Amygdala Retraining

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Beitragvon Frank-N-Furter » Montag 26. Dezember 2011, 20:54

Heftig, wie die "forschen". Prozac haben sie eingesetzt, aha. Es ist hinreichend bekannt, was das für ein Teufelzeug ist.

"Allein bewirkte das unter dem Handelsnamen Prozac bekannte Antidepressivum allerdings auch keine andauernde Hilfe: Ohne Konfrontationstherapie zeigten sich die Tiere früher oder später wieder ängstlich."
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Beitragvon falco » Freitag 10. Februar 2012, 17:13

Warum steht dieser Thread unter Therapie & Behandlung / Behandlungsmethoden und nicht unter Esoterik wo er hingehört?
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Beitragvon Thommy the Blogger » Freitag 10. Februar 2012, 18:32

Danke Falco. Jetzt ist der Artikel in der richtigen Kategorie: Pseudotherapien
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Beitragvon Alex » Mittwoch 15. Februar 2012, 10:24

Update

- Amygdala Retraining wird von einzelnen Leuten intensiv beworben.

- Canary Report hat vor ein paar Tagen verkündet, dass der Blog nicht mehr online geht. Es wird nur noch für Gupta geworben
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 15. Februar 2012, 10:58

Jahrelange Erkenntnisse werden für so einen Schwachsinn über den Haufen geworfen, unfassbar.
Ich frage mich immer wieder was die Leute für einen Vorteil daraus ziehen oder wie krank sie wirklich sind und Chemikalien ihr Gehirn so schwer geschädigt haben das sie nicht mehr "sauber ticken".
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
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Beitragvon Juliane » Samstag 10. März 2012, 12:16

Kari auf http://www.symptome.ch schreibt heute:



Die Schweizer Regierung scheint hier einen DNRS - Workshop (Dynamic Neural Retraining System) am 12. Mai in Zürich zu sponsern:


Zitat:
Swiss government sponsors Dynamic Neural Retraining System™
The Government of Switzerland has been following The Dynamic Neural Retraining System™ (DNRS™) with interest and has announced it will sponsor the workshop in Zurich in May, 2012. The program will run for 5 days, with two German translators present for the participants.

The DNRS is a neuroplasticity-based brain retraining program that is helping people with various limbic system disorders – such as chemical sensitivity, chronic fatigue syndrome, fibromyalgia, electromagnetic sensitivity, and anxiety – to recover their health.

Planet Thrive » Swiss government sponsors Dynamic Neural Retraining System
http://planetthrive.com/2012/03/swiss-g ... ng-system/


http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/7256 ... post784762
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 4. April 2012, 14:40

Amapola heute auf http://www.symptome.ch


Ich wollte nur kurz melden, dass ich weiterhin Fortschritte mache mit dem Gupta-Training.
Ab Ende April besuche ich den Kurs mit Annie Hopper in Zürich.

Ich denke, die grössten Stolpersteine sind

1) dass man dran glauben muss (Ja, es ist so!), dass man das SELBER tun KANN und selber tun MUSS. Ganz ohne Arzt oder Pillen.

2) Das Unterbewusstsein, dass immer wieder ablenkt, damit man ja nichts ändert. (Das Unterbewusstsein möchte, das alles gleich bleibt, auch wenn das, was ist Sch**se ist)

Ich möchte alle Mitlesenden hier ermutigen, sich aufzumachen. Es lohnt sich!

http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/7256 ... post793544



Amapola 12.03.2012
Ich bin dagegen, dass wir hier Studienergebnisse publizieren. Es soll ein Ort der gegenseitigen und persönlichen Unterstützung sein. Das nur meine Meinung zum Thema.

http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/7256 ... post785521
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Beitragvon Mia » Donnerstag 5. April 2012, 07:07

Schon, wer das Wort "Angst vor..." benutzt, wird in die Psychoecke geschoben.
MCS-Erkrankte haben keine "Angst vor..." etwas; sie leiden an unerträglichen Qualen durch z.B. Gerüchen, die ihr Körper nicht, wie bei Gesunden, entgiften kann.

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Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 5. April 2012, 08:25

Nachdem wir durch verschiedene MCS-Kranke gefragt wurden, ob es stimme, dass die Schweizer Regierung das Hopper Seminar unterstütze, das Christian Schifferle organisiert hat, schrieben wir an das Schweizer Ministerium für Gesundheit und fragten nach. Andere Vereine ebenfalls.

Die Antwort an CSN:

Sehr geehrte Frau Müller

Das Bundesamt für Gesundheit (hier vertreten durch Fachstelle Wohngifte, Direktionsbereich Verbraucherschutz) hat dem Verein MCS-Liga Schweiz eine Unterstützung zugesagt für die Organisation eines Kurses, von dem dieser Verein überzeugt ist, dass es eine gute Sache für seine Mitglieder ist.
Generell sind wir der Ansicht, dass Ansätze, die auf Theorien erlernter Reaktionsmuster basieren, interessant und vielversprechend sein könnten für MCS-Patienten. Bis anhin wurden Dritte, welche Vorschläge in dieser Richtung vorgebracht hatten, von Seiten der Betroffenen scharf kritisiert, zuweilen wurde Ihnen sogar vorgeworfen, sie wollten MCS-Patienten "psychiatrisieren". Wir begrüssen es daher ausdrücklich, dass eine entsprechende Initiative nun von Seite der Betroffenen bzw einer ihrer Organisationen kommt und möchten dies daher mit einem kleinen Beitrag an die organisatorischen Kosten unterstützen. Wir erhoffen uns, dass es dazu beitragen kann, die Lebensqualität zumindest einiger Betroffenen zu verbessern. Vor allem aber haben wir die Hoffnung dass solche Initiativen helfen können, die zuweilen extrem verhärteten Fronten im Streit um "physische" und "psychische" Ursachen/Einflüsse beim MCS Phänomen aufzubrechen, um letztlich den Betroffenen auch neue Lösungswege erschliessen zu können.
Weder empfehlen wir eine bestimmte Therapie noch bestimmte Therapeuten. Wir beurteilen auch nicht die Qualität dieses Kurses.

Dass die Schweizerische Regierung Frau Hoppers DNRS Ansatz seit einiger Zeit beobachtet/verfolgt hat ist falsch. Eine vertiefte Evaluation und Beurteilung wurde keinesfalls durchgeführt; und schon gar nicht sprechen wir irgendwelche Empfehlungen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aus.

Selbstverständlich darf diese Antwort nun aber auch nicht als das Gegenteil interpretiert werden à la "Schweizer Regierung empfiehlt DNRS nicht!" - etwa von Vertretern von "Konkurrenz-Produkten" oder Kritikern von DNRS.
Das wäre dasselbe falsche Spiel!


Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen

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Beitragvon Yol » Donnerstag 5. April 2012, 16:54

Der Glaube allein macht selig - so sagte schon meine Grossmutter.
Und seither sind schon sehr viele sehr krank geworden - auch viele die viel geglaubt haben - auch an vieles geglaubt haben. Und gestorben sind sie auch noch - mit all dem Glauben dazu.

Es hat also nun auch die MCS-Kranken erwischt - sie befreien sich allein durch den Glauben an ? von Giften!

Ob es vielleicht daran liegt, dass es manches wirklich sehr schlecht ging - finanziell auch - dass sie nun glauben wollen? Denn mit dem Glauben ist ja bei manchen auch der Wohlstand ausgebrochen, nachdem MCS eingebrochen ist!

Jetzt endlich verstehe ich auch warum ich früher Migräne nicht los wurde, heute MCS nicht los werde. Ich glaube nicht! - ich bin Atheist. Und bei Atheisten hilft nun leider rein gar nichts - ausser logische Fakten.
Und weil ich nach diesen logischen Fakten lebe - gemäss den Gesetzen die mir der Körper abverlangt - geht es mir ausnehmend gut - sehr gut sogar gemessen an frühere Zeiten. Jeder einzhelne Schritt allerdings verlangt von mir alles was möglich ist - glauben allein würde nichts bewirken, nicht ausreichen um MCS sozusagen zu stabilisieren.
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Beitragvon Beobachter » Donnerstag 5. April 2012, 18:24

M. E. ist es skandalös, dass die Schweizer Regierung so etwas finanziell unterstützt.

Denn das impliziert das Akzeptieren der irrigen Annahme, dass MCS etwas mit Glauben und "Gehirntraining" zu tun hätte und ignoriert die Tatsache, dass es sich um eine organische und umweltbedingte Erkrankung handelt.

Sind diese "Kurse" auch nur etwas für Selbstzahler, sofern man sie "überzeugt" hat ?

WIRD KRANKHEIT ZUR GLAUBENSFRAGE ?
Kann man wissenschaftliche medizinische Diagnostik ad acta legen ?

Das würde Sekten, Scharlatanen, Esoterikern und Beutelschneidern jedweder Ausprägung Tür und Tor öffnen !
Joao de Deus lässt grüßen ...


LG Beobachter
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 5. April 2012, 22:45

Es ist eher Selbstbetrug. Man glaubt, dass einem geholfen wird und lässt alles mit sich machen. Man macht sich selbst zum Narren, weil man die Realität nicht ertragen beziehungsweise mit der Realität nicht zurechtkommt. Das ist ein Naturgesetz. Auch bei Tieren ist es ähnlich.

Schopenhauer wusste es schon damals:

\"Die Wilden fressen einander, und die Zahmen betrügen einander.\"

- Editiert von mirijam am 05.04.2012, 23:46 -
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 5. April 2012, 22:54

Ohne Gläubige keine Prediger.

Der Same des Betrugs braucht den fruchtbaren Boden der Leichtgläubigkeit.
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 5. April 2012, 22:59

"Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an." - Seneca

"Ein Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit." - Jean Antoine Petit-Senn
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Beitragvon Kira » Freitag 6. April 2012, 08:43

Pseudo-Therapien
Pseudo-Therapie oder seriöse Behandlung? Da der Begriff \"Therapie\" nicht geschützt ist, kann ihn jeder verwenden. Wir haben für Sie einen Überblick an Therapien zusammengestellt, die Sie besser meiden sollten
Engeltherapie / Channeling
Reinkarnationstherapie / Regressionstherapie
Familienaufstellung nach Hellinger
Rebirthing
The Secret
The Work
Hoffman-Quadrinity-Prozess
Fernheilung
Festhaltetherapie nach Prekop
Radionik
Synergetik Therapie
http://www.vital.de/pseudo-therapie
http://www.rowohlt.de/fm/131/Dierbach_Seelenpfuscher.pdf
- Editiert von Kira am 06.04.2012, 09:52 -
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Beitragvon Beobachter » Freitag 6. April 2012, 09:23

Unter den o.g. "Therapien" vermisse ich z.B. die

-"Bioresonanz-Therapie" - http ://esowatch.com/ge/index.php?title=Bioresonanz

- "Matrix-Therapie" - http ://esowatch.com/ge/index.php?title=Moma-Matrix-Therapie
- "Matrix Energetics" - http ://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Matrix_Energetics

- "Chelat-Therapie" - http ://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Chelattherapie


LG Beobachter
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Beitragvon Flaunt » Freitag 6. April 2012, 11:23

Solche Therapien werden von verzweifelten Kranken angenommen. Ziemlich traurig ist das, vokalem wenn Ärzte solche dubiosen Therapien
einsetzen. In meinen Augen reine Geldmacherei.

Um auf das Amygdala Retraining zurückzukommen, es mag Kranke geben bei denen es funktioniert.
Ob das MCS Kranke sind die durch massive Chemikalienexposition oder sensibilisierende Chemikalien MCS bekamen, wage ich zu bezweifeln.
Wir haben Trittbrettfahrer unter den MCS Kranken, ob wir es realisieren wollen oder nicht.
Und es gibt welche die psychisch überlastet sind, genau wie bei anderen Krankheiten auch.
Wenn bei denen solche Therapien plötzlich ein "Wunder" vollbringen, dann überlegt Euch warum das so ist.
Mancher Trittbrettfahrer fühlt sich mit der "Wunschkrankheit" doch nicht ganz wohl und sucht einen Weg raus aus der Nummer.
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Beitragvon mirijam » Freitag 6. April 2012, 22:00

Amygdala Retraining ist eine Art Gehirnwäsche für Patienten. So wie all die anderen angeblichen "Therapien", die geeignet sind, sich Menschen gehörig zu machen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Wir halten uns weiterhin an die Fakten und lassen uns von solchem billigen Humbug nicht verunsichern.
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Beitragvon Kira » Samstag 7. April 2012, 09:46

auch interessant diese Kundenrezension:
http://www.amazon.de/review/R209KCBWY8ZK8R
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Beitragvon Lawrence Plumlee » Mittwoch 11. April 2012, 14:49

I would like to see a study of this treatment to see how effective it is. What do we hear from those who have had this treatment. I wonder if some poisoned people may have recovered, but continue to avoid unnecessarily. They might get better just by believing they are better. But the ones I know always relapsed and got sick again while trying to live normally.

In the UK, they continue to treat CFS mainly with psychological approaches even though it does not work. The alternative would be to look at the environmental causes, which the industry does not support. So they well never give this up.

Psychologizing physical illness is very popular with many of the public.
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 11. April 2012, 15:06

Na das mit der P-Behandlung kann dann aber voll nach hinten los gehen:

US-Studie: Bekanntgabe psychischer Erkrankungen kann sich auf Patient negativ auswirken
Lexington (dts) - Die öffentliche Bekanntgabe psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie oder einer bipolaren Störung kann sich für die davon Betroffenen negativ auswirken. Personen, die sich zu solchen Störungen bekennen, seien anfälliger für Stigmatisierung und Diskriminierung, fand Brea Perry von der Universität Kentucky in einer Studie heraus. Sich zu einer solchen Störung zu bekennen, kann andererseits auch starke Unterstützung aus dem Freundes- und Familienkreis der Betroffenen hervorrufen.

In erster Linie resultiert die Bekanntgabe einer solchen Diagnose jedoch eher in einer gleichgültigen Reaktion des Umfeldes. Die Forscherin vermutet die Gründe dafür in der Tatsache, dass eine solche Erkrankung die Angehörigen der betroffenen Person nicht im gleichen Maß beeinflusst, wie solche, die funktionale Einschränkungen nach sich ziehen. In ihrer Studie hat die Forscherin 165 Personen befragt, die unter einer bipolaren Störung, Shizophrenie oder Depressionen leiden und sich das erste Mal in medizinische Behandlung begaben.


Quelle: klamm.de
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Beitragvon Janik » Mittwoch 11. April 2012, 16:23

Zitat:
I would like to see a study of this treatment to see how effective it is. What do we hear from those who have had this treatment. I wonder if some poisoned people may have recovered, but continue to avoid unnecessarily. They might get better just by believing they are better. But the ones I know always relapsed and got sick again while trying to live normally.

In the UK, they continue to treat CFS mainly with psychological approaches even though it does not work. The alternative would be to look at the environmental causes, which the industry does not support. So they well never give this up.

Psychologizing physical illness is very popular with many of the public.

Übersetzung:
ich würde gerne eine Studie über diese Behandlung sehen, um zu sehen wie effektiv sie ist. Was hören wir von denen die diese Behandung gemacht haben. Ich frage mich ob einige vergiftete Leute genesen sind, aber unnötiger Weise weiter Vermeidung betreiben. Sie verbessern sich möglicherweise weil sie glauben es ginge ihnen besser. Aber diejenigen, die ich kannte, bekamen immer Rückschläge und wurden krank vom versuchen normal zu leben.

In England machen sie weiter damit CFS hauptsächlich mit psychologischen Ansätzen zu behandeln, obwohl es nicht funktioniert. Die Alternative dazu wäre, die Umweltursachen zur Kenntnis zu nehmen, was die Industrie aber nicht unterstützt. Sie werden jedoch niemals aufgeben.

Psychopathologisieren körperlicher Erkrankungen ist bei vielen in der Öffentlichkeit sehr beliebt.
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Beitragvon Kira » Mittwoch 11. April 2012, 16:32

Dear Lawrence Plumlee thanks for its comment.

Danke an Clarissa und Janik fürs Übersetzen des Kommentars :0)
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 11. April 2012, 16:35

Die Sache ist eigentlich ganz einfach:

Wenn die "Operation Mandelkern" klappt, hatte der Patient eben keine MCS/CFS.

Es gibt ja einige Krankheitsbilder, die man mit Body-Mind-Medizin positiv beeinflussen kann.

So gesehen könnte man Amygdala Retraining und andere Body-Mind Programme auch als Ausschlussdiagnostik verwenden.

Also man wende Amygdala Retraining an und wenn die MCS/CFS nicht abheilt, kann man davon ausgehen, dass es MCS/CFS ist.
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Beitragvon Karlheinz » Mittwoch 11. April 2012, 17:05

With regard to treatments like amygdala retraining it pays to remember:

The German Toxicologist Daunderer at his time experimented with mock treatments of cases of poisoning and or MCS. The\'success\' rate was about 50%. So not bad but the improvement didn\'t last for long.

There have been some reports lately of the effectiveness of religious counceling/support of hospitalized patients and that some US clinics have added such services to their offerings. It seemed to be about as effective as psychotherapy in this respect though the individuals being susceptible to this may be different. This is in accordance to earlier findings about the equivalence of religious counceling and psychotherapy as has been reported earlier at the CSN-blog.

So some positive results are to be expected but this should be of the order of results with placebo treatments.

On further reflection: correction: The above cited success rate of 50% insn\'t consonant with any placebo-effect. That\'s what is to be expected without any effect.
But there is some evidence that people can feel better even if there is zero physical effect.

- Editiert von Karlheinz am 17.04.2012, 10:45 -
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Beitragvon Kira » Mittwoch 11. April 2012, 17:10

@Karlheinz,
wo steht diese Sache (Quelle)??
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Beitragvon Karlheinz » Mittwoch 11. April 2012, 17:32

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Beitragvon Kira » Mittwoch 11. April 2012, 17:46

@Karlheinz,
danke:0)
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Beitragvon Thommy the Blogger » Mittwoch 11. April 2012, 20:11

Das reicht ja wohl als Antwort zu dieser Hopper Therapie:

Die Antwort an CSN:

Sehr geehrte Frau Müller

Das Bundesamt für Gesundheit (hier vertreten durch Fachstelle Wohngifte, Direktionsbereich Verbraucherschutz) hat dem Verein MCS-Liga Schweiz eine Unterstützung zugesagt für die Organisation eines Kurses, von dem dieser Verein überzeugt ist, dass es eine gute Sache für seine Mitglieder ist.

Generell sind wir der Ansicht, dass Ansätze, die auf Theorien erlernter Reaktionsmuster basieren, interessant und vielversprechend sein könnten für MCS-Patienten. Bis anhin wurden Dritte, welche Vorschläge in dieser Richtung vorgebracht hatten, von Seiten der Betroffenen scharf kritisiert, zuweilen wurde Ihnen sogar vorgeworfen, sie wollten MCS-Patienten "psychiatrisieren". Wir begrüssen es daher ausdrücklich, dass eine entsprechende Initiative nun von Seite der Betroffenen bzw einer ihrer Organisationen kommt und möchten dies daher mit einem kleinen Beitrag an die organisatorischen Kosten unterstützen. Wir erhoffen uns, dass es dazu beitragen kann, die Lebensqualität zumindest einiger Betroffenen zu verbessern. Vor allem aber haben wir die Hoffnung dass solche Initiativen helfen können, die zuweilen extrem verhärteten Fronten im Streit um "physische" und "psychische" Ursachen/Einflüsse beim MCS Phänomen aufzubrechen, um letztlich den Betroffenen auch neue Lösungswege erschliessen zu können.
Weder empfehlen wir eine bestimmte Therapie noch bestimmte Therapeuten. Wir beurteilen auch nicht die Qualität dieses Kurses.

Dass die Schweizerische Regierung Frau Hoppers DNRS Ansatz seit einiger Zeit beobachtet/verfolgt hat ist falsch. Eine vertiefte Evaluation und Beurteilung wurde keinesfalls durchgeführt; und schon gar nicht sprechen wir irgendwelche Empfehlungen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aus.

Selbstverständlich darf diese Antwort nun aber auch nicht als das Gegenteil interpretiert werden à la "Schweizer Regierung empfiehlt DNRS nicht!" - etwa von Vertretern von "Konkurrenz-Produkten" oder Kritikern von DNRS.
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Beitragvon Alex » Donnerstag 12. April 2012, 11:11

"Dass die Schweizerische Regierung Frau Hoppers DNRS Ansatz seit einiger Zeit beobachtet/verfolgt hat ist falsch." schreibt das Ministerium.

Wie kommt Frau Hopper dazu das Schweizer Gesundheitsministerium für ihre Werbung zu benutzen und falsche Angaben zu machen?!
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Beitragvon Flaunt » Sonntag 15. April 2012, 10:07

Studie über Amygdala Retraining

Amygdala Retraining ist unter Mind-body technique eingeordnet.

15 von 22 Personen haben das Amygdala Retraining abgebrochen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22385563
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Beitragvon Flaunt » Sonntag 15. April 2012, 11:57

Im März Newsletter von Annie Hopper stand ursprünglich:


"...The Government of Switzerland has been following The Dynamic Neural Retraining System™ and our work with neuroplasticity for quite some time. We are happy to officially announce that they are sponsoring the Dynamic Neural Retraining System™ in Zurich in May, 2012. The program there will be 5 days as we will have two German translators present as well. We are grateful to the Swiss government for being leaders in this field and are hopeful that other governments will soon take notice and follow suit..."

http://www.dnrsystem.com/newsletter_march_2012.html

Die Passage ist jetzt weg auf Hopper's Webseite.


Auf anderen Webseiten steht die falsche Info noch, z.B.:

"Swiss government sponsors Dynamic Neural Retraining System™

The Government of Switzerland has been following The Dynamic Neural Retraining System™ (DNRS™) with interest and has announced it will sponsor the workshop in Zurich in May, 2012."

http://planetthrive.com/2012/03/swiss-g ... ng-system/


"And now we have a whole country throwing their support behind us.

The Government of Switzerland has been following The Dynamic Neural Retraining System™ and our work with neuroplasticity for quite some time. We are happy to officially announce that they are sponsoring the Dynamic Neural Retraining System™ in Zurich in May, 2012. The program there will be 5 days as we will have two German translators present as well. We are grateful to the Swiss government for being leaders in this field and are hopeful that other governments will soon take notice and follow suit."

http://eha-ab.ca /news/2012/03/swiss-government-to-sponsor-dynamic-neural-retraining-system-program/



Die Antwort des Schweizer Ministeriums lautete (siehe Thread weiter oben, Thommy)
----------------------------------------------
ZITAT

"Dass die Schweizerische Regierung Frau Hoppers DNRS Ansatz seit einiger Zeit beobachtet/verfolgt hat ist falsch. Eine vertiefte Evaluation und Beurteilung wurde keinesfalls durchgeführt; und schon gar nicht sprechen wir irgendwelche Empfehlungen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aus.

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Beitragvon Juliane » Montag 23. April 2012, 19:14

Zitat aus einem Erfahrungsbericht

auf tired.ch/wordpress_blog/


" Es gibt auch Untersuchungen, dass Ruhe und Frieden eines der besten Mittel gegen
CFS ist, und beides kann man sich selbst geben. Auch darauf wäre ich
von alleine nicht gekommen. Gupta ist in der Lage, all das
verständlich und ohne Gefühlsduselei zu vermitteln.Wie man es im
Einzelnen schafft, erst glücklich zu werden, dazu gibt es nicht nur
auf den DVDs gute Tipps, sondern auch in seinen Internet-Seminaren,
von denen ich ein großer Fan bin. Das findet 1x in der Woche statt,
z.B. Donnerstag abends von 20:00-21:15, da redet er dann über sein
Programm und gibt allgemeine Tipps, wie man glücklich, zufrieden und
ausgeglichen werden kann, die alle wesentlich zu meiner Genesung
beigetragen haben. Man kann dann live im Internet auch Kommentare dazu
abgeben, z.B. sagen, ob einem seine Krawatte gefällt oder Fragen zu
den Übungen stellen, aber die Interaktion ist bei ca. 100 Teilnehmern
natürlich begrenzt. Das macht aber gar nichts, denn die Tipps sind so
gut und haben mir soviel geholfen, dass mir die Interaktion fast schon
egal ist. Das kostet ca. 12-15 € pro Session, bei insgesamt 8 bis 12
Sessions pro Seminar. ...."


Das Gupta CFS-Recovery Programm – Ein Erfahrungsbericht
By Admin on November 26th, 2011


http://www.tired.ch/wordpress_blog/das-gupta-cfs-recovery-programm
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Beitragvon mirijam » Mittwoch 25. April 2012, 20:57

Zitat aus dem Buch Systemische Störungen- Problemfälle lösen mit Applied Kinesiology. Von Hans Garten,Gerald Weiss. Verlag Elsevier, Urban & Fischer, 2007.

Auf S.412

\"Ebenso wie bei der Plazebowirkung, wo bestimmte Auslöser zu einer Verstärkung positiver Glaubens- und Erwartungshaltung führen, können beim Nozeboeffekt durch entsprechende Glaubenssysteme eine Vielzahl von pathophysiologischen und pathopsychologischen Reaktionen sowie chronische Schmerzen ausgelöst werden.

Dieser Faktor muss durch den Therapeuten berücksichtigt werden, um zu verhindern, dass durch seine diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen eine Verstärkung der Glaubenssysteme und resultierende Nozeboreaktionen entsteht.

Immer ist der Versuch angezeigt, mittels NLP-Techniken die Glaubenssysteme im Sinne eines Inhalts- oder Bedeutungsreframings zu verändern, d. h. Ungenauigkeiten und nichtrationale Assoziationen in der Wahrnehmung des Patienten aufzuklären und bewusst zu machen.

Zur Verdeutlichung der Mechanismen kann das Fallbeispiel im Kap. 8.8 dienen, auch wenn der Konditionierungseffekt nicht eine chemische Sensitivität, sondern einen einfacheren \"Irrtum des Immunsystems\" betrifft, nämlich eine Pollinose.

Die Fälle der MCS sind üblicherweise komplexer, jedoch im Grundsatz analog gelagert.\"

Quelle:
http://books.google.de/books?id=P9h3A1nAlUIC&pg=PA411&lpg=PA411&dq=mcs+hypophyse&source=bl&ots=2XSo_cduvQ&sig=-lAGVXn3uU0dwSk4QM5veyL55jM&hl=de&ei=xYF-S-y3DJKhsQbCmfCjDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9&ved=0CCsQ6AEwCDge#v=onepage&q=mcs%20hypophyse&f=false


Siehe auch hier: viewtopic.php?t=12359

- Editiert von mirijam am 25.04.2012, 21:58 -
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Amygdala Retraining

Beitragvon mirijam » Mittwoch 25. April 2012, 21:05

Datura schrieb:

"Mich interessierte die ganze Sache gewaltig, ich habe selber eine NLP- Ausbildung. Ich arbeite nicht mehr, benutze Veränderungsstrategien nur noch für mich. Ich habe mich gefragt, ob das Amygdala Retraining auch bei MCS funktioniert:
„Die Amygdala entscheidet, ob Stimuli (in meinem Fall giftiger Gestank) eine Gefahr sind oder nicht“ steht in dem frei zugänglichen Text auf der Seite von Ashok Gupta.

Robert Dilts hat das Buch „Identität, Glaubenssysteme und Gesundheit“ geschrieben.

Ich muss die felsenfeste Überzeugung haben, dass meine Anstrengungen von Erfolg gekrönt sein werden.

Vielleicht ist meine Amygdala falsch programmiert?
Ich hatte mal Telefonkontakt mit einem Autohausbesitzer, der gerade dabei war, MCS zu bekommen. Der hat mir eines Tages gesagt, er will von MCS nichts mehr hören, er habe das Gefühl, je mehr er lese und wisse, desto schlimmer wird das Ganze!

Eine Bekannte mit MCS hat gesagt, sie will keinen Kontakt mit MCS- Betroffenen, weil sie das Gefühl hat, dass es „ansteckend“ ist, je mehr man darüber redet.

Ich selbst verdränge MCS, wenn ich in Geschäfte gehe, wenn jemand mit Zigarette an mir vorbei geht, wenn es bei mir im Treppenhaus manchmal nach Parfüm stinkt- das ist mir alles egal- und ich merke davon nichts, habe keinerlei Reaktionen bei solchen Gelegenheiten!

Mir ist klar, dass man bei MCS noch viel mehr in ein Wespennest sticht, wenn man sagt, man muss seine Amygdala umprogrammieren, aber ich werde es tun, meine Mandelkerne umprogrammieren."


http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/72565-multiple-chemical-sensitivity-multiple-chemikalienunvertraeglichkeit-amygdala-retraining-erfahrungsberichte-gegenseitige-unterstuetzung.html#post501445
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Amygdala Retraining

Beitragvon mirijam » Mittwoch 25. April 2012, 21:46

Ja, man trifft immer wieder auf den Begriff \"Glaubenssysteme\". Diese \"Glaubenssysteme\", \"Erwartungshaltungen\", Ursachenüberzeugungen\" und dergleichen seien die eigentliche Ursache von Krankheiten. Doch ist diese Behauptung richtig?

Und was ist die Behauptung, das Gehirn sei falsch programmiert und daher krank, und um zu genesen, müsse man es umprogrammieren?

Günter Scheich schreibt in seinem Buch \"Positives Denken macht krank: vom Schwindel mit gefährlichen Erfolgsversprechen\":

Zitat

\"Eine immer größere Zahl von Motivationstrainern macht ihre Klienten süchtig nach Höhenflügen, zwanghaftem positiven Denken und schließlich häufig auch nach Drogen.

\"Das \'\"positive Denken\' ist eine ausgesprochen totalitäre Methode, die den Menschen in die Verkrampfung führt, weil er sich einem Motto unterwerfen soll, das nicht zu realisieren ist.

So wie uns die verschiedenen Religionen über Jahrhunderte ihre Weltsicht aufdrücken wollten und dabei Millionen von Menschen ins Unglück stürzten, so sind es heute esoterische Lehren wie die des \"positiven Denkens\", die mit Hilfe einer Schmalspurpsychologie als Religion des Erfolgs und der dauerhaften Harmonie, als Religion des Reichtums und der absoluten Glückswerte auftreten und Unheil stiften.

Die einzigen, die von dieser Methode profitieren, sind die Propheten und ihre propagandistischen Nachahmer selbst, indem sie Millionen-Honorare für die von gutgläubigen Zeitgenossen gekauften Bücher kassierten und kassieren, indem sie unzählige Seminare und Vorträge gegen Cash abhalten ...

Hat man diese Botschaft akzeptiert, dann ist man offensichtlich auch bereit, in vorgegebenen, ja fast befohlenen Bahnen zu denken. Denn einer der Kernpunkte der Lehre vom \"positiven Denken\" ist, daß den Bedürftigen die Gedanken verordnet werden. Höchstes Ziel ist das Ausschalten jeden Zweifels (\"Gestatte deinen Gedanken nicht, sich Mißerfolge auszumalen...\") und die Installation einer neuen Persönlichkeit:

Bei dieser Form von \"Therapie\" handelt es sich um nichts anderes als ein Zwangssystem. \"Beginnen Sie sofort damit, Ihre Gedanken einer gewissen Kontrolle zu unterwerfen\". \"Verbannen Sie jede negative Überlegung und jeden Zweifel. \"Kein Wunder, daß eine solche Aussage unwillkürlich an die sogenannten Psychosekten denken läßt.

In der Konsequenz ist dies ein Versuch der Gehirnwäsche. Denn im Grunde genommen wird der Leser seiner Identität, seinere Persönlichkeit beraubt. Seine Erfahrungen und seine Geschichte, alles, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist, wird ihm weggenommen ...\"


http://www.amazon.de/Positives-Denken-macht-krank-Erfolgsversprechen/dp/382183904X
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Amygdala Retraining

Beitragvon Juliane » Samstag 5. Mai 2012, 01:47

Auf symptome.ch schrieb Amapola 4.5. 2012
AW: MCS und Amygdala Retraining - Erfahrungsberichte

Zitat

Erster Zwischenbericht des Kurses:

- Der Kurs ist sensationell gewesen. Ich hatte zwar schon einiges gelesen und alle DVDs zum Thema Neuropastizität / Gupta / Hopper, etc. geschaut, die es überhaupt gibt. Die Gruppendynamik und das 1:1 ist für mich persönlich sehr wertvoll gewesen.

- Ein paar Leute haben bereits während des Kurses grosse Veränderungen erfahren in ihrem Gesundheitszustand. Bei mindestens drei Teilnehmern (von zwölf) haben sich die Haupt-"its" dramatisch verbessert. Es war richtiggehend erschütternd, das live mitzuerleben.

- Ich selber könnte Bäume ausreissen. Ich berichte nach einer Woche wieder, sobald sich alles etwas gesetzt hat.

Das Leben ist schön!


http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/72565-multiple-chemical-sensitivity-multiple-chemikalienunvertraeglichkeit-amygdala-retraining-erfahrungsberichte-gegenseitige-unterstuetzung-16.html#post803841
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Amygdala Retraining

Beitragvon lara » Samstag 5. Mai 2012, 09:51

Hallo,

ich hab da auf symptome.ch mal bei dem link und anderen Beiträgen dort zu dem Thema einiges gelesen, aber das erscheint mir doch sehr unseriös.
Da steht z.B., das man das Programm auf jeden Fall erst mal 6 Monate machen soll und dann erst kritisch beurteilen. Die wollen doch anscheinend nur abkassieren.

Außerdem ist das doch alles irgendwie auf der Psychoschiene. Ich hab keine Beschwerden bekommen, weil ich was ungutes gerochen und mir dann eingebildet hab, daß ich davon krank werde.
Die ersten schlimmen Symptome hab ich von Chemikalien bekommen, die man überhaupt nicht riechen kann und von deren Existenz ich erst nach einiger zeit durch Zufall erfahren habe und von MCS wußte ich damals überhaupt noch nichts (da gab es auch noch kein Internet).
Und die nächsten erheblichen Verschlimmerungen gab es durch Chemikalien, die ich damals auch noch nicht riechen konnte bzw. ich nicht als giftig betrachtet hätte, selbst wenn mir der Geruch (Flammschutzmittel o.ä. in Teppichböden) aufgefallen wär.
Dann durch Chemikalien, die ich zwar gerochen, aber damals für harmlos gehalten habe und dachte, gründlich lüften reicht.
Und bei mir ist es auch nicht durch Meiden von Chemie (als ich endlich was von MCS wußte) schlimmer geworden, sondern viel besser, ich kann jetzt sogar wieder normal einkaufen gehen (nicht in allen Läden, aber in den meisten, in manchen aber nur kurz, aber das reicht da auch)und es wird bestimmt auch noch besser werden, obwohl es lange Zeit nicht so aussah. Die Besserung trat auch nicht ein, weil ich dran geglaubt hab, sondern obwohl ich oft dran gezweifelt hab.
Also ich finde, was die da schreiben ist völliger Blödsinn und nur Abzocke.

lg lara
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Beitragvon mirijam » Samstag 5. Mai 2012, 11:29

Ja, lara, das hast du gut durchschaut, aber sag es denen dort im Schweizer Forum bloß nicht, denn sie sind dann zutiefst beleidigt.

Und auch über seriöse wissenschaftliche Studien, die ihre Werbeslogans widerlegen, sind sie auch beleidigt, ja, ja. Die können es nicht verkraften, wenn Zweifler aufkreuzen, dann werden die richtig stinkig.
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Beitragvon mirijam » Sonntag 6. Mai 2012, 13:04

Jetzt sind einige im Schweizer Forum total hilflos und panisch.

Sie wissen nicht, wie man es schafft, realistisch denkenden und wissenschaftlich informierten Kritikern die freie Meinungsäußerung zu verbieten.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 6. Mai 2012, 13:10

beschweren beim admin und sperrung einfordern. ja liebe esotherikeranhänger jetzt wird die luft für euch verdammt dünn aber bei einer gutem ART schafft ihr das auch noch.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Amygdala Retraining

Beitragvon Gundermann » Sonntag 6. Mai 2012, 17:38

Ich habe mich auf einer Amygdala Retraining Webseite durch die Berichte gelesen die eine "Geheilte" tätigt.
Die Sprache ist sehr speziell und es gibt viele Ausreden. Man habe ja so viel gelernt durch das Leben mit MCS
dass man keine chemischen Putzmittel mehr kaufen wolle, wenn man auch solche Produkte jetzt kaufen könne.

Mit MCS Gruppen und MCS Kranken wolle man keinen Kontakt mehr pflegen, sie seien zu negativ.
Tolle Excuse.

So benebelt durch MCS Reaktionen kann ich nie sein, dass ich darauf rein falle.
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Beitragvon mirijam » Sonntag 6. Mai 2012, 21:28

Mark70- Frage:

„Mich würde mal interessieren wie viele positive Erfahrungsberichte es bei schwerer mehrjähriger MCS hier im Forum gibt:
Wer hatte schwere MCS über viele Jahre hinweg mit völliger Erwerbsunfähigkeit und starker Behinderung (kein Kino, Kein Restaurantbesuch, Supermarktbesuch nur eingeschränkt möglich, Wohnung nur mit Luftreiniger auszuhalten, Möbel mußten fast alle entfernt werden) und ist jetzt durch AR völlig gesund geworden und kann ohne die genannten Einschränkungen leben?
(Bitte nur eigene Beispiele, keine vom hören und sagen) „

http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/72565-multiple-chemical-sensitivity-multiple-chemikalienunvertraeglichkeit-amygdala-retraining-erfahrungsberichte-gegenseitige-unterstuetzung-17.html#post804525



Amapola- Antwort:

„Ausserdem geht es bei diesem Thread ausschliesslich um gegenseitige Unterstützung und NICHT um Rechtfertigung oder dergleichen.

Heilungsgeschichten gibt es inzwischen mehr als genug. „

http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/72565-multiple-chemical-sensitivity-multiple-chemikalienunvertraeglichkeit-amygdala-retraining-erfahrungsberichte-gegenseitige-unterstuetzung-17.html#post804546
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 6. Mai 2012, 21:42

ja wo denn sollte man ampola fragen. sch..... denen fällt nichts ein, jetzt werden sie komisch.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
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Amygdala Retraining

Beitragvon Clarissa » Montag 7. Mai 2012, 06:42

Knuffige Bilder, mein Favorit ist der letzte Link, die Wurst wird auf den Namen Ampola getauft. :-P
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
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Beitragvon mirijam » Montag 7. Mai 2012, 20:33

Datura schrieb:

„Vielleicht ist meine Amygdala falsch programmiert?
Ich hatte mal Telefonkontakt mit einem Autohausbesitzer, der gerade dabei war, MCS zu bekommen. Der hat mir eines Tages gesagt, er will von MCS nichts mehr hören, er habe das Gefühl, je mehr er lese und wisse, desto schlimmer wird das Ganze!

Eine Bekannte mit MCS hat gesagt, sie will keinen Kontakt mit MCS- Betroffenen, weil sie das Gefühl hat, dass es „ansteckend“ ist, je mehr man darüber redet.“

http://www.symptome.ch/vbboard/mcs/72565-multiple-chemical-sensitivity-multiple-chemikalienunvertraeglichkeit-amygdala-retraining-erfahrungsberichte-gegenseitige-unterstuetzung.html#post501445


Und hier schreibt Datura alias Christel auch:

"Ich gehe neuerdings in Geschäfte (Baumarkt z.B.) völlig ohne Sorge hinein und rieche zu Beginn nichts (wie ganz normale Leute).
Erst, wenn ich denke: „Huch, was ist denn jetzt los, ich riech ja nichts?“ ist der giftige Geruch wieder da.

Dazu gibt es eine hübsche Geschichte. Ich bin mit meiner Tochter in Hamburg S-Bahn gefahren. Meine ersten Worte: “boah, hier stinkt’s ja furchtbar, wo ist das nächste Fenster?“ Etwas später hat mir meine Tochter gesagt, sie habe zunächst absolut nichts gerochen, erst, als ich gesagt habe „boah, hier stinkts“, sei ihr der unangenehme Gestank nach irgendeiner Chemikalie auch aufgefallen.

Ich war richtig erschrocken, hab gedacht, ach du Schreck, das Amygdala Retraining wird funktionieren! Was dann? Ich hab mich so schön in meiner MCS eingerichtet, mein Geld ist so eingeteilt, dass ich nichts spare für Reisen z.B., auch mental habe ich mich inzwischen so eingestellt, dass ich mit MCS ganz gut leben kann- und jetzt soll ich völlig umdenken? Aber wie soll ich das tun?

Außerdem würde ich gerne eine Radtour über 1-2 Wochen machen, in Hotels übernachten, aber der Gedanke an die womöglich weichgespülte Wäsche hat mich kirre gemacht- ich konnte mir ums Verrecken nicht vorstellen, jemals Weichspülergeruch gut zu finden."


http://mcsamygdalaretraining.wordpress.com/2011/01/04/hallo-und-willkommen-an-alle-die-hierher-gefunden-haben/



Also man meint hier, MCS sei ansteckend. Je mehr man davon höre und lese, desto größer sei die Gefahr, MCS zu bekommen.

Und man solle MCS-Kranke meiden, um nicht selber MCS zu bekommen.

Kann ein solcher Mensch MCS haben, der behauptet, man solle MCS-Kranke wie Aussätzige meiden, um sich nicht mit MCS anzustecken?
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Montag 7. Mai 2012, 20:41

Christel alias Datura:

Zitat

"Ist MCS ansteckend?


MCS und Spiegelneurone
Seit etwa zwei Wochen beschäftige ich mich mit den Spiegelneuronen. Gleich zu Anfang habe ich gedacht, dass Menschen solche Aussagen machen:

“Ich will von MCS nichts mehr hören, ich habe das Gefühl, je mehr ich lese und weiß, desto schlimmer wird das Ganze”
oder

“Ich will keinen Kontakt mit MCS- Betroffenen, weil ich das Gefühl habe, dass “es ansteckend“ ist, je mehr ich darüber mit Betroffenen rede”

kann nur an den Spiegelneuronen liegen. Meine eigenen Spiegelneurone werden zum Feuern angeregt, wenn ich einem Menschen mit MCS begegne. Die Handlungs- und Gefühlssequenz “Ich bin sehr empfindlich auf chemische Gerüche, mir geht es schlecht davon” nehme ich in meine Gehirnstrukturen auf, das Ergebnis ist eine Verstärkung meiner eigenen Handlungs- und Gefühlssequenz “Gefahr, sei vorsichtig, lauf weg, hier stinkts nach Chemie!”"


http://mcsamygdalaretraining.wordpress.com/2011/01/18/spiegelneurone/
mirijam
 

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Beitragvon Juliane » Montag 7. Mai 2012, 20:47

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Beitragvon mirijam » Montag 7. Mai 2012, 20:50

Eine richtige Hetz- und Verunglimpfungs-Kampagne ist das. Und man kann sich denken, wer gerne gegen MCS-Kranke solche Feldzüge veranstaltet.

Wer hat ein Interesse daran, dass man MCS-Kranke und Informationen über MCS meidet?

Wer hat ein Interesse daran, dass man glaubt, neurotoxische Chemikalien seien harmlos und MCS-Reaktionen eine Einbildung aufgrund von \"Geruchsempfindlichkeit\", \"Autosuggestionen\" und \"falsch programmiertem Gehirn\"?

Wer versucht seit Jahren, uns zu suggerieren, MCS sei keine organische Krankheit, sondern eine Angst- und Panikstörung aufgrund von Angst vor giftigen Chemikalien?


- Editiert von mirijam am 07.05.2012, 22:59 -
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