UBA Update zu MCS

UBA Update zu MCS

Beitragvon Alex » Sonntag 24. Juni 2012, 14:59

Das UBA - Umweltbundesamt hat den Eintrag zu MCS "geupdatet".
Eine Anbindung an den aktuellen wissenschaftlichen SAchstand vermisst man jedoch.
Das UBA verweist auf die universitären Umweltambulanzen:

"...mit Möglichkeit der interdisziplinären Abklärung der Symptome, um so eine optimale Betreuung zu gewährleisten."

Der Witz ist, es gibt keine Umweltambulanz die MCS Kranken eine Therapie oder medizinische Behandlung anbietet:

Zitat:


"Gesundheit und Umwelthygiene
Umweltmedizin
Letzte Änderung: 15.05.2012

Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS)

....Zusammenfassend konnten die insgesamt drei durchgeführten Studien keine wissenschaftlich begründbaren Mechanismen zur Krankheitsentstehung von MCS aufzeigen. Insbesondere wurde kein Zusammenhang mit einer Chemikalienbelastung nachgewiesen. Es bleibt unklar, ob es sich bei MCS um eine eigenständige Krankheit handelt. Deutlich ist, dass psychosomatische und -soziale Faktoren eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entstehung der Krankheitssymptome spielen.

Alles in allem handelt es sich bei MCS jedoch häufig um einen umfassenden Symptomenkomplex, unter dem die Betroffenen häufig stark leiden. Das UBA empfiehlt deshalb die Anbindung der Patientinnen und Patienten an eine umweltmedizinische Ambulanz (Zusammenstellung in der Zeitschrift „Umweltmedizin in Forschung und Praxis“ PDF / 32 KB) mit Möglichkeit der interdisziplinären Abklärung der Symptome, um so eine optimale Betreuung zu gewährleisten."

http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... in/mcs.htm
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 24. Juni 2012, 15:21

Weiteres Zitat aus dem o.g. "Update":

"... Im Auftrag des Umweltbundesamtes koordinierte das Robert Koch-Institut mehrere Studien zum MCS-Syndrom:

Die in mehreren Zentren durchgeführte Studie zum MCS-Syndrom, bestehend aus drei Forschungsprojekten, wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchgeführt und im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit mit Mitteln aus dem Umweltforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert. Vom Robert Koch-Institut (RKI) koordiniert, beteiligten sich an den Projekten die umweltmedizinischen Ambulanzen der Universitäten zu Aachen, Berlin/Charité, Freiburg, Gießen und München/Ludwig-Maximilians-Universität sowie des Fachkrankenhauses in Bredstedt.

Die Ergebnisse wurden in einem Fachgespräch, an dem die an der Studie beteiligten Kreise und Betroffene teilnahmen, diskutiert.
..."

http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... in/mcs.htm


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Beitragvon mirijam » Sonntag 24. Juni 2012, 18:07

Zitat (s. Post von Alex):

"Deutlich ist, dass psychosomatische und -soziale Faktoren eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entstehung der Krankheitssymptome spielen."

Und wie erwartet (ich hätte wirklich ohne auch nur einen Moment zu zögern gewettet und ordentlich gewinnen können, dass sie damit kommen), also wie erwartet:

Auch hier das Biopsycho-soziale Modell!


Ich frage mich, wofür wir noch Steuern zahlen. Um verschaukelt zu werden?
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Beitragvon mirijam » Sonntag 24. Juni 2012, 18:13

Und wenn wir sie nicht mehr bezahlen können, weil unsere Gesundheit dank der unglaublichen "Arbeit" der von uns durchgefütterten Sesselpupser es nicht mehr zulässt, dann werden sicher die Chemiecocktailmischer sie mit ein paar speziellen Cocktails versorgen.
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Beitragvon mirijam » Sonntag 24. Juni 2012, 18:14

Und dann kann die Erde sich endlich regenerieren, denn Dummschwätzer können nicht arbeiten.
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Beitragvon Juliane » Montag 25. Juni 2012, 07:15

RKI Kommission Umweltmedizin neu berufen

viewtopic.php?t=17625


Vertreter des Umweltbundesamtes

Name Institution
Andre Conrad
FG II 1.6 Expositionsschätzung, gesundheitsbezogene Indikationen
Dr. Andreas Gies


Leiter der Abteilung II.1 Umwelthygiene
Dr. Wolfgang Straff
Leiter des Fachgebiets II 1.5 Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung

Dr. Anett Neumann
FG II 1.5 Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung



http://www.rki.de/DE/Content/Kommission ... _node.html
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Beitragvon Amazone » Montag 25. Juni 2012, 08:32

Das UBA sucht eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter/in für das Fachgebiet II 1.5 "Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung". Man höre und staune, vorzugsweise soll man ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Humanmedizin oder der Psychologie haben!

http://www.umweltdaten.de/service/stell ... /5II12.pdf
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Beitragvon mirijam » Montag 25. Juni 2012, 22:58

Zitat aus dem 1. Post von Alex (s. o.):

"...mit Möglichkeit der interdisziplinären Abklärung der Symptome, um so eine optimale Betreuung zu gewährleisten."

und weiter

"...dass psychosomatische und -soziale Faktoren eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entstehung der Krankheitssymptome spielen."


Wenn man die umfangreiche wissenschaftliche Forschung zu MCS und anderen Umweltkrankheiten kennt, kommt einem das ganze Psycho-Geschwätz recht grotesk und abartig vor.

"Optimale Betreuung"? Man müsste doch wirklich von allen guten Geistern verlassen sein, die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
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Beitragvon Juliane » Montag 25. Juni 2012, 23:18

Aber immerhin suchen sie jetzt Jemand der Englisch lesen kann und sogar mit dem Computer umgehen.....




Ihr Profil:

sehr gute englische Sprachkenntnisse
gute IT-Kenntnisse, insbesondere im Umgang mit den Mircosoft-Office-Programmen

http://www.umweltdaten.de/service/stell ... /5II12.pdf


Vielleicht hat das UBA gemerkt:


Ärzte vom globalen Wissenspool abgeschnitten

viewtopic.php?t=15865
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Beitragvon mirijam » Dienstag 26. Juni 2012, 00:05

Ich schlage vor, das UBA in UPA (Umweltpsychoamt) oder PBA (Psychobundesamt) umzubenennen, da es nach ihrer subjektiven Meinung nur psychische Probleme und keine Umweltprobleme gibt.

Bezahlt werden sollen sie dann nur nach Leistungskriterien. Und zwar werden sie in Psychotherapie umgeschult und bekommen nur dann Geld, wenn sie es geschafft haben, einen Umweltkranken mit Psychotherapie zu heilen.

Wäre das nicht eine wirtschaftliche Lösung des Problems? Man bedenke die sich unaufhaltsam und kontinuierlich zu einem riesigen Mount Everest auftürmenden Schulden Deutschlands im Rahmen des Euro-Rettungsspektakels.

Also Sparmaßnahmen wären dringend notwendig, nicht wahr.

- Editiert von mirijam am 26.06.2012, 00:08 -
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Beitragvon mirijam » Dienstag 26. Juni 2012, 21:15

MCS ist nach offiziellem wissenschaftlichen Stand als organische Krankheit anerkannt. Das Psycho-Gesülze ist reiner Bluff.


Die harten Fakten


Zitat:

"Objektivierung von MCS, Version 4/2007 Dr. Tino Merz

Anerkennung von MCS in Gerichtsverfahren und der öffentlichen Meinung . . . .

MCS IST ANERKANNT . . . . . . durch höchste wissenschaftliche Autorität und zwar seit 1994 . . . nur weiß das (in Deutschland) keiner. Deshalb können die Patienten diffamiert werden und die Prozesse gehen verloren.


Ziel des Papers . . .
... ist auf die Anerkennung von MCS durch höchste wissenschaftliche Autoritäten hinzuweisen.

Ausgerechnet diese Aussagen, denen nicht widersprochen werden kann, blieben bisher in der Debatte unbeachtet. Dies will der Text korrigieren.

Die Literatur zu MCS ist immens und über ein halbes Jahrhundert alt. Es gilt also die entscheidenden Informationen herauszusuchen.

Leitfaden ist die rechtliche Wirksamkeit.

Die Informationen, auf die es entscheidend ankommt, nennen die Juristen „Stand der Wissenschaft“.

Dabei ist nicht der aktuelle Stand gemeint, sondern der „anerkannte“ Fundus desgesicherten Wissens - deshalb die Orientierung an höchsten Autoritäten.


Die wissenschaftliche Realität

Bevor der „Ökochonder“ durch die Ärztezeitung 1995 erfunden wurde, hatte die WHO MCS in den internationalen Diagnosekriterien (ICD-10) bereits den „Verletzungen“ und immunologischen Erkrankungen zugeordnet.

Demnach

ist MCS

spätestens seit 1994

als organische Erkrankung anerkannt. (!!!!!!!!!)


Die Psychodiskussion hätte also nach anerkanntem Stand der Wissenschaft gar nicht stattfinden dürfen, denn die Sache war wissenschaftlich bereits entschieden und zwar endgültig.

Dies nutzten aber bisher weder die Kläger noch die Diskutanten, mit den allseits beklagten Folgen.

Der „Stand der Wissenschaft“ ist das rechtlich alles Entscheidende. Ihn zu ignorieren ist in Rechtsverfahren tödlich.

Um Missverständnissen zuvor zu kommen, sei darauf hingewiesen,

dass der Stand der Wissenschaft nicht mit dem Stand des wissenschaftlichen Diskurses verwechselt werden darf."


Mittlerweile ist MSC ausreichend erforscht

und durch Konsens-Kriterien – erstmals definiert durch Cullen 19871 – gerichtsfest definiert.


Jene Auffassung vom Stand der Wissenschaft, MCS sei unerforscht, stammt von bestimmten Gutachtern, die das Rad erfolgreich weit zurückgedreht haben.

Nur wenn man die Vorstellung eines Wissenschaftsstreites aufrechterhält, kann die Psychothese gedeihen."




Den ganzen Text vom Experten Dr. Tino Merz zum lesen, ausdrucken und weiter verbreiten hier:

http://www.csn-deutschland.de/PDF/merz_mcs_stategie.pdf
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Dienstag 26. Juni 2012, 21:56

Kommentar von Dr. Tino Merz zur Klärung der Problematik:


Zitat Dr. Merz im CSN-Blog über den Erlanger Fake:


"Ich will das nutzten, den Sachverhalt vertieft zu erklären.

Wenn Sie “bisher keinen Schutz” verspürt haben, so liegt das daran, dass vielfach in Deutschland ganz allgemein der “allgemein anerkannte Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis” nicht bekannt ist.

MCS ist anerkannt und zwar als schwere organische Erkrankung, aber gewisse Experten verbreiten den Eindruck, es müsse erst noch erforscht werden (die Psychothese ist nur eine Hilfs- oder Stützthese).

Rechtlich verheerend ist vor allem die Demontage des “Standes der Wissenschaft”.

Die hat so hervoragend geklappt (ein Geniestreich war der Erlanger Fake), dass die Umweltmediziner dies glauben und die Mehrheit der SHG’s auch. Damit haben sie schon verloren.

Der Stand der Wissenschaft ist ein Rechtsbegriff. Man kann nichts Falscheres machen, als in Gutachten mit neuester Literatur auffahren. Denn das erweckt den Eindruck, als sei der wissenschaftliche Diskurs noch nicht abgeschlossen. Das machen die umweltmedizinischen Gutachten durch die Bank. Ihnen fehlt die rechtliche Grundlage.

Da von der Klägerseite von vorn herein – Mandantschaft, Anwalt und Gutachter – die Sache falsch angefasst wird, müssen sie sich nicht wundern.

Der Rechtsstaat ist in Ordung, mit der Verdrehung des Standes der Wissenschaft haben die “Experten” aber Verfassung und Gesetz unterlaufen. Das wird solange weitergehen, solange dieser Missstand von den Betroffenen und ihrer Helfer nicht benannt wird. Da hilft keine Moral.

Der Rechtsstaat funktioniert nur, wenn jeder seinen Teil tut. Für Gerechtigkeit ist er nicht zuständig (vgl. “Recht bekommen” auf meiner website)."


Kommentar siehe hier:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... ment-14029


Artikel hier:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... nger-fake/
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Dienstag 26. Juni 2012, 22:30

Nochmals hervorgehoben zum besseren Einprägen:

Dr. Merz- Zitat

"MCS ist anerkannt und zwar als schwere organische Erkrankung,

aber gewisse Experten verbreiten den Eindruck, es müsse erst noch erforscht werden (die Psychothese ist nur eine Hilfs- oder Stützthese).

Rechtlich verheerend ist vor allem die Demontage des “Standes der Wissenschaft”.

Der Rechtsstaat ist in Ordung,

mit der Verdrehung des Standes der Wissenschaft haben die “Experten” aber Verfassung und Gesetz unterlaufen.

Das wird solange weitergehen, solange dieser Missstand von den Betroffenen und ihrer Helfer nicht benannt wird."


Siehe hier:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... ment-14029


Na, alles klar?
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Beitragvon Janik » Montag 8. Oktober 2012, 19:24

Die jüngsten Veröffentlichungen des UBA zu MCS sind von 2005

http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... ex.htm#mcs
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UBA Update zu MCS

Beitragvon Amazone » Montag 8. Oktober 2012, 23:50

Sorry, Janik, aber da lese ich als letztes Änderungsdatum 15.05.2012

http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... in/mcs.htm
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UBA Update zu MCS

Beitragvon Janik » Dienstag 9. Oktober 2012, 08:58

Das war keine Veröffentlichung sondern lediglich eine Änderung in diesem kleinen Text der nicht dem aktuellen, wissenschaftlichen Sachstand entspricht.
Nichts Neues vom UBA zu MCS.
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Montag 12. August 2013, 18:45

Nichts Neues bei UBA :shock:
Gesundheit und Umwelthygiene
Umweltmedizin
Letzte Änderung: 15.05.2012


http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... /index.htm

Letzte Änderung: 15.05.2012
Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS)


http://www.umweltbundesamt.de/gesundhei ... in/mcs.htm
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Definition - MCS - beim UBA

Beitragvon Kira » Samstag 26. Oktober 2013, 12:17

so definiert das Bundesumweltamt "Multiple Chemikaliensensibilität"

30.07.2013
Als „Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit” (MCS) wird ein Beschwerdekomplex aus Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, psychischen Beeinträchtigungen und Störungen verschiedener Organsysteme bezeichnet. Diese Symptome werden von den betroffenen Personen mit einem Kontakt gegenüber Chemikalien unterschiedlicher Art in Verbindung gebracht. ...

... Eine klare und allgemein anerkannte Definition, welche Symptome zu MCS gehören, und gesicherte Kenntnisse, welche Ursachen dafür verantwortlich sind, existieren bisher nicht.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes koordinierte das Robert Koch-Institut mehrere Studien zum MCS-Syndrom: ...

... Zusammenfassend konnten die insgesamt drei durchgeführten Studien keine wissenschaftlich begründbaren Mechanismen zur Krankheitsentstehung von MCS aufzeigen. Insbesondere wurde kein Zusammenhang mit einer Chemikalienbelastung nachgewiesen. Es bleibt unklar, ob es sich bei MCS um eine eigenständige Krankheit handelt. Deutlich ist, dass psychosomatische und -soziale Faktoren eine nicht unbedeutende Rolle bei der Entstehung der Krankheitssymptome spielen....


...Das UBA empfiehlt deshalb die Anbindung der Patientinnen und Patienten an eine umweltmedizinische Ambulanz (Zusammenstellung in der Zeitschrift „Umweltmedizin in Forschung und Praxis“) mit Möglichkeit der interdisziplinären Abklärung der Symptome, um so eine optimale Betreuung zu gewährleisten. ...

http://www.umweltbundesamt.de/themen/ge ... sibilitaet
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon PappaJo » Sonntag 27. Oktober 2013, 11:10

Bundesumweltamt...echt ohne Worte! :evil:
Ach ja, wer da mal hin will wird "unser" Bundesumweltamt leicht finden! Einfach nach dem Hinweisschild folgen: http://primatis.de/wp-content/uploads/2 ... -affen.jpg :lol: :lol: :lol:
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Sonntag 27. Oktober 2013, 13:30

unter Organisation findet man alle Ansprechpartner der UBA
http://www.umweltbundesamt.de/das-uba/w ... ganisation

Die Fachrichtung Umweltmedizin will dem Auftreten von umweltbezogenen Beschwerden und Erkrankungen des Menschen vorbeugen. Die Ursache der Leiden ist nicht immer gleich zu erkennen. Diagnose und Therapie bedürfen oft fachrichtungsübergreifender Zusammenarbeit und Erfahrung. ...

Umso wichtiger ist die Anbindung dieser Patientinnen und Patienten an spezielle umweltmedizinische Zentren (Zusammenstellung in der Zeitschrift „Umweltmedizin in Forschung und Praxis"), die durch ihren breitgefächerten fachlichen interdisziplinären Ansatz und ihre Erfahrung auf dem Gebiet der Umweltmedizin mit höherer Wahrscheinlichkeit zur Diagnosefindung und Therapie beitragen können....

http://www.umweltbundesamt.de/themen/ge ... eltmedizin

hier findet man die speziellen umweltmedizinische Zentren
http://www.ecomed-medizin.de/sj/pdf/ufp ... tellen.pdf

und zu den "Risiken &Nebenwirkungen Umweltmed. Beratung" siehe viewtopic.php?f=91&t=9546#p47908
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Re: Definition - MCS - beim UBA

Beitragvon Nachtigall » Sonntag 11. Mai 2014, 18:10

Mit Datum vom 28.03.2014 aktualisiert , jedoch der Text ist gleich geblieben :!:

Das Bundesumweltamt zu "Multiple Chemikaliensensibilität"

http://www.umweltbundesamt.de/themen/ge ... sibilitaet
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Galaxie » Samstag 17. Mai 2014, 13:41

;)

Wie immer ein bezwecktes vorgehen und kriminell besonders gegenüber den MCS Erkrankten und hinzu kommt das Wissenschaftler und Ärzte gar nicht ernst genommen und damit bloss gestellt sind durch das UBA.

LG
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Dienstag 30. September 2014, 09:36

23.07.2014
Vielfalt an Noxen - Vielfalt an Untersuchungen

Der neue Umwelt-Survey

Beitrag von Frau Christine Schulz und Frau Marike Kolossa-Gehring, Projektteam Umweltbundesamt, präsentiert auf der GHUP-Jahrestagung 2014.

http://www.ghup.de/index.epl

PDF http://ghup.de/jahrestagung/Schulz_Ch_U ... _Koeln.pdf
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Samstag 25. Oktober 2014, 07:38

24.10.2014

Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte

Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte bewertet Verunreinigungen der Innenraumluft und setzt bundeseinheitliche Richtwerte fest. ...


http://www.umweltbundesamt.de/themen/ge ... richtwerte
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Donnerstag 20. November 2014, 08:27

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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Sonntag 25. Januar 2015, 11:27

aus
Lexikon der Psychiatriekritik

von Dr. Hans Ulrich Gresch


Psychosomatische Störungen


Prolog: Alles psychisch?

Ein Mensch zum Arzt, er hat dies oder das. Der Doktor untersucht ihn. Er sagt, er könne so recht nichts finden, was für dies oder das verantwortlich sei. Doch so schnell gibt er sich nicht geschlagen. Wenn der Arzt nicht mit bloßem Auge sehen oder mit den Händen ertasten kann, was dem Menschen fehlt, so ist er heutzutage noch lange nicht aufgeschmissen. Moderne medizinische Apparaturen und Labore helfen ihm herauszufinden, worunter sein Patient leidet und woran es liegt.

Allein, nicht immer. Der Mensch kommt zum zweiten Termin, um die Ergebnisse der aufwändigen Tests und Durchleuchtungen zu erfahren, doch der Doktor zuckt nur mit den Schultern, nichts gefunden! Der Mensch schaut ihn ratlos an. So etwas hat der Arzt nicht gern. Niemand soll ratlos seine Praxis verlassen, unter dies und das leidend - ratlos nach wie vor, ohne eine Erklärung seines misslichen Befindens - auch wenn der Doktor mit seinem kleinen Mediziner-Latinum am Ende ist.

Also rückt sich der Mediziner hinter seinem Schreibtisch zurecht, nimmt eine aufrechte, stramme Positur ein, blickt seinem Patienten zugleich milde und streng ins Auge und spricht also: Es könnte etwas Psychisches sein.

Dies wird und muss auch dem Patienten einleuchten:
•Wenn weder der erfahrener Arzt, noch die modernen Apparaturen und Labore Licht ins Dunkel von diesem oder jenem, was den Menschen plagt, zu bringen vermochten,
•was denn, wenn nicht der ureigentliche Mensch, also seine Psyche, sollten wohl dafür verantwortlich sein, dass es ihm schlecht geht.

Und der Doktor hat ja auch nicht ewig Zeit. Also, Mensch, nimm den schwarzen Peter und gib wenigstens bis zur Chronifizierung Ruhe!

Fakten und Fiktionen ...

http://lexikon.ppsk.de/lexikon/krankhei ... stoerungen
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Donnerstag 29. Januar 2015, 12:36

MCS ist eine organische Erkrankung die nach einer überstandenen Intoxikation zurückbleibt
- diesbezüglich hinkt man in Deutschland nach wie vor immer noch hinterher (siehe CULLEN, 1987 - heute: Konsenskriterien 1999 und Randolph William REA, 1992 )

"Definition Chemikalien-Sensitivität (MCS) – American Consensus", siehe unter - http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... der-praxis

Diagnostik von Chemikalien Sensitivität/ MCS in der Praxis http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... er-praxis/

Ärzteinformation http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf

Archiv der Kategorie ‘Dr. Tino Merz zu MCS & Umweltkrankheiten‘ http://www.csn-deutschland.de/blog/cate ... rankheiten

Aktuell wurde es erneut international bestätigt siehe

MCS: The RESOLUTION of ROME 15 JAN 2015
viewtopic.php?f=48&t=21088#p120492
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Re: UBA Update zu MCS

Beitragvon Kira » Montag 16. Januar 2017, 13:37

Man ignoriert aktuell weiterhin den "internationalen" Stand der Wissenschaft und beruft sich nur auf D.Eis , Eikmann und Co


Multiple Chemikaliensensibilität

Als „Multiple Chemikaliensensibilität” (MCS) wird ein Beschwerdekomplex bezeichnet, bei dem Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Symptome des Magen-Darm-Traktes und weitere Störungen verschiedener Organsysteme auftreten können.


 14.12.2016 


Die auftretenden Symptome werden von den betroffenen Personen mit einem Kontakt gegenüber verschiedenen Chemikalien und Umweltbelastungen (Umweltnoxen) in Verbindung gebracht, wobei schon sehr geringe Konzentrationen, bei denen andere Menschen keine gesundheitlichen Schwierigkeiten haben, zu Beschwerden führen. Eine allgemein anerkannte Definition, welche Symptome zu MCS gehören, und gesicherte Kenntnisse, welche umweltbedingten Ursachen dafür verantwortlich sind, existieren bisher nicht.

Nach den Konsensus-Kriterien (Bartha et al., 1999) zeichnet sich die MCS dadurch aus, dass
1.die Symptome bei erneuter chemischer Exposition reproduzierbar sind,
2.der Zustand der Betroffenen chronisch ist,
3.die Symptome durch niedrige Dosen ausgelöst werden, die vormals von der betroffenen Person toleriert wurden oder von anderen im Allgemeinen toleriert werden,
4.die Symptome nachlassen oder aufhören, wenn die chemischen Auslöser gemieden werden,
5.verschiedene, chemisch nicht verwandte Stoffe die Symptome auslösen,
6.mehrere Organe bzw. Organsysteme einer Person beteiligt sind.

Zur Entstehung von MCS wurden verschiedenste Mechanismen vorgeschlagen, die sich grob Störungen von immunologischen bzw. allergischen Prozessen, Änderungen der Funktion des Nervensystems, Veränderungen von biochemischen Prozessen oder Veränderungen von psychologischen bzw. neurobehavioralen Funktionen zuordnen lassen (Winder, 2002). Bis heute ist jedoch nicht geklärt ob, und wenn ja, welche Mechanismen an der Entstehung von MCS beteiligt sind.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes koordinierte das Robert Koch-Institut mehrere Studien zum MCS-Syndrom. Zusammenfassend konnten die insgesamt drei durchgeführten Studien keine wissenschaftlich begründbaren Mechanismen zur Krankheitsentstehung von MCS aufzeigen (Eis et al., 2008). Es bleibt weiterhin unklar, ob es sich bei MCS um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt. Deutlich ist, dass psychosomatische Belastungen häufig gemeinsam mit den MCS-Beschwerden auftreten. Allerdings ist ungewiss, ob im Falle einer solchen Komorbidität, die MCS-Symptome die Ursache oder die Folge psychosomatischer Beschwerden sind.

Die persönlichen Folgen von MCS sind – ebenso wie das Beschwerdebild – vielfältig. Betroffene berichten unter anderem über Einschränkungen der Lebensqualität und der Leistungsfähigkeit und sehen sich oft nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben. Auch das Erledigen alltäglicher Arbeiten sowie die sozialen Kontakte mit Freunden und Familie werden oftmals als problematisch und konfliktbehaftet erlebt. Der Leidensdruck von MCS-Patienten kann sehr hoch sein und in extremen Fällen bis hin zur sozialen Isolation führen.

Bei MCS handelt es sich um einen umfassenden Symptomkomplex, der die Betroffenen häufig stark beeinträchtigt. Je nach persönlicher Situation können Betroffene Informationen und Hilfe in umweltmedizinischen Ambulanzen und Beratungsstellen, bei den Gesundheitsämtern sowie bei niedergelassenen Umwelt- und Allgemeinmedizinern erhalten. Andere Erkrankungen, die zu ähnlichen Symptomen führen können (Allergien, Lebensmittelintoleranzen, psychische Störungen), sollten differentialdiagnostisch abgeklärt werden, auch um mögliche Begleiterkrankungen behandeln zu können. Daher sollten auch mögliche allergische Reaktionen des Organismus auf bestimmte Substanzen ärztlich untersucht werden. Im Vordergrund sollte die Unterstützung des Patienten bei seiner alltäglichen Lebensführung stehen. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze können oftmals bei der Entwicklung von Bewältigungsstrategien helfen und zur Entlastung der Betroffenen beitragen. Das UBA empfiehlt daher eine interdisziplinäre Abklärung der Symptome, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

Literaturquellen

Bartha, L., Baumzweiger, W., Buscher, D. S., Callender, T., Dahl, K. A., Davidoff, A., ... & Flayhan, D. P. (1999). Multiple chemical sensitivity: a 1999 consensus. Archives of Environmental Health, 54(3), 147-149.

Eis, D., Helm, D., Mühlinghaus, T., Birkner, N., Dietel, A., Eikmann, T., ... & Gil, F. P. (2008). The German multicentre study on multiple chemical sensitivity (MCS). International journal of hygiene and environmental health, 211(5), 658-681.
Winder, C. (2002). Mechanisms of multiple chemical sensitivity. Toxicology letters, 128(1), 85-97.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/g ... sibilitaet

Suchanfrage: dieter eis search.php?keywords=dieter+eis+

Suchanfrage: thomas eikmann search.php?keywords=thomas+Eikmann


Re: Spruch des Tages
viewtopic.php?f=44&t=12064&start=300#p126902
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