Ausschau nach einem guten Ort zum Leben

Ausschau nach einem guten Ort zum Leben

Beitragvon Kirstin » Dienstag 29. Juli 2014, 16:07

Liebe Leser des Forums,

in bin vor einiger Zeit auf die beiden Youtube Videos mit Paul Walter (nano) und Hannelore Seubert (ZDF.Umwelt) gestoßen und ein Gedanke kehrt immer wieder zu mir zurück: Immer mehr Menschen erkranken an der zunehmenden Umweltbelastung und ziehen sich deshalb in die Isolation zurück. Aber eben diese größer werdende Gruppe von Menschen könnte doch zumindest füreinander sichtbarer werden. Kurzum, ich hätte auch – wie in den Filmen - Lust, am Meer mitspazieren zu gehen oder dort hinauszufahren, im Garten mitzuwirken und gute Luft auch in der Wohnung zu atmen. Ich konnte diese Menschen aber bislang leider nicht ausfindig machen, um sie unbefangen zu kontaktieren. Ich kenne es ja auch, dass die persönlichen Begegnungen immer weniger werden, da man müde der zusätzlichen Belastungen und der Erklärungen ist, aber gleichzeitig ist es doch schade, seine Lebensfreude zu begrenzen. Ich denke, wenn man den Lebensalltag gemeinsam leichter gestalten kann, bleibt mehr Zeit und Energie für das Ausleben der eigenen Fähigkeiten und eben all dem was einem Freude macht.

Ich bin 38 Jahre und habe viele Jahre wissenschaftlich gearbeitet, bin aber gegenwärtig krankgeschrieben. Mich hat – neben Laserdruckern, Kopiergeräten und vielen anderen Schadstoffen – nun immer schwerer, der in meiner Wohnung verlegte Bodenbelag (eine PVC-Version mit reichhaltigem Klebstoff darunter) krank gemacht. Ich hatte mich mehr als ein Jahr bereits nach einer anderen Wohnung umgesehen, aber nichts gefunden was auch nur annähernd schadstoffarm gewesen wäre. Als es nicht mehr ging, bin ich dort vor drei Monaten ausgezogen und nun hangele ich mich von einer temporären und hochpreisigen Zimmeruntermietung zur anderen, wobei die WGs mit allerhand Parfümstoffverwendung körperlich an meine Substanz gehen. Mir ist dabei auch klar geworden, dass für mich Berlin insgesamt, mit all den Auslösern und dem zwar sehr gut ausgebauten Netz der öffentlichen aber eben auch duftenden Verkehrsmittel zu dicht geworden ist und ich möchte nun in einer ländliche Gegend leben oder am Rande einer Kleinstadt, allerdings ohne intensive Agrarwirtschaft in unmittelbarer Nähe.
Ich habe nicht die finanziellen Mittel um in einem neuen Bauprojekt mitzuspielen, aber ich kann die Miete eines Zimmers oder einer kleinen Wohnung bezahlen (bis ca. 450,00) und würde mich freuen, das Leben im Miteinander zu bereichern. Außerdem habe ich Freude am ökologischen Gärtnern und helfe gerne im Haushalt, besonders beim Kochen, wo man sich entspannt abwechseln könnte. Ich spüre, es gibt, über einen solchen Weg weitaus mehr zu entdecken und zu erleben ...

Falls jemand von Euch, kurzfristig, längerfristig oder auch für ein paar erholsame Tage eine Bleibe oder einfach eine Idee hat, würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße sendet Euch,
Kirstin
Kirstin
 

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