Updates Erdbeben, Tsunami, AKWs in Japan

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Beitragvon Clarissa » Sonntag 12. Juni 2011, 17:57

Das NICHT strahlende Strontium kann sein Verwandtschaft mit dem strahlenden nicht verleugnen, es verhält sich ähnlich und das ist das gefährliche daran.
beide haben folgende Eigenschaft: Da Strontium wie Calcium als Bestandteil der Knochen eingebaut werden kann, wird es zur Behandlung der Osteoporose verwendet. Ja und das radioaktive nistet sich auch ein und das füllt auch die Lücken im Knochen auf und verdrängt das Calcium und was das bedeutet weiß jeder.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Kaloo » Sonntag 12. Juni 2011, 18:05

Man könnte behaupten die in Fukushima haben es geschafft. Und die ganze Welt der Wissenschaft schaut tatenlos zu. Ende nicht absehbar.
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Beitragvon Drella » Montag 13. Juni 2011, 16:30

Niederlage für Berlusconi Italien entscheidet sich gegen Atomkraft

13.06.2011, 16:49

Eben machte er noch Bunga-Bunga-Witzchen, jetzt muss er seine Niederlage eingestehen: Die Italiener schmettern in einem Referendum den Plan von Ministerpräsident Silvio Berlusconi ab, in ihrem Land wieder Atomkraftwerke bauen zu lassen. Bei der Abstimmung ging es auch um ein Gesetz, das Regierungspolitikern Auftritte vor Gericht ersparen soll.....

http://www.sueddeutsche.de/politik/niederlage-fuer-berlusconi-italien-entscheidet-sich-gegen-atomkraft-1.1108006
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Beitragvon Sausewind » Montag 13. Juni 2011, 23:04

Die Italiener haben mit 94,5% für Atomausstieg gestimmt.
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Japan - Fukushima

Beitragvon CSN Tweetie » Dienstag 14. Juni 2011, 08:45

Im #AKW #Fukushima hat es offenbar vor ca. 4 Stunden eine heftige Explosion gegeben. Video vom tepco-Livestream: http://youtu.be/k-EDceWFovc

Ab Min. 1.40 sichtbar, nach Min 2 Explosion
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Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 14. Juni 2011, 09:06

Zur Erinnerung

Clarissa trägt jeden Tag die aktuellen Strahlungsmesswerte als Kommentar in diesem Blog ein:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/03/20/aktuelle-messwerte-der-radioaktivitat-in-deutschland-und-in-japan/

Ulrike sorgt für Updates zur Situation in Fukushima.
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AKW in Japan

Beitragvon Sausewind » Dienstag 14. Juni 2011, 10:03

WAT TV

Fukushima: Strahlung AUSSERHALB der Sicherheitszone 1000-fach über normal

VIDEO

http://www.wat.tv/video/japan-fukushima-radiation-3tc1v_31wod_.html
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 15. Juni 2011, 16:53

GREENPEACE

Fukushima Daiichi: Heute Nacht zeigte die Betreiber-Webcam eine Explosion. Über Reaktor 3 stieg Rauch/Dampf auf, ein Zeichen, dass im geschmolzenen MOX-Kern noch etwas im Gange ist. In der Druckkammer von Reaktor 1 wurden 261 Sievert gemessen: Womöglich tritt geschmolzener Brennstoff aus dem Reaktordruckbehälter aus. Durch beides könnten große Mengen Radioaktivität entweichen.(Greenpeace-Experte Shaun Burnie)
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Beitragvon Mike » Mittwoch 15. Juni 2011, 17:01

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Beitragvon Sausewind » Sonntag 19. Juni 2011, 10:57

In den USA gibt es auch Probleme. Eine Nuclear Plant bei Ft. Calhoun im US Bundesstaat Missouri ist einer Überschwemmung ausgesetzt.
Man hat Nachrichensperre verhängt und den Flugraum über der Anlage gesperrt.
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Beitragvon CSN Tweetie » Sonntag 19. Juni 2011, 13:57

@AntiAtomPiraten
Stellungnahme der Atombehörde und des Betreibers zur Flut am #AKW #Calhoun http://is.gd/lLxg2j

Update:
Vom Hochwasser bedrohte Kernkraftwerke

In der Presse sind die durch die Flut bedrohten Kernkraftwerke weiterhin kaum ein Thema (wir berichteten seit 2011-06-15, ARD wie auch ZDF haben unsere Anfragen komplett ignoriert, was ungewöhnlich ist). Dies hat viel Raum für Spekulationen eröffnet.

Der Betreiber des Kernkraftwerks Fort Calhoun, OPPD, und die Atomaufsicht (NRC) haben sich nun in der lokalen Presse zum Status des Kernkraftwerks Fort Calhoun und den kursierenden Meldungen zur Flut am Kraftwerk geäußert...

http://www.anti-atom-piraten.de/2011/06/update-vom-hochwasser-bedrohte-kernkraftwerke/
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Beitragvon Kira » Sonntag 19. Juni 2011, 22:05

Fukushima Alle Artikel, Hintergründe und Fakten
http://www.spiegel.de/thema/fukushima/
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Mia » Montag 20. Juni 2011, 06:10

Schon seltsam, dass unsere öffentlich-rechtlichen TV-Sender Anfragen zur Überschwemmung in den USA ignorieren.
Wie sah es bei N-TV und BBC u.a. aus?

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Beitragvon Sausewind » Montag 20. Juni 2011, 19:34

TEPCO hat in Fukushima bei Reaktor 2 die Tür geöffnet. Es sind ca. 6 Milliarden Becquerels strahlendes Material entwichen.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=LY2k-T4_1Z0
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Beitragvon Sausewind » Montag 20. Juni 2011, 20:00

Video über die aktuelle Lage des vom Hochwasser eingeschlossenen US Atomkraftwerk Calhoun:

http://www.rtl.de/medien/information/rtlaktuell/179ae-be612-51ca-17/usa-hochwasser-bedroht-atomkraftwerk.html
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 21. Juni 2011, 06:17

Fukushima- noch ungefähr eine Woche, dann fließt das hochgradig radioaktiv verseuchte Wasser im Erdgeschoss über.
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Beitragvon CSN Tweetie » Montag 27. Juni 2011, 14:34

Twitter

@antiatopiraten - Fukushima Stadt: 3 mSv Strahlung im Urin. Professor hält das Leben in der Stadt 40km vom #AKW für keine gute Idee. http://is.gd/ebNY5k #fb
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 28. Juni 2011, 21:50

In den USA sieht es nicht rosig aus. Das Atom Zentrum Los Alamos ist von einem schweren Flächenbrand bedroht und Fort Calhoun ist abgesoffen.
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Beitragvon Frank-N-Furter » Dienstag 28. Juni 2011, 22:57

Atom-Forschungszentrum und Atom-Waffenschmiede Los Alamos, Tausende auf der Flucht wie in Science Fiction Filmen. Von der Atomkraft und atomaren Experimenten sollten wir uns weltweit verabschieden.
- Editiert von Frank-N-Furter am 29.06.2011, 10:40 -
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 29. Juni 2011, 09:54

taz | Die Atomwaffenschmiede von Los Alamos im Süden der USA wird von einem schweren Waldbrand bedroht. Im Norden hingegen schwappt das Hochwasser des Missouri bis an die Außenmauern des Atomkraftwerks Fort Calhoun. Weil eine aufblasbare Gummibarriere riss, musste die Anlage am Sonntag vom Netz genommen werden.

Die Elektrik wurde vorübergehend mit einem Notstromaggregat betrieben. Sie kühlt auch das Abklingbecken, wo benutzte Brennstäbe in einem Vielfachen der ursprünglich vorgesehenen Menge lagern...

...Tausende Menschen wurden evakuiert. Meteorologen erwarten, dass der Missouri noch weiter steigen könnte. Bei dem Versuch, die 400.000 BewohnerInnen der nahegelegenen Stadt Omaha zu beruhigen, erklärte der Manager des Atomkraftwerkes Calhoun: "Dies wird kein Fukushima."

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/gefahr-durch-feuer-und-wasser/
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Beitragvon Sausewind » Mittwoch 29. Juni 2011, 20:26

NASA Photo vom Waldbrand das ganz unmittelbar von Los Alamos
wütet.

http://www.nasa.gov/mission_pages/station/multimedia/gallery/iss028e010044.html
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 30. Juni 2011, 15:42

In der Rprefäktur Fukushima werden immer häufiger Suizidfälle gemeldet.
Die Menschen dort wissen vor Verzweifelung nicht mehr was sie anderes tun sollen als ihrem Leben ein Ende zu setzen.

http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110623f1.html?fb_ref=article_japantimes
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 30. Juni 2011, 19:53

Die Japaner tun mir leid.
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Beitragvon Sausewind » Samstag 2. Juli 2011, 11:10

Mir auch Mirijam. Die Menschen dort sind am Ende und sie habe keine Perspektive auf positive Änderung.

Derweil gibt es neue Meldungen über Probleme in AKW's

HEISE berichtet:

Quallen und Hochwasser legen AKW lahm

In Schottland mussten zwei AKWs wegen zuviel Quallen abschalten. US-Behörde fand in 60 AKWs Sicherheitsmängel.

Kleine Ursache große Wirkung. Quallen haben nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters die Filter des Kühlwasserzuflusses in einem britischen AKW verstopft. Zwei Reaktoren in der Nähe vom schottischen Edinburgh mussten abgeschaltet werden..."

"...Unterdessen haben, wie berichtet, im US-Bundesstaat Nebraska am AKW Fort Calhoun bereits vergangenen Sonntag die Flutbarrieren versagt. Luftaufnahmen zeigen, dass das Wasser des über die Ufer getretenen Missouri bis an die Reaktorgebäude vorgedrungen ist..."

http://www.heise.de/tp/blogs/2/150073
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Beitragvon Sausewind » Samstag 2. Juli 2011, 18:32

Tricastin, Frankreich

Heute Explosion im Transformator außerhalb der Nuklearzone

Photo:

http://twitpic.com/5k57j5

Beschreibung des AKW

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Tricastin
- Editiert von Sausewind am 02.07.2011, 19:34 -
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 3. Juli 2011, 09:48

Die ZEIT berichtet über den Transformatorbrand gestern.
Tricastin ist das weltgrößte AKW.


Transformatorbrand in weltgrößtem AKW

03.07.2011, 08:37
Schwarze Rauchschwaden über der Anlage, die Feuerwehr eine Stunde im Einsatz: Im französischen Atomkraftwerk Tricastin hat ein Transformator gebrannt. Radioaktivität soll nicht ausgetreten sein, auch Menschen wurden offenbar nicht verletzt - das AKW gilt wegen vieler Störfälle seit längerem als Pannenanlage.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/tricastin-transformatorbrand-in-weltgroesster-atomanlage-1.1115510
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Beitragvon Sausewind » Samstag 9. Juli 2011, 19:22

Es ist der 122. Tag seit Beginn der nuklearen Katastrophe von Fukushima.
Heute wurde bei Rindfleisch eine sechsfach über dem Grenzwert liegende Belastung von Cäsium - 137 festgestellt.
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 10. Juli 2011, 10:03

Ein neues Erdbeben der Stärke 7.3.

TEPCO meint es sei alles in Ordnung, keine Gefahr....
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 14. Juli 2011, 11:49

Japan will jetzt auch aus der Atomenergie aussteigen. Das Wann hat man jedoch noch nicht festgelegt.
Die Meinungswende wurdedurch das Fukushima Desaster und den wachsenden Druck aus der Bevölkerung ausgelöst.
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Beitragvon Mike » Samstag 16. Juli 2011, 07:46

Übersichtskarte Strahlung in Japan:
http://japan.failedrobot.com/
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 19. Juli 2011, 08:38

In Japan ist die Radioaktivität jetzt in der Nahrungskette angelangt. Weizen, Rindfleisch, etc.
Es wäre trotzdem nicht schlimm wenn man davon essen würde,...
Reaktion der Verantwortlichen: Verharmlosung und Hochsetzen der Grenzwerte, wie man es gewohnt ist.
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Beitragvon mirijam » Montag 25. Juli 2011, 16:41

"Energiewahn in der Wachstumswirtschaft
09.05.2011

von Rico Albrecht


„Wir brauchen keine Atomkraft, denn der Strom kommt aus der Steckdose…“ ist ein gern gebrauchtes Schlagwort, wenn man sich über Atomkraftgegner lustig machen will. Und dann fragt man sie, wo der ganze Strom denn herkommen soll. Viel intelligenter wäre jedoch die Frage, wo er eigentlich hingeht… Die Lüge vom Atomausstieg – und wie er wirklich geht.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als Indikator für unseren Wohlstand. Wächst das BIP, dann geht es uns angeblich gut, bleibt es einmal „nur“ gleich, dann soll dies eine große Krise sein. Dabei gibt das BIP jedoch nur den Wert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres verbraucht werden. Neben den notwendigen Dingen, die den Menschen dienen, wird das BIP also auch dadurch erhöht, dass z.B. Waffen und Munition verbraucht werden, immer mehr kranke Menschen Medizin verbrauchen, sich immer mehr Menschen gegenseitig betrügen und dann verklagen, gigantische Propaganda- und Verwaltungsapparate die Menschen drangsalieren, immer mehr Ressourcen zu Müll verarbeitet werden und bei alldem immer mehr Energie verbraucht wird. All das schafft zwar jede Menge Arbeit, aber ist das etwa sozial?


Theoretisch gibt es auch Möglichkeiten, Einkommen zu generieren, das vom Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen Arbeitseinsatz und Energieverbrauch unabhängig ist. Man findet solche Lösungen jedoch leider nur jenseits des Tellerrandes unserer herrschenden Finanz- und Wirtschaftssysteme, weshalb sie bisher in Medien, Bildungswesen und Politik kaum diskutiert werden. Der Ausweg aus der Energieproblematik liegt in der Umstellung des Wirtschaftssystems, das auf ewiges Wachstum ausgelegt ist, auf eine Neuordnung, die einer ethisch einwandfreien Bedürfnisbefriedigung dient und Wohlstand auch ohne Wachstum ermöglicht. Solche Systeme gibt es in der Theorie schon lange – und sie würden auch praktisch funktionieren, wenn man sie nur zuließe.

Doch bevor solche Ansätze von den Machthabern überhaupt diskutiert werden, schlittern wir von einer Umweltkatastrophe in die nächste, denn der ewige Wachstumswahn zwingt uns, immer größere Risiken bei der Energiegewinnung einzugehen. Kaum ist die bisher größte Ölkatastrophe aus unserer Wahrnehmung verschwunden, haben wir nun – auch wenn dies inzwischen ebenfalls kein öffentliches Thema mehr ist – den nuklearen Super-GAU in Japan.

Während Fukushima noch lange nicht unter Kontrolle ist, muss in Tschernobyl nach 25 Jahren bereits ein neuer Sarkophag gebaut werden. Das dort in eine Betonhülle eingemauerte Strahlenmonster ist bei weitem nicht besiegt und muss von uns und unseren Nachkommen noch mindestens 100.000 Jahre lang in Schach gehalten werden.

Die Ukraine ist heute schon nicht mehr in der Lage, die Kosten für die Sanierung von Tschernobyl alleine zu stemmen, daher bekommt diese ehemalige Sowjet-Republik nun Finanzhilfen, unter anderem von uns. Und wir alle sind gut beraten, der Ukraine diese Hilfe zu gewähren, denn sobald man die Reaktor-Ruine auch nur einen Moment außer Acht lässt, fliegt der strahlende Staub erneut um die Erde und zerstört Leben. Vom vermeintlich billigen Strom hat damals nur die Sowjetunion profitiert, die Kosten tragen heute wir alle – und zwar nicht nur die finanziellen!

Ähnlich sieht es natürlich auch bei „unseren“ Atomkraftwerken aus, die ja nicht uns gehören sondern ihren privaten Betreibern. Die immensen Gewinne, die aus dem kurzfristig betrachtet „billigen“ Strom entstehen, stecken sich die Eigentümer der Konzerne in ihre eigenen Taschen – und in die der ihnen zugeneigten Politiker. Mit den entsprechenden Geldmengen fällt es ihnen leicht, die teuren Massenmedien so einzusetzen, dass diese die veröffentlichte Meinung zugunsten der gewünschten Politiker gestalten. Trotzdem gelten derartige Begünstigungen bis heute leider nicht offiziell als Korruption, denn das Geld bekommen die begünstigten Politiker dann nur indirekt vom Steuerzahler in Form von Diäten, Privilegien und Pensionen.

Die Installation atomkraftfreundlicher Politikdarsteller mag zwar heute, so kurz nach Fukushima etwas schwieriger sein als sonst, doch wir werden sehen, ob dieses Thema bis zur nächsten Wahl noch eine Rolle spielen wird und welche Versprechen dann wieder alternativlos gebrochen werden. Notfalls könnte man das Wahlvolk aber auch mit höheren Energiepreisen „zur Vernunft bringen“.

Während die Konzerneigentümer und ihre Politiker immer weiter absahnen, steht schon heute fest, wer die Folgekosten tragen soll. 100.000 Jahre Lagerung von Atommüll und Instandhaltung von Katastrophen-Reaktoren (mindestens so lange sind diese noch höchst gefährlich) werden den Steuerzahlern und ihren Nachkommen für die nächsten mindestens 4000 Generationen aufgebürdet.

Strahlende Hinterlassenschaften muss man jedoch als echte Verschuldung betrachten, denn im Gegensatz zu den Geldmengen, die moderne Staaten durch „Staatsverschuldung“ erzeugen und in Umlauf zu bringen, handelt es sich beim Strahlenmüll um echte Schulden, die nicht nur dazu dienen dem Steuerzahler das Geld für die Zinsen aus den Taschen zu ziehen.

Würde man die heute geschaffenen Reaktor-Ruinen und vorübergehenden „Endlager“ in die offiziell ausgewiesene Staatsverschuldung einkalkulieren, dann sähen die echten Kosten der Kernenergie ganz anders aus."

Hier den ganzen Artikel lesen: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7784-energiewahn-in-der-wachstumswirtschaft
mirijam
 

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Beitragvon Sausewind » Samstag 30. Juli 2011, 12:16

Wissenschaftler diskutieren den Reaktorunfall in Fukushima
Ingo Lohuis Pressestelle
Universität Bielefeld

28.07.2011 15:54
Internationaler Workshop: Systeme mit der Neigung zu extremer Unsicherheit

Der Reaktorunfall in Fukushima hat die Diskussion um die Sicherheit der Kernkraftwerke erneut in die Öffentlichkeit gebracht und zum Beispiel in Deutschland zur Entscheidung des Atomausstiegs geführt. Doch Atomkraftwerke sind nur ein Beispiel für Systeme, die zu extrem unsicheren Ereignissen (englisch Extreme Unsafe Event, EUE) führen können. Ein internationaler Workshop befasst sich vom 3. bis 4. August in der Universität Bielefeld mit den Problemen, die mit der Entwicklung und Nutzung von für EUE anfälligen Technologien einhergehen.

Nach den meisten Maßstäben sind Nuklearunfälle die kostspieligsten schweren Zwischenfälle in Friedenszeiten. Es stellt sich die Frage, wie oder ob Stromerzeugung aus Kernspaltung hinreichend sicher gemacht werden kann und was genau „hinreichend sicher“ ist. Die entscheidenden Probleme sind daher weder rein technischer Natur, noch sind sie ausschließlich organisatorisch-theoretisch. Die Gesellschaft spielt eine Rolle bei der Entscheidung, was hinreichende Sicherheit ist. Im Extremfall gibt sie eine Technologie vollständig auf, wie derzeit in der Schweiz und in Deutschland oder sie äußert öffentlichen Protest, wie in Japan.

Auf der technischen Ebene stellt sich die Frage, warum die deutlichste öffentliche Darstellung der Gefährdung, die zum Unfall in Fukushima führte, in einem Buch des Organisations-Soziologen Charles Perrow zu finden ist und nicht etwa in einer öffentlichen Gefährdungsanalyse vom Betreiber des Kraftwerks oder der Aufsichtsbehörde. Dies macht deutlich, dass die Soziologie eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung solcher Systeme haben muss.

Der Organisator des „11. Bieleschweig Workshops“, Professor Dr. Peter Ladkin, Technische Fakultät der Universität Bielefeld, freut sich über die Zusage von auf ihrem Gebiet herausragenden internationalen Experten: Robin Bloomfield (Adelard/City University, London), Lee Clarke (Rutgers, The State University of New Jersey), John Downer (Stanford University), John Knight (University of Virginia), Nancy Leveson (MIT), Charles Perrow (Yale University) und Martyn Thomas (Thomas Associates). Gemeinsam mit den Bielefelder Wissenschaftlern Bernd Sieker, Axel Schneider und Jörg Bergmann werden sie über verschiedene Aspekte extremer unsicherer Ereignisse referieren und anschließend diskutieren.

Ziel dieses Workshops ist es, einen Konsens zu formulieren, wie die Gesellschaft mit der Nutzung von Technologien, die für EUE anfällig sind, umgehen soll, unter besonderem Bezug auf den Unfall in Fukushima.

Der Workshop beginnt am Mittwoch, dem 3. August um 10 Uhr im Senatssitzungssaal der Universität Bielefeld, A3-126. Die Tagungssprache ist Englisch.

Kontakt:
Professor Dr. Peter Ladkin, Universität Bielefeld
Technische Fakultät

http://idw-online.de/de/news434919
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Beitragvon Sausewind » Samstag 30. Juli 2011, 21:14

Erneutes Erdbeben in Nordosten von Japan, Stärke 6,4, 80 km von der Küste der Region Fukushima in 40 km Tiefe.
Bis jetzt ist noch kein Anstieg von Radioaktivität festzustellen, es sieht jedoch nicht überall gut aus.
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Beitragvon Sausewind » Sonntag 31. Juli 2011, 09:50

Tageblatt Lu
2. Juli 2011 15:33;

Störfall in Cattenom

Am Freitag hat sich in dem französischen Atomkraftwerk Cattenom erneut eine Störung ereignet. Als Urache werden falsche Wartungsarbeiten genannt...
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/grossregion/story/10077628
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 2. August 2011, 08:54

SÜDDEUTSCHE

Fukushima: Rekord-Strahlenwerte
Jede Sekunde eine Jahresdosis

01.08.2011, 17:00 2011-08-01 17:00:01
Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März gemessen worden. Mit mehr als zehn Sievert ist sie um ein Vielfaches höher als der bisherige Rekordwert....

http://www.sueddeutsche.de/wissen/fukushima-rekord-strahlenwerte-jede-sekunde-eine-jahresdosis-1.1126909?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 2. August 2011, 10:19

Eine täglich erscheindende Onlinezeitung mit den neuesten News über Fukushima (kostenlos)

http://www.nuclear-nucleaire.info/

Die Beiträge sind in verschiedenen Sprachen. Die Zeitung kann online aboniert werden.
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 2. August 2011, 12:43

10.000 Millisievert pro Stunde: höchste Strahlung seit Beben gemessen

"..Ab einer Strahlung von zehn Sievert pro Stunde erleiden Menschen in der Regel nach wenigen Sekunden schwere gesundheitliche Schäden, die zum Tod führen können. Die tatsächlichen Werte könnten sogar noch deutlich höher liegen, weil die von Tepco eingesetzten Messgeräte nur eine Strahlung von bis zu zehn Sievert darstellen können..."

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/3148700-8/10.000-millisievert-pro-stunde-h%C3%B6chste-strahlung-seit-beben-gemessen.csp
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Beitragvon Thommy the Blogger » Dienstag 2. August 2011, 15:38

“Ich bebe vor Wut!”, sagte Prof. Kodama, hinsichtlich der Kontamination nach Fukushima über die er in seiner Rede im Japanisches Unterhaus am 27. Juli 2011 sprach.

Lest im CSN Blog was dieser sehr, sehr mutige Mann im Japanischen Parlament sagte:


Japanischer Professor belegt Inkompetenz der Regierung
http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/08/02/fukushima-japanischer-professor-belegt-inkompetenz-der-regierung/
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Updates Erdbeben, Tsunami, AKWs in Japan

Beitragvon Sausewind » Mittwoch 3. August 2011, 09:17

Trotz dass die Radioaktivitätswerte höher denn je sind in Fukushima ist die Abdeckung des Themas in den Medien sehr gering.
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 3. August 2011, 09:26

so ist das leider die katastrophen-nachrichten-karawane ist weiter gezogen und hat kein interesse mehr, denn mit solchen meldungen ist nun mal kein geld zu verdienen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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Beitragvon Valletta » Mittwoch 3. August 2011, 09:46

obgleich dort in Japan ein ganzen Land langsam vor die Hunde geht.
Richtig geht es los, wenn es die Kinder Krebs bekommen, was nur eine Frage der Zeit ist.
Ich kann verstehen dass der Professor der im Parlament sprach, gebebt hat vor Wut. Er weiß was kommt.
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Beitragvon Sausewind » Freitag 5. August 2011, 08:43

Jetzt will die japanische Regierung die Evakuierungszone aufheben.
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 9. August 2011, 14:46

GREENPEACE teilt mit, dass Fische 55km entfernt von Fukushima extrem mit Cäsium belastet sind:

http://www.houseofjapan.com/local/rad-cesium-found-in-fukushima-fish
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 11. August 2011, 19:53

Problem am Not-Kühlsystem von Philippsburg II

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2180/artid/14690662
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Beitragvon Kira » Freitag 12. August 2011, 10:31

Nordosten Japans
Neues Erdbeben der Stärke 6.0 in Japan - zwei Verletzte
12.08.2011, 11:24 Uhr 12.08.2011, 11:24 Uhr abendblatt.de
Bei einem Erdbeben in Japan wurden zwei Personen verletzt. Keine Schäden am AKW Fukushima. Tepco will Unglücksreaktor mit einem Zelt bedecken.

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1989369/Neues-Erdbeben-der-Staerke-6-0-in-Japan-zwei-Verletzte.html
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Ein Atomreaktor in Japan nimmt wieder vollen Betri

Beitragvon Clarissa » Mittwoch 17. August 2011, 16:39

Ein Atomreaktor in Japan nimmt wieder vollen Betrieb auf

AFP Meldung: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hNSVKLYfGUNMUkDLrNB85hWAd3-Q?docId=CNG.bf4eb472093b45c7abede13ba78e1f04.01


Erstmals nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die Regierung des Landes die Wiederaufnahme des wirtschaftlichen Betriebs eines Atomreaktors genehmigt. Reaktor 3 der Atomanlage Tomari auf der Nordinsel Hokkaido nahm wieder den vollen Betrieb auf, nachdem die Behörden dafür grünes Licht gegeben hatten, wie der Betreiber Hokkaido Electric Power (Hepco) mitteilte.

Der Reaktor war indes in den vergangen Monaten bereits gelaufen, offiziell allerdings nur für Tests. Er war von Januar an einer regulären Inspektion unterzogen und am 7. März wieder hochgefahren worden - vier Tage vor dem Erdbeben und dem Tsunami, welche die Katastrophe von Fukushima auslösten.

Seit der Katastrophe vom 11. März sind fast drei Viertel aller 54 japanischen Atomreaktoren nicht in Betrieb, die meisten von ihnen für Sicherheitschecks oder zur Wartung. Eine wachsende Zahl Japaner ist dagegen, die Anlagen wieder ans Netz zu nehmen, insbesondere in Gemeinden in der Umgebung der Anlagen.

Die Gouverneurin von Hokkaido, Harumi Takahashi, hatte nach Gesprächen mit Vertretern von vier Gemeinden in der Umgebung der Atomanlage erklärt, sie habe "keine Einwände" gegen eine Genehmigung der Rückkehr des Reaktors 3 von Tomari zum vollen wirtschaftlichen Betrieb. Daraufhin erließ das zuständige Wirtschaftsministerium ein entsprechendes Zertifikat. Die Behörden hatten vergangene Woche erklärt, dass der Reaktor alle Sicherheitstests bestanden habe.....

Bitte lest den kpl.Artikel unter o.g. Link
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 18. August 2011, 07:39

SpOn

"Ingenieure bekommen das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima nicht unter Kontrolle. Die Reinigung des radioaktiven Wassers in der Anlage dauert länger als gedacht. Vermutlich wird es bis nächstes Jahr dauern, die Temperatur im Kraftwerk auf unter 100 Grad zu kühlen..."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,780790,00.html#spRedirectedFrom=www
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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 18. August 2011, 07:41

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Beitragvon Sausewind » Donnerstag 18. August 2011, 08:05

taz

Strahlung nach Fukushima-Katastrophe
Japaner messen lieber selbst

Wie hoch ist die Strahlenbelastung durch die Atomkatastrophe? Immer mehr Japaner misstrauen ihrer Regierung. Und nehmen die Sache selbst in die Hand...

http://www.taz.de/t16/Strahlung-nach-Fukushima-Katastrophe/!76308/
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