Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Tohwanga » Donnerstag 20. Januar 2011, 10:23

welches Pfaffenhofen ist es? PLZ 74397 oder 85276, 89284, 85235 ?

soviel ich mitbekommen habe, ist der Transport/Flug mit ärztl. Begleitung geklärt. Es geht jetzt um den richtigen Zeitpunkt, sprich wann Christine stabil genug ist für die Überfahrt nach Dallas. Die CT- und Kontrastmittelnachwirkungen haben Chrissis Zustand ganz schlimm verschlechtert. Ich glaube, so einfach mit Reinsetzen und Durch ist das bei ihr nicht. Ihr Leben ist wirklich gefährdet. Die Gefahr der Wirbelbrüche besteht ja auch noch und weitere Risiken.

Chrissis Mutter braucht von uns Unterstützung! Wir sollten alle Mithelfen Wohnraum zu suchen. Und wer in der Nähe von Pfaffenhofen, nur welches??, lebt, möge bitte praktisch mit helfen und gegebenenfalls Vorbesichtigungen oder klärende Telefonate mit möglichen Vermietern übernehmen. Oder andere unterstützende Maßnahmen.
- Editiert von Tohwanga am 20.01.2011, 19:09 -
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Beitragvon Kira » Donnerstag 20. Januar 2011, 11:09

@Tohwanga,
ich glaube das hier
85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Thommy the Blogger » Donnerstag 20. Januar 2011, 11:45

Richtig, danke Kira!

85276 Pfaffenhofen an der Ilm

Chrissi und ihrer Mutter ist bewusst, dass es in näherer Umgebung extrem schwer ist.
Das Problem ist nur, dass Chrissi rund um die Uhr betreut werden muss und ihre Mutter deswegen nicht weiter weg fahren kann um ein Haus zu
besichtigen. Hinzu kommt, dass es schwer wird Chrissi "umzuziehen", wenn die Entfernung zum jetzigen Wohnort zu groß ist.

Wir haben folgenden Tipp erhalten:
"die beste Luft im Nationalpark Bayerischer Wald ist in "Zwieslerwaldhaus",
es soll von Mischwald umgeben sein und ohne Fabriken, ohne Anbaufelder, ohne Hauptstraßen, nur pure Natur."

Wir haben allerdings keine Ahnung von dieser Region, ob es dort überhaupt etwas zu mieten gibt.
Wer sich auskennt oder auf Google Earth forschen kann, bitte Infos dazu hier eintragen,
damit sich nicht alle die helfen über das Gleiche schlaumachen müssen.
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Beitragvon Thommy the Blogger » Donnerstag 20. Januar 2011, 11:46

Noch ein Hinweis: Mit Fussbodenheizung hat Chrissi Probleme.
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Beitragvon Kira » Donnerstag 20. Januar 2011, 16:14

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Beitragvon Toxicwarrior » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:12

@alle
nein, das mit zilker war äußerst ironisch gemeint. und wer er bzw. was das für einer ist, ist mir auch schon lange klar.:) da auch das mit den flügen geklärt sein mag, werde ich den kommentar löschen.
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Mieten - Kaufen - Portale

Beitragvon Tohwanga » Freitag 21. Januar 2011, 12:03

http://www.immowelt.de
http://www.immonet.de
http://www.haus-zu-mieten-24.de
http://www.immobilienscout24.de
http://www.privatimmobilien.de
http://www.immobilo.de
http://www.immozentral.com
http://www.staedte-info.net
http://www.wohnenmietenkaufen.de
http://www.1a-immobilienmarkt.de
immobilien.trovit.de
http://www.ortsdienst.de
http://www.meinestadt.de
kleinanzeigen.ebay.de
http://www.staedte-info.net
http://www.myimmoworld.de
http://www.wig-schwarzwaelder.de
http://www.marktplatz-mittelstand.de
http://www.stadt-pfaffenhofen.de
http://www.donaukurier.de ( auch Pfaffenhofener Kurier)
http://www.pfaffenhofen.de

Wo könnte man noch nachfragen? landkreis-pfaffenhofen.de
bei den Ortsbürgermeistern
Parteien und Fraktionen

Makler in und um Pfaffenhofen:
http://www.paf-city-immobilien.de
http://www.rs-trading-gmbh.com
http://www.trend-gmbh.com
http://www.ilmgau.de
http://www.fischer-immo.com
http://www.fdm-paf.de
http://www.arcus-bau.de



http://www.mieten85.de
immobilien.immopool.de
Tohwanga
 

weitere Anlaufstellen - Nachfrage-Möglichkeiten

Beitragvon Tohwanga » Freitag 21. Januar 2011, 20:33

http://www.naturpark-bayer-wald.de
http://www.bayrischer-wald-nationalpark.de
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de

und bei den Nationalparkverwaltungen Bayrischer Wald(vielleicht steht grad ein Försterhaus frei?)
Zwieslerwaldhaus 2, Lindberg - 09925 903121
Eisensteiner Straße 10, Lindberg - 09922 609635
Kreuzstraßl 25, Lindberg - 09922 609884

http://www.gemeinde-lindberg.de
http://www.bayrischer-wald.eu
http://www.bayerischer-wald.de
http://www.bayerischerwald.com
http://www.bund-naturschutz.de

oder mal bei den Vereinen vorsprechen? Vielleicht kennt der Eine oder Andere den oder den, der grad ein freies Haus vermieten möchte.... man weiß ja nie, es gibt immer Zufälle
http://www.bayerischer-wald-verein.de/
Bayerischen Wald-Verein e.V.
Tel./Fax: 09922-9265

oder bei diesen Rangern anfragen, ob die ein Haus zum Vermieten kennen:
http://www.stmug.bayern.de/aktuell/veranstaltungen/veranstaltungen_detail.htm?eid=136462676.950329587

oder eine Hütten?
http://www.wildniscamp.de/main/laenderhuetten/

oder ein Ferienhaus, was jetzt ganzjährig vermietet würde, solche auf den Einsiedler-Höfen
http://www.nationalpark-land.de/wtoscripts/ggvz.php?Ort=va_ldb&ci=tvo


und noch bißchen:
http://www.nestoria.de/immobilien/kaufen/zwieslerwaldhaus
http://www.wandern-bayrischer-wald.de/de/lindberg.html

ah hier ist noch eine Zeitung Straubinger Tageblatt und hier gehts zum Anzeigenportal: http://www.idowa.de/kleinanzeigen/kleinanzeige/index.html
Tohwanga
 


mögliche Objekte - aber mit Fragezeichen

Beitragvon Tohwanga » Freitag 21. Januar 2011, 20:47

Tohwanga
 


aha das sind die Gemeinden im LK Regen

Beitragvon Tohwanga » Freitag 21. Januar 2011, 20:59

Gemeinde Achslach
Gemeinde Arnbruck
Gemeinde Bayer. Eisenstein
Gemeinde Bischofsmais
Gemeinde Böbrach
Gemeinde Drachselsried
Gemeinde Frauenau
Gemeinde Geiersthal
Gemeinde Gotteszell
Gemeinde Kirchberg i. W.
Gemeinde Kirchdorf i. W.
Gemeinde Kollnburg
Gemeinde Langdorf
Gemeinde Lindberg
Gemeinde Patersdorf
Gemeinde Prackenbach
Gemeinde Rinchnach
Gemeinde Zachenberg
Markt Bodenmais
Markt Ruhmannsfelden
Markt Teisnach
Stadt Regen
Stadt Viechtach
Stadt Zwiesel
Verwaltungsgemeinschaft Ruhmannsfelden
Tohwanga
 

und das sind die Gemeinden vom LK Pfaffenhofen

Beitragvon Tohwanga » Freitag 21. Januar 2011, 21:02

http://www.landkreis-pfaffenhofen.de/LANDKREIS/LandkreisundGemeinden.aspx


ist der Landrat schon um Hilfe gebeten worden?

Amtierender Landrat Anton Westner
Hauptplatz 22
D-85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
Tel: +49(0)8441 27-200
toni.westner@landratsamt-paf.de
Tohwanga
 

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Beitragvon Alex » Samstag 22. Januar 2011, 13:28

Die Suche gestaltet sich extrem schwierig.

Wie kann Chrissi's jetziges Umfeld verbessert werden, damit sie sich stabilisieren kann?
Dazu sollten wir realistisch durchführbare Ideen sammeln.

Wir müssen zweigleisig fahren: Weitersuchen und mithelfen, dass Chrissi sich wieder abfängt.
Alex
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Beitragvon Tohwanga » Montag 24. Januar 2011, 17:57

Weiß jemand wie es grad Chrissi geht?
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Beitragvon Silvia K. Müller » Montag 24. Januar 2011, 18:00

Nicht gut Tohwanga, leider.
Die Mutter einer anderen jungen Frau mit MCS hilft Chrissi's Mutter im Moment. Das ist sehr lieb unfdd hilft ungemein.

Ich soll Euch allen ganz herzliche Grüsse von Chrissi und ihrer Mutti sagen, sie sind ungeheuer froh, dass Ihr mithelft.
Heute geht Chrissi's Mutter noch ein Haus anschauen. Drückt einfach mal feste die Dauemen!

Vielen Dank für Eure Hilfe auch von mir,
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Beitragvon Tohwanga » Montag 24. Januar 2011, 18:10

ohje. Ja ich drück ganz feste die Daumen und hoffe auf ein kleines Wunder.
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Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 25. Januar 2011, 20:50

Zwischenstand:

Chrissi hat sich wie es aussieht gestern wieder ein Wirbel gebrochen, sie hat furchtbare Schmerzen.
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Beitragvon Tohwanga » Dienstag 25. Januar 2011, 20:59

OH NEIN!

Dann ist sie ja gar nicht transportfähig!

Wie soll das nur weitergehen?

Ob ein Sauerstoffzelt wohl die nachbarlichen Ausdünstungen fern hält. Kann man wohl sowas in ihrer jetzigen Wohnung aufbauen?
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Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 25. Januar 2011, 21:51

Noch ein aktueller Zwischenstand von heute Abend:

Das Haus von gestern kommt nicht in Frage, liegt direkt an einem Feld und das wird konventionell genutzt, bedeutet, es wird gedüngt, aber auch von den anderen Voraussetzungen kommt es nicht in Frage, es ist zu viel Holz verbaut, als dass man alles entfernen könnte. Also weitersuchen.

Chrissi ist trotz allem optimistisch, die Schmerzen sind jetzt einigermaßen im Griff.
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Beitragvon Kira » Montag 31. Januar 2011, 01:52

Wie ist der Stand der Dinge bei Chrissi? Hoffe das sich alles noch zum Guten wendet :o)
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Beitragvon Tohwanga » Montag 31. Januar 2011, 16:52

oja, ich möchte auch wissen wie es Christine geht und ob sie doch transportfähig ist...

Ganz liebe Grüße an Chrissi und ihre Mutter
Tohwanga
 

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Beitragvon Silvia K. Müller » Dienstag 8. Februar 2011, 09:20

Ein Auszug aus der Mail von Chrissi's Mutter von heute:

"Im Augenblick ist noch eine Mittelohrentzündung dazugekommen, die wir nicht in den Griff bekommen, die üblichen Hausmittelchen wie warme Kartoffeln oder Zwiebeln aufs Ohr zu geben, gehen nicht, weil Chrissi es nicht riechen kann.
Sie ist im Moment sehr schwach. Die letzten beiden Tage hatten wir ca. 15°, das tat ihr gut, aber gleichzeitig sind dann ganze Güllewolken über Pfaffenhofen gezogen. Die Nachbarn stellen seit ein paar Tagen die Wäsche schon wieder zum Trocknen auf die Balkone und in die Gärten, so dass es keine Minute am Tag mit frischer Luft gibt. Ich bin nach wie vor auf Haussuche, es melden sich auch immer wieder Freunde und Bekannte, wenn sie von freien Häusern erfahren, leider war aber immer noch nichts dabei."
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Beitragvon Bianka2010 » Freitag 11. Februar 2011, 22:43

[quote]Ein Auszug aus der Mail von Chrissi\'s Mutter von heute:

\"Im Augenblick ist noch eine Mittelohrentzündung dazugekommen, die wir nicht in den Griff bekommen, die üblichen Hausmittelchen wie warme Kartoffeln oder Zwiebeln aufs Ohr zu geben, gehen nicht, weil Chrissi es nicht riechen kann.
Sie ist im Moment sehr schwach. Die letzten beiden Tage hatten wir ca. 15°, das tat ihr gut, aber gleichzeitig sind dann ganze Güllewolken über Pfaffenhofen gezogen. Die Nachbarn stellen seit ein paar Tagen die Wäsche schon wieder zum Trocknen auf die Balkone und in die Gärten, so dass es keine Minute am Tag mit frischer Luft gibt. Ich bin nach wie vor auf Haussuche, es melden sich auch immer wieder Freunde und Bekannte, wenn sie von freien Häusern erfahren, leider war aber immer noch nichts dabei.\"[/quote]



Das Christine keine Kartoffeln mehr verträgt ist schrecklich!

Letzte Woche teilte mir die Mutter mit, dass Christine nur Kartoffeln und Reis essen kann. Sie kann davon nur 1 Mal am Tag etwas essen. Zur Gemüseversorgung ißt sie ab und zu eine Gurke und eine Tomate mit etwas Öl. Das ist alles, mehr verträgt sie nicht. Da jetzt Kartoffeln auch noch unverträglich geworden sind, bleibt ihr ja nur noch der Reis. Das hält sie bestimmt nicht lange aus. Jedenfalls ging es meiner Tochter auch mal eine Zeitlang so, sie konnte nur noch Reis und rote Beete vertragen. Das Christine nun genauso dran ist, ist schrecklich.

An einer so extrem eiweißarmen Ernährung verhungert man binnen kurzer Zeit, denn Eiweiß ist lebenswichtig und der Körper kann es nicht von alleine bilden, siehe Kinder in Afrika. Pflanzenöle und Fette enthalten auch kein Eiweiß, deshalb essen Veganer und Vegetarier zum Beispiel Bohnen, weil darin der höchste Eiweißgehalt enthalten ist. Wenn hochwertig eiweißhaltige Produkte nicht mehr vertragen werden, fallen sie sofort in eine Unterversorgung wie es bei meiner Tochter der Fall war. Für Christine ist das alles auch nicht verträglich, sie ernährt sich nur noch von Kartoffeln und Reis, bzw. jetzt nur noch Reis und ab und zu Gurke und Tomate mit etwas Öl. Ich weiss nicht wie Chrisitines körperliche Verfassung ist, ich kenne Christine nicht persönlich, aber ich hatte mit der Mutter ausführlichen Emailkontakt und ich hatte ihr alles erklärt wie es bei meiner Tochter war. Die Mutter von Christine konnte das alles bestätigen, dass es bei Christine ganz genauso ist. Als ich das hörte wollte ich ihr am liebsten sofort helfen, aber man kann schlecht helfen, ausser ihr die Spezialbehandlung zu ermöglichen oder bei der Finazierung des Hauses zu helfen, bleibt einem leider nichts womit man ihr helfen kann.

Ich habe heute deshalb noch mal alle meine Bekannten und Freunde auf das Schicksal von Christine aufmerksam gemacht und mitgeteilt, dass es ihr jetzt noch schlimmer geht. Bei Christine ist es genau das Gleiche wie es bei meiner Tochter damals war, alles bis ins Detail hat Christine genauso. Sie hat wegen der MCS auch alle Behandlungen die es gibt ausprobiert und ihr hat es auch nichts geholfen. Zum Glück ging es meiner Tochter zwischenzeitlich dann wieder etwas besser. Die Mutter von Chrstine teilte mir mit, dass sich der Gesundheitszustand auch nicht von alleine bessert, deshalb ist sie an die Öffentlichkeit gegangen.

Sie teilte mit, dass Christine deshalb unbedingt die Spezialbehandlung in den USA benötigt und ich hoffe sehr, dass die Behandlung hoffentlich bald in greifbare Nähe ist, weil man leider keine geeigneten Wohnmöglichkeiten findet. Bedenken muss man auch bei einem Umzug, dass in der Nachbarschaft eigentlich immer Produkte angewendet werden, die man dann eventuell nicht verträgt, dieses Problem hat man überall. Das wird sich nur beheben, wenn sie ein Haus in einer sehr abgelegenen Gegend findet, fern ab von Nachbarn. Und sowas zu finden ist uns bis heute nicht gelungen. Ein Umzug ist immer sehr schwer und entweder es ist alles immer zu teuer, oder aber verschimmelt, oder aber umgeben von Feldern in der Nähe. Vielleicht sollte man versuchen, so lange bis Chrsitine eine andere Wohnung findet, einige Dinge die für sie unverträglich sind aus ihrem Zimmer rauszunehmen oder abzudichten. Eventuell könnten Glasplatten auf den Laminatboden den sie nicht verträgt gelegt werden und abdichtet werden, das ist nicht allzu teuer, um auszubrobieren wie es ihr dann geht. Weil man so schlecht an neue Mietwohnungen kommt, das ist das große Problem von allen Betroffenen und uns geht es bis heute genauso. Vielleicht hilft deshalb erstmal das Umgestalten der bereits vorhanden Wohnung, also das man die Wohnung verträglicher macht. Zumindestens wäre es ein Versuch wert, weil die Mutter mir mitteilte, dass Chrstine so langsam transportunfähig wird. Ich hoffe das Christine dennoch transportfähig bleibt. Denn ohne Transpotfähigkeit kommt sie weder zur Behandlung, noch in eine andere Wohnung. Das ist logisch, denn wenn sie erstmal transportunfähig wird, kann sie nirgendwo mehr hin transportiert werden. Das wäre schade.

Ich drücke ganz fest die Daumen das es ihr bald besser geht!
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Beitragvon Mia » Freitag 11. Februar 2011, 23:37

In meiner schlimmsten Zeit konnte ich auch nur Kartoffeln und Reis vertragen. Mein Artzt riet mir damals, gekochtes Tafelspitz (mageres Rindfleisch) versuchsweise zu essen. Es ging irgendwie 1x die Woche: aber es ist schon zu lange her, um mich genau daran zu erinnern. Zumindest gab es keine lebensbedrohlichen Reaktionen in meinem Fall.
Gibt es in der Nähe von Christine ein Kloster oder ein älteres Seniorenheim, das vielleicht einfache und chemikalienfreie Zimmer hat und Christine vorübergehend aufnehmen könnte?

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Beitragvon Gepaucker » Samstag 12. Februar 2011, 10:52

Ich weiß nicht, wie es bei anderen Betroffenen ist. Aber bei vielen liegt eine Histaminintoleranz mehr oder weniger vor. Diese Unverträglichkeit schließt auch boigne Amine ein, wie sie Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Auberginen), aber auch Ananas, Bananen oder Orangen haben. Zumindest große Vorsicht ist diesbezüglich geboten.

Was den Eisweißgehalt von Pflanzen betrifft: Wildpflanzen haben erheblich mehr Eiweiß wie die heutigen Zuchtformen. Nicht nur deren Früchte und Speichersysteme (Knollen, Rhizonome), sondern auch deren Blätter. Von Buchen, Brombeeren und schwarzen Johannesbeeren und Brennnessel lassen sich die jungen Blätter roh essen (von Buche und Johannisbeere evt. in der Vase vortreiben), von Löwenzahn, Gänseblümchen auch größere Blätter. Bald kommt der Giersch, der roh ähnlich wie Petersilie schmeckt. Evt. sind aus einem Biofachgeschäft oder Versandhandel Bio-Algen erhältlich, die sehr viel Eiweis und Spurenelemente haben. Vom Versandhandel "Gesund Leben (friedfertiger Landbau) erhält man Produkte, die die Qualität selbst von Bio übertreffen (vor allem bezüglich belastender Stoffe und des Geschmacks).

Von Dinkel, der oft besser vertragen wird wie Weizen, läasst sich (wie auch aus Weizen)leicht Saitan herstellen. Das ist das reine Getreideeiweiß, fast ohne Stärke. Geht natürlich nicht bei glutenunverträglichkeit. Saitan lässt sich wie Fleisch verwenden, ähnlich wie Tofu. Im Netz gibt es diesebzüglich viele Tipps.

Das fiel mir so ein, um evt. die Ernährungslage zu verbessern.

Gruß Gerhard
Gepaucker
 

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Beitragvon Hannibal64 » Samstag 12. Februar 2011, 12:46

[quote]Ich weiß nicht, wie es bei anderen Betroffenen ist. Aber bei vielen liegt eine [b]Histaminintoleranz[/b] mehr oder weniger vor. Diese Unverträglichkeit schließt auch boigne Amine ein, wie sie Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Auberginen), aber auch Ananas, Bananen oder Orangen haben. Zumindest große Vorsicht ist diesbezüglich geboten.
[/quote]

das kann ich bestätigen. die Sensibilisierung auf bestimmte Stoffe hat sich bei mir massiv auf den Verdauungstrakt ausgewirkt, was nach Verdacht und Selbstversuchen eine Histaminüberempfindlichkeit bestätigt. Infos zu dem Thema kann man hier nachlesen:
http://www.libase.de/wbb/index.php?page=Board&boardID=124&s=d159ba14443106d483a392353e052d28bbaa57b9

Leider gibt es außer Selbstversuch (Ausschlußdiät, Ernährungstagebuch) keine 100% geeignete Methode um das festzustellen.
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Beitragvon mirijam » Samstag 12. Februar 2011, 13:29

Die Beschwerden von Christine sind typische Folgen der Chemotherapie.
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Samstag 12. Februar 2011, 13:41

Hinzu kommt das Kontrastmittel aus der CT (siehe Post von Silvia auf Seite 3).

"Chrissi's Mutter schrieb:

"...Chrissi geht es sehr schlecht. Am 11. 01. war ihre Krebsnachsorgeuntersuchung mit einer CT, das intravenöse Kontrastmittel wird immer weggelassen, weil sie es nicht verträgt und es ihr danach so schlecht geht, aber das Kontrastmittel zum Trinken ging bisher einigermaßen, sie musste sich danach übergeben und es ging ihr ein paar Wochen schlecht, aber dieses Mal war es noch extremer. Chrissi wurde schon während des Trinkens schlecht und der Kreislauf sackte zusammen, auf dem CT-Tisch liegend, dachten wir, sie schafft es nicht, aber sie hat dann die CT noch machen lassen, seitdem übergibt sie sich, hat Durchfall und ist so geschwächt, dass die kleinste Anstrengung zu viel ist und sie Herzrasen bekommt und ständig das Gefühl hat, gleich ohnmächtig zu werden."
mirijam
 

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Beitragvon Thommy the Blogger » Freitag 4. März 2011, 09:09

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Beitragvon Kira » Sonntag 17. April 2011, 20:07

Darf man fragen wie der neueste Stand bei Chrissi ist - hat sich was positives zwischenzeitlich ergeben??

An Chrissi und ihre Mutter ganz liebe Grüße.
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Beitragvon Tohwanga » Donnerstag 12. Mai 2011, 18:37

ich bin gerade über diesen Thread gestolpert: viewtopic.php?t=12631

Ich denke, gerade heute sollten wir auch an die Schwersterkrankten unter uns denken.

Wie geht es Chrissi? Ist es möglich gewesen sie nach Dalles zu fliegen? Wie ist der Stand der Dinge.
Tohwanga
 

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Beitragvon Silvia K. Müller » Sonntag 29. Mai 2011, 12:55

Hallo,

die Mutter von Chrissi hat sich gemeldet. Chrissi geht es leider nicht gut und ihre Mama findet im Moment keine Zeit einen längeren Bericht zu schreiben.

Chrissi und ihre Mama grüßen Euch alle ganz lieb und sagen Danke für die viele Unterstützung!

Sucht bitte weiter nach einem kleinen Haus, im Frühling ziehen mehr Leute um, vielleicht findet sich etwas.

Auch von mir herzliches Dankeschön für die Unterstützung,
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Beitragvon Tohwanga » Sonntag 2. Oktober 2011, 21:56

Nach langer Zeit, lese ich von Christine
im heutigen Newsletter steht: Christi sucht eine kleine, MCS-gerechte Wohnung in Deutschland oder Österreich für sich und ihren Sohn. Mietobergrenze 600€. Angebote bitte an csn.deutschland@gmail.com

Wie geht es Chrissi? Konnte ein Dalles-Aufenthalt realisiert werden?
Tohwanga
 

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Beitragvon Thommy the Blogger » Sonntag 2. Oktober 2011, 22:36

Christi ist eine CSN Übersetzerin. Sie lebt in der Schweiz und möchte dort weg, weil die Lebenshaltungskosten viel zu hoch sind.
Sie ist Amerikanerin und sucht etwas in Deutschland oder Österreich.

Chrissi geht es nicht gut, deshalb war noch kein Flug möglich.
Auch Chrissi und ihre Mutter suchen nach einer Unterkunft. Für sie kommt
nur Süddeutschland in Frage.

Wer einen Hinweis hat, meldet sich bitte bei mir,
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Beitragvon Silvia K. Müller » Mittwoch 23. November 2011, 10:21

Ein kleines Update zum Gesundheitszustand und der Situation von Chrissi

Chrissi hat wieder diverse Infektionen, starke Knochenschmerzen, Probleme mit nicht abfließender Flüssigkeit im Arm und einige weitere schwerwiegende Gesundhetsprobleme.
Geeigneter Wohnraum konnte trotz größter Bemühungen nicht gefunden werden. Der Klinikaufenthalt in den USA ist dadurch immer noch in weiter Ferne.
Die Krankenkasse macht bei minimalen Anfragen Umstände und Hilfe ist gering.

---

Zusätzlich gibt es aus der SHG Szene in Süddeutschland ständig neue Intrigen, Mutmassungen und absurde Unterstellungen.
Die Täter sind sich für so gut wie Nichts zu schade.
Einigen Personen passt es offensichtlich nicht, dass ein junger Mensch leben will und soziale
Organisationen, Privatpersonen, Rundfunksender, sowie wie CSN versuchen ihr dabei zu helfen.
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Beitragvon Kira » Donnerstag 24. November 2011, 10:08

Gaaaanz, Gaaaanz liebe Grüße an Chrissi und sie soll stark bleiben ;0)
Sie kämpft nicht alleine ...... , gemeinsam werden wir es schaffen, diese Hoffnung nimmt uns keiner und macht uns zudem stärker als manch einer glauben will.


Zu dem zusätzlichen Vermerk:
Was sind das nur für erbärmliche Wesen - aber so trennt sich halt Spreu vom Weizen und unsere Aufklärungsarbeit nennt die Gründe, da wir nicht mehr schweigen werden.
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Beitragvon Silvia K. Müller » Samstag 10. Dezember 2011, 19:49

Zwischenbericht:

Chrissi hat seit mehreren Wochen wieder eine starke Infektion (dieses Mal sind es multiresistente Enterokokken), alles, was versucht wird, hilft nur kurzzeitig und Chrissi's Mutter hofft, dass sie die Infektion bald in den Griff bekommen.
Wenn jemand einen Experten für solche Infektionen kennt dergleichzeitig MCS ernst nimmt, wäre es nett,wenn Ihr ihn mitteilen könntet.
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Beitragvon Kira » Samstag 10. Dezember 2011, 21:16

Hsallo Silvia,
habe dir eine PM zukommen lassen.
Grüße Chrissi ganz lieb von mir/uns , drücke die Daumen das das Ganze bald ausgestanden ist.
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Beitragvon Kewarra » Sonntag 11. Dezember 2011, 15:51

Viele liebe Grüsse an Chrissi und Ihre Mutter und baldige Besserung ! Ich finde es ganz stark von Chrissis Mutter, dass sie so für Ihre Tochter da ist und unterstützt wo sie nur kann. Obwohl meine Mutter auch mittel MCS betroffen ist , ist Hilfe und Verständnis fern, im Gegenteil. Ganz toll !! Liebe Grüsse!
Kewarra
 

Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Bianka2010 » Sonntag 8. Januar 2012, 18:53

Es gab Ende Dezember einen neuen Zeitungsbericht über Chrissi. Durch einen Spendenverein "Familie in Not e.V. Pfaffenhofen" wurden die kompletten Behandlungskosten für die Behandlung in den USA von 30.000 Euro für sie gesichert und es gingen über 40.000 Euro an Spenden insgesamt ein. Nur leider kann sie noch nicht zur Behandlung ins EHC fliegen, weil es ihr schlecht geht.

Es wurde darin berichtet, dass sie eine Infektion hatte und in einer Münchner Klinik stationär behandelt wurde. Sie muss sich erstmal von der Infektion erholen um dann in die Klinik EHC fliegen zu können.

Ihr Alltag scheint wenigstens schon etwas umfangreicher geworden zu sein, in dem Bericht steht es wurden jetzt schon mal einige für sie verträgliche Möbel und Haushaltsgeräte gefunden und von den Spendengeldern bereits gekauft (Metallschränke, ein Haarfön aus Keramik, ein Metall-Untergestell sowie einen Rahmen und Auflagen für ein Sofa, Wasser- und Luffilteranlagen). Sie benötigt dringend weiterhin Spendengeld für ihre Unkosten.

Weiterhin wird ein Haus für sie gesucht. Bitte sucht auch nach einem Haus für sie mit, das Haus sollte möglichst im Landkreis Pfaffenhofen sein.

Danke!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Bianka2010 » Sonntag 8. Januar 2012, 18:59

Ausschnitte aus dem Zeitungsbericht, bitte helft mit den Spendenbericht zu verteilen damit sie wieder gesünder wird:

"Die Finanzierung der Reise- und Behandlungskosten in den USA (rund 30 000 Euro) sind bereits gesichert. Über 40 000 Euro spendeten die Leserinnen und Leser der Heimatzeitung im Rahmen der letztjährigen PK-Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“, die auch vom Regionalsender Radio IN und weiteren privaten Initiativen unterstützt wurde. Allerdings war es Christine Greil wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes bisher nicht möglich, die strapaziöse Flugreise anzutreten.
(...)
Neben einer chronischen Entzündung der Skelettmuskulatur musste sie Mitte des Jahres auch noch wegen einer schweren bakteriellen Infektion in einer Münchener Klinik stationär behandelt werden.
(...)
So konnte der Verein Familien in Not aus den vorhandenen Spendenmitteln den Einbau von Luft- und Wasserfiltern finanzieren und die Kosten für spezielle MCS-Medikamente übernehmen, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden. Außerdem wurden für Christine Greil Bekleidung und Wäsche aus schadstofffreier Bio-Baumwolle sowie diverse Haushaltgeräte und Möbel beschafft, wie zum Beispiel Metallschränke und ein Haarfön aus Keramik, die kaum chemischen Stoffe ausdünsten.
(...)
Nun sei es ihr endlich geglückt, ein passendes Metall-Untergestell sowie einen Rahmen und Auflagen für ein Sofa zu finden, schreibt Christine Greil. „So könnte es sein, dass es seit Langem das erste Weihnachten sein wird, an dem ich zusammen mit meiner Mutter auf einer Couch sitzen und weihnachtliche Musik anhören kann.“


Pfaffenhofener Kurier , 23.12.2011 19:38 Uhr

http://www.donaukurier.de/extras/vorweihnacht/Zwischen-Verzweiflung-und-Hoffnung%3Bart157358,2532190
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Silvia K. Müller » Dienstag 27. März 2012, 11:52

Eine Nachricht von Chrissi und ihrer Mama:

Liebe Silvia,

lange haben Sie nichts mehr von uns gehört, aber Chrissi hat eine Infektion nach der anderen, aktuell Klebsiella pneumoniae und Staphylococcus aureus, so dass ich nicht mehr an den PC kam.

Im Moment kämpfen wir gerade wieder an allen Fronten, besonders mit der Krankenkasse.

Chrissi und ich haben uns so aufgeregt, als wir kürzlich den Ablehnungsgrund für die Kostenübernahme eines dringend notwendigen Medikaments erfahren haben. Ein Gutachter des MDK schreibt, dass MCS ein Phänomen sei, das sehr stark in die Psychosomatik spiele und zum anderen eine Diagnose sei, die wenig wissenschaftliche Anerkennung finde. Und das, obwohl dem Gutachter sämtliche Unterlagen vorlagen, dass MCS nicht psychisch ist...

Auch in Sachen Haussuche tut sich nichts, wir haben wieder eine Annonce aufgegeben, Flugblätter ausgelegt, usw., aber nichts, aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben.

Ein potenzieller Vermieter sagte, er habe den Namen Greil bei Google eingegeben, obwohl ich ihm ja alles schon bei der Vereinbarung zum Besichtigungstermin gesagt hatte und dann rief er an und sagte, dass er den Besichtigungstermin absagen wolle, weil er sich das ersparen wolle, denn er wolle niemanden, der Grundsicherung bekomme, denn "solche Leute" würden die Miete nie bezahlen und er hätte dann Stress mit dem Rausklagen.

Liebe Grüße an alle!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Kira » Dienstag 27. März 2012, 12:00

Danke für das Update,
und gaaanz liebe Grüße an Chrissi und ihre Mutter zurück.
Sag ihr das, so wie sie kämpfen, auch andere ähnlich kämpfen und mit den gleichen Anschuldigungen, Niederlagen etc. konfrontiert werden.
Wünsvche beiden weiterhin viel Kraft und Mut zum Druchhalten :o)
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Bianka2010 » Montag 2. April 2012, 00:03

Es ist schlimm wie mit schwerkranken Menschen umgegangen wird. Vor allem für Chrissi, weil sie zur MCS zusätzlich an einer Krebserkrankung erkrankt ist, das schwächt sie zusätzlich sehr stark. Man muss sich nur mal das alles vorstellen, wie schwierig das alles für sie ist.

Die Wohnungssuche gestaltet sich auch für sie noch immer sehr schwer. Gut wäre ein großer deutschlandweiter Aufruf, um eine Mietwohnung zu finden. Die Mutter teilte mir mit, dass das nicht geht, weil Chrissi auf Kabel und sowas lebensgefährlich reagiert, an Kameras sind Kabel. Ich hatte dann die Idee, von aussen durch ein Fenster zu berichten oder über eine Terrassentür, so dass keine Kamera mit in die Wohnung genommen werden muss. Aber das geht nicht, weil von Aussen kann man bei Chrissi leider nicht durch eine Glastür oder ein Fenster berichten, sie hat sowas nicht, sie wohnt in einer sehr kleinen Wohnung wo sowas nicht möglich ist.

Sie hat überall Probleme und auch mit den Vermietern und dem Konsulat. Sie ist nun wegen dem US-Konsulat zum Rechtsanwalt gegangen, weil Chrissi zuerst die Einreise vom Konsulat verweigert wurde wegen Medikamente die sie nimmt und sie konnte am Anfang deshalb nicht zur Behandlung nach Amerika fliegen, weil das alles geregelt werden muss. Dieser Ärger kommt noch mit hinzu, dass das alles geregelt werden muss und die Rechtsanwaltskosten dann ja auch. Chrissi hat jetzt so viele Infektionen bekommen, sie ist sehr schwach geworden und der Zustand ist sehr viel schlechter als vorher, es kann noch ewig dauern bis sie überhaupt zu der Behandlung fliegen kann. Durch die Infektionen ist sie stark geschwächt.

Die Mutter ist arbeitslos und Chrissi erhält nur Grundsicherungsrente und das ist alles, damit kommt schon ein gesunder Mensch kaum über die Runden, geschwiegedenn wenn jemand sehr krank ist, ich kann das alles gut nachempfinden und ich finde es schrecklich das die Sache mit den Hormonen und deren Kosten jetzt auch noch hinzugekommen ist. Weil Chrissis Schilddrüse funktioniert auch nicht mehr, sie benötigt dringend Hormone und diese muss sie zur Zeit selber bezahlen, auch andere Hormone muss sie selber kaufen, diese Hormone kosten insgesamt für Chrissi 250 Euro im Monat. Das sind 3.000 Euro im Jahr die sie selber zahlen muss.

Gut das Sie mit alledem an die Öffentlichkeit geht und offen mitteilt, dass man ihr bitte hilft und sie wenigstens finanziell unterstützt wo es möglich ist, weil das alleine zu zahlen, mit diesen sehr hohen insgesamten Kosten und zusätzlich auch noch für die Medikamente für Chrissi, das ist alleine wirklich nicht möglich durchzustehen.


Wir wünschen Chrissi weiterhin viel Kraft!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Clarissa » Montag 2. April 2012, 07:40

Moment mal bitte, was für Hormone und ist sie nicht GKV versichert? Soweit mir bekannt ist werden notwendige Hormone bezahlt.

Ich bitte um nähere Infos, dann kann ich vielleicht mehr dazu sagen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Juliane » Montag 2. April 2012, 07:56

Ich denke mal es handelt sich um

Armour Thyroid – Schilddrüsenhormon

viewtopic.php?t=14008


Siehe auch:

Prof .Heufelder am Telefon bei medivere
viewtopic.php?t=15178

Naturheilkundlicher Ansatz bei Hashimito

viewtopic.php?t=14185
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Juliane » Montag 2. April 2012, 08:00

Wenn Chrissi in der Auswahl ihrer Nahrung durch MCS nicht allzusehr eingeschränkt ist, könnte sie ketogene Kost ausprobieren:


Heute aktuell auf Dr. Strunz:

http://www.drstrunz.de/news/2012/03/120402_rumgeeire.php

Berühmt deren blauer Ratgeber. Ein Ratgeber zur Ernährung bei Krebs. Und in diesem Ratgeber finden Sie heute neu und verblüffend:


Da Tumorzellen oft andere Nährstoffe benötigen als normale
Körperzellen, lohnt sich der Versuch, den Krebszellen Nährstoffe zu
entziehen. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Krebskranker
Kohlenhydrate schlecht verwerten kann, der Tumor dagegen reichlich
Traubenzucker benötigt. Studien haben gezeigt, dass dann eine
fettreiche und kohlenhydratarme Kost, die außerdem reichlich Eiweiß
enthielt, einer normalen Kost überlegen war."


Die blauen Ratgeber der Krebshilfe

http://www.krebshilfe.de/material-fuer-betroffene.html



Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett [Broschiert]
Ulrike Kämmerer (Autor), Christina Schlatterer (Autor), Gerd Knoll (Autor)


http://www.amazon.de/leer-Krebszellen-lieben-Zucker-Patienten/dp/3927372900




ndr.de/ 30.05.2011

"Prof. Ulrike Kämmerer empfiehlt Krebs-Patienten, 40 Gramm Kohlenhydrate am Tag zu essen. Omgea-3-Fettsäuren oder gestättigte Fette sollten im Mittelpunkt der Ernährung stehen."

Video starten (03:22 min)

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html



In einer Studie erforschen die Universitätskliniken Mannheim und Würzburg zurzeit den Einfluss dieser Ernährung auf das Tumorwachstum.


Bekannt ist, dass Krebszellen Glukose (Zucker) benutzen, um zu wachsen, sich zu teilen und um ihre Energieversorgung zu decken. Der Zucker aus den Kohlehydraten der Nahrung wirkt somit wie ein Brandbeschleuniger, der das Tumorwachstum unterstützt. Im Umkehrschluss weiß man aus Tierversuchen, dass zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren (wie in Fisch- oder Algenöl, Lein- oder Rapsöl), das Tumorwachstum eher hemmen. Sie wirken außerdem antientzündlich.

Die ketogene Ernährung ist kohlenhydratarm. Zur Deckung des Energiebedarfs wird dafür mehr Fett und zur Deckung des Proteinbedarfs mehr Eiweiß gegessen. Ketonkörper sind besondere Energielieferanten, die unser Körper bei Zuckermangel in der Leber aus bestimmten Fetten - wie zum Beispiel Omega 3 - in der Nahrung selbst herstellt. Diese Fettabbauprodukte können den Zellstoffwechsel direkt beeinflussen. So sollen sie etwa den Abbau von Eiweiß im Muskel und direkt in der Zelle die Zuckerverwertung blockieren können. Die Folge, so die Hoffung, das Tumorwachstum sowie der Verlust von Gewicht und Muskelmasse werden gestoppt.

Die Patienten müssen auf Brot, Nudeln, Kartoffeln und Süßigkeiten verzichten, dafür müssen sie viele gute Fette und Eiweiße essen. Günstige fetthaltige Lebensmittel sind zum Beispiel: rotes Fleisch, Kokosfett, Milchprodukte, Leinöl und fetter Seefisch. Viel Eiweiß enthalten Fleisch, Fisch, Eier, Käse und Nüsse. Wer tierische Lebensmittel als Eiweißlieferanten ablehnt, kann auf Eiweißkonzentrate aus der Apotheke zurückgreifen.


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Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer, Dr. Gerd Knoll: Ketogene Ernährung bei Krebserkrankungen.
42 Seiten
Systemed Verlag (2011)
3,50 €

Prof. Ulrike Kämmerer, Nadja Pfetzer:
Rezepte zur Unterstützung einer ketogenen Ernährung bei Krebspatienten
128 Seiten
Systemed Verlag (2011)
6,90 €


http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html">http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/krebs/krebs139.html
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Beitragvon Clarissa » Montag 2. April 2012, 08:01

gefunden im http://www. muss es denn zwingend Amour Thyroid sein oder würdest Du auch das Thyroid von Receptura vertragen?
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Aufruf zur Hilfe für junge Frau mit MCS

Beitragvon Juliane » Montag 2. April 2012, 08:08

Ich wäre bei Chrissis Krebserkrankung vorsichtig mit Amour Thyroid und ähnlichen Mitteln.
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