Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon Junkie » Dienstag 1. März 2005, 19:04

Langsam dreh ich noch durch - Nun wurde mein Haus im Sommer renoviert und eine Wärmedämmung angebracht, wozu natürlich sehr viele Kleber, Schäume und Zweikomponentenkunststoffe verwendet wurden. Nun haben sich die Lösungsmittel durch die Wände gearbeitet und ich kann nach dem aufstehen nicht mehr aus den Augen sehen. Die brennen entsetzlich und alles ist geschwollen. Nunja - jet habe ich verständnisvolle Hilfe bekommen und jemand bat mir eine Ausweichwohnung über den Winter an. Glück gehabt !
Das haus wurde frisch renoviert und das Treppenahaus gestrichen - alles stinkt nach Farbe und ich dachte, daß es mich nun endgültig umhaut. Dann zeigte er mir mein Zimmer und im Raum standen hunderte Farb und Lösemittelkübel. "Wir haben den Malern erlaubt, ihre Sachen dort unterzustellen, deswegen ist das Zimmer jetzt noch frei" Ich flüchtete sofort, denn die Lösungsmittel tropften schon fast von der Decke. Aber es gab noch ein anderes freistehendes Zimmer. "Sie stellen sich ja ganz schön an - das wird natürlich noch gelüftet ..." kam als Kommentar. Drei Tage schlief ich dann in dem anderen Zimmer und dann sollte ich ins untere Zimmer gehen. Ich verzichtete und gelte seitdem als "undankbarer Psychopath". "Da wurde jetzt zwei Tage lang gelüftet - das wird wohl ausreichend sein !" wurde mir dann gesagt. Nun bräuchte ich so eine Beschreibung für Dummis, damit mal klarwird daß schon der Geruch einem drei Tage lang Kopfschmerzen bereitet udn man eben viel intensiver riecht wie normale Leute. Habt ihr da irgendeinen kurzen Propagandatext ? Also so im Stil der "Bildzeitung" Der muß kurz und bündig sein, sonst wird er sowieso nicht gelesen.
Junkie
 

Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon Betty Zett » Dienstag 1. März 2005, 19:38

Hallo Junkie,

ich werde mal schauen. So ganz Bildmäßig würde ich es nicht machen, dann nimmt man Dich auch nicht für voll. Aber da gibt es bestimmt einen Mittelweg.

Grüße

Betty Zett
Betty Zett
 

Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon jeansgirl » Donnerstag 3. März 2005, 11:38

Hilfreich bei MCS
Buch von : Jane Houlton Überlebens Handbuch für Allergiker,
ISBN 3-405-14771-9 BLV- Verlagsgesellschaft mbH

oder Ist das Ihr KIND, hier steht das wichstigste

MCS Multiple Chemikal Sensitivity: chemische Mehrfachempfindlichkeit, oder Chemikalien Überempfindlichkeit, Unter Überempfindlichkeit gegen Chemikalien versteht man krankmachende Reaktionen auf minimale oder sehr niedrige Konzentrationen von chemischen Substanzen im persönlichen Umfeld ohne nachweisbare Beteiligung des Immunsystems. Anfällige Personen reagieren unter kontrollierten Testbedingungen auf geringste Dosen, u. bei jedem Wiederholungstest stellen sich ihre Symptome erneut ein. Wie bei einer Allergie, aber anders als bei einer Reizung, genügt zum Auslösen einer Reaktion eine minimale Menge der chemischen Substanz. In der Regel setzen die Reaktionen sofort, nur in seltenen Fällen verzögert ein. Ausgelöst werden sie zumeist durch Einatmen des Allergens, aber auch durch Schlucken oder via Haut oder Schleimhaut. Häufigste Krankheitsanzeichen der Überempfindlichkeit gegen Chemikalien sind: Atembeschwerden, Hautprobleme, psychische Symptome, die den zuvor erwähnten, mit Reizungen u. toxischen Reaktionen ein hergehenden Erscheinungen stark ähneln. Berichtet wird auch über Muskelkrämpfe, Muskel- u. Gelenkschmerzen sowie Übelkeit u. Verdauungssymptome.
Über die Ursachen der Überempfindlichkeit auf Chem. ist noch nichts bekannt. Symptome bei einer Überempfindlichkeit gegen Chemikalien u. chemische Sustanzen können sein: UNWOHLSEIN, ERSCHÖPFUNG ,SCHWINDEL, REIZBARKEIT, LAUNENHAFTIGKEIT, IRRATIONALES VERHALTEN, GEDÄCHTNISLÜCKEN ,SCHLAFSTÖRUNGEN, HYPERAKTIVITÄT, EPILEPSIE, MIGRÄNE ,KOPFSCHMERZEN AUGENJUCKEN, RHINITIS, HALSSCHMERZEN NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG ,ASTHMA, EKZEM, DERMATITIS, ÜBELKEIT, ERBRECHEN, DURCHFALL, GELENKSCHMERZEN, MUSKEL- SCHMERZEN, MUSKELKRÄMPFE, QUADDELBILDUNG, WASSERANSAMMLUNG
Chemikalien u. chem. Substanzen, die häufig eine Überempfindlichkeit auslösen:
STEINKOHLENTEER UND DERIVATE: Asphalt (Erdpech), Benzol, Kreosot, Phenol, einige Lebensmittelzusätze,
HÄUFIGE CHEMIKALIEN: Ammoniak, Chlor, Formaldehyd, Schwefeldioxid,
SCHADSTOFFE IN TRINKWASSER UND LEBENSMITTELN: Herbizide, Insektizide, Organische Lösungsmittel, Pestizide,
UMWELTSCHADSTOFFE:Industrieabgase,Industrieschadstoffe,Paraffindämpfe,Tabak-
rauch, Autoabgase, SYNTHETISCHE UND NATÜRLICHE DUFTSTOFFEN:
NATÜRLICHE ÖLE UND TERPENE: Äterische Öle, Latex, Pflanzliche Terpene, Terpentin,
ORGANISCHE LÖSUNGSMITTEL: Alkohol, Glyzerin, Methylierte Alkohole, Phenole, Styrol, Toluol, Trichlorethen, White Spirit (ein Testbenzin), Chemiefasern u.ä.
erneute Symptome können auslösen: Frisiersalon, Boutique (flüchtige Appreturen aus fabrikneuer Kleidung ); Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte, Möbelgeschäfte, Büroräume (Ausdünstung: Drucker, Kopierer), neubezogenen Geschäftsräumen oder in
Schreibwarengeschäften, oder überall wo Lacke, Nitro-Verdünner , Holzschutzmittel verwendet werden.
Bei Neuanschaffung sollten folgende Fragen gestellt werden: IST DIE CHEMIKALIE IN DEM BETRFFENDEN GEGENSTAND IN HOHER KONZENTRATION ENTHALTEN? DÜNSTET DER GEGENSTAND AUS? MUß ICH DEN GEGENSTAND IM FABRIKNEUEN ZUSTAND BENUTZEN (WENN ER AM STÄRKSTEN AUSGAST ) ODER KANN ICH IHN ZUVOR AUSSPÜLEN ODER ABWASCHEN? WIE LANGE MUß DER GEGENSTAND AUSDÜNSTEN? MUß ICH DEN GEGENSTAND VERWENDEN, WENN ER SICH EVTL. AUFHEIZT ODER WARM WIRD U. DABEI DÄMPFE ABGIBT?

Wann werden meine Beschwerden schlimmer?
Wenn ich mich in meiner Freizeit als Handwerker betätige
Nach einer längeren Fahrt oder Reise
In verrauchten Zimmern (Tabak-Zigaretten)
Nach Gebrauch von Reinigungsmitteln
Wenn ich neues Papier anfasse
Nach Gebrach von Rasierwasser u. Parfüm
Beim Umgang mit Klebstoff, Büromaterial oder Spielzeug
Wenn eine Petroleum- oder Paraffinlampe brennt
In Boutiquen, Möbelgeschäften, Drogerien oder Apotheken
Wenn der Fernseher läuft
Im Krankenhaus oder im Wartezimmer meines Arztes
Beim Tanken
Auf Bahnhöfen, an Bus -u. Bahnhaltestellen
Wenn ich am Computer arbeite
Wenn ich neu gekaufte Zeitungen oder Bücher lese
Wenn ich neue Wäsche trage
In neuen Büroräumen

WEITERE ALLGEMEINE ANZEICHEN EINER ÜBEREMPFIMDLICHKEIT GEGEN CHEMIKALIEN und CHEMISCHE SUBSTANZEN KÖNNEN SYMPTOME SEIN: wie sie bei Menschen mit dieser Art „Feinfühligkeit” oft vorkommen: ein häufiges, charakteristisches Zeichen ist, daß die Beschwerden nach Kontakt mit der reizauslösenden Substanz spontan einsetzen. Personen mit einer MCS verfügen oft über einen anormalen Geruchssinn- sie riechen entweder gar nichts oder haben eine” extrem feine Nase”; mitunter wechselt ihr Geruchsvermögen zwischen diesen beiden Extremen. Sehr oft riechen sie bestimmte Gerüche/Düfte besonders gerne, zum Beispiel Schuhcreme, Klebstoffe, Nagellack, Luftzerstäuber, -ein häufiges Anzeichen dafür, daß eine Überempfindlichkeit vorliegt. Mitunter haben Sie schwarze Ringe um die Augen, sogen. Allergie- Schatten, die auch oft bei Menschen mit allergischem Schnupfen zu beobachten sind. Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Chemikalien u. chem. Substanzen VERTRAGEN OFT KEINEN ALKOHOL, mitunter haben sie auch ein großes verlangen danach, ohne jedoch Alkoholiker zu sein .Oft unterliegen sie unerklärlichen Stimmungsschwankungen u. sind launisch .Dies läßt sich häufig durch einen plötzlichen Kontakt mit der reizauslösenden Substanz erklären, etwa wenn ein empfindlicher Mensch beim Betreten eines
Krankenhauses, Apotheke, Tankstelle (Gerüchen/Dämpfen) ausgesetzt ist oder unverträgliche Toiletten- Reinigungsmitteln verwendet .

DIE PARTNER EINES MCS -erkrankten BEHAUPTEN GERNE; SIE WÜßTEN SOFORT; WANN DIESER AUF REIZAULÖSENDE SUBSTANZEN STOßE, sein Verhalten oder seine Stimmung würden sich dann blitzartig verändern. Eine derartige unerklärliche plötzliche Reizbarkeit gilt als ein SICHERES MERKMAL FÜR ÜBEREMPFINDLICHKEIT GEGEN CHEMISCHE STOFFE; mit Hilfe des Schnüffeltests oder des Patchtest können sie gezielt bestimmte Ursachen herausfinden. DER SCHNÜFFELTEST: riechen sie vor dem Kauf oder Gebrauch eines Produktes (Textilien ,Kleidung ,Schuhwerk ,Kosmetika u. so weiter) vorsichtig daran u. warten sie ab, ob eine Reaktion auftreten. Wenn sie den Geruch als unangenehm empfinden oder wenn heftige Beschwerden einsetzten, sollten sie es unter keinen Umständen kaufen oder verwenden. Zieht sie der Geruch besonders an oder empfinden sie ihn gar als unwiderstehlich, könnten das ebenfalls Anzeichen einer Überempfindlichkeit sein. Bei Produkten, die bereits in Ihrem Haushalt vorhanden sind, können sie folgendermaßen verfahren: ENTFERNEN SIE
KAPPE ODER DECKEL DES GEFÄßES; IN DEM SICH DAS BETREFFENDE PRODUKT BEFINDET. STELLEN SIE DAS GEÖFFNETE Gefäß in ein größeres Schraubglas (Einmachglas). Sie können auch einen Baumwollappen mit der Testsubstanz durchtränken u. ebenfalls in ein fest verschließbares Glas legen. Verschließen Sie nun das Glas u. Lassen es einige Tage stehen. Die besten Ergebnisse erhalten sie, wenn Sie während dieser Zeit nicht mit der Testsubstanz in Berührung kommen. Öffnen Sie dann das Gefäß behutsam u. riechen sie vorsichtig daran, Sollten sich Symptome zeigen, IST ES RATSAM DIE SUBSTANZ BEZIEHUNGSWEISE DAS PRODUKT NICHT ZU BENUTZEN. DEN PATCHTEST KÖNNEN SIE ZU Hause durchführen, indem sie eine winzige Menge der Chemikalie, die sie austesten wollen, direkt auf die Haut geben, z.B. hinters Ohr od. auf den Unterarm. Versuchen sie, den Test an einem Hautbereich durchzuführen, der vorher noch nicht für Hauttests verwendet wurde, dieser Bereich sollte natürlich nicht gerötet sein. Falls möglich, lassen sie sich die Testsubstanz von einem Helfer auf die obere Hälfte des Rückens zwischen den Schulterblättern auftragen, markieren sie mit einem Filzstift auf der Haut, wo sie aufgetragen wurde, u. warten 24-48 STD. lang. Ist der Bereich gerötet oder geschwollen sollte diese Substanz nicht WEITERVERWENDET WERDEN! Verwenden sie den Schnüffeltest zum Austesten von Polituren, nicht agressiven Haushaltsreinigern, Chemiefasern, Papier, Textilien, Hygieneartikeln u. Kosmetika.
Aus dem Buch: Kinder vor Umwelterkrankungen bewahren:
Umwelterkrankungen erkennen: Umweltbedingte Erkrankungen sind meist schwer zu erkennen, da sie sich schleichend entwickeln. Hinweise können Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Verhaltensstörungen, Häufige Infekte, Kopfschmerzen, Augenreizungen, Unterschiedlichste Allergien oder Ekzeme, Nervenschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Haarausfall, Leberfunktionsstörungen u.v.a.m.
Testen Sie mögliche Umweltbelastung Ihres Kindes:
psychische Situation Entspannt 0 Punkte
Angespannt, gefordert 1 Punkt
gestreßt und überfordert 2 Punkte
Ernährung Kontrolliert ökologischer Anbau 0 Punkte

Lebensmittel aus dem Supermarkt 1 Punkt
Fertignahrung, Tiefkühlkost 2 Punkte
Wohnung Biologisch, ökol. einwandfrei 0 Punkte
Schadstoffarme Bauweise und Möbel 1 Punkt
Erstbezug, Hauptverkehrsstr.nahe Industrie 2 Punkte
Kindergarten, Schule, Hort Baubiologisch einwandfrei, auf dem land 0 Punkte
Mit einigen Schadstoffen 1 Punkt
In Großstädten, mit Weg über Haupt- verkehrsstraßen 2 Punkte
Spielen und Sport Auf dem Land, in unbelasteter Natur,ohne Spritzmittel 0 Punkte
Mit einigen Schadstoffen 1 Punkt
Schadstoffreich, Basteln mit KleberFarben, Sport in der Stadt 2 Punkte

Wenn Sie mehr als 4 Punkte haben, sind die Umweltbelastung und damit die Gefahr, an einer Umwelterkrankung in Zukunft zu leiden, gering. Bei 5- 7 Punkte ist die Belastung mäßig, doch sollten Sie über Veränderungen nachdenken. Entfernen Sie z.B. schadstoffreiche Materialien aus der Wohnung. Mit 8- 10 Punkten sind Sie (oder Ihr Kind) starken Belastungen ausgesetzt; eine Erkrankung ist möglich. Ist Ihr Kind durch Schadstoffe belastet ?
Beschäftigt sich Ihr Kind oft mit Plastikspielzeug oder elektrisch betriebenen Spielsachen?
Bastelt es zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule oft mit Materialien und Klebern, die kein Umwelt-/Gütesiegel tragen ?
Verbringt Ihr Kind viel zeit mit Computer- oder Videospielen?
Sieht Ihr Kind täglich mehr als 30 Minuten fern?
Leben Sie in einer Großstadt, an einer verkehrsreichen Straße oder in der Nähe einer Industrieanlage? oder wird in der ländlichen Gegend oft gespritzt?
Befindet sich ihr Haus oder Ihre Wohnung direkt an oder unter einer Hochspannungsleitung ?
an Bahngleisen ?
Wohnen Sie in einer Wohnung oder einem Haus, indem Wasserleitungen aus Blei verlegt sind?
Stehen im Kinderzimmer viele elektrische Geräte direkt neben dem Bett?
Verzehrt Ihr Kind nur selten frisches Obst und Gemüse?
Ernährt sich Ihr Kind oft von Fast food, Fertiggerichten oder Konservenprodukten?
Ist Ihr Kind viele Süßigkeiten, oder trinkt es viel Cola-Getränke ?
Wirkt Ihr Kind oft gestreßt, oder ist es in vielen Situationen (zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule) überfordert ?
Ist es Schimmelpilz ausgesetzt ?
je mehr Fragen Sie mit ja beantworten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß Ihr Kind durch Schadstoffe belastet ist, und desto größer ist das Risiko für Ihr Kind, einmal an einer Umwelterkrankheit zu leiden. Versuchen Sie daher, möglichst viele der für Ihr Kind belastenden Situation zu vermeiden.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Beschwerden, die zeitlich im Zusammenhang mit Renovierungs- arbeiten, Umzug oder Einzug in Neubauten (zu Hause, Kindergarten, Schule, Arbeitsstelle), bei Kon- takt mit chemischen Farben oder Holzschutzmitteln, neue Teppichböden oder Teppiche- auch echte Teppiche wie China- oder Perserteppiche, Entfernen oder einlegen von Amalgamfüllungen oder anderen Zahnmaterialien, Vorsicht: wer in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen, od. einer Müllverbrennungsanlage oder einer chemischen Fabrik lebt, wenn die Umgebung modrig oder feucht und schimmelig riecht. Hier müssen unbedingt die Ursachen gesucht und beseitigt werden. Einen deutlichen Hinweis geben auch häufig kranke oder sterbende Haustiere, auffallend viele tote Insekten im Haus oder schlecht gedeihende und absterbende Zimmerpflanzen. hier herrscht kein gesundes Klima!
Folgen ausgasender Holzschutzmittel; Allgemeine Beschwerden: Kopfschmerzen, Unwohlsein, Konzentrationsstörungen, vermehrte Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwindel Psychische Probleme:
schnelle Ermüdbarkeit, Mattigkeit, Reizbarkeit, Labilität, Aggressivität, Konzentrationsmangel, innere Unruhe, Schlafstörungen Organische Beschwerden: Harnwegs- u. Nasen-Rachen-Raum- Infekte, Rachenschleimhaut- und Mandelrötung, Bronchitis, Bronchialasthma, Pseudokrupp, wiederholt auftretende Darmpilze, Milz- und Lymphknotenschäden, Nierenfunktionsstörungen, Lebererkrankungen Nervliche Belastungen: Schmerzüberempfindlichkeit, vegetative Schwäche oder Labilität, Nervenschäden, Sehstörungen, Mißempfindungen Hautbeschwerden: Akne, Neigung zu Pilzbefall, Hautentzündungen, Haarausfall

Schwefeldioxid und Holzschutzmittel stehen im Verdacht, die Anfälligkeit für Pseudokrupp zu erhöhen. Auch über die Nahrung aufgenommene Schadstoffe können Wegbereiter für Atemwegserkrankungen sein. Durch die massive Konzentration von Luftschadstoffen müssen wir heute feststellen, daß viele Allergene agressiver zu werden scheinen. Ursache dafür sind Schadstoffe, die sich auf den Pollen ablagernund als agressive Radikale fungieren. Untersuchungen haben ergeben, daß Schwefel von den Pollen aufgenommen wird; diese verschmutzung scheint die Pollen negativ zu verändern und ihre schädigende Wirkung zu vervielfältigen. Ebenso der Ozonsmog: das Reizgas irritiert die Schleimhäute, das führt zu einer fortschreitenden Schädigung der Schleimhäute der Luftwege, als Folge ergibt sich eine massive Zunahme von Allergien. Des weiteren können Schadstoffe das Immunsystem direkt manipulieren. Tabakrauch gehört zu den stark allergieprovozierenden Faktoren, insbesondere Kinder sind dem schädlichen Passivrauchen schutzlos ausgeliefert. Ein wesentlicher Grund für die Agressivität des tabakrauchs könnte die Verseuchung der Tabakblätter mit Pestiziden und anderen Pflanzenschutzmitteln sein. Beim Verbrennen entstehen:
Nikotin, Teerprodukte, Benzol, Dioxin, Formaldehyd. Diese stören das Immunsystem. Allergien und
Krebserkrankungen können die Folge sein. Handgeknüpfte Teppiche z.B. aus China, Indien, Iran, sind in der Regel hochgradig belastet. Leukämie durch Umweltgifte, Benzol ist ein Nervengift,
wirkt erbgutschädigend, ist krebserzeugend, gilt als Ursache für Leukämie. Deshalb sollte man Kinder und Schwangere möglichst von Tankstellen fernhalten. Negative Umwelteinflüsse:
Vor der Geburt: Quecksilber, Zinn, Kupfer aus Amalgam der Mutter, Tabakrauch, Alkoholgenuß, Drogen- Medikamente, Blei, Aluminium, Kadmium, Kupfer, Quecksilber aus Trinkwasser und Nahrung, Giftstoffe im Trinkwasser, in der Nahrung, in der Luft, Nährstoffdefizide der Mutter, negativer Sress der Mutter; nach der Geburt: Gifte in der Muttermilch, vergiftete Nahrung, vergiftetes Trinkwasser, vergiftete Luft, Wohngifte (Möbel, Teppiche, Farben, Hölzern,) vergiftete Bekleidung, degenerirte Zivilisationskost (Mikrowelle, Fertigkost) mit den daraus resultierenden Nährstoffmängeln, Auf die Ernährung kommt es an: Eisen: Ein Mangel stört die Gehirnfunktion, verursacht Lern- und Verhaltensstörungen, eisenhaltig sind: Hirse, Hafer, Sesam, Sonnenblumenkerne, Linsen, Fleisch und Innereien, Schaltiere, Eigelb, grünes Blattgemüse.
Magnesium: Mangel führt neben vielen anderen Symptomen zu aggressiven Verhalten, mangelnden
seelischen Gleichgewicht, vegetativer Instabilität, Müdigkeit, Lernstörungen, seelischen Verkrampfungen. Magnesiumhaltig: Vollkornprodukte, Milch, Nüsse, grünes Gemüse, Fisch,
Zink: Mangel kann Hyperaktivität, Unlust, Depressionen und mangelnde seelische Stabilität bewirken. (sogar Schizophrenie) Liegt in der Schwangerschaft ein Zink Mangel vor: kann es zu Entwicklungsstörungen des fötalen Gehirns kommen, was sich später in Agressivität, Lethargie, mangelndem Konzentrationsvermögen, schlechten schulischen Leistungen äußert. Ein Zinkmangel führt außerdem zu Kupferüberschuß, der sich negativ auf die Gehirnfunktion auswirkt. Typische
symptome von Zinkmangel sind: Infektanfälligkeit, Hauterkrankungen (Neurodermitis, Ekzeme, Akne)
Die Zinkaufnahme wird verschlechtert durch phytinhaltige Nahrungsmittel wie z.B. Sojaprodukte.
Ein Zinkmangel verstärkt die Auswirkungen der Quecksilbervergiftung, Amalgamvergiftung. Zink fördert diese Ausscheidung, je höher der Zinkspiegel desto geringer die giftigen Wirkungen des Quecksilbers, Amalgams. Zinkhaltig: Weizenkleie, Fische, Schaltiere, Erbsen, Karotten, Fleisch, Vollkornprodukten, Naturreis, Samen, Nüsse, Eigelb, Muskelfleisch, Austern.
Selen hat neben vielen bedeutenden Eigenschaften im menschlichen Körper die Fähigkeit, Quecksilber zu binden. es entsteht das unschädliche Quecksilberselenid, das der Organismus ausscheiden kann. Selenhaltig: Biohefe, Vollkornprodukte, Naturreis, Knoblauch, Käse, Eiern, Schalentieren. Selen kann sehr rasch in giftige Bereiche ansteigen (Überdosierung)
Vitamin B6: Mangel führt zu Hyperaktivität, Depressionen und mangelnder Traumerinnerung.
Vitamin B6 haltig: Bierhefe (Tabletten), Sojaprodukte, Mais, Linsen, Eigelb, Erbsen, Weizenkeime, Obst, Fleisch, Leber, Fisch, Milch und Milchprodukte, Walnüsse. Kupfer: ein erhöhter Kupferspiegel
kann zu Hyperaktivität und Gedächtnisschwäche führen. Kupferhaltig: Krabben, Nüsse, Schokolade, Pilze, Sojaprodukte, Leber, Kakao, Kaffee. Kalzium kann Blei verdrängen, bzw. eine Bleibelastung wird durch zuwenig Kalzium gefördert! Wichtig ist eine kalziumreiche Ernährung des Kindes. Kalzium, Vit. B, bes. B6, Vit. C, Folsäure, Chrom, Pektin und schwefelhaltige Aminosäuren schützen vor Bleivergiftungen bzw. können erhöhte Bleidepots abbauen.
In den letzten Jahren nehmen Duftstoffallergien rapide zu. Die massive Verbreitung künstlicher Düfte, z.B. in Wasch- und Hygieneprodukten, aber auch in vielen anderen Erzeugnissen, hat dazu geführt
daß solche Allergien heute weiter verbreitet sind als die Konservierungsmittelallergien.
jeansgirl
 

Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon Junkie » Montag 7. März 2005, 19:14

Danke - Ich hab den ersten und etwas vom zweiten Absatz mal etwas umgeschrieben (sonst wirds zu lang) und werde es dem nun in die Hand drücken. Vielleicht nützt es ja etwas.
Junkie
 

Re: Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon Tüpfelponcho » Freitag 8. Februar 2019, 14:31

Warnung vor genanntem Patchtest grundsätzlich!

28. Januar 2008
Vorsicht: Duftstoffallergie durch Patchtest ausgelöst
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... usgeloest/
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Re: Hat jemand eine Kurzeinführung MCS ?

Beitragvon Tüpfelponcho » Mittwoch 20. Februar 2019, 10:53

Warnung:
Der Schnüffeltest kann schädigen und man sollte den dauerhaft vermeiden.

Neu ausgepacktes am besten zügig auspacken und zum auslüften separat wegstellen.
Bei manchen Sachen hilft sogar lange auslüften nicht.


Im Überlebens Handbuch für Allergiker von Jane Houlton gibt es einige Tipps für verträgliche Alternativen.
Ich hatte einst das Buch und weiß nicht mehr, in welchem Umfang. Soweit ich noch weiß, waren dabei auch einige Rezepte für Verschiedenes zum selbstherstellen dabei.
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