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Beitragvon Moritz » Freitag 4. Januar 2013, 11:30

Welchen Standpunkt nehmen denn die dbu Umweltmediziner hierzu ein?
Äußern sie sich aktuell dazu irgendwo öffentlich?
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Beitragvon Kira » Samstag 5. Januar 2013, 12:58

Schau mal hier Moritz:
DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen
viewtopic.php?t=16581
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Kira » Samstag 23. Februar 2013, 20:53

Samstag 23.02.2013
15:00-17:00 Uhr

Entwicklung in der Behandlung und Diagnose von MCS

Dr. Eberhard Schwarz, Facharzt für Neurologie, Psychatrie und Umweltmedizin

Veranstaltungsort:
Gemeinschaftsschule Bredstedt, Aula
Süderstraße 79, 25821 Bredstedt
http://www.umwelterkrankte.de/aktuelles.html
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Beitragvon Kira » Samstag 23. Februar 2013, 21:14

Samstag 27.04.2013
15:00-17:00 Uhr

Einflüsse von Schwermetallen auf die Entwicklung von bösartigen Tumoren unter Berücksichtigung genetischer und immunologischer Faktoren

Dr. med. Walter Wortberg, Arzt f. Allgemein-, Umwelt- und Tropenmedizin

Veranstaltungsort:
Gemeinschaftsschule Bredstedt, Aula
Süderstraße 79, 25821 Bredstedt
http://www.umwelterkrankte.de/termine.html
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Beitragvon Kira » Montag 25. Februar 2013, 10:46

Merkblatt zu den häufigsten Fragen
zu einem stationären Aufenthalt auf der Station für Psychosomatik und
Umweltmedizin
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/FKLNF_FAQ_Umwelt.pdf
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Beitragvon Kira » Montag 25. Februar 2013, 10:54

Psychosomatik und umweltmedizinische Störungen
Mehrfacherkrankungen (Komorbidität) sind bei chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen (wie Multiple Chemikaliensensitivität oder chronisches Müdigkeitssyndrom) häufig.

Wie bei vielen chronischen Erkrankungen führen die besonderen Belastungen bei umweltmedizinischen Erkrankungen manchmal zu depressiven Störungen oder Angststörungen, manchmal sind umweltmedizinische und psychische Erkrankungen auch unabhängig voneinander vorhanden.

Symptome wie z. B. Übelkeit, Schwitzen, Herzrasen, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit oder ständige Schmerzen können sowohl Symptome von umweltmedizinischen Erkrankungen wie auch von seelischen Erkrankungen sein.
Eine Differenzierung, insbesondere wenn beide Erkrankungen vorhanden sind, fällt hier sehr schwer. Auch die hieraus resultierenden Konsequenzen, wie Expositionsvermeidung bei umweltmedizinischen Erkrankungen oder das genaue Gegenteil bei Angststörungen sind für den Einzelnen verwirrend.

Steht die Behandlung der Mehrfacherkrankungen im Vordergrund werden umweltmedizinische Erkrankungen im Bereich der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie behandelt.



Die Behandlung:
Ausführliche Abklärung (Diagnostik) der körperlichen und seelischen Beschwerden sowie ihrer Begleiterkrankungen
Gemeinsame Festlegung der Behandlungsziele und Behandlungsmaßnahmen
Gezielte und störungsspezifische Psychotherapie, insbesondere das Erlernen von Strategien zur Differenzierung der Störungen und Erlangung neuer Handlungsmöglichkeiten
Informationen über die Erkrankung
Gezielte Bewegungs- und Ernährungstherapie
Sicherung bzw. Verbesserung der Lebensgestaltung (Familie, Arbeit, Finanzen, Wohnung etc.) zur Senkung der Gesamtbelastung mit Schadstoffen
Einbeziehung der Angehörigen
Ggf. Supplementierung (Vitamine, Mineralstoffe etc.)
Erkennen und Fördern eigener Fähigkeiten
Finden neuer Zukunftsperspektiven
Gewinnung neuer Lebensfreude und
Organisation der Behandlung und Betreuung nach Beendigung der stationären Behandlung
http://www.fklnf.de/psychosomatik-und-psychotherapeutische-medizin/krankheitsbilder/psychosomatik-und-umweltmedizin.html
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Beitragvon Moritz » Montag 25. Februar 2013, 12:06

"Auch die hieraus resultierenden Konsequenzen, wie Expositionsvermeidung bei umweltmedizinischen Erkrankungen oder das genaue Gegenteil bei Angststörungen sind für den Einzelnen verwirrend...."

Bedeutet das die machen Expositionsversuche und Reexpositionstherapie mit den Kranken?
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Beitragvon Twei » Montag 25. Februar 2013, 12:17

...Symptome wie z. B. Übelkeit, Schwitzen, Herzrasen, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit oder ständige Schmerzen können sowohl Symptome von umweltmedizinischen Erkrankungen wie auch von seelischen Erkrankungen sein.

Eine Differenzierung, insbesondere wenn beide Erkrankungen vorhanden sind, fällt hier sehr schwer. Auch die hieraus resultierenden Konsequenzen, wie Expositionsvermeidung bei umweltmedizinischen Erkrankungen oder das genaue Gegenteil bei Angststörungen sind für den Einzelnen verwirrend....
s.o. http://www.fklnf.de/psychosomatik-und-p ... dizin.html


_ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Eine Ausschlußdiagnostik zu einer "begründeten" seelischen Erkrankung liefert ja wohl eindeutig die jahrelange Krankengeschichte des Patienten.
Diese Ausschlußdiagnostik kann jeder Umweltmediziner bewerkstelligen!

Für einen Psychiater steht die Feststellung einer "seelischen Erkrankung" im Vordergrund!
Eine körperlich bedingte Umwelterkrankung steht bei deren Diagnose nicht im Vordergund.
Durch Presseveröffentlichungen weiß mittlerweile jeder gebildete bzw. normale Mensch, dass Psychiater durch ihre zweifelhaften Testmethoden und der Interpretationsmöglichkeiten von Punktsystemen fast jeder Testperson eine "seelische Erkrankung" andichten können - auch eigentlich völlig gesunden Menschen, siehe dazu z.B.:
*Wenn Gesunde als gestört abgestempelt werden* - viewtopic.php?t=19092

Für einen betroffenen Umwelterkrankten steht im Vordergrund die Glaubwürdigkeit seiner Krankengeschichte und die eindeutige Anerkennung seines Krankheitszustandes als auch der Befindlichkeiten!

Die Zuweisung einer zweifelhaften "seelischen Erkrankung" nach Psychiaters-Gnaden ist deshalb nach der "Auffassung dieses Berufsstandes" für fast jeden Menschen kaum auszuschließen, siehe dazu z.B.:
*Psychosomatik findet ihren Platz in der Psychiatrie* - viewtopic.php?t=18949


Bei Umwelterkrankten, welche Expositionen bemerken, fängt selbstverständlich der Schutzmechanismus an zu wirken, der logischer Weise eine berechtigte "Vermeidungshaltung" zur Folge hat.
IMMER WIEDER wird diese überlebensnotwendige Schutzreaktion als "ANGSTSTÖRUNG" interpretiert! Dieses habe nicht nur ich so erlebt, sondern bisher alle Umwelterkrankten, von denen ich bisher selbst erfahren habe, siehe z.B. dazu:
*Diagnostik Erlebnisse zu MCS* - viewtopic.php?t=18362


Darum sehe ich die Hinzuziehung eines Psychiaters und auch die systematische Vorgehensweise "psychiatrische Begleiterkrankungen" feststellen zu wollen, als eine "bewußte" Diskriminierung von Umwelterkrankten an, welche ja durch ihre Krankheitsgeschichte und Befunde schon belegen können, dass sie in erster Linie an einer KÖRPERLICHEN ERKRANKUNG leiden!

Dieses bewußte nicht "Wahrhabenwollen" von Umweltmedizinern führt demnach zu einer vorsätzlichen physischen und psychischen Körperverletzung, siehe dazu z.B. auch:
*Vorurteil, Fahrlässigkeit – persönlicher Ruin* - http://www.blog.dr-merz.com/?p=284
*Expositionsminderung und ­Vermeidung für MCS­ Patienten* - http://info.dr-merz.com/resources/MCS+II.pdf

Aus die NICHT-ACHTUNG der Expositionsverminderung und Vermeidung riskiert man den PROGRESSIVEN VERLAUF von MCS, siehe dazu:
*Hat MCS einen progressiven Krankheitsverlauf?* - viewtopic.php?t=19219


Wenn also die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH glauben, Multiplen Chemikalien Sensitivitäts - Patienten Expositionen aussetzen zu müssen, nur um angebliche signifikante "seelische Begleiterkrankungen" therapieren zu müssen, dann sollten sie sich mal in Rechtskunde belehren lassen und sich medizinische und diagnostische Beratungen aus den USA einholen, siehe dazu:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... hc-dallas/
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Beitragvon Kira » Montag 25. Februar 2013, 12:54

"Auch die hieraus resultierenden Konsequenzen, wie Expositionsvermeidung bei umweltmedizinischen Erkrankungen oder das genaue Gegenteil bei Angststörungen sind für den Einzelnen verwirrend...."

Bedeutet das die machen Expositionsversuche und Reexpositionstherapie mit den Kranken?



WIE behandeln Umweltmediziner MCS ???
viewtopic.php?t=19189
Aufgepasst! MCS soll von Chemie weggerückt werden
viewtopic.php?t=18635
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon shadow » Mittwoch 17. Juli 2013, 19:38

Hat man das alles vergessen :?:
Nach 12 Jahren: Anerkennung einer toxischen
Hirnschädigung durch Umweltgifte

Die Bedeutung von bildgebenden Verfahren, biometrischen Tests
und Biomonitoring im Rahmen von Gutachterverfahren.

Walter Wortberg

Zusammenfassung
Der Fall von Herrn B. zeigt, dass neurotoxische Schädigungen psychische
Symptome imitieren können, sowie dass häufig selbst Fachärzte/innen diese nicht
von endogenen oder erworbenen psychiatrischen Erkrankungen unterscheiden
können. Nachdem sechs Jahre lang ausschließlich psychiatrische Diagnosen gestellt
worden waren, wurde erst durch umweltmedizinische Untersuchungen, biometrische
Tests und bildgebende Verfahren, die über weitere sechs Jahre liefen, nach 12
Jahren ein toxisches Psychosyndrom anerkannt.
Lange Laufzeiten sind typisch für gerichtliche Auseinandersetzungen, wenn es um
die Frage der Erwerbsunfähigkeit bzw. - minderung geht. In diesen Verfahren werden
Patienten mit neurotoxischen Schäden wie z. B. CFS- und/oder MCS- Syndrom von
Gutachtern der staatlichen Berufs- und Rentenversicherungen oftmals ausschließlich
als psychisch Erkrankte diagnostiziert und entsprechend in ihrer Leistungsfähigkeit
eingestuft. Dabei geht man immer wieder nach dem gleichen Muster vor: von den
staatlichen Versicherungen werden Neurologen, Psychiater und Psychologen
und/oder Psychosomatiker, meist Lehrbeauftragte oder Professoren von
Universitätskliniken oder Medizinischen Hochschulen als Gutachter beauftragt. Diese
diagnostizieren dann eine psychische Störung, wobei eine chronische toxische
Schädigungen des ZNS oder des peripheren Nervensystems ausgeschlossen wird.
Vorliegendes Fallbeispiel liefert den Nachweis, dass es heutzutage möglich ist,
praktisch alle chronischen umweltbedingten Erkrankungen, insbesondere die
neurotoxischen Gesundheitsschäden als solche zu erkennen. Dazu stehen neben
den klassischen schulmedizinischen Untersuchungen weitere wissenschaftlich
anerkannte bildgebende Verfahren, biometrische und psychometrische Tests und
umweltmedizinische Untersuchungen zur Verfügung.

Schlüsselwörter: Schadstoffe, neurotoxische Hirnschädigung und psychische
Erkrankungen, MCS, Umweltmedizin, Berufskrankheitenverfahren, bildgebende
Verfahren, biometrische Tests ...


http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin ... 09_w_z.pdf
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Harry Voss » Mittwoch 17. Juli 2013, 20:33

Die Fachrichtung Umweltmedizin sollten die Fachkliniken Nordfriesland abgeben.
Der Ansatz der dort vor über 10 Jahren verfolgt wurde ist nicht mehr vorzufinden.
Das sollten Umweltkranke wissen wenn sie sich für eine Behandlung dort interessieren.
Psychosomatik ist dort die Fachrichtung die verfolgt und abgerechnet wird.
Harry Voss
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Donnerstag 15. August 2013, 18:00

Ereignis

Titel: Fortbildung IGUMED

Startdatum: 21. September 2013
Startzeit: 09:30 Uhr
Stoppzeit: 17:00 Uhr
Ort: Hamburg

Beschreibung:
Erschöpfung - Depressionen - Burn-out
Gibt es interdisziplinäre Behandlungsoptionen?
Eine Veranstaltung der IGUMED e.V. in
Zusammenarbeit mit
Frau Dipl.-Psych. Antje Hoepner


http://www.fklnf.de/veranstaltungen/ver ... 00b07b3ced

Flyer der Veranstaltung http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... igumed.pdf
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Dienstag 10. September 2013, 19:17

:!:
Schwerpunkt Umweltmedizin
findet man hier unter
Psychosomatik und psychotherapeutische Medizin

und unter
Krankheitsbilder
Chronische neurotoxische Syndrome

Chronische neurotoxische Syndrome können nach lang andauernder Einwirkung von nervengiftigen (=neurotoxisch) Substanzen entstehen. Häufig verwendete neurotoxische Substanzen sind z.B. organische Lösemittel, Holzschutzmittel, Textilschutzmittel, Pflanzenschutzmittel und andere Biozide. Auch viele Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber sind neurotoxisch. Die Erkrankungen haben dann Namen wie z.B. „Holzschutzmittelsyndrom“ (Biozide), „Malerkrankheit“ (Lösemittel), „organisches Psychosyndrom“ (Lösemittel) oder „Hutmacherkrankheit“ („Mad Hatters Disease“=Quecksilber).
Auch Schimmelpilze, die in Innenräumen wachsen, können manchmal neurotoxische Toxine produzieren.

Die Symptome eines chronischen neurotoxischen Syndroms unterscheiden sich deutlich von denen einer akuten Vergiftung. Während nach einer akuten Vergiftung oft sehr spezifische Symptome mit spezifischen biologischen Veränderungen auftreten, so beginnt ein chronisches Syndrom eher schleichend mit unspezifischen Symptomen. Häufig treten Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel und ein allgemeiner Leistungsabfall auf. Die Ursache solcher Symptome können vielfältig sein, deshalb wird die chronische Einwirkung von neurotoxischen Substanzen als Ursache oft nicht oder sehr spät erkannt.

In den Anfangsstadien ist die Störung nach Beendigung der Exposition (=Belastung) vollständig reversibel und dann sehr einfach zu therapieren.

Wenn Symptome und Exposition lange andauern, besteht das Risiko der Entwicklung chronischer und schwer therapierbarer Störungsbilder wie (siehe unten) MCS/ Multiple Chemical Sensitivity, Erschöpfungssyndrome oder Schmerzsyndrome. Bei höheren andauernden Expositionen können auch organische Schäden des Nervensystems auftreten.


http://www.fklnf.de/psychosomatik-und-p ... ungen.html
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Melville » Dienstag 8. Oktober 2013, 22:06

MCS findet man deshalb dort weil Psychotherapie deren Therapieansatz ist.
Von der Umweltklinik die Dr. Schwarz vor langer Zeit gründete ist heute nichts mehr übrig.
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Freitag 11. Oktober 2013, 09:36

aktuelle Zeitung "DIALOG" mit Neuigkeiten und Informationen rund um die Fachkliniken Nordfriesland
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... _2_HP_.pdf
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Mittwoch 11. Dezember 2013, 10:16

Flyer Psychosomatik, Schwerpunkt Umweltmedizin.pdf
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... enhaus.pdf

Flyer Reha Psychosomatik, Schwerpunkt Umweltmedizin.pdf
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... tation.pdf

Konzept für die Behandlung von umweltmedizinischen Krankheitsbildern mit psychosomatischer Komorbidität (Schwerpunkt Umweltmedizin)
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... 1_2011.pdf
ab Seite 35
2.3 Psychosomatische Störungen und umweltmedizinische Erkrankungen
2.3.1 Schweregrad, Komorbidität und Therapie der umweltmedizinischen Störungen


Konzept der Abteilung für Psychosomatik für die Krankenhausbehandlung von psychosomatischen und umweltmedizinischen Krankheitsbildern.
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... omatik.pdf
was hat das mit toxischen Erkrankungen zu tun?? ...
2.1 Übersicht der psychosomatischen Störungen 6
2.1.1 Depressionen 8
2.1.2 Angststörungen 10
2.1.3 Zwangsstörungen 11
2.1.4 Posttraumatische Belastungsstörung 13
2.1.5 Somatoforme Störungen 17
2.1.6 Borderline Persönlichkeitsstörung 19
2.1.7 Essstörungen
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon shadow » Samstag 11. Januar 2014, 12:52

News
[ 06. Januar 2014 ]

Forschungsbericht zum Regionalen Psychiatriebudget vorgelegt.
Weitere Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung in den ländlichen Regionen und Inseln durch dezentrale Angebote erreicht.

http://www.fklnf.de/news/artikel/artike ... t-115.html

Zur Projektseite mit den Ergebnissen des Forschungsberichtes.

http://www.fklnf.de/projekte/regionales ... .html#c419
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Flaunt » Dienstag 28. Januar 2014, 12:27

Es ist hoffentlich bei den Umweltkranken angekommen, dass die Fachkliniken Nordfriesland keine Umweltklinik mehr haben.

An der Stelle möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass ich es nicht witzig finde, dass die SHG Umwelterkrankte Bredstedt den MCS Kranken zu vermitteln versucht MCS sei doch irgendwo psychisch bedingt.
Dass die Treffen des Vereins immer noch in der Klinik stattfinden rundet meinen Eindruck ab.
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Sonntag 16. März 2014, 21:01

Herzlich willkommen!

Dies ist die neue Webseite der Fachkliniken Nordfriesland!

http://www.fklnf.de

unter
Psychosomatik und Psychotherapie
findet man dann
Umwelt & Psychosomatik




Umwelt & Psychosomatik

Nicht selten treten Stress-Erkrankungen, depressive Störungen und Ängste als Folgeerscheinung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen auf.

Ein Schwerpunkt unserer stationären Therapie ist daher die Behandlung von seelischen Störungen als Folge von Erkrankungen aus dem Bereich der Umweltmedizin.

In der Therapie werden umweltmedizinische Aspekte genauso berücksichtigt wie seelische Störungen.

Ein gutes Innenraumklima und eine allergikerfreundliche Ausstattung sowie verträgliches Essen unterstützen den Therapieerfolg.

http://www.fklnf.de/unsere-angebote/fac ... chosomatik
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Montag 28. April 2014, 04:52

... Regionales Psychiatriebudget gilt in Nordfriesland für weitere acht Jahre

Die Fachklinik für Psychiatrie und Psychosomatik der FKLNF arbeitet seit der Einführung des „Regionalen Psychiatriebudgets“ (RPB) im Jahr 2009 an der Weiterentwicklung hin zu einer modernen und zukunftsfähigen Psychiatrie in und für Nordfriesland. Innerhalb des Budgets weitete die Fachklinik tagesklinische und ambulante Angebote und damit die dezentrale und gemeindenahe psychiatrische Versorgung aus. Das RPB konnte nach Verhandlungen mit den Kostenträgern rückwirkend zum 1. Januar 2013 auf weitere acht Jahre verlängert werden. Jetzt wurde der Bericht der begleitenden Evaluation für die Jahre 2008 bis 2012 vorgelegt. Unter anderem erreichten die FKLNF innerhalb des RPB deutliche Verbesserungen der Versorgung der Bevölkerung in den Randregionen und Inseln (s. Grafik). Insgesamt wurden im Jahr 2012 etwa 23% mehr Patienten aus Nordfriesland behandelt als noch im Jahr 2008. Die mittlere Zahl der Aufenthalte (Wiederkehrerquote) blieb dabei für die vollstationären Patienten der Fachklinik, unabhängig von der Einführung des RPB, relativ konstant. Die mittlere Anzahl der Behandlungstage im 1. Aufenthalt (vollstationäre Patienten) sank dagegen kontinuierlich seit 2008 ab. Die Anzahl der Personen mit mehr als 5 vollstationären Aufenthalten schwankte, unabhängig von der Einführung des RPB, zwischen 1,0 % und 1,7%. ...
von Anke Bauer

auf Seite 20 im
DIALOG als PDF http://www.fklnf.de/fileadmin/content/P ... _April.pdf


Ergebnisse der begleitenden Evaluation

(Analyse der Daten aus den Jahren 2008 bis 2012):

Das ambulante und tagesklinische Angebot wurde gestärkt und ausgeweitet.

Die Einführung der sektorenübergreifenden Behandlung, ambulant vor teilstationär vor vollstationär, erfolgte ohne Qualitätsverlust für den Patienten: Wiederkehrerquote und Dauer bis zur Wiederaufnahme blieben konstant.

Erhöhung der Patientenzahlen: Durch die sektorenübergreifende Behandlung konnten insgesamt mehr Patienten behandelt werden: Die psychiatrische Versorgung der Menschen innerhalb Nordfrieslands wurde so verbessert (+21%).

Ländliche Regionen: Die psychiatrische Versorgung der Menschen innerhalb Nordfrieslands, die in den Randlagen wie Inseln, Halligen, Grenzregion zu Dänemark oder an den Kreisgrenzen wohnen, wurde gleichfalls verbessert (+20 bis 40%).

Demographie: Das mittlere Alter der Patienten der Fachklinik veränderte sich in den Jahren 2008 bis 2012 kaum. Betrachtet man jedoch die Altersverteilung in Altersklassen, so wird eine Verschiebung des Altersgipfels deutlich, von der Klasse der 30-44-jährigen in die Klasse der 45-64-jährigen.

Diagnosen: Die Anzahl der Patienten in der Diagnoseklasse F10-F19 (alle Regionen) sank in den Jahren 2008 bis 2012 um 15%, während die Anzahl der Patienten in der Diagnoseklasse F30-F39 um 27% und in der Klasse F40-F49 um 37% anstieg.

von Dr. Christoph Mai, Chefarzt und Dr. Anke Bauer, wiss. Mitarbeiterin

http://www.fklnf.de/unsere-angebote/uns ... rie-budget

Forschungsbericht zum RPB (2008 bis 2012) http://www.fklnf.de/fileadmin/content/P ... et-End.pdf
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Molly2 » Montag 28. April 2014, 09:49

Eine ernsthafte wissenschaftliche Meinung ist doch gar nicht gewollt.
Als die Klinik noch in Bredstedt war, hatte eine Bekannte einen Termin für ein Gutachten.
Gerade, als ihre Begleitung kurz weg war, hatte sie einen Termin beim Chefarzt. Als er sie nach der Ursache ihrer MCS-Erkrankung u.a. fragte, die sie anhand umfangreicher professioneller Messdaten belegen konnte, wurde sie beim Wort "Vergiftung" regelrecht angeschrien, was ihr einfiele, so etwas zu behaupten. In dem Moment war es dem Herrn in Weiß völlig egal, dass er eine gut ausgebildete Person mit Hochschulabschluss vor sich hatte. Er wollte ihr das Gefühl geben, nicht ganz frisch im Kopf zu sein. So etwas nenne ich Psychoterror!
Das war bei keinem der bis dahin aufgesuchten Toxikologen oder Neurologen passiert.

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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Samstag 9. August 2014, 09:14

wurden aktualisiert
Konzept der Behandlung von umweltmedizinischen Krankheitsbildern mit psychosomatischer Komorbidität


Psychosomatischen Krankenhausbehandlung
Schwerpunkt Umweltmedizin


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt und Geschäftsführer
Ralf Tönnies, Leitender Therapeut
Dr. med. Güde Nickelsen, Oberärztin
Dr. rer. nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Stand:
Bredstedt, 15.06.2014, nächste Revision 2017

http://www.fklnf.de/fileadmin/content/P ... edizin.pdf

Flyer zur Krankenhausbehandlung
http://www.fklnf.de/fileadmin/content/PDF_Flyer_u_Konzepte/Krankenhaus_Tageskliniken/FKLNF_Flyer_Umweltmedizin_Krankenhaus.pdf

Antworten auf die häufigsten Fragen (FAQ) zu einem stationären Aufenthalt bei uns

http://www.fklnf.de/fileadmin/content/P ... Umwelt.pdf



nicht zu vergessen,siehe auch
viewtopic.php?f=91&t=6709
viewtopic.php?f=77&t=16830
viewtopic.php?f=91&t=16581
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Sonntag 25. Januar 2015, 11:26

aus
Lexikon der Psychiatriekritik

von Dr. Hans Ulrich Gresch


Psychosomatische Störungen


Prolog: Alles psychisch?

Ein Mensch zum Arzt, er hat dies oder das. Der Doktor untersucht ihn. Er sagt, er könne so recht nichts finden, was für dies oder das verantwortlich sei. Doch so schnell gibt er sich nicht geschlagen. Wenn der Arzt nicht mit bloßem Auge sehen oder mit den Händen ertasten kann, was dem Menschen fehlt, so ist er heutzutage noch lange nicht aufgeschmissen. Moderne medizinische Apparaturen und Labore helfen ihm herauszufinden, worunter sein Patient leidet und woran es liegt.

Allein, nicht immer. Der Mensch kommt zum zweiten Termin, um die Ergebnisse der aufwändigen Tests und Durchleuchtungen zu erfahren, doch der Doktor zuckt nur mit den Schultern, nichts gefunden! Der Mensch schaut ihn ratlos an. So etwas hat der Arzt nicht gern. Niemand soll ratlos seine Praxis verlassen, unter dies und das leidend - ratlos nach wie vor, ohne eine Erklärung seines misslichen Befindens - auch wenn der Doktor mit seinem kleinen Mediziner-Latinum am Ende ist.

Also rückt sich der Mediziner hinter seinem Schreibtisch zurecht, nimmt eine aufrechte, stramme Positur ein, blickt seinem Patienten zugleich milde und streng ins Auge und spricht also: Es könnte etwas Psychisches sein.

Dies wird und muss auch dem Patienten einleuchten:
•Wenn weder der erfahrener Arzt, noch die modernen Apparaturen und Labore Licht ins Dunkel von diesem oder jenem, was den Menschen plagt, zu bringen vermochten,
•was denn, wenn nicht der ureigentliche Mensch, also seine Psyche, sollten wohl dafür verantwortlich sein, dass es ihm schlecht geht.

Und der Doktor hat ja auch nicht ewig Zeit. Also, Mensch, nimm den schwarzen Peter und gib wenigstens bis zur Chronifizierung Ruhe!

Fakten und Fiktionen ...

http://lexikon.ppsk.de/lexikon/krankhei ... stoerungen
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Sonntag 5. April 2015, 13:04

Hat man das alles so schnell vergessen :!:
oder weshalb praktiziert man hier das Gegenteil, in dem man umweltmedizinische Erkrankungen als Behandlungschwerpunkt in der Psychosomatik und Psychotherapie untergebracht hat :?:
NEUROTOXISCHE VERLETZUNGEN IN DER UMWELTMEDIZIN

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

....

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben:

1. Bei den umweltmedizinisch relevanten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um solche mit, neurotoxischen Eigenschaften. Durch viele der aufgeführten Schadstoffe wurde bereits im Einzelfall die Grenze neurotoxischer Effekte erreicht oder überschritten. Die Summe der insgesamt einwirkenden neurotoxischen Schadstoffe ist so hoch, dass relevante neurotoxische Effekte beim Menschen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, wahrscheinlich sind.

2. Als empfindlichste Personengruppen sind Feten, Säuglinge und Kleinkinder herauszustellen, da ihr Gehirn aufgrund einer unreifen Blutliquorschranke nur unzureichend gegenüber neurotoxischen Schadstoffen geschätzt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass durch die noch nicht abgeschlossene Enddifferenzierung des Zentralnervensystems eine besondere Empfindlichkeit gegenüber neurotoxischen Schadstoffen anzunehmen ist.

3. Unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung neurotoxischer Verletzungen sind noch sehr dürftig. Insbesondere funktionelle Störungen werden mit den verfügbaren Messtechniken kaum erfasst.

4. Es wäre wünschenswert, wenn sich Neurologen und Psychiater, Psychosomatiker und Neuropädiater intensiver in die Umweltmedizin einklinken und sich wissenschaftlich mit den Ein- und Auswirkungsmöglichkeiten neurotoxischer Schadstoffe auseinander setzen würden.

5. Bei den von uns durchgeführten Dokumentations- und Auswertungsarbeiten umweltmedizinischer Daten konnten genügend Anhaltspunkt dafür gewonnen werden, dass neurotoxische Einwirkungen für den Menschen relevant sind und dass die Aufhebung der Exposition oder sogar schon die Expositionsminderung gegenüber diesen Schadstoffen mit neurotoxischem Wirkungsprofil zu erheblichen Besserungen der durch diese Schadstoffe ausgelösten Gesundheitsstörungen führt.

6. Durch eine sorgfältige umweltmedizinische Anamnese, die bei neurologischen Untersuchungen leider keineswegs üblich ist, könnten die Expositionen gegenüber relevanten neurotoxischen Schadstoffen frühzeitig und mit einem geringen Kostenaufwand erfasst und dann auch abgestellt werden. Durch dieses Vorgehen ließen sich erhebliche Leiden für den Patienten und Kosten für das Gesundheitswesen abwenden. Der gegenwärtige Trend, neurotoxische Schadstoffeinwirkungen zu ignorieren und auch belastete Patienten primär der Psychosomatik und Psychiatrie zuzuführen, halten wir grundsätzlich für falsch oder sogar für einen Kunstfehler.


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© 2005 Webmaster xgmail Letzte Änderung: 06/13/2010 01:47:21

http://www.buergerinitiative-duisburg.d ... zungen.htm

Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen:
Umweltmedizin oder Psychosomatik
....
Autor: A.Bauer, E. Schwarz, U.Martens

Institut: Fachkrankenhaus Nordfriesland, Bredstedt...

... Schlussfolgerung: Im Vergleich mit Gesunden waren MCS-Patienten gesundheitlich stark beeinträchtigt, MCS-Patienten unterschieden sich hinsichtlich ihrer Symptomatik signifikant von einer psychosomatischen Vergleichsgruppe. Neuropsychologische Symptome allein sind dagegen zur Unterscheidung der Gruppen ungeeignet, dies kann zu Fehldiagnosen führen ....


PDF Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen ... - ZfA
von A Bauer - ‎2007

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... iw&cad=rja

siehe auch
Neurotoxizität viewtopic.php?f=93&t=21288
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Freitag 23. September 2016, 08:42

Hat man sich hierüber auch schon Gedanken gemacht :?:

Neutralität von medizinischen Leitlinien gefährdet viewtopic.php?f=91&t=22280
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Re: Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Kira » Dienstag 13. Dezember 2016, 09:55

Zur Neutralität von medizinischen Leitlinien


https://twitter.com/GG_Portal/status/806850529653559296
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