Genetische Disposition bei MCS

Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Juliane » Mittwoch 23. Januar 2013, 15:08

http://www.ipgd-labore.de


Zitat

Genetische Disposition bei MCS/CFS/Fibromyalgie

Es gibt eine zunehmende Zahl von Hinweisen, die zeigen, dass der Dopamin- und Serotoninstoffwechsel an den Symptomen dieser Krankheitsbilder beteiligt ist. In Studien mit Fibromyalgie- und CFS-Patienten wurde gezeigt, dass Träger einer Sequenzvariante des Gens Catechol O-Methyltransferase signifikant häufiger an Symptomen dieser Krankheiten leiden. Ebenso konnte gezeigt werden, dass sog. Phase II Enzyme (GSTM1, GSTP1, GSTT1, NAT2, UGT1A1) die Chemikalienempfindlichkeit erhöhen.

http://www.ipgd-labore.de/institut-leistungsspektrum/genetische-disposition/mcs-cfs-fibromyalgie/mcs-cfs-fibromyalgie.html
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 23. Januar 2013, 15:14

lab4more-online.de (Dr. Bieger)bietet dieses Profil an:


PROFIL MCS (Multiple Chemical Sensitivity) (3E)
SERT, CYP2D6, SOD2, COMT

6117 GLUTATHION-S-TRANSFERASEN (1E)
GSTM1, GSTP1, GSTT1

http://www.lab4more-online.de/images/stories/lab4more/pdf/anforderungsbogen/ua%20iv%20-%2018-06-2012.pdf


http://www.lab4more-online.de/leistungen/leistungsspektrum.html
lab4more MCS Profile
viewtopic.php?t=18963
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Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Drella » Mittwoch 23. Januar 2013, 15:33

"Genetische Disposition bei MCS/CFS/Fibromyalgie

Es gibt eine zunehmende Zahl von Hinweisen, die zeigen, dass der Dopamin- und Serotoninstoffwechsel an den Symptomen dieser Krankheitsbilder beteiligt ist..."

basieren die Hinweise von denen er spricht?
Gibt es entsprechende Studien die die Vermutung belegen?
Insbesondere auch hinsichtlich MCS, weil er es auch benennt?


Stellen die drei Studien - die auf der Labor-Webseite zitiert werden - die zahlreichen Hinweise dar??

Eine einzige von insgesamt drei genannten Literaturstellen ist für MCS ansatzweise relevant.
Ansatzweise, denn die Studienautoren sprechen von "selbstberichteter MCS", statt sich wie bei wissenschaftlichen Studien aus anderen Ländern zwischenzeitlich üblich,
auf QEESI und die MCS Fallkriterien zu stützen um herauszufinden ob sie überhaupt MCS Patienten vor sich haben.
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Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Twei » Donnerstag 24. Januar 2013, 01:34

Die obigen Zitierungen des Posts (23.01.2013, 14:08:32) sind durchs Zusammenstreichen mißverständlich.

--- sorry - habe mich in der Interpretation vertan ---

- Editiert von Twei am 24.01.2013, 12:18 -
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Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Juliane » Donnerstag 24. Januar 2013, 07:35

@ Twei

Nein es ist nicht "zusammengestrichen".

"Die Krankheitsbilder" und "an den Symptomen dieser Krankheitsbilder" steht im Text.


Ich setzte nochmal hier ein, wie es auf der Internetseite der ipgd-Labore steht.


"Genetische Disposition bei MCS/CFS/Fibromyalgie

Die Krankheitsbilder MCS (multiple Chemikaliensensitivität), CFS („chronic fatigue syndrome“) und Fibromyalgie bestehen aus einem Komplex verschiedener Symptome und sind auch aus genetischer Sicht nur schwer zu erfassen. Inwieweit genetische Faktoren eine ursächliche Rolle spielen, wird in der internationalen Literatur kontrovers diskutiert.
Es gibt eine zunehmende Zahl von Hinweisen, die zeigen, dass der Dopamin- und Serotoninstoffwechsel an den Symptomen dieser Krankheitsbilder beteiligt ist. In Studien mit Fibromyalgie- und CFS-Patienten wurde gezeigt, dass Träger einer Sequenzvariante des Gens Catechol O-Methyltransferase signifikant häufiger an Symptomen dieser Krankheiten leiden. Ebenso konnte gezeigt werden, dass sog. Phase II Enzyme (GSTM1, GSTP1, GSTT1, NAT2, UGT1A1) die Chemikalienempfindlichkeit erhöhen."

http://www.ipgd-labore.de/institut-leistungsspektrum/genetische-disposition/mcs-cfs-fibromyalgie/mcs-cfs-fibromyalgie.html
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 24. Januar 2013, 07:45

Früher gehörte bei Schnakenberg auch Paraoxonase (PON1)

http://www.ipgd-labore.de/institut-leistungsspektrum/a-z/paraoxonase/paraoxonase.html

zu den Untersuchungen, die er bei MCS machte.
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Beitragvon Kira » Donnerstag 24. Januar 2013, 08:57

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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Kira » Montag 29. Juli 2013, 19:20

Juliane hat geschrieben:lab4more-online.de (Dr. Bieger)bietet dieses Profil an:


PROFIL MCS (Multiple Chemical Sensitivity) (3E)
SERT, CYP2D6, SOD2, COMT

6117 GLUTATHION-S-TRANSFERASEN (1E)
GSTM1, GSTP1, GSTT1

http://www.lab4more-online.de/images/st ... 6-2012.pdf


http://www.lab4more-online.de/leistunge ... ktrum.html
lab4more MCS Profile
viewtopic.php?t=18963



Dr. med. Wilfried P. Bieger
http://neurolab.eu/neurolab/ueber-uns

unter
Anwendungsbereiche
Seit einigen Jahren steigt die Zahl psychischer Störungen. Heute geht man davon aus, das in der täglichen Praxis bereits bis zu 50% der Krankheitsfälle psychischer Natur sind bzw. eng mit psychischen Belastungen verbunden sind. .....


hier wird u.a. Multiple Chemische Sensitivität (MCS) aufgeführt
http://neurolab.eu/anwendungsbereiche

Neurolab.eu definiert Multiple Chemische Sensitivität (MCS) wie folgt:
http://neurolab.eu/wp-content/uploads/2 ... itaet-.pdf
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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Re: Genetische Disposition bei MCS

Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 30. Juli 2013, 08:23

Genetische Disposition wird dann in den Vordergrund geschoben wenn man die Industrie schützen will.

Das zitierte "MCS Profil" ist nicht signifikant für MCS.
Ein großer Teil der Bevölkerung hat diese Konstellation auch.

Die MCS Patienten werden Laboruntersuchungen verkauft die ihnen in ihrem Rechtsstreit nicht weiterhelfen.
Diese "Gen-Untersuchungen" werden im Rechtsstreit zum Nachteil gereicht - der Patient ist selbst schuld, er ist ja schlechter Entgifter,....
Von den auslösenden Chemikalien spricht dann keiner mehr.

Gruß,
Thommy the Blogger

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