Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

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Beitragvon Juliane » Samstag 24. Oktober 2009, 07:29

Was Sache ist, wissen s-Experten wohl, Alex.

Sie sitzen es aus.

Grüße aus dem Tigerentenland

Banana Republika
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Beitragvon kf-forum » Dienstag 27. Oktober 2009, 10:54

Dass es auch anders geht, zeigt Dr. Fabig aus Hamburg, über den ich folgenden Ausschnitt in einem Text zu Chemie und Umwelt fand (kennt ihn jemand?) und der auf die Wichtigkeit der Entgiftung hinweißt:

Ein Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages zum Thema "Umwelt und Gesundheit" zählt zu den aktuellen und drängenden Wissens- und Forschungsfragen vor allem die Aufklärung der multiplen Chemikaliensensitivität (Multiple-Chemical-Sensitivity, MCS). Unter diesen Umständen haben in der Umweltmedizin wesentliche Beiträge Außenseiter erarbeitet. Ein Beispiel ist Karl-Rainer Fabig, ein in Hamburg praktizierender Allgemeinmediziner. Er war früh auf Parallelen zwischen den Symptomen gestoßen, die einerseits bei Arbeitern auftraten, die bei der Firma Boehringer mit dioxinhaltigen chlororganischen Produkten und Abfällen in Berührung gekommen waren, und die andererseits in Vietnam bei Betroffenen der amerikanischen Sprühaktionen mit "Agent Orange" beobachtet wurden. Diese Kenntnisse ließen ihn als Gutachter im "Holzschutzmittel-Fall" auftreten. Die in diesem Prozess relevante Beobachtung, dass in einer Gruppe von Personen, die giftigen Chemikalien ausgesetzt ist, gleiche Belastungen nicht durchweg zu gleichen Symptomen führen, machte ihn auf die Bedeutung (unterschiedlicher) individueller Empfindlichkeiten für (gleiche) toxische Substanzen aufmerksam. Solche unterschiedlichen Empfindlichkeiten sind vor allem für das Verständnis der multiplen Chemikaliensensitivität (MCS) wichtig. Seine ärztlichen Erfahrungen führten Fabig zu der Annahme, dass die Empfindlichkeiten von Menschen gegenüber chemischen Substanzen vor allem durch die unterschiedliche Entgiftungskapazität mittels bestimmter Enzyme bedingt seien. Er untersuchte dazu die genetische Disposition von etwa 600 Patienten mit unterschiedlichen Sensibilitäten gegenüber Alltags-Chemikalien wie Lösemitteldämpfen, Desinfektionsmitteln oder Weichmachern etc. Fehlten die Gene, die für die Ausprägung von drei an der Entgiftung beteiligten Enzymen verantwortlich sind, war die Sensibilität am größten. Fabig zog daraus den Schluss, dass die in Jahrmillionen bewährte Vielgestaltigkeit des für die Entgiftung zuständigen Fremdstoffwechsels bei immer mehr Menschen - und anderen Lebewesen - mit der zunehmenden Chemisierung der Umwelt nicht mehr verträglich ist.
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Beitragvon kf-forum » Dienstag 27. Oktober 2009, 10:56

Oh - über google habe ich entdeckt, dass Dr. Fabig leider seit langem tot ist. Wieder ein aufrechter Mittstreiter weniger.
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Beitragvon Riccardo Tisici » Dienstag 27. Oktober 2009, 11:22

Ich versuche jetzt seit Wochen diesen dr. Mai in der Umweltklinik zu kontakten.
An das Telefon geht keiner und Mails werden nicht beantwortet.
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Beitragvon Juliane » Dienstag 3. November 2009, 08:53

Schreiben tut er noch, Riccardo:

Pilotstudie zur medizinischer Versorgungslage chronisch kranker Patienten mit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) (Wissenschaftlicher Originalbeitrag)

ANKE BAUER, CHRISTPH MAI, F. OLIVER HAUF

http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/309_ba_z.pdf

http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/
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Beitragvon Amazone » Dienstag 3. November 2009, 13:48

Mein Schreiben an Herrn Dr. Mai persönlich wegen seiner widersprüchlichen Äußerungen in der Fernsehsendung wurde bisher nicht von ihm beantwortet.

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Beitragvon Croft » Dienstag 3. November 2009, 23:53

Welche Haltung hat den der dbu dazu? Hat das jemand gehört?
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Beitragvon Juliane » Freitag 6. November 2009, 09:25

Eine informative Stellenausschreibung:


"Wir wünschen uns:

eine abgeschlossene Weiterbildung zum/zur Facharzt/Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und/oder Hygiene und Umweltmedizin
oder eine abgeschlossene Weiterbildung in einer anderen Facharztrichtung mit Zusatzbezeichnung Umweltmedizin
Interesse an patientenorientierter Teamarbeit in einem integrativen Behandlungsmodell
Erfahrung mit und Interesse an störungsspezifischen Arbeitsmethoden
Erfahrung mit und Interesse an multidimensionalen und neuen Therapieansätzen
Erfahrung im Bereich der Umweltmedizin nach SGB V, wünschenswert SGB VI
die Zugehörigkeit zu einer christlichen Glaubensgemeinschaft
und viel Engagement mit einem hohen Maß an Eigeninitiative"

http://www.fklnf.de/stellenangebote.html
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 6. November 2009, 18:12

Was sind störungsspezifische Arbeitsmethoden? Etwa eine Art Gehirnwäsche?
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Beitragvon Juliane » Freitag 6. November 2009, 18:15

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Beitragvon Juliane » Montag 9. November 2009, 08:43

Den letzten Bericht über die six-bed-station gab es Mitte August 2009



Zitat Mezzadiva im Strang "Wer hat Erfahrungen mit Umweltkliniken?" am 19.08.2009, 11:04:32


Kleiner Kurzbericht aus Bredstedt:

wer noch auf der Suche nach einer ausführlichen Befundung ist oder aufgrund seiner Symptomatik einen ständig greifbaren erfahrenen Umweltarzt braucht, für den ist die Klinik derzeit leider nicht zu empfehlen. In Bredstedt gibt es seit kurzem Probleme mit der umweltärztlichen Versorgung der Station. Sie suchen aber händeringend. Auf jeden Fall telefonisch ausführlich vorinformieren zu diesem Thema (Frau Nissen und Frau Manske nehmen sich Zeit und sind sehr freundlich).

Leider wird das Duftstoffverbot nicht streng eingehalten und die Raucherecken von Personal und der angeschlossenen Psychosomatik belasten die Luft der Umweltabteilung je nach Windrichtung massiv.

Ich bin extrem Raum-inkompatibel seit einigen Monaten und mir ging es dort in den 2 Wochen immer schlechter. Die Infusionen waren sicher nicht schlecht, haben meine Symptomatik aber nicht verbessert. Einige Mitpatienten mit sehr starken akuten Reaktionen waren ausschließlich auf die Hilde des Pflegepersonals angewiesen.

Wer hat Erfahrungen mit Umweltkliniken?
viewtopic.php?t=6746
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Beitragvon Kaloo » Samstag 21. November 2009, 19:08

Seit wann ist in der Fachklinik Nordfriesland Duftstoffverbot konsequent umgesetzt?


Zitat von der Webseite Chirurgie Portal

..."Dass die Symptome jedoch nicht nur eingebildet sind zeigt sich durch eine Klinik in Nordfriesland. Dort werden MCS-Patienten behandelt und zwar in Räumen, die nicht mit Duftstoffen belastet sind. Selbst bei den Reinigungsmittel und Seifen wird auf den Einsatz von Duftstoffen und Aldehyden verzichtet. Bei zwei Drittel der dort behandelnden Patienten erweisen sich dann die Beschwerden als rückläufig. Einen besseren Beweis kann es für das Vorhandensein einer MCS wohl kaum geben. Doch nun heißt es Therapiemöglichkeiten zu finden, die den Betroffenen ermöglicht auch in ihrer heimischen Umgebung weniger Beschwerden zu haben, denn für immer in einer "sterilen" Klinik zu bleiben ist nun mal nicht möglich."


http://www.chirurgie-portal.de/news/20091020-mcs.html
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Beitragvon Maria Magdalena » Sonntag 22. November 2009, 00:32

Zitat Mezzadiva:
"ich war gerade in der Umweltklinik in Bredstedt. Dort wird keine Amalgamentgiftung gemacht. Allerdings geben sie u.a. Infusionen mit Alpha-Liponsäure, was dann bei mir einen unfreiwilligen Entgiftungsschub ausgelöst hat, an dem ich ganz schön zu knabbern hatte, möglicherweise ist er dafür verantwortlich, dass sich meine Gesamtverfassung in der Zeit verschlechtert hat."

http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/56852-umweltklinik-erfahrungen.html
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Beitragvon Sausewind » Dienstag 1. Dezember 2009, 22:16

Auf der Webseite der Klink steht:

Wir haben neue Telefonnummern!
Ab dem 22.10 stellen wir in Bredstedt, Breklum und Riddorf auf neue gemeinsame Telefonnummern um.

Die alten Nummern können noch ca. 2 Monate lang angewählt werden und werden durchgestellt.

Die neue Nummer der Telefonzentrale ist für alle Standorte:
04671- 408-0
Die Nummern auf der Homepage werden gerade umgestellt. Nach der 408 folgt eine vierstellige Durchwahl.

http://www.fklnf.de /news/artikel/artikelname/wir-haben-neue-telefonnummern-41//zurueck/22.html
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Beitragvon Moriko » Donnerstag 28. Januar 2010, 15:44

Neues aus Bredstedt/Riddorf

Für Umweltpatienten gibt es jetzt nur noch Zweibettzimmer.
Wer ein Einzelzimmer möchte, muss 50€ pro Tag draufzahlen.
In der Psychosomatik und Suchtabteilung gibt es Einzelzimmer.
Die Bettenzahl für Umweltpatienten: 10 Betten.
Es gibt wieder eine Stationsärztin für Umwelt.
Moriko
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Beitragvon kf-forum » Donnerstag 28. Januar 2010, 17:21

Entscheidend ist doch nicht, ob es eine extra Klinik gibt, sondern was man da macht! Nach dem bisherigen Wissensstand halte ich Neukirchen auch für besser geeignet.

Warum ist es eigentlich so schwer, mal eine vernünftige Auskunft aus Bredstedt von Dr. Mai zu bekommen, welche umweltmedizinischen Verfahren dort für MCS-Patienten eingesetzt werden? Das kann er doch mal hier veröffentlichen. Ich sehe keinen Grund für Geheimniskrämerei, da die Klinik/Abteilung ja extra dafür vorgesehen ist. Oder sollen möglichst wenige Menschen in D erfahren, dass es so etwas gibt (noch dazu auf Krankenkasse)...

@ Sileah: Ich rate von Psychopharmka JEDER Art ab!!! Wenn Du nicht schlafen kannst, muss das nicht allein an Schadstoffen liegen (was aber auf jeden Fall ein wichtiger Grund ist!), sondern nach meinen Erfahrungen auch an E-Smog und Mobilfunk (auch wenn Du selbst keine Verursacher in der Wohnung oder am Schlafplatz hast).
Schläfst DU bei DIESEN Temperaturen wirklich draußen???????? Oh je, ich hoffe mit sehr gutem Antarktisschlafsack oder? Ich kenne das noch aus meiner schlimmsten Zeit. War 4 Winter so unterwegs.
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Beitragvon Analytiker » Donnerstag 28. Januar 2010, 17:44

Das ist unglaublich und verdeutlicht, welchen Stellenwert Umweltpatienten in der in Deutschland so hoch angepriesenen "Umweltklinik" haben.

M. E. könnte man die wenigen vorhandenen "Umweltbetten" auch noch den Patienten der Psychosomatik und Suchtabteilung zur Verfügung stellen.
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Beitragvon Limette » Donnerstag 28. Januar 2010, 18:15

Andersherum wird ein Schuh draus. Die Klinik könnte zum Kompetenz-Zentrum für MCS in Deutschland werden.
Voraussetzung: die Umweltbedingungen werden auf Vordermann gebracht (Duftstoffverbot, Rauchverbot..)
Und ein Chefarzt, der mit Herz und Verstand bei der Sache ist und nicht doch das
Psycho-Seiltänzchen durchzieht.
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Beitragvon Kallewirsch » Donnerstag 28. Januar 2010, 20:01

Liebe Limette,

das sehe ich ebenso wie Du. Man könnte aus den Fachkliniken Nordfriesland DAS Kompetenz-Zentrum für MCS in Deutschland, gar in Europa machen, wenn man nur wollte.

Auslastung und Zuwachs hätte man in solch einem Fall sicher zur Genüge, bei den aktuellen Zahlen an MCS Patienten und der zu erwartenden Entwicklung der MCS Krankheitszahlen.

Es bedarf eben den Mumm, endlich Tacheles zu reden und entsprechend zu handeln. Dass Bedarf an einer solchen Klinikeinrichtung besteht, ist Behörden und Medizinern sicherlich bekannt. Es fehlt allerdings an Überwindung zuzugeben, dass MCS keine seltene Erkrankung ist und dass es uns alle gibt.

Die umweltbedingte organische Erkrankung MCS ist Fakt, auch wenn man mit allen Mitteln versucht, die Realität anders darzustellen.

Gruss Kalle
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Beitragvon Spotlight » Samstag 30. Januar 2010, 22:21

Müssen die Patienten die in der Psychosomatischen Abteilung oder auf der Suchtabteilung liegen
auch 50 Euro zusätzlich zahlen weil sie auf Einzelzimmern liegen? Oder ist das nur der Modus für
Umweltpatienten?
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Beitragvon Kobold » Montag 1. Februar 2010, 11:24

Zitat von Maria Magdalena:
Zitat Mezzadiva:
"ich war gerade in der Umweltklinik in Bredstedt. Dort wird keine Amalgamentgiftung gemacht. Allerdings geben sie u.a. Infusionen mit Alpha-Liponsäure, was dann bei mir einen unfreiwilligen Entgiftungsschub ausgelöst hat, an dem ich ganz schön zu knabbern hatte, möglicherweise ist er dafür verantwortlich, dass sich meine Gesamtverfassung in der Zeit verschlechtert hat."

http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/56852-umweltklinik-erfahrungen.html

Ich kenne jemanden, dessen Gesundheitszustand sich seit dem Aufenthalt in Bredstedt massiv verschlechtert hat.

Bredstedt sollte das eigene Konzept überdenken oder den Umweltbereich komplett schließen und nur noch psychisch kranke Patienten behandeln.

Wenn man als Umweltkranker in den Fachkliniken Nordfriesland 50 € täglich berappen muss und Patienten mit anderen Erkrankungen nicht, ist das unzumutbar und stellt Diskriminierung Umweltkranker dar.
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Beitragvon Melville » Montag 1. Februar 2010, 22:21

Heute sagte mir ein Umweltarzt die Umweltstation in Riddorf sei zu.
Ist das wirklich so? Kann ich mir gar nicht vorstellen.
Die Station ist doch mit öffentlichen Geldern erstellt worden.
Melville
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Beitragvon Maria » Montag 1. Februar 2010, 22:33

Die Umweltstation wurde in der Vergangenheit bekanntlich um einige sog. Umweltbetten erweitert. Allerdings ist mir zu Ohren gekommen, dass viele MCS Patienten erhebliche Schwierigkeiten mit den dort verwandten Materialien, der Einrichtung und den allgemeinen Begebenheiten hatten. Einigen MCS Kranken geht es nach einem Aufenthalt in Bredstedt erheblich schlechter als zuvor. Dass man die Umweltstation inzwischen ganz geschlossen hat, ist mir nicht bekannt.

Auf Grund der vielfältigen Probleme, die MCS Kranke in den Fachkliniken Nordfriesland aufwiesen oder aufweisen??? sollte es doch Ansporn für solch eine Klinik sein, alles daran zu setzen, dass Umweltkranke in dieser Einrichtung auch tatsächlich fachmännisch therapiert werden können. Aber anscheinend geht man den bequemeren Weg (für die Klinik) und macht für MCS Patienten einfach die Schotten dicht!?
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Beitragvon Wasabi » Dienstag 23. März 2010, 21:49

So war es einmal in Bredstedt. Qualitätsbericht der Klinik

http://www.krankenhaus.de /qualitaetsbericht-2006-Bredstedt-Fachkrankenhaus-Nordfriesland-gGmbH-Bredstedt-25821-strukturiert.b10491.pdf
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Beitragvon Alex » Mittwoch 24. März 2010, 23:39

Diese Klinik hat die Datenverifizierung am 19.02.2010 13:05 gestartet

Top Ten Prozeduren (OPS) und Diagnosen (ICD)
Top Ten Diagnosen (ICD):
Zusammengefasstes Behandlungsangebot zeigen
Code
Beschreibung
Fälle
T784 Allergie, nicht näher bezeichnet 156
T781 Sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeit, anderenorts nicht klassifiziert 21
G933 Chronisches Müdigkeitssyndrom 9


http://www.krankenhaus.de/Abteilung-fuer-Umweltmedizin-Innere-Medizin-Fachkrankenhaus-Nordfriesland-gGmbH-Bredstedt-25821.k65569a64459.html#top-diagnosen-prozeduren


Qualitätsberichte von 2004, 2006, 2008: http://www.krankenhaus.de/Fachkrankenhaus-Nordfriesland-gGmbH-Bredstedt-25821.info65569.html
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 25. März 2010, 01:14

das ist ja ein ding alex. - die machen sich das ja sehr einfach. die abteilung ist wenn überhaupt für sehr leicht betroffene nur geeignet. - ich selbst halte diese für nicht geeignet. - gibt ja leute die sich was vor machen und sich dort angeblich wohl fühlen, obwohl es doch nicht so ist.

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Beitragvon Alex » Donnerstag 25. März 2010, 10:29

moin, moin Galaxie,

diese Daten beziehen sich auf die Diagnosen die dort gestellt wurden. Das können Diagnosen sein
die ambulant oder stationären Patienten erteilt wurden.

Zu den Daten die Du oben liest, muss man das noch wissen:


Aktualisiert am:19.02.2010 13:05
Hinweis:Die Daten basieren auf den Qualitätsberichten von 2006.

http://www.krankenhaus.de/Fachkrankenhaus-Nordfriesland-gGmbH-Bredstedt-25821.info65569.html
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Beitragvon Kaloo » Donnerstag 25. März 2010, 11:30

Dann wurde in Bredstedt 156 mal MCS diagnostiziert und auch über "T784" abgerechnet.
Warum geht das bei anderen Umweltärzten nicht? Es heißt doch immer sie könnten nicht abrechnen mit
der Ziffer.
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Beitragvon Maria Magdalena » Donnerstag 25. März 2010, 12:05

Also manche Ärzte haben zwar das Baron-Münchhausen-Syndrom, aber ganz gewiss nicht alle, denn sogar Ärzte ohne die Bezeichnung Umweltmedizin rechnen über T78.4 ab.

Da müsstest Du einfach einen normalen Arzt finden, oder normalen Umweltmediziner. Du scheinst an falsche Fuffziger geraten zu sein, Lobby-Knechte.
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 25. März 2010, 12:59

richtig, maria magdalena.

Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Seelchen » Donnerstag 25. März 2010, 15:09

Hallo an Alle!
Möchte inbezug auf Neukirchen etwas mitteilen:
Bekam heute Morgen Brief von MCS Patientin,die dort war:
-keine MCS gerechten Unterkünfte(ohne Baubiologe erstellt)
-die Behandlungsräume beduftet-
ihr wurde gesagt,es gibt kein MCS und keine Duftallergien-
sie wurde ausgelacht wegen der MCS Maske-
musste dort mit schweren Symptomen wieder heimfahren!
In den Umweltabteilungen Rötz wollten die Ärzte sie in die Psychiatrie schicken..
Also ich denke,da kann man keinen mit schwerer MCS mehr hinschicken ider empfehlen!!!

Es gibt also nachweislich keine Klinik in diesem Land,wo MCS Patienten behandelt werden können oder auch bei anderen Erkrankungen,wie jetzt auch bei mir..hinkönnen..

Berichte an die Öffentlichkeit wären vonnöten....
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Beitragvon Toxicwarrior » Donnerstag 25. März 2010, 15:37

Egal ob Bredstedt oder Neukirchen, diese Einrichtungen behandeln überwiegend sekundär Umwelterkrankte: diese Einrichtungen sind keine reinen Umweltkliniken, für MCS Patienten. Zudem müssen in Kliniken, explizit in feuchten Regionen - Meer, Seen Grundwasser etc. - mit fungiziden behandelten Baumaterialien zwecks Schimmelvorbeugung verwendet werden. Genauso sollten bzw. müssen es Materialien sein die pflegeleicht - PVC, Linoleum etc. - antibakteriell etc. sind. Wobei die Sterilität in solchen Einrichtungen, nicht dem Standard eines Krankenhaus entsprechen müssen, weil dort nicht operiert wird.

Zudem ist es in Deutschland sowieso schwer eine Immobilie (Haus, Wohnung) ohne irgendwelche nicht mit zuvor behandelten Baumaterialien zu finden; außer man hat viel Geld, und baut es sich selber.

[b]Somit gibt es in Deutschland keine reine \"Umweltklinik\" für ernsthaft an MCS- oder CFS-Erkrankte.[/b]

Die Analysen, oder Giftstoff Ausleitungsverfahren etc. die dort getätigt werden, könnte jeder Arzt auch ambulant ausführen. Der einzigste Vorteil was Kliniken gegenüber den Ambulanzen haben, ist das Abrechnungsverfahren gegenüber den Kassen, auch da wird nicht alles übernommen.

Als Beispiel: Eine ambulant vorgenommene \"Positronenemissionstomographie\" PET, wird kaum eine Kasse übernehmen, wird man dagegen nur für ein oder zwei Tage stationär aufgenommen, müssen die Kosten von den Kassen übernommen werden.

Solche Kliniken nutzen aus rein wirtschaftlichen Gründen, den Begriff \"Umweltmedizin\" um weitere Abrechnungsmöglichkeiten als Einnahmequellen gegenüber den Kassen auszuschöpfen. Wobei ich nicht behaupte, dass alle Ärzte bzw. Klinikleiter in solchen Einrichtungen ihren Job nicht ernst nehmen bzw. die Thematik um MCS verleugnen, und die Patienten versuchen zu denunzieren etc. Aber, was auch offensichtlich ist, gibt es unter der gesamten Ärzteschaft auch schwarze Schafe, und die gilt es auszufiltern.

Das Verhalten mancher Ärzte sind z.T. strafbare Handlungen, deshalb wehrt euch gegenüber solchen Ärzten; das ist euer Recht dies zu tun. Legt Beschwerde bei den zuständigen KV\'s über den behandelten Arzt ein. Werdet ihr beleidigt, genötigt, diskriminiert oder sogar physisch wie psychisch verletzt, stellt Strafanzeigen.

Was sich auch demnächst 2011 in dieser Hinsicht verändern kann oder wird, ist hier nachzulesen: Patientenrechtegesetz wird vorangetrieben. http://tinyurl.com/yzxc92h

Es geht um eure Gesundheit bzw. euer Leben, dass sind doch keine harmlosen Nachbarstreitigkeiten etc.

Das Hauptproblem für eine reine Umweltklinik, sind bzw. wären die horrenden Baukosten, aber wer soll das bezahlen; die Krankenkassen nicht, wie auch.

Gut, besser solche \"Kliniken\" mit Behandlungsmöglichkeiten, als gar keine.

Das Problem in unserem Gesundheitssystem - ein zwei Klassen Witz - sind die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV\'s), und die müssen weg bzw. sind komplett überflüssig.
- Editiert von Toxicwarrior am 26.03.2010, 09:42 -
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Beitragvon sunday » Donnerstag 25. März 2010, 18:26

es scheint irgendwie bei jedem anders zu sein.

vor kurzem war doch eine frau (geli) in neukirchen, die garnichts mehr essen konnte etc.
und obwohl oder weil sie ein paar wochen dort war, konnte sie danach wieder einige sachen essen und hatte zugenommen.

also kann es doch eigentlich in neukirchen so furchtbar garnicht sein. der mann schrieb ja auch, daß zumindest ein teil der ärzte sich große mühe gegeben hat, seiner frau zu helfen.

lg
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 25. März 2010, 22:51

Es wird ende des Jahres eine Anhörung zu diesem Thema in Hmb. geben beim Gesundheitsausschuss. - Konnte mal wieder jemanden von der Hamburgischen Bürgerschaft gewinnen. - Es wird schwierig werden. - Bei den Kassen könne man nichts beeinflussen, denn die lassen sich nichts sagen. - Wichtig sind Lehrstüle für Umweltmedizin. Ein Umweltmediziner soll bei der Anhörung vortragen, aber es muß noch einiges besprochen werden. - Seit 1998 bin ich dort was Kliniken und uns betrifft in den AK DAS GUTE KRANKENHAUS aktiv. - Leider geht es mir seit einiger Zeit schlechter, so das ich nur eingeschränkt Öffentlichkeitsarbeit leisten kann. - Ich war im August 1994 das erste Mal, aber lieber nur in einer ambulanten Sprechstd. in Bredstedt und Im Mai 2008 in Riddorf und das kann nicht so weiter gehen. 14. Jahre war ich in der I.H.G. e.V. - Ich muß auch bei politischen gesprächen aufpassen, das wir bei der Anhörung, wenn das Gesundheitsamt dabei ist, wir nicht auf Riddorf verwiesen werden u.a. - Ich habe Silvia schon eine PM gesendet, aber sie ist im Moment wohl nicht da.

Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 25. März 2010, 22:57

nun hat sich das überschnitten, Silvia ist doch da und hat geantwortet und wir werden sehen.

Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Spotlight » Donnerstag 2. September 2010, 19:58

Das Fachkrankenhaus wirbt für die

4. Jahrestagung der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) in Aachen

http://www.fklnf.de /veranstaltungen/veranstaltungsdetails/cal/event/20100929/list-143/tx_cal_phpicalendar///4-jahrestagung-der-gesellschaft-fuer-hygiene-umweltmedizin-und-praeventivmedizin-ghup-1.html


Für die, die es nicht wissen: Der Präsident der GHUP ist
Prof. Dr. med. Thomas Eikmann
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Beitragvon kf-forum » Donnerstag 2. September 2010, 20:24

Da weiß man, was man hat ... ;-))
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Beitragvon mirijam » Freitag 3. September 2010, 01:28

Ziemlich durchsichtig.
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Beitragvon Juliane » Freitag 3. September 2010, 15:39

Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Psychokliniken sollten sich auf ihr Klientel beschränken.
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Beitragvon Blonde Babe » Freitag 3. September 2010, 20:55

Das tun sie leider nicht und die Umweltkranken haben Hoffnung,
dass man ihnen hift.
Gute Schützenhilfe leisten so manche Selbsthilfegruppen bei
diesem Blendwerk.
Realistisch betrachtet haben wir keine Umweltklinik in Deutschland.
Blonde Babe
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Beitragvon Juliane » Samstag 16. Oktober 2010, 16:42

Selbstdarstellung auf
http://www.depression.hexal.de

Zitat:


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Ärztliche Verantwortung:
Ltd. Arzt Dr. Christoph Mai Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Umweltmedizin

Indikationen:
Psychosomatische und psychovegetative Erkrankungen
Suchterkrankungen
Unfall- und Verletzungsfolgen


Diagnostik:
Unsere mehrdimensionale Diagnostik umfasst folgende bio-psycho-soziale Ebenen: Suchtspez. Diagn. (Alkohol, Medikamente, Drogen, Glücksspiel, Computer, Internet), Somatische Diagn., Psychische u. psychosom. Diagn., Soziale Diagn., Arbeits- u. berufsbezogene Diagn., Umweltmed. Diagn. (Schadstoffe, MCS, Sensitivität u. Hypersensitivität, Intoleranzen gegenüber Schadstoffen u. Nahrungsmitteln), Diagn. n. dem ICF

Quelle:

Rehakliniken
Rehakliniken für psychische, psychosomatische und psychovegetative Erkrankungen

http://www.depression.hexal.de/adressen ... hich=12025
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Beitragvon Blonde Babe » Samstag 16. Oktober 2010, 21:21

Die Klinik gibt an:

"Abteilung f. Umweltmedizin u. Psychosomatik: Parfümfreie Klinik, schadstoffarme u. allergikerfreundliche Einrichtung, Luftfilter)"

Gibt/gab es da tatsächlich Luftfilter in den Behandlungs- und Patientenzimmern?
Parfümfreie Klinik ist STARK übertrieben.
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Beitragvon Beam me up Scotty » Samstag 2. April 2011, 22:10

Die Webseite der Fachkliniken Nordfriesland gGmbH http://www.fklnf.de/ ist down. Was ist dort los?
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Beitragvon Beam me up Scotty » Samstag 2. April 2011, 22:14

Die Webseite "Glücksspiel" http://www.spielsucht-therapie.de ist noch erreichbar, verweißt aber:


Liebe Mitglieder und Freunde des Forums "Spielsucht und Computersucht"!

"Leider können wir das Forum aus personellen Gründen nicht mehr weiterführen.
Aus rechtlicher Sicht ist es uns auch nicht möglich, das Forum sich selbst zu überlassen. Wir bedauern diesen Schritt sehr.
Alle interessierten Benutzer dieser Seite können sich weiterhin über viele der Themen auf unserer Homepage informieren:

http://www.fklnf.de /rehabilitation/gluecksspiel.html

Mit herzlichen Grüßen und Bedauern
Die Leitung der Abteilung für Rehabilitation der Fachkliniken Nordfriesland "

Und http://www.fklnf.de /rehabilitation/gluecksspiel.html ist auch down.
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Beitragvon Moriko » Sonntag 3. April 2011, 10:21

Die Webseite funktioniert wieder.

Eindeutige Statements lassen die Ausrichtung der Psychoklinik für den Bereich Umweltmedizin erkennen:

"Nicht selten treten Stress-Erkrankungen, depressive Störungen und Ängste als Folgeerscheinung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen auf. Ein Schwerpunkt unserer stationären Therapie ist daher die Behandlung von umweltmedizinischen Störungen in Kombination mit psychosomatischen Störungen (Mehrfacherkrankungen)."

http://www.fklnf.de /umweltmedizin.html

Mich erstaunt, dass der Verein http://www.umwelterkrankte.de dort immer noch seine Treffen abhält.
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Beitragvon Alex » Sonntag 3. April 2011, 18:23

Darin ist verklausuliert, dass sie Umweltkrankheiten über die Psyche bei den Krankenkassen abrechnen.
Oder habt Ihr eine andere plausible Erklärung?
Wenn Ihr meine Meinung wissen wollt: Wer sich jetzt noch in die Psychiater Mai Klinik verirrt, ist selbst schuld.

ZITAT:
"Nicht selten treten Stress-Erkrankungen, depressive Störungen und Ängste als Folgeerscheinung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen auf. Ein Schwerpunkt unserer stationären Therapie ist daher die Behandlung von umweltmedizinischen Störungen in Kombination mit psychosomatischen Störungen (Mehrfacherkrankungen)."
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Beitragvon Amazone » Sonntag 3. April 2011, 22:45

Politisch gewollt!?


14 Schleswig-Holsteinischer Landtag - Sozialausschuss - 80. Sitzung am 13. Januar 2000
Punkt 6 der Tagesordnung:

Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung der umweltmedizinischen
Ambulanz und Station am Fachkrankenhaus Nordfriesland, Bredstedt
M Moser legt einleitend dar, im Hinblick auf die sechs umweltmedizinischen Betten in Bredstedt,
die im Rahmen eines Modellprojekts eingerichtet und gemeinsam vom Sozialministerium
und MDK wissenschaftlich begleitet worden seien, stelle sich die Frage, inwieweit stationäre und ambulante Versorgung vernetzt werden sollten. Das Ministerium werde das Ergebnis der Studie berücksichtigen und das Projekt fortsetzen unter der Bedingung, dass die Dokumentation der Behandlungsfälle noch strikter und patientenbezogener erfolgen solle und dass es eine zusätzliche psychologische Betreuung auf der Basis kognitiver Verhaltenstherapie geben werde.
M Moser unterstreicht, die Begleitstudie belege, dass sich die Patienten aufgrund der stationären und ambulanten Behandlung unter subjektiven Gesundheitsaspekten besser fühlten.
Umweltmedizinisch erkrankte Patienten unterschieden sich nicht hinsichtlich psychischer Auffälligkeiten und die Therapieerfolge könnten sich mit denen in der Rehabilitation messen.
Die beabsichtigte Aufnahme der Betten in den Krankenhausplan, nach der sich Abg. Eichelberg erkundigt, begründet M Moser unter Berufung auf die Empfehlung des Gutachters, der das Ministerium deshalb folgen werde, weil es kein ausgebildetes rehabilitatives Angebot auf diesem Gebiet gebe. Ihrer Ansicht nach mache es keinen Sinn, eine strikte Grenze in einem noch relativ neuen Bereich zu ziehen. Wenn man dieses Angebot aufrechterhalten wolle, sei eine kostenmäßige Absicherung der Betten notwendig.
Das Bestreben von Rehabilitationseinrichtungen, sich über den rankenhausbedarfsplan abzusichern, sei verständlich, erwidert M Moser auf eine weitere Frage von Abg. Eichelberg, dem könne man jedoch nicht folgen, wenn dies nicht gerechtfertigt sei. Ob die Schmerzklinik nach Ablauf der Modellphase in den Krankenhausbedarfsplan aufgenommen werde, könne zurzeit noch nicht entschieden werden.
Es gebe keine facharztspezifische Ausbildung für den Bereich der Umweltmedizin, antwortet M Moser auf eine Frage von Abg. Vorreiter.

http ://209.85.135.132/search?q=cache:y1DA-ujIP24J:http://www.fachkrankenhausnf.de/downloads/KONZEPT.pdf+Abschlussbericht+zur+wissenschaftlichen+Begleitung+der+umweltmedizinischen+Ambulanz+und+Station+am+Fachkrankenhaus+Nordfriesland&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de
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Beitragvon Juliane » Montag 5. September 2011, 20:58

Zitat aus dem Internetauftritt http://www.fklnf.de:


Schwerpunkt Umweltmedizin

Die Fachkliniken Nordfriesland verfügen über mehr als 20jährige Erfahrung in der Behandlung von umweltmedizinischen Störungen.

Nicht selten treten Stress-Erkrankungen, depressive Störungen und Ängste als Folgeerscheinung chronischer umweltmedizinischer Erkrankungen auf.

Ein Schwerpunkt unserer stationären Therapie ist daher die Behandlung von umweltmedizinischen Störungen in Kombination mit psychosomatischen Störungen (Mehrfacherkrankungen).

In der Krankenhausbehnadlung und Rehabilitation werden umweltmedizinische Aspekte genauso berücksichtigt wie seelische Störungen........



Leitende Ärztin
Dr. med. Susanne Steinlechner
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Telefon: 04671 408 -3800

http://www.fklnf.de/psychosomatik-und-psychotherapeutische-medizin/schwerpunkt-umweltmedizin.html


Dr. med. Christoph Mai
Geschäftsführer
Sprecher der Geschäftsführung

http://www.fklnf.de/fachkliniken-nordfriesland/geschaeftsfuehrung.html#c112
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Beitragvon Vicky Dee » Dienstag 6. September 2011, 10:35

Auf der neu gestateten Webseite der Fachkliniken Nordfriesland werden Umweltkrankheiten nicht mehr wie vorher in der Navigation aufgeführt, sondern sie werden jetzt
als Unterpunkt in Menüpunkt "Psychosomatik und Psychosomatische Medizin" aufgeführt.

http://www.fklnf.de/meta/home.html
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Beitragvon Juliane » Montag 21. November 2011, 01:10

Hier haben die Nordfriesen kräftig mitgemischt:


DBU Online Umweltmedizinische Leitlinie erschienen

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