DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

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Beitragvon Kaloo » Freitag 8. Juni 2012, 07:17

Die DGMCS schreibt erklärend auf ihrer Startseite:

"...und alle Fragen der Qualität der Leistungen professioneller Dienstleister, d.h.auch der Mängel im Medizinsystem. Dies gilt nicht nur für die Diagnose und Therapie von Krankheiten, sondern auch für Einzelgutachten und für Leitlinien. Der mündige Kassenpatient hat die freie Arztwahl und er kann sich deshalb bei erfahrenen Patienten sachkundig machen, welche Ärzte durch ihre Tätigkeit besondere Fachkenntnisse nachgewiesen haben. Wir sind jedoch weder für Mängel in der medizinischen Versorgung verantwortlich, noch können wir solche verhindern. Dies ist schon wegen der Anzahl der Akteure nicht wirksam möglich. Wir können nur in bundesweit bedeutsamen grundsätzlichen Fragen und in exemplarischen Einzelfällen eingreifen. Dies gilt entsprechend für die Integration der durch MCS Behinderten und das Antidiskriminierungsrecht.

Die Fortbildung der Ärzteschaft und die Qualitätssicherung der ärztlichen Leistungen sind primäre Aufgaben der Ärztekammern, der AWMF-Gesellschaften, der Universitäten, der Kassenärztlichen Vereinigungen und weiterer gesetzlich zuständiger Stellen. .."


http://www.dgmcs.de/index.php?main=home
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Beitragvon Twei » Montag 18. Juni 2012, 16:46

VHUE e.V. nun auch bei EsoWatch erwähnt
Die Gründung des VHUE e.V. erfolgte mit maßgeblicher Beteilung von dbu e.V. Mitgliedern,

siehe viewtopic.php?t=17896 .

Haben Umweltmediziner ein Interesse daran, Umwelterkrankte in ein esoterisches Umfeld zu locken...

...oder mit esoterischen Therapien bzw. Gerätschaften Betroffene scheinzubehandeln,...

... um somit die psychiatrischen Komponenten in den Praxisleitlinien zur Unterstützung zu verhelfen...

...als auch esoterische und andere zweifelhafte Placebo-"Therapieangebote" für eine unheilbare körperliche Erkrankung, in eine finanzielle Abrechnungsbarkeit zu rücken?


Ich bin maßlos schockiert über die eventuellen Hintergründe, die mit der Erstellung und Einführung der dbu-ll zusammenhängen könnten.

Die Ferne der dbu-Leitlinien zur WHO-Klassifizierung von MCS, CFS, EMS und SBS, lassen m.E. eine Anwendung als Diagnose- und Therapierichtlinie für jene Umwelterkrankungen auch nicht zu, was selbstredend durch das stetige Wirken der verantwortlichen dbu-Umweltmediziner bestätigt wird, siehe viewtopic.php?t=15759
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Beitragvon Alex » Samstag 23. Juni 2012, 13:30

Falls der dbu mittelfristig noch ernst genommen werden wil,
muss der dbu Vorstand schleunigst für Qualitätssicherung sorgen und
solche aus den eigenen Reihen fegen die sich der Esoterik oder Wunderheilern
verschrieben haben.
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Beitragvon mirijam » Samstag 23. Juni 2012, 20:58

Twei- Zitat:

"Haben Umweltmediziner ein Interesse daran, Umwelterkrankte in ein esoterisches Umfeld zu locken...

...oder mit esoterischen Therapien bzw. Gerätschaften Betroffene scheinzubehandeln,...

... um somit die psychiatrischen Komponenten in den Praxisleitlinien zur Unterstützung zu verhelfen..."


Allem Anschein nach- ja, man bastelt und werkelt auf Hochtouren daran herum.
mirijam
 

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Beitragvon Juliane » Mittwoch 18. Juli 2012, 18:16

Die Kolleginnen und Kollegen der Fachgesellschaften haben jetzt auf AWMF veröffentlicht:

Leitlinien-Detailansicht

Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden
Registernummer 051 - 001

Stand: 15.04.2012 , gültig bis 31.03.2017

Adressaten:
Die Leitlinie richtet sich an alle medizinischen Berufsgruppen, die mit der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden befasst sind, dabei v.a. an Ärztinnen/Ärzte; an behandlungsergänzende Fachberufsgruppen, dabei v.a. an Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten und Physiotherapeutinnen/ Physiotherapeuten; an Wissenschaftler, Verbände, Fachgesellschaften, Politiker und Ökonomen, die das Gesundheitswesen beraten und gestalten und nicht zuletzt an die Öffentlichkeit zur Information über gute diagnostische/therapeutische Vorgehensweisen.

Patientenzielgruppe:
Die Patientenzielgruppe dieser Leitlinie umfasst die in der Praxis aller medizinischen Disziplinen relativ große Gruppe von erwachsenen Patienten mit anhaltenden nicht-spezifischen, funktionellen bzw. somatoformen Körperbeschwerden. Kinder und Jugendliche, sowie Patienten mit klar definierten, hinreichend organisch begründeten Erkrankungen der jeweiligen Fachgebiete stellen keine Zielgruppen dar. Die neben der Behandlerleitlinie entstehende Patientenversion richtet sich direkt an diese Patientenzielgruppe und an ihre Angehörigen.

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-001.html


Verfügbare Dokumente
Langfassung der Leitlinie "Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden"
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitli ... 012-04.pdf


Leitlinienreport


http://www.awmf.org /uploads/tx_szleitlinien/051-001m_S3_Nicht-spezifische_funktionelle_somatoforme_Koerperbeschwerden_2012-04.pdf

Kitteltaschenversion

http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 012-04.pdf


Leitlinie für den Schreibtisch
http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 012-04.pdf

Praxistipps und Algorithmen

http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 012-04.pdf


Schlüsselempfehlungen
http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 012-04.pdf


Statements und Empfehlungen ohne Hintergrundkommentare und Quellen

http://www.awmf.org/fileadmin/user_uplo ... 012-04.pdf


Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
Visitenkarte
Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
Visitenkarte

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-001.html



Arbeitsgruppe Somatoforme Störungen
Leitung: PD Dr.med. Constanze Hausteiner-Wiehle, Prof. Dr.med. Peter Henningsen

http://www.mri.tum.de/kliniken/arbeitsg ... 3%B6rungen


Mitgearbeitet an der Leitlinie haben u. a.

Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) (Mandatsträgerin: Caroline Herr)
Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) (Mandatsträger: Dennis Nowak)

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) (Mandatsträger: Markus Herrmann)

http://www.funktionell.net
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 18. Juli 2012, 18:26

Seite 8

S3- Leitlinie „Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden" (051-001): Sämtliche Statements und Empfehlungen ohne Hintergrundkommentare und Quellen

Arbeits- und Umweltmedizin

Multiple Chemikalienunverträglichkeit (MCS)

Elektro-Hypersensitivität

Sick building syndrome

Amalgamüberempfindlichkeit

Beschwerden, die auf Expositionen mit Holzschutzmitteln, Lösungsmitteln, Insektiziden und Schwermetallen bezogen werden

Arbeitsplatzbezogene Schulter- und Rückenschmerzen


http://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Leitlinien/051_D-Ges_Psychosom_Med_u_aerztliche_Psychotherapie/051-001sta_S3_Nicht-spezifische_funktionelle_somatoforme_Koerperbeschwerden_2012-04.pdf
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 18. Juli 2012, 18:39

Keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen - Keiner hat die Absicht schwer kranke Vergiftungsopfer zu psychiatrisieren. Nun haben wir den Salat.
Und allen Leugnern zum Trotz, im ICD-10-GM 2018 ist MCS immer noch im Thesaurus unter T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Kira » Montag 20. August 2012, 11:45

veröffentlicht im Schattenblick 26. Juli 2012

http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fachmed/mz1um221.html
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Beitragvon Kira » Donnerstag 30. August 2012, 07:46

Projekt: Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie


Zur Information
Im Internet und insbes. MCS-Patientenforen wird die Leitlinie heiß diskutiert. Die Diskussion nimmt zunehmend unsachliche Ausmaße an.

Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Leitlinie zur MCS handelt. Wer ernsthaft an Informationen zur umweltmedizinischen Leitlinie interessiert ist oder Rückfragen zu unklaren Abschnitten der Leitlinie hat, kann uns gern eine email schreiben, wir werden uns bemühen, sie zügig zu beantworten (anke.bauer(at)fklnf.de oder dbu(at)dbu-online.de).

Wir bitten um Verständnis dafür, dass polemische oder tendenziöse Emails nicht beantwortet werden. Gleichfalls werden wir uns an derartigen Diskussionen nicht beteiligen.
An einem sachlichen Austausch mit Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Ärzten und Wissenschaftlern sind wir dagegen interessiert.

http://www.fklnf.de/projekte/umweltmedizin.html
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Beitragvon Clarissa » Donnerstag 30. August 2012, 08:25

An einem sachlichen Austausch mit Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Ärzten und Wissenschaftlern sind wir dagegen interessiert.

http://www.fklnf.de/projekte/umweltmedizin.html


Ach ja, wirklich? Glaube ich nicht, wenn man diese Leute auf den wissenschaftlichen Sachstand verweist, werden sie gleich wieder zickig und beharren auf ihrer Sichtweise die jedoch nicht bewiesen sind.
Und allen Leugnern zum Trotz, im ICD-10-GM 2018 ist MCS immer noch im Thesaurus unter T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 27. September 2012, 22:45

11. Umweltmedizinische Jahrstagung
Hamburg 2012

Freitag 19.10.12 von 09:00 – 13:00

Symposium I:

Umweltmedizin - Leitlinien

Dr. Anke Bauer

Praxisleitlinien für die kurative Umweltmedizin

Dr. Frank Bartram

Umweltmedizinische Anamnese – Was ist wichtig?

Lutz Höhne

UmweltZahnmedizinische Anamnese – Was ist wichtig?

- Diskussion -

Dr. Martin Klehmet

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Netzwerkbildung

Dr. Hans-Peter Donate

Abrechnung Umweltmedizinischer Leistungen

Dr. Peter Ohnorge

Wie sieht die Zukunft der Umweltmedizin aus?

Samstag 20.10.12 von 14:15 - 18:15


http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/umjt2012.pdf
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Beitragvon Kira » Freitag 12. Oktober 2012, 07:56

Die Menschen leiden nach Aussagen der Umweltmediziner an allergieähnlichen Symptomen wie Schnupfen, Asthma, Magenproblemen oder Hautjucken, aber auch an mentalen Störungen.
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/164838/index.html
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Beitragvon Janik » Freitag 12. Oktober 2012, 09:00

Ach ja,

"...leiden nach Aussagen der Umweltmediziner an allergieähnlichen Symptomen wie Schnupfen, Asthma, Magenproblemen oder Hautjucken, aber auch an mentalen Störungen."

Die deutschen Umweltmediziner können ja ihre nächste Kreuzfahrt nach Malaysia machen, da ist man auch schon weiter als hier.:


COVER STORY, 12 October 2012: Study: Indoor air quality poses possible health threat

... Related Illness refers to medically diagnosable diseases caused by building occupancy. The third category, Multiple Chemical Sensitivity refers to occupants who develop symptoms even with low levels of exposure.

Among the solutions discussed is the elimination of potential chemical sources followed by isolating the chemicals in a proper place away from heat. Discussions also suggested substituting materials which emit harmful chemicals with eco-friendly products.

Read more: COVER STORY: Study: Indoor air quality poses possible health threat - RED - New Straits Times http://www.nst.com.my/red/cover-story-study-indoor-air-quality-poses-possible-health-threat-1.155616#ixzz294MJpb8A
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Beitragvon Clarissa » Freitag 12. Oktober 2012, 09:19

Ja der Mai und der Müller, beides Spitzenkräfte, man haben die Ahnung, fragt sich nur wovon.
Und allen Leugnern zum Trotz, im ICD-10-GM 2018 ist MCS immer noch im Thesaurus unter T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Freitag 16. November 2012, 08:21

UMWELTMEDIZINISCHE BERATUNGSSTELLEN UND AMBULANZEN:


Fachkliniken Nordfriesland
Abteilung für Psychosomatik
Schwerpunkt Umweltmedizin
Renate Manske
Gammeltoft 10-12
25821 Riddorf/Breklum
Tel.: 04671-408-3800 und -3801
Fax: 04671-408-3809
E-Mail: renate.manske@fklnf.de


ÜBERSICHT | UMWELTMEDIZINISCHE BERATUNGSSTELLEN UND AMBULANZEN
Umweltmed Forsch Prax 16 (6) 410 – 412 (2011)
© ecomed Medizin, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Landsberg
Umweltmedizinische Beratungsstellen und Ambulanzen
Stand: 10. Oktober 2011

Umweltmed Forsch Prax 16 (6) 2011

http://www.ecomed-medizin.de/sj/pdf/ufp/beratungsstellen.pdf
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Beitragvon HC 77 » Freitag 16. November 2012, 13:42

Der Eintrag von Juliane ist für mich selbsterklärend.

Das Fachkrankenhaus Nordfriesland auf einer Liste mit Eikmann & Co.
Es schließt sich der Kreis, für mich jedenfalls.
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Beitragvon Kira » Sonntag 18. November 2012, 10:59

\"Die Ursachen der chronischer umweltmedizinischer Störungsbilder werden seit langem sehr kontrovers mit verhärteten Fronten diskutiert (Psychologie versus Toxikologie). Im Gegensatz zu dieser Kontroverse, gibt es mittlerweile deutliche Hinweise darauf, dass gerade das Zusammenwirken von Schadstoffen und körperlichen, sozialen und seelischen „Vulnerabilitätsfaktoren“ bei exponierten Bevölkerungsgruppen als Risikofaktor für die Entstehung und Erhaltung von chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen zu werten ist. Daher arbeiten wir mit einem \"Bio-Psycho-Sozialen Modell\" umweltmedizinischpsychosomatischer Störungsbilder (Bartram et al. 2011).\"
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf
und
viewtopic.php?t=6709
- Editiert von Kira am 18.11.2012, 11:00 -
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 18:38

"Bei jedem Giftproblem wiederholt sich das Gleiche: ein Verständnis von Wissenschaft, dass – spätestens (!) – seit den 80er Jahren überholt war, überzeugt die Laien: die Journalisten, die Techniker, die Juristen, ja auch die Betroffenen zu deren Schaden.

Wir wissen seit den 80er Jahren, dass chronische Intoxikationen keine spezifischen Symptome kennen. Solche als Nachweis zu verlangen, ist nichts anderes als den Opfern ihre Recht zu entziehen. Wir wissen auch seit der 80er Jahren, dass Einzelstoffbewertungen abwegig sind. Es sind nur sehr selten Einzelstoffe, die zu toxischen Nervenschäden, Hyperreagibilitäten, chronischer Müdigkeit u. ä. führen. Hier den Einzelstoffnachweis als Nachweis der Schädigung zu verlangen, ist ebenfalls Rechtsbruch:............

Wer den Kausalitätsnachweis vorab fordert, handelt ohnehin entgegen die Gesetze (Stichwort: Gefahrenabwehr). Wer einen Nachweis fordert, der die Wirkung eines oder gar jedes dieser Stoffe im konkreten Krankheitsfall “bewiesen” haben will, hat haarsträubende Vorstellungen von Toxikologie. Solcher Unfug hat den Charme von Beihilfe zur Körperverletzung.
Ein solches Wissenschaftsverständnis ist aber das übliche Leitbild und es wird auch von diversen Gutachtern gepflegt........

Diese Denkweise ist letztlich der Grund, warum so viele Menschen irreversibel erkranken. Diese Menschen werden meistens ruiniert. Für die Gesellschaft ist das aber keine Kostenersparnis."
http://www.blog.dr-merz.com/?p=267
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 18:40

Nachhilfeunterricht für die Autoren der Leitlinien:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gift

Als Gift (althochdeutsch Gabe) oder auch Giftstoff bezeichnet man einen Stoff, der Lebewesen über ihre Stoffwechselvorgänge oder durch Berührung oder Eindringen in den Körper (bereits in vergleichsweise geringer Dosis) einen Schaden zufügen kann. Ein allgemein in der Natur wirksamer schädlicher Stoff wird Umweltgift genannt.

Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von Giften, ihrer Wirkung und deren Behandlung beschäftigt, ist die Toxikologie. Sie befasst sich mit giftigen Stoffen und Stoffgemischen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, mit den biochemischen Mechanismen der Giftwirkung und deren quantitativen Aspekten.

Der durch ein Gift angerichtete Schaden kann in vorübergehender Beeinträchtigung, dauerhafter Schädigung oder Tod bestehen. Bei anhaltender schädigender Gifteinwirkung spricht man von chronischer Vergiftung, bei einer Gifteinwirkung, die umgehend zu einer Schädigung führt, von einer akuten Vergiftung.

Als Gefahrstoffe sind Gifte eingeteilt in sehr giftig und giftig sowie gesundheitsschädlich (früher mindergiftig)..........

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Begriffsklärung
1.1 Toxizität (Giftigkeit)
1.2 Abgrenzung des Begriffs Gift
1.3 Giftwirkung für den Menschen
1.4 Beispiele unterschiedlicher Giftwirkung
2 Einteilung von Giften
2.1 Giftstoff als Gefahrstoff
2.2 Juristische Definition
3 Beispiele einzelner Gifte des Menschen
4 Einzelnachweise
5 Literatur
6 Siehe auch
7 Weblinks
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 18:40

Und zur Erinnerung:
"Schadstoffe und Umweltmedizin –
diagnostische und therapeutische Ansätze"
http://www.mcs-cfs-initiative.de/jhv2002_binz.pdf


... davon will man aber nichts mehr wissen....
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Beitragvon Kira » Montag 19. November 2012, 18:40

Weiterer Nachhilfeunterricht:

http://www.wissen.de/lexikon/gift?keyword=Gifte
LEXIKON
Gift
lateinisch Venenum; Toxicum
jeder feste, gasförmige oder flüssige Stoff, der bei bestimmter Dosis im Körper Reizungen oder Schädigungen der Gewebe u.und Organe bewirkt, die zu Krankheit u.und Tod führen können. Praktisch wird sich allerdings jeder Stoff, der in genügend großer Menge zur Wirkung kommt, als G.Gift äußern; diese Wirkung ist von der Menge u.und der Empfindlichkeit des betroffenen Wesens abhängig. Man unterscheidet spezif.spezifischen Gifte nach der Art ihrer schädigenden Wirkung: Ätzgifte zerstören das Gewebe; betäubende Gifte wirken auf das Gehirn u.und seine Zentren; reizende u.und erregende Gifte steigern die Tätigkeit der Nerven, des Kreislaufs u.und des Stoffwechsels sowie die Verdauung; Blutgifte zersetzen das Blut. Gifte können von außen an oder in den Körper gelangen oder auch im Körper selbst entstehen durch Fehlleistungen des Stoffwechsels u.und Bildung giftiger Stoffwechselprodukte oder durch Tätigkeit von Krankheitserregern (Toxine).
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 28. November 2012, 18:29

Ausgabe: 09/2012

ZFA
Zeitschrift für Allgemeinmedizin
German Journal of Family Medicine

Ohnsorge P, Müller K, Bückendorf C-H, et al. Handeln statt Diskutieren: die Umweltmedizinische Praxisleitlinie. Z Allg Med 2012; 88: 268–277

http://www.online-zfa.de/page/146?pageDate=2012&categoryFilterId=10
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Beitragvon HC 77 » Mittwoch 28. November 2012, 18:34

Ausgabe: 09/2012
Ohnsorge P, Müller K, Bückendorf C-H, et al. Handeln statt Diskutieren: die Umweltmedizinische Praxisleitlinie. Z Allg Med 2012; 88: 268–277

ZITAT:

"Ich bin schockiert! Die DEGAM als Gralshüterin der allgemeinmedizinischen Evidenzbasierten Medizin, die stolz darauf ist prozentual die meisten S3-Leitlinien aller Fachgesellschaften bisher publiziert zu haben, druckt in ihrem Zentralorgan der Zeitschrift für Allgemeinmedizin eine „Leitlinie“ Umweltmedizin, die meilenweit von jeglicher Evidenzbasierten Medizin entfernt ist. Weder in der beschriebenen Methodik, noch im gesamten Artikel werden mir hier als Leser leitlinienwürdige Positionen angeboten. Die Quellen sind zum allergrößten Teil nicht bezogen auf Studien (geschweige denn RCTs), sondern auf reine Zusammenfassungen von Meinungen, noch dazu zu einem nicht geringen Teil von Artikeln der Autoren dieser „Leitlinie“ selber (20%). Wie die Autoren zu Ihrer Einschätzung kommen, ob der Evidenzgrad III oder IV oder V ist, bleibt mir verschlossen. Die Autoren schreiben, dass die Umweltmedizin eine junge Disziplin sei und erst im Jahr 1994 durch Weiss und Reuhl erstmalig beschrieben wurde. Dies ist nun aber auch schon 18 Jahre her. Auch bleiben die Autoren schuldig, wie Sie zu dem Ergebnis kommen, dass die Prävalenz umweltbedingter Erkrankungen 5% aller EU Bürger betrifft. In benannter Quelle ist jedenfalls nichts darüber zu finden. Diese Liste von Unzulänglichkeiten ließe sich problemlos fortführen."

http://www.online-zfa.de/page/146?pageDate=2012&categoryFilterId=10
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 24. Januar 2013, 07:15

Leitlinienautoren bei IGUMED;


Gleichberechtigter Vorstand
seit 2005v
Dr. med. Frank Bartram,
http://www.igumed.de

IGUMED Mitgliederliste

Dr. med. Peter Ohnsorge
Dr. med. Hans-Peter Donate
Prof. Dr. med. Wolfgang Huber
http://www.igumed.de
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Beitragvon hank » Donnerstag 24. Januar 2013, 16:38

@josef

Heute wie gestern lernen Schüler ab der Sekundarstufe im Biologieunterricht, dass der Organismus alle Stoffe,welche nicht gut für ihn sind, ausscheiden muß.
Wenn dies nicht funktioniert, werden bzw. sind wir krank.
In diesem Zusammenhang sind die Erkenntnisse von Paracelsus und seine Aussage "Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist" Lehrinhalte.

Paracelsus bezog dies auf alles - bei damals bekannten Giften jedoch NUR auf Behandlungsversuche erkrankter Menschen. Nach diesem Muster werden heute Wirkdosen von implizit stets schädlichen Medikamenten zur Krankheitsbehandlung ermittelt, welche für Gesunde gar nicht erst infragekommen.


Heute verdrehen Chemielobby und Behörden den Lehrsatz von Paracelsus durch Berufung auf ihn mit der Behauptung, es gäbe unbedenkliche Giftdosen.
- Ich wünsche mir, dass dieser Unfug mindestens von Umweltmedizinern öffentlich angeprangert wird.


Ein anschauliches Beispiel sind Sulfonylharnstoffe, bekannt als Diabetikermedikament und massenhaft versprüht als Herbizide in der Landwirtschaft.
Deren Wirkweise : je gesünder man ist, desto giftiger sind sie.



lg
Die "Dosis macht das Gift" gilt nur bei Substanzen, welche der Körper benötigt. Alles andere ist immer Gift und schädigt.
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Beitragvon Kira » Freitag 22. Februar 2013, 18:43

Neue Hompage der dbu
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Beitragvon Kira » Sonntag 24. Februar 2013, 09:44

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Beitragvon Kira » Sonntag 24. Februar 2013, 09:45

Warum eine Leitlinie .....Presseinformation
http://www.dbu-online.de/leitlinien/presseinfo.html
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Beitragvon Kira » Montag 25. Februar 2013, 08:10

Interessant ist das schon,
seit der neuen Hompage sind die ganzen vorherigen Links zu dbu nicht mehr aufrufbar.
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DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Twei » Montag 25. Februar 2013, 09:51

Aber an den Grundsätzen und Aussagen des dbu hat sich nichts geändert!

... Die beiden umweltmedizinischen Verbände haben sich nun mit anderen Autoren zu einer interdisziplinären Autorengruppe zusammengetan und stellen anlässlich des Internationalen Umweltmedizinischen Symposiums in Würzburg erstmals die „Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie“ dem Fachpublikum vor.

Die Leitlinie orientiere sich an der Realität in der Praxis der niedergelassenen Kollegen, so Bartram und Ohnsorge. Im Kern wird empfohlen, bei Verdachtsfällen sich nicht allein auf die üblichen Messwerte zu verlassen. Vielmehr müsse eine individuelle umweltmedizinische Bewertung und Diagnose anhand der gesamten langzeitigen Krankengeschichte, Laborbefunde und des Verlaufes durchgeführt werden. Die Leitlinie soll Grundlage der in Praxen, Ambulanzen und Kliniken umweltmedizinisch tätigen Ärzte sein.

Sie macht Handeln möglich, wo bisher nur diskutiert wurde.....
http://www.dbu-online.de/leitlinien/presseinfo.html

Ja - und das Handeln sieht dann so aus, dass man erst einmal zum Psychiater verwiesen wird, nach dem Motto "sowohl - als auch statt DU MUSST" und "Ursachenüberzeugung":

*Ursachenüberzeugungen* - viewtopic.php?t=17231

*boykottieren wir die Umweltmediziner* - viewtopic.php?t=16692

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Es gibt vielfältige Umwelterkrankungen. Einem Umwelterkrankten interessiert in erster Linie seine Haupterkrankung und nicht der Focus auf Neben- bzw. Begleiterkrankungen!

Für z.B. eine Multiple Chemikalien Sensibilität (MCS) gibt es einen bewährten preisgünstigen Test, der schon seit über 10 Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika, sowie in weiteren Nationen, preisgünstig und mit hoher Treffsicherheit angewendet wird und zwar der international anerkannte QEESI-Test:

*MCS Diagnostik mittels QEESI* - http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... d-prazise/


Darum stellt sich hier die Frage, warum der dbu sich nicht an den internationalen medizinischen Sachstand (auch der WHO) hält und lieber eine eigene „Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie“ herausbringt und mithilft signifikante Umwelterkrankungen zu verschleiern?

Für MCS-Erkrankte sowie andere Umwelterkrankte bedeutet dieses eine indirekte aber zwangshafte Tortur von teuren Untersuchungen und "sowohl- als auch" leidvolle psychiatrische Begutachtungen, die zudem dem Gesundheitssystem unnötiger Weise aufgedrückt werden.

Es verbirgt sich noch eine weitere Gefahr darin. Es wird dadurch symbioseartig zum Anraten von inadäquaten Therapien kommen, die womöglich mit indirektem Zwang, z.B. durch behördliche REHA-Maßnahmen, zu weiterem Leid für die Betroffenen führt; - DENN DIE URSÄCHLICHE KRANKHEIT BLEIBT DURCH "NEBENBETRACHTUNGEN" als auch "DANEBENBEHANDLUNGEN" UNTHERAPIERT und es wird demnach keine "LINDERUNG" erfahren sondern nur eine zusätzliche physische und psychische Belastung für den Patienten!
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Donnerstag 23. Mai 2013, 07:25

Donate-Umweltmedizin 2013 –eine Bilanz nach 20 Jahren
viewtopic.php?f=93&t=19531
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon shadow » Sonntag 8. September 2013, 18:05

AUSSCHREIBUNG EINES FORSCHUNGSPREISES FÜR KLINISCHE UMWELTMEDIZIN
Thema: „Diagnostik, Therapie und Epidemiologie von Multisystemerkrankungen“
...

http://www.dbu-online.de/fileadmin/reda ... spreis.pdf
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Freitag 18. Oktober 2013, 16:33

Mitschnitte der Vorträge "Interdisziplinäres Umweltmedizinisches Kompaktseminar -Von der Anamnese zur Therapie-" 24. bis 26. Februar 2012


http://www.dbu-online.de/fachwissen/kompaktseminar.html
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Montag 17. März 2014, 10:16

man sieh und staune :

Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH
viewtopic.php?f=91&t=6709
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Donnerstag 10. April 2014, 09:13

Vortrag von Dr. Peter Ohnsorge bei der Jahrestagung der dbu 2013
Brauchen wir die Fachrichtung "Klinische Umweltmedizin"?

http://www.dbu-online.de/fileadmin/reda ... edizin.pdf

weiter Vorträge von der Jahrestagung 2013 findet man hier http://www.dbu-online.de/fachwissen/jah ... raege.html
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Melville » Sonntag 20. April 2014, 21:40

man sieh und staune :

Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH
viewtopic.php?f=91&t=6709



Haargenau wie erwartet. Fühlt sich jetzt nicht so mancher aufrichtige Umweltmediziner benutzt und verbraten?
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Sonntag 1. Juni 2014, 08:50

Umwelt-Medizin-Gesellschaft, 27. Jahrgang, Ausgabe 2/2014

Klinische Umweltmedizin
PETER OHNSORGE, KURT E. MULLER, FRANK BARTRAM und HANS-PETER DONATE
Zusammenfassung

http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin ... 214o_z.pdf
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Leckermäulchen » Sonntag 1. Juni 2014, 11:04

Den letzten Satz in der Zusammenfassung verstehe ich überhaupt kein bisschen. Ist der etwa ernst gemeint? Wenn meine folgenden Gedanken dazu nachvollziehbar sind, ist das sicherlich eher ein schlechter Witz. Wie wirkt es auf das Renommee der Umweltärzte hierzulande? Wer soll das denn wieder in Ordnung bringen?

Welche jahrelange klinische Erfahrung hat denn welchen Erfolg bei der Betreuung Umwelterkrankter gezeitigt?
Wenn es umfangreiche spezifische Patientendaten in der Klinischen Umweltmedizin gibt, mit denen sie sich als effizienten Partner für die universitäre Lehre und Forschung sieht, wieso merkt denn der allergrößte Teil der Umweltkranken hierzulande das nicht am Gesundheitssystem? Oder bezieht sich die Effizienz auf andere dort interne Aspekte, also dass sie in chemieindustriefreundlicher Weise forschen und lehren, aber keinesfalls auf die tatsächliche praktische Behandlung und den menschenwürdigen Umgang mit den Umweltkranken, was sich mit Sicherheit vor allem in der Kostenübernahme von Behandlungen, Therapien und Hilfsmitteln zeigen müsste?

Wie soll man denn einem Umweltarzt argumentativ gegenübertreten, wenn die Fakten für die Industrie derart verdreht werden, von der man keinerlei Hilfe erwarten darf? Wenn der Arzt es besser weiß als er zugeben darf, wie weit darf man ihm dann vertrauen? Es ergeben sich Fragen über Fragen...
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Nachtigall » Donnerstag 18. September 2014, 08:42

shadow hat geschrieben:
AUSSCHREIBUNG EINES FORSCHUNGSPREISES FÜR KLINISCHE UMWELTMEDIZIN
Thema: „Diagnostik, Therapie und Epidemiologie von Multisystemerkrankungen“
...

http://www.dbu-online.de/fileadmin/reda ... spreis.pdf

was ist eigentlich hieraus geworden :?:
weiß jemand mehr ... neugierig frag ;)
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Sonntag 28. September 2014, 06:56

siehe auch

Neuer Online-Kurs „Klinische Umweltmedizin“ 2014 viewtopic.php?f=77&t=20910
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Montag 6. Oktober 2014, 06:50

Hat man das alles vergessen :?:

Umweltmedizin ist nicht gleich Umweltmedizin viewtopic.php?f=47&t=14985
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Dienstag 28. Oktober 2014, 09:09

siehe auch

14. Umweltmedizinische Jahrestagung 2015 viewtopic.php?f=91&t=19082&p=119710#p119710
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Sonntag 7. Dezember 2014, 10:26

zur Erinnerung
Interview: Christiane Tovar, Stand vom 08.02.2012
Sendung: Umweltgifte - Die unsichtbare Gefahr, 25.07.2012

Allergien und Umweltgifte


Sie sind in der Luft, im Wasser und in der Nahrung: Umweltgifte. Ob Weichmacher oder künstliche Düfte, PCB (Polychlorierte Biphenyle) oder Formaldehyd: All diesen Stoffen sind wir mehr oder weniger ausgesetzt. Experten warnen schon lange davor, dass dadurch immer mehr Allergien ausgelöst werden. Planet Wissen hat mit dem Umweltmediziner Dr. Kurt E. Müller gesprochen. Der Dermatologe sitzt im Vorstand des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenhang zwischen Umweltschadstoffen und Allergien.

Planet Wissen (PW): Was unterscheidet Umweltgifte von anderen Schadstoffen? ...


...
PW: In letzter Zeit liest man immer wieder von der multiplen Chemikalienunverträglichkeit. Dabei reagieren die Menschen auf viele unterschiedliche Chemikalien. Ist das tatsächlich eine ernstzunehmende Krankheit?

K.M.: Nichts wird derzeit so irrational behandelt wie dieses Thema. Es ist eine anerkannte Diagnose. Das ist wichtig, weil vielerorts so getan wird, als wäre diese Krankheit nur in esoterischen Zirkeln verbreitet. Erkannt wurde sie schon Anfang der 1950er Jahre in den USA.

Zwei wesentliche Eigenschaften sind beschrieben, die auch allgemein akzeptiert sind: Die erste ist, dass diese Patienten Chemikalien plötzlich nicht mehr vertragen, die sie zuvor gut vertragen haben und dass die Chemikalien in Dosierungen wirken, die zuvor keinen toxischen Effekt bei ihnen hatten. Die zweite ist, dass diese Reaktionen sich auf viele Chemikalien ausweiten, die miteinander gar nicht verwandt sein müssen. Daran kann man erkennen, dass diese Krankheit nicht durch eine Giftigkeit ausgelöst wird, denn dann hätten die Patienten schon von Anfang an darauf reagiert. Es handelt sich aber auch nicht um eine Allergie, auch das ist nachgewiesen.

Bei der multiplen Chemikalienunverträglichkeit haben wir es mit einer Erkrankung zu tun, bei der der Körper auf viele Chemikalien mit einer Abwehrreaktion reagiert. Die Folgen können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit sein. Je heftiger die Person erkrankt, umso größer ist die Zahl der Stoffe, auf die der Körper einen Entzündungsmechanismus entwickelt.

PW: Wie viele Menschen leiden unter dieser speziellen Form der Unverträglichkeit?

K.M.: Es gibt Hinweise, dass die multiple Chemikalienunverträglichkeit genauso häufig ist wie die klassischen Volkskrankheiten, also wie Diabetes oder Bluthochdruck. Das heißt, in Deutschland leiden etwa vier bis sechs Millionen Menschen darunter. Wir schätzen, dass rund 500.000 Menschen die schwerste Form dieser Krankheit haben. Diese Patienten können kaum noch vor die Tür gehen. Aber das sind Zahlen, die errechnet sind aus ausländischen Zahlen. Amerikanische Wissenschaftler geben für die Krankheit eine Häufigkeit von 15 Prozent in der Bevölkerung an.

Dass es bei uns keine gesicherten Zahlen gibt, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Chemieindustrie diese Krankheit nicht will. Es gab in den 90er Jahren in Berlin eine Sitzung mit Vertretern der Industrie, auf der diese erzwingen wollten, dass die Krankheit umbenannt wird, um das Wort Chemie herauszuhalten. Das ist aber gescheitert ....

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesu ... tgifte.jsp
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Mittwoch 17. Dezember 2014, 09:06

auch hiervon schon was gehört :?:


31. Oktober 2014

Es bleibt dabei: Leitlinien sind nicht rechtlich verbindlich

In seinem aktuellen Urteil vom 15.04.2014 bestätigt der Bundesgerichtshof (BGH) seine bisherige Rechtsprechung zur Frage der rechtlichen Verbindlichkeit von Leitlinien. „Handlungsanweisungen in Leitlinien ärztlicher Fachgremien oder Verbände dürfen nicht unbesehen mit dem medizinischen Standard gleichgesetzt werden. ... Leitlinien ersetzen kein Sachverständigengutachten. Zwar können sie im Einzelfall den medizinischen Standard für den Zeitpunkt ihres Erlasses zutreffend beschreiben; sie können aber auch Standards ärztlicher Behandlung fortentwickeln oder ihrerseits veralten.“

RA Torsten Nölling (Köln) erläutert in einem Beitrag in den "GMS Mitteilungen aus der AWMF" die rechtliche Einordnung von Leitlinien durch Oberlandesgerichte und durch den Bundesgerichtshof. Der Artikel ist erreichbar

als PDF-Datei unter:
http://www.e-gms.de/static/pdf/journals ... 000295.pdf

oder als HTML-Datei unter:
http://www.e-gms.de/static/de/journals/ ... 0295.shtml

http://www.awmf.org/die-awmf/awmf-aktue ... dlich.html

siehe auch viewtopic.php?f=91&t=21058
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Maus 22 » Donnerstag 18. Dezember 2014, 12:31

Kira, auch wenn es viele schon vermutet haben : "Du bist ein Schatz".
Ich könnte dich küssen.
Das Leitlinien nicht rechtlich bindend sind, war mir bis dato nicht bekannt. Ich bin immer davon ausgegangen, wenn in den Leitlinien (hier speziell Polyneuropathie) empfohlen wird, eine Nervenleitmessung (EMP) zu machen, muss dieses auch gemacht werden. Ich (Quecksilber vergiftet), reagiere extrem auf Metalle. Ich hatte so eine Angst, dass mit Metallnadeln in meinen Beinen und Armen herumgeprokelt wird und ich tagelang, wohlmöglich wochenlang, noch mit erheblichen Reaktionen rechnen musste. Der Gutachter, den ich wegen meines BG-Falles aufsuchte, erzählte ich nicht von meinen Ängsten. Aber zu meiner Verwunderung machte er auch keine Nervenleitmessung mit dem EMG sondern überprüfte meine Polyneuropathie mit Hilfe von anderen Gerätschaften.
Die BG erkennt nun dieses Gutachten nicht an, weil es nicht nach einem "Listenkonformen Krankheitsbild " erstellt worden ist. Die BG fordert ein EMG und mehrere EPUs (Elekrophysiologische Untersuchungen).

Ich habe also herumtelefoniert, das Internet durch forstet und Leute (vor allen Dingen meine Schwester) bekloppt gemacht, was 1. eine oder mehrere EPUs sind und 2. ob es Leitlinien für die Diagnose von Quecksilber Vergiftungen oder Polyneurophathie gibt und was in den Leitlinien steht.
Das ist nun alles hinfällig. Du hast das Urteil zu den Leitlinien gefunden und veröffentlich. Danke.
Siehe auch dazu: http://forum.csn-deutschland.de/viewtopic.php?f=79&t=21048
Maus 22
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Sonntag 25. Januar 2015, 10:30

aus
Lexikon der Psychiatriekritik

von Dr. Hans Ulrich Gresch


Psychosomatische Störungen


Prolog: Alles psychisch?

Ein Mensch zum Arzt, er hat dies oder das. Der Doktor untersucht ihn. Er sagt, er könne so recht nichts finden, was für dies oder das verantwortlich sei. Doch so schnell gibt er sich nicht geschlagen. Wenn der Arzt nicht mit bloßem Auge sehen oder mit den Händen ertasten kann, was dem Menschen fehlt, so ist er heutzutage noch lange nicht aufgeschmissen. Moderne medizinische Apparaturen und Labore helfen ihm herauszufinden, worunter sein Patient leidet und woran es liegt.

Allein, nicht immer. Der Mensch kommt zum zweiten Termin, um die Ergebnisse der aufwändigen Tests und Durchleuchtungen zu erfahren, doch der Doktor zuckt nur mit den Schultern, nichts gefunden! Der Mensch schaut ihn ratlos an. So etwas hat der Arzt nicht gern. Niemand soll ratlos seine Praxis verlassen, unter dies und das leidend - ratlos nach wie vor, ohne eine Erklärung seines misslichen Befindens - auch wenn der Doktor mit seinem kleinen Mediziner-Latinum am Ende ist.

Also rückt sich der Mediziner hinter seinem Schreibtisch zurecht, nimmt eine aufrechte, stramme Positur ein, blickt seinem Patienten zugleich milde und streng ins Auge und spricht also: Es könnte etwas Psychisches sein.

Dies wird und muss auch dem Patienten einleuchten:
•Wenn weder der erfahrener Arzt, noch die modernen Apparaturen und Labore Licht ins Dunkel von diesem oder jenem, was den Menschen plagt, zu bringen vermochten,
•was denn, wenn nicht der ureigentliche Mensch, also seine Psyche, sollten wohl dafür verantwortlich sein, dass es ihm schlecht geht.

Und der Doktor hat ja auch nicht ewig Zeit. Also, Mensch, nimm den schwarzen Peter und gib wenigstens bis zur Chronifizierung Ruhe!

Fakten und Fiktionen ...

http://lexikon.ppsk.de/lexikon/krankhei ... stoerungen
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Donnerstag 29. Januar 2015, 11:35

MCS ist eine organische Erkrankung die nach einer überstandenen Intoxikation zurückbleibt
- diesbezüglich hinkt man in Deutschland nach wie vor immer noch hinterher (siehe CULLEN, 1987 - heute: Konsenskriterien 1999 und Randolph William REA, 1992 )

"Definition Chemikalien-Sensitivität (MCS) – American Consensus", siehe unter - http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... der-praxis

Diagnostik von Chemikalien Sensitivität/ MCS in der Praxis http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... er-praxis/

Ärzteinformation http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf

Archiv der Kategorie ‘Dr. Tino Merz zu MCS & Umweltkrankheiten‘ http://www.csn-deutschland.de/blog/cate ... rankheiten

Aktuell wurde es erneut international bestätigt siehe

MCS: The RESOLUTION of ROME 15 JAN 2015
viewtopic.php?f=48&t=21088#p120492
Zuletzt geändert von Kira am Samstag 9. Mai 2015, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Sonntag 8. Februar 2015, 10:48

Kongress für menschliche Medizin
Update 2015

Biozentrum der Goethe Universität Frankfurt/Main

18./19. April 2015

Umwelt im 3.Millenium: Mehr Schaden als Nutzen?



Referenten u.a.

...
Dr. med. Kurt E. Müller Kempten
Schädigung biologischer Membranen durch Umweltgifte

Dr. med. Peter Ohnsorge Würzburg
Klinische Umweltmedizin – Evidenzbasierte Medizin, ein komplexer Prozess

Dr. med. Martin Klehmet Bremen
Belastungen aus der Zahnmedizin als Kausaltrigger für chronische Erkrankungen

http://www.dsgip.de/media/downloads/150 ... webneu.pdf

http://www.dsgip.de/allgemeines/menschl ... dizin.html
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon Kira » Montag 6. April 2015, 08:41

Hat man das alles so schnell vergessen :!:
oder weshalb praktiziert man hier das Gegenteil, in dem man umweltmedizinische Erkrankungen als Behandlungschwerpunkt in der Psychosomatik und Psychotherapie untergebracht hat :?:


NEUROTOXISCHE VERLETZUNGEN IN DER UMWELTMEDIZIN

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

....

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben:

1. Bei den umweltmedizinisch relevanten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um solche mit, neurotoxischen Eigenschaften. Durch viele der aufgeführten Schadstoffe wurde bereits im Einzelfall die Grenze neurotoxischer Effekte erreicht oder überschritten. Die Summe der insgesamt einwirkenden neurotoxischen Schadstoffe ist so hoch, dass relevante neurotoxische Effekte beim Menschen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, wahrscheinlich sind.

2. Als empfindlichste Personengruppen sind Feten, Säuglinge und Kleinkinder herauszustellen, da ihr Gehirn aufgrund einer unreifen Blutliquorschranke nur unzureichend gegenüber neurotoxischen Schadstoffen geschätzt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass durch die noch nicht abgeschlossene Enddifferenzierung des Zentralnervensystems eine besondere Empfindlichkeit gegenüber neurotoxischen Schadstoffen anzunehmen ist.

3. Unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung neurotoxischer Verletzungen sind noch sehr dürftig. Insbesondere funktionelle Störungen werden mit den verfügbaren Messtechniken kaum erfasst.

4. Es wäre wünschenswert, wenn sich Neurologen und Psychiater, Psychosomatiker und Neuropädiater intensiver in die Umweltmedizin einklinken und sich wissenschaftlich mit den Ein- und Auswirkungsmöglichkeiten neurotoxischer Schadstoffe auseinander setzen würden.

5. Bei den von uns durchgeführten Dokumentations- und Auswertungsarbeiten umweltmedizinischer Daten konnten genügend Anhaltspunkt dafür gewonnen werden, dass neurotoxische Einwirkungen für den Menschen relevant sind und dass die Aufhebung der Exposition oder sogar schon die Expositionsminderung gegenüber diesen Schadstoffen mit neurotoxischem Wirkungsprofil zu erheblichen Besserungen der durch diese Schadstoffe ausgelösten Gesundheitsstörungen führt.

6. Durch eine sorgfältige umweltmedizinische Anamnese, die bei neurologischen Untersuchungen leider keineswegs üblich ist, könnten die Expositionen gegenüber relevanten neurotoxischen Schadstoffen frühzeitig und mit einem geringen Kostenaufwand erfasst und dann auch abgestellt werden. Durch dieses Vorgehen ließen sich erhebliche Leiden für den Patienten und Kosten für das Gesundheitswesen abwenden. Der gegenwärtige Trend, neurotoxische Schadstoffeinwirkungen zu ignorieren und auch belastete Patienten primär der Psychosomatik und Psychiatrie zuzuführen, halten wir grundsätzlich für falsch oder sogar für einen Kunstfehler.




...
© 2005 Webmaster xgmail Letzte Änderung: 06/13/2010 01:47:21

http://www.buergerinitiative-duisburg.d ... zungen.htm



Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen:
Umweltmedizin oder Psychosomatik
....
Autor: A.Bauer, E. Schwarz, U.Martens

Institut: Fachkrankenhaus Nordfriesland, Bredstedt...

... Schlussfolgerung: Im Vergleich mit Gesunden waren MCS-Patienten gesundheitlich stark beeinträchtigt, MCS-Patienten unterschieden sich hinsichtlich ihrer Symptomatik signifikant von einer psychosomatischen Vergleichsgruppe. Neuropsychologische Symptome allein sind dagegen zur Unterscheidung der Gruppen ungeeignet, dies kann zu Fehldiagnosen führen ....



PDF Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen ... - ZfA
von A Bauer - ‎2007

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 7451,d.d2s

siehe auch
Neurotoxizität viewtopic.php?f=93&t=21288
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Re: DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

Beitragvon shadow » Dienstag 19. Mai 2015, 16:59

:o


...
* Zur Erläuterung: Der UMG Verlag beendet zum 31.12.2015 seine Tätigkeit, die GmbH wird zur Jahresmitte 2016 aufgelöst.
Die Weiterführung der umwelt-medizin-gesellschaft ab 2016 ist zurzeit noch in der Vorbereitung und wird hier zu gegebener Zeit mitgeteilt.



http://www.umg-verlag.de




news ...... news ...... news ...... news ...... news

In eigener Sache:
Leider können wir Ihnen ab 2015 unseren Service "Umweltmedizinische News" nicht weiter anbieten. Persönliche und finanzielle Begrenzungen erfordern leider diesen Schritt.
Wir bedanken uns für Ihre treue Gefolgschaft. Die bisherigen Meldungen werden bis auf
weiteres zur Ihrer Verfügung bleiben. ...


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