Universitätsprofessor Dr. Christian Wolf über MCS

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Beitragvon Juliane » Samstag 4. Dezember 2010, 13:13

Zitate aus dem forumgesundheit.at

"Universitätsprofessor Dr. Christian Wolf, Mitarbeiter der Arbeitsmedizinischen Ambulanzen an der Medizinischen Universität Wien, erklärt: „Die Multiple Chemikalienunverträglichkeit ist eine von Betroffenen behauptete Überempfindlichkeit gegenüber verschiedenen Chemikalien. Während bestimmte Belastungen in geringer Höhe von der üblichen Bevölkerung toleriert werden, beispielsweise wenn man bei einer Tankstelle Benzin riecht, bekommen Betroffene verschiedenste Symptome.“



„Sobald man die Personen mit der Chemikalie belastet, sollte man etwas sehen. Meistens finden wir dadurch aber nichts“, stellt Wolf fest. Er fügt hinzu: „Untersucht man Betroffene nach schulmedizinischen Methoden, erhält man keine auffälligen Befunde. Es besteht somit eine Diskrepanz zwischen der behaupteten Überempfindlichkeit und der schulmedizinischen Diagnose. Die Betroffenen erleben jedoch ihre Beschwerden real. Sie haben Gesundheitsprobleme und bilden sich diese nicht ein.“



„Dass wir auch die Psyche untersuchen, stößt aber nicht immer auf Zustimmung. Viele Patienten erleben das als diskriminierend. Vielmehr ist diese patientenseitige Ablehnung aber eine Diskriminierung der Psychiatrie“, so der Mediziner.



: „Es gibt keine Therapie mit Medikamenten. Derzeit stehen nur alternativ-medizinische Verfahren wie Elektroakupunktur oder Bioresonanz zur Verfügung. Die Krankenhassen zahlen diese Therapien zu Recht allerdings nicht“, so Wolf.
Handelt es sich um eine somatoforme Störung, versucht man mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen die Überempfindlichkeit wieder in einen Normalbereich zu bringen. Denn Ziel kann nicht die Herauslösung aus der Umwelt oder ein isoliertes Leben sein: „Es geht darum, einen normalen Umgang zu erlernen. Auch wenn Betroffene wahrscheinlich nie Arbeitnehmer einer Lackfabrik werden, wenn sie mit einer Unverträglichkeit auf diese Chemikalien reagieren“, sagt Wolf.



. „Wir glauben Betroffenen die Beschwerden und sehen auch, dass sie darunter leiden. Der Nachweis ist aber schwierig“, stellt Wolf fest."



http://www.forumgesundheit.at/portal27/portal/forumgesundheitportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=61362&p_tabid=1&p_pubid=643403
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Beitragvon Juliane » Samstag 4. Dezember 2010, 13:15

Mit seinen Ansichten tritt der Professor auch auf dem Bodenseesymposium auf:



„Neue Trends in der Allergologie“

http://www.bodenseesymposium.at


3. Wissenschaftlicher Block „Allergie und Psyche“


14:35–14:55 h MCS: Multiple Chemical Sensitivity

Vortrag: Univ.-Prof. Dr. C. Wolf (Wien)

Dauer: 15 Minuten Vortrag, 5 Minuten Diskussion

http://www.bodenseesymposium.at/images/ ... m_2008.pdf
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Beitragvon Juliane » Samstag 4. Dezember 2010, 13:15

Gesundheitspolitik 21. Jänner 2009
"Überempfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse? ......

„Es ist keine Frage: Die Beschreibungen der Patienten müssen ernst genommen werden“, meint Prof. Dr. Christian Wolf, Leiter der Ambulanz für Klinische Umweltmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Es gelte zu klären, ob tatsächlich schädliche Umwelteinflüsse vorhanden sind, gleichzeitig müsse die psychische Situation des Betroffenen analysiert werden. „Studien haben gezeigt, dass es kein ‚besseres‘ Riechen bei bestimmten Personengruppen gibt, die dann geringere Konzentrationen bestimmter Substanzen wahrnehmen können. Sie bewerten sie anders, und dies kann sich auch auf der psychischen Ebene niederschlagen.“ In den umweltmedizinischen Ambulanzen gäbe es jedenfalls einige Menschen, die von MCS betroffen seien.

Ähnlich sieht das der Wiener Umweltmediziner Dr. Hanns Moshammer: „Die Angst, eine bestimmte Substanz könnte Reaktionen auslösen, kann zu einem lebensbestimmenden Faktor werden – es kann sich der Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung einstellen.“ Der soziale Rückzug könnte auch Symptome wie Depressionen und Anpassungsstörungen fördern, die wiederum die tatsächliche oder vermutete Wahrnehmung von Umwelteinflüssen beeinflussen. ...."


http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=1856
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Beitragvon Cosi » Samstag 4. Dezember 2010, 14:55

„Die Multiple Chemikalienunverträglichkeit ist eine von Betroffenen behauptete Überempfindlichkeit gegenüber verschiedenen Chemikalien."

Nebenwirkungen auf Medikamente, sind die auch frei erfunden?
Warum stehen sie dann auf jedem Beipackzettel?
Die meisten Medikamente bestehen auch "nur" aus Chemikalien.
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Beitragvon Gepaucker » Samstag 4. Dezember 2010, 15:03

Bei so was platzt mir bald der Kragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Beitragvon Nautilus » Samstag 4. Dezember 2010, 15:13

Solche für Dumm-Verkauf-Spielchen sind nicht mehr ewig und drei Tage möglich.

Ich wünsche Wolf & Co. dass sie es noch vor ihrer Rente erleben.
Kranke diskreditieren, das muss zurückpfeifen.
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Beitragvon Mia » Samstag 4. Dezember 2010, 23:07

Wie bitte? Schadstoffopfer diskriminieren die Psychiatrie? Das ist doch einfach
lächerlich! Damit will man uns wohl Schuldgefühle eintrichtern. Nur weil diese Personen sich weigern, die Brisanz bestimmter Schadstoffe des priv. und berufl. Alltsgs für die Gesundheit der Bürger zuzugeben, unterstellt man uns, Erkrankungen zu erfinden? Das haben wir alle nicht nötig, liebe Psychologen etc.! Wir wissen, wovon wir reden. Sie aber haben nicht das Wissen, bei umweltmedizinischen Erkrankungen mitzureden!

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Beitragvon Kira » Sonntag 5. Dezember 2010, 12:25

Die Strategie von Wolf & Co ist ganz einfach hier http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing nachzulesen.

Na ja bei vielen sitzt der Geldbeutel näher als Herz und Hirn.
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Leckermäulchen » Sonntag 5. Dezember 2010, 13:54

Herr und Eickmann lassen grüßen !
Steckt das Ignorantenpack
endlich in 'nen großen Sack
Dieser wird dann abgeschickt
EILIG in die Lackfabrik
Und dann Chemikalien schnüffeln
Wer wird wen dann wohl noch rüffeln?
Da wird mancher alt aussehen:
Tja, dann ist es halt geschehen
Ab nun in die Psychiatrie
Heilung dort erwarten sie....
Sollte es Probleme geben,
dann erzählt aus eurem Leben
Trauma hier und Schicksal dort
Erst geheilt kommt ihr da fort ! ! !
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 5. Dezember 2010, 14:54

Leute, diese Herren sind unverbesserliche Trottel, die den internationalen Stand zu MCS nicht kennen. Sie wollen aber so tun, als wüssten sie Bescheid. Eben ein armseeliges Pack.
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Beitragvon Jens R » Sonntag 5. Dezember 2010, 15:34

Diese art Menschen kennen den Stand der Wissenschaft ganz genau. Weil ihre Felle den Bach runter gehen(Ich hoffe der Spruch ist bekannt) betreiben sie Verschleierung und Verdummung um ihre Auftraggeber und ihren Geldbeutel zu schützen. Mehr ist das nicht. Dazu kommt noch Löschungstrotz . Ein Begriff aus der Hund und Kindererziehung wenn altes Wissen und Können durch neues ersetzt werden muss und das Alte sich noch wehrt.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 5. Dezember 2010, 17:39

Unwissend sind sie nicht, die Herren im Kittel.

Aber in der Regel stecken sie tief drin in einen System, das gnadenlos ist.

Wie gnadenlos, kann man nachlesen zum Beispiel hier

viewtopic.php?t=14358
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Re: Universitätsprofessor Dr. Christian Wolf über MCS

Beitragvon Twei » Samstag 10. August 2013, 22:07

....„Dass wir auch die Psyche untersuchen, stößt aber nicht immer auf Zustimmung. Viele Patienten erleben das als diskriminierend.

Vielmehr ist diese patientenseitige Ablehnung aber eine Diskriminierung der Psychiatrie“, so der Mediziner....

...MMag. Birgit Koxeder
August 2010
http://www.forumgesundheit.at/portal27/ ... bid=643401

Der letzte Satz von Dr. Christian Wolf von der Medizinischen Universität Wien zeigt mir eher, dass er die Interessen der Psychiater wichtiger ansieht als die Interessen der MCS- und SBS-Patienten!


Schade, dass die Website http://www.forumgesundheit.at/ bis Heute noch immer keine Änderungen vorgenommen hat....

Denn es gäbe mittlerweile vieles zu berichtigen unter anderem:

Diagnostik: einfach, schnell und präzise - http://www.csn-deutschland.de/blog/2012 ... d-prazise/
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