gyrasehemmer Ofloxacin, Cipro­floxacin und Levofloxacin sind vielfältig eingesetzte Antibiotika bei Harnwegsinfekten, Lungenentzündungen, Meningitis und anderen bakteriellen Erkrankungen. Ihre ZNS-Gängigkeit zeigt sich bereits dadurch, dass Patienten häufig über Albträume während der Behandlung mit Chinolonen berichten. So sind Halluzinationen, Depressionen und Psychosen als Gruppeneffekte vielfach beschrieben. Allein bis 2004 berichten die deutschen Arzneimittelkommissionen über 44 Fälle von suizidalen Gedanken unter der Behandlung mit Gyrasehemmern.

Der 5-α-Reduktasehemmer Fina­sterid, der gegen Haarausfall und Prostata­vergrößerung eingesetzt wird, reduziert die Menge an Dihydrotesto­steron im Organismus. Der Wirkstoff kann im Liquor des zentralen Nervensystems nachgewiesen werden. Depressionen sind als Nebenwirkungen bekannt. Die kanadische Arzneimittelbehörde Health Canada erfasste bis 2015 zwölf Berichte über suizidale Gedanken bei Patienten. Der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA lagen bis 2012 schon 78 Verdachtsfälle vor. Der europäischen Arzneimittel­behörde EMA liegen bis 2016 149 Fälle von suizidalen Gedanken bei Patienten und 43 Fälle von Selbsttötungen vor.

Erhöhtes Risiko unter SSRI

Vareniclin, ein Wirkstoff mit modularer Wirkung am nicotinischen Acetylcholinrezeptor, wird zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Es gibt Verdachtsfälle für suizidale Gedanken, aber bisher keine Meldungen im Register des Bundesinstutits für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Bupropion, das die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin hemmt, wird zur Raucherentwöhnung (Zyban®) und als Anti­depressivum (Elontril®) eingesetzt. Im BfArM-Register finden sich bis November 2016 eine Meldung zu Depressionen, sechs zu suizidalen Gedanken und zwei zu Suizidversuchen.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) stehen ebenfalls im Verdacht, Suizidgedanken zu fördern. Belastbare Zahlen gibt es für Paroxetin und Venlafaxin. In Studien mit Heranwachsenden wurden unter Paroxetin dreimal mehr Suizide als in der Placebogruppe festgestellt. Bei Venlafaxin gab es in der Verumgruppe zwei Suizidversuche, während im Placeboarm keiner auftrat.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=67050
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Kira » Samstag 21. Januar 2017, 12:21

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer

Aktuelle Rote-Hand-Briefe

Hier finden Sie von pharmazeutischen Unternehmern versandte sog. Rote-Hand-Briefe, mit denen die Fachkreise über neu erkannte, bedeutende Arzneimittelrisiken und Maßnahmen zu ihrer Minderung informiert werden.

http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherh ... index.html
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Kira » Montag 23. Januar 2017, 11:30

Ausgabe 10/2012

Nebenwirkungen
Arzneimittelattacke auf die Nieren


Von Hartmut Morck

Praktisch jedes Medikament kann die Nieren schädigen. Tückisch ist, dass dies zunächst keine Schmerzen oder sonstigen Probleme bereitet. Dabei kann die nephrotoxische Dauerattacke das Organ irreversibel schädigen. Welche Arzneistoffe sind hauptsächlich beteiligt, und welche Patienten sind besonders gefährdet?

Die Niere ist aufgrund ihrer physiolo­gischen Aufgaben besonders anfällig für unerwünschte Arzneimittelwirkungen. ...

http://ww2.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=41143
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Re: Nebenwirkungen eingenommener Medikamente-Ursache für Not

Beitragvon Kira » Mittwoch 8. Februar 2017, 12:09

Maschinelle Übersetzung
24. Januar 2017
Von Anh-usa

Medikamente funktionieren nicht!


Studien über die Wirksamkeit der größten Anbietern der Pharma-Industrie sind ehrlich gesagt erschreckend, nach Ansicht der Forscher.

Wir – als einzelne Verbraucher und Steuerzahler – verschwenden offenbar Geld für teure Medikamente, die nicht funktionieren. Und die Nebenwirkungen sind oft katastrophal. ...


Original


Drugs Don’t Work!

By anh-usa on January 24, 2017




Studies on the effectiveness of the drug industry’s biggest sellers are frankly shocking, according to researchers.

We—as individual consumers and as taxpayers—are apparently wasting money on expensive drugs that don’t work. And the side effects are often disastrous.
...

http://www.anh-usa.org/drugs-dont-work
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Nebenwirkungen von Arzneimitteln-Solche Studien sind unbrauc

Beitragvon shadow » Sonntag 30. Juli 2017, 11:02

Nebenwirkungen von Arzneimitteln

„Solche Studien sind unbrauchbar“

Postmarketingstudien sollen nach der Zulassung Nebenwirkungen von Medikamenten aufdecken. Veröffentlicht werden die Ergebnisse nur selten.



22. 7. 2017

Kathrin Burger

MÜNCHEN taz | Arzneimittel sollten wirksam und sicher sein. Das ist nicht nur ein Wunschtraum von Patien­ten, sondern rechtlich vorgeschrieben. Darum müssen Medikamente sich auch nach ihrer Zulassung in sogenannten Postmarketingstudien beweisen, so verlangt es das deutsche Arzneimittelgesetz. Wissenschaftler aus Aachen und Münster, die sich ehrenamtlich bei Transparency International Deutschland engagieren und von der Charité in Berlin haben nun aufgedeckt, dass diese Studien keineswegs dazu geeignet sind, einen Beitrag zur Sicherheit von Medikamenten zu leisten. Dafür haben die Forscher fast 7.000 Originalmeldedaten aus den Jahren 2008 bis 2010 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ausgewertet.

Ein neues Medikament muss klinische Studien durchlaufen, um seine Wirksamkeit unter Beweis zu stellen und eine Zulassung zu erhalten. Doch diese Studien sind zu kurz und zu klein, um alle möglichen Nebenwirkungen, vor allem die sehr seltenen, zu offenbaren.
...

http://www.taz.de/!5428561/
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