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Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den eig

BeitragVerfasst: Sonntag 18. Januar 2015, 11:12
von Kira
bauen.de
von
Nina Greve

Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den eigenen vier Wänden

Wer einmal damit angefangen hat, sich mit Wohngesundheit zu befassen, wird schnell feststellen, wie umfangreich dieses Thema ist. Allein die Zahl möglicher giftiger oder zumindest belastender Stoffe in Baumaterialien ist sehr groß. Einige Gefahrenstoffe aus der Vergangenheit wie Asbest oder Lindan sind vermutlich allen geläufig. Aber neben diesen Wohngift-Klassikern, die zwar in heutigen Baumaterialien verboten sind, im Altbau aber nach wie vor auftauchen, muss sich der menschliche Organismus noch mit einer Vielzahl weiterer Schadstoffe auseinandersetzen.

Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Reizungen von Schleimhäuten, Augen oder der Haut – die Liste möglicher Symptome, die durch Schadstoffe in der Wohnung entstehen können, ist lang und selten eindeutig einer Ursache zuzuordnen. Treten diese Beschwerden allerdings immer in den eigenen vier Wänden auf und verbessern sich, sobald die Wohnung verlassen wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Quelle der Beschwerden in einem Bauteil verborgen liegt, relativ hoch. Eine dauerhafte Belastung kann zu bleibenden Gesundheitsschäden führen. Viele Schadstoffe können Allergien auslösen, andere greifen das Immunsystem an und können sich sogar fruchtschädigend auswirken, wieder andere gelten gar als Krebs erregend.

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Lösemittel und Formaldehyd
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Pestizide und Weichmacher
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Gefährliche Fasern
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Schädlicher Schimmel
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Weitere Schadstoffe: Schwermetalle, Radon und Fogging
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Die häufigsten Schadstoffe auf einen Blick:
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http://www.bauen.de/ratgeber/ausbau-ren ... enden.html

Video:Schadstoffe wie Asbest, Holzschutzmittel u. Formaldehy

BeitragVerfasst: Samstag 14. März 2015, 11:11
von Kira
Baubiologie Streil - Schadstoffe wie Asbest, Holzschutzmittel und Formaldehyd in Fertighäusern

Veröffentlicht am 11.03.2013


Ein Fernsehteam begleitet Baubiologe Stephan Streil zu Messungen. Ältere Fertighäuser sind oft mit Schadstoffen, wie Asbest, Holzschutzmitteln, Formaldehyd ... belastet. ...


https://www.youtube.com/watch?v=yDo03dqDeOY

WDR 2: Schadstoffe im Haushalt

BeitragVerfasst: Montag 26. Oktober 2015, 18:27
von Kira
24.03.2015

WDR 2 Servicezeit - Schadstoffe im Haushalt

Versteckte Gefahren

Von Martin Rapp

Sie lauern da, wo man sich am wohlsten fühlen sollte: Schadstoffe in der eigenen Wohnung oder im Haus machen viele Menschen krank. Da ist es gut zu wissen, wo sie sich verstecken und wie man ihnen auf die Spur kommt.

Zur Hysterie besteht kein Grund, aber Aufmerksamkeit schadet nicht, wenn man an Schadstoffe im Haushalt denkt. Zunächst sind die Stoffe, die wir als schädlich betrachten, meistens gesetzlich zugelassen. Ein Problem werden sie erst dann, wenn sie in zu hohen Konzentrationen auftreten.

Eine Frage der Konzentration

Was den einen Menschen jedoch nicht stört oder krank macht, ist für andere schon zu viel. Die gesetzlichen Grenzwerte der Schadstoffbelastung sind deshalb ein Anhaltspunkt und entscheiden etwa über Regressforderungen bei Baumaßnahmen. Das individuelle Wohlbefinden regeln sie jedoch nicht. Andere Stoffe haben sich als schädlich herausgestellt, auch in geringen Konzentrationen. Ihr Einsatz ist mittlerweile verboten, was etwa bei Asbest der Fall ist. Weil sie aber jahrelang Verwendung fanden, sind sie noch immer vielerorts vorhanden. Doch auch da gibt es keine pauschale Lösung. Nicht jeder asbestbelastete Boden muss sofort entfernt werden, weil der Zustand noch in Ordnung ist und Gefahr erst beim Um- und Ausbau selbst entsteht. Das Wissen darum ist aber nötig, um dann die richtigen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
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http://www.wdr2.de/service/servicezeit/ ... t-102.html

Re: Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den

BeitragVerfasst: Dienstag 14. August 2018, 13:20
von Tüpfelponcho
12.08.2018

Bundesanstalt verheimlicht Mietern hohe Schadstoffwerte

In der sogenannten Englischen Siedlung in Oldenburg sind in den Dachböden sehr hohe Mengen des krebserregenden Insektengiftes Lindan nachgewiesen worden. Die 97 kleinen Häuser, von denen 95 bewohnt sind, gehören der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). ...

...Der Gutachter Joachim Wießner, der die Statik der Dachstühle für die BImA prüfen sollte, hatte Ende April den Verdacht, dass dort Belastungen durch Holzschutzmittel vorzufinden seien. Er nahm in neun Dachstühlen Holzproben. Dabei wurden zum Teil extrem hohe Lindan-Belastungen festgestellt. ...


...Ein Handwerker berichtete, dass er Arbeiten auf einem Dachboden ausführen sollte, ohne dass er auf die notwendige Schutzkleidung hingewiesen wurde. Auch die Mieter eines Hauses, die in ihrem Dachboden Fitnessgeräte nutzten, wurden nicht gewarnt. Dort wurden 314 Milligramm Lindan pro Kilogramm Holz gemessen. ...

...Toxikologen sprechen ab 100 Milligramm pro Kilogramm Holz von einer sehr hohen Belastung. In einer Probe fand das untersuchende Labor 891 Milligramm pro Kilogramm Holz. ...


...Gutachter: Raumluft-Messung wenig aussagekräftig
Joachim Wießner - der Verfasser des ersten Gutachtens - sagt, dass eine Messung der Raumluft wenig Aussagekraft habe. Weil die Dachböden in der Siedlung sehr luftdurchlässig seien, seien keine hohen Werte zu erwarten gewesen. Die Gefahr ginge vielmehr vom Staub aus, der beim Betreten der Böden aufgewirbelt und eingeatmet wird. ...

...Bewohner erstatten Strafanzeige ...
...Der Vorwurf: vorsätzliche Körperverletzung durch Unterlassen. ...

von Olaf Kretschmer
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... fe110.html


13.08.2018

In einer Siedlung in Oldenburg sind hohe Mengen von Insektengift entdeckt worden. Das Gift steckt offenbar in Holzschutzmitteln, die auf den Dachböden der Häuser verstrichen wurden.

Reaktionen auf verseuchte Dachböden
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 26140.html


12.08.2018

Die Immobiliengesellschaft BImA des Bundes hat Mieter in Oldenburg nicht über die Belastung ihrer Dachböden mit Pflanzengift informiert. Die haben nun Strafanzeige gestellt.

Schadstoffe: Bund lässt Mieter im Dunklen
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 46084.html






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Re: Schimmel, Asbest und Co: Schadstoffe auf Geländen ...

BeitragVerfasst: Montag 27. August 2018, 19:02
von Tüpfelponcho
17. Juni 2013
Verhandlungen um Kerosin-Schaden
...Ein Vertrag zwischen der Royal Air Force und Bundesrepublik soll regeln, wer für die Entsorgung des Kerosins aus dem Boden unter dem ehemaligen Militärflughafen in Elmpt aufkommt. Die Entsorgung wird noch Jahre dauern. ...

...als die Briten dort das Leck in einer Leitung unter Tanklager Zwei entdeckt hatten: Über Jahre war dort Kerosin ausgelaufen. ...

...In Deutschland ist Grundwasser geschützt. Jeder, der es mit einem Schadstoff belastet, muss für die Sanierung aufkommen. "Davon mussten wir die Briten erst überzeugen", sagt Röder. Schließlich gilt in Großbritannien eine andere Rechtslage. Dort muss Grundwasser dann gereinigt werden, wenn eine Gefahr für Menschen oder Tiere davon ausgeht.

Doch nach dem Völkerrecht müssen sich die Briten an die in Deutschland geltenden Gesetze halten und das Grundwasser reinigen. "Inzwischen arbeiten wir sehr gut zusammen", sagt Röder.

Was 2016 passiert, wenn die Briten das Gelände der Bundesrepublik zurückgeben, war lange unklar. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) wird das Gelände dann zunächst übernehmen. "Fälle, in denen der Boden eines solchen Geländes verunreinigt ist, sind sehr häufig", sagt ein Sprecher der Behörde. ...

...Schließlich sehen die heutigen Konzepte für die weitere Nutzung vor, dass es keine Wohnhäuser auf dem Flughafengelände geben soll — viele der Häuser würden abgerissen. Auch die unterirdischen Bunker, die militärischen Schuppen und Hallen würden wohl nicht in der großen Zahl gebraucht, in der sie heute auf dem Gelände stehen. ...

...Gerade an Tanklager Eins wissen die Geologen noch nicht, wie das Kerosin aus dem Boden entfernt werden kann. ...

...An 41 Stellen auf dem Gelände sind Boden- und Gewässerschäden nachgewiesen, 355 Flächen wurden kartiert, auf denen der Verdacht auf eine hohe Verschmutzung besteht. Gefunden wurden in Teilen des Bodens neben Kerosin bereits diverse Schadstoffe. ...

https://rp-online.de/nrw/staedte/vierse ... d-15466115

Re: Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den

BeitragVerfasst: Sonntag 30. September 2018, 19:16
von Hannibal64
Da brauchen sich die Briten keine Sorgen machen -auch ein schönes Beispiel für selektive Nachrichten im Sinne des Systems- Besatzungskosten trägt der deutsche Steuerzahler. Sowas wird natürlcih nicht publiziert, vielmehr der Anschein erweckt, als würden die Briten was zahlen.

->Artikel 120 GG (Besatzungskosten/Kriegsfolgelasten)


natürlich OT, aber vergleichbar verhält es sich mit vielen anderen Dingen, wie zBsp. Forschung oder neueste medzinische Erkenntnisse MCS/CFS.

Re: Schimmel, Asbest und Co: Diese Schadstoffe lauern in den

BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Oktober 2018, 16:40
von Tüpfelponcho
Vielen Dank für die Infos und Hinweise. Zu der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) und Asbest gibt es auch einige Reportagen. Erst als ich teilweise chronologisch im CSN Blog gelesen habe, habe ich das hier zum Thema in deutlichen Worten und der Auseinandersetzung damit aufgefunden:


05. Mai 2008
Der Stoff aus dem die Schulen sind
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... ulen-sind/

Solche Themen sollten in den Lehrplänen stehen und wenn das da versäumt wird, dann um so mehr als allgemeines Bildungsthema erster Stelle von der Gesellschaft entdeckt werden!

Beim Rauchen hatte sich da viel getan und viele sind endlich aufgesprungen um dem entgegenzuwirken, auch weil sie jetzt mehr verstehen.

Erweitertes von Dir angesprochenes Thema: Ja, und was die Verschleierung von Lügen betrifft: Wenn im gesellschaftlichen Bereich mehr Wert auf die geschichtliche Aufarbeitung von all den Lügen genommen würde, könnte man den Leuten nicht mehr auf die einfachste Weise in diesen überlegenden Bereich bringen: Naja, ich weiß nicht, was jetzt von beidem richtig ist. Die einen sagen das, die anderen das, was stimmt kann ich halt nicht wissen. Nein:

Da sagt dann fast jeder nur noch: Das ist ja nicht mal die Frage, das ist ja schon mal völlig falsch. Siehe schon damals, wie auch geschehen bei...

Nein, man kann sehr viel herausfinden und muss sich nicht raushalten und wer lernt nicht immer noch mehr dazu (außer ausgesprochene und wenige Lobbyisten, die aber viele Lügen verbreiten und ausgesprochenen Desinteressierte usw.)!