Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

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Beitragvon Kira » Montag 21. November 2011, 07:58

"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Kira » Montag 21. November 2011, 08:26

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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Kira » Montag 21. November 2011, 08:27

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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Harry Voss » Dienstag 22. November 2011, 11:46

Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt, Ausgabe 05/2011, Seite 78

Die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH, Standort
Breklum, wurde mit Wirkung vom 07.04.2011 gemäß
§ 118 SGB V als psychiatrische Institutsambulanz
zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung
ermächtigt, und zwar beschränkt auf folgende Diagnosebereiche:

 Psychosen,
 schwere Verläufe bei Suchterkrankungen,
 psychisch Kranke mit schweren Nachfolgeerkrankungen.

Die Ermächtigung erstreckt sich darüber hinaus auch auf Überweisung durch Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie ohne Einschränkung des Leistungsspektrums, auf die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung, beschränkt auf psychiatrisch neurologische Störungen und Erkrankungen vermuteter neurotoxischer Genese und auf die ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH, Standort
Riddorf, wurde mit Wirkung vom 07.04.2011 gemäß
§ 118 SGB V als psychiatrische Institutsambulanz
zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung
ermächtigt, und zwar beschränkt auf folgende
Diagnosebereiche:

 Psychosen,
 schwere Verläufe bei Suchterkrankungen,
 psychisch Kranke mit schweren Nachfolgeerkrankungen,

Die Ermächtigung erstreckt sich darüber hinaus auch auf Überweisung durch Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie ohne Einschränkung des Leistungsspektrums, auf die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung, beschränkt auf psychiatrisch neurologische Störungen und Erkrankungen vermuteter neurotoxischer Genese und auf die ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Herr Dr. med. Norbert Buhles, Chefarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Nordseeklinik Sylt/Westerland, wurde mit Wirkung ab 01.07.2011, befristet bis zum 30.06.2013, längstens bis zum Ende seiner ärztlichen Tätigkeit an der vorgenannten Klinik, zur Bestimmung der Erythemschwelle (Nummer 10310 EBM) auf Überweisung durch zugelassene Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten und im Übrigen ohne Einschränkungen des Leistungsspektrums auf Überweisung durch im Kreis Nordfriesland zugelassene Fachärzte für Haut und Geschlechtkrankheiten, ermächtigt.Die Ermächtigung erstreckt sich nicht auf Leistungen, die die Asklepios Nordseeklinik Sylt/Westerland gemäß §§ 115a oder 115b SGB V abrechnen kann.

Frau Dr. med. Stefanie Kappes, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Nordseeklinik Sylt/Westerland, wurde mit Wirkung ab 01.07.2011, befristet bis zum 30.06.2013,längstens jedoch bis zum Ende ihrer ärztlichen Tätigkeit an der vorgenannten Klinik, zur Bestimmung der Erythemschwelle (Nummer 10310 EBM)auf Überweisung durch zugelassene Fachärzte für Haut- und Geschlechtkrankheiten und im Übrigen ohne Einschränkungen des Leistungsspektrums auf Überweisung durch im Kreis Nordfriesland zugelassene Fachärzte für Haut- und Geschlechtkrankheiten,ermächtigt.

Die Ermächtigung erstreckt sich nicht auf Leistungen,die die Asklepios Nordseeklinik Sylt/Westerland gemäß §§ 115a oder 115b SGB V abrechnen kann.

http://www.aeksh.de/download/SHAE_201105_alles_2_1.pdf
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 24. November 2011, 07:48

Dr. med. Hans-Peter Donate
Stellvertretender Vorstandsvorsitzendervor ein Jahr vor den LEID-Linien:


Zitat aus der umg| 23 | 4/2010


dbu besorgt über die Zukunft der Umweltmedizin
in Deutschland


Am 20.10.2010 teilte die Geschätsleitung der Fachkliniken Nordfriesland

gGmbH mit, dass die durch therapiebegleitende Evaluation

seit 2001 erkennbaren Trends in den statioär behandelten

Fäle zu einer Änderung der Behandlungsstrategie gefürt habe.

Bei den stationären Patienten sei eine stetige Zunahme einer

„psychiatrischen Komorbitä“ feststellbar, die wesentlich stäker

auf psychotherapeutische Behandlungsmodule und zunehmend

schlechter auf die Provokations-Neutralisierungs-Bahandlung

nach Miller ansprähen.

Deshalb könten in Zukunft (Kassen-)Patienten nur noch mit einer

primären psychosomatischen oder psychiatrischen Diagnose stationär

in Bredstedt aufgenommen werden.

Der Therapieschwerpunkt

liegt jetzt im Psychotherapiebereich.

Die Miller-Technik, früher eine Kernbehandlung des Fachkrankenhauses,

wird nun nicht mehr angewandt. Das Festhalten an einer

VOC-Minimierung ist nur noch als Lippenbekenntnis

zu sehen, da

die Einhaltung der Duftstofffreiheit in den Räumen des Klinikums

nicht mehr garantiert wird.

Die fortschreitende Psychosomatisierung bzw. Psychiatrisierung

von Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen scheint

systematisch ausgedehnt zu werden, da auch andere naturheilkundlich

ausgerichtete Kliniken davon betroffen sind.




Der Vorstand des dbu erkennt in diesen Vorgängen die Tendenz

von Sozialversicherungsträgern, die Umweltmedizin weiter

zurückzudrängen

und die von ihr betreuten Patienten zu diskreditieren.

Da nach offizieller Lesart die Umweltmedizin keine Leistung der

GKV darstellt, sind nach Meinung der KVen selbst EBM gelistete

Laborleistungen für umweltmedizinische Patienten nur als

Selbstzahlerleistungen zu erbringen. Diese Laboruntersuchungen

werden also von den meisten niedergelassenen Ärzten nur als

IGeL zu Lasten des Versicherten angeboten. Wenn der Patient sich

aus Kostengründen die Untersuchungen nicht leisten kann, fehlen

umweltmedizinisch relevante Ergebnisse, was dann zwangsläufig

zur Psychiatrisierung oder Psychosomatisierung führt. Es

schließt sich so der Kreis.........




Um der aus dem geschilderten Sachverhalt resultierenden Gefahr

für die Umweltmedizin in Deutschland entgegen zu wirken,

bedarf es Anstrengungen aus allen Umweltverbänden.

Der dbu wird deshalb, mit Unterstützung durch EUROPAEM, den

ersten Schritt wagen und in Kürze seine „Praxisleitlinie Umweltmedizin“

herausgeben."


http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/umg-4.10-Forum-dbu.pdf
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Beitragvon mirijam » Donnerstag 24. November 2011, 22:42

Ich könnte schon wetten, dass diese Leitlinien nicht zur Rettung, sondern zum endgültigen Untergang der Umweltmedizin führen werden, denn sie eröffnen der Psychiatrisierung noch mehr Türchen.

Ob gut oder nicht gut gemeint, die Herren Umweltmediziner sind dabei, sich zum Knecht der Psycho-Lobby zu degradieren und den Umweltkranken einen Bärendienst zu erweisen, der fatale Folgen haben kann.

Aber welcher Arzt ist heute kein Knecht? Deshalb müssen die Patienten die Verantwortung für die eigene Gesundheit und somit kausal bedingt hoffentlich auch für die Umweltmedizin mitübernehmen, indem man alle vorhandenen Möglichkeiten einsetzt und nutzt, um die eigenen Rechte durchzusetzen. Wer passiv erwartet, \"gerettet\" zu werden, wird enttäuscht sein. Eine aktivere Rolle ist notwendig, wenn man weiter kommen will.

- Editiert von mirijam am 25.11.2011, 23:06 -
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Beitragvon Astwerk » Mittwoch 30. November 2011, 16:35

Stichwort "Telemedizin"

Sie soll im FKNF in Zukunft eine Rolle spielen.

"Telemedizinische Verfahren können ärztliches Handeln unterstützen, sie sind aber kein Instrument, um ärztliche Kompetenz zu ersetzen", kritisiert die Bundesärztekammer das Vorhaben. Nach ihrer Sicht ist das Angebot nichts anderes als die Erschließung neuer Absatzmärkte der Industrie.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erste-Online-Arztpraxis-in-der-Kritik-1387607.html
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Beitragvon Amazone » Mittwoch 30. November 2011, 17:06

29. November 2011
Die Fachkliniken NF bei der Hospital Management Konferenz in Düsseldorf
Neue Entgeltsysteme für die Psychiatrie und Psychosomatik
der Anfang ist gemacht, was ist nun zu tun?
 
so hieß die Veranstaltung des Deutschen Krankenhaus Institutes, die am
am 07. November 2011 in Düsseldorf stattfand.
Die Fachkliniken Nordfriesland wurden durch Geschäftsführer  Ingo Tüchsen vertreten. Er war eingeladen worden, über die Erfahrungen der Fachkliniken Nordfriesland mit der Einführung des Regionalen Psychiatriebudgets zu berichten.
Ein PDF des Vortrags erhalten Sie hier: PDF
Zu weiteren Informationen und einem ausführlichen Zwischenbericht über das Regionale Psychiatriebudget kommen Sie auf der Seite "Projekte".

Link zur PDF:
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/RegPsyBud/FKLNF_2011-11-FKLNF_RPB_Vortrag_END_.pdf
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Beitragvon Osmanthus » Mittwoch 30. November 2011, 22:06

Dort steht, Zitat:

Fachbereiche
• Allgemeine Psychiatrie
• Abhängigkeitserkrankungen
• Psychosomatik und Psychotherapie
• Psychosomatik mit Schwerpunkt Umweltmedizin

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/RegPsyBud/FKLNF_2011-11-FKLNF_RPB_Vortrag_END_.pdf
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Beitragvon Osmanthus » Mittwoch 30. November 2011, 22:09

Nächstes Zitat:

Das Regionale Psychiatrie Budget
Die Entscheidung zum RPB wurde zwischen der Geschäftsführung und dem erweiterten Leitungskreises des Krankenhauses getroffen

Gründe hierfür waren:
• Die BAT-Schere, die die Arbeit am Patienten erschwerte.
• Das Entfallen der MDK-Prüfungen.
• Freiheit der „sinnvollen Behandlung“, ohne monetäre Zwänge.

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/RegPsyBud/FKLNF_2011-11-FKLNF_RPB_Vortrag_END_.pdf

(RPB = Regionale Psychiatrie Budget)
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Beitragvon Riccardo Tisici » Mittwoch 30. November 2011, 23:53

Auf Seite 5 sieht man auf einer Graphik, welche Fachbereiche innerhalb Fachkliniken Nordfriesland gibt:


Bredstedt:
•Verwaltung und Geschäftsführung
•Krankenhaus und Rehabilitation
•Institutsambulanz (PIA)


Breklum und Riddorf:
•Krankenhaus und Rehabilitation
•Institutsambulanz (PIA)
•Psych. Tagesklinik
•Wohnheime


Husum
•Husumer Insel
•Psych. Tagesklinik
•Institutsambulanz (PIA)
•Adaption


Kiel
•Fachambulanz Kiel


Schleswig
•Suchthilfezentrum Schleswig


Tarpfeld
•Übergangseinrichtung


Niebüll
•Psychiatrische Tagesklinik
•Institutsambulanz (PIA)


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/RegPsyBud/FKLNF_2011-11-FKLNF_RPB_Vortrag_END_.pdf
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Beitragvon Kira » Donnerstag 1. Dezember 2011, 09:25

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Beitragvon Alex » Donnerstag 1. Dezember 2011, 13:05

PUZZLESTEINE

"Am 20.10.2010 teilte die Geschäftsleitung der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH mit
....Bei den stationären Patienten sei eine stetige Zunahme einer psychiatrischen Komorbität“ feststellbar, die wesentlich stärker
auf psychotherapeutische Behandlungsmodule und zunehmend schlechter auf die Provokations-Neutralisierungs-Bahandlung nach Miller ansprächen."


FAKTEN:

* Die Millertechnik darf in Deutschland und der EU lt. Medizingesetz seit einiger Zeit nicht mehr angewendet werden, weil die Test- und Behandlungsseren (Vaccine) nicht konserviert sind. Daraus ergab sich ein großes Problem für Behandler, weil bei MCS Patienten die chemischen Konservierungsmittel zu Reaktionen führen. Man musste die Millertechnik und ähnliche Testverfahren/Behandlungen stoppen.

* Die Fachkliniken Nordfriesland sind jetzt Teil des "Regionalen Psychiatrie Budget"
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... g_END_.pdf

* Die oben zitierte Aussage des FKNF lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Es gibt keine Studien oder Aussagen von Wissenschaftlern über die "eine stetige Zunahme einer psychiatrischen Komorbität“, im Gegenteil.

* Dr. Anke Bauer und Dr. Mai/Fachkliniken Nordfriesland betätigten sich als Hauptautoren der "dbu Leitlinie Umweltmedizin"

* Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt, Ausgabe 05/2011, Seite 78

Die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH, Standort
Breklum, wurde mit Wirkung vom 07.04.2011 gemäß
§ 118 SGB V als psychiatrische Institutsambulanz
zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung
ermächtigt, und zwar beschränkt auf folgende Diagnosebereiche:

- Psychosen,
- schwere Verläufe bei Suchterkrankungen,
- psychisch Kranke mit schweren Nachfolgeerkrankungen.


* Es wird gebaut sn der Nordseeküste: Juni 2011 - Erster Spatenstich

September 2011: Grundsteinlegung mit 100 geladenen Gästen und vielen Mitarbeitern der Großbaumaßnahme in Riddorf.
http://www.fklnf.de/projekte/grossbauma ... .html#c430


* Projekt 4. "Telemedizin in der Psychiatrie"
Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer@fklnf.de)
http://www.fklnf.de/projekte/telemedizi ... atrie.html



Zur Erinnerung:

ZITAT aus der UMG


dbu besorgt über die Zukunft der Umweltmedizin in Deutschland

"..Am 20.10.2010 teilte die Geschäftsleitung der Fachkliniken Nordfriesland
gGmbH mit, dass die durch therapiebegleitende Evaluation
seit 2001 erkennbaren Trends in den stationär behandelten
Fälle zu einer Änderung der Behandlungsstrategie geführt habe.
Bei den stationären Patienten sei eine stetige Zunahme einer
„psychiatrischen Komorbität“ feststellbar, die wesentlich stärker
auf psychotherapeutische Behandlungsmodule und zunehmend
schlechter auf die Provokations-Neutralisierungs-Bahandlung
nach Miller ansprächen.

Deshalb könnten in Zukunft (Kassen-)Patienten nur noch mit einer
primären psychosomatischen oder psychiatrischen Diagnose stationär
in Bredstedt aufgenommen werden.

Der Therapieschwerpunkt liegt jetzt im Psychotherapiebereich.
Die Miller-Technik, früher eine Kernbehandlung des Fachkrankenhauses,
wird nun nicht mehr angewandt..."

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/umg-4.10-Forum-dbu.pdf
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Beitragvon Juliane » Samstag 3. Dezember 2011, 11:56

Unsere Projekte

Projekt 3. "Gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen und Multiple Chemical Sensitivity (MCS)"

In den Jahren 2001 bis 2004 wurde an den FKLNF ein umweltmedizinisches Patientenregister mit Verlaufkontrolle geführt.

Es wurden standardisiert Daten anhand eines Arztfragebogens (allgemeine Daten, Exposition, Therapie, Diagnosen, Komorbidität und Vulnerabilität) und anhand eines Patientenfragebogens erhoben.

Der Patientenfragebogen enthielt neben allgemeinen Fragen die folgenden standardisierten Instrumente:

1. Das „Quick Environmental Exposure Sensitivity Inventory“ (=QEESI: Sensitivität und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität)

2. Der „General Health Questionnaire“ (GHQ=Aktuelle Depressivität und Ängstlichkeit)

3. Die Symptomliste des Neurotox-Fragebogens (SL= Schleimhautreizungen, Infektanfälligkeit, neuropsychologische und neurologische Symptome)

4. Das Nottingham Health Profile (NHP): Gesundheitliche Lebensqualität


Bisher wurden Ergebnisse zu folgenden Themen publiziert:

Untersuchung über die Prädiktoren von Krankheitsentstehung und Langzeitverlauf bei ambulanten und stationären Patienten der Umweltmedizin
Risikofaktoren für chemische Sensitivität und MCS
Einfluss der Erkrankungsdauer auf gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
Schweregrad und Versorgung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen.
Patienten mit multiplen Chemikalienintoleranzen - Umweltmedizin oder Psychosomatik?
Langzeit-Verlaufskontrolle bei umweltmedizinischen Patienten einer Fachklinik - unter der besonderen Berücksichtigung der Patienten mit chemischen Intoleranzen bzw. Multiple Chemical Sensitivity (MCS).
Therapeutische Optionen bei Patienten mit Multiple Chemical Sensitivity (MCS) und anderen chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen.
Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer(at)fklnf.de);
Dr. med. Susanne Steinlechner (susanne.steinlechner(at)fklnf.de)


http://www.fklnf.de/projekte/umweltmedizin.html#c420
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Beitragvon Juliane » Sonntag 4. Dezember 2011, 17:00

Strukturierter Qualitätsbericht
gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V
für das Berichtsjahr 2010
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Seite 11

3. Umweltmedizin: Gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei Multiple Chemical Sensitivity (MCS)

Link: http://www.fklnf.de /schwerpunkt-umweltmedizin/fachinformationen-und-service

Bauer A, Mai C, Hauf FO (2010): Follow-Up-Studie zum Einfluss der Erkrankungsdauer auf gesundheitsbezogene und soziale Parameter bei Multiple Chemical Sensitivity (MCS). Umwelt Medizin Gesellschaft 23 (1):23-35 ( http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de )

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Pilotstudie zur medizinischen Versorgungslage chronisch kranker Patienten mit MCS

(Multiple Chemical Sensitivity). Umwelt Medizin Gesellschaft 22 (3): 31-37 ( http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de )

Bauer A (2009). Schweregrad und Versorgung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen. Vortrag auf der 9. Umweltmedizinischen

Jahrestagung vom 2.-3.10.2009 in Hamburg.

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Chronic exposure to neurotoxic substances: Is the SCL-90-R able to differentiate

between Neurotoxicity and Psychopathology? Tagungsband der 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für

Epidemiologie "Epidemiologie und patientenorientierte Forschung". 16. - 19. September 2009 in Münster: S. 56

Bauer A, Schwarz E, Mai C (2009): Environmental medicine or Psychiatry? International Journal of Hygiene and

Environmental Health 212:569-570

(DOI: 10.1016/j.ijheh.2008.12.004)

Ansprechpartnerin: Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer@fklnf.de)




Seite 23

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang 8 ICD 10 Ziffer T78 Fallzahl 75

(MultipleChemical Sensitivity), NMI (Nahrungsmittelintoleranzen) Bemerkung: Eine
Differenzierung der einzelnen umweltmedizin. Syndrome ist mittels ICD nicht möglich

http://weisse-liste.krankenhaus.dak.de/ ... 10-pdf.pdf
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Beitragvon Reyles » Sonntag 4. Dezember 2011, 17:38

Mich hat interessiert was "SCL-90-R" ist, zu dem Anke Bauer die Frage "Chronic exposure to neurotoxic substances: Is the SCL-90-R able to differentiate between Neurotoxicity and Psychopathology?" in den Raum stellte:

(Übersetzt: Chronische Exposition gegenüber neurotoxischen Substanzen: Ist der SCR-90-R in der Lage zwischen Neurotoxizität und Psychopathologie zu differenzieren?

SCL-90-R Handbuch

"Die SCL-90-R misst die subjektiv empfundene Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome einer Person innerhalb eines Zeitraumes von sieben Tagen. Damit ergänzt sie in idealer Weise Verfahren zur Messung der zeitlich extrem variablen Befindlichkeit und der zeitlich überdauernden Persönlichkeitsstruktur. Sie bietet eine mehrdimensionale Auswertung mit der Möglichkeit der Messwiederholung zum Einsatz in Verlaufsuntersuchungen. Die 90 Items der neun Skalen beschreiben die Bereiche «Somatisierung», «Zwanghaftigkeit», «Unsicherheit im Sozialkontakt», «Depressivität», «Ängstlichkeit», «Aggressivität/Feindseligkeit», «Phobische Angst», «Paranoides Denken» und «Psychotizismus». Drei Globale Kennwerte geben Auskunft über das Antwortverhalten bei allen Items. Der GSI misst die grundsätzliche psychische Belastung, der PSDI misst die Intensität der Antworten und der PST gibt Auskunft über die Anzahl der Symptome, bei denen eine Belastung vorliegt...."

http://www.hogrefe-testsystem.com /ztd/HTS/inftest/WEB-Informationssystem/de/4dek01/53f264d6f50e11d380fc005004431da2/hb.htm
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Beitragvon Amazone » Sonntag 4. Dezember 2011, 23:48

Zur Validität von Fragebögen der psychologisch-psychiatrischen Diagnostik bei Personen, die gegenüber neurotoxischen Schadstoffen exponiert sind oder waren
Anke Bauer und Eberhard Schwarz

Zusammenfassung
Die Items (Symptomnennungen) eines psychopathologischen diagnostischen Fragebogens - der SCL-90-R - wurden mit dem Auftreten derselben Items in fünf Fragebögen zur Erfassung von neurotoxischen Effekten verglichen (=FBneurotox). Die größte Übereinstimmung konnte für die SCL-90-R Skala 1. "Somatisierung" beobachtet werden (50-92 % Übereinstimmung). Weitere Überschneidungen konnten für die Skala 2. der SCL-90-R "Zwanghaftigkeit" (20-30 %), die Skala 4. "Depressivität" (23-54 %) und die Skalen 5. und 6. "Ängstlichkeit" und "Ag-gressivität" (10-20 % bzw. 0-17 % Übereinstimmung) festgestellt werden. Dagegen kamen die Items der Skalen 3., 7. und 8. der SCL-90-R "Unsicherheit im Sozialkontakt", "Phobische Angst" und "Paranoides Denken" in keinem der FBneurotox vor (0 % Übereinstimmung). Von den Items der Skala 9. der SCL-90-R "Psychotizismus" kam nur eines in einem der FBneurotox vor. Dementsprechend ist bei Personen, die nach Expositionen gegenüber neurotoxischen Schadstoffen über Krankheitssymptome klagen, theoretisch insbesondere eine deutliche Er-höhung in der Skala 1. der SCL-90-R "Somatisierung" zu erwarten. Ebenfalls erhöhte Scores können in den SCL-90-R Skalen 2. "Zwanghaftigkeit" und 4. "Depressivität" und weniger ausgeprägt in den SCL-90-R Skalen 5. "Ängstlichkeit" und 6. "Aggressivität" auftreten. Die Ergebnisse dieses Item-Vergleichs stellen die Verwendung von psychometrischen Fragebogen bei schadstoffbelasteten Kollektiven als diagnostische Instrumente deutlich in Frage. Mögliche Fehldiagnosen scheinen insbesondere Somatisierungsstörungen, Zwangsstörungen, De-pressionen und Angststörungen zu betreffen.
Schlüsselwörter: SCL-90-R, neurotoxisch, Lösemittel, Umweltmedizin, Vergleich, Validität, Symptom Score, psychologisch, Somatisierung, Diagnostik, MCS

Quelle:
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/106_b_s.html
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Beitragvon Kira » Montag 5. Dezember 2011, 10:38

und was Dr. Schwarz noch so macht:
viewtopic.php?t=15752
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Kocca » Montag 5. Dezember 2011, 13:12

Wann war diese Talkshow mit Telefoninterviews beim sehr umstrittenen H. Fliege?

MCS- Eine isolierende Erkrankung
Gäste: Sabine Linek, Andrea Samhammer Am Telefon: Inge-Lis Klähn, Dr. Eberhard Schwarz

http://www.fliege.de/talkshow/video.php?beitrag=37232
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Beitragvon Juliane » Montag 5. Dezember 2011, 13:56

Das Video ist neu.

Fliege erzählt von seinem Kongress.
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Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 13:30

Der Flyer Leitbild der FKLNF


Unsere Fachgebiete


Psychosomatik mit

Schwerpunkt Umweltmedizin


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Flyer_Leitbild_FKLNF.pdf
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Beitragvon Juliane » Freitag 9. Dezember 2011, 14:25

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Psychosomatik/Konzept_Reha_Psychosomatik.pdf


Seite 10


2.1.5 Somatoforme Störungen (F45)

Seite 12


Die somatoformen Störungen sind schwer zu therapieren. In aktuellen Studien wurde insbesondere mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie viel versprechende Ergebnisse erzielt(E II-III).

Eine Besonderheit weisen die „Umweltbezogenen Körperbeschwerden“ (UKB) auf. Hier sind
die Betroffenen überzeugt, dass Umweltfaktoren (Strahlung, Schadstoffe u. a. m.) Ursache ihrer Symptome sind. Therapiestudien sind nicht bekannt, möglicherweise ist hier auch die CBT wirksam (Fallstudien: E IV)......


Der Umgang mit den Patienten erfordert zwingend Kenntnisse in den Fachgebieten Psychologie und Umweltmedizin. So zeigen lösemittel-exponierte Industriemaler stark erhöhte Scores in dem SCL-90-R, ein Instrument zur Erfassung von Somatisierungsstörungen (Karlson et al. 2000, Bauer und Schwarz 2006).......


Weiterhin können natürlich Mischformen jeglicher Art bestehen, da Patienten mit primären psychischen bzw. somatoformen Störungen ebenso Kontakt mit für die Gesundheit nachteiligen Schadstoffen bekommen können wie gesunde Personen. Auch können auf akute und chronische Schadstoffbelastungen mit erheblicher Symptomatik psychische Erkrankungen folgen. Dies sind insbesondere Anpassungsstörungen, Angststörungen und Depressionen (Schwarz et al. 2006), aber auch somatoforme Ausprägungen sowie Traumatisierungen sind denkbar. Störungen dieser Art erfordern beim Behandler hohe umweltmedizinische und psychotherapeutische Kompetenz (vgl. Kap. 2.3).



Seite 32

Die Ursachen der MCS werden seit langem sehr kontrovers mit verhärteten Fronten diskutiert (Psychologie versus Toxikologie). Im Gegensatz zu dieser Kontroverse, gibt es mittlerweile deutliche Hinweise darauf, dass gerade das Zusammenwirken von Schadstoffen und körperlichen, sozialen und seelischen „Vulnerabilitätsfaktoren“ bei exponierten Bevölkerungsgruppen als Risikofaktor für die Entstehung und Erhaltung von MCS und anderen chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen zu werten ist (Bauer et al. 2007-2010).


Als „Vulnerabilitätsfaktoren“ wurden in mehreren Untersuchungen folgende Risikofaktoren

erhoben:

• Weibliches Geschlecht

• Allergische Disposition

• Asthma

• Hyperreagibles Bronchialsystem

• Nahrungsmittel- oder Medikamentenunverträglichkeiten

• Familiär gehäuftes Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen auf Chemikalien, Nahrungsmittel,

Medikamente oder Ähnliches. (familiäre Disposition: z.T. schon bei

Großeltern bekannt)

• Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

• Erhöhter psychosozialer Stress (z.B. deutlich belastende Konflikte in der Familie oder

am Arbeitsplatz, Überforderungssituationen, Todesfälle oder Erkrankungen von Angehörigen

und Ähnliches).




Seite 34



Umweltmedizinische Patienten mit einer komorbiden Diagnose aus dem Abschnitt „F“ des
ICD-10 (psychiatrische und psychosomatische Diagnosen) sind in allen Bereichen besonders schwer betroffen (Schwarz et al. 2006: vgl. Abbildungen der nächsten Seiten).



Seite 37


1. Bei weniger komplexen Fällen reicht oft ein umweltmedizinischer Behandlungsansatz verbunden mit Expositionsminderungs-Maßnahmen für eine gesundheitliche Stabilisierung aus. Dies sind ca. 42% der MCS-Fälle an den Fachkliniken Nordfriesland (Keine komorbide Diagnose aus dem Abschnitt F des ICD-10). Diese Patienten benötigen Psychoedukation, aber keine Psychotherapie, profitieren jedoch von präventiven Maßnahmen zu Verhinderung der Entwicklung der unter 2. und 3. genannten Stadien.



2. Ca. 32% der umweltmedizinischen Fälle, reagieren auf die andauernde gesundheitliche Störung mit zum Teil erheblichen Anpassungsstörungen und ungünstigen Copingstrategien, welche einen positiven Verlauf behindern (Diagnose nach ICD-10: F43). Diese Fälle profitieren deutlich von psychoedukativen und psychotherapeutischen Behandlungsansätzen zusammen mit umweltmedizinischen Therapieformen.


3. Bei 21% der umweltmedizinischen Patienten bzw. MCS-Patienten der Fachkliniken Nordfriesland Patienten werden Depressionen (F32-F33) oder Angststörungen (F40-F41) festgestellt. In 5% der Fälle besteht ein prämorbides PTSD (F43.1). In Einzelfällen geht MCS auch mit Zwangsstörungen und Essstörungen einher. Auch somatoforme Störungen mit Umwelt- bezug (sogenannte „Umweltbezogene“ Störungen) kommen vor.


Seite 38



Die Fachkliniken Nordfriesland legt ein bio-psycho-soziales Krankheitsmodell bei allen Rehabilitanden zugrunde, welches ein mehrdimensionales therapeutisches Konzept bedingt, in welchem alle Anteile der Gesundheitsstörung angemessen und ganzheitlich berücksichtigt werden.

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Psychosomatik/Konzept_Reha_Psychosomatik.pdf
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Beitragvon Clarissa » Freitag 9. Dezember 2011, 14:54

was heisst hier verhärtete fronten? mcs ist und bleibt toxisch und nichts anderes, das einzig interessante dabei ist, dass nur die, die daran kräftig verdienen könnten der auffassung sind das es nicht toxisch ist sondern in die große p-kiste gehört.

das alleine zeigt doch schon das hier nichts verhärtet ist sondern eine fraktion bewusst die wahrheit verschleiert um kassieren zu können.


- Editiert von Clarissa am 09.12.2011, 13:56 -
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon mirijam » Freitag 9. Dezember 2011, 20:14

Zitat (siehe o. Post von Juliane):

"Die somatoformen Störungen sind schwer zu therapieren."

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Psychosomatik/Konzept_Reha_Psychosomatik.pdf


Seite 10


2.1.5 Somatoforme Störungen (F45)

Seite 12



Die somatoformen Störungen sind also schwer zu therapieren?

Kein Wunder- Krankheiten, die es nicht gibt, kann man auch nicht therapieren. Mich würde interessieren, wer der Erfinder des Wortes "somatoform" bzw. der "somatoformen Krankheit" ist.
mirijam
 

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Beitragvon Twei » Freitag 9. Dezember 2011, 20:46

Wer mit 100%iger Aufschlüsselung und Auseinandergliederung der MCS-Patienten daher kommt, ist mir nicht ganz geheuer.

Alle Patienten profitieren angeblich von einer Psychoedukation und 58% zusätzlich von einer Psychotherapie.

Es gibt also aus der Sicht der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH keine Behandlungmöglichkeiten für MCS-Patienten ohne psychiatrische Behandlung.

Warum gibt es keine Kur, nur mit frischer Luft und Umgebung, zur üblichen Erholung körperlich geschwächter Menschen, als auch "zur Teilhabe am sozialem Leben" - mit Aufbauprogrammen zur Stärkung des Körpers und seines Immunsystems
- ohne die neuzeitliche "geistig-seelische" Umprogrammierung der Persönlichkeit,
- ohne chemische Medikamententests,
- ohne Verletzungen der Intimsphäre,
die alle im Einzelfall schon, bekannter Weise unberechenbare und/oder gefährliche Nachwirkungen auf das Leben der MCS-Patienten nehmen?
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. Dezember 2011, 15:14

Befriedungsmedizin und Lobbyarbeit in Nordfriesland.

"Die Fachkliniken Nordfriesland gGmbH ist eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland, die umweltmedizinische Patienten auch stationär aufnimmt und über 20 Jahre therapeutische Erfahrung vorweisen kann.

Chefarzt Dr. Christoph Mai weiß um die Probleme des jungen Fachgebietes: „Seit der Geburt der Umweltmedizin in den 80er Jahren wird in der Wissenschaft über die Ursachen der Symptome umweltmedizinischer Patienten kontrovers diskutiert. Dabei zeigt die wissenschaftliche Studienlage, dass eine Vielzahl von biologischen, entwicklungspsychologischen und aktuellen Belastungsfaktoren die Entstehung und den Verlauf der Erkrankungen beeinflusst. Ohne wissenschaftlich eindeutigen Nachweis, dass zum Beispiel Schadstoffe in Innenräumen krank machen können, werden die Beschwerden der Betroffenen oft als ausschließlich psychische Störung interpretiert“, so der Experte.

Aufgrund der Häufigkeit umweltmedizinischer Erkrankungen, des hohen Leidensdrucks, vielfältiger Funktionsbeeinträchtigungen und folglich der erheblichen sozialmedizinischen Bedeutung sind viel größere Forschungsanstrengungen und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten erforderlich.

Vor diesem Hintergrund haben sich Dr. Christoph Mai und weitere Mitarbeiter der Fachkliniken mit umweltmedizinischen Fach- und Berufsverbänden in einer interdisziplinären Autorengruppe zusammengefunden und die „Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie“ erarbeitet.

„Eine Einigkeit auf Seiten der Wissenschaft ist nicht in Sicht, die Patienten gibt es trotzdem“, erklärt Dr. Frank Bartram, Vorsitzender des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbu), die Notwendigkeit für die Leitlinie. „Auf etwa 5 Prozent der Bevölkerung in der EU wird die Häufigkeit umweltmedizinischer Erkrankungen geschätzt. Allein einer von 200 Mitbürgern ist sogar von einer so ausgeprägten Chemikalienempfindlichkeit betroffen, dass er täglich Symptome hat. Das zeigen Umfragen und Studien“, erläutert Bartram.



Die europaweit einzigartige Leitlinie orientiere sich an der Realität in der Praxis der niedergelassenen Kollegen, so Dr. Anke Bauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachkliniken und Co-Autorin. Im Kern wird empfohlen, sich bei umweltmedizinischen Verdachtsfällen nicht allein auf Messwerte zu verlassen, vielmehr müsse eine individuell angepasste Bewertung und Diagnose anhand der gesamten Krankengeschichte, Laborbefunde und des Verlaufes durchgeführt werden. Die Leitlinie soll Grundlage für die Arbeit der in Praxen, Ambulanzen und Kliniken umweltmedizinisch tätigen Ärzte sein.

Die Fachkliniken Nordfriesland sind in ihrer psychosomatischen Abteilung auf die Diagnose und Behandlung von Mehrfacherkrankungen spezialisiert. Im Bereich stationärer Umweltmedizin werden Patienten aufgenommen, die neben einer umweltmedizinischen Erkrankung seelische Störungen, wie etwa Depressionen entwickelt haben. Umweltmedizinische Patienten ohne besondere Begleiterkrankungen können sich an niedergelassene Umweltmediziner wenden (Liste unter: dbu-online.de).

Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie.
Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner e.V. (Hrsg.) Berlin, November 2011. Autoren: Bartram F, Bauer A, v. Baehr V, Bückendorf C-H, Donate H-P, Engelhardt V, Huber W, Klehmet M, Müller K, Ohnsorge P, Mai C, Träder J-M.

Link zum dbu: dbu-online.de
Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie - Langfassung (PDF)
Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie - Merkblatt (PDF) "


http://www.fklnf.de/projekte/umweltmedizin.html
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. Dezember 2011, 15:15

Immer noch suche ich die Interessenkonflikt-Erklärung in diesem Papier hier:

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon mazzei » Dienstag 20. Dezember 2011, 09:54

DIALOG
Eine Zeitung für und von Mitarbeitern
der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Ausgabe 13 (2011/3
Seite 5

\"..Weiterhin wird das Klageverfahren zu den Akustik-
und Schimmelpilzproblemen der Tagesklinik Husum fortgeführt und die letzten Zeugen werden
vor Gericht gehört. Ein Urteil steht leider noch aus,
so dass wir weiter hierzu berichten werden....\"

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_HP_13_2011_3.pdf
- Editiert von mazzei am 20.12.2011, 11:55 -
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Beitragvon Juliane » Dienstag 20. Dezember 2011, 22:23

Oberärztin: Dr. med. Susanne Steinlechner
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie


"Ziel unserer kombiniert psychotherapeutischensomatischen Behandlung ist weniger die komplette Reizabschirmung und Vermeidung von Auslösern, die im Alltag kaum umsetzbar ist. Vielmehr wird ein möglichst hohes Maß an Reduktion externer Auslöser, kombiniert mit einer Modifikation interner Trigger angestrebt. Es gilt eine Verbesserung und Ergänzung bisheriger Coping-Strategien zu erreichen.

Die Patienten nehmen an einer psychoedukativen Umwelt-Gruppe sowie an dem allgemeinen diagnoseübergreifenden Psychotherapieangeboten aus Einzel- und Gruppentherapien teil.

Schwerpunkt ist neben der Akzeptanz unveränderbarer Faktoren eine Ausweitung von Bewältigungsstrategien. Maßnahmen der Sport- und Bewegungstherapie sollen die physische wie psychische Belastbarkeit verbessern, Achtsamkeit und Entspannungstechniken sollen unterstützen, eigene Ressourcen zu fördern."


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_HP_12_2011_2.pdf
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 4. Januar 2012, 12:07

fklnf.de


Therapeutisches Konzept
für die Behandlung von Menschen mit
Traumafolgestörungen
und Komorbidität
im Traumakompetenzzentrum Nord

Seite 13


Besonderheit "Duftstoffe": In der Klinik werden Patienten mit ausgeprägten Duftstoff-
Intoleranzen behandelt. Dieses betrifft auch häufig Patienten mit Traumafolgestörungen. Alle Patienten und Besucher werden daher gebeten, jede Art von Duftstoffen zu vermeiden (z.B. aus Parfüm, Rasierwasser, Deo, Haarspray etc.)*.


http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Psychosomatik/C4_Konzept_Trauma_Psychosomatik_11_2011.pdf
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Beitragvon Juliane » Freitag 6. Januar 2012, 10:37

Selbstdarstellung in der Lokalpresse

"Für Ärzte, die im Bereich der Umweltmedizin in Krankenhäusern, Ambulanzen und Praxen arbeiten, ist gerade eine praxisorientierte Leitlinie erschienen. Es sei die erste in Europa überhaupt, ihr Schwerpunkt liege auf der Diagnose, sagen ihre Autoren. Zu ihnen gehören auch Dr. Christoph Mai, Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland in Breklum, und Kollegen wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hause, Dr. Anke Bauer, und der Internist Dr. Claus-Hermann Bückendorf aus Kiel. Beteiligt sind ebenso Vertreter mehrerer Fachverbände. Herausgeber ist der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner. .......


haben sich Dr. Mai und Dr. Bauer mit den anderen Fachleuten und Vertretern umweltmedizinischer Berufsverbände die "Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinie" fächerübergreifend erarbeitet. Die europaweit erste Leitlinie dieser Art orientiere sich an der in der Praxis gewonnenen Realität der niedergelassenen Kollegen, sagt Co-Autorin Dr. Bauer. Im Kern wird empfohlen, sich bei umweltmedizinischen Verdachtsfällen nicht allein auf Messwerte zu verlassen, vielmehr müsse eine individuell angepasste Bewertung und Diagnose anhand der gesamten Krankengeschichte, Laborbefunde und des Verlaufes durchgeführt werden. Die Leitlinie sowie die wichtigsten Empfehlungen gibt es im Internet unter http://www.fklnf.de oder http://www.dbu-online.de. "


NORDFRIESLAND TAGEBLATT

30. Dezember 2011


http://www.shz.de/nachrichten/lokales/nordfriesland-tageblatt/artikeldetails/article//ein-messwert-allein-reicht-nicht-aus.html
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Beitragvon Husky » Freitag 6. Januar 2012, 14:24

Schlewigholsteinisches Ärzteblatt 1/2011
Seite 82

Die bis zum 31.12.2010 befristet gewesene Ermächtigung
von Herrn Dr. med. Frank O. Hauf, Leitender
Oberarzt an den Fachkliniken Nordfriesland gGmbH,
Bredstedt, zur Teilnahme an der vertragsärztlichen
Versorgung zur Durchführung diverser Leistungen
wurde bis zum 31.12.2012 verlängert.

http://www.aeksh.de/download/SHAE_201101_alles_kl_1.pdf
Husky
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Beitragvon Juliane » Freitag 6. Januar 2012, 20:04

Therapeutisches Konzept
für die Behandlung von Menschen mit
Traumafolgestörungen und Komorbidität
im Traumakompetenzzentrum Nord




2.2 Komorbidität

Die Folgen der Traumatisierung können vielfältig sein (AWMF 2011a). Deshalb sind die im

Rahmen von Traumafolgestörungen häufig auftretenden zusätzlichen Störungen in das Konzept

integriert:


.....................


Umweltmedizinische Erkrankungen (Multiple Chemical Sensitivity, Chronic Fatigue,

Elektromagnetische Sensitivität)

http://www.fklnf.de /fileadmin/downloads/Psychosomatik/C4_Konzept_Trauma_Psychosomatik_11_2011.pdf
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Beitragvon Juliane » Freitag 13. Januar 2012, 17:26

Therapeutisches Konzept
für die Krankenhausbehandlung von
Menschen mit
psychosomatischen Erkrankungen
Schwerpunkt Umweltmedizin


Verantwortlich für den Inhalt:

Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt und Geschäftsführer

Ralf Tönnies, Leitender Therapeut

Dr. med. Susanne Steinlechner, Oberärztin

Dr. rer. nat. Anke Bauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Stand:

Bredstedt, 30.11.2011


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf


viewtopic.php?t=16963
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Beitragvon mirijam » Samstag 14. Januar 2012, 00:27

Zitat auf S. 9 der PDF-Datei (s. o. Post von Juliane):


"Das Schließen eines therapeutischen Bündnisses ist besonders zeitaufwendig

aufgrund von

feindseligem Weltbild der Betroffenen bei gleichzeitigen Wiedergutmachungswünschen

an die Gesellschaft

dadurch Schwierigkeiten, die Patienten für die unterstützenden psychotherapeutischen

Maßnahmen zu gewinnen."


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads ... 1_2011.pdf



http://www.smilies.4-user.de/include/Sp ... si_004.gif
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Samstag 14. Januar 2012, 00:54

Therapeutisches Konzept
für die Krankenhausbehandlung von
Menschen mit
psychosomatischen Erkrankungen
Schwerpunkt Umweltmedizin


http://www.smilies.4-user.de/ablage/98/424.png
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Beitragvon Juliane » Sonntag 22. Januar 2012, 19:29

Rückblick ins Jahr 2003:


FORSCHUNGSVORHABEN
DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALE SICHERUNG
im Rahmen des
Aktionsprogramms „Umwelt und Gesundheit“


Untersuchung über die Prädiktoren von Krankheitsentstehung und
Langzeitverlauf bei ambulanten und stationären Patienten der
Umweltmedizin am Fachkrankenhaus Nordfriesland (FKH-NF)
- unter der besonderen Berücksichtigung von Patienten mit MCS (Multiple Chemical
Sensitivity)

Ansprechpartner am FKH-NF: Dr. E. Schwarz (Ärztlicher Direktor), Dr. A. Bauer (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Krankenhausweg 3, 25821 Bredstedt, Tel. 04671 904 140, Fax. 04671 904 240

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung

Aktenzeichen 122-1720/49

Bredstedt, Januar 2003


Seite 204


"Die Arbeitshypothese einer multifaktoriellen Pathogenese und Unterhaltung
der hier untersuchten schweren und chronischen umweltmedizinischen Erkrankungen
und der MCS, hat sich im wesentlichen bestätigt. Demnach werden die Erkrankungen
durch toxische Umwelteinflüsse initiiert, jedoch wird die Entstehung und Unterhaltung
einer schweren chronischen Verlaufsform durch psychosoziale, biologische
und medizinische Cofaktoren gefördert......



Ausblick: Unabhängig von dem Krankheitsmodell des Patienten wirkten sich insbesondere
Psychoedukation und andere beratungsintensive Massnahmen auf den
Verlauf günstig aus. Die bisherigen Verlaufsdaten weisen weiter darauf hin, dass bei
dem komplexen und beratungsintensiven Therapieangebot des FKH-NF Mehrfachkontakte
deutlich erfolgsversprechender sind als Einmalkontakte. Mehrfachkontakte
oder abgestimmte stationäre Aufenthalte sollten dementsprechend unterstützt werden....."


http://www.apug.de/archiv/pdf/apug_mcs_bredstedt.pdf
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Beitragvon Twei » Sonntag 22. Januar 2012, 21:11

Zitat1 aus obigen Post:
"...jedoch wird die Entstehung und Unterhaltung einer schweren chronischen Verlaufsform durch psychosoziale, biologische und medizinische Cofaktoren gefördert..."

Das "psychosoziale" halte ich für eine Behauptung, - biologische und medizinische Cofaktoren werden wohl nicht abstreitbar sein, aufgrund der toxischen Schädigungen.
Cofaktoren wird es unendlich viele geben können, so dass diese Ausdrucksweise m.E. nicht präzise genug ist.

Da bioligische und medizinische Cofaktoren aber an der "Entstehung und Unterhaltung einer schweren chronischen Verlaufsform" beteiligt sein sollen, vermag ich dies nur so zu verstehen, dass die toxischen Umwelteinflüsse ihre Wirkung ausübten und beizeiten immer noch ausüben. Es hat also eine nicht wieder Rückgängigmachung von Körperschädigungen stattgefunden, die zudem den Körper in einen höchst sensiblen Dauerzustand versetzt haben.

Was bitte schön, hat da psychosozial in dem Bericht zu suchen.
"Psychosozial" hat nichts mit den sozialen Lebensumständen eines Patienten zu tun, sondern mit:

"psychosozial

Soziale Gegebenheiten betreffend, die die Psyche beeinflussen"

(Begriffserklärung aus http://www.gbe-bund.de/glossar/psychosozial.html )

Psychosozial sollte gegen soziale Cofaktoren ausgetauscht werden, da die sozialen Lebensumstände mitbestimmen, welcher toxischen Umwelteinflüssen der Patient permanent ausgesetzt ist, wie z.B. Wohnung, Umgebungsluft usw.. So bestimmt vorwiegend die ZEIT über die "Entstehung und Unterhaltung einer schweren chronischen Verlaufsform".


Zitat2 aus obigen Post:
"...Unabhängig von dem Krankheitsmodell des Patienten wirkten sich insbesondere Psychoedukation und andere beratungsintensive Massnahmen auf den Verlauf günstig aus..."

Dieses halte ich ebenfalls für eine Behauptung, siehe Thread "Mal über Psychoedukation informieren":
viewtopic.php?f=44&t=16633

Nur weil ein Psychologe bei seinen "beratungsintensive Massnahmen" Empathie vorheuchelt und seinem Patienten seine Zeit widmet, heißt das für einen MCS-Patienten nicht gleichzeitig, dass seine Beschwerden gelindert, verbessert oder irgendwie verändert wurden. Aus Höflichkeit und dem Anzeichen auf Hoffnung, wird ein Patient zu dem "hohen Tier" Dr.Prof. oder Arzt, der ebenfalls die Gewalt des Berichteschreibens innehat, sich eher zu einer positiven Äußerung zu den Sitzungen erwogen fühlen, anstelle einer negativen.

Denn es gilt das alte Sprichwort: "Wer schreibt, der bleibt!"
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Beitragvon Thommy the Blogger » Sonntag 22. Januar 2012, 21:34

Danke Twei! Für diesen Kommentar, so ist es:

zitat - "Nur weil ein Psychologe bei seinen "beratungsintensive Massnahmen" Empathie vorheuchelt und seinem Patienten seine Zeit widmet, heißt das für einen MCS-Patienten nicht gleichzeitig, dass seine Beschwerden gelindert, verbessert oder irgendwie verändert wurden. Aus Höflichkeit und dem Anzeichen auf Hoffnung, wird ein Patient zu dem "hohen Tier" Dr.Prof. oder Arzt, der ebenfalls die Gewalt des Berichteschreibens innehat, sich eher zu einer positiven Äußerung zu den Sitzungen erwogen fühlen, anstelle einer negativen."

Ich füge den aktuellen Blog an, er ist ein Bericht über einen 13-Jährigen der versuchte sich umzubringen, weil die
von Ärzten empfohlene Therapie (eine Art NLP) nicht half:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/01/22/jugendlicher-unternahm-suizidversuch-nachdem-therapie-fehlschlug/
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. März 2012, 09:33

Aktuell kann man im Internetauftritt der nordfriesischen gGmbH lesen:

"Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Leitlinie zur MCS handelt."


Siehe auch

fklnf Praxisleitlinie nicht ..Leitlinie zur MCS

viewtopic.php?t=17365
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Beitragvon Juliane » Montag 9. April 2012, 14:57

Dialog
Eine Zeitung von Mitarbeitern
und für Mitarbeiter der
Fachkliniken Nordfriesland

Ausgabe 14 (2012/1)


Seite 7

"Zertifizierung für Rehabilitation und

Adaption beginnt......

stationären REHA in Bredstedt und Riddorf
(Sucht, Psychosomatik, Umwelt!)...."


Seite 15


"Fachkliniken und Berufsverband legen erste Umweltmedizinische Praxisleitlinievor...........


Die FKLNF ist in ihrer psychosomatischen Abteilung auf die Diagnose und Behandlung von Mehrfacherkrankungen spezialisiert. Im Bereich „Schwerpunkt Umweltmedizin“
(vgl. DIALOG 12) werden Patienten aufgenommen, die neben einer umweltmedizinischen Erkrankung seelische Störungen, wie etwa Depressionen entwickelt haben. Umweltmedizinische Patienten ohne besondere Begleiterkrankungen können sich an niedergelassene Umweltmediziner wenden (Liste unter: dbuonline.
de).

von Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt
Dr. Anke Bauer, wiss. Mitarbeiterin"


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_14_2012_HP.pdf
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Beitragvon Kira » Montag 9. April 2012, 14:58

Seite 15:
"Die Leitlinie wurde vom „Verein zur Förderung der Umweltmedizin in Schleswig-Holstein der KVSH gefördert."
http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_14_2012_HP.pdf
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Juliane » Montag 9. April 2012, 15:01

Ja, Kira, das kann man auch auf der Leitlinie(Deckblatt) sehen:

http://www.dbu-online.de /fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Mia » Montag 9. April 2012, 18:07

Unglaublich! Wenn schon umweltkrank, dann auch gefälligst psychisch krank. Ansonsten gibt es keine Behandlung!
Was ist das? Zynismus? Veräppelung? Totschweigen gefährlicher Chemikalien?
Aussenstehenden sträuben sich geradezu die Nackenhaare!
Mich erinnert das an die dunkelsten Stunden in diesem Land!
Ich weiss natürlich um die Machenschaften zwischen Medizin und Industrie usw.
Aber warum schaut ein ganzes Land mal wieder zu, wie kranke Menschen vorgeführt werden?
Dass es anders geht, haben frühere Umweltkliniken doch hinreichend bewiesen. Bis es bestimmten Kreisen i.d.L. nicht mehr gefiel und sie geschlossen wurden.

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Fachkliniken Nordfriesland - SHG Umwelterkrankte

Beitragvon Gundermann » Montag 9. April 2012, 19:56

Wie passt das zusammen?

Verein für
Umwelterkrankte e.V.
Gisela Grote - 1. Vorsitzende


Einladung zur Mitgliederversammlung am 14.04.2012

11.00 Uhr - 14.00 Uhr

Wir laden alle Mitglieder herzlich zur ordentlichen Jahreshauptversammlung ein.
Veranstaltungsort: Fachkrankenhaus Nordfriesland, Krankenhausweg 3,
25821 Bredstedt, Raum Adlerhorst über der Cafeteria

Auch alle anderen Veranstaltungen der Selbsthilfegruppe finden in der Cafeteria der Klinik statt.

http://umwelterkrankte.de/termine.html



Dialog
Eine Zeitung von Mitarbeitern
und für Mitarbeiter der
Fachkliniken Nordfriesland

Ausgabe 14 (2012/1)


Seite 7

"Zertifizierung für Rehabilitation und

Adaption beginnt......

stationären REHA in Bredstedt und Riddorf
(Sucht, Psychosomatik, Umwelt!)...."


Seite 15


"Fachkliniken und Berufsverband legen erste Umweltmedizinische Praxisleitlinie vor..


Die FKLNF ist in ihrer psychosomatischen Abteilung auf die Diagnose und Behandlung von Mehrfacherkrankungen spezialisiert. Im Bereich „Schwerpunkt Umweltmedizin“
(vgl. DIALOG 12) werden Patienten aufgenommen, die neben einer umweltmedizinischen Erkrankung seelische Störungen, wie etwa Depressionen entwickelt haben. Umweltmedizinische Patienten ohne besondere Begleiterkrankungen können sich an niedergelassene Umweltmediziner wenden (Liste unter: dbuonline.
de).

von Dr. med. Christoph Mai, Chefarzt
Dr. Anke Bauer, wiss. Mitarbeiterin"


http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_14_2012_HP.pdf
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Beitragvon mirijam » Montag 9. April 2012, 23:28

Das passt perfekt zusammen.
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Montag 9. April 2012, 23:31

Zitat aus dem Behandlungskonzept der FKLNF:

"Seite 35

Die spezifischen medizinischen Indikationen für eine Behandlung an der Abteilung für Psychosomatische Medizin - Schwerpunkt Umweltmedizin der Fachkliniken Nordfriesland sind in

Tabelle 5.1 dargestellt.

Umweltmedizinische Störungen


Aus http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/C2_Konzept_Psychosom_Schwerp_Umwelt_11_2011.pdf



Also man nennt Umweltkrankheiten "Umweltmedizinische Störungen"

Nun, was bedeutet in der Medizin der Begriff "Störung". Schlagen wir doch einfach einmal nach:


Zitat:

"Störung bedeutet:

..............

in der Medizin und Psychologie eine erhebliche Abweichung im Erleben oder Verhalten, siehe psychische Störung

.................."


http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6rung
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Beitragvon mirijam » Freitag 20. April 2012, 21:45

Zitat:

"Erlerntes Verhalten ablegen. Um solche Extremfälle zu verhindern, sind für Schwarz psychologische Betreuung und Diagnostik fester Bestandteil der Behandlung: „Im Laufe der Zeit entwickeln viele MCS-Patienten ein konditioniertes Verhalten. Schon bevor sie an Orte kommen, an denen sie Belastungen vermuten, setzen die Reaktionen ein.“

Schwarz durchbricht diesen Teufelskreis. Seine Patienten finden in Bredstedt eine möglichst chemikalienfreie Atmosphäre vor: Fliesenboden, schaumstofffreie Betten, Wäsche aus unbehandelter Baumwolle oder Leinen. Neben dem runden roten Handyverbotsschild hängt am Eingang der Hinweis: „Nur ohne Parfüm, Haarspray, Deo, Haarshampoo und andere duftende Kosmetika betreten.“

In der Therapie führt Schwarz die Umweltkranken wieder so weit wie möglich in ihren Alltag zurück. Ein Patient setzte beispielsweise jahrelang keinen Fuß mehr in Kaufhäuser. Nach wenigen Monaten Therapie geht er wieder shoppen. „Allein mit Psychotherapie und Expositionsvermeidung, wie manche Kollegen meinen, wäre das aber nicht zu schaffen“, ist Schwarz überzeugt."


Den ganzen Artikel hier:
http://www.focus.de/gesundheit/news/umweltmedizin-sensible-nasen-dicke-luft_aid_177630.html


Siehe auch hier:
viewtopic.php?t=16830
mirijam
 

Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Husky » Dienstag 8. Mai 2012, 19:39

Oberon Diagnostik und Therapie

Silke Haack-Nebbe
Fachärztin für Allgemeinmedizin - Umweltmedizinerin
Kaageweg 8, 25875 Schobüll

Samstag, 26.05.2012

im
Speisesaal der Zentralküche
Fachkrankenhauses Nordfriesland
Gammeltoft 10-12, 25821 Riddorf bei Bredstedt

Veranstalter Verein Umwelterkrankter

Was ist Oberon Diagnostik und Therapie?

Die deutsche Vertriebsfirma METAVITAL schreibt:

"Das NLS-Diagnostik-System Oberon wurde in jahrelanger, internationaler Forschungsarbeit entwickelt und basiert auf den Erkenntnissen der Quantenphysik. Das Oberon-System ist ein nicht-invasives Diagnostikverfahren.

Außer der Diagnostik bietet Oberon noch eine breite Palette von anderen Funktionen, die Ihnen und Ihren Patienten den Weg zu einem harmonischen Gleichgewicht wesentlich erleichtern können."

http://www.metavital.eu/index.html

Die Quantenphysik und die Orientale Medizin ist das Fundament, auf welchem das Oberonsystem basiert

"Die NLS-Methode (Nicht Lineare System) ist eine nicht – invasive Testmethode. Nicht - invasiv bedeutet, dass für die Untersuchung der Testperson weder Kontrastmittel verabreicht werden, noch mit einer Sonde in den Körper eingedrungen werden muss. Vielmehr erfolgt die Messung induktiv, d.h. berührungsfrei über einen Kopfhörer.

Die Testperson bemerkt dabei absolut nichts. Das Oberonsystem arbeitet unter einem anderen physikalischen Prinzip wie alle anderen bekannten NLS-Systeme. Das Oberonsystem nutzt Skalar- oder Longitudinalwellen, um an die Zellinformationen zu gelangen. Da dies beim Oberonsystem mittels Biophotonen über IR-Dioden bewerkstelligt wird, ist diese Technik überdies humangenetisch unbedenklich.

Im Unterschied zu klassischen medizinischen Diagnosemethoden (z.B. Ultraschall, CT, MRI) werden nicht die morphologischen Zustände von Organen untersucht, sondern vielmehr die Gleichgewichtszustände von physiologischen Prozessen. Dadurch werden die Stoffwechselstörungen nicht erst als ausgeprägte morphologische Veränderungen erkannt, sondern bereits in einem frühen Stadium, bevor es bei der Testperson zu spürbaren Veränderungen kommt. Diese Frühindikatoren einer physischen Veränderung müssen allerdings von einem gut ausgebildeten Anwender richtig interpretiert werden, um daraus eine adäquate Eingriffsform abzuleiten.

Diese Methode basiert auf der Quanten Entropie Theorie (T. Van Hoven 1980). Seit 1990 wurde die Technologie im Rahmen von intensiver klinischer und experimenteller Forschung weiterentwickelt.

Ein NLS-System besteht aus einem Kopfhörer mit Photonentrigger, einer Auswertungseinheit und einer gerätespezifischen Softwarelösung. Die Messresultate werden auf einem anatomischen Schnittbild dargestellt."

http://www.metavital.eu/NLS_-_Oberon/nls_-_oberon.html
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Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

Beitragvon Husky » Dienstag 8. Mai 2012, 19:51

Neues Angebot in den Fachkliniken Nordfriesland:

"Als Kooperationspartner der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bieten die FKLNF zukünftig Unternehmerschulungen und betriebsärztliche und sicherheitstechnische Dienstleistungen (BuS) an.

Auf unserem Info-Blatt finden Sie alle weiteren Informationen.
Die nächsten Schulungstermine sind: 15. Juni / 7. Sept. / 7. Dez. 2012."

http://www.fklnf.de/veranstaltungen.html
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