Umweltmedizin Prof. Thomas Eikmann fällt auf

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Beitragvon Maria Magdalena » Mittwoch 19. November 2008, 01:22

Tja, Herr Professor,

Lügen haben kurze Beine. So langsam kommt Licht ins dunkle Treiben.

Mir wurde schon als kleines Kind beigebracht, dass man mit Lügen nicht sehr weit kommt. Dank dieser Tatsache ist mir so manche Peinlichkeit erspart geblieben.

Und die Rolle des Falsch-Spielers ist eine sehr undankbare Rolle. Das weiß jeder vernünftige Mensch. Es lohnt sich auf Dauer wirklich nicht zu lügen. Der Preis ist einfach zu hoch.
Maria Magdalena
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Beitragvon Yella » Samstag 20. Dezember 2008, 21:56

Der Lebenslauf von Prof.Dr. Thomas Eikmann

http://www.dgvp.de /system/cms/upload/pdf/LebenslaufEikmann.pdf

und

Artikel die Prof.Dr.Thomas Eikmann veröffentlicht hat

http://www.scientificjournals.com /sj/all/AutorenAnzeigeESS/autorenId/286
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Beitragvon Yella » Sonntag 25. Januar 2009, 21:27

In einer Pressemitteilung von 1997 tappste Prof. Eikmann MCS-mäßig noch im Dunkeln

Neue Perspektiven zur Diagnose und Behandlung umweltbedingter Erkrankungen
"Prof. Dr. Thomas Eikmann, der Präsident der ISEM und Leiter des Hessischen Zen trums für Klinische Umweltmedizin berichtet von ersten Erfahrungen in der ambulanten und stationären Betreuung schwerkranker Patienten mit der Diagnose Multiple Chemical Sensitivity" (MCS). Eikmann stellt Untersuchungs- und Behandlungsmög lichkeiten vor, die individuell auf die Probleme der Erkrankten abgestimmt sind. Angesichts der meist sehr geringen Schadstoffmengen ist es in der Umweltmedizin oft extrem schwierig, den Weg von der Noxe zum Symptom nachzuvollziehen"

Tretter ließ schon damals die Katze aus dem Sack:
"Die bei Umweltpatienten oft gestellte Diagnose Psychosomatisch bedingte Störungen" muß wissenschaftlich differenzierter betrachtet werden. Hier könnten Modelle aus der Soziologie, Psychologie und Psychoanalyse sicher wertvolle Beiträge leisten, wünscht sich Dr. Felix Tretter, Leitender Arzt der Suchtabteilung im Bezirkskrankenhaus Haar. "

http://www.helmholtz-muenchen.de /presse/pressearchiv/pressemitteilungen-1997-und-frueher/pressemitteilung-1997-oder-frueher/article/744/310/index.html
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Beitragvon Yella » Sonntag 25. Januar 2009, 21:29

Auf Akzeptanz-Suche
Die Umweltmedizin ermöglicht eine fundierte Bewertung der Gesundheitsgefahren von Abfallentsorgungsanlagen--

Autoren: Professor Dr. Thomas Eikmann
Dr. rer. nat. Sabine Eikmann

http://www.ask-eu.de/default.asp?Menue=149&Jahrgang=772&Ausgabe=1303&ArtikelPPV=11341&AnbieterID=1
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Beitragvon Yella » Sonntag 25. Januar 2009, 21:29

Aktuelle Tätigkeit: Dr. rer. nat. Sabine Eikmann ist Geschäftsführerin der GUK - Gesellschaft für Umwelttoxikologie und Krankenhaushygie mbH.

http://www.ask-eu.de/default.asp?Menue=30&Autor=13698
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Beitragvon Yella » Sonntag 25. Januar 2009, 21:33

Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS)

Bereich Umweltschutz: Stellvertreter Prof. Dr. Thomas Eikmann Institut für Hygiene und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Gießen

Stand Januar 2009
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Beitragvon Juliane » Sonntag 25. Januar 2009, 23:34

Oh Yella, was für ein aktiver Professor.
Dabei ist der auch nicht mehr der Jüngste.
Aber tanzt immer noch auf allen Hochzeiten.
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Beitragvon Yella » Montag 26. Januar 2009, 20:28

Einen Tag vor dem Erörterungstermin zum Bau eines Müllkraftwerks in Langelsheim hat der künftige Betreiber am Montag ein Gutachten zu Auswirkungen auf die Gesundheit vorgelegt.

Der Studie zufolge sind die Zusatzbelastungen durch das so genannte EBS-Kraftwerk „praktisch nicht messbar“. Nachteile für die Gesundheit der Bevölkerung könnten ausgeschlossen werden, heißt es in einer Mitteilung der Firma Maxxcon. Der Gießener Umweltmediziner Thomas Eikmann und die Gesellschaft für Umwelttoxikologie und Krankenhaushygiene haben die Studie im Auftrag der Maxxcon angefertigt.

Goslarsche, 26.1.2009

Gedruckte GZ: Mehr zu den Aussagen der Studie und zum Erörterungstermin lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe.

http://www.goslarsche.de /gz/news_co/harznews/?date=2009-01-26&title=EBS-Kraftwerk%20laut%20Maxxcon-Studie%20unbedenklich&id=11819&showit=yes
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Beitragvon Raze » Montag 26. Januar 2009, 21:47

Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn Prof. Eikmann zu einem anderen Ergebnis gekommen wäre.
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Beitragvon Melville » Dienstag 3. Februar 2009, 21:55

Landesärztekammer Hessen
Gremien, Ausschüsse und Kommissionen der Landesärztekammer Hessen

Ausschuss "Umwelt und Medizin"
Der Ausschuss "Umwelt und Medizin" der Landesärztekammer Hessen berät das Präsidium der Landesärztekammer Hessen in umweltmedizinischen / psychosomatischen Fragen, vertritt die Landesärztekammer Hessen im Regionalen Dialogforum (Fluglärm, Flughafenausbau).

Vorsitzender:
Herr Prof. Dr. med. Thomas Eikmann, Gießen

http://www.laekh.de /Die-Kammer/Die-Kammer-Organe-und-Ausschuesse/Landesaerztekammer_Hessen,cat66.html
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Beitragvon Harry Voss » Mittwoch 18. Februar 2009, 20:57

Prof. Eikmann und Prof. Herr bei Helmholtz Institut

ÜBER MCS

Multiple Chemical Sensitivity Syndrome (MCS)
Thomas Eikmann & Caroline Herr
Institut für Hygiene und Umweltmedizin, HZKUM – Hessisches Zentrum für Klinische
Umweltmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Justus-Liebig-Universität Gießen

"Wegen der im Wesentlichen ungeklärten Ätiopathogenese des MCS-Phänomens ist
die Bezeichnung „Multiple Chemical Sensitivity“ in sich missverständlich. Diese Problematik
veranlasste eine internationale Arbeitsgruppe bereits 1996 zu der Empfehlung,
den Begriff „MCS“ aufzugeben und stattdessen die neutralere Bezeichnung „Idiopathic
Environmentel Intolerances“ (IEI) zu verwenden."...

"Trotz dieser umfassenderen Definition hat sich die Bezeichnung IEI bis heute nicht durchsetzen können, so dass weiterhin
MCS als Terminus Verwendung findet."

"Die Ergebnisse der deutsche Multizentrische Studie zur Multiplen Chemikalien Sensitivität(Eis et al. 2003) bestätigen die bekannten Besonderheiten umweltmedizinischer Patienten, speziell jener mit MCS-Selbstattribution: hoher Leidensdruck; multiple vom Patienten berichtete Fremdstoffunverträglichkeiten, mit Schwergewicht auf Innenraumchemikalien; breites Beschwerdespektrum mit subjektivem Expositionsbezug; überwiegend Frauen betroffen, besonders in mittleren Altersgruppen; häufiger allein stehend
und nicht (mehr) berufstätig oder mit längerer Krankschreibung; zahlreiche Voruntersuchungen. Bei einem erheblichen Anteil der Patienten der MCS-Studie deuteten sich Überlappungen mit ähnlichen nicht eindeutig abgrenzbaren Beschwerdekomplexen an,
so insbesondere zum chronischen Schmerzsyndrom, dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) und den somatoformen Störungen."

"Bislang gibt es keine Gerichtsurteile, in denen das Vorliegen von MCS zu einer Anerkennung als Berufskrankheit, Schwerbehinderung oder Erwerbsminderung geführt hat.

Wegen der Schwierigkeiten der Materie neigen die Gerichte im Einzelfall dazu, Anerkennungsverfahren möglichst ohne Urteil zu beenden, indem sich die Parteien vergleichen (Tamm 2005). Auch in der Liste zur BKV wird MCS nicht aufgeführt und kann
derzeit weiterhin nicht § 9 Abs. 2 SGB VII („neue wissenschaftliche Erkenntnisse“) zur Anerkennung als Berufskrankheit empfohlen werden."

"Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass bei einer erheblichen Anzahl von Patienten die Fixierung auf die Diagnose MCS durch den behandelnden Arzt erfolgt.

Aus diesem Grund erscheint eine Aufklärung und Fortbildung vor allem von niedergelassenen Ärzten über die Problematik umweltmedizinische „Syndrome“ und insbesondere über MCS dringend erforderlich. Auch die häufig vorgenommene Zusicherung
nicht gesicherter Zusammenhänge – Auftreten von MCS und Exposition gegenüber Umweltschadstoffen – auf Drängen der Patienten durch den behandelnden Arzt sollte auf jeden Fall vermieden werden."

http://www.helmholtz-muenchen.de /fileadmin/infostelle-humanbiomonitoring/pdf/GSF-MCS-Eikmann.pdf
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Beitragvon Yella » Samstag 21. Februar 2009, 07:54

Tagung des GSF-Forschungszentrums zeigt mangelnden Schutz sensibler Bevölkerungsgruppen

...Auch manche Erwachsene nehmen von sich an, dass sie besonders sensibel auf Chemikalien reagieren - man spricht oft von der Multiple Chemical Sensitivity (MCS) oder anderen umweltbezogenen Syndromen. Prof. Dr. Thomas Eikmann, Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen, hat an einer großen deutschen Studie zu MCS mitgearbeitet: "Die Patienten sind schwer erkrankt und haben einen hohen Leidensdruck. Doch die genauen Ursachen von MCS sind noch ungeklärt". Hier bestehe Forschungsbedarf...

Bitte Sponsorenliste links vom Text beachten! Auszug: Industrie Magazin, Vattenfall, bp, Mindjet, Allianz, business AD, Surtec, Deutsche Börse Group,...

http://www.innovations-report.de/html/berichte/veranstaltungen/bericht-87968.html
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Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 21. Februar 2009, 12:56

Lieber Himmel,

der Mann muss ja Kohle verdienen! Unvorstellbar! Und das für das bloße Ablesen von ein und dem selben Zettelchen, gebetsmühlenartig. Immer wieder die selben Floskeln, bis zum Überdruss. Ich bin mir sicher, er hat's bis heute, nach so vielen Jahren, immer noch nicht auswendig gelernt. Tz, tz, tz. Unglaublich! Leute gibt's...
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Beitragvon Yella » Montag 9. März 2009, 20:10

LANGELSHEIM. Kurz vor der Fortsetzung des Erörterungstermins zum Bau eines Kraftwerks für so genannte Ersatzbrennstoffe (EBS) in Langelsheim warnt der Immenroder Umweltmediziner Dr. Wolfgang Baur vor möglichen Feinstaub-Belastungen durch die Anlage.
Der Begründer des Ökologischen Ärztebundes fordert eine medizinische Studie, die die Vorbelastung der Bevölkerung mit Schadstoffen und die Häufigkeit schwerer Krankheiten berücksichtige. Der Gießener Toxikologe Professor Dr. Thomas Eikmann hält eine solche Untersuchung nicht für notwendig. Durch das Kraftwerk werde sich die Schadstoffbelastung nicht erhöhen, sagte Eikmann im GZ-Streitgespräch mit GZ-Streitgespräch mit Baur.

Der Erörterungstermin zum Bau des Kraftwerks beginnt am Dienstag um 10 Uhr in der Langelsheimer Schulaula. goslarsche.de hält die Internetnutzer den gesamten Tag über auf dem Laufenden.


Golarsche Zeitung
EBS-Kraftwerk: Umweltmediziner warnt vor Feinstaub-Belastung

http://www.goslarsche.de /gz/specials/artikel_text/?id=12352&showit=yes
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Beitragvon Annamaria » Montag 9. März 2009, 23:49

Ui, der Umwelt-Krimi geht morgen weiter:
"Gedruckte GZ: Warum der Toxikologe Eikmann Verbrennung für die derzeit beste Technik der Müllbeseitigung hält, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe."
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Beitragvon Maria » Dienstag 10. März 2009, 12:11

Wenn man das hier wieder liest, kann es einem schon schlecht werden!!!
Maria
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Beitragvon Yella » Dienstag 10. März 2009, 13:24

Amt für Gewerbaufsicht berät über Aussetzung
LANGELSHEIM. Das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig berät während der Mittagspause über die erneute Aussetzung des Erörterungstermins. Die Bürgerinitiative gegen das EBS-Kraftwerk und der Umweltverband BUND fordern die Aussetzung, weil der Ausbreitungsrechnung der Schadstoffe ungenaue Wetterdaten zugrunde lägen. Die Ausbreitungsrechnung des Tüv Nord basiert auf Daten einer Wetterstation in Braunschweig. Sie sind durch eine Modellrechnung auf den Vorharz übertragen worden. Die Bürgerinitiative fordert Wettermessungen direkt in Langelsheim.

----

Gegner fordern Aussetzung des Verfahrens
LANGELSHEIM. Die Bürgerinitiative Sophienhütte hat die Aussetzung des Erörterungsverfahrens zum geplanten EBS-Kraftwerk gefordert. Die Ausbreitungsrechnung des Tüv Nord basiere auf falschen Wetterberechnungen. Die Daten der Station des Deutschen Wetterdienstes in Braunschweig seien nicht auf Langelsheim übertragbar, kritisierte Ortwin Zillgen von der Bürgerinitiative. Der Wetterdienst habe die Talwinde in Langelsheim unterschätzt. "Das Gerechnete hat mit der Realität nichts zu tun", sagte Zillgen. Tüv-Gutachter Gerhard Puhlmann wies die Kritik zurück. Die Daten der Braunschweiger Wetterstation seien sehr wohl auf Langelsheim übertragbar. Zudem seien die Wettersituationen am Harz im Modell errechnet worden.

-----

Gegner zweifeln an Wetterdienst-Berechnung
LANGELSHEIM. Der Umweltverband BUND und die Bürgerinitiative Sophienhütte zweifeln die Ausbreitungsrechnung des Tüv Nord an. Die Rechnung über die Ausbreitung von Schadstoffen rund um das geplante EBS-Kraftwerk in Langelsheim stütze sich auf falsche Wetterdaten, kritisierte Ingo Gödecke, Sachbeistand des BUND beim Erörterungstermin in der Aula des Langelsheimer Schulzentrums. Die Berechnungen beruhten auf Daten einer Wetterstation in Braunschweig und berücksichtigten nicht ausreichend die Wetterlagen im Vorharz. "Da hätten Sie genauso gut am Losrad drehen können", betonte Gödecke unter starkem Beifall der rund 150 Zuschauer.

----

Termin geht in die zweite Runde
LANGELSHEIM. Mit den Ergebnissen der Luft-Vorbelastungsmessungen und der Schadstoffprognose hat die Fortsetzung des Erörterungstermins zum Kraftwerk für so genannte Ersatzbrennstoffe (EBS) in der Aula des Schulzentrums Langelsheim begonnen. Das Prüfinstitut Tüv Nord soll heute sein Gutachten vorstellen. Es bescheinigt dem Kraftwerksbetreiber Maxxcon, dass die prognostizierten Schadstoffwerte der Anlage irrelevant sind. Es wird erwartet, dass die Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk und der Umweltverband BUND harte Kritik an dem Tüv-Gutachten üben. Der Erörterungstermin war im Januar abgebrochen worden, weil der Tüv Nord Fehler in seiner Immissionsprognose einräumen musste. Diese Fehler sind nach Angaben des Gewerbeaufsichtsamts inzwischen korrigiert worden.

http://www.goslarsche.de /gz/news_co/startseite/?uid=20
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Beitragvon Annamaria » Dienstag 10. März 2009, 13:49

Danke für deine Informationen, Yella.

Und zum Eikmann-Thema Müllverbrennung allgemein:

03 March 2009
NABU-Studie: Müllverbrennung wächst unkontrolliert
Tschimpke: Deutschland droht zum Hauptmüllimportland Mitteleuropas zu werden
Berlin (ots) - Deutschland verbrennt schon heute mehr Müll als
überhaupt im Inland anfällt. Weil zu viele Müllverbrennungsanlagen
existieren, drohen jetzt massive Importe aus dem Ausland und weniger
Recycling. Bis zum Jahr 2020 können diese Überkapazitäten auf bis zu
8,6 Millionen Tonnen im Jahr anwachsen. In den kommenden Jahren sind
28 Neuanlagen sowie der Ausbau sechs weiterer Anlagen mit einer
Gesamtkapazität [...]
http://www.blogspan.net /presse/tag/prognos-ag/


Näheres dazu auch in http://www.blogspan.net/presse/nabu-stu ... ung/42081/

"...Angesichts der Ergebnisse der Studie sowie der anstehenden
Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes fordert der
NABU die Bundespolitik auf, jetzt die Weichen zu stellen - für mehr
Recycling und weniger Müllverbrennung. Zumal das Recycling nach
EU-Angaben zwischen fünf und sieben mal mehr Arbeitsplätze schafft
als die Abfallverbrennung. Ein weiterer Schritt ist die
Wiedereinführung des Näheprinzips, damit auch tatsächlich nur der
Müll behandelt wird, der vor Ort anfällt.
“Wir fordern ein sofortiges Moratorium für den Neubau und die
Erneuerung der ökologisch und ökonomisch sinnlosen
Müllverbrennungsanlagen. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft heißt,
Müll zu vermeiden sowie die enthaltenen Rohstoffe zu nutzen und nicht
schonungslos zu verfeuern. Anstatt auf ressourcenvernichtende
Verbrennungsanlagen zu setzen, fordern wir neue Recyclinganlagen, die
das Klima weniger belasten”, so NABU-Präsident Tschimpke."

Siehe zu dem Thema auch http://www.nabu.de/themen/mehrwegundreycling/portrait/

"NABU-Studie zeigt: Müllverbrennung wächst unkontrolliert...
Müll ist viel zu wertvoll.
Entsorgungswirtschaft muss verstärkt auf Recycling setzen..."
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Prof. Thomas Eikmann leitet Ressort Gentechnik

Beitragvon Yella » Donnerstag 30. April 2009, 10:25

Eikmann übernimmt Bereich Gentechnik:

VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences gegründet
Am 29. April 2009 konstituierte sich der Beirat der neuen VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences. Desweiteren hat sich der Bereich Technik und Wissenschaft im VDI mit einer strafferen Struktur neu aufgestellt.

Zur neuen VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences gehören die Fachbereiche Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Gentechnik und Medizintechnik. Prof. Antonia Kesel, Hochschule Bremen, wurde zur Vorsitzenden gewählt. Sie vertritt in der neuen Gesellschaft zusätzlich den Fachbereich Bionik. Die anderen Fachbereiche (FB) werden von Prof. Stefan Böttinger, Universität Hohenheim (FB Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik), Prof. Thomas Eikmann, Universität Gießen (FB Gentechnik), Prof. Marc Kraft, TU Berlin (FB Medizintechnik), geleitet.

http://www.process.vogel.de/management_und_it/forschung_entwicklung/grundlagenforschung/articles/185913/
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 30. April 2009, 14:05

Ein wahrer Tausendsassa, dieser Professor.

Hoffentlich hat er in Zeiten der Grippeviren noch genügend Zeit für die Hessen-Hygiene.
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Beitragvon Stier » Donnerstag 30. April 2009, 20:43

Ob es schon eine Kooperation zwischen Monsanto und Prof. Eikmann gibt?
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Beitragvon Siss » Donnerstag 30. April 2009, 20:50

Ein Unbedenklichkeitsbescheiniger ist in so manchen Landen immer gerne gesehen.
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Beitragvon Stier » Donnerstag 30. April 2009, 21:36

In einem Forum fand ich folgenden Eintrag von Waldmadel (im Auszug):

"Herrn Eikmann habe ich sogar in einer Situation "persönlich" erleben müssen, als er als "umweltmedizinischer" Gutachter für die "Müllindustrie" tätig war.
Trotz Einwände eines renommierten, in Deutschland sehr bekannten Toxikologen und anderer Fachleute, bescheinigt Eikmann gern die "UNBEDENKLICHKEIT" von Müllverbrennungsanlagen.
Trotz Dioxinbelastung in der Umgebung, trotz unzähliger giftiger Rauchgase, trotz unzähliger unbekannter Giftgemische, trotz Feinstäube die aus dem Schlot aufsteigen und das in unmittelbarer Wohngebietslage.
Was soll man von "industrienahen" Ärzten auch erwarten? Ganz sicher nichts, was dem Kranken weiterhilft.
So ist für mich schon vorher klar, in welche Richtung die Äußerungen gehen, wenn ich nur Eikmanns Namen lese."
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Beitragvon Stier » Donnerstag 30. April 2009, 21:41

Auch das fand ich im Internet: (Auszug)

http://sbl-fraktion.de
sbl: Sauerländer Bürgerliste – Kritik an Müllverbrennungsanlage

....Auf KRITIK der BI trifft auch die Auswahl des Umwelt- und Hygienemediziners Prof. Dr. Thomas EIKMANN von der Uni Gießen für das zusätzliche Gutachten.
Selbst hatte man den Toxikologen Dr. Hermann Kruse von der Uni Kiel vorgeschlagen. „Dr. Kruse ist der KMG offenbar zu kritisch. Dr. Eikmann wird von Antragstellern gern in Anspruch genommen, weil er auch "ohne" Ermittlung der örtlichen Vorbelastung regelmäßig gesundheitliche UNBEDENKLICHKEIT bescheinigt“, kommentiert Jürgen Wrona von der BI.
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Beitragvon Mia » Donnerstag 30. April 2009, 22:59

Wenn man selber als höchstwahrscheinlich in sehr gesunder Umwelt wohnt und an herrlich gesunden Orten Umwelt-Urlaub machen kann, da kann man schon den richtigen Leuten ihre Gutachten erstellen, die sie gerne hätten. Nicht wahr? Alles andere wäre doch dumm, oder?

Mia
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Beitragvon Annamaria » Samstag 2. Mai 2009, 12:12

Tiefsinnig?
Wer es noch nicht hat, der kann es sich noch machen: das große Bild.

"Klicken Sie das kleine Bild an, um ein grosses Bild zu erhalten !"

http://www.uniklinikum-giessen.de/hygiene/mitarbeiter.html


Ja dann klicken wir mal.

Das große Bild zeigt die Abteilung Hygiene und Umweltmedizin Gießen auf dem Betriebsausflug zur ...?

Tatsächlich tiefsinnig!
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Beitragvon Juliane » Samstag 2. Mai 2009, 22:48

Der Hahn im Korb.

Na sicher hat er die Damen mal in den Böresenkeller eingeladen?
http://www.bullandbear.de /content/tageskarte.html
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Beitragvon Yella » Montag 4. Mai 2009, 08:54

Eikmann weißt mal wieder auf die MCS Multicenter Studie von Anno dazumal hin:

http://www.scilink.com /profile.action;jsessionid=77002C4190647DE3CC118141F5FC7B59?type=author&pk=5051576
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Beitragvon Kallewirsch » Montag 4. Mai 2009, 09:06

Der arme Professor! Was anderes hat er eben nicht vorzuweisen,
alles alter Tobak, sonst nichts.
Thema verfehlt!
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Beitragvon Yella » Donnerstag 14. Mai 2009, 08:42

2. Mittelhessisches Klimaschutzforum zeigt die Auswirkungen des ...
Gießener Zeitung - Gießen,Hessen,Germany

Eikmann von der Universität Gießen erläuterten abschließend die...Die Professoren Stephan Becker von der Universität Marburg und Thomas Eikmann von der Universität Gießen erläuterten abschließend die vielfältigen, insbesondere durch Insekten übertragbaren Virenerkrankungen und durch Pollen verursachten Allergien, mit deren Auftreten künftig vermehrt gerechnet werden muss...

Giessener Zeitung
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/12422/2-mittelhessisches-klimaschutzforum-zeigt-die-auswirkungen-des-klimawandels-auf-die-region/
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Beitragvon Annamaria » Donnerstag 14. Mai 2009, 09:55

„Hitzemanagement“

Dann sollte Eikmann nicht etwa Werbung für Insektizide und Antihistaminika machen,
sondern aktiv werden gegen die Klimaveränderung,
also zum Beispiel seinen Einsatz in Sachen Müllverbrennung kritisch hinterfragen und ändern.
Vielleicht bietet ja auch das Thema Kohlekraftwerk Ansatzpunkte.
Annamaria
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 28. Mai 2009, 10:53

Meine Güte, ist der Professor aktiv:



"Author Profile

Eikmann, Thomas


12 UFP (6) 341-342 (2007), Warum der Brandschutz ein Vorbild für die Krankenhaushygiene sein könnte
12 UFP (5) 249 (2007), Grußwort des Präsidenten der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)
12 UFP (4) 189-190 (2007), Wie Populisten und Interessensgruppen Umweltprobleme instrumentalisieren
12 UFP (4) 199-200 (2007), In memoriam Hans Joachim Einbrodt (1927 – 2007)
12 UFP (4) 211-212 (2007), Empfehlung des Verbunds für angewandte Hygiene (VAH) zu Formaldehyd
12 UFP (3) 125-127 (2007), Wo steht die Fort- und Weiterbildung in Hygiene und Umweltmedizin?
12 UFP (2) 65-66 (2007), Die PFT-Problematik als ein Beispiel für die unzureichende Kontrolle und Bewertung von Umweltkontaminationen durch den Staat
12 UFP (1) 5-7 (2007), Können Handys Krebs auslösen? – eine Medienkontroverse zeigt die Problematik der öffentlichen Mobilfunkdiskussion
11 UFP (6) 345-346 (2006), Formaldehyd – wohin führt uns die toxikologische Neubewertung?
11 UFP (5) 265-267 (2006), Feinstaub im Innenraum - ein vernachlässigtes Problem bei der Risikobewertung? Auch Toner aus Laserdruckern und Kopierern emittieren Feinstaub
11 UFP (4) 240-242 (2006), Grüne Technik - Zukunftsforschung oder sinnloses Risiko?
11 UFP (4) 199 (2006), Grußwort zum GHUP-Workshop 2006
11 UFP (4) 197-198 (2006), 10 Jahre Hessisches Zentrum für Klinische Umweltmedizin (HZKUM) – Wo steht die klinische Umweltmedizin in Deutschland heute?
11 UFP (4) 231-239 (2006), Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Umweltmedizin – Teil 2
11 UFP (3) 129-130 (2006), Die Bedeutung der Umweltexposition für die Abschätzung (umwelt-) medizinisch relevanter Gesundheitsrisiken
11 UFP (3) 173-183 (2006), Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Umweltmedizin – Teil 1
11 UFP (2) 71-79 (2006), Elektromagnetische Hypersensibilität (EHS) und Befindlichkeitsstörungen durch elektromagnetische Felder des Mobilfunks – eine Literaturstudie
11 UFP (2) 69-70 (2006), Die Mobilfunk-Problematik als Beispiel für die Widersprüchlichkeit bei der Einschätzung von Umweltrisiken
11 UFP (1) 32-34 (2006), Gibt es demnächst Grenzwerte für Bioaerosole? – Ein Kommentar aus umweltmedizinischer und präventivmedizinischer Sicht
11 UFP (1) 5-6 (2006), Status und Zukunft der Umweltmedizin im Bereich von Environmental Health Sciences (EHS)
10 UFP (6) 359-376 (2005), Multizentrische Studie zur Multiplen Chemikalien-Sensitivität (MCS) – Phase II der deutschen MCS-Verbundstudie (´RKI-Studie´)
10 UFP (6) 377-385 (2005), Das MCS-Scoringsystem der deutschen MCS-Verbundstudie
10 UFP (6) 396 (2005), Klinische Umweltmedizin - Kurzlehrbuch für angehende und praktizierende Ärzte
10 UFP (6) 407-415 (2005), Luftreinhaltepläne und Aktionspläne – eine Bewertung aus umweltmedizinischer Sicht
10 UFP (5) 274 (2005), Wie geht es nach der Verschmelzung von GHU und ISEM weiter? – Vorabinformation zur Mitgliederversammlung in Erlangen
10 UFP (4) 246-249 (2005), Biologische Aerosole in Anlagen der Abfallwirtschaft – Kommentar zur Stellungnahme der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK)
10 UFP (4) 213-214 (2005), Rechtfertigen Ängste vor gentechnisch veränderten Pflanzen die Zerstörung von Feldern?
10 UFP (4) 215-224 (2005), Gibt es ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr gentechnisch veränderter Pflanzen?
10 UFP (3) 173-182 (2005), Umweltmedizinische Bewertung von Müllverbrennungsanlagen – Rückblick und aktueller Status - Teil 1: Bewertung der Emissionen und Immissionen
10 UFP (3) 153-154 (2005), Feinstaub – ein Menetekel für Umweltpolitiker und Umweltverwaltung?
10 UFP (2) 65-66 (2005), Ist es in Deutschland tatsächlich viel zu laut? Zum aktuellen Stand von Lärmforschung und Lärmschutz
10 UFP (1) 5-6 (2005), Schmutzige Schulen sind ein Zeichen für fehlendes hygienisches Problembewusstsein im öffentlichen Bereich
10 UFP (1) 20 (2005), Erfassung biogener und chemischer Schadstoffe des Innenraumes und die Bewertung umweltbezogener Gesundheitsrisiken
9 UFP (6) 329-330 (2004), Sind die Human-Biomonitoring-Werte unserer Politiker und Abgeordneten ein wichtiges und richtiges politisches Instrument?
9 UFP (5) 273-274 (2004), Brauchen wir ein neues Zeitalter der Aufklärung? Über das Ungleichgewicht bei der Einschätzung von Umweltrisiken und die Rolle des Umweltmediziners
9 UFP (3) 121-126 (2004), Hygiene und Umweltmedizin in Deutschland – derzeitiger Status und zukünftige Entwicklung
9 UFP (2) 65-77 (2004), Wirkungen von Stickstoffdioxid auf die menschliche Gesundheit – Ableitung eines gesundheitsbezogenen Kurz- und Langzeitwertes
9 UFP (1) 5 (2004), Fortbildung in der Umweltmedizin - wie sieht die Zukunft aus?
8 UFP (6) 305-306 (2003), Der Abschlussbericht der Risikokommission - eine qualifizierte Grundlage für eine notwendige öffentliche Diskussion im Bereich der Umweltbewertung
8 UFP (6) 307-309 (2003), Abschließende Stellungnahmen zum Leserbrief von R. Otter
8 UFP (5) 247 (2003), Der Dieselrußfilter kommt! Das gute Ende einer langen und komplizierten umweltpolitischen Entwicklung?
8 UFP (4) 179-180 (2003), Fusion von GHU und ISM - wie geht es weiter?
8 UFP (3) 133-145 (2003), Multizentrische Studie zur Multiplen Chemikalien-Sensitivität (MCS) - Beschreibung und erste Ergebnisse der ´RKI-Studie´
8 UFP (2) 65-66 (2003), ´Vision Zero´ oder warum die Umweltmedizin auch ´starke´ Umweltfaktoren nicht vernachlässigen darf
8 UFP (1) 1 (2003), Phthalate - eine bisher unterschätzte Belastung der Bevölkerung
8 UFP (1) 51-54 (2003), 23. Bundesimmissionsschutzverordnung vor dem Aus
8 UFP (2) 98 (2003), Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik in der Umweltmedizin
8 UFP (1) 3-5 (2003), Der Freiburger Appell - ein neuer Aspekt in der öffentlichen Diskussion über elektromagnetische Felder
7 UFP (5) 259-262 (2002), Die neue Approbationsordnung für Ärzte und die Folgen für das Fachgebiet Hygiene und Umweltmedizin
7 UFP (1) 1-2 (2002), Engere Zusammenarbeit zwischen den Fachgesellschaften erforderlich!
7 UFP (6) 307-308 (2002), Wie gefährlich ist die Acrylamid-Belastung der Bevölkerung tatsächlich?
7 UFP (3) 125-126 (2002), Wissenschaftliche Leistungsevaluation als aktuelles (gesellschaftliches) Problem
7 UFP (4) 179 (2002), Mögliche Fusion von ISEM und GHU: Wie könnte eine neue Fachgesellschaft aussehen?
7 UFP (2) 63-64 (2002), Klein, aber oho! Von der zunehmenden Bedeutung der Feinstäube
7 UFP (6) 321-327 (2002), Vorkommen und Toxikologie von Thallium
7 UFP (5) 253-255 (2002), Die Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung, eine unendliche (und frustrierende) Geschichte?
7 UFP (3) 148 (2002), Umweltmedizinische Sprechstunde des Gesundheitsamtes für Bewohner der ehem. US-Housing in Frankfurt am Main - Diagnosen und Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen
6 UFP (1) 14 (2001), Analytische Methoden zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe
6 UFP (4) 179-180 (2001), Ein Paradigmenwechsel in der Umweltmedizin?
6 UFP (1) 33-41 (2001), Mikrobiologische Befunde aus Untersuchungen von Autowaschkabinen
6 UFP (5) 241 (2001), Sinn und Grenzen der Prävention
6 UFP (1) 1 (2001), Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung - eine neue Herausforderung für die Umweltmedizin?
6 UFP (6) 321-322 (2001), Fachgespräch des Bundesamts für Strahlenschutz am 21. und 22. Juni 2001 zum Thema: ´Forschungsprojekte zur Wirkung elektromagnetischer Felder des Mobilfunks´
6 UFP (1) 2-3 (2001), Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer
5 UFP (6) 309-318 (2000), Benzol - Exposition und Risikoabschätzung
5 UFP (3) 125-126 (2000), Kooperation zwischen ISEM und GHU
5 UFP (2) 63 (2000), Status und Weiterentwicklung der Umweltmedizin in Deutschland
4 UFP (5) 251-252 (1999), Die Umweltkranken in den Medien
4 UFP (2) 84-96 (1999), PCB-Konzentrationen im menschlichen Blut
4 UFP (5) 289-300 (1999), ECORISK-Verfahren zur Expositions- und Risikoabschätzung in der Gefährdungsabschätzung und Sanierungsplanung von Altlasten, Teil II
3 UFP (3) 156-167 (1998), ECORISK-Verfahren zur Expositions- und Risikoabschätzung in der Gefährdungsabschätzung und Sanierungsplanung von Altlasten, Teil I
2 UFP (3) 165-168 (1997), Schädlingsbekämpfung in öffentlichen Einrichtungen
2 UFP (4) 251-257 (1997), Häufung kindlicher Leukämiefälle in einer Gemeinde im Landkreis Gießen 1995-1996
1 UFP (3) 123-128 (1996), Entwicklung der Klinischen Ökologie und der Diagnose MCS-IEI
1 UFP (1) 13-22 (1996), Methoden der Expositionsabschätzung bei Altlasten im Rahmen des Drei-Bereiche-Systems
1 UFP (4) 191-198 (1996), Kontaminiertes Abwasser
1 UFP (1) 23-27 (1996), Schabenbekämpfung im Innenraum
1 UFP (3) 129-132 (1996), Multiple Chemical Sensitity (MCS)
1 UFP (2) 71-76 (1996), Klinische Umweltmedizin
4 UWSF (3) 151-157 (1992), Umwelthygienische Bewertung von Feinstäuben bei Abfallverbrennungsanlagen"

http://www.scientificjournals.com /sj/all/AutorenProfil/AutorenId/286
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Beitragvon Groppo » Donnerstag 28. Mai 2009, 11:50

Soweit ich weiß, hat Prof. Eikmann auch das Gutachten für das Mainzer Kohlekraftwerk erstellt und kam zu dem Schluss, dass die Schadstoffemissionen zu keinen Gesundheitsbeeinträchtigungen führen würden.

Auf Grund dessen, soll das Kohlekraftwerk nun auf der Ingelheimer Aue gebaut werden.
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Beitragvon Yella » Donnerstag 11. Juni 2009, 20:21

TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG
Theorie und Praxis
Nr. 3, 17. Jahrgang – Dezember 2008

Mobilfunk – Risikodiskurse in Wissenschaft, Politik und
Öffentlichkeit

"...Thomas Eikmann und Caroline Herr stellen
anhand des Beispiels einer einzigen Medienkontroverse
über die Bedeutung der Ergebnisse
einer einzigen wissenschaftlichen Publikation
exemplarisch dar, welchen Einfluss Medien auf
die Meinungsbildung oder Meinungsführerschaft
im Kontext eines spezifischen Problembereichs
erlangen können. Dies ist insofern sowohl
interessant als auch problematisch, als von
mehr als 90 Prozent der Bevölkerung die Medien
als wichtigste Informationsquelle für die
Risiken des Mobilfunks angegeben werden. Die
von den Autoren analysierte Medienkontroverse
zeigt in all seinen Facetten sowohl die Problematik
der Berichterstattung von wissenschaftlich
komplexen Tatbeständen, als auch deren Bewertung
in den Medien. Die diskrepante Interpretation
von Forschungsergebnissen, die im wissenschaftlichen
Diskurs als „normal“ und sogar als
erforderlich einzustufen ist, führt in der Öffentlichkeit
dagegen häufig zu Verunsicherung und
zur Bestätigung von (Vor-)Urteilen. Gleichzeitig
demonstriert das Beispiel aber auch die Problematik
der (vorzeitigen) Publikation von Forschungsergebnissen
in den Medien sowie die
sich auch daraus ergebenden (schwierigen) Beziehungen
zwischen Wissenschaftlern und Medienvertretern.
Darüber hinaus wird die bedeutende
Rolle der Medien im Aktionsbereich der
verschiedenen Akteure im Bereich Mobilfunk
deutlich. Und nicht zuletzt wird – bei vermeintlich
unklarer wissenschaftlicher Datenlage –
herausgestellt, dass persönliche Überzeugungen
die Berichterstattung teilweise vielleicht stärker
bestimmen als in anderen Problembereichen.
Medienkontroversen in derart sensiblen Informationsbereichen
können daher leicht zu Verunsicherung
der Leser und letztendlich auch zu
Zweifeln an der Vertrauenswürdigkeit der Berichterstattung
führen..."


http://www.itas.fzk.de/tatup/083/tatup083.pdf
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Beitragvon Yella » Samstag 13. Juni 2009, 06:56

Eine Stellungnahme von 2003 von Prof. Warnke über Eikmann's Thesen
http://www.buergerwelle.de /pdf/warnke_zu_eikmann_herr_umweltforschprax.pdf
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Beitragvon Yella » Freitag 10. Juli 2009, 19:02

Können Feldhamster wichtiger als Menschen sein? Oder wie Umweltkonflikte häufig zu Lasten der Bevölkerung entschieden werden


"Verfolgt man in den Medien, in den Leserbriefforen und immer mehr im Internet in den entsprechenden Blogs die Diskussionen über den geplanten Bau z.B. von Umgehungsstraßen, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich hier ein tief greifender und fundamentaler Umweltkonflikt widerspiegelt. Auf der einen Seite stehen hier die Befürworter, die häufig schon seit Jahrzehnten ihr Anliegen verfolgen und zunehmend verbittert auftreten und reagieren und auf der anderen Seite die Gegner derartiger Vorhaben, die überwiegend mit Naturschutzaspekten die geplanten Vorhaben kategorisch ablehnen.


Ein klassischer Umweltkonflikt unter unzureichender Berücksichtigung des Menschen ...

http://www.med.uni-giessen.de/ghup
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Beitragvon kf-forum » Freitag 10. Juli 2009, 20:17

Eikmann und Co. verhalten sich wie DIE DREI AFFEN - nicht sehen , nichts hören, nichts riechen. Leider sagen sie aber um so mehr Müll und das unter Duldung der diversen Politiker, die leider nicht wie in Spanien keinerlei Nebenposten haben dürfen. Das "Gute" an den Eikmann's und Co. ist, dass Sie so offensichtlich Lügen und Verdrehen, dass es jedem selbstständig denkenden Menschen auffällt.

gruß klaus
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Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 11. Juli 2009, 11:01

Da muss ich Dir vollkommen zustimmen, Klaus, gut entwickeltes psychologisches Verständnis. Manche Leute sind so entsetzlich dumm, dass es irgendwie fast schon beruhigend wirkt.

Übrigens ein mangelhaftes geistiges Niveau erklärt auch, warum jemand sich für solchen Müll einspannen lässt.
Maria Magdalena
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Beitragvon Lennox » Montag 13. Juli 2009, 14:23

Ein Mediziner der noch nie MCS diagnostiziert hat,
dem spreche ich die Kompetenz ab über MCS zu sprechen.

Anm: Prof. Herr schrieb im Forum der Apothekenrundschau, dass man in der Umweltambulamz Giessen MCS bisher nie diagnostiziert hätte.
Lennox
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Beitragvon Yella » Mittwoch 5. August 2009, 21:06

Workshop im Rahmen der GHUP-Jahrestagung in Stuttgart am 10. Oktober 2009


Schimmelpilze und schwere Grunderkrankungen – welches Risiko ist damit verbunden?


am 10. Oktober 2009 von 9:00 -13:00 Uhr in Stuttgart im Haus der Wirtschaft,

Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart

Innerhalb des Kongresses der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) vom 8. -10. Oktober 2009 in Stuttgart

Für Ärzte, Hygiene-Fachkräfte, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, Untersuchungslabore und Sachverständige ist die gesundheitliche Beurteilung beim Auftreten eines Schimmelpilzbefalls immer noch mit großen Unsicherheiten verbunden. Die von einem Schimmelpilzbefall betroffenen Personen werden häufig stark verunsichert, weil die Bandbreite der Aussagen über die gesundheitliche Wirkung der Schimmelpilze in Gutachten, in den Medien und in der Öffentlichkeit von harmlos bis höchst gefährlich reicht.

Um die Diskussion über die Beurteilung der von Schimmelpilzen ausgehenden gesundheitlichen Risiken zu versachlichen, soll künftig innerhalb der Jahrestagungen der GHUP ein Workshop durchgeführt werden, in dem die verschiedenen Risikobereiche wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Es wird angestrebt, sowohl dem betroffenen Personenkreis als auch den behandelnden Ärzten und den hinzugezogenen Sachverständigen eine Hilfe an die Hand zu geben, vorhandene Risiken sachgerecht zu beurteilen.

Die Anmeldung zu diesem Workshop ist unabhängig von der zur 3. GHUP-Jahrestagung. Der Workshop wurde bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg angemeldet. Ärzte erhalten bei Teilnahme Fortbildungspunkte anerkannt. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von voraussichtlich 20,- € erhoben.

Der erste Workshop beschäftigt sich mit dem Thema „Welche besonderen Risiken ergeben sich für immunsupprimierte Patienten beim Vorhandensein von Schimmelpilzen im Lebensumfeld?“

Schimmelpilze zwischen Hysterie und aktuellen klinischen Problemen – Seidl, München
Umweltmedizinische Relevanz von Schimmelpilzen im Lebensumfeld – Herr, München und Eikmann, Gießen
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Beitragvon Yella » Mittwoch 5. August 2009, 21:11

Eikmann beobachtet Leserbriefecken, Internetforen und Blogs:

http://docs.google.com /gview?a=v&q=cache:2koYVb-9IcsJ:http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf/aId/10832+Eikmann+Giessen+2009&hl=de&gl=de
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Beitragvon Yella » Mittwoch 5. August 2009, 21:14

Ausschuss "Umwelt und Medizin"
Der Ausschuss "Umwelt und Medizin" der Landesärztekammer Hessen berät das Präsidium der Landesärztekammer Hessen in umweltmedizinischen / psychosomatischen Fragen, vertritt die Landesärztekammer Hessen im Regionalen Dialogforum (Fluglärm, Flughafenausbau).

Vorsitzender:
Herr Prof. Dr. med. Thomas Eikmann, Gießen

http://www.laekh.de /Die-Kammer/Die-Kammer-Organe-und-Ausschuesse/Landesaerztekammer_Hessen,cat66.html
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 5. August 2009, 22:41

Ein Energiebündel, der Professor. Ich wette er verspeist täglich eine Großpackung Mars-Riegel. Woher sollte er sonst die Energie für seine vielfältigen Aktivitäten nehmen. Und was der alles weiss. Meine Güte.
Juliane
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Beitragvon Toxicwarrior » Mittwoch 5. August 2009, 23:10

Ne, keine Mars-Riegel. Selbstmedikation mit feinsten Substanzen, Geltungssucht und das allerwichtigste wird wohl das leicht verdiente Geld sein, was dieses Professorchen antreibt bzw. ihm vermutlich als Energielieferant dient. Und das scheinbare Wissen was er vermittelt, dient lediglich dem aufrechterhalten des Lügenkonstrukt was ihn umgibt, und dieses wird ihn vermutlich auch dafür bezahlen. Sicherlich ist er in manchen Bereichen kein allzu schlechter Mediziner, aber ich glaube letztendlich dient er in vielen anderen Bereichen lediglich als Marionette - er hätte wahrscheinlich auch ein erfolgreicher Schauspieler werden können.
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 6. August 2009, 05:25

Schauspieler glaube ich eher nicht.

Ich habe schon mal einen Film mit ihm gesehen.

37° Plus, MCS Gesprächsrunde

http ://video.google.de/videoplay?docid=-3150171055554331105

Er hat immer nur dieselben Redewendungen drauf. Das gefällt dem Publikum nicht.
Na ja und welche Rollen könnte er spielen?

Könnte er zum Beispiel Alfred Tetzlaff spielen. Ich meine, weil er eh schon so einen Gesichtsbewuchs hat:

http://www.youtube.com/watch?v=e4qNY2KG ... re=related
Juliane
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Beitragvon pretty women » Donnerstag 6. August 2009, 12:32

Alfred Tetzlaff hab ich noch gar nicht gekannt. Süß! Das Bärtchen passt wirklich. Ob man die Rolle nochmal besetzen könnte? Das mit den selben Sprüchen klappt ja schon gut.

Berechnung eines Bedarfs (Alle Ämter mithören)

http://www.youtube.com /watch?v=THWauuYJxIw&feature=related
pretty women
 

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Beitragvon Maria Magdalena » Donnerstag 6. August 2009, 14:46

Ekel-Alfred war noch irgendwie menschlich. Ob der Professor das wohl hinkriegt?
Maria Magdalena
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Prof. Thomas Eikmann wurde 60 Jahre alt

Beitragvon Yella » Dienstag 22. September 2009, 15:27

Prof. Dr. Eikmann wurde 60 Jahre alt, eine Festschrift dazu:

http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf/aId/10924
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Umweltmedizin Prof. Thomas Eikmann fällt auf

Beitragvon Yella » Dienstag 22. September 2009, 15:33

Leserbriefe zum Editorial von Th. Eikmann und C. Herr: "Können
Feldhamster wichtiger als Menschen sein? Oder wie Umweltkonflikte
häufig zu Lasten der Bevölkerung entschieden werden"
Umweltmed Forsch Prax 14 (2) 69-70 (2009)


RA Johannes Bohl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht schrieb:


Si tacuisses, philosophus mansisses!
(UVP) sei und dort eine Gesundheitsverträglichkeitsprüfung
fehle, ist schlicht falsch. Der Stellenwert des gemeinschaftlichen
Artenschutzes folgt vielmehr aus Art. 12 i.V. mit
Art. 16 der FFH-Richtlinie, welche die dort in Anhang IV
aufgeführten, streng geschützten Arten einem weitgehenden
Eingriffsverbot unterstellt und Eingriffe letztlich nur
bei Alternativlosigkeit sowie aus zwingenden Gründen des
überwiegenden öffentlichen Interesses erlaubt. Die UVP
hat in diesem Zusammenhang weder eine bewertende noch
eine sonst (vor-)entscheidende Funktion (insoweit sei auf
die geradezu "gebetsmühlenartige" Rechtsprechung des
Bundesverwaltungsgerichts hingewiesen). Das Wettern gegen
die UVP gehört deshalb in diesem Zusammenhang in
die Kategorie niederbayerischer Stammtischparolen.
Im übrigen ist gerade das "Schutzgut Mensch" der entscheidende
Grund, warum nach den Maßstäben des Art. 16 der
FFH-Richtlinie sehr häufig gleichwohl Eingriffe in den Lebensraum
der streng geschützten Arten erfolgen. Umgehungsdie Menschen vor lärmintensivem Durchgangsverkehr
bewahren sollen, sind der Regelfall für die Rechtfertigung
eines solchen Eingriffs, wie bereits der Blick in Art.
16 der FFH-Richtlinie deutlich macht.
Dass gleichwohl in der uninformierten Bevölkerung (und
bei Eikmann/Herr) der Eindruck entsteht, die streng geschützten
Arten würden Projekte verhindern oder verzögern, hat
seine Ursache aber vorrangig darin, dass entweder eine
Auseinandersetzung mit dem Artenschutz nicht stattfindet
oder aber die gemeinschaftsrechtlich geforderten "Ausgleichsmaßnahmen"
(in diesem Zusammenhang ist dieser Begriff
nicht völlig richtig) nicht freiwillig erfüllt werden. Hier geht
es nämlich darum, das letztlich Eigentümern mit ihren Wertund
Nutzungsinteressen des Bodens "auf die Füße getreten
werden muss". Dieses Opfer ist aber weder der Einzelne
noch die Allgemeinheit so einfach bereit zu tragen.
Soweit Eikmann/Herr weiterhin FFH-Gebiete (= gemeinschaftlicher
Gebietsschutz) anführen, ist das Problem wiederum
nicht die Geringschätzung der Schutzinteressen des
Menschen, sondern der Umstand, das diese Gebiete zuvor
in einem meist "quälenden" Prozess den gegenläufigen Eigentums-
und Nutzungsinteressen abgerungen wurden. Es
ist nur schwer verständlich, warum diese "Reservate" von
höchstem Rang abschließend geopfert werden sollen. Hätte
man das nicht bei den entsprechenden Gebietsausweisungen
früher berücksichtigen können?
Der Vorbehalt, die "bösen" Naturschützer würden den Stellenwert
des Menschen nicht achten, ist ebenfalls falsch.
Gerade in Bayern vertritt der Bund Naturschutz (= Landesverband
des BUND) die Politik, Umgehungsstraßen regelmäßig
nicht zu bekämpfen, weil sie den Lärmschutzinteressen
des Menschen dienen.
Jedoch muss die kritische Nachfrage erlaubt sein, wieso
der Verkehrslärm als fast schon ubiquitäres Phänomen ausgerechnet
durch ein Mehr an Straßen bekämpft werden
soll. einen Alkoholiker wird man auch nicht mit Alkoholeinflößung
behandeln, oder?
Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass auf eine Petition
einer gemeindlichen Fraktion aus Unterfranken hin der
Bayerische Landtag im Jahre 2007 die Auswirkung des
Feldhamsterschutzes auf Projekte und Planungen untersucht
hat. Dabei wurde festgestellt, dass in keinem einzigen derartigen
Projekt der Schutz des Feldhamsters ein Projekt
oder eine Planung in Bayern verhindert oder wesentlich
verzögert hat. So viel zu den Fakten!
Ich interpretiere den Beitrag von Eikmann/Herr dahingehend,
dass sie den Verkehrslärm an Durchgangsstraßen
für gesundheitlich bedenklich halten. Diese Einschätzung
begrüße ich ausdrücklich! Ich muss gleichwohl drauf hinweisen,
dass sich Eikmann/Herr damit gegen die herrschende
Ansicht der Lärmwirkungsforschung sowie die gesetzgeberische
Bewertung in der 16. BImSchV sowie die Rechtsprechung
zur sog. "Enteignungsschwelle" stellen. Es ist eine
Merkwürdigkeit des deutschen Rechts, dass der Verkehrslärm
gerade meist nicht gesundheitsgefährdend sein soll.
Ein Blick in die 16. BImSchV oder auch die sog. "Synopse"
zum Fluglärm für den Verkehrsflughafen Frankfurt sei empfohlen!
Ich würde mit eine Auseinandersetzung mit diesen
Bewertungen wünschen!
Ich will die Kompetenz von Eikmann und Herr zu umweltmedizinischen
Fragen nicht in Zweifel ziehen. Für Fragen
der Fachplanung und des Natur- und Artenschutzes hingegen
gilt: Si tacuisses, philosophus mansisses!
RA Johannes Bohl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Franz-Ludwig-Straße 9
97072 Würzburg


Antwort Eikmann/Herr:

Abschließende Stellungnahme der Autoren
Die Autoren bedanken sich zunächst sowohl bei Frau Franke
als auch Herrn Bohl für ihre fachlich fundierten und
engagierten Diskussionsbeiträge. Es muss vorweg jedoch
noch einmal ganz deutlich gemacht werden, dass wir in
unserem Editorial natürlich keinen juristischen Fachdiskurs
im Planungs- und Verwaltungsrecht führen wollten
und konnten, sondern dass wir vielmehr auf eine – auch
umweltmedizinisch bedeutsame – weiterhin aktuelle Problematik
hinweisen wollten, die bei den Betroffenen häufig
über sehr lange Zeiträume zu Wut und großem Leidensdruck
führt. Gerade als umweltmedizinische Gutachter mit
langjähriger Erfahrung in verschiedenen Planungsverfahren
und Bewertungen war es uns ein besonderes Anliegen,
hierauf noch einmal hinzuweisen. Erstaunlich ist jedenfalls
die ins Auge fallende Diskrepanz zwischen den von Herrn
Bohl umfassend dargestellten juristischen Möglichkeiten,
das Schutzgut Mensch bei entsprechenden Planungsverfahren
angemessen zu berücksichtigen, und den gegebenen
Realitäten, die auch aus eigener Erfahrung den Menschen
häufig noch als Schutzgut zweiter Klasse dastehen
lassen. Auch wenn von Frau Franke bei dem Auftreten von
entsprechenden Konflikten nur von "Einzelfällen" gesprochen
wird, so können wir aus eigener Erfahrung dies leider
so nicht nachvollziehen. Ein Blick ins Internet, in dem sich
die Betroffene mit ihren Sorgen und Ängsten heute ja selber
präsentieren, unterstützt uns eher in unserer Auffassung.
Die Auffassung von Herrn Bohl, dass wir lediglich "den
Verkehrslärm an Durchgangsstraßen für gesundheitlich bedenklich
halten" reduziert die von uns in dem Editorial
umfassend dargestellten Belastungen der Bevölkerung durch
Feinstaub (PM), Stickstoffdioxid (NO2) und weitere Luftschadstoffe
durch den Straßenverkehr auf nur einen Teilaspekt
dieser vielfältigen Belastungen. Diese Auffassung
unterstreicht noch einmal die weit verbreitete Unterschätzung
der erheblichen Einwirkung der Emissionen aus dem
Straßenverkehr auf die betroffenen Personen. Interessanterweise
zeigen neueste Untersuchungen eine sehr enge Korrelation
(r = 0,6) der individuellen Langzeitexposition gegenüber
Straßenverkehrslärm (> 50 dBA) mit der durch
den Straßenverkehr verursachten Luftschadstoff-Belastung.
Außerdem konnte bei den lärmbelasteten Personen im Vergleich
zu einer Referenzgruppe ein erhöhtes Herzinfarkt-
Risiko nachgewiesen werden, unabhängig von der gleichzeitig
bestehenden Luftschadstoff-Belastung (Selander et
al., Epidemiology 20: 272-279, 2009). Das erhöhte Risiko
für Herzkreislauf-Erkrankungen im Einwirkungsbereich
von stark befahrenen Straßen ist damit nicht nur auf die
höhere Luftschadstoff-Belastung (durch PM) zurückzuführen,
sondern zumindest auch durch die stärkere Lärmbelastung
der Bevölkerung mit zu erklären.
Frau Franke weist zu Recht darauf hin, dass der Bau von
Umgebungsstraßen durchaus zu Nachteilen für die dann
betroffene Bevölkerung führen kann. Auch wir halten die
so genannten "weichen Faktoren", wie die Erholungsfunktion
von intakter Natur und Kulturlandschaft für wichtige
Einflussfaktoren für das Wohlbefinden der betroffenen Personen
und ihre sich daraus ergebende Lebensqualität. Weitere
nachteilige Einflüsse wie unmittelbares Wohnen an einer
Schallschutzwand sind sicherlich auch nicht unbedingt
erstrebenswert, aber aus Sicht der Prävention nicht immer
unbedingt vermeidbar. Die Suche nach einem neuen Joggingweg
halten wir allerdings doch für eine zumutbare
Angelegenheit. Grundsätzlich soll hier aber noch einmal
angemerkt werden: Aus umweltmedizinischer Sicht sollte
die Verlagerung des Verkehrs aus einem hoch belasteten
Bereich nicht nur zum Vorteil für die bis dato belasteten
Personen führen, sondern auch nicht zum Nachteil für die
dann unter Umständen neu betroffene Bevölkerung gereichen.
D.h. die Gesundheitsverträglichkeitsprüfung (GVP)
darf natürlich nicht nur in Hinsicht auf die Verbesserung
der Situation im bisher verkehrsbelasteten Bereich erfolgen,
sondern sie muss vielmehr auch verhindern, dass für die
von der Verlagerung betroffenen Personen erhebliche Nachteile
entstehen. Gerade hier ist ihre Anwendung aus unserer
Sicht unbedingt erforderlich.
Das Ziel des Editorials war zum einen, auf die aus unserer
(umweltmedizinischen) Sicht ungleichgewichtigen Berücksichtigung
von Schutzgütern (nicht nur in Planungsverfahren)
im Umweltbereich hinzuweisen, und zum anderen
auf die allgemein unzureichende Beachtung der erheblichen
gesundheitlichen Belastung der Bevölkerung im Einwirkungsbereich
stark befahrener Straßen aufmerksam zu machen.
Herr Bohl macht zu Recht auf die lang andauernden
"quälenden Prozesse" aufmerksam, die aus welchen Gründen
auch immer häufig in Planungsverfahren auftreten, die
aber der betroffenen Bevölkerung schwer zu vermitteln und
wegen ihrer Länge aus umweltmedizinischer Sicht nicht
akzeptabel sind. Auf jeden Fall sind die vorliegenden fundierten
Erkenntnisse über die nachteiligen Wirkungen des
Straßenverkehrs (durch Schadstoffe und Lärm) auf die Gesundheit
der Anwohner inzwischen so gravierend, dass sie
bei Planungsverfahren ein sehr viel stärkeres Gewicht als
bisher bekommen müssen. Das heißt nicht, dass die Verkehrsvermeidung
als zweitrangiges Ziel abgetan werden
sollte oder ein "Mehr an Straßen" zu erkämpfen sei, sondern
vielmehr, dass rascher Handlungszwang auf einer pragmatischen
Ebene erforderlich ist.
Wenn also – wie von Herrn Bohl empfohlen – die Autoren
geschwiegen hätten, dann hätten wir uns vielleicht juristisch
"korrekt" verhalten, wären aber mit Sicherheit einer
drängenden umweltmedizinischen Problematik nicht gerecht
geworden. Der Schutz des viel gescholtenen Feldhamsters
ist uns gleichwohl ebenfalls ein wichtiges Anliegen,
schon weil er uns immer sehr geholfen hat, die notwendige
Aufmerksamkeit für das "Schutzgut" Mensch zu gewinnen.
Cessante causa cessat effectus (Fällt die Ursache fort, entfällt
auch die Wirkung)

Impavidi progrediamur (Unverzagt wollen wir vorwärts schreiten)

Prof. Dr. med. Thomas Eikmann
Prof. Dr. med. Caroline Herr

http://www.ecomed-medizin.de/sj/ufp/Pdf/aId/10899
Yella
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Umweltmedizin Prof. Thomas Eikmann fällt auf

Beitragvon Melville » Freitag 9. Oktober 2009, 19:47

Es geht Ihnen schlecht? Welche Frage, das Wetter ist schuld was sonst...

Prof. Dr. Thomas Eikmann zum Wetter
...Der Sommer ist bisher also nicht unbedingt gesundheitsgefährdend?
Genau. Nach meiner Beobachtung sind die Leute eher etwas genervt. Sie sagen bei schönem Wetter: Morgen gehen wir ins Schwimmbad – am nächsten Tag war es dieses Jahr dann oft schon wieder viel schlechter....


http://www.uniklinikum-giessen.de /infosys/news/list.php?a=9027
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