MS und auffälliger Vitamin-D-Mangel

MS und auffälliger Vitamin-D-Mangel

Beitragvon Juliane » Freitag 11. Januar 2013, 09:35

aktuell.ruhr-uni-bochum.de/

"Schon zwei bis drei Jahre, bevor die Diagnose Multiple Sklerose (MS) gestellt wird, lassen sich im Blut der späteren Patienten Auffälligkeiten nachweisen. Im Vergleich mit Gesunden sinken in dieser Zeit die Vitamin-D-Werte stark ab. Dafür steigt die Stärke der Antikörper-Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus, das schon lange unter Verdacht steht, an der Entstehung von MS beteiligt zu sein. Über diese Erkenntnisse berichten die Bochumer Forscher um PD Dr. Andrew Chan in der aktuellen online-Ausgabe des Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry..."

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00322.html.de
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MS und auffälliger Vitamin-D-Mangel

Beitragvon Juliane » Freitag 11. Januar 2013, 09:36

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/


"Die Multiple Sklerose (MS) ist eine neurodegenerative T-Lymphozyten-vermittelte Autoimmunerkrankung. Ihre Ursache ist noch nicht eindeutig geklärt; man vermutet aber, dass Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Für einen Einfluss des Sonnenlichts spricht etwa die Epidemiologie: Die Krankheit ist umso häufiger, je weiter der Wohnort vom Äquator entfernt liegt.

Eine ganze Reihe epidemiologischer Studien bestätigen eine Verbindung zwischen MS und Vitamin D. Beispielsweise zeigt eine aktuelle Fall-Kontroll-Studie aus den USA, dass Personen mit einer hohen D-Konzentration im Blut ein geringeres Risiko aufwiesen, MS zu entwickeln. Dieser Zusammenhang galt jedoch nur für Teilnehmer mit weißer Hautfarbe, für die Gruppe mit den höchsten Werten (1,25[OH]2D3 über 99,1 nmol/l) und insbesondere für unter 20-Jährige (8). Weitere Studien deuten darauf hin, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel bei MS-Patienten mit schwererem Krankheitsgeschehen und häufigeren Schüben einhergehen.

Ob eine Supplementation das Krankheitsgeschehen positiv beeinflussen könnte, ist noch unklar. Überhaupt wird die Frage, ob eine Vitamin-D-Gabe bei Autoimmunkrankheiten generell sinnvoll oder auf Dauer sogar schädlich ist, kontrovers diskutiert..."

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=36238
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