Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

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Beitragvon Clarissa » Dienstag 20. März 2012, 14:39

Hallo, mich erreichte eine telefonische Anfrage nach einem Umweltmediziner oder zumindest einem Arzt der sich mit MCS auskennt und diagnostizieren könnte. Ich selber kenne leider keinen Arzt. Wer einen Arzt in Berlin und Umland kennt möge sich bitte bei mir melden oder es hier posten.

Vielen Dank
Clarissa
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon Toxicwarrior » Dienstag 20. März 2012, 18:45

In Berlin kenne ich auch keinen der MCS diagnostizieren kann. Aber willkürliche und an den Haaren herbeigezogene Psychodiagnosen, das können die hier ausgezeichnet, da ist Berlin spitzenmäßig. Ich bin letztes Jahr noch mit versteckter Kamera und Mikro bei einigen Ärzten und Krankenhäuser mit Verdacht auf MCS aufgeschlagen, das war äußerst amüsant, und zugleich der reine Wahnsinn. Musste ich tun, sonst glaubt das ja niemand, was manche für einen \"Bullshit\" über MCS erzählen. Die absurdeste Ansage bekam ich von einem absolut ausgebrannten Psychoarzt in einem Vivantes Krankenhaus. Die zweite war eine Internistin aus Kreuzberg, und der dritte Arzt war ein Allgemeiner, wo ich mir nicht sicher war, ob der nicht tatsächlich in die Klappse gehört. Gut, ich habe dann auch einige Stellen (Ärztekammern) über das Verhalten mancher ÄrteInnen darüber informiert, sah mich aber nicht dazu genötigt zeitgleich diverse Strafverfahren einzuleiten.
- Editiert von Toxicwarrior am 20.03.2012, 17:46 -
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Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon Juliane » Dienstag 20. März 2012, 21:03

Die nächstgelegene Adresse:

Dr.med. Bodo Kuklinski
Wielandstraße 7
18055 Rostock
Facharzt für Innere Medizin, Umweltmedizin, Stoffwechselerkrankungen
Tel.: 03 81 - 4 90 74 70
Fax: 03 81 - 4 90 74 72
E-Mail: kuklinski@ngi.de
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Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon mirijam » Dienstag 20. März 2012, 22:41

Oder einen vernünftigen Hausarzt (z. B.Internist), der noch denken kann und vor allem sich an den ICD-10 hält, wie es eigentlich Pflicht ist.
mirijam
 

Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon mirijam » Dienstag 20. März 2012, 22:57

Ärzteinfo von CSN mitnehmen und schauen, was sich machen lässt.


Dazu siehe auch Artikel von Dr. Merz:

"Kommen wir zur Wissenschaft zurück: die einzelnen Symptome sind durchweg unspezifisch (SRU).

Dennoch zeigen die Umwelterkrankungen wiederkehrende Muster und diese wiederkehrenden Muster sind als anerkannte Diagnosekriterien festgelegt: TE, TPNP, MCS, CFS, FM. Dazu haben wir (workshop Anerkennungsverfahren in Zusammenarbeit mit CSN) ein Infoblatt herausgegeben. Das hat schon große Verbreitung gefunden.

Trotzdem sei noch einmal der Sinn erklärt: die Patienten können damit zu ihrem Arzt gehen (der wird Ausreden suchen und auch finden). Das Ärzteinfo sagt: der Patienten mit den vielen Symptomen ist wissenschaftlich im Recht; es ist am Arzt sich schlau zu machen. (Das gleiche gilt für den Anwalt: mithilfe von ICD-Nr. und Diagnosekriterien kann man Prozesse im eigenen Sinne gestalten)."


http://www.blog.dr-merz.com/?p=227
mirijam
 

Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon BRONCKENSTETTER » Montag 2. April 2012, 17:35

So! Ich habe in den letzten paar Tagen rund 20 Ärzte in Berlin gefragt die in MCS Foren genannt werden und die von der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, der unabhängigen Patientenberatung, der AOK genannt werden und die in dem blauen Buch der Apotheken stehen.

Morgen fahren ich noch zu dem Arzt im Weißenseer Weg 111 um zu sehen was der sagt.

Ansonsten hat mir ein Arzt erzählt das die Krankenkasse nur 100,- Euro für Diagnose und Erstbehandlung bezahlt. Dafür soll der Arzt dann eine Substanz im Körper feststellen mit so unglaublichen geringen Werten wie 0,00097. Und trotz des geringen Wertes und der Fehlerquote soll er konkrete Aussagen treffen und genaue Diagnosen erstellen. Und das will kein Arzt der nicht verklagt werden will.

Und die anderen Ärzte die in MCS Foren genannt werden haben erstaunlicherweise nie was von der Krankheit gehört.

Jetzt bleibt immernoch die Frage wie ich das feststellen lassen kann denn ich kann beim Versorgungsamt ja nicht einen Antrag einreichen ohne entsprechende Diagnose vom Arzt. Und ohne Versorgungsamt wird mich das Jobcenter weiter nerven Arbeitsstellen anzutreten die nicht MCS gerecht sind. Watt also machen?
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Für einen MCS Kranken einen Arzt (Berlin)

Beitragvon Amazone » Montag 2. April 2012, 18:06

Das verstehe ich nicht. Für das Versorgungsamt braucht man doch keinen Nachweis von irgendwelchen Substanzen im Blut. Wenn ich das richtig sehe, geht es um einen Antrag auf Schwerbehinderung und dafür braucht man eigentlich nur die Diagnose MCS und einen profunden Arztbericht über die damit verbundenen Einschränkungen/Behinderungen durch Chemikalien/Umweltschadstoffe wie z.B. Duftstoffe und viele andere mehr.
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