Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Clarissa » Montag 2. April 2012, 09:17

das von receptura kann vom arzt verschrieben werden.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Juliane » Montag 2. April 2012, 09:20

Dr. Kersten kennt sich aus mit Hashimoto-Thyreoiditis




Dr. W. Kersten zum Thema

"Die Nitrosierung
von Tyrosin blockiert die Jodbindung
und führt zum Mangel an funktionstüchtigen
Schilddrüsenhormonen.
Eine Hashimoto-Thyreoiditis kann die
Folge sein." [56]*


*56] Kuklinski, B.: Praxisrelevanz des
nitrosativen Stresses (2008).
cfs-info.de.



Seite 9


Komplement. integr. Med. · 04/2009
Paradigmenwechsel im
Verständnis Chronischer
Zivilisationskrankheiten

http://www.dr-kersten.com/wp/wp-content/uploads/paradigmenwechsel-kim.pdf


viewtopic.php?t=13957
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon deggendorferin » Dienstag 3. April 2012, 15:05

sucht ihr immer noch Adressen von Stiftungen???
Marianne Strauss Stiftung
Antenne Bayern Stiftung


oder wie kann man ihr helfen...
ich möchte auch gerne wieder kontakt mit Chrissi oder Ihrer Mutter aufnehmen.
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Twei » Freitag 6. April 2012, 22:51

Aktueller Kommentar zu Christines Blog, welcher mittlerweile eine [b]AKTION[/b] für ALLE MCS-Erkrankte unterstütz:


Hallo Christine,
ich hatte über Dein Schicksal ab und zu im Forum lesen können. Nun stieß ich aber über einen Aufruf im spd-Zukunftsdialog auf folgenden Vorschlag:
"Behindertengerechter Wohnraum für MCS-Patienten schaffen"
- der Link dahin (auch zum Abstimmen) lautet:
[url]https://zukunftsdialog.spdfraktion.de/d/744[/url]

Dort wurde Unten auf Deinen CSN-Blog hier hingewiesen. Nun verstehe ich einige Zusammenhänge besser und bemerke jetzt erst, dass Dir immer noch nicht ausreichend geholfen wurde. Eher erfuhr ich, dass es Dir derzeit sehr schlecht geht und dass immer noch kein geeigneter Wohnraum für Dich ausfindig gemacht werden konnte.

Sehr begrüßenswert und sozial nahm ich auf, dass Du mit diesem Blog, dem Link und Deiner Geschichte hier, auf die gesamte Notlage von MCS-Erkrankte hinweist und für ALLE eine würdige Wohnlösung erbittest.

Es bedarf des Mutes, so an die Öffentlichkeit mit seinem Schicksal zu gehen und ich hoffe, dass Du so schnell wie möglich auch mal wieder glücklichere Momente im Leben für Dich gewinnen kannst.

Vermutlich wird sich Deine und die der anderen MCS sowie CFS und/oder EMS Erkrankten erst ändern, wenn von staatlicher Seite aus ein DIREKT-PROGRAMM gestartet wird. Die meisten Behörden sind über Umwelterkrankungen nicht ausreichend informiert und/oder haben keine Lösungsansätze damit behindertengerecht umzugehen.

Auf Dauer läßt sich dieser Mißstand der fälschlichen Hilfeleistung nicht entschuldigen.

2 Jahre sind jetzt vergangen, seit der Bekanntmachung Deiner lebensbedrohlichen Situation im CSN-Blog. Noch immer ist keine Veränderung für Umwelterkrankte im Gesundheitssystem zu spüren oder zu bemerken. Auch wurde der Umgang mit MCS-Erkrankten bzw. Behinderten seitens des Jobcenters, Sozialamtes, der Krankenkassen, Rentenkassen u.ä. nicht verändert oder angepasst.

Die Inklusion hat die MCS, CFS und EMS - Umwelterkrankten noch nicht erreicht - dazu zählt auch die medizinische Versorgungsgleichstellung aller Einwohner. Leistungen für lebensnotwendige Bio-Kost, Luftfilteranlagen und Wasserfilter, welche uns eine verringerte Expositionsaufnahme von Chemikalien gewährleisten, werden fortwährend abgelehnt, verweigert oder auf einen anderen Leistungsträger abgewälzt, der wiederum genauso widerfährt.

Trotzdem benötigen Umwelterkrankte eine dringende Übergangslösung, weil eine fortwährende chemische Expositionsaussetzung eine dauerhafte Verschlimmerung herbeiführt und das Leben zu einer immer größeren Qual werden läßt.

Darum wünsche ich Dir Christine, dass Deine Bemühungen und Dein Schicksal, endlich eine Stimme bei verantwortungsvollen Politikern und Parlamentariern findet.
Neben Dir (auch mir) benötigen VIELE andere Schwerkranke einen MCS-gerechten Wohnraum und endlich eine aushaltbare Übergangslösung bzw. technische und handwerkliche Wohnbeihilfen sowie deren Kostenübernahme, um einer rosigeren Zukunft entgegentreten zu können.

Nun wünsche ich Dir hiermit noch eine sehr gute gesundheitliche Besserung und weiterhin viel Kraft für eine Zukunft, mit etwas mehr Hoffnung auf einen positiveren Lebenslauf.

mfg Twei
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Silvia K. Müller » Montag 18. Juni 2012, 09:36

Neuer Zwischenstand von Chrissi's Mama:

Liebe Silvia,

die Zeit vergeht so schnell, aber heute melden wir uns endlich wieder :)!

Also wir haben bisher weder eine Zu- noch eine Absage für das Haus bekommen, aber Chrissi müsste es erst einmal testen dürfen, erst dann könnten wir ja sagen, ob sie es verträgt ...
Allerdings ist es so ländlich gelegen, dass es problematisch werden würde, sollte ein Notfall eintreten und Chrissi einen Arzt brauchen und ein weiteres Problem ist noch, dass in unmittelbarer Nähe zu dem Haus Hopfengärten angelegt werden (manches stellt sich leider erst nach vielen Nachforschungen heraus).
Aber wir können erst einmal nur auf die Rückmeldung warten, ob Chrissi es ein paar Stunden testen darf.
Familien in Not und unser Pfarrer würden als Leumund zur Verfügung stehen.

Dieses Jahr ist irgendwie besonders schlimm, wir dachten einfach nicht, dass sich die Haussuche so lange hinziehen würde.
Jede Woche durchsucht eine Freundin von mir alle Anzeigen und besichtigt dann gleich einmal vorweg, um zu sehen, ob überhaupt etwas in Frage kommen würde, aber ich muss sagen, dass die Problematik gehbehindert und MCS besonders schwierig zu sein scheint. Die allerwenigsten Vermieter erlauben einen behindertengerechten Umbau.

Jetzt hinterlassen wir erst einmal ganz liebe Grüße an alle!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Amazone » Montag 18. Juni 2012, 12:34

Vielleicht ist das für Chrissie und ihre Mutter hilfreich:

Muss der Vermieter behindertengerechte Umbauten der Wohnung dulden?
Häufig sind Mietwohnungen für behinderte Menschen nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Dann stellt sich die Frage, ob es dem Mieter gestattet ist, die Wohnung so umzubauen, dass er sie trotz seiner Behinderung barrierefrei nutzen kann. Der Vermieter ist zwar grundsätzlich dazu verpflichtet, entsprechende bauliche Veränderungen oder sonstige Einrichtungen zu gestatten. Seine Gestattungspflicht ist jedoch an Voraussetzungen geknüpft. Zunächst muss der Mieter den Vermieter um seine Zustimmung zu der erforderlichen Umbaumaßnahme ersuchen. Erforderlich sind nur solche Maßnahmen, die das mildeste Mittel für den Mieter darstellen, um die Wohnung uneingeschränkt nutzen zu können. Kann der Mieter Maßnahmen durchführen, welche die Mietwohnung weniger stark verändern würden als es der geplante Umbau tun würde, so ist der Umbau nicht erforderlich. Außerdem muss der Mieter ein berechtigtes Interesse an dem Umbau haben. Ein berechtigtes Interesse des Mieter an der Umbaumaßnahme setzt voraus, dass er oder einer der mit ihm berechtigterweise zusammenlebenden Menschen behindert ist. Ist der Mieter erheblich und dauerhaft in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, so steht ihm das Recht zu Umbaumaßnahmen unabhängig davon zu, ob die Behinderung bereits bei Mietbeginn vorhanden war oder nicht. Liegen diese Voraussetzungen vor, kann der Vermieter seine Zustimmung nur noch dann verweigern, wenn
sein Interesse an unveränderter Erhaltung seines Eigentums das Mieterinteresse an einer behindertengerechten Nutzung überwiegt, oder wenn der Mieter keine angemessene zusätzliche Sicherheit für die Kosten leistet, die beim späteren Ausbau der Einrichtungen entstehen.

http://anwaelte-srr.de/Faqmiete.htm
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Beitragvon Kira » Dienstag 19. Juni 2012, 08:14

Ganz liebe Grüße an Chrissi und ihre Mutter. Wünsche beiden weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
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Beitragvon Silvia K. Müller » Donnerstag 18. Oktober 2012, 18:45

Eine Nachricht und Bitte um Hilfe:

"...in Sachen Patientenlifter sind wir trotz intensiver Suche noch nicht weitergekommen.
Fällt Ihnen jemand ein, der einen verträglichen Treppenlifter hat? Liebe Grüße an alle!"


Hat jemand eine Idee und kann helfen einen Treppenlifter für Chrissi zu finden?
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Clarissa » Donnerstag 18. Oktober 2012, 19:04

Wenn es sich um ein Personentransportsystem handelt , dann käme evtl. so etwas in Frage.

[url=http://www.rehadat.de/rehadat/Reha.KHS?Db=0&State=340&SORT=T05&GIX=DIAS/003176]Personenlifter an der Decke montiert[/url]
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Melville » Donnerstag 18. Oktober 2012, 19:31

Sie braucht den Lifter geruchsfrei. Das wird schwer. Neugeruch nach Plastik oder Waschmittelgerucht wenn der Lifter gebraucht ist.
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Clarissa » Donnerstag 18. Oktober 2012, 19:37

Also jetzt noch einmal konkret, was wird jetzt benötigt? ein personenlifter oder ein treppenlift?

alternative zum treppenlift wäre eine treppenraupe. [url=http://www.suedlift.de/treppenraupen.php]Siehe HIER[/url]
- Editiert von Clarissa am 18.10.2012, 19:50 -
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Re: Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Kira » Samstag 29. Juni 2013, 11:46

:?: Weiss jemand wie es Chrissi und ihrer Mutter geht?
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Re: Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Silvia K. Müller » Sonntag 30. Juni 2013, 17:53

Nicht gut. Hilfe wird ihr immer noch verweigert. Wohnraum haben sie ebenfalls noch keinen geeigneten gefunden.
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Re: Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon deggendorferin » Montag 28. Januar 2019, 13:17

weiss jemand was aus chrissi und ihrer Mutter geworden ist
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