Updates Erdbeben, Tsunami, AKWs in Japan

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Beitragvon CSN Tweetie » Donnerstag 14. April 2011, 08:38

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Gelesen: In #Fukushima ist es gelungen, 200 t radioaktives Wasser abzupumpen. Gedacht: Jetzt bleiben nur noch 59800 t
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Beitragvon Sausewind » Freitag 15. April 2011, 09:12

Das Thema Fukushima ebbt in den Medien immer mehr ab, obwohl die Situation sich keineswegs verbessert hat, im Gegenteil.

Ich halte weiter die Augen für Euch auf und berichte.
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Beitragvon CSN Tweetie » Samstag 16. April 2011, 10:54

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Beitragvon Kira » Sonntag 17. April 2011, 08:03

12.04.2011 – Ein erneut starkes Erdbeben erschütterte Japan am Dienstagmorgen. Das Erdbeben wurde mit der Stärke 6,3 gemessen. Im Atomkraftwerk (AKW) Fukushima brach ein Feuer aus. Ob der Brand in Fukushima durch das Erdbeben entstanden ist, bleibt unklar. Flammen und Rauch sind mittlerweile im AKW nicht mehr sichtbar.
http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/japan-erneutes-erdbeben-in-japan-im-akw-fukushima-bricht-feuer-aus_aid_617534.html
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Beitragvon Kira » Sonntag 17. April 2011, 08:08

http://www.stern.de/wissen/natur/akw-fukushima-soll-in-sechs-bis-neun-monaten-stabilisiert-sein-1675583.html
AKW Fukushima soll in sechs bis neun Monaten stabilisiert sein
Sechs bis neun Monate soll es noch dauern, bis die Reaktoren im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima stabilisiert sind. Das gab ein Sprecher des Betreibers Tepco bekannt. Rund drei Monate werde es allein dauern, die Kühlung der Reaktoren und Abklingbecken zu stabilisieren
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Beitragvon Kira » Sonntag 17. April 2011, 08:11

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/fukushima_zeolith_1.10275616.html
16. April 2011, 16:44, NZZ Online

Erhöhte Strahlenwerte im Meer vor AKW Fukushima
Verseuchtes Wasser ein Hauptproblem - Starkes Nachbeben erschüttert Japan
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 17. April 2011, 17:40

Ein kleines ZDF Video über die aktuelle Situation in Fukushima.
Es wurde eine unbemannte Drohne auf das AKW Gelände fliegen lassen, die Bilder sind erschütternd.
Man kann sich nicht vorstellen, dass irgendjemand Kontrolle über dieses Wrack Kontrolle gewinnen kann.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1313448/Atomkrise-Kein-rasches-Ende-zu-erwarten?
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Beitragvon Kira » Dienstag 19. April 2011, 05:29

Arbeiter beginnen mit Abpumpen verseuchten Wassers
Greenpeace: Region um Atomruine stark verstrahlt
http://themen.t-online.de/news/japan
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Beitragvon Sausewind » Samstag 23. April 2011, 17:03

NZZ

Sperrzone um Fukushima in Kraft
Die japanische Regierung bereitet die Einwohner weiterer Ortschaften auf eine Evakuierung vor

"Seit Freitag darf die Sperrzone um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nur noch mit einer Ausnahmegenehmigung betreten werden. Wer dagegen verstösst, dem droht Haft. Die Regierung legte unterdessen ein Sonderbudget vor..."

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/sperrzone_um_fukushima_in_kraft_1.10353492.html
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 24. April 2011, 20:05

Die Qualen der Tschernobyl-Helden
Die meisten Helfer sind tot oder schwerkrank

Ein Schicksal, dass viele Retter kennen. Bei 9/11 war es ähnlich.

http://www.bild.de/politik/ausland/tschernobyl/die-qualen-der-tschernobyl-helden-nach-der-atom-katastrophe-17522204.bild.html
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 26. April 2011, 07:39

STERN

Radioaktivität steigt um das 250-fache an

Die Strahlenbelastung in Fukushima nimmt weiter stark zu, vor allem die 70.000 Tonnen verseuchten Wassers in der Reaktorruine werden deshalb zum größten Problem des AKW-Betreibers Tepco.

Die Werte für radioaktives Cäsium 134 und Cäsium 137 sowie für Jod 131 im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben sich im Vergleich zu den vor einem Monat gemessenen Daten vervielfacht. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, wuchs der Wert für Cäsium 134 und 137 etwa um das 250-fache. Bei Jod 131 sei es etwa das Zwölffache gewesen. Deswegen muss der AKW-Betreiber Tepco nach einigen Angaben der Beseitigung des radioaktiven Wassers Priorität einräumen.

Wie japanische Medien unter Berufung auf Tepco weiter berichteten, steigt der Pegelstand des radioaktiv verseuchten Wassers weiter an. Es seien in den vergangenen Tagen jeweils wenige Zentimeter hinzugekommen....

http://www.stern.de/panorama/atomunglueck-in-fukushima-radioaktivitaet-steigt-um-das-250-fache-an-1678167.html#utm_source=standard&utm_medium=twitter&utm_campaign=sternde
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 26. April 2011, 20:05

SpOn

Wie sicher ist Atomkraft? Immer wieder kommt es in Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen zu Störfällen. Eine Aufstellung schwerer Zwischenfälle...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,750519,00.html
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Beitragvon Sausewind » Montag 2. Mai 2011, 07:37

Non Profit Organisationen haben begonnen online für Fukushima Gemüse zu werben und es zu verkaufen,
um die Bauern der betroffenen Region zu unterstützen.

Ob das der richtige Weg ist? Das Gemüse ist doch schließlich verstrahlt.

http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20110430p2a00m0na016000c.html
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Beitragvon Sausewind » Montag 2. Mai 2011, 10:02

KLIMARETTER

Leck an spanischem Atomkraftwerk

Am spanischen Atomkraftwerk Ascó I sind 25.000 Liter radioaktives Wasser ausgetreten. Der Vorfall geschah bereits am Donnerstag, wurde aber erst am Wochenende bekannt. 14 Arbeiter mussten der taz zufolge dekontaminiert werden...

http://www.klimaretter.info/energie/nachricht/8512-leck-an-spanischem-atomkraftwerk?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 4. Mai 2011, 17:20

Kyodo: Verdacht auf Leck im Atomkraftwerk Tsuruga

Japanische Behörden vermuten ein radioaktives Leck im Atomkraftwerk Tsuruga im Westen des Landes. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyoda. In der Region Fukui an der Westküste gibt es mehrere Atomkraftwerke. Bereits vor dem schweren Erdbeben der Stärke 9,0 und dem Tsunami am 11. März gab es aus der Region Berichte über Probleme. Fukui ist rund 360 Kilometer Luftlinie von Fukushima entfernt und liegt damit außerhalb der Katastrophenzone…...

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1147972
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 4. Mai 2011, 17:26

Teils 80 km große Evakuierungszone um Fukushima?

Das US-Energieministerium hat nach eigenen Messungen Daten über die zu erwartende jährliche Strahlenbelastung um Fukushima veröffentlicht

Das US-Energieministerium hat einmal abgeschätzt, welchen Strahlungsrisiken die Menschen in der Umgebung von Fukushima über ein Jahr hinweg ausgesetzt sein werden. Die Analyse vom 18. April geht von den Wetterdaten aus, nach denen sich erschließen lässt, wo Radioaktivität niedergegangen ist, und von fallenden Strahlenwerten, da Jod 131 eine Halbwertszeit von 8 Tagen besitzt. Die Werte geben an, welcher Belastung innerhalb eines Jahres ausgesetzt wären, wenn sie das Gebiet nicht verlassen und nicht in den Häusern bleiben.

Auch wenn weiterhin die Strahlungsbelastung steigt, da die Lecks noch nicht geschlossen sind, was letztlich erst dann der Fall wäre, wenn die beschädigten Reaktoren und Abklingbecken durch eine Schutzhülle isoliert sind, so kann sich aus der Abschätzung auf der Basis von 10 Flugzeug-Messungen vom 16. März bis zum 17. April schon einmal sehen lassen, dass die Menschen, die in einer Entfernung von 80 km nordwestlich von Fukushima leben, mehr als 2000 Millirem pro Jahr ausgesetzt sein werden (1000 Millirem entsprechen 10 Millisievert). In den USA ist jeder Mensch durchschnittlich einer Strahlung von 620 Millirem im Jahr aus natürlichen und künstlichen Quellen ausgesetzt, in Deutschland geht das Bundesamt für Strahlenschutz von durchschnittlich etwas mehr als 4 Millisievert effektiver Dosis im Jahr aus...

http://www.heise.de/tp/blogs/2/149770
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AKW in Japan

Beitragvon Sausewind » Montag 9. Mai 2011, 12:18

Atomruine Fukushima - Die Temperatur steigt

240 Grad herrschen im Reaktor 3 des japanischen Atomkraftwerks Fukushima, Tendenz steigend. Die Lage ist hochgefährlich: Einen Plan B zur Kühlung des Reaktors gibt es nicht.

Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima 1 gibt es ein neues Problem. Reaktor Nummer 3 hat sich in der ersten Maiwoche massiv erhitzt. Von 102 Grad Celsius Anfang des Monats ist die Temperatur im Reaktor inzwischen wieder auf 240 Grad angestiegen, wie Japans Agentur für Nuklearsicherheit Nisa am Freitag bekanntgab. Der Reaktordruckbehälter ist für Temperaturen bis 280 Grad ausgelegt. Sollte es heißer werden, "dann könnte dies die Integrität des Druckbehälters gefährden", sagte Hidehiko Nishiyama, Vize-Generaldirektor der Nisa.

Den Grund für den Temperaturanstieg kennt man nicht. Die Brennstäbe im Reaktor werden offenbar nicht ausreichend gekühlt. Tepco habe den Durchfluss von Kühlwasser von sieben Kubikmeter pro Stunde auf neun erhöht, so Nishiyama. Außerdem suche man alternative Einspeisewege für Kühlwasser, das möglicherweise die Brennstäbe nicht erreicht. Einen Plan B zur Kühlung des Reaktors gibt es nicht.

Tepco plant, in den nächsten Wochen an allen drei Reaktoren neue, externe Kühlanlagen einzurichten. Dazu muss zuerst die Luft in den Reaktorgebäudem mit Filteranlagen dekontaminiert werden. An Block 1 ist dies bereits geschehen. Arbeiter legten am Donnerstag Luft-schläuche, mit denen die verseuchte Innenluft in eine Filteranlage außerhalb gepumpt wird. Das soll an den Blöcken 2 und 3 wiederholt werden. Anschließend wird man, um Explosionen zu verhindern, auch in die Reaktoren 2 und 3 Stickstoff pumpen……….

http://www.sueddeutsche.de/panorama/atomruine-fukushima-die-temperatur-steigt-1.1094315
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Beitragvon Sausewind » Freitag 13. Mai 2011, 18:16

Fortgeschrittene Kernschmelze

taz:

Leck in Fukushima, Reaktor 1

Nach der unerwartet hohen Strahlung in den Gebäuden kommt die nächste böse Überraschung: Die AKW-Gebäude und die Reaktoren in Fukushima sind mürber als bisher erhofft.

...Auch die japanischen Behörden gehen deshalb nun offiziell von einer deutlich weiter fortgeschrittenen Kernschmelze aus als bislang gehofft. Weite Teile der Brennelemente seien als geschmolzener Kern herabgefallen und hätten sich am Boden des Druckbehälters gesammelt, hieß es....

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/leck-in-fukushima-reaktor-1/
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 15. Mai 2011, 09:49

Weiterer Arbeiter in der AKW Ruine Fukushima gestorben. Natürlich "nicht" aufgrund der Strahlung.
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Beitragvon Kira » Montag 16. Mai 2011, 08:07

Kernschmelze hat Reaktorkessel zerfressen
Tokio (dpa) - In der Atomruine Fukushima wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Die zum großen Teil geschmolzenen Brennstäbe sollen Löcher in den Boden eines der Reaktorkessel gefressen haben. Dies erschwert die Versuche, die Atomanlage unter Kontrolle zu bringen.

Die Brennstäbe in Reaktor 1 sind offenbar schon 16 Stunden nach dem Riesenbeben am 11. März zum größten Teil geschmolzen. Das teilte der Betreiberkonzern Tepco am Sonntag nach Angaben japanischer Nachrichtenagenturen mit. Weil durch das heiße Gemisch aus Metall und Brennstoff im Boden des Reaktorbehälters Löcher entstanden sein sollen, dürfte der Reaktorbehälter nach Einschätzung eines mit der Krise befassten Regierungsberaters nicht wie geplant zur Kühlung mit Wasser geflutet werden. Unterdessen haben die ersten Bürger einer erweiterten Evakuierungszone um die Atomruine ihre Häuser verlassen.

Nach der vorläufigen Einschätzung von Tepco seien die Brennstäbe im Reaktor 1 bereits um 06.50 am Morgen des 12. März zum großen Teil geschmolzen und auf den Boden des Behälters gelangt. Der Reaktor hätte am Vortag bereits kurz nach dem Mega-Beben automatisch gestoppt werden sollen - aber dann kam der Tsunami. Der Kühlwasserstand sei bis zum oberen Teil der Brennstäbe gesunken, hieß es weiter. Am selben Abend gegen 18.00 Uhr habe die Temperatur begonnen, zu steigen. Gegen 19.30 Uhr habe dann die Beschädigung der Brennstäbe eingesetzt, von denen der größte Teil bis 06.50 des folgenden Morgens geschmolzen sei, wurde Tepco zitiert. Inzwischen wurde der Atomunfall auf die höchste Stufe sieben der internationalen INES-Skala eingestuft - ebenso wie Tschernobyl.

Der Betreiber will die Lage in der Atomanlage in sechs bis neun Monaten unter Kontrolle bringen. Goshi Hosono, ein mit der Atomkrise beauftragter Berater von Ministerpräsident Naoto Kan, hält es jedoch für unausweichlich, dass der ursprüngliche Plan von Tepco zur Flutung des beschädigten Reaktorbehälters mit den geschmolzenen Brennstäben darin geändert wird. Tepco hatte zuvor im Untergeschoss des Gebäudes von Reaktor 1 schätzungsweise rund 3000 Tonnen wahrscheinlich hochgradig radioaktiv versuchten Wassers entdeckt, das vier Meter hoch gestanden habe.

Dies deute daraufhin, dass in den Reaktorkern gepumptes Wasser durch jene Löcher gelangte, die die geschmolzenen Brennstäbe in den Boden gefressen haben sollen. Bei einer Flutung bestehe die Gefahr, dass verseuchtes Wasser ins Meer gelange, sagte Hosono am Sonntag nach Medienberichten. Die Regierung erwäge stattdessen Möglichkeiten, das zur Kühlung der Brennstäbe in den Reaktor gepumpte Wasser zu dekontaminieren, so dass es erneut benutzt werden kann, wurde Hosono von der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo weiter zitiert. Die Regierung halte dennoch am Zeitplan fest, die Reaktoren in sechs bis neun Monaten unter Kontrolle zu bringen.

Unterdessen verließen die ersten Bürger einer erweiterten Evakuierungszone um die Atomruine ihre Häuser. Der Bürgermeister der Stadt Kawamata verabschiedete am Sonntag rund 50 Bewohner mit Babys und Kleinkindern mit den Worten: «Ich weiß, dass Sie besorgt sind, aber wir werden die Schwierigkeiten gemeinsam bewältigen». Furakawa überreichte den Bürgern Schlüssel für öffentliche Wohnungen außerhalb des Stadtgebietes, in denen sie bis auf weiteres wohnen werden.

Die Regierung hatte am 22. April die Bewohner eines Teils von Kawamata und Minamisoma sowie der Städte Iitate, Katsurao und Namie aufgefordert, sich innerhalb etwa eines Monats in Sicherheit zu bringen. Grund ist die Sorge, dass sich die Strahlenbelastung dort innerhalb eines Jahres auf über 20 Millisievert anreichern könnte. Davon betroffen sind insgesamt rund 10 500 Menschen. Die Städte liegen außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das Atomkraftwerk Fukushima Eins. Diese darf nur noch mit staatlicher Sondergenehmigung und unter Sicherheitsauflagen betreten werden.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13373130/Kernschmelze-hat-Reaktorkessel-zerfressen.html
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 19. Mai 2011, 11:00

FOCUS
Strahlung um Atomruine weitet sich aus

Donnerstag, 19.05.2011

Die Belastung rund um das Atomkraftwerk Fukushima ist in immer weiter entfernten Orten zu messen. Erstmals fanden die Behörden weit außerhalb der Sperrzone überhöhte Strahlenwerte – mit Folgen für die Bauern....

...Rund 60 Kilometer nördlich des zerstörten Atomkraftwerks in Fukushima maßen Experten eine Belastung von Weidegras, die das Fünffache des erlaubten Grenzwertes überschritt...

http://www.focus.de/panorama/welt/fukushima-strahlung-um-atomruine-weitet-sich-aus_aid_628958.html
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Beitragvon Sausewind » Samstag 21. Mai 2011, 12:18

An heute nur noch 4 Atomkraftwerke in Deutschland am Netz. Und das Licht brennt noch.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 21. Mai 2011, 15:58

kein wunder, die sonne lacht und alle pv-anlage leisten gute arbeit , shine baby shine :-)
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 24. Mai 2011, 05:27

Fukushima

Kernschmelze in zwei weiteren Reaktoren.
Tepco korregiert vorherige Aussagen.
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Beitragvon Kira » Mittwoch 25. Mai 2011, 03:44

Kernschmelze in Fukushima 1, 2 und 3
In drei Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima-Daichii ist es nach dem Erdbeben am 11. März zu Kernschmelzen gekommen. Das räumte die Betrieberfima Tepco jetzt ein.
http://taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/kernschmelze-in-fukushima-1-2-und-3/

Warum noch immer die Explosion der Reaktoren drohtIn Fukushima kam es zu drei Kernschmelzen. Das Ergebnis ist Corium, eine lavaartige Masse, die sich durch den Boden des Reaktors fressen könnte.
http://www.welt.de/wissenschaft/article13392255/Warum-noch-immer-die-Explosion-der-Reaktoren-droht.html
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 25. Mai 2011, 06:00

Es ist eine Unverschämtheit, das Tepco jetzt erst damit heraus kommt. wie ich die Explosionen gesehen habe, da wusste ich das es eine Kernschmelze gegeben haben muss, denn nur die Hitze einer Kernschmelze ist in der Lage aus Wasser Wasserstoff und Sauerstoff zu erzeugen und die Explosionen waren klassische Wasserstoffexplosionen. Jeder der sich ein bisschen damit auskennt hat das gesehen nur e wurde jetzt über 10 Wochen lang geleugnet. Was sind das für Verbrecher, die eine ganze Welt betrügen und bewusst Menschenleben gefährden.

Ich verachte diese Volksverbrecher auf das TIEFSTE! Sie haben sich den Tot durch Gammafieber mehr als verdient aber sie sollten keine Linderung erfahren dürfen, sie müssten qualvoll daran verenden, denn das haben sie sich wirklich ehrlich verdient.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 25. Mai 2011, 08:38

TEPCO-Eingeständnisse zeigen, dass AKW-Betreibern nicht zu trauen ist Wien, 24.05.2011: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übt heftige Kritik an der Informationspolitik des japanischen AKW-Betreibers TEPCO.

Monate nach dem Reaktorunfall im AKW Fukushima räumt die Betreiberfirma nun ein, dass es schon kurz nach dem Erdbeben Kernschmelzen in den Reaktoren 2 und 3 gegeben hat....

http://www.umweltjournal.de/AfA_politik/TEPCO_17822.php
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 25. Mai 2011, 08:50

, Greenpeace, .ausgestrahlt, WWF und NABU: Atomausstieg ohne Wenn und Aber

Berlin: Kurz vor den anstehenden Entscheidungen über die künftige Atompolitik haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, der WWF, der Naturschutzbund NABU und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt die Bundesregierung aufgefordert, den vollständigen Atomausstieg weit vor dem bisher von ihr genannten Datum abzuschließen. Die Atomenergie stelle ein unverantwortbares Risiko für die Bevölkerung dar und könne problemlos durch umweltfreundliche und sichere Alternativen ersetzt werden. Eine Verzögerung des Atomausstiegs bis 2022 würden die Umweltverbände nicht hinnehmen. Die Bundesregierung müsse ihre Ankündigung, den Atomausstieg so schnell wie möglich zu vollziehen, endlich in die Tat umsetzen und die Energiewende deutlich beschleunigen.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Die Bundesregierung muss die Gefahren der Atomkraft so schnell wie möglich beseitigen. Wenn selbst die Reaktorsicherheitskommission zu dem Schluss kommt, alle deutschen Atomkraftwerke haben Sicherheitsprobleme, dann müssen alle Reaktoren umgehend und ohne Wenn und Aber vom Netz. Alle Argumente der Verzögerer und Bedenkenträger lassen sich widerlegen. Derzeit laufen nur noch vier Atomkraftwerke, ohne dass es Schwierigkeiten bei der Stromversorgung gibt. Es wird keinen Blackout und es wird keine Importe von Atomstrom geben. Jede Hintertür für einen erneuten Ausstieg aus dem Atomausstieg ist Gift für die dringend erforderliche Energiewende.“

Brigitte Behrens, Greenpeace-Geschäftsführerin: „Unsere Auswertung des Berichts der Reaktorsicherheitskommission zeichnet ein klares Bild: Die sieben ältesten Atomkraftwerke sowie der Pannenreaktor Krümmel stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, daher darf keiner dieser Uralt-Meiler jemals wieder ans Netz. Die restlichen neun AKWs müssen sukzessive ebenfalls abgeschaltet werden. Die Atompolitik der Regierung ist nur glaubwürdig, wenn sie auch die Risiken der Endlagerung neu bewertet und längst überholte Denkmuster aufgibt. Wir brauchen endlich eine alternative Endlagersuche in ganz Deutschland unter Ausschluss des ungeeigneten Salzstocks in Gorleben.“

Regine Günther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland: "Der Klimaschutz und der Ausstieg aus der Atomkraft dürfen auf keinen Fall gegeneinander ausgespielt werden. Wir erwarten ein konsistentes Konzept, das beide Elemente glaubhaft verbindet. Dazu gehören ein Klimaschutzgesetz und die klare Absage an den Bau neuer Kohlekraftwerke. Wir können nur dann ein Modell für andere Staaten sein, wenn wir auf die gefährliche Atomenergie verzichten und gleichzeitig beim Klimaschutz vorankommen."

NABU-Präsident Olaf Tschimpke warnte davor, den Atomausstieg mit Verweis auf mögliche Konflikte beim Netzausbau oder dem Bau von Stromspeichern zu verschleppen: "Die Planungssicherheit für die Energiewende gefährden nicht etwa protestierende Bürger oder Naturschutzverbände, sondern Energiekonzerne und Politiker, die weiter für Atom- und Kohlestrom kämpfen. Es gibt immer noch Stimmen aus den Regierungsfraktionen, die mittels einer Revisionsklausel im Atomgesetz den endgültigen Atomausstieg in Frage stellen wollen. Entsprechende Beschlüsse von Schwarz-Gelb würden zum größten Hindernis für die notwendigen Investitionen in erneuerbare Energien und bei der Senkung unseres viel zu hohen Energieverbrauchs. Die Energiewende benötigt eine modernisierte Infrastruktur mit neuen Leitungen, Technologien und Speichern. Diese müssen unter Beteiligung der Betroffenen geplant und so umweltverträglich wie möglich realisiert werden."

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, erklärte: "Am Samstag werden bundesweit in 21 Städten Zehntausende gegen das Zaudern der Bundesregierung in Sachen Atomausstieg auf die Straße gehen. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel meint, den gesellschaftlichen Konflikt um die Atomkraft befrieden zu können, indem die Mehrheit der Atomkraftwerke in Deutschland noch länger laufen soll als vor Jahren mit dem wachsweichen Atomkonsens von Rot-Grün geplant, täuscht sie sich gewaltig. Das wird breite Proteste und anhaltenden Widerstand hervorrufen. Für Pfingsten sind bereits große Blockadeaktionen an mehreren Atomkraftwerken angekündigt. Und wenn Merkel weiter an einem Endlager im völlig ungeeigneten Salzstock im Wendland festhält, wird ihr im Herbst beim Castor-Transport nach Gorleben das ungelöste Entsorgungsproblem erneut auf die Füße fallen."

Thorben Becker, BUND-Energieexperte,
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 26. Mai 2011, 16:42

Katastrophe von Fukushima erreicht die Nahrungskette - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Atomkraft http://t.co/brY7UW9
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Beitragvon Janik » Freitag 27. Mai 2011, 18:43

Das Fukushima AKW Wrack brennt mal wieder.
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Beitragvon Sausewind » Samstag 28. Mai 2011, 09:30

Es zeichnet sich ab, dass die Situation immer mehr eskaliert.
Die Nahrung und Muttermilch zeigt bereits Kontaminierung.
Der Schrotthaufen gerät weiter außer Kontrolle, Greenpeace beführtet für Reaktor 1
dass die Brennstäbe den Behälter komplett durchschmelzen.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 28. Mai 2011, 11:13

Starker Taifun bedroht Unglücksmeiler Fukushima
Tokio (dts) - In der japanischen Atomruine Fukushima I droht ein heranziehender Taifun die Reparaturen zu beeinträchtigen. Wie die Nachrichtenagentur "Kyodo" unter Berufung auf den AKW-Betreiber Tepco berichtet, sei die zerstörte Anlage nicht ausreichend auf starke Regenfälle und Winde vorbereitet. Der Taifun "Songda", der sich am Samstag der südlichen Provinz Okinawa näherte, könnte auch die Krisenregion erreichen.

Durch den Taifun könnte radioaktiver Staub aufgewirbelt werden und damit die Ausbreitung der Radioaktivität erhöhen.

Quelle: DTS via Klamm.de
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AKWs in Deutschland

Beitragvon Husky » Samstag 28. Mai 2011, 17:24

160000 Menschen demonstrieren in über 20 Städten für den sofortigen Atomausstieg

BUND Pressemitteilung:

Berlin: Erstmals in der Geschichte der Anti-Atombewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft –Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. In der Hauptstadt zogen 25000 Atomkraftgegner vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

Der bundesweite Protest sei ein deutliches Zeichen dafür, dass der Großteil der Bevölkerung die Atomenergie strikt ablehne und eine schnelle Energiewende fordere, erklärten die Veranstalter. Diesen Willen dürfe die Bundesregierung bei ihren bevorstehenden Entscheidungen zum Atomausstieg nicht ignorieren. Am Ende des AKW-Moratoriums müsse das sofortige Ende der Atomkraft ohne Wenn und Aber stehen. Der Gau von Fukushima und die Tatsache, dass auch die deutsche Reaktorsicherheitskommission kein einziges AKW hierzulande für sicher halte, ließen keine andere Entscheidung zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gehe es scheinbar nicht mehr um die angekündigte Neubewertung des atomaren Risikos nach Fukushima und einen schnellstmöglichen Atomausstieg, sondern um Frieden in der Koalition. Eine Verzögerung des dringend und schnellstmöglich erforderlichen Atomausstiegs werde nicht hingenommen, erklärten die Veranstalter. Man werde in den kommenden Wochen weiter für die sofortige Abschaltung jeder einzelnen Atomanlage kämpfen. Für Pfingsten seien von etlichen Organisationen und Gruppen bereits große Blockadeaktionen an mehreren Atomkraftwerken in Planung.

Übersicht der Teilnehmerzahlen:



Berlin 25000
Hamburg 20000
Frankfurt am Main über 8000

Kiel 3500
Bremen 3900
Hannover 12000
Göttingen 3500
München 25000
Fürth 8000
Landshut 8500
Mannheim 4100
Freiburg 10000
Ulm 4000
Bonn 7500
Münster 7000


Essen 3500
Mainz 2500
Dresden 3200
Magdeburg 750
Güstrow 700
Erfurt 1000

Mehr Informationen im Internet unter http://www.anti-atom-demo.de
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 29. Mai 2011, 11:07

Kühlpumpen in Reaktor 5 waren über Stunden ausgefallen http://bit.ly/lPQdyr (tagesschau.de)
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Beitragvon Kaloo » Montag 30. Mai 2011, 10:58

Na, dann wollen wir uns nicht täuschen lassen vom jetzt geplanten "Atomausstieg":

Pressemitteilung vom 30. Mai 2011

Atomausstieg bis 2022 ist kein Konsens mit den Umweltverbänden. Merkel stilisiert sich als „Mutter Theresa der Energiewende“. Der versprochene schnellstmögliche Atomausstieg wurde vertagt

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Kompromiss der Regierungsparteien für einen Atomausstieg bis 2022 keine akzeptable Antwort auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Die Atomenergie sei ein tägliches, unverantwortbares Risiko für die Bevölkerung und könne viel schneller durch umweltfreundliche und sichere Alternativen ersetzt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe nach Fukushima versprochen, aus der Atomkraft "so schnell wie möglich" auszusteigen. Dieses Versprechen breche sie nun mit einem verzögerten Atomausstieg, wie er bereits vor zehn Jahren von Rot-Grün beschlossen worden sei. Der schwarz-gelbe Atomkompromiss ignoriere zudem die Aussage der Ethik-Kommission, ein endgültiger Atomausstieg sei auch weit vor 2022 machbar.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Angela Merkel inszeniert sich als Mutter Theresa der Energiewende. Sie setzt weiter auf eine Verschleppung des Atomausstiegs bis 2022. Immer noch gibt es Hintertüren, die ein Rollback beim Atomausstieg ermöglichen. Wenn einer der alten und störanfälligen Atommeiler weiter in Reserve gehalten werden soll, ist dies nicht nur inkonsequent, es ist auch ein viel zu großes Risiko.“

Alle deutschen Atomkraftwerke hätten gravierende Sicherheitsprobleme. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit, alle Reaktoren ohne Wenn und Aber und ohne Verzögerungen vom Netz zu nehmen. Weiger: „Es wird keine Stromausfälle und es wird keine Importe von Atomstrom geben. Jede Hintertür für den endgültigen und sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie ist Gift für die dringend erforderliche Energiewende.“

Den Energiekonzernen dürfe auf keinen Fall ermöglicht werden, den Atomausstieg zu verschleppen und Abschaltdaten zu verschieben. Weiger forderte deshalb eindeutige und verbindliche Abschaltdaten für jeden Atommeiler. Nur dann gebe es die Investitionssicherheit, die der deutsche Energiesektor dringend benötige. Deutschland könne ein Modell für andere Staaten sein, wenn es auf die gefährliche Atomenergie verzichte. Eine Neuorientierung der Bundesregierung in Sachen Energiepolitik sei nur glaubhaft, wenn der Atomausstieg einem schnellen und klaren Fahrplan folge.

Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Energieexperte,http://www.bund.net
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Beitragvon Blonde Babe » Montag 30. Mai 2011, 20:47

Berlin - Der WWF kritisiert die Koalitionsvereinbarung zum Atomausstieg als visionsloses Stückwerk. „Die Koalition hat ihren Auftrag zur Energiewende nicht erfüllt“, sagt WWF Vorstand Eberhard Brandes. Es sei zwar gut, dass sich die Koalitionsparteien auf ein konkretes und verbindliches Ausstiegsdatum aus der Kernenergie geeinigt hätten und acht Meiler abgeschaltet bleiben. Allerdings enthalte die Vereinbarung völlig inakzeptable Elemente. WWF Vorstand Eberhard Brandes sagte in Berlin:

„Eine echte und gelungene Energiewende sieht anders aus. Das Ausstiegsszenario bis 2022 ist zu lang, die erneuerbaren Energien werden beschnitten statt gefördert, uns droht der Bau weiterer Braunkohlekraftwerke und die Gelder für den internationalen Klimaschutz werden kannibalisiert. So verlieren wir im internationalen Klimaschutz massiv an Glaubwürdigkeit. Wie und wofür ein Kernkraftwerk als Kaltreserve vorgehalten werden soll, bleibt offen, ebenso, wie die Koalition auf den Gedanken kommt, dass Deutschland 10 Gigawatt Grundlast zubauen muss. Diese Berechnung ist extrem fragwürdig und scheint vor allem dem Ziel zu dienen, den Bau von Kohlekraftwerken zu rechtfertigen.“

Brandes weiter: „Wie man angesichts des Klimawandels im Jahre 2011 auf die Idee kommen kann, den Neubau von Braunkohlekraftwerken als Bestandteil einer Energiewende zu verkaufen, ist für den WWF unverständlich. Deutschland hat Verpflichtungen im internationalen Klimaschutz. Es besteht die Gefahr, dass mit diesen Vorschlägen die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands untergraben wird..“
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 31. Mai 2011, 16:03

Guardian

Fukushima
Eine erneute Explosion und ein Ölleck
http://www.guardian.co.uk/world/2011/may/31/japan-nuclear-plant-explosion
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Beitragvon Osmanthus » Mittwoch 1. Juni 2011, 16:29

20% mehr Energieeffizienz in Europa spart 213 Atomkraftwerke

Münzenberg, 31.05.2011: Peter Liese, Abgeordneter der CDU im Europaparlament formuliert es in einer Pressemitteilung vom 14. April 2011 noch deutlicher: „Energieeffizienz kann mehr als Kernenergie“. Wenn Europa die Effizienzziele bis 2020 erreiche, dann werde die Energieleistung von 213 Atomkraftwerken eingespart, übertreffe also bei weitem die Produktion der 143 existierenden europäischen Atomkraftwerke.

http://www.umweltjournal.de/AfA_technik/17845.php
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 2. Juni 2011, 18:41

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AKWs

Beitragvon Husky » Freitag 3. Juni 2011, 17:09

Pressemitteilung vom 3. Juni 2011
BUND: Einigung zwischen Merkel und Ministerpräsidenten zum Atomausstieg nicht akzeptabel

Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) geht die heutige Einigung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Atomausstieg nicht weit genug. Zwar sei zu begrüßen, dass die neun verbleibenden Atomkraftwerke nun doch schrittweise bis Ende 2022 abgeschaltet werden sollen. Doch insgesamt verlaufe der Atomausstieg nach wie vor viel zu langsam. Es sei völlig unverständlich und unverantwortlich, dass angesichts der hohen Risiken und vorhandener Alternativen das Abschalten aller AKW nicht deutlich früher angegangen werde. Dass Merkel entgegen der Forderung der Ministerpräsidenten ein altes Atomkraftwerk als Kaltreserve vorhalten will, sei inakzeptabel. Außerdem sei bedauerlich, dass ein Verbot des Betriebs von Atomkraftwerken ab 2022 nicht ins Grundgesetz übernommen werden soll, um damit den Atomausstieg unumkehrbar zu machen.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 stellen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung hinter die Gewinninteressen der Atomkonzerne. Es ist unverantwortlich, dass länger an der hochriskanten Atomenergie festhalten wird als nötig. Alle AKWs müssen und können bis Ende dieser Legislaturperiode abgeschaltet werden. Dies ist der schnellstmögliche und vor dem Hintergrund der Katastrophe von Fukushima einzig verantwortbare Ausstiegszeitraum.“ Zudem müsse der Ausbau der Erneuerbaren Energien deutlich stärker vorangetrieben werden als von der Bundesregierung angestrebt. So müsse der Anteil der Erneuerbaren bis 2020 nicht nur auf 35 Prozent sondern auf 50 Prozent gesteigert werden.

Pressekontakt: Almut Gaude, BUND-Pressereferentin,
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 5. Juni 2011, 08:46

Ein neues Video über das, was vom Fukushima AKW übrig ist. Eine tickende Zeitbombe die täglich unkontrollierbarer wird.

http://www..nhk.or.jp/daily/english/05_06.html
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 5. Juni 2011, 08:51

Atomruine Fukushima: Radioaktivität hoch wie nie zuvor
Betreiber Tepco: Bis zu 4000 Millisievert pro Stunde

Beunruhigende Nachrichten aus Japan: Ein Robotor hat im Block 1 des havarierten AKW Fukushima einen Strahlenwert von 4.000 Millisiviert pro Stunde gemessen - so viel wie noch nie. Die genaue Ursache teilt der Betreiber Tepco jedoch nicht mit....

...Die Messdaten bedeuten, dass die Arbeiter innerhalb von nur vier Minuten der höchsten zulässigen Strahlendosis von 250 Millisievert pro Jahr ausgesetzt wären. Tepco beabsichtigt jedoch nach eigenen Angaben nicht, in dem Gebiet seine Leute arbeiten zu lassen. Man werde die weitere Entwicklung genau beobachten. Die japanische Regierung hatte den Grenzwert für die maximal erlaubte Strahlenbelastung für Arbeiter in Kernkraftwerken im Zuge der Katastrophe erhöht. Statt 100 gelten seitdem 250 Millisievert pro Jahr....


http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8243445,00.html?utm_source=Google+Reader&utm_medium=twitter
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 5. Juni 2011, 10:22

So sehen die Behälter aus in denen TEPCO das hochradioaktive Wasser aufbewahrt.

http://news.yahoo.com/s/ap/20110605/ap_on_re_as/as_japan_earthquake

Was irgendwann damit geschehen soll ist ungewiss.
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 7. Juni 2011, 09:42

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Beitragvon CSN Tweetie » Donnerstag 9. Juni 2011, 15:30

AntiAtomPiraten auf Twitter:

Die Explosion von Reaktorgebäude 3 im #AKW #Fukushima war vermutlich eine Kernexplosion. Brennstabtrümmer 3km entfernt gefunden.
vor 16 Minuten via TweetDeck
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Beitragvon Clarissa » Donnerstag 9. Juni 2011, 16:53

das ist blödsinn, eine kernexplosion wäre ganz anders abgelaufen, dann würde da nichts mehr stehen. wenn teile der brennelemente mox gefunden wurden dann sind sie bei einer wasserstoffexplosion herausgeschleudert worden. die leute die keine ahnung haben sollten sich da besser etwas zurück halten und nicht so einen unsinn verbreiten. mox elemente können keine kernexpolsion erzeugen!
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Beitragvon Sausewind » Freitag 10. Juni 2011, 17:53

SpOn

Fukushima-Atomunfall
Erhöhte Strahlung in Japans größtem Teegebiet

Die Hiobsbotschaften aus Japan nehmen kein Ende. Jetzt melden die Behörden, dass weit entfernt vom Katastrophen-Atomkraftwerk Fukushima radioaktiv belasteter grüner Tee entdeckt wurde. Betroffen ist ausgerechnet das größte Anbaugebiet des Landes.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,767724,00.html
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Beitragvon Sausewind » Freitag 10. Juni 2011, 17:54

SpOn:

...Am Freitag wurde einer der Arbeiter in der Atomruine bewusstlos mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der zwischen 40 und 50 Jahre alte Mann hatte am Vortag chemische Bindemittel versprüht, die eine Ausbreitung der radioaktiven Partikel verhindern sollen. Am Freitagmorgen sei er dann aus noch ungeklärter Ursache bewusstlos in einer Unterkunft gefunden worden, berichtete die Agentur Jiji Press unter Berufung auf Tepco...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,767724,00.html
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Beitragvon Clarissa » Samstag 11. Juni 2011, 15:41

Und hier mal ein Link zu einem Video, so ab ca. 2:11 kommt genau der passende Text.

Ich kennen dieses Lied schon viele Jahre und nie war es aktueller wie jetzt.

http://www.youtube.com/watch?v=xziYxjCP0Lw&feature=related
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 12. Juni 2011, 17:20

N-TV

Atomruine FukushimaStrontium im Grundwasser
An der AKW-Ruine Fukushima wird Strontium gefunden. Das Metall kann Leukämie auslösen. Unterdessen macht eine Anlage Probleme, mit der das verseuchte Kühlwasser dekontaminiert werden soll.

...Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze.

Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Element außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Es sei das erste Mal, dass Strontium im Grundwasser gefunden worden sei, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.

Wissenschaftler sprechen bei Strontium auch von einem "Knochenkiller". Es schädige das Knochenmark und könne Leukämie (Blutkrebs) auslösen..

http://www.n-tv.de/panorama/Strontium-im-Grundwasser-article3562216.html
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