Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Beobachter » Dienstag 13. November 2012, 08:21

Wie sinnvoll ist Homöopathie?

Medizin oder Glaubensfrage?
\"Glaube versetzt Berge\"?

VIDEO zum Thema:

Stern. de:

http://www.stern.de/ tv/sterntv/streit-um-alternativmedizin-wie-sinnvoll-ist-homoeopathie-1922922.html


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- Editiert von Beobachter am 13.11.2012, 08:26 -
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Beobachter » Dienstag 13. November 2012, 18:21

dazu:

Scienceblogs.de:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... kugelchen/

Zitate:

"Anhänger diverser abergläubischer Disziplinen fühlen sich gerne mal von der rationalen Mehrheit unterdrückt. Die bösen Wissenschaftler und die unfreundlichen Skeptiker würden ihre Astrologie, ihre Wünschelruten oder ihre Heiledelsteine einfach nicht ernst nehmen, sondern lächerlich machen, kritisieren und sogar öffentlich behaupten, dass es sich nur um Unsinn handelt! Diese Märtyrer-Rolle nimmt auch die Homöopathie gerne in Anspruch. Dabei können sich die Anhänger der Globulis kaum beschweren. Wie kaum ein anderes pseudowissenschaftliches Konzept hat es die Homöopathie geschafft, tief in die Gesellschaft und vor allem die Wissenschaft einzudringen. Homöopathie wird an Universitäten gelehrt, wird von Ärzten praktiziert, von Politikern unterstützt und in Medien gelobt. Die Pseudomedizin der Homöopathie ist überall und es scheint aussichtslos, darauf hinzuweisen, dass sie weder wirkt noch seriöse Medizin ist. Umso wichtiger ist das Buch, dass die beiden Wissenschaftsjournalisten Christian Weymayr und Nicole Heißmann geschrieben haben. In “Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen” erklären sie ausführlich und verständlich, was Homöopathie eigentlich ist, was sie nicht ist und wie sie es geschafft hat, so populär zu werden, wie sie es heute ist."

"Aber man kann es den Ärzten nicht einmal wirklich vorwerfen, dass sie sich immer öfter der Homöopathie zuwenden. Schon allein aus finanziellen Gründen. Viele Patienten fühlen sich bei ihren Arzt nicht wohl, sie fühlen sich “abgefertigt” und nicht ernst genommen. Ein Homöopath dagegen nimmt sich viel Zeit. Das bedingt schon die Methode, denn es muss ja genau das “richtige” Globuli gefunden werden und dazu braucht es eine lange Anamnese, ein langes Gespräch in der alle möglichen Befindlichkeiten abgefragt werden müssen. Natürlich ist allein schon diese ausführliche Zuwendung schon ein mächtiges Placebo. Das wissen auch die Mediziner (die den Placebo-Effekt schon lange und immer intensiver erforschen). Unser Gesundheitssystem zwingt die Ärzte aber dazu, die Gespräche mit ihren Patienten möglichst knapp zu halten, wie Weymayr und Heißmann erklären. Für eine “eingehende” Beratung bekommt ein Arzt laut Gebührenordnung 8,74 Euro. Für eine homöopathische Anamnese mit einer Mindestdauer von einer Studie erlaubt die Gebührenordnung die Abrechnung von 52,46 Euro. Kein Wunder, dass immer mehr Ärzte den lukrativeren homöopathischen Markt entdecken…"

(Auszüge)

Dort auch Buchbesprechung zu:

"Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen";
Piper-Verlag; von C. Weymayr und N. Heißmann


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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Montag 3. Dezember 2012, 14:01

Die Homöopathie ist eine pseudowissenschaftliche Methode zur Behandlung praktisch aller Erkrankungen....

...Nach etwa 200 Jahren der Forschung von Homöopathen und Nicht-Homöopathen ist bislang kein wissenschaftlicher Beweis für eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung der Homöopathie bekannt geworden[7] und postulierte Wirkmechanismen gelten heute als widerlegt.[8] Nach heutigem Erkenntnisstand ist sie mit einer Placebotherapie gleichzusetzen, was allerdings nicht heißen muss, dass sie völlig wirkungslos ist.

In der Tat kann man davon ausgehen, dass sie gegenüber einer Nichtbehandlung (also dem Nichtstun) eine Wirkung bei entsprechenden Patienten erzielen kann, insbesondere bei charismatischen Therapeuten und entsprechendem therapeutischem Ritual. Gefahren der Homöopathie ergeben sich aus der Tatsache, dass Homöopathen und Patienten die Placebowirkungen der Homöopathie überschätzen und reproduzierbar effektive Behandlungen mit einem Wirksamkeitsnachweis, der über den Placeboeffekt hinausgeht, unterlassen....

...Homöopathie ist für Ärzte finanziell interessant...

...Placeboeffekte und spontane Heilungen

Es ist bekannt, dass etwa drei Viertel aller Erkrankungen des Menschen irgendwann spontan verheilen - auch ohne jeglichen therapeutischen Eingriff, und häufig bleiben dabei auch keine dauerhaft nachweisbaren Spuren zurück. Dies ist also quasi die Regel der menschlichen Krankheiten. Nur ist der Zeitpunkt der Heilung (im wahren Sinne des Wortes) zu Beginn einer Erkrankung aber oft nicht exakt anzugeben.

Einige Erkrankungen haben auch einen Verlauf, der durch Schübe gekennzeichnet ist, die sich wiederholen und irgendwann abklingen. Auch wachsen sich beispielsweise Allergien der Kindheit im Erwachsenenalter meist nach Jahren aus oder schwächen sich stark ab. Aus homöopathischer Sicht liegt also nichts näher als eine solche Spontanheilung als Folge einer homöopathischen Therapie auszugeben. Ob sich Homöopathieanhänger dessen bewusst sind oder nicht, ist eine andere Frage. Einem derartigen Trugschluss unterliegen aber auch manchmal Ärzte, die sich einer rationalen Medizin verpflichtet fühlen.[77]

Zur Zeit spricht alles dafür, dass eine etwaige Wirksamkeit einer homöopathischen Therapie auf der Ausnutzung des Placeboeffektes beruht. Dies wird von den meisten Homöopathen zurückgewiesen, würde es ja das Repertorisieren und Potenzieren überflüssig machen und diese Praktiken ad absurdum führen (zumindest der höheren Potenzen bei denen die Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit von Resten der Ursubstanz sehr gering ist).

Verwiesen wird dabei auch auf einen bei Tieren oder Kindern angeblich unbekannten Placeboeffekt, auch wenn aus wissenschaftlicher Sicht das Gegenteil der Fall ist. Dass der Homöopathie ein entlockter Placeboeffekt zu Grunde liegen könnte, ist nicht nur Experten aus dem homöopathie-skeptischen oder neutralen Lager, sondern selbst eingefleischten \"Hardcore\"-Homöopathen inzwischen klar....
ganzer Artikel siehe - http://psiram.com/ge/index.php/Hom%C3%B6opathie

Siehe ebenfalls:

*Homöopathie-Lobby im Netz* - viewtopic.php?t=17992
- Editiert von Twei am 05.12.2012, 19:44 -
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Beitragvon Kira » Montag 3. Dezember 2012, 14:15

hier geht es zu weiteren Nachhilfe-Lektionen:

Alternative Heilverfahren an Hochschulen
viewtopic.php?t=18839

Homöopathie bei MCS erfolgreich?
viewtopic.php?t=12917

Wie sinnvoll ist Homöpathie? Globuli...
viewtopic.php?t=18876

Heilpraktikerin heilt MCS
viewtopic.php?t=7956
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Beitragvon Sileah » Montag 3. Dezember 2012, 14:27

Wie sinnvoll ist Homöopathie?

Sehr sinnvoll, wenn sie richtig angewandt wird. Nicht xy-Gedöhns mit Klassischer Homöopathie vergleichen ;0)
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Beitragvon Twei » Montag 3. Dezember 2012, 15:40

Die sinnvollste Anwendung ist die NICHT-ANWENDUNG oder der Patient benötigt ein PLACEBO und könnte demnach genauso gut zum Psychiater, Esoteriker, Wunderheiler oder Kioskverkäufer gehen und sich ein Kaugummi kaufen.

"Placebos: Wirkung ohne Wirkstoff" - viewtopic.php?t=14199

"Bundesärztekammer empfiehlt Placebos" - viewtopic.php?t=15155
Jütte: „Oft erhalten die Patienten dann etwas Homöopathisches, weil der behandelnde Arzt das als völlig harmlos ansieht.“


"Ärzte raten zu mehr Placebo" - viewtopic.php?t=15154

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... rhunderts/

"Esoterik- u.Pseudowissenschaftkritik im Netz" - viewtopic.php?t=17996

"Wandert die Umweltmedizin in die Esoterik ab" - viewtopic.php?t=15759
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Beitragvon Sileah » Montag 3. Dezember 2012, 17:16

Jütte: „Oft erhalten die Patienten dann etwas Homöopathisches, weil der behandelnde Arzt das als völlig harmlos ansieht.“

Tja, da liegt der behandelnte Arzt leider falsch. Homöopathie hat oft durchaus Nebenwirkungen. Erstverschlimmerung uvm.

Ich sage zukünftig den Hunden, dass sie Placebos bekommen *scnr*
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Beitragvon Twei » Montag 3. Dezember 2012, 17:31

Erstverschlimmerung

Aus Psiram

Unter einer Erstverschlimmerung (gelegentlich auch als Heilkrise bezeichnet) wird bei Anhängern der Homöopathie die Verschlimmerung der Symptome einer Erkrankung kurz nach Beginn einer homöopathischen Behandlung angesehen, die als Heilreaktion aufgrund einer richtigen Arzneimittelwahl gewertet werden.

Angeblich soll der Körper dabei das Mittel „erkennen“ und die Selbstheilungskräfte“ aktivieren. Der Begriff Erstverschlimmerung und das dahinterstehende Konzept werden auch außerhalb der Homöopathie bei anderen alternativmedizinischen Methoden verwendet, sind jedoch in der akademischen Medizin nicht definiert.

Da bei der Homöopathie außer einer Placebowirkung (durch Umstände des Erwerbs der Mittel und der persönlichen Zuwendung bei Therapeutenkontakt) eine nicht effektive Behandlung stattfindet, ist eine eventuell eintretende so genannte Erstverschlimmerung nicht von einer auf natürlichem Wege ablaufenden Verschlechterung zu unterscheiden, die auch ohne Homöopathie eingetreten wäre.

Eine Erstverschlimmerung ist insbesondere immer dann zu erwarten, wenn ein Patient sich im Anfangsstadium einer Erkrankung - wenn diese also den Höhepunkt noch nicht erreicht hat - homöopathisch behandeln lässt oder unbehandelt bleibt. Soweit es nicht gelingt, eine natürlich eintretende Verschlechterung des Gesundheitszustandes sicher von einer therapeutisch induzierten "Erstverschlimmerung" zu unterscheiden, bleibt der Begriff der Erstverschlimmerung lediglich eine Umdeutung des Fortschreitens einer Erkrankung in eine Heilreaktion.
Erschwerend kommt hinzu, dass es zahlreiche Krankheiten gibt, die einen zyklischen Verlauf mit Verschlechterungen und Besserungen (bzw. Schüben) aufweisen.

Tatsächlich zu erwartende Erstverschlimmerungen bei Homöopathie

Eine tatsächliche "Erstverschlimmerung" kann auch als Nebenwirkung homöopathischer Mittel in Erscheinung treten, wenn diese bei niedrigen Potenzstufen (bis etwa D6) noch nennenswerte Stoffmengen enthalten. So können z.B. durch Mercurius (Quecksilber) und Arsenicum (Arsen) Vergiftungen ausgelöst werden.

Homöopathische "Antidote" gegen die homöopathische Erstverschlimmerung

Die von Befürwortern der Homöopathie befürchteten Erstverschlimmerungen führten auch zur Empfehlung, "Antidote" gegen Erstverschlimmerung einzunehmen. Es reiche hier, einfach das verabreichte erstverschlimmernde Mittel

[...] mit ein paar Schlucken starkem Kaffee oder Riechen an Kampher (Tigerbalsam, Vic-vapo-rup...) ... unwirksam zu machen.[1]
siehe http://psiram.com/ge/index.php/Erstverschlimmerung oder http://webcache.googleusercontent.com/s ... hlimmerung
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Beitragvon Sileah » Montag 3. Dezember 2012, 17:43

Nebenwirkung

Leider wird immer wieder zu Unrecht behauptet, homöopathische Arzneimittel hätten keine Nebenwirkungen.

Nimmt ein Patient über lange Zeit ein Mittel zu hoch dosiert ein, macht er ungewollt eine Arzneimittelprüfung. Diese durch das Mittel erzeugten Symptome können sich dann auch festsetzen und lassen sich nur schwer oder gar nicht rückgängig machen. Eine weitere Gefahr ist, dass akute Symptome nur unterdrückt werden und sich später als chronische Erkrankung zeigen. Werden in kurzer Zeit zu viele verschiedene Mittel gegeben, kann es ein weiteres Repertorisieren des Patienten unmöglich machen, bis die Wirkungen der Mittel nachgelassen haben oder den Fall so verschleiern, dass eine Heilung durch eine weitere homöopathische Behandlung nicht mehr möglich ist.

Eine weitere Nebenwirkung ist die sogenannte Erstverschlimmerung. Ist diese sehr stark, kann das ein Anzeichen für eine zu hohe Dosierung sein. Bei akuten Krankheiten kann die Erstverschlimmerung ein gutes Zeichen für die richtige Mittelwahl sein, bei chronischen Krankheiten ist sie eher unerwünscht.


Placebo-Effekt?

Eines der hauptsächlichen Argumente der Gegner der Homöopathie ist der Placebo-Effekt, d. h. der Patient kennt die Wirkung und erwartet sie, wodurch sie als psychosomatischer Effekt eintritt. Diese Argumentation verweist auf mangelnde Praxiserfahrung. Kleinkinder und Tiere reagieren ebenso sicher und zuverlässig auf die Medikamente wie Erwachsene.


http://barfer.de/homoeopathie_fuer_hunde.html

Aber ich bin jetzt raus aus dem Thema ;-)
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Beitragvon Kira » Montag 3. Dezember 2012, 19:53

"Bei niedrigen Potenzstufen (bis etwa D6) kann eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen enthalten sind. So können z. B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze, die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden"
http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6o ... nwirkungen
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Beitragvon Kira » Montag 3. Dezember 2012, 19:57

„Wenn behauptet wird, dass eine Substanz keine Nebenwirkung zeigt, so besteht der dringende Verdacht, dass sie auch keine Hauptwirkung hat.“
(Gustav Kuschinsky, deutscher Pharmakologe)
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Beitragvon Twei » Montag 3. Dezember 2012, 20:00

@Sileah

1. Dein Bericht ist für Tierheilpraktik ausgelegt: \"Homöopathie für Hunde\"

Hunde beherrschen keine menschliche Sprache oder Ausdrucksweise. Sie können sich nicht beschweren oder Aussagen auf Gericht tätigen.


2. Tierheilpraktiker
Tierheilpraktiker
Ein Tierheilpraktiker ist eine Person, die ohne tierärztliche Approbation Behandlungen an Tieren ausübt. Die Ausübung dieses Berufes ist, anders als beim Heilpraktiker, gesetzlich nicht geregelt. Die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ ist nicht geschützt und kann zur Zeit von allen Personen geführt werden (siehe: BGH, Urteil vom 22. April 1999 - I ZR 108/ 97).

Es stehen also heute Tierheilpraktiker, deren Kenntnisse auf einem Wochenendlehrgang beruhen, neben solchen mit mehrjähriger Ausbildung, so dass der Berufsstand als sehr heterogen angesehen werden muss. In Österreich ist der Beruf nach dem Tierärztegesetz verboten und gilt als Kurpfuscherei....
siehe - http://de.wikipedia.org/wiki/Tierheilpraktiker


3. Auf der Website des Tierheilpraktikers steht auch:
...Bestimmte Substanzen erzeugen in hoher Dosis typische Beschwerden und Symptome. Hat ein Patient solche Symptome, so hilft ihm die symptombildgleiche Substanz.

Zum Beispiel: Ein homöopathisches Medikament wird aus dem Gift der Buschmeisterschlange (Lachesis muta) gewonnen. Der Biss dieser Schlange kann tödlich sein und verursacht Fieber, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, schnellen Puls, Apathie, Kapillarschäden, septische, gangränöse, blau-rote Wunden u.a. ...
siehe http://barfer.de/homoeopathie_fuer_hunde.html

Was anfänglich Erstverschlimmerung und Nebenwirkungen erklären läßt, so wie bei den anderen erwähnten Giften \"So können z.B. durch Mercurius (Quecksilber) und Arsenicum (Arsen) Vergiftungen ausgelöst werden.\" siehe oberen Post 03.12.2012, 17:31:29


4. Zu Erstverschlimmerung und Nebenwirkungen nochmal für Menschen in ausfürlicher Zitierung:
...Gefahren der Homöopathie

Wie mehrfach in wissenschaftlichen Fachartikeln und in Medien festgestellt, sind Homöopathieanwendungen nicht risikofrei. So können Homöopathieanwendungen effektive Therapien verzögern.[17][18] Oder es kann zur Unterlassung effektiver Massnahmen kommen.[19][20]


Nebenwirkungen bei Niedrigpotenzen

Notakehl D3-Zäpfchen
Glaubt man den Befürwortern der Homöopathie, so wäre die Anwendung stets nebenwirkungsfrei, und dies mag im allgemeinen auch auf die so genannten Hochpotenzen bezogen plausibel erscheinen. Wenn man die Problematik der Homöopathie-Wirkungslosigkeit (gegenüber Placebo) und des Zeitverzuges durch Verzicht auf wirksame Therapien außer Acht lässt, lassen sich aber in der Fachliteratur Angaben zu Nebenwirkungen durch niedrig potenzierte Homöopathika finden.

Nicht jedes als homöopathisches Medikament zugelassene Mittel enthält die Wirksubstanzen in hinreichender Verdünnung (bzw. „hoher Potenz“), so dass es frei von unerwünschten Nebenwirkungen wäre. Als Beispiel kann hier ein Mittel gegen Bluthochdruck namens „Homviotensin“ ® genannt werden, das als nebenwirkungsfrei vermarktet wird, aber einige Phytotherapeutika in ausreichender Konzentration enthält, um pharmakologische Wirkungen zu entfalten.

Zitat Bewerbung: Eine Tablette Homviotensin zu 320 mg enthält, arzneilich wirksame Bestandteile Reserpinum Trit. D3 32,0 mg (HAB1, Vorschrift 6); Rauwolfia Trit. D3 32,0 mg; Viscum album Trit. D2 32,0 mg; Crataegus Trit. D2 64,0 mg. Die sonstigen Bestandteile sind Lactose und Magnesiumstearat [...] Hier sind also herzwirksame Substanzen in erheblicher Konzentration zu finden. Als Nebenwirkungen werden zusätzlich verstopfte Nase und depressive Verstimmung genannt. Die meisten homöopathischen Komplexmittel funktionieren nicht homöopathisch, sondern haben eindeutig pharmakologische Wirkungen.

Dies wird durch den Einsatz von Niedrigpotenzen der eingesetzten Urtinkturen erreicht. Damit lassen sich sogar kleinere Studien mit nachgewiesener Wirksamkeit durchführen, die aber dann nicht mehr auf dem Prinzip der Homöopathie basieren, sondern lediglich reproduzierbare Beobachtungen der Pharmakodynamik zeigen. Diese Komplexmittel sind für bestimmte Indikationen zugelassen.

Allgemein kann als Faustregel davon ausgegangen werden, dass bei niedrigen Potenzstufen (kritische Potenz im allgemeinen bis etwa D6) eine reguläre unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten kann, weil im Mittel noch nennenswerte Stoffmengen mit dem gesamten Wirkungsspektrum enthalten sind. So können z.B. durch die Anwendung von Mercurius (Quecksilber), Arsenicum (Arsen) oder Nux vomica (Brechnuss), einer Pflanze die Strychnin-Alkaloide enthält, Vergiftungen hervorgerufen werden.

Die kritische Potenz ist abhängig vom Tablettengewicht sowie dem Molekulargewicht der Wirksubstanz und ihrer relativen Wirksamkeit. Als Beispiel soll die kritische Potenz für das Diphtherie-Toxin berechnet werden: das Toxin hat ein Molekulargewicht von 61 kDa. Ein einziges Molekül vermag eine Zelle zu töten.

Die Tablette möge 10 mg wiegen, was etwa einem Kügelchen mit dem Radius 1 mm entspricht. 10 mg entsprechen 1,6*10^-7 Mol bzw. 1*10^17 Moleküle Bei einer Potenz von D16, enthält eine 10 mg Tablette noch 10 Moleküle, bzw. 10 potenziell tote Zellen, was eindeutig noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen würde.

Das Berliner Arznei-Telegramm (at) berichtet in seiner Ausgabe 04/12[21] über vier schwerwiegende allergische Reaktionen auf Schimmelpilze im homöopathisch potenzierten Mitteln, darunter Nierenversagen aufgrund interstitieller Nephritis nach Anwendung von Notakehl der Firma Sanum-Kehlbeck (siehe dazu: Sanum-Therapie und Artikel zu Günther Enderlein).

Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) berichtet in seinem Pharmakovigilanznachricht vom 8. März 2012 (Abwehr von Gefahren durch Arzneimittel, Stufe II - hier: Penicillium chrysogenum und sonstige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden Arzneimittel bis zu einer Potenz von D8[22]) über zwei Fälle in ihrer UAW-Datenbank, bei denen es nach Einnahme des Präparats Notakehl zu einer interstitiellen Nephritis kam, einer mitunter auch allergisch bedingten Nierenentzündung.

Das BfArM beruft sich dabei auf Fallberichte aus der DMW.[23] Das Bundesinstitut soll demnach vorhaben, die Registrierung einiger homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen, die Schimmel- und Hefepilzextrakte in niedrigen Potenzen (bis D8) enthalten. Genannte werden Präparate mit Candida albicans, Candida parapsilosis, Aspergillus niger, Mucor mucedo, Mucor racemosus, Penicillium chrysogenum, Penicillium glabrum und Penicillium roquefortii.

Da dem BfArM bei homöopathischen Präparaten auf Schimmel- und Hefepilzbasis häufig keine Angaben zum DEV vorliegen, ist die Festlegung einer sicheren Grenzpotenz schwierig. In der jetzt vom BfArM als Obergrenze gewählten Potenz D8 liegt die Urtinktur in einer Verdünnung von 1:100.000.000 vor.[24] Das Sanum-Mittel Notakehl stammt von der Pharmafirma Sanum-Kehlbeck GmbH & Co.KG aus Hoya[25] und wird mit einer D3- bis D5-Potenz angeboten.

Das Mittel soll nach Angaben des Herstellers den Schimmelpilz Penicillium chrysogenum enthalten. Derartige Schimmel- und Hefepilz enthaltenden homöopathischen Arzneimittel zur oralen und parenteralen Anwendung werden von Heilpraktikern und Alternativmedizinern überwiegend zur Behandlung von Infektionskrankheiten vorgesehen. In der Werbung zu Schillpilz-haltigen homöopathischen Mitteln werden diese teilweise auch als \"natürliche Antibiotika\" bezeichnet, in völliger Umkehr zu Prinzipien der Homöopathie.....
siehe noch ausfürhlicher unter http://psiram.com/ge/index.php/Hom%C3%B6opathie


5. Zu Placebo - siehe bitte oberen Post 03.12.2012, 15:40:32
Weiterhin direkt und ausführlich - http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo
Daraus kurz zitiert:
Ein Placebo (lat. „ich werde gefallen“) ist im engeren Sinn ein Scheinarzneimittel, welches keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung haben kann...

...Noceboeffekt...
Noceboeffekte sind, im Gegensatz zu Placeboeffekten, alle negativen körperlichen Reaktionen, die nicht auf die Wirkungen oder Nebenwirkungen einer Behandlung zurückzuführen sind, sondern auf den psychosozialen Kontext der Behandlung. Von Noceboeffekten zu unterscheiden sind Unverträglichkeitsreaktionen wie beispielsweise Allergien, die durch bestimmte Bestandteile (pharmazeutische Hilfsstoffe) des Placebos verursacht sind....


Deshalb bitte auch den NOZEBO-Effekt berücksichtigen, siehe ausführlich - http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt

Wie der NOZEBO oder auch NOCEBO - Effekt genauso zur Psychiatrisierung von Umweltkrankheiten beitragen kann, wie der der PLACEBO-EFFEKT siehe:
*Zilker, Habermann & CoKG - Nozebo* - viewtopic.php?t=1407
- Editiert von Twei am 05.12.2012, 19:46 -
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Beitragvon Kira » Montag 3. Dezember 2012, 22:41

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Beitragvon Sileah » Dienstag 4. Dezember 2012, 08:46

Hunde beherrschen keine menschliche Sprache oder Ausdrucksweise. Sie können sich nicht beschweren oder Aussagen auf Gericht tätigen.

Ich sag doch, ich habe bisher nur Reaktionen bei Tieren gesehen!

Beispiele?
-Hündin (12, DSH), litt unter Spondylose. Laut Röntgenbild hätte sie gar nicht mehr/kaum noch laufen können. Sie lief schlecht, aber sie lief. Halterin war Tierarzthelferin. Als die Kügelchen mal aus waren, kam sie nicht hoch.
-Hengstfohlen. Beinverletzung, immer stärkere Schwellung. Tierarzt war da, nix. Eine richtige!! Gabe und das Bein schwoll ab.
-2 Hündinnen mit Gebärmutterentzündung, beide auch eine richtige!! gabe und die Kastration war vom Tisch
-Golden Retriever-Rüde. Schlapp, mürrisch (deutet auf Schilddrüse hin).Werte waren ok. Richtige Gabe und er war wieder agil und fröhlich.

So, das sind keine ich hab gehört dass....Geschichten.

Mir geht's darum, dass nicht alles in den gleichen Topf geworfen wird. Klar gibt es viel Schmuh etc pp.

Daher auch die Buchkritik (über Hunde, was sonst ;-) )
http ://www.amazon.de/review/RQRU0ALI06WJZ/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3830490372&linkCode=&nodeID=&tag=
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 4. Dezember 2012, 09:10

@ Sileah:

Du meine Güte ...!

Wollen wir hier zum Werbeforum werden für Bücher wie:
"Bevor Herrchen zum Onkel Doktor wird..." (Link in Deinem Post oben) -
und Tier-Homöopathie?!

Wenn man einem Hund besondere Zuwendung zukommen lässt, die er sonst nicht erfährt oder nicht in dem Maße, geht`s ihm besser - natürlich ...
Das ist so wie beim Menschen -
darauf beruht m. E. der "Erfolg" der Homöopathie ...

Ansonsten haben sich hier schon eine Menge User um gründliche Aufklärung bemüht und sich viel Arbeit gemacht -
aber offensichtlich gibt es immer noch Leute, die lieber GLAUBEN (und bezahlen) wollen als Fakten zu akzeptieren.


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Beitragvon Kira » Dienstag 4. Dezember 2012, 09:14

"Hunde beherrschen keine menschliche Sprache oder Ausdrucksweise. Sie können sich nicht beschweren oder Aussagen auf Gericht tätigen."

Sie können sich somit auch nicht dagegen wehren!



"Ich sag doch, ich habe bisher nur Reaktionen bei Tieren gesehen!"

Das hier ist ein MCS-Forum!!


"Beispiele?
-Hündin (12, DSH), litt unter Spondylose. Laut Röntgenbild hätte sie gar nicht mehr/kaum noch laufen können. Sie lief schlecht, aber sie lief. Halterin war Tierarzthelferin. Als die Kügelchen mal aus waren, kam sie nicht hoch.
-Hengstfohlen. Beinverletzung, immer stärkere Schwellung. Tierarzt war da, nix. Eine richtige!! Gabe und das Bein schwoll ab.
-2 Hündinnen mit Gebärmutterentzündung, beide auch eine richtige!! gabe und die Kastration war vom Tisch
-Golden Retriever-Rüde. Schlapp, mürrisch (deutet auf Schilddrüse hin).Werte waren ok. Richtige Gabe und er war wieder agil und fröhlich.

So, das sind keine ich hab gehört dass....Geschichten."


Hier bringst du m.E. nur Halbwahrheiten rüber ..... mag sein, das das unterstützend gegeben war ..... dazu müsste man den gesamten tierärztlichen Behandlungsplan kennen.


"Mir geht's darum, dass nicht alles in den gleichen Topf geworfen wird. Klar gibt es viel Schmuh etc pp."

Du sagst es selbst und gleichzeitig widerspricht du dir selbst ...lol


"Daher auch die Buchkritik (über Hunde, was sonst ;-) )
http://www.amazon.de/ review/RQRU0ALI06WJZ/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3830490372&linkCode=&nodeID=&tag= "


Na, dann sollten wir uns demnächst beim Tierarzt vorstellen....


"Aber ich bin jetzt raus aus dem Thema ;-) "

Somit kann ich dich nicht ganz ernst nehmen.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Sileah » Dienstag 4. Dezember 2012, 09:21

@Beobachter
Wenn Wunden, Gebärmutterentzündungen, Spondylose usw keine Fakten sind...
Und die entsprechenden Besitzer lieb(t)en ihre Tiere, genauso, wie man ein Familienmitglied lieben sollte.
Und das Buch heißt anders, denn das ist der Titel einer Kritik.

Anscheinend kann ich in dem Thread schreiben was ich will...somit lass ich's jetzt.
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 4. Dezember 2012, 09:38

Tut mir leid, Sileah, es ist tatsächlich der Titel einer Kundenrezension - entspricht aber genau Deinem angegebenen Link.

Das Buch heißt anders:

"Rezension bezieht sich auf: Unsere Hunde, gesund durch Homöopathie: Heilfibel eines Tierarztes (Gebundene Ausgabe)"
(amazon.de)

Das ändert jedoch nichts an meiner Meinung zur Homöopathie.


LG Beobachter
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Beitragvon Juliane » Dienstag 4. Dezember 2012, 13:09

Anscheinend kann ich in dem Thread schreiben was ich will...somit lass ich's jetzt.


Nur für Sileah:

Manchmal muss man einfach was so stehen lassen.

Dir zum Trost: Homöopathie wirkt. Ich habe es nicht an Hunden gesehen alldieweil ich keinen Hund habe. Wohl aber an Menschen. Und das sogar drastisch.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Dienstag 4. Dezember 2012, 17:31

Hier einen Thread zur Tier-Homöopathie zu entwickeln finde ich ganz schön off-topic.
Wunderheilberichte bestätigen aber nicht die Wirksamkeit bzw. Nichtwirksamkeit von Pseudomedikanten. Gerade Hunde lassen sich sehr schnell konditionieren und könnten beim Fehlen von Zuckerkügelchen (siehe unten) einen Verhaltenswunsch verweigern.

...Die gesetzliche Einordnung der Homöopathie als Therapieform

Die Homöopathie gehört in Deutschland nach der Definition zu den besonderen Therapierichtungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) und dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz - AMG). Im SGB ist unter anderem festgelegt, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die homöopathische Behandlung erstatten dürfen. Das AMG sieht bei Homöopathika einen erleichterten Zugang zur Verkehrsfähigkeit als \"Arzneimittel\" vor, sofern eine Registrierung der Mittel erfolgt ist.

An die Registrierung sind im Wesentlichen nur einfache hygienische Bedingungen geknüpft, nicht jedoch der sonst bei Arzneimitteln übliche und auch vom Patienten angenommene Wirksamkeitsnachweis. Anstelle des Wirksamkeitsnachweises wird von einer Kommission am Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) entschieden, ob Mittel, Name und Darreichungsform homöopathischer Lehrmeinung entsprechen (sog. \"Binnenkonsens\"). Konkret heißt das, dass eine Kommission entscheidet, ob schlichte Zuckerkügelchen auch ganz ohne Wirkstoff sich \"Arzneimittel\" nennen und als Arzneimittel verkauft werden dürfen... .
siehe http://psiram.com/ge/index.php/Hom%C3%B6opathie

Tatsächlich sind für das menschliche Vorstellungsvermögen Mischungsverhältnisse mit hohen Zahlenwerten bzw. Potenzierungen schwer zu veranschaulichen, deshalb verweise ich nochmals auf den Link des Postes 03.12.2012, 22:41:07, siehe http://www.youtube.com/watch?v=i6cMyoBl0Oo

Und zu dem Thema WASSERGEDÄCHTNIS:
...Das Wassergedächtnis ist eine in der Esoterik häufige Vorstellung. Sie besagt, dass Wasser nach dem Kontakt mit bestimmten Substanzen Eigenschaftsänderungen erfahre, die auch nach Entfernen der Substanz bestehen blieben. Als Träger dieser Eigenschaftsänderungen werden durch Wasserstoffbrücken gebildete Cluster vorgeschlagen.

Die Lebensdauer solcher Cluster ist aber mit 10-11 bis 10-10 s viel zu kurz für einen permanenten Effekt. Trotzdem wird das Wassergedächtnis auch heute noch als Erklärungsmodell für Homöopathie herangezogen. Es ist auch eine Standardbehauptung in der Werbung für Produkte zur Wasserbelebung....
siehe http://psiram.com/ge/index.php/Wasserged%C3%A4chtnis
- Editiert von Twei am 05.12.2012, 19:49 -
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Beobachter » Sonntag 9. Dezember 2012, 09:38

Scienceblogs.de:

Buchrezension zu "Die Homöopathie-Lüge – So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen"

http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht ... thie-luge/

"... Wichtig erscheint mir auch ein von den Autoren mehrfach betonter Punkt, den ich selbst bereits seit Jahren zu vermitteln versuche: Die direkten und indirekten Risiken der Homöopathie sind vergleichsweise gering gegenüber ihrem kollateralen Hauptschaden: der schleichenden Verdummung der Gesellschaft. So heißt es im Klappentext über die “weißen Kügelchen”:

Teuer und wirkungslos wecken sie falsche Hoffnung und verhindern im schlimmsten Fall echte Therapien. Vor allem aber untergraben sie ein Denken, das auf rationalen Kriterien beruht – wer Homöopathie für möglich hält, muss alles für möglich halten.
..."

(Zitat, Auszug aus der Rezension)


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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 10. Dezember 2012, 02:19

Homöopathie: doch keine Esoterik und kein Humbug? Wissenschaftliches zur Homöopathie:

Es handelt sich um eine Studie von einem weltbekannten Virologen. Eigentlich haben die Forschungen von Montagnier nichts mit Homöopathie zu tun. Er entwickelte vielmehr ein neues Nachweisverfahren für Viren und Bakterien. Dabei entdeckte er, dass Lösungen, die die DNS eines Virus oder eines Bakteriums enthalten, Radiowellen im Niedrigfrequenzbereich ausstrahlen, welche die Wasser-Moleküle in ihrer Umgebung so beeinflussen, dass sich diese in so genannten spezifischen "Nano-Strukturen" anordnen. Die so organisierten Moleküle senden dann ebenfalls ähnliche Radiowellen aus.

Auch wenn die DNS aus der Lösung durch Verdünnung entfernt wird, behalten die Wassermoleküle diese spezifische Frequenz-Signatur. In der Medizin könnte man die Radio-Emissionen verwenden, um herauszufinden, womit das Wasser in Kontakt war - unter Umständen ein sehr einfacher Nachweis für Viren und Bakterien.

Als Nebenprodukt lieferte Montagnier damit aber auch eine mögliche Erklärung für die Homöopathie, deren Theorie besagt, dass das Wasser die Informationen eines ursprünglich gelösten Stoffes speichert, auch wenn dieser selbst chemisch nicht mehr nachweisbar ist. Diese Behauptung der Homöopathie konnte bisher weder bewiesen noch erklärt werden. Nun gibt es womöglich einen Ansatzpunkt, der diese Wirkungsweise erklären könnte.


Die Studie:

"Interdisciplinary Sciences: Computational Life Sciences
June 2009, Volume 1, Issue 2, pp 81-90

Electromagnetic signals are produced by aqueous nanostructures derived from bacterial DNA sequences
Luc Montagnier, Jamal Aïssa, Stéphane Ferris, Jean-Luc Montagnier, Claude Lavalléee

… show all 5 hide
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Abstract
A novel property of DNA is described: the capacity of some bacterial DNA sequences to induce electromagnetic waves at high aqueous dilutions. It appears to be a resonance phenomenon triggered by the ambient electromagnetic background of very low frequency waves. The genomic DNA of most pathogenic bacteria contains sequences which are able to generate such signals. This opens the way to the development of highly sensitive detection system for chronic bacterial infections in human and animal diseases."


http://link.springer.com/article/10.100 ... 009-0036-7
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Beitragvon Beobachter » Montag 10. Dezember 2012, 03:10

@ Maria Magdalena:

Was ist das für ein \"weltbekannter Virologe\" (Montagnier)?
Was hat er sonst noch veröffentlicht? Denn das muss er ja, wenn er weltbekannt ist.
An welchem Institut arbeitet er?
Finanziert sich dieses Institut aus Drittmitteln - wenn ja, aus welchen?
In wessen Auftrag wurde die \"Studie\" erstellt?
Gibt es Sponsoren - und wenn ja, welche?
Anhand welcher Personengruppen wurde diese Studie erstellt, wie groß war die untersuchte Personengruppe?


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- Editiert von Beobachter am 10.12.2012, 03:18 -
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Beitragvon Kira » Montag 10. Dezember 2012, 09:12

Homöopathie bei MCS erfolgreich?
viewtopic.php?t=12917
Wie sinnvoll ist Homöpathie? Globuli...
viewtopic.php?t=18876
Erstverschlimmerung Homöopathie wie lange???
viewtopic.php?t=12220
Alternative Heilverfahren an Hochschulen
viewtopic.php?t=18839
Homöopathie-Lobby im Netz
viewtopic.php?t=17992
Heilpraktiker HP
viewtopic.php?t=18974
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Kira » Montag 10. Dezember 2012, 09:20

auch hier hat er eine eigene Seite:
http://psiram.com/ge/index.php/Luc_Montagnier
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Beitragvon Beobachter » Montag 10. Dezember 2012, 09:29

zum Beitrag von Maria Magdalena oben:

Luc A. Montagnier:

aus Wikipedia:
(Zitat, Auszug)

"...
Umstrittene Positionen [Bearbeiten]

Im Juli 2010 stellte Montagnier auf einer Konferenz eine neue Methode zum Nachweis von Virusinfektionen vor. Er behauptete, Lösungen, die die DNA krankheitsauslösender Bakterien und Viren wie HIV enthielten, seien in der Lage, niederfrequente Radiowellen auszusenden, die die umgebenden Wassermoleküle veranlassten, sich in Nanostrukturen zu ordnen. Diese Wassermoleküle könnten auch ihrerseits wiederum Radiowellen aussenden. Wasser behalte diese Eigenschaften auch dann, wenn keine Virus- oder Bakterien-DNA mehr nachweisbar sei. Ärzte könnten die Radiowellen verwenden, um Krankheiten zu erkennen. Montagniers Behauptungen sind wegen ihrer angeblichen Nähe zur Wassergedächtnislehre der zeitgenössischen Homöopathie stark umstritten.[2] In einem Interview für den Film House of Numbers (2009) behauptete Montagnier, dass eine gesunde Ernährung, Antioxidantien und Hygiene im Kampf gegen AIDS wichtiger seien als einschlägige Arzneimittel. Ein gesundes Immunsystem, gestärkt durch eine gesunde Ernährung bzw. Lebensweise, soll seiner These nach in der Lage sein, das HI-Virus ohne Medikamente restlos beseitigen zu können.[3] Diese Aussage widerspricht der bisherigen Ansicht, dass AIDS mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln nicht geheilt werden kann.
..."


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Beitragvon Beobachter » Montag 10. Dezember 2012, 11:51

Weitere Infos zu
Luc Montagnier:

Scienceblogs.de:

"Die wundersame Welt des Luc Montagnier"

http://scienceblogs.de/weitergen/2009/1 ... ontagnier/


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Beitragvon Sileah » Montag 10. Dezember 2012, 12:01

Ok, ich oute mich jetzt. Ich kenne mindestens 2 Personen, mit MCS, die zu einem HP gehen und zumindest Linderung erfuhren. Und ich kenne einige Personen, die auf GUTE Homöopathen schwören.

Durchweg Leute, die weder naiv, noch ungebildet sind, geschweige denn mittellos- sonst könnte sie sich keine Privatbehandlung leisten.

Mir wäre es zu riskant, wenn ich nicht mehrere Empfehlungen und Erfahrungsberichte aus erster Hand hätte.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Twei » Montag 10. Dezember 2012, 12:08

Hallo Maria Magdalena,
Du schreibst:
Hallo an alle,
interessantes Thema. Mit Homöopathie habe ich leider keine persönlichen Erfahrungen. Deshalb auch keine eigene Meinung darüber.
Trotzdem finde ich all diese Dinge äußerst intersssant. Die Suche nach der Wahrheit ist immer sehr schwierig, wenn man unvoreigenommen bleiben will.
10.12.2012, 01:43:56 viewtopic.php?t=19002

In folgenden Threads hast Du aber ganz klare Aussagen zur Homöopathie, siehe:

Erstverschlimmerung Homöopathie wie lange??? - 09.02.2010, 15:10:02 - 09.02.2010, 15:13:22 - desweiteren Empfehlungen zur Bachblütentherapie 09.02.2010, 15:38:39 - viewtopic.php?t=12220

Sehr Aufschlußreich zur "Meinung" folgender Post von Dir
Homöopathie gibt dem Körper Bestimmte Signale/Anstöße/Informationen, um ihn zu etwas anzuregen, je nach Mittel sind die erwünschten Wirkungen unterschiedlich. Und das richtige Mittel, um die passende Information zu vermitteln, kann, wie Sunday schon oben meint, nur ein wirklich gut ausgebildeter und auch in dieser Hinsicht begabter Homöopath finden, denn neben einer guten Ausbildung muss man auch schon eine gewisse Begabung/Eignung für solche Dinge haben, wie übrigens in den meisten Berufen.
Jetzt stellt euch vor einen Wagen, der auf einem steilen Berg stehen geblieben ist und nicht weiterläuft, weil die Leistung des Motors beschränkt ist und/oder der Kraftstoff alle ist. Würde man nun versuchen, den Wagen anzuschieben, wäre das nicht ausreichend, weil der Motor es nicht schafft unter den o. g Umständen anzuspringen. Also braucht der Motor 1) Kraftstoff, 2) Mehr technisches Leistungsvermögen, um den steilen Berg zu bewältigen.
Auf MCS bezogen: der Wagen ist der MCS-Patient, der steile Berg sind die Gifte/Schadstoffe, die Motorleistung ist die Entgiftungskapazität, das Liegen-/Stehenbleiben des Wagens ist die Krankheit MCS und das Anschieben (bzw. die Starthilfe) ist die homöopathische Behandlung. Alles klar oder gibt es noch Fragen?
Homöopathie bei MCS erfolgreich? - 29.04.2010, 12:13:40 - viewtopic.php?t=12917
Und:
MCS: Was hat Euch geholfen? - 01.07.2008, 12:48:03 - viewtopic.php?t=6732
Verdacht auf Herzinfarkt und Herzinsuffiziens - 12.03.2010, 21:59:54 - viewtopic.php?t=12546
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Beitragvon Kira » Montag 10. Dezember 2012, 12:12

Konstruktive Kritik ist dann angebracht, wenn sie hilft, Schaden zu vermeiden.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich, inwieweit er diese Informationen für sich nutzt.


Nicht nur nicht hilft....... mein Ehemann starb fast durch eine Homöopathin und deren zweifelhaften Behandlungsmethoden!
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Beitragvon Twei » Montag 10. Dezember 2012, 12:14

Auch mir wurde mal ein homöopathisches Mittel gegen Gräserallergien verabreicht:
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Beitragvon Gatano » Montag 10. Dezember 2012, 13:31

Homöopathie versagt bei schweren Krankheiten so gut wie immer.
Die Liste der Opfer die daran glaubten und trotzdem starben ist lang.
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Beitragvon Jens R » Montag 10. Dezember 2012, 14:28

Bei der Pharma ist die Liste noch länger. Aber das ist systemkonform.
Wenn geringe nicht nachweisbare Stoffmengen krank machen, wieso sollen gleiche Stoffmengen nicht gesund machen können. Der Umkehrschluss ist für jeden MCS-Gegner interessant.
Ich habe übrigens sehr gute Erfahrungen mit der klassichen Homöopathie gemacht. Ähnlich wie Seleha.
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Beitragvon Pennylane » Montag 10. Dezember 2012, 15:10

Welche Fortschritte und Verbesserungen hast Du denn MCS-mäßig gemacht Jens?
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Jens R » Montag 10. Dezember 2012, 16:38

Wie ich schon früher schrieb habe ich kein hartes MCS sondern eine Allergie auf Lösemittel,Parfüme, Alkohol usw. +Mitochondriopathie. Als ich körperlich sehr weit unten war, noch bevor die Allergie erkannt wurde, habe ich, nach einer Arzteodysse, mich an meine Frau gewandt. Sie hatte gerade klassische Homöopathie, Heilpraktiker und Tierheilpraktiker fertig. Sämtliche Symtome,auch die psychischen, zusammengesucht Mittel rausgesucht und kurze Zeit genommen. Das hatte mich so weit aus den Tiefpunkt herausgeholt, dass ich in der Lage war gezielt nach Lösungen zu suchen.
Dies kann Placebo sein.

Leider hat das auch bei meinen Hunden gewirkt, ohne das ich wuste ob sie Mittel bekommen haben, habe ich die Verhaltensveränderungen und Verbesserungen bemerkt und wenn ich meine Frau daraufhin angesprochen habe hat sie die Mittelgabe bestätigt.

MCS ist von der Schulmediezin nicht heilbar, genausowenig wie von anderen Therapieverfahren. Man kann nur individuell einzelne Symtome lindern.
Das funktioniert nicht bei jedem, weil bei jedem die MCS verschiedene Ursachen und Auswirkungen hat.
Die Homöopathie hat ihre Grenzen da wo es um genetische Disposition geht. Genau so wie die Schulmedizin. Es ist kein Grund sie deswegen zu verdammen.
Eine erworbene oder ererbte defekte Enzymtätigkeit kann so nicht behandelt werden.
Ich war gezwungen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, weil es eine zeitlang so aussah als würde ich auch eine MCS entwickeln.
Die genetische Disposition ist bei mir auch vorhanden und nachgewiesen.

Wenn man die Gründe der Funktionsweise der kl.H. ergründen will, sollte man an das, physikalisch nachgewiesene, Gedächtniss und Clusterbildung des Wassers denken.
Warum sonst sollte man einen Osmosefilter bei MCS benutzen. Es würde sonst ein reiner Feststofffilter oder destiliertes Wasser reichen.
Meine Meinung.
Oder war
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Miss Excel » Montag 10. Dezember 2012, 17:24

Hallo Jens,

vielen Dank für diese Sätze:

MCS ist von der Schulmediezin nicht heilbar, genausowenig wie von anderen Therapieverfahren. Man kann nur individuell einzelne Symtome lindern.

Das funktioniert nicht bei jedem, weil bei jedem die MCS verschiedene Ursachen und Auswirkungen hat.

Die Homöopathie hat ihre Grenzen da wo es um genetische Disposition geht. Genau so wie die Schulmedizin. Es ist kein Grund sie deswegen zu verdammen.

Eine erworbene oder ererbte defekte Enzymtätigkeit kann so nicht behandelt werden.


Ich denke, genau DAS ist der Punkt. Homöopathie kann eine MCS lindern, muss aber nicht.

MCS ist individuell und deswegen muss die Behandlung ebenfalls individuell sein.
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Beitragvon Twei » Montag 10. Dezember 2012, 17:38

@Jens R
das physikalisch nachgewiesene Gedächtnis und die Clusterbildung ist nach einer kurzen Zeit schon wieder von anderen Einflüssen überlagert. Jeder Staubkorn im Wasser, Chlorreste, Reinigungsmittelreste, Partikel der Raumluft, Funkstrahlen usw. überlagern sofort dieses superhochverdünnte Wässcherchen und dessen Gedächnis - selbst DEIN Speichel bewirkt dieses!

Sollte man da nicht eher Angst haben vor diesen eventuellen vielen Gedächtnisse und Clusterbildungen von Leitungswasser, Glasbehältern, Flaschenwasser durch Materialinformationen sowie durch Rückstände von Reinigungsmitteln usw. durch unsere täglichen Umweltbelastungen?

Oder sind die tatsächlichen Gefahren die Chemikalien und Gifte die direkt als Substanz vorhanden sind und in der seriösen esoterikfreien Wissenschaft eine nachweisbare Wirkung auf Organismen vollziehen?


Und was hat hier Wasserfilterung mit Homöopathie zu tun. MCS erkrankte benötigen aufgrund der Expostitionsvermeidung sehr reines sauberes Wasser. Dieses läßt sich durch mehrere unterschiedliche Verfahren sicherstellen.
Hier eine kleine Lektion in der Wirkungsweise von Wasserfilterung mit Osmose, sowie Umkehrosmose, sehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose
http://de.wikipedia.org/wiki/Umkehrosmose

Damit läßt sich Homöopathie überhaupt nicht erklären oder vergleichen.


Schön, dass Homöopathie Zitat:"Dies kann Placebo sein." Dir geholfen hat.
Durch mein Hintergrundwissen kann kein Placebo mehr wirken - häufig wird ja auch der natürliche Heilungsprozess in die Placebowirkung mit hinein interpretiert.

Für das Hintergrundwissen reichten mir die umfangreichen Informationen dieses Threads und die Texte aus, worauf die Links hinweisen :-)

Ich hoffe auch, dass durch Deine Frau Deine Meinung nicht einem Interessenkonflikt unterliegt...
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Lucca » Montag 10. Dezember 2012, 17:49

Reminder:

Therapie Nr.1 Expositionsvermeidung.
Kosten: Null
Effektivität: Hoch
Kein Placeboeffekt.
Lucca
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Beitragvon Kira » Montag 10. Dezember 2012, 19:06

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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. Dezember 2012, 02:36

@ Twei

Ja, ich habe schon früher ein Statement zur Homöopathie abgegeben.
Na und, wo liegt das Problem? Ich erkenne keines.

Zu Bachblüten; auch damit habe ich keine persönlichen Erfahrungen, doch zahlreiche Beobachtungen unf Erfahrungsberichte anderer Personen. In meiner Familie, im Bekannten- und Freundeskreis, bei Kollegen etc. habe ich wiederholt eindeutige positive Wirkungen beobachten können, sowohl bei den Menschen als auch bei ihren Haustieren: Katzen, Hunden etc.
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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. Dezember 2012, 02:36

@ Beobachter

Es wäre der Sachlichkeit und Unvoreigenommenheit halber angebracht, dass Du Deine Informationsquellen genauso leidenschaftlich hinterfragst wie die von Dir in Frage gestellten Autoren und Wissenschaftler.
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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. Dezember 2012, 02:40

Übrigens ich schließe mich dem Statement von Jens R. an (siehe weiter oben). Er hat es sehr sachlich und intelligent auf den Punkt gebracht.

So brillant hätte ich es nicht hinbekommen. Kompliment an Jens R. So machen Diskussionen und Dialoge wirklich Spaß.

Jens R:

"Wie ich schon früher schrieb habe ich kein hartes MCS sondern eine Allergie auf Lösemittel,Parfüme, Alkohol usw. +Mitochondriopathie. Als ich körperlich sehr weit unten war, noch bevor die Allergie erkannt wurde, habe ich, nach einer Arzteodysse, mich an meine Frau gewandt. Sie hatte gerade klassische Homöopathie, Heilpraktiker und Tierheilpraktiker fertig. Sämtliche Symtome,auch die psychischen, zusammengesucht Mittel rausgesucht und kurze Zeit genommen. Das hatte mich so weit aus den Tiefpunkt herausgeholt, dass ich in der Lage war gezielt nach Lösungen zu suchen.
Dies kann Placebo sein.

Leider hat das auch bei meinen Hunden gewirkt, ohne das ich wuste ob sie Mittel bekommen haben, habe ich die Verhaltensveränderungen und Verbesserungen bemerkt und wenn ich meine Frau daraufhin angesprochen habe hat sie die Mittelgabe bestätigt.

MCS ist von der Schulmediezin nicht heilbar, genausowenig wie von anderen Therapieverfahren. Man kann nur individuell einzelne Symtome lindern.
Das funktioniert nicht bei jedem, weil bei jedem die MCS verschiedene Ursachen und Auswirkungen hat.
Die Homöopathie hat ihre Grenzen da wo es um genetische Disposition geht. Genau so wie die Schulmedizin. Es ist kein Grund sie deswegen zu verdammen.
Eine erworbene oder ererbte defekte Enzymtätigkeit kann so nicht behandelt werden.
Ich war gezwungen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, weil es eine zeitlang so aussah als würde ich auch eine MCS entwickeln.
Die genetische Disposition ist bei mir auch vorhanden und nachgewiesen.

Wenn man die Gründe der Funktionsweise der kl.H. ergründen will, sollte man an das, physikalisch nachgewiesene, Gedächtniss und Clusterbildung des Wassers denken.
Warum sonst sollte man einen Osmosefilter bei MCS benutzen. Es würde sonst ein reiner Feststofffilter oder destiliertes Wasser reichen."

(Zitat aus seinem Post weiter oben)
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. Dezember 2012, 03:37

Ein klarer Hinweis, dass Homöopathie wirkt: die unerwünschten Reaktionen und Nebenwirkungen bei MCS-Kranken.

Logische Schlussfolgerung:
Auch NEM (Nahrungsergänzungsmittel) wirken bei MCS entweder gut oder sie werden nicht vertragen. Muss man sie deshalb als wirkungslos oder gefährlich abstempeln?

Eines ist klar: weder NEM noch Homöopathie noch etliche allopathische Mittel können MCS heilen. Es sind alle Symptombehandlungen.

Und hier kommt wieder ein auch für Kinder verständliches Beispiel:

Wenn ich im Regen stehe, werde ich nass. Nehme ich einen Regenschirm, werde ich nicht nass. Bleibe ich zu Hause, meide ich also den Regen, bleibe ich trocken. Der Regeschirm macht mich nicht wasserresistent.

Regen=Schadstoffe

Nass werden: MCS-Symptome bekommen

Regenschirm: Symptombekämpfung, keine Ursachenbekämpfung, weil er den Regen nicht abschaffen kann-

Zu Hause bleiben: Expositionsvermeidung.

Alles klar?
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Jens R » Dienstag 11. Dezember 2012, 03:49

@Twei
Wie ich gerade bemerkt habe hast du dich nicht wirklich mit den zugrundeliegenden Wirkungsweisen und Theorien beschäftigt. Sonst wüsstest du das Homoöpathika, in hoher Potenz, sogar töten können und die Anwendung sehr strengen Regeln und Vorschriften unterliegt.
Im Gegensatz zur Pharma gefährdet die kl.Ho. keine gesunden Menschen mit Medikamentenversuche.
Wenn das Mittel nicht passt wirkt es nicht.
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. Dezember 2012, 03:50

Heilung kann der Körper nur aus eigener Kraft erlangen. Manche Therapien sind allerdings geeignet, ihn dabei zu unterstützen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Körper allerdings irreversible Schäden erlitten hat, dann kann es keine Heilung geben, sondern nur Linderung. Dies ist beispielsweise der Fall bei chronischen Krankheiten, zu welchen auch MCS gehört.
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Beitragvon Jens R » Dienstag 11. Dezember 2012, 04:01

Danke Maria Magdalena
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Beobachter » Dienstag 11. Dezember 2012, 08:20

An alle

- unkritischen Befürworter der Homöopathie und anderer "alternativen Heilmethoden"; inklusive derer, die an "informiertes, lebendiges" Wasser glauben
- diejenigen, die die wissenschaftliche Schulmedizin prinzipiell ablehnen
- selbsternannte Experten

Zitat Maria Magdalena:

"Heilung kann der Körper nur aus eigener Kraft erlangen. Manche Therapien sind allerdings geeignet, ihn dabei zu unterstützen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Körper allerdings irreversible Schäden erlitten hat, dann kann es keine Heilung geben, sondern nur Linderung. Dies ist beispielsweise der Fall bei chronischen Krankheiten, zu welchen auch MCS gehört."

Ich würde Maria Magdalena dringend raten, einer Intensivstation in einem Krankenhaus mal einen Besuch abzustatten und sich dort mit Patienten, Ärzten und Pflegepersonal zu unterhalten.
In Akutfällen ist es mit den "natürlichen Selbstheilungskräften des Körpers" nämlich Essig, und man ist auf lebensrettende Maßnahmen der ach so abgelehnten bis verteufelten Schulmedizin und auf kompetente Intensivpflege angewiesen.
Und das ist nur ein Beispiel.
Übrigens sind bis in die 1940-er Jahre (bis zur Entdeckung des Penicillins) TBC-Erkrankte noch gestorben - auch das nur als Beispiel.

Wenn Krankheit (inklusive Diagnostik und Therapie) zur Glaubensfrage wird, halte ich das für gefährlich.
Erstens, weil es u. U. eine notwendige, kompetente, wissenschaftlich fundierte Behandlung verhindert -
und zweitens, weil es Tür und Tor öffnet für alle Art von Manipulationen der "Gläubigen" bis hin zur Scharlatanerie/Beutelschneiderei.

Was besonders Umwelterkrankungen - hier: MCS - betrifft:
Wenn sich Beschwerden durch z.B. Homöopathie lindern lassen (wie in obigen Posts vertreten), kann man ja eine Expositionsvermeidung außer Acht lassen, sozusagen ad acta legen.
Denn es geht ja auch so ...
D. h., es besteht also keine zwingende Notwendigkeit, schädigende äußere Einflüsse zu vermindern oder sie abzustellen.
Die Industrie/Wirtschaft/Politik (und deren Lobbyisten) wird/werden sich freuen, denn sie wird/werden nicht mehr zur Verantwortung gezogen.
Die Einzigen, die sich die Hände reiben angesichts der zur erwartenden Profitmaximierung, sind die Hersteller von homöopathischen Präparaten u. ä.

Noch ein Wort zur Unterscheidung von "wahrer MCS" und "MCS-Neurose", wie sie hier vertreten wurde:
Analog dazu könnte/müsste man dann auch von z.B. "Asbest-Neurose", "Lösungsmittel-Neurose" usw. sprechen -
und das ist m. E. ein Hohn gegenüber tatsächlich Erkrankten;
und wie gesagt Wasser auf die Mühlen der Psycho-Umweltmedizin-Fraktion, die selbst Asbestgeschädigte aus "abrechnungstechnischen Gründen" zum Psychiater schickt statt sich ihrer Verantwortung zu stellen und mitzuhelfen, schädigende Umwelteinflüsse zu begrenzen oder abzustellen.
Und bei Anerkennungsverfahren auf Seiten des betroffenen Patienten zu stehen.

Abschließend noch mal das Zitat aus dem Klappentext eines Homöopathie-kritischen Buches (siehe auch den entsprechenden Thread):

"Teuer und wirkungslos wecken sie falsche Hoffnung und verhindern im schlimmsten Fall echte Therapien. Vor allem aber untergraben sie ein Denken, das auf rationalen Kriterien beruht – wer Homöopathie für möglich hält, muss alles für möglich halten."

Zitat aus:
http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht ... thie-luge/


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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Kira » Dienstag 11. Dezember 2012, 08:57

Ein klarer Hinweis, dass Homöopathie wirkt: die unerwünschten Reaktionen und Nebenwirkungen bei MCS-Kranken.

Logische Schlussfolgerung:
Auch NEM (Nahrungsergänzungsmittel) wirken bei MCS entweder gut oder sie werden nicht vertragen. Muss man sie deshalb als wirkungslos oder gefährlich abstempeln?

Eines ist klar: weder NEM noch Homöopathie noch etliche allopathische Mittel können MCS heilen. Es sind alle Symptombehandlungen.

Und hier kommt wieder ein auch für Kinder verständliches Beispiel:

Wenn ich im Regen stehe, werde ich nass. Nehme ich einen Regenschirm, werde ich nicht nass. Bleibe ich zu Hause, meide ich also den Regen, bleibe ich trocken. Der Regeschirm macht mich nicht wasserresistent.

Regen=Schadstoffe

Nass werden: MCS-Symptome bekommen

Regenschirm: Symptombekämpfung, keine Ursachenbekämpfung, weil er den Regen nicht abschaffen kann-

Zu Hause bleiben: Expositionsvermeidung.

Alles klar?
lol! :lol:

... so einfach ist es also .... wieso gibts dann noch so viele MCS-Kranke?? :?
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Kira » Dienstag 11. Dezember 2012, 09:02

@Maria Magdalena,
ich zitiere hier deine eigenen Worte von heute Nacht.
"Man kann solche Personen nicht aufklären, weil die sich verpflichtet haben, einem bestimmten Herrn zu dienen und davon ihren Lebensunterhalt und Luxus finanzieren.

Solche Leute können mit Knechten oder Sklaven verglichen werden, die keine eigene Meinung haben dürfen, sondern eine bestimmte Lüge zu verbreiten haben. Sie sind nicht frei.

Die Möglichkeiten wären entweder juristische Mittel und/oder Gegenaufklärung der Gesellschaft betreiben, also den Menschen die Wahrheit erzählen."

Findest du dich wieder??
Eigentlich schade .....
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Wie sinnvoll ist Homöopathie? Globulisierung?

Beitragvon Sileah » Dienstag 11. Dezember 2012, 09:17

@Maria Magdalena: http://www.smileygarden.de/smilie/Schil ... ke-001.gif

Tolle Metapher!

@Beobachter:
Was besonders Umwelterkrankungen - hier: MCS - betrifft:
Wenn sich Beschwerden durch z.B. Homöopathie lindern lassen (wie in obigen Posts vertreten), kann man ja eine Expositionsvermeidung außer Acht lassen, sozusagen ad acta legen.
Denn es geht ja auch so ...
D. h., es besteht also keine zwingende Notwendigkeit, schädigende äußere Einflüsse zu vermindern oder sie abzustellen.

Wie bitte?? Ich breche mir doch auch nicht freiwillig den Arm, weil ich weiß, dass es Schmerzmittel und OPs gibt.

Und ich weiß, dass ich trotz NEM eine bessere/verträgliche Wohnung brauche. Ich sitze nicht zum Spaß in einer häufigst(!!) gelüfteten Wohnung.
Weder der Pilz (?) aus dem Winter 2010/2011, noch der Boden wird dadurch ungfährlich. Aber ich habe durch die richtigen NEM mehr Kraft, eine bessere Wohnung zu finden.

Übrigends haben mir 3 Umweltmediziner zum Umzug geraten und nicht zu irgendeinem Mittel ;-)
- Editiert von Sileah am 11.12.2012, 09:46 -
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