Wohnungssuche aber WO?

Wohnungssuche aber WO?

Beitragvon Twei » Samstag 7. Februar 2009, 16:27

A) Wenn ich in meiner Stadt bleibe:
Dann möchte ich in meinem Stadtteil bleiben. Hier habe ich mir eine Struktur aufgebaut, die woanders nicht so einfach zu ersetzen ist. Eine Hilfe zur Wohnungssuche benötige ich hier nicht. Jedoch ist es fast unmöglich in dieser verseuchten Gegend an eine positive Zukunft zu denken.

Letztes Jahr war ich Mehrmals der festen Überzeugung, hier weg zu gehen - aber wohin?
Ich hätte auf alle Freunde, Bekannten und Alles verzichtet. Meine Wohnung und alle Materie waren mir völlig gleichgültig. Ich wollte nur Luft und Überleben. Lieber mit Null neu anfangen als Reich zu sterben. Es gibt aber keine Hilfen. Das Forum kannte ich noch nicht. Vielleicht hilft ja schon ein Rat?

Wenn es hier mal 3 bis 6 Wochen nicht richtig regnet und die Wärme den Straßenbelag und die Autoreifen ausdünsten läßt, dann sind meine Nerven am Ende. Genau die Putz- und Waschmittel, die bei mir so heftig Wirken, dampfen jeden Tag, fast durchgegehend in der Außenluft herum - kein Lüften möglich. Immer mehr Straßen riechen nach diesen Supermitteln und vielem mehr.

Trotzdem suche ich vor Ort weiter. Mein Gefühl und Verstand teilt mir aber mit, daß es in der Stadt nur noch schlimmer wird. Was meint IHR ?


B) Wenn ich im Umkreis von 50 km suche:
Mit dem Nahverkehrsticket konnte ich letztes Jahr am Wochenende Erfahrungen sammeln. Überall machen mir Gräser, Heckensträucher und ganz schlimm die Wasserbalsamine allergisch zu schaffen. In kaum besiedelten Gebieten erreichen die Abwasserkanäle ebenfalls Großstadtluftqualität. Nur ganz oben auf dem Berg, fernab von allem, vermochte ich durchzuatmen. Mein Bewegungsapperat läßt aber eine bergige Gegend nicht zu; auch steht da kein Wohnraum zur Verfügung.

Die Luftfeuchtigkeit transportiert die Pollen und chem. Duftstoffe extrem lange in Atemhöhe herum, schlimmer und länger als in der Großstadt.
Ich hoffte, daß ich dann wenigstens von einer zukünftigen Wohnung aus, innerhalb von 10 Minuten zu Fuß in die Erholungsgegend gelangen könnte. Leider trifft das in meinem Umgebungskreis für das Flach- und Bergland nicht zu.

Ich lebte früher schon auf dem Land, am Wald, im Dorf und in Berglandschaft. Die Landwirtschaft und allergischen Reaktionen haben mir Überhaupt nicht Gut getan. Die Großstadt war für mich verträglicher, bis vor ca. 6 - 8 Jahren verstärkt neue chemische Stoffe für den täglichen Gebrauch in Umlauf kamen.

Die Ärzte und Behörden in Kleinstädten und Dörfern werden sich über meine Person garantiert nicht freuen. Ohne Hilfe eines Ortsansässigen steht man auf dem Schlauch. Der Ärger ist vorprogrammiert.


C 1.) Wenn ich zum Meer ziehe:
Bin ich ersteinmal völlig Alleine, kein Auto, keine Freunde, keinen Rechtsanwalt, keinen Arzt, Niemand der mir hilft, gar nichts. Ich wäre jedem komplett ausgeliefert.

Von der Luft her verspreche ich mir sehr viel. Flach genug ist auch alles. Früher war ich schon öfters am Meer. Deshalb will ich nach Bredstedt, um das noch mal zu testen.

C 2.) Auch mache ich mir Gedanken über zukünftige ärztliche Behandlungen. Deshalb dachte ich vielleicht in die Nähe der Umweltklinik zu ziehen. Ich kann ja in kein Krankenhaus gehen. Gut wäre es auch, wenn dort ein geeigneter Zahnarzt wäre.

C 3.) Wünsche mir ein kleines altes Boot, mit dem ich in Strandnähe und Flußmündungen rumtreiben könnte. Dort wäre ich weit weg von der parfümierten Menschheit. Das könnte mein neues Hobby werden. Jederzeit kann ich mich auf den Rücken legen, gut atmen und nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad herumflüchten.


D ) Wenn ich den Ortswunsch vernachlässige:
Ich bin anpassungsfähig. Lehne aus Erfahrung eine WG ab. In einem gleichen Haus mit anderen MCS u.ä. Betroffenen zu leben wäre ein Glücksfall. Ich halte mich an Ruhezeiten und Hausregeln. Ich brauche immer meine Freiheit und Unabhängigkeit. Bis ich vor einiger Zeit Internet bekam, dachte ich ja noch, daß ich vielleicht eine Siedlung für MCS-Betroffene ausfindig machen könnte. Der Idealfall wäre, für jeden eine kleine Lehmhütte, Steinhäuschen o.ä. - aber nichts zu finden.


E ) Was sich die Behörden wünschen:
Nicht mehr als 45 qm, höchstens 217 Euro Kaltmiet - regionale Unterschiede sind möglich..

F) Was ich mir wünsche:
40 bis 52 qm, mindestens 2 Zimmer, Küche, Diele, Bad, keine Nachtspeicher, kein Verbrennungsofen in der Wohnung
Von MCS-Gerecht will ich erst gar nicht anfangen. Vielleicht muß ich einen Komprommis eingehen.


PS: Insgesammt ist das eine sehr traurige Situation. Darüber könnten sich die Ärzte und Behörden mal Gedanken machen.
Wieviel Schuld trifft mich an dieser Situation? - Meiner Überzeugung nach keine!
Ich empfinde es eher als vollkommen Bekloppt, freiwillig alles Aufzugeben und irrsinnig zu glauben "es gäbe noch eine verträgliche Umwelt für mich"; schließlich bin ich kein Millionär.

Trotzdem habe ich noch den Mut und die Kraft neu anzufangen und weiter zu gehen. Keine Ahnung wann und wie die unfreiwillige "große" Veränderung beginnt . . . . SpongeBop sagt immer: "Ich bin ber-e-i-t".
mfg Twei
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Beitragvon Sina » Sonntag 8. Februar 2009, 22:49

Hallo Twei,

Eine Lösung habe ich da natürlich auch nicht parat. Eine gute Wohnung in "sauberer" Umgebung ist ja der Traum von fast jedem hier, glaube ich mal.
Um weiter zu träumen, sage ich mal, daß "C" mir am besten gefällt = an`s MEER ziehen. Ach, wie schön !

Viele Grüße von Sina
Sina
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Beitragvon Spotlight » Sonntag 8. Februar 2009, 23:15

Kleine strategische Ideen fallen mir ein:

- Stadtrand und angeblasen vom Wind aus der Hauptwindrichtung mit am wenigsten Belastung

- Strasse mit Bäumen (filtern die Luft)

- nicht ebenerdig, je höher desto besser

- Park, Friedhof in der Nähe schafft Grünpuffer
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Beitragvon Sina » Montag 9. Februar 2009, 00:30

Ich hoffe, ein bißchen träumen war erlaubt an dieser Stelle.?
Von Spotlight kommen ja nun schon die ersten praktischen Tips.
Sina
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Beitragvon Marion » Montag 9. Februar 2009, 13:09

mmhh, ich habe in eine richtung grosse stillgelegte friedhöfe, ca. 50 m entfernt

in die andere richtung, das grosse riesige flugfeld des ehemaligen flughafens tempelhof, noch keine 50 m entfernt (im moment pustet es dort ganz schön, ist richtig schön knackig kalt und einigermassen frischer wind)

die strasse hat bäume, also wäre das doch positiv

nur was nützt das ganze, wenn mensch seine umwelt verpestet? autoabgase, stinkende heizungen, etc.

es gibt für uns eigentlich keinen lebenswerten platz und wenn dann die behörden noch vorschreiben, was an miete auszugeben ist, wird es ganz arg

grüsse marion
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Beitragvon Twei » Montag 9. Februar 2009, 20:29

Ich freue mich über Eure Resonanz. Eine Gruft - mit guter Luft. -Soso- Bitte macht weiter so. mfg Twei
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Beitragvon kf-forum » Dienstag 10. Februar 2009, 01:59

Ich wohne am Meer :-) ... 3. Stock, Holzdielen, sehr alte Raufaser-Tapete oder nur Kalkfarbe. Die Luft an der See ist einfach die Beste. Wenn ich von woanders zurück komme, kann ich so kurz hinter Hamburg langsam wieder durchatmen. Gebirge geht natürlich auch, aber immer auf diese Berge blicken... Für Urlaub ist es allerdings bestens geeignet.

Die Behörde (ALG-2, Hatz 4) verlangt eigentlich eine Miete, die sich nach dem Baujahr des Wohnhauses richtet und z.B. bei BIS 1980 gebauten Häusern bei 273 Euro für Kaltmiete+Betriebskosten liegt. Die Heizkosten kommen oben drauf (minus 5 Euro Abschlag - wofür auch immer; steht in keinem Gesetz).

gruß klaus
kf-forum
 

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Beitragvon salömchen » Dienstag 10. Februar 2009, 05:59

Hallo Twei
Ich empfinde es als sehr schade, wenn du deine Stadt verlassen musst, wo du dir eine Struktur aufgebaut hast und dich wohl fühlst.
Da habe ich auch immer Angst vor, da ich ein Gewohnheits- Mensch bin.
Eigendlich würde ich dir Schwerte empfehlen,(in der nähe von Dortmund)
Es ist Ländlich gelegen und eine sehr schöne kleine Stadt zum weiter empfehlen .
Viele Veranstaltungen, viel Wald und Natur und man hat alles um die Ecke und braucht kein Auto.
Für MCS Kranke kann ich Schwerte aber nicht weiterempfehlen., denn hier ist man einer Behördlichen Kranken Diskriminierung ausgesetzt, die nicht mehr zu Toppen ist.
Ziehe bitte nicht nach Schwerte.
Ich wünsche dir viel glück, dass du bald einen Ort findest, an dem du in ruhe Leben kannst.
Alles Gute für dich
Gruß G. Saloma
Dazu stehe ich, wie zu meinem Namen.
salömchen
 

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Beitragvon Sileah » Dienstag 10. Februar 2009, 10:26

Wir hatten das Thema schon mal

viewtopic.php?t=8210

Ich bin ja gerade von der Ostsee geflüchtet. In 16 Monaten hatte ich 3 Wohnungen und nur in der Zwischenmiete (2Monate) hab ich\'s einigermaßen ausgehalten.

Ich vermisse den Wind, den weichen Boden, die See, die salzige Luft (das Hochdeutsch *gg*)....

ABER ich vermisse keineswegs das Wohnraumklima in vielen Wohnungen. Draußen ging\'s mir meist gut- in den Wohnungen konnte ich nicht sein.

Ich kenne einige MCS-Kranke, die nur dort leben wollen. Die suchen tw aber sehr, sehr lange nach einem trockenen Haus

Ich muss jedoch dazu sagen, dass feuchte Häuser wohl das ist, was ich am wenigsten vertrage.
- Editiert von Sileah am 10.02.2009, 10:27 -
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Beitragvon Twei » Dienstag 10. Februar 2009, 12:05

Den Link kannte ich schon. Aber Danke - hab ihn trotzdem nochmal gelesen. Mit meinem Thread wollte ich Aussagen, daß ich ca. 8 Monate diese Natur-Allergien im Jahr habe und wohl wirklich keinen anderen Ort, als des Meer zum Leben finden kann.

Vielleicht werde ich den Fehler machen und weiterhin hier eine Wohnung finden müssen - nur weil es als der einfachste Weg erscheint. - Und später zieht man da dann auch wieder weg...

Am Liebsten würde ich alle Personen die mir Wichtig sind, samt ihrer Wohnungen Richtung Meer verschieben.
Das Ruhrgebietsgrenzland käme ja nur in Frage, weil ich nicht so weit weg von meinem Lebensumfeld ziehen möchte. Selbst eine Zugfahrt schadet meiner Gesundheit heftigst. Dann wäre ich in der vermeintlichen Nähe und würde doch keinen Zug besteigen, weil die Fahrt so beschwerlich ist.

Hohenlimburg war ein lehrreicher Ausflug. Die Zugfahrt war eine Katastrophe und die Ortschaft ebenfalls. Nur hoch oben auf den Bergen war es auszuhalten, wo die Windmühlen arbeiten. Die Straße bis zur Burg hoch war mit übelsten Kanalisationsdämpfen verunreinigt, kein Unterschied zur Großstadt.

An einem Samstag traf ich oben in 6 Stunden nur 7 oder 8 Personen, das war erholend. An einem Sonntag war die Schönheit schon wieder betrübt. Soviele Ausflügler, daß ich sie gar nicht zählen konnte - Parfüm - Parfüm - Parfüm - alles für den Sport und die Gesundheit.
Wie mögen sich da nur die Wildtiere fühlen? Ob die auch auf der Flucht sind, so wie ich?

Die Entscheidung kann mir keiner abnehmen. Manchmal lenkt einen ja das Schicksal. Ich warte noch ab, sollte erstmal nach Bredstedt kommen. Ich freue mich über Eure Teilhabe an meinen Gedanken.
Für ein Wohnprojekt bin ich auch zu begeistern, habe aber Angst, daß das Finanziell nicht umsetzbar ist und meine Kräfte überschreiten könnte. Dafür habe ich schon Eure Threads gesichtet.
mfg Twei
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Beitragvon Sileah » Dienstag 10. Februar 2009, 12:47

In Bredstedt stehen sehr viele Häuser zum Verkauf.
Allerdings würde ich D R I N G E N D zum Baubiologen/Wohnraumgift-Check raten.

Ich sag nur Feuchtigkeit. Das Grundwasser ist oft recht nah und zudem ist der Meerespiegel nur ein paar Meter über NN ;-)

Wenn Du was trockenes findes und noch einen Mitbewohner suchst *flöt*
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Beitragvon Twei » Montag 23. März 2009, 20:11

Nun habe ich viel Nachgedacht:
Mit anderen ein MCS-gerechtes Wohnumfeld suchen zu können, vermag ich zur Zeit nicht. Ich werde aber davon positiv träumen.

A) Ich habe mit den hiesigen Ämtern alles so erledigt, daß ich vermutlich noch 2-4 Jahre in meiner Heimatstadt bleiben muß (was mein sehnsüchtigster Wunsch ist). Sobald andere Schaltstellen für meinen Krankheitsfall zuständig wären, fängt der Ärger und die Schikanen wieder an (so glaube ich zumindest).

B) Vor 2 Wochen wurde unter mir ein Laminatboden verlegt und Renovierungsarbeiten durchgeführt. Diese Abgase vermochte meine abgedichtete Wohnung noch einiger Maßen aufzuhalten. Jedoch sind die Parfüm- und Zigarettenabgase seit Einzug der neuen Nachbarn so heftig, daß ich hier sehr unangenehme Zeiten verlebe. Lüften war vorher schon kaum möglich und jetzt fast unmöglich (noch wurde keine Wäsche gewaschen). Ich muß hier schnellstmöglichst RAUS!

C) Eine (un-)geeignete Wohnung, die ich mir MCS-verträglich gestalten könnte, habe ich nach intensiver Suche doch noch ausfindig machen können (seit einem Jahr bin ich auf Suche). Durch den unter B) genannten Druck lief ich in meinem Viertel umher und schaute die Fenster nach Angeboten ab. Nun sitze ich auf heißen Kohlen und warte auf den Vertragsabschluß. Hoffentlich habe ich dem Vermieter nicht zu viel erzählt?

"Ein Schrecken mit Ende" wäre für mich so eine gute Nachricht. Dann müßte ich nur noch 3 Monate diesen Überhorror aushalten. Ich bin ein Kind dieser Stadt und dieses Viertels. Ich sehe es gar nicht ein, ein "Vertriebener" zu werden. Die Luft wird aber immer Schlechter. Spätestens nach einigen Monaten bzw. wenigen Jahren weiß ich, ob ich hier noch eine Change habe.

Eventuell ist dieser Hoffnungsschimmer "Leben in meiner Stadt" nicht zu verwirklichen und ich könnte mir unnötige Mühen ersparen. Jedoch verbleibt der Punkt A) und das Versagen des Gesundheitssystems, welches mir bis heute noch keine Hilfe, geschweige denn Beratung, in Sachen MCS hat geben zu können oder zu wollen. Ich spüre nur, wie alles um mich herum immer Schlimmer wird und meine Gesundheit immer mehr beeinträchigt wird.

Und nun wieder Zusammenreißen, positiv Denken, Kraft schöpfen, Durchhalten und Weiter, obwohl diese zusätzlichen Gase der Nachbarn mich sehr Mürbe machen, die Augen brennen und die Gedanken verbreien lassen, Kopfdruck, Bewegungssteifheit und Koordinationsstörungen verursachen und einen PC-Aufenthalt zur Qual werden lassen! - mfg Twei
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Beitragvon Ma Baker » Montag 23. März 2009, 21:43

Hallo Twei,
ich denk jedenfalls ganz fest an Dich und wünsch Dir, dass es klappt,
oder dass sonst ein Wunder passiert. Es ist nicht ok, dass wir zu dem
ganzen Stress mit der Krankheit auch noch zu Vertriebenen werden. Nee!

Bleib weiter stark!
Ma Baker
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Wohnungssuche aber WO?

Beitragvon Twei » Dienstag 24. März 2009, 09:56

Hallo Ma Baker,
meine Nerven waren Gestern ganz schön überstrapaziert. Ich hielt das Warten Alleine nicht mehr aus.

Glücklicherweise erhielt ich vorhin die positive Bestätigung, daß ich den Mietvertrag zugesendet bekomme. In der jetzigen Wohnung muffelt es nur noch so rum, vermutlich doch Renovierungsdämpfe, Laminat, Möbel usw. von unten. Ich versuche immer alles "Schön" zu reden und zu denken, ach bei mir geht das noch - nur nicht übertreiben.

Vermutlich handelt Ihr genauso und wisst, nach mehreren Tagen des Erduldens und Beobachtens, daß man sich in seiner Wahrnehmung nicht getäuscht hat.

Nun kann ich mir Gedanken um die neue Wohnung machen und mir wünschen, daß es sich nicht nur um eine kurze Etappe handelt. - mfg Twei
Twei
 

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Beitragvon Twei » Sonntag 14. August 2011, 15:31

Hallo liebe Leute,

glücklicher Weise fand ich eine neue Wohnung unweit meiner Alten.

Nachdem ich den Mietvertrag erhalten hatte, spielte aufeinmal das HarzIVAmt verrückt. Die behielten den Mietvertrag als Mietvorschlag ein und ich stand plötzlich wieder ohne Mietvertrag da. Der Hausbesitzer wollte es gar nicht glauben und ich mußt 3 Monatelang einem neuen Mietvertrag hinterherrennen bzw. bitten. Ebenfalls ließ das Amt einfach nichts mehr von sich hören (fehlende Mitarbeiter, Briefe nicht erhalten usw.).

Der Mietvertrag wurde aber erst gültig, nachdem die Mietkaution beim Vermieter eingegangen war. Nun fing ich an zu bangen. Auch wurde schon die erste Miete fällig und ich mußte mir Geld leihen und als Pfand hinterlegen, ohne eine Zusicherung des Amtes wegen der neuen Wohnung zu haben.
Ohne meinen Betreuer hätte ich das gar nicht geschafft. Das Amt mußte nachträglich wegen seiner Klüngeleien 2 überschneidende Monatsmieten zahlen, die Kaution, den Umzug und Renovierungsgeld.

Glück im Unglück war dabei, dass ich insgesammt 2einhalb Monate Zeit hatte, die wichtigsten Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung vorab durchzuführen. So hatte ich beim Einzug weniger Probleme als befürchtet. Ich konnte schon alles grundsanieren.

Froh bin ich, dass diese Wohnung wohl doch nicht eine kurze Etappe wird; allerdings die Endfertigstellung nach meinen Ansprüchen und Wünschen dauert ziemlich lange (siehe CSN - Forum MCS & Alltag / Alltag, Leben, Überleben mit MCS / Bericht nach längerer Zeit),
[url]http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=16775[/url] mfg Twei

Nachtrag: Link wurde funktionsfähig gemacht.
- Editiert von Twei am 27.08.2011, 15:30 -
- Editiert von Twei am 08.12.2011, 21:09 -
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