Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

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Beitragvon Twei » Dienstag 11. Dezember 2012, 10:30

@Maria Magdalena
Du gibts mehrmals zu, dass Du selbst keine Erfahrung mit Homöopathie sowie Bachblütentherapie gemacht hast, aber wundervolle und tolle Berichte von Personen, welche hervorragende Heilungsergebnisse damit erzielt haben!

Fazit: Demnach sind Deine Aussagen für diesen Thread NICHTS WERT.
Sie sind eine Propaganda für eine Pseudoärzteschaft.

Hast Du Deine MCS-Krankengeschichte im CSN-Büro hinterlegt?
Hast Du Deine Identität dort gemeldet und auch Deinen beruflichen Werdegang?
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Beitragvon Twei » Dienstag 11. Dezember 2012, 10:36

@Jens R

wie ich ersehe, hast Du Dich mit diesem Thread nicht beschäftigt!
Aus diesem läßt sich ersehen, dass ich mich mit der Wirkungsweise der Homöopathie ausreichend beschäftigt habe als auch deren Theorien!

Deshalb empfehle ich Dir folgenden Post zur "Wirkungsweise" zu verinnerlichen und mal drüber nachzudenken: "Wie sinnvoll ist Homöopathie? "Globulisierung"?" - 03.12.2012, 17:31:29

Auch Dir stelle ich folgende Fragen:
Hast Du Deine MCS-Krankengeschichte im CSN-Büro hinterlegt?
Hast Du Deine Identität dort gemeldet und auch Deinen beruflichen Werdegang?
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 11. Dezember 2012, 10:38

@ Twei:

Das ist nicht nur "Propaganda für eine Pseudoärzteschaft" -
sondern auch Propaganda für jeden, der sich Heilpraktiker nennt.

Heilpraktiker kann sich jeder nennen, der die HP-Prüfung bestanden hat.
Die vorbereitenden Lehrgänge dazu bieten meist Privat-Institute an; es gibt auch Fernlehrgänge.

Ich kenne einen HP, der vorher Versicherungsvertreter war ... ;-)


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Beitragvon Sileah » Dienstag 11. Dezember 2012, 10:47

Aber das sind keine klassischen Hömöopathen. Deren Ausbildungszeit liegt, so weit ich weiß bei 4 Jahren.
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Beitragvon Twei » Dienstag 11. Dezember 2012, 10:52

@Beobachter
Mit Pseudoärzteschaft habe ich mich nicht richtig ausgedrückt.
Ich meinte damit Ärzte, welche sich der Pseudomedizin verschrien haben,
als auch Heilpraktiker, die den wahren Ernst ihres Berufes nicht wahrnehmen, der wäre in Kräuter-Heilkunde, Massage, Blutegelbehandlung, Chiropraktik, Kneipverfahren und ähnliches.

Stattdessen werden Wunderheilpraktiken angewendet und angepriesen, die für wahre Betroffene Leid und Elend bedeuten!
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Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 11. Dezember 2012, 11:05

@ all

Ich bitte darum das Thema sachlich weiterzudiskutieren.
Absurde Theorien und Behauptungen sind unangebracht und rücken alle MCS-Kranken in ein unpassendes Licht.

Reminder:

Das CSN Forum ist KEIN Esoteriker-, Pseudotherapien- und/oder Wunderheiler-Forum.
Diesem Themenspektrum haben sich andere verschrieben,
bitte dann dort diskutieren. Dafür ist das CSN-Forum und die CSN-Plattform nicht gedacht,
wir orientieren uns an wissenschaftlich orientierter Umweltmedizin.
Wer nicht weiß was das bedeutet der sei an den CSN Blog verwiesen,
dort warten um tausend Artikel, die unsere Position deutlich zum Ausdruck bringen.
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 14. Dezember 2012, 01:00

Kira schrieb:

\"@Maria Magdalena,
ich zitiere hier deine eigenen Worte von heute Nacht.
\"Man kann solche Personen nicht aufklären, weil die sich verpflichtet haben, einem bestimmten Herrn zu dienen und davon ihren Lebensunterhalt und Luxus finanzieren.

Solche Leute können mit Knechten oder Sklaven verglichen werden, die keine eigene Meinung haben dürfen, sondern eine bestimmte Lüge zu verbreiten haben. Sie sind nicht frei.

Die Möglichkeiten wären entweder juristische Mittel und/oder Gegenaufklärung der Gesellschaft betreiben, also den Menschen die Wahrheit erzählen.\"

Findest du dich wieder??
Eigentlich schade .....“


@ Kira

Dazu kann ich nur antworten:

Dieses hier angeführte Zitat ist nicht von letzter, auch nicht von vorletzter oder vorvorletzter Nacht etc., sondern es ist bald 3 Jahre alt und bezieht sich auf das Thema Psychiatrisierung von MCS-Patienten. Dieses Zitat stammt aus einem ganz anderen Thread zu einem völlig anderen Thema. Es wurde von dir hier im falschen Thread eingebaut und somit zweckentfremdet. Das ist eine extrem peinliche Vortäuschung.


Zur Berichtigung: Das obige Zitat stammt in Wirklichkeit aus folgendem Thread:

\"Fehlinformation durch Prof. Henningsen - 21.01.2010, 13:09:49\" - viewtopic.php?t=11883

und nicht aus dem Homöopathie-Thread.

Auch im Internet gelten bestimmte Gesetze, wenn ich darauf freundlichst aufmerksam machen darf. Fehltritte sind nicht lohnenswert. Man sollte besser bei den Fakten bleiben.

- Editiert von Maria Magdalena am 14.12.2012, 02:57 -
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Beitragvon Beobachter » Freitag 14. Dezember 2012, 04:38

@ Maria Magdalena:

Der ursprüngliche Kontext Deines Zitates ist schon lange geklärt und berichtigt.
Ich vermisse eine Beteiligung deinerseits an einer inhaltlichen Auseinandersetzung/Diskussion hier in diesem Thread.

@ Sileah:

Sind für Dich NEM das Gleiche wie homöopathische Präparate (Dein Post oben vom 11.12.12)?
"... Aber ich habe durch die richtigen NEM mehr Kraft, eine bessere Wohnung zu finden ..."
(Zitat, Auszug)

Wir sind hier in einem Homöopathie-Thread.

Ist die Haltung zu BEIDEM eine "Glaubensfrage" ?


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Beitragvon Sileah » Freitag 14. Dezember 2012, 09:03

Natürlich NICHT!

Bei mir wurden diverse Mangelzustände festgestellt. Das ist doch klar, dass man bei Mangelzuständen u.U. weniger Kraft hat.
Verstehe Deine Frage nicht.
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Beitragvon Kira » Freitag 14. Dezember 2012, 13:55

@Maria Magdalena,

Nobody ist perfekt, sorry – jedoch waren andere User so nett und hatten den Kontext des Zitates geklärt und berichtigt:0)

Auch wenn es schon bald 3 Jahre alt ist, es sich auf das Thema Psychiatrisierung von MCS-Patienten bezieht, in einem anderen Thread zu einem völlig anderen Thema geschrieben wurde, kann ich es hier zitieren (hatte halt nur die Quelle nicht angegeben)
Ich sehe es nicht als Zweckentfremdung an, da es hier auch passt – ich hatte mit meinem Post an dich, dir nur den Spiegel vorgehalten....... mit der Frage: Findest du dich wieder?? Eigentlich schade.....

Mir fällt auf, dass du im Gegensatz zu früher (...leider) nur sporatisch im Forum bist und dann versuchst aufzumüpfen. Auch läßt du keine konstruktive Kritik und kritische Betrachtung zu – besonders dann,wenn sie hilft Schaden zu vermeiden- , wenn es dir nicht in den Kram passt.

Somit bist du voreingenommen, zumals du ja betonst und mehrmals zugibst, das du keine eigenen Erfahrungen mit Homöopathie udgl. mehr hast.

Auf die an dich gestellten Fragen innerhalb der Threads geht du nicht ein z.B. hier unter Wie sinnvoll ist Homöopathie? "Globulisierung"? - 11- 11.12.2012, 09:36:24 fragte Twei
„Hast Du Deine MCS-Krankengeschichte im CSN-Büro hinterlegt?
Hast Du Deine Identität dort gemeldet und auch Deinen beruflichen Werdegang?“


Nur soviel, ich hingegen habe persönliche Erfahrungen und eine eigene Meinung .... nur Wahrheit tut bekanntlich auch mal weh ;0)

Naja scheinbar hast du genügend Zeit um andere auf ihre vermeindlichen Fehler im Internet aufmerksam zu machen. Ich für meinen Teil nütze meine Zeit lieber zur Aufklärung und zur Durchsetzung der Rechte für schwer toxisch geschädigte Menschen.
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 14. Dezember 2012, 16:10

@ Kira

Ich habe deine Erfahrungen nicht in Frage gestellt, sondern lediglich Artikel, Berichte und Studien zum Thema eingestellt. Muss man etwa seine Daten im MCS-Büro hinterlegen, um hier in diesem Forum posten zu dürfen? Das ist mir neu. Und was ist mit einem polizeilichen Führungszeugnis, muss man das auch vorlegen?

Ich habe nichts gegen andere Meinungen, das sieht jeder Leser, der meine Posts liest. Und meine persönliche Meinung darf ich auch haben. Also ich sehe diesbezüglich keine Probleme.

Um dich trotzdem zu beruhigen, gebe ich freiwillig an, dass ich 1) eine ärztlich gestellte MCS-Diagnose habe und 2) mein beruflicher Werdegang nichts mit Homöopathie, energetisiertem Wasser, NEM oder sonstigen hier diskutierten Themen zu tun hat.

Homöopathie finde ich interessant, habe früher viel Literatur darüber gelesen. Aber eigentlich finde ich fast alle Themen der Welt interessant. Trotzdem lese ich lieber Fachliteratur über Biochemie und Pathobiochemie, Physik, Astrophysik, Quantenmechanik und dergleichen.

Deine persönlichen negativen Erfahrungen tun mir wirklich leid, aber jeder hat letztendlich das Recht, seine eigenen Erfahrungen zu machen, nicht wahr.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Freitag 14. Dezember 2012, 16:57

@Maria Magdalena
Danke für Deine Antwort. Ich mag nämlich keine Fehlinformationen oder unterschwellige Werbungen von Interessenvertretungen. Also vertreten wir alle hier nur unsere persönliche Meinung :-)

Ps: Die Hinterlegung seiner Identität als auch der Eintrag in die CSN-Galerie unterstreicht die Glaubwürdigkeit und unterbindet die Gefahr von Schabernack. Es ist aber keine Pflicht.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Yol » Freitag 21. Dezember 2012, 20:04

Hab jetzt dieses ganze Thread mal durchgelesen - und bin baff über den Umgangston der nun hier herrscht. Das ist kein Dialog, das ist nicht mehr sachlich, das ist nicht mehr konstruktiv - da verteidigt mancher nur mehr mit Zähnen und Krallen seine eigene Meinung, der Art nach wie sie verteidigt wird tlw. schon statisch. Und das obwohl es viele Meinungen gibt - geben kann - die sicherlich alle nebeneinander existieren können - dann wenn ein Minimum an Respekt jeder jedem gegenüber existiert, was man bei so schwer kranken Menschen eigentlich annimmt dass. So vergeht einem die Lust in eine "Diskussion" einzusteigen, die nicht mehr auf einer Kommunikationsebene MCS-Kranker geführt wird, die ERNST genommen werden wollen.
Wer selber ernst genommen werden will - ja der muss wohl auch allen andern dieselben Rechte zugestehen - d.h. nicht das was nicht in die eigene Meinung passt lächerlich machen oder aber mit aus dem Net gefischten medizinischen Fakten/Studien untermalt um andere Meinungen platt zu walzen.
Wieso ist Wiki- psiram usw. plötzlich glaubhaft - weiss man doch was dort mit MCS gemacht wird?
Ich wünschte mir dass Menschen mit MCS lernen an einem Strang zu ziehen und somit die Sache MCS vorwärts bringen - Threads auf einer solchen Kommunikationsebene tragen dazu nicht bei. Wer immer auch das liest bekommt eher den Eindruck, dass Wki diese Krankheit wohl "erfasst" hat. Und das sind fast alle die, die ihr Pseudowissen bei Wiki und sonstwo im Net fischen gehen. Wissen muss man sich erarbeiten - von Wiki oder psiram kommt es nicht geflogen.

Wünsche mir, dass das neue Jahr ein feineres, ojektiveres Miteinander auf gleicher Ebene bringen würde - damit nicht vielen jegliche Motivation abhanden kommt in Sachen MCS...
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Freitag 21. Dezember 2012, 21:20

@Yol
An die Worte des Adminstators schließe ich mich an:

@ all

Ich bitte darum das Thema sachlich weiterzudiskutieren.
Absurde Theorien und Behauptungen sind unangebracht und rücken alle MCS-Kranken in ein unpassendes Licht.

Reminder:

Das CSN Forum ist KEIN Esoteriker-, Pseudotherapien- und/oder Wunderheiler-Forum.
Diesem Themenspektrum haben sich andere verschrieben,
bitte dann dort diskutieren. Dafür ist das CSN-Forum und die CSN-Plattform nicht gedacht,
wir orientieren uns an wissenschaftlich orientierter Umweltmedizin.
Wer nicht weiß was das bedeutet der sei an den CSN Blog verwiesen,
dort warten um tausend Artikel, die unsere Position deutlich zum Ausdruck bringen.
siehe Post 11.12.2012, 10:05:28


Und kannst Du bitter konkreter werden in Bezug auf das Verwenden "dürfen" von Quellen?
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Yol » Freitag 21. Dezember 2012, 22:49

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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 21. Dezember 2012, 23:20

Psiram hat einen Artikel über MCS, der noch weiter von der Realität entfernt ist als der Wikipedia-Artikel.

Dort steht(ich zitiere):

\"Multiple Chemical Sensitivity

Unter einer Multiple Chemical Sensitivity (Multiple Chemikalienunverträglichkeit, Abk.: MCS) werden vielfältige, meist unklare und durch keine körperlichen Ursachen und messbaren Parameter erklärbare, chronisch auftretende Symptome zusammengefasst. Ursache dafür soll die schädigende Wirkung vielfältiger Chemikalien, meist Schadstoffe, aus der Umwelt sein. Dabei ist kein Dosis/Wirkungs-Zusammenhang erkennbar und die Konzentration der angeblich einwirkenden Chemikalien sehr niedrig, teilweise noch weit unter den Schwellenwerten.[1].

Für die Existenz einer solchen Krankeit gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege.

Betroffene haben eine beträchtliche Einschränkung ihrer Lebensqualität und einen hohen Leidensdruck. In extremen Fällen schränken sie ihr Leben extrem ein, um nicht mehr mit den vermuteten Auslösern der Beschwerden in Berührung zu kommen, z.B. Meidung bestimmter Nahrungsmittel, Kosmetika, Reinigungsmittel, Kleidungsstücke, Tragen von Atemschutz oder sogar die Weigerung, das Haus zu verlassen. Neben den Befindlichkeitsstörungen können in solchen Fällen auch soziale Isolierung, Verlust des Arbeitsplatzes, Einstellung von Freizeitaktivitäten sowie ernste psychische Störungen wie Angststörungen und Panikattacken hinzukommen.[4]

Große Ähnlichkeiten und teilweise Überschneidungen in den Symptomen bestehen auch mit anderen, wissenschaftlich nicht belegten, umweltassoziierten Befindlichkeitsstörungen wie Sick-Building-Syndrom (SBS), Chronic Fatigue Syndrome (CFS) und die so genannte Elektrosensibilität (Elektromagnetische Hypersensibilität, siehe dazu: Elektrosmog).

Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zur Ursache von MCS liegen nicht vor und es existieren bislang keine allgemein akzeptierten diagnostischen Tests hinsichtlich physiologischer oder biochemischer Parameter (z.B. Blut- oder Urinproben mit nachweisbaren Chemikalienbelastungen), die mit den angegebenen Symptomen korrelieren.

Daher ist die Zuweisung einer Diagnose MCS im naturwissenschaftlichen Sinne nicht möglich.[6]

Bestätigt wird diese Hypothese u.a. durch eine amerikanische Doppelblindstudie aus dem Jahr 2008, die zeigte, dass MCS-Patienten nicht auf die Chemikalien reagieren,[10], sondern dann Reaktionen zeigten, als sie glaubten, Chemikalien ausgesetzt zu sein.[11]

Therapie
Entsprechend des unklaren Krankheitsbildes existieren auch keine wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren. Zahlreiche Anbieter aus dem pseudomedizinischen Bereich bieten zur Diagnose und Heilung von MCS allerlei nicht belegte bzw. wirkungslose Verfahren an, wie z.B. Entgiftung, Chelattherapie, Cutler-Protokoll, Aderlass oder andere \"ausleitende\" Verfahren, oft in Zusammenhang mit einer Amalgamsanierung der Zähne, sowie Antioxidantien und andere Nahrungsergänzungsmittel.[12][13] Des Weiteren wird eine baubiologische Sanierung der angeblich betroffenen Gebäude angeboten.\"


Zum Artikel hier: http://psiram.com/ge/index.php/Multiple ... ensitivity

- Editiert von Maria Magdalena am 21.12.2012, 22:21 -
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Samstag 22. Dezember 2012, 00:34

@Maria Magdalena

sorry - aber Deine Quellenzitierung ist in einem Homöopathie-Thread off-topic sowie völlig unzureichend, um gleichzeitig eine Quelle zu diskreditieren, die sich selbst wiederum auf wissenschaftliche Quellen beruft.

Außerdem wurde Dein angegebener Quelltext schon in folgenden Threads behandelt:

"VHUE e.V. nun auch bei EsoWatch erwähnt" - siehe 15.06.2012, 21:55:29 - viewtopic.php?t=17896

"Psiram (Ex-Esowatch) zu MCS" - siehe viewtopic.php?t=18269
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 22. Dezember 2012, 01:10

Wieso off topic?

Twei fragte weiter oben (ich zitiere): "Und kannst Du bitter konkreter werden in Bezug auf das Verwenden "dürfen" von Quellen?"

Ich kann als Germanistin deutsch lesen und verstehen, Twei.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 22. Dezember 2012, 02:31

Twei schrieb (ich zitiere):

"sorry - aber Deine Quellenzitierung ist in einem Homöopathie-Thread off-topic

sowie völlig unzureichend, um gleichzeitig eine Quelle zu diskreditieren, die sich selbst wiederum auf wissenschaftliche Quellen beruft."


@ Twei

Du hast mich missverstanden. Meine ganz persönliche Meinung: Ich glaube nicht, dass man mit der Quellenzitierung (Psiram-Artikel über MCS) die Quelle (Psiram) diskreditieren kann. Was ich meine ist, dass man mit dem Psiram-Artikel über MCS alle MCS-Kranken und die Umweltmedizin diskreditieren kann. Das ist die eigentliche Gefahr. Deshalb würde ich persönlich solche Quellen nicht benutzen, weil es für mich ein fauler Kompromiss wäre.

Wenn andere sie benutzen wollen, bitte schön, das ist gar nicht mein Problem. Jeder muss wissen, was er tut.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Thommy the Blogger » Samstag 22. Dezember 2012, 10:39

Bitte zum Topic und angemessenen Umgangston zurückkehren oder der Thread wird geschlossen.
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Wie sinnvoll ist BACHBLÜTENTHERAPIE?

Beitragvon Twei » Dienstag 5. Februar 2013, 12:41

Da die Bachblüten-Therapie durch die Homöopathie inspiriert wurde, sollte man auch mal deren Wirkungsweise näher betrachten, siehe:

"Pseudo-Therapien, Esoterik, Heiler, Sekten,... / Wie sinnvoll ist Bachblütentherapie?" - viewtopic.php?t=16112
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon deggendorferin » Sonntag 17. Februar 2013, 20:46

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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Janik » Sonntag 17. Februar 2013, 20:56

Das würde ich als Pseudowissenschaft bezeichnen Lisa.

Ich hoffe, Du hast auch diesen Satz aus dem Abschluss Resümee gelesen:

"In weiterführenden Untersuchungen könnte auch auf die unterschiedlich starken Reaktio- nen der Probanden eingegangen werden, um mögliche Reaktionsschwellen zu erkennen,
nach deren Überschreiten die Ergebnisse subjektiv bemerkbar werden könnten. Als Möglichkeit bietet sich hier eine Kopplung von kli-nischer Untersuchung mit psychologischer Intervention an..."

Wenden wir uns lieber der seriösen Umweltmedizin zu, das passt besser.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Kira » Sonntag 17. Februar 2013, 20:59

@deggendorferin

Das ist bei MCS wenig sinnvoll bis schädlich!
hier geht's weiter:
Entgiftung mit homöopathischen Mitteln viewtopic.php?t=10566

Und ein aufgeklärter Patient lebt länger.
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Sonntag 17. Februar 2013, 21:17

Zum oben angegebenen Link in Post 17.02.2013, 19:46:02 gibt es auch schon einen Aufklärungsartikel von Psiram:

Dr. Karin Lenger
Karin Lenger ist eine deutsche promovierte Biochemikerin und Homöopathie praktizierende Heilpraktikerin aus Offenbach, die sich seit etwa 2005 für die Homöopathie engagiert. Sie machte mit pseudowissenschaftlichen Behauptungen zur Homöopathie auf sich aufmerksam,...
ausführlich siehe http://psiram.com/ge/index.php/Karin_Lenger
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Donnerstag 24. April 2014, 08:38

Siehe auch neuste Studie:

Australische Übersichtsstudie zur Homöopathie - viewtopic.php?f=81&t=20503
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Samstag 30. August 2014, 08:41

Homöopathie und alternative Heilmethoden
Globuli stoppen Ebola nicht
20.08.2014 14:15 Uhr

von Kai Kupferschmidt

Der Westen bringt nicht nur Helfer in die betroffenen Regionen, sondern auch allerhand Gerüchte, wie die Krankheit angeblich mit Alternativmethoden geheilt werden kann. Mit verheerenden Folgen: Der Glaube an Homöopathie und anderen Hokus-Pokus kann Leben kosten. ...

... Quacksalber verwandeln Angst in Geld ...

... Energie im Körper umlenken - wie aufgeklärt ist das? ...

http://www.tagesspiegel.de/wissen/homoe ... 54586.html

Ebola? Da haben wir etwas für Sie…
9. August 2014
…schließlich sind wir gestandene Homöopathen! Und es ist gar nicht so schwer, man beherzige nur die folgenden Regeln: ...

http://blog.psiram.com/2014/08/ebola-da ... s-fuer-sie
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Montag 1. September 2014, 08:39

Skepkon 2014: Wirksamkeitsnachweise in der Homöopathie - (Dr. Norbert Aust)
Veröffentlicht am 07.07.2014


Ein Film von Andreas Weimann

Veranstaltung: Skeptikerkonferenz 2014 in München....

Mangelnde interne Validität als Grundlage erfolgreicher Wirkungsnachweise zur Homöopathie
Norbert Aust

Es gibt eine recht große Zahl von angeblich erfolgreichen placebo-kontrollierten Vergleichsstudien zur Homöopathie, mehr jedenfalls als unter einer fünfprozentigen für falsch positive Resultate zu erwarten wäre. Eine eingehende Betrachtung einer Vielzahl solcher Studien zur Homöopathie zeigt allerdings, dass generell gültige Anforderungen an Datenermittlung, Auswertung und Schlussfolgerung, wie sie in anderen Fachgebieten zwingend gefordert werden, weitgehend unbeachtet bleiben, was angesichts des Einflusses solcher Ergebnisse auf Leib und Leben der Patienten recht erstaunlich ist. Qualitätsforderungen, wie sie zum Beispiel für die Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten gelten, existieren anscheinend für klinische Studien nicht. Verstöße gegen Grundregeln der Messtechnik, Fehlschlüsse und Überbewertungen der Ergebnisse sind daher eher die Regel als die Ausnahme.


Die Auswirkung solcher Analysen auf die vermeintliche Nachweislage ist für die Homöopathie ein Desaster. In der letzten großen Metaanalyse von Shang wurden nach den Standardkriterien 21 qualitativ hochwertige Studien identifiziert, darunter 13, die zu einem positiven Ergebnis für die Homöopathie kamen. Davon waren nur fünf in das Endergebnis eingeflossen, was zu erheblichen Diskussionen geführt hat, ob das negative Resultat anders ausgesehen hätte, wenn mehr dieser Studien berücksichtigt worden wären.
Es kann indes gezeigt werden, dass allenfalls nur zwei der positiven Studien einer Überprüfung der internen Validität möglicherweise standhalten. Damit ist eine positive Schlussfolgerung zur Wirksamkeit der Homöopathie aufgrund dieser bisher letzten großen Metaanalyse auf keinen Fall gerechtfertigt. Angesichts der Datenlage wird ein Mangel an Nachweisen zu einem Nachweis des Mangels. ...

https://www.youtube.com/watch?v=Wsn2vaWCFHo
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Mittwoch 1. Juli 2015, 04:36

:roll: Was in der Homöopathie alles so drin ist:
Sie sind wirklich drin. bzw. nicht drin (aufgrund der homöopathischen Potenzierung), werden aber zur Herstellung verwendet.
Da bleibt eigentlich nicht mehr viel vom Image der "Naturheilkunde"

Grundstoffe der Homöopathie

Homöopathika bestehen nicht nur aus harmlosen Pflanzenstoffen, wie ein populärer Irrtum vermeint. Es folgt daher eine kleine Auswahl weniger bekannter Inhalts- bzw. Grundstoffe, die in der Homöopathie verwendet werden. Aufgelistet sind auch so genannte energetische Mittel „Strahlen“, „Felder“). Alle Angaben sind der aufgeführten Literatur entnommen. ...

http://www.rudolf-englberger.de/index.p ... &Itemid=60


Medikamente aus Hundekot?

Veröffentlicht von Florian Freistetter am Juni 16, 2008

Medikamente aus Hundekot? Klingt ein bisschen eklig – aber in der Homöopathie gibt es noch viel seltsamere Grundstoffe aus denen angeblich wirksame Medizin erzeugt werden soll.


Homöopathische Grundsubstanzen

Homöopathie ist eine seltsame Sache. Man nimmt eine bestimmte Grundsubstanz und verdünnt (“potenzieren”) sie bis zur Unkenntlichkeit – teilweise so stark, dass kein einzelnes Molekül der ursprünglichen Substanz mehr im fertigen Präparat vorhanden ist. Durch Schütteln oder Verreiben soll aber auf eine nicht näher spezifizierte Art und Weise (die auch keinerlei Grundlage in der Physik oder Chemie hat) die “heilende Information” des Grundstoffes auf das Lösungsmittel übergehen.
Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Mechanismen der Homöopathie und den Widerspruch zu den Naturgesetzen eingehen. Die der Homöopathie zugrundeliegende Unwissenschaftlichkeit und Unlogik haben außerdem andere schon ausführlich und gut beschrieben.

Aber während meiner Recherchen zum Artikel “EM 2008 und Homöopathie” und angeregt durch die Kommentare zu diesem Beitrag war ich verblüfft, was für seltsame Substanzen Homöopathen als Grundstoffe für ihre “Medikamente” verwenden. Viele Leute sehen Homöopathie ja als “sanfte, natürlich Alternative” zur “aggressiven Schulmedizin” und glauben, dass Homöopathie so etwas ähnliches ist wie Naturheilkunde, in der nur Heilpflanzen u.ä. verarbeitet werden. Viele Grundsubstanzen der Homöopathie sind tatsächlich pflanzlicher Natur. Es gibt aber auch eine große Menge anderer Stoffe. Im Endeffekt ist es natürlich egal, was als Ausgangsstoff verwendet wird: am Schluß erhält man sowieso nur ein Placebo das aus destilliertem Wasser, Alkohol oder Milchzucker besteht. Trotzdem ist es vielleicht interessant zu sehen, dass Homöopathen keine Hemmung haben, auch die seltsamsten Stoffe zu angeblichen Medikamenten zu verarbeiten. ...

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... s-hundekot

Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie
Archiv des Autors: Norbert Aust

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?author=1
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Mittwoch 2. September 2015, 08:22

Und die Homöopathie hat doch recht

Veröffentlicht von Joseph Kuhn am August 7, 2015

Unter den Homöopathen gibt es bestimmt viele, die an ihre Sache glauben, es gibt bestimmt auch viele, die ihren Patienten wirklich helfen, wenn auch nicht mit dem süßen Nichts, sondern durch das Behandlungssetting. Die Homöopathen, die nicht allzu abgedreht sind, wären vermutlich auch gute „Schulmediziner“. Aber der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) ist aus anderem Holz geschnitzt. Gerade hat er das Buch „Homöopathie neu gedacht“ der vom Glauben abgefallenen Ärztin Natalie Grams rezensiert. Die „Rezension“ ist ein beeindruckendes Dokument verbohrter Rechthaberei, sie lässt nicht einen Hauch von Nachdenklichkeit erkennen. Frau Grams hat die Seiten gewechselt, sie wird ins feindliche Lager einsortiert, fertig. Das Ganze endet damit, dass Frau Grams mit ihren eigenen Worten als Einzelfall dargestellt wird. Was noch fehlt, ist, dass der Zuckerverein die abtrünnige Kollegin der Ketzerei bezichtigt. So sehr ich, wie gesagt, einzelnen Homöopathen Gutgläubigkeit zugestehe: Beim DZVhÄ handelt es sich um eine knallharte Lobbyorganisation, die ihr Geschäft gegen jede Bedrohung verteidigt, vor allem gegen besseres Wissen. Das unterscheidet sich in Nichts (!) von der Tabaklobby.
...

http://scienceblogs.de/gesundheits-chec ... doch-recht

:lol:
Homöopathische Notfall-Tropfen® für Pflanzen
http://www.neudorff.de/produkte/homoeop ... anzen.html
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Homöopathie - Sanfte Medizin oder moderner Aberglaube?

Beitragvon shadow » Freitag 29. Januar 2016, 12:01

scinexx.de
Nadja Podbregar
Stand 26.03.2010

Homöopathie
Sanfte Medizin oder moderner Aberglaube?


Während die einen auf die sanfte und ganzheitliche Wirkung der „Globuli“ und Tinkturen schwören, kritisieren andere die Homöopathie als reines Placebo, als Scharlatanerie und Pseudomedizin. Was aber ist dran an solchen Vorwürfen? Und was an der Wirkung der Homöopathie?

Die „sanfte Heilkunst“ hat in den letzen Jahren und Jahrzehnten immer mehr an Boden gewonnen: Längst sind die Kügelchen heute in jeder Apotheke erhältlich, Schulmediziner empfehlen sie ihren Patienten und viele Krankenkassen übernehmen sogar die Kosten homöopathischer Behandlungen. Nach Angaben der EU greifen bereits 125 Millionen Europäer zu homöopathischen Mitteln, in Deutschland machten diese Präparate 2008 immerhin sieben Prozent aller rezeptfrei verkauften Medikamente aus.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen schwört auf deren sanfte Wirkung, beispielsweise gegen Erkältungen, Kopfschmerzen oder Allergien. Klar ist aber auch, dass die allermeisten dieser Mittelchen absolut Wirkstoff-frei sind. Kuriert wird erfolgreich – aber quasi mit „Nichts“.

Was also ist das Geheimnis dieser vor mehr als 200 Jahren entwickelten Heilkunst? Wie funktioniert sie – oder vielleicht auch nicht? Und was macht sie so umstritten?


Inhalt:
...

http://www.scinexx.de/dossier-488-1.html


scinexx.de
(Universität Bern, 30.08.2005 - DLO)

Homöopathie doch unwirksam?

Studie: Behandlungserfolge beruhen auf Placebo-Effekt

Eine spezifische Wirkung homöopathischer Mittel lässt sich nicht belegen. Behandlungserfolge von Ärzten mithilfe der Homöopathie sind daher am ehesten auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen: Zu diesem Schluss kommt ein Team um Professor Matthias Egger von der Universität Bern. Im Auftrag des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) hatten die Wissenschaftler in einer großangelegten Analyse Studien von homöopathischen und konventionellen Medikamenten verglichen.
...

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-34 ... 08-30.html
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Schneckchen » Samstag 30. Januar 2016, 09:23

Hallo,

Ich glaube auch nicht daran.

Meine Hausärztin hat mich die letzten drei Monate mit Homöopathie behandelt, wegen meinem Lungendruck.

Die erste Kugel (eine) brachte nichts, bei der zweiten schien es besser zu werden, was aber nicht daran lag.

Mir ging es besser, da ich in den letzten zwei Monaten nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war und arbeiten war ich auch nicht.

Jetzt hatte ich meinen ersten Arbeitstag gehabt in einem neuen Büro( wußte ich vorher nicht) und es ging mir wieder sowas von schlecht.

Fazit: Nur vermeiden hilft und keine Hömöopathie

Vg
Schneckchen
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Homöopathiekritik - Ärztin im Interview

Beitragvon shadow » Montag 22. Februar 2016, 18:30

Homöopathiekritik
29.09.15



"Als wäre ich aus einer Sekte ausgestiegen"

Natalie Grams war Homöopathin. Doch je mehr sie sich mit der Materie befasste, desto größer wurden die Zweifel. Heute fragt sie sich: Wie konnte ich so lange die Augen vor der Wahrheit verschließen?

Von Eva Sudholt
Redakteurin
...

http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... iegen.html


25. November 2015


Ärztin im Interview

Warum Natalie Grams mit der Homöopathie gebrochen hat



Die Ärztin Natalie Grams hatte ihre Existenz auf die Homöopathie gebaut. Doch dann recherchierte sie für ein Buch die Hintergründe der alten Heilkunde. Mit Konsequenzen: Sie gab ihre Praxis auf.
Von Bernhard Albrecht
...

http://www.stern.de/gesundheit/homoeopa ... 74608.html
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Freitag 26. Februar 2016, 12:51

15. Februar 2016

Homöopathie-Kritik
"Es ist Pseudomedizin"

Eine Initiative sagt der Homöopathie den Kampf an. Initiator Norbert Aust erklärt die Ziele und weshalb die Heilslehre ihren Sonderstatus im Arzneimittelrecht verlieren soll.



Interview von Hanno Charisius

Anfang Februar trafen sich in Freiburg 30 Fachleute, um das "Netzwerk Homöopathie" zu gründen, einen Verbund, der über Homöopathie aufklären möchte. Zu der Gruppe gehören auch die ehemalige Homöopathin Natalie Grams, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP Wolfgang Hell, Edmund Berndt von der Initiative für wissenschaftliche Medizin und der Verbraucherschützer Guido Bockamp vom Deutschen Konsumentenbund. Die Aktivisten wollen unter anderem dafür sorgen, dass homöopathische Mittel ihren Sonderstatus im Gesundheitswesen verlieren. Norbert Aust, der sich seit Jahren kritisch mit der "Pseudomedizin", wie er es nennt, auseinandersetzt, lud zu dem Treffen ein.
...

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/h ... -1.2861787
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Donnerstag 24. März 2016, 12:29

21. März 2016


Der Nächste bitte
Homöopathische Mittel gehören ins Süßwaren-Regal

Von Werner Bartens

Eine neues Kritiker-Netzwerk fordert, homöopathische Präparate als das zu betrachteten, was sie streng genommen sind: Zuckerkügelchen ohne medizinisch wirksame Substanz.



© 2016 Regeln zum Copyright...

Video: Süddeutsche Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/d ... -1.2914469
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Freitag 25. März 2016, 18:41

Mittwoch, 27. Januar 2016

Die Homöopathie ist kränker als (neu) gedacht



In meinem Buch habe ich im letzten Kapitel die Homöopathie als Patienten beschrieben:
Zahlen, Daten und Fakten sprechen dafür, dass die Homöopathie krankt. Es fehlt ihr an Daten, die ihre Wirksamkeit belegen, sie leidet unter Fakten, die heute nicht mehr gelten können in einer Medizin, deren Basis die Naturwissenschaft ist, sie halluziniert Vorstellungen von Medikamentenwirkungen, die für niemanden sonst nachvollziehbar sind. Das wäre sozusagen die körperliche Ebene der kranken Homöopathie, das sind ihre Symptome. (...) Die Homöopathie verbindet große Ängste mit diesen Symptomen, die sie meistens in Abwehr und Nichtwahrhabenwollen ausdrückt. Lieber geht sie zum Gegenangriff über („An der wissenschaftlichen Medizin stimmt doch auch so einiges nicht!“).

(...) Die Homöopathie leidet unter ...

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspo ... s-neu.html
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Sonntag 10. April 2016, 11:01


8. 4. 2016


das Interview führte
Claudius Prößer

Redakteur taz.Berlin


Ex-Homöopathin über Globuli

„Es war mein Lebenstraum“

Natalie Grams hat ihre homöopathische Praxis geschlossen. Jetzt leitet sie das kritische „Informationsnetzwerk Homöopathie“.

taz: Frau Grams, was sind die populärsten Missverständnisse in Bezug auf die Homöopathie?

Natalie Grams: Das größte Missverständnis von Homöopathen und ihren Patienten ist, dass sie die Globuli für Arzneimittel halten. Man schreibt den Kügelchen eine spezifische Wirksamkeit zu, die sie nicht haben. Wenn sie funktionieren, dann nur als Träger einer Suggestion. Ein weiteres großes Missverständnis ist das Prinzip der Potenzierung. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, dachte, je mehr man ein Mittel verdünnt und schüttelt, umso „geistartiger“ wirke es. Wir wissen heute: Da entsteht keine bleibende Energie, das Mittel wird einfach nur immer stärker verdünnt.

Auch für Sie war das lange eine Selbstverständlichkeit.

Ich habe das nicht weiter hinterfragt, wie sicherlich die meisten Homöopathie-Begeisterten.
...

http://www.taz.de/!5289991
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Mittwoch 18. Mai 2016, 10:46

Homöopathie

Die Nestbeschmutzerin


Natalie Grams war überzeugte Homöopathin. Bis sie bei Recherchen für ihr Globuli-Buch herausfand: Die Kügelchen wirken höchstens wie ein Placebo. Seitdem hat sie Feinde.

Von Edda Grabar

15. Mai 2016
...

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20 ... ettansicht


Homöopathie

Glaubenskampf um die Globuli

http://www.zeit.de/thema/homoeopathie
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Sonntag 5. Juni 2016, 08:50

Krieg um Kügelchen
30.05.16

Homöopathie. "Irrsinn" oder einfach nur überflüssig?

Kann Homöopathie gesund machen? Beim Homöopathen-Kongress in Bremen sind sich alle einig: ja! Aber wie – das bleibt ein Rätsel. Szenen einer scharf geführten Kontroverse.

Von Claudia Becker
...

http://www.welt.de/gesundheit/article15 ... essig.html
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Montag 13. Juni 2016, 18:21

Von „Notfall-Globuli“ und HIV-Heilung: Zu Besuch beim Homöopathie-Kongress

Autor Silvio Duwe

31 May 2016

Die Homöopathie hat längst ihren Platz im deutschen Gesundheitssystem gefunden. Nicht nur übernehmen viele Krankenkassen homöopatische Behandlungen, längst bieten auch zahlreiche Ärzte wie selbstverständlich die angeblich sanfte Alternative in ihren Praxen an—und natürlich müssen sie sich dazu weiterbilden und ihren potentiellen Patienten ihre Behandlungsmethode schmackhaft machen. Motherboard hat sich am Wochenende in Bremen auf dem größten Homöopathiekongress des Jahres angesehen, wie das abläuft.

Die Tagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) versammelt eigentlich die „seriösesten“ Vertreter ihres Fachs, denn hier tagen Ärzte mit einer soliden wissenschaftlichen Ausbildung und keine Heilpraktiker, die sich ihr Wissen lediglich in Wochenendkursen angeeignet haben.

Bereits im Vorhinein gab es Streit um die Tagung: Die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt wollte als offizielle Schirmherrin des alternativmedizinischen Kongresses auftreten, eine Initiative von Homoöpathie-Kritikern forderte sie auf, davon abzusehen—sie lehnte ab, und ihr Gesicht prangt bis heute auf der Website des Kongresses.

Der Homöopathiekongress ist die wichtigste Veranstaltung des DZVhÄ in diesem Jahr. Mit rund 30 Referenten und über 50 einzelnen Programmpunkten will der
...

http://motherboard.vice.com/de/read/der ... tivmedizin


Herzinfarkt und Schädelbruch: Homöopathen erkennen ihre Grenzen nicht

Verfasst von Bernd Harder 1. Juni 2016 in Blogs & Medien, GWUP und Homöopathie. 16 Kommentare


Auch der Vice-Kanal Motherboard hat den Homöopathen-Kongress in Bremen besucht – und berichtet schockiert vom völligen Realitätsverlust der Schüttel-Lobby:


Der Kongress in Bremen zeigt, dass die Homöopathen dabei vor keiner Erkrankung halt machen, und sei sie auch noch so schwer oder ausgefallen. Die Referenten berichten von Behandlungserfolgen bei Epilepsie, Depressionen, bipolaren Persönlichkeitsstörungen und Katzen, die immer neben das Katzenklo pinkeln. Ein Einzelfallbericht reiht sich in den Vorträgen an den anderen [...]
...

http://blog.gwup.net/2016/06/01/herzinf ... nzen-nicht
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Freitag 17. Juni 2016, 18:46

Warum Krankenkassen endlich aufhören sollten, für Homöopathie zu bezahlen



Autor Natalie Grams

3 June 2016


http://motherboard.vice.com/de/read/war ... ssen-grams
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Donnerstag 14. Juli 2016, 22:42

Die dünne Luft des DZVhÄs

Ausgehend von unserer Kritik am "neuen" WissHom Reader zur Lage der Studien zur Homöopathie, hatte der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) uns geantwortet. Wir freuen uns über das Interesse des DZVhÄ an unserer Arbeit und möchten auf diesem Wege Folgendes klarstellen:

Wissenschaftliche Unredlichkeit hat viele Erscheinungsformen. Man darf dem Informationsnetzwerk Homöopathie durchaus zutrauen, dass es diese Formulierung mit Bedacht gewählt hat. Denn im Falle der Homöopathie ist entscheidend, dass der Öffentlichkeit immer wieder suggeriert wird, es gäbe jetzt endlich handfeste Belege für den Nutzen der Homöopathie. Hier geht es weiter: http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/sta ... des-dzvhae
Details C Veröffentlicht: 06. Juli 2016



"Das Globuli-Geballer geht weiter" - Beitrag auf DocCheck über die Arbeit des INH

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie will einmal mehr den therapeutischen Nutzen von hoch potenzierten Arzneimitteln belegen. Ihr Versuch misslingt: Kritiker finden im Dokument etliche Schwachstellen.

Weiter unter http://news.doccheck.com/de/138171/homo ... ht-weiter/
Details C Veröffentlicht: 12. Juli 2016

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/neuigkeiten
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Freitag 2. September 2016, 18:20

Debatte um Homöopathie
Auch Kassenärzte wollen Erstattung von Globuli kippen

Ohne nachgewiesenen Nutzen dürfe es keine Finanzierung durch die gesetzliche Krankenversicherung geben, sagt der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Homöopathen wehren sich.
30.08.2016, von Andreas Mihm
...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... ml#GEPC;s2
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Dienstag 6. Dezember 2016, 20:44

Homöopathie-Berichterstattung

"Aus meiner Sicht ist das Pharmawerbung"

"Heilt Millionen Deutsche", "Alles wird gut": Berichten Frauenzeitschriften über Homöopathie, geraten sie ins Schwärmen. Ex-Homöopathin Natalie Grams erklärt, wie dabei Missverständnisse zementiert werden.

© Ein Interview von Nina Weber

Dienstag, 06.12.2016

Zahlreiche Frauenzeitschriften loben in ihren Artikeln frei verkäufliche Arzneimittel, Markenartikel werden dabei auffallend oft genannt - das zeigt eine Auswertung von 13 verschiedenen Titeln, die SPIEGEL ONLINE veröffentlicht hat. Oft gesellen sich zu den Texten Anzeigen der jeweiligen Hersteller.

Am zweithäufigsten erwähnen die Zeitschriften Präparate der Deutschen Homöopathie-Union (DHU). Homöopathische Arzneimittel anderer Hersteller finden ...

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 18120.html
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Sonntag 11. Dezember 2016, 20:25

8-) viel Spaß beim lesen.
Vince Ebert extrapoliert | 10.12.2016

Alternative Medizin:
Das Wunder der Homöopathie

Viele Menschen glauben an die Wirkung von Homöopathie - obwohl kein Wirkstoff in den Globuli vorhanden ist. Vince Ebert über eine ominöse fünfte Grundkraft.

von Vince Ebert

Was wäre, wenn Homöopathie tatsächlich funktionieren würde? Vor etwa 200 Jahren behauptete der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, man könne eine Krankheit durch das Mittel heilen, das bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufe. Wenn ein Patient zum Beispiel unter starken Kopfschmerzen leidet, muss man etwas finden, was bei einem Gesunden genau dieselben Kopfschmerzen verursacht. Zum Beispiel einen wuchtigen Schlag mit einer Dachlatte gegen den Hinterkopf. Natürlich nur in homöopathischen Dosen.

Der alte Spruch "Von nix kommt nix" gilt nicht mehr. Homöopathen arbeiten nämlich mit dem Prinzip der Hochverdünnung. In dem Präparat ...
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Samstag 21. Januar 2017, 19:52

da fehlen einem die Worte :shock:

Aktualisiert: 11.01.17

Fall erneuert Diskussion um Homöopathie

Arzt zieht Vierjähriger Globuli aus Ohr - und nennt großes Problem

Weilheim – Zehn Globuli-Käpselchen zog der Weilheimer HNO-Arzt Dr. Christian Lübbers aus dem Ohr einer Patientin. Der Fall sorgt für Aufsehen. Der 39-Jährige sieht eine Fehlentwicklung in der Medizin.

Einem vierjährigen Mädchen mit Mittelohrentzündung zog der HNO-Arzt Dr. Christian Lübbers zehn Globuli-Kügelchen aus dem Ohr. Der Weilheimer Mediziner twitterte daraufhin: „Homöopathie wirkt: Dummheit potenziert sich“. Damit traf er offenbar einen Nerv, 1800 Menschen teilten den Beitrag. Im Interview warnt der 39-Jährige vor der Entwicklung in der Medizin.
...

https://www.merkur.de/lokales/weilheim/ ... 10609.html




MDR FERNSEHEN & Livestream | "FAKT IST!" am 09.01.2017 | 22:05 Uhr

Heilpraktiker - Hilfe oder Hokuspokus?

Viele Patienten fühlen sich beim kurz angebundenen Schulmediziner nicht mehr wohl und gehen lieber zum Heilpraktiker. Doch welche Methoden helfen da wirklich? Und wie werden Alternativmediziner hierzulande ausgebildet? Was bringt die neuerlich angekündigte Reform des Heilpraktikergesetzes von 1939?


Immer mehr Menschen vertrauen der so genannten sanften Medizin und suchen Hilfe beim Heilpraktiker. Die nehmen sich meist mehr Zeit für das Patientengespräch als Ärzte und haben einen "ganzheitlichen" Ansatz - sehen Körper und Seele als Einheit. Rund 40.000 solcher Alternativmediziner gibt es mittlerweile, ihre Zahl hat sich in den zurückliegenden zehn Jahren nahezu verdoppelt. Gegner argumentieren mit Studien und sagen: Es gibt keine Belege, dass Globuli und basische Injektionen oder Schröpfen wirken. Diese Kontroverse ist bestens bekannt.

Heilpraktikerausbildung nicht reguliert
...

http://www.mdr.de/fakt-ist/fakt-ist-hei ... r-100.html
http://www.mdr.de/mediathek/video-74280 ... 60c07.html
http://www.ardmediathek.de/tv/Fakt-ist/ ... d=39884994
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Russland lehnt Homöopathie als Pseudowissenschaft ab

Beitragvon shadow » Samstag 11. Februar 2017, 19:53

Alternativmedizin
Russland lehnt Homöopathie als Pseudowissenschaft ab

Staatliche Kliniken in Russland sollen keine homöopathischen Mittel mehr einsetzen, empfehlen Wissenschaftler. Es fehle ein Nachweis, dass die Methode heilt.

Montag, 06.02.2017

Die Russische Akademie der Wissenschaften hat die Homöopathie offiziell als Pseudowissenschaft eingestuft. Für die Wirksamkeit der alternativen Heilmethode gebe es keine wissenschaftlich haltbaren Belege, schreibt eine Kommission der Akademie http://klnran.ru/2017/02/memorandum02-homeopathy/ nach russischen Medienberichten vom Montag.
...
jme/dpa

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 33395.html


Neuigkeiten

Russland stuft Homöopathie als Pseudowissenschaft ein


Am 06.02.2017 ging durch die Medien, dass die Russische Akademie der
Wissenschaften die Homöopathie als "Pseudowissenschaft" einstuft und ihre
Entfernung aus dem russischen öffentlichen Gesundheitssystem anstrebt.

Wir können Ihnen hier ganz aktuell deutsche Übersetzungen des „Memorandums"
der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) zur „Pseudowissenschaft
Homöopathie" sowie des zugrunde liegenden Gutachtens einer hochkarätig
besetzten Wissenschaftlerkommission vorstellen. Die Übersetzungen wurden
nicht professionell, jedoch nach bestem Wissen und Können angefertigt.
...

Den ganzen Text finden Sie hier. http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/sta ... mitteilung

Veröffentlicht: 08. Februar 2017

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/neu ... schaft-ein


Informationsnetzwerk Homöopathie - INH

6. Februar um 23:50 ·
..
Hier der ganze Beitrag (ca. 7 Minuten) von Natalie Grams in der SWR Landesschau.
"Warum Homöopathie-Kritik sein muss."
http://swrmediathek.de/player.htm

https://www.facebook.com/permalink.php? ... 9248680621
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Samstag 25. März 2017, 20:39

22. March 2017

Gesundheit

Was hinter homöopathischen Arzneien steckt


Direkt aus dem dpa-Newskanal

Buchloe/Köln (dpa/tmn) - Eine starke Wirkung ohne unerwünschte Nebenwirkungen - davon träumen viele Patienten. Es gibt Arzneien, die das tatsächlich versprechen: winzige Kügelchen, sogenannte Globuli. Streng genommen enthalten sie meist gar keinen Wirkstoff.
...

http://www.sueddeutsche.de/news/gesundh ... -99-470267
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon shadow » Dienstag 16. Mai 2017, 11:41

Sendung vom 12.05.2017



Eine Frage des Glaubens
Homöopathie auf dem Prüfstand

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist heute besser als je zuvor. Trotzdem wächst die Skepsis gegenüber der Schulmedizin, der seelenlosen Apparatemedizin. Viele Patienten suchen ihr Heil in der Homöopathie. Dabei scheinen auch kritische Menschen jegliche Bedenken zu vergessen und glauben an den heilenden Geist des Wassers. Von Dorothea Brummerloh
...


http://www.deutschlandfunk.de/dossier.1169.de.html

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/drad ... c792e4.mp3



Standpunkte


Stellungnahme des Informationsnetzwerks Homöopathie zur Beschwerde des HRI über das Review des australischen Gesundheitsministeriums (NHMRC)
Details C Veröffentlicht: 14. Mai 2017
...

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/sta ... ahme-nhmrc
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Re: Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Nachtigall » Donnerstag 25. Mai 2017, 19:31

Der Tagesspiegel


22.05.2017 14:21 Uhr

Appell an Krankenkassen
Ärzte fordern: Homöopathie nicht mehr erstatten
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung verlangt einen rigoroseren Umgang mit der Homöopathie: Da die Wirkung nicht belegt sei, sollten die Krankenkassen solche Leistungen auch nicht mehr erstatten dürfen.
von Rainer Woratschka
...

http://www.tagesspiegel.de/politik/appe ... 37594.html
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