Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Münster

Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Münster

Beitragvon Christina » Sonntag 24. Februar 2019, 14:39

https://www.openpr.de/news/1038719/Selb ... dizin.html
Wer sich der Forderung anschließen möchte, kann einen Musterbrief an die Ärztekammern bei http://www.umweltkranke.de anfordern/downloaden.
Wäre schön, wenn ihr euch beteiligen könntet.
Viele Grüße
Christina
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Re: Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Mün

Beitragvon Sternentaenzer » Dienstag 26. Februar 2019, 11:36

Hallo Christina,
danke, dass Du uns darüber informiert hast. Ich habe eben den Brief ausgedruckt und werde ihn gleich abschicken. Ich habe auch andere in meiner Umgebung darüber informiert.

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Re: Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Mün

Beitragvon Christina » Montag 25. März 2019, 20:15

Zu diesem Thema gibt es eine weitere Aktion:
https://www.sh-umwelterkrankte.de/veran ... ZMi-BGG4dI
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Re: Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Mün

Beitragvon Tüpfelponcho » Dienstag 26. März 2019, 11:52

Dort liest man jedoch:
...Als Betroffene und Betroffener hat man das Problem, dass die Krankheitssymptomatik häufig unspezifisch ist. Das bedeutet, dass auch Fachärzte, wie Neurologen, Immunologen oder Allergologen, bei Umwelterkrankungen schnell an ihre Grenzen stoßen können, zumal die Umweltmedizin bisher noch nicht die allergrößte gesellschaftliche Bedeutung zu besitzen scheint. Bestimmte Krankheiten sind in Deutschland im Unterschied zu anderen Ländern entsprechend als solche nicht anerkannt. ...

https://www.sh-umwelterkrankte.de/wo-bekomme-ich-hilfe/


Nicht nur bei der Vorlage an dieser Stelle ist das Gegenteil zu Dr. Merz Ausführungen zu finden. Der Zusammenhang ist völlig anders:

...alle Symptome chronischer Vergiftungen sind unspezifisch Dass chronische Vergiftungen keine spezifischen Symptome erzeugen, stellt der Sachverständigenbeirat für Umweltfragen (SRU) in seinem 87er-Gutachten (SRU 1987, Ziffer 1253) fest.

„Da sich Schädigungssymptome bei Schadstoffen meist unspezifisch äußern, besteht selbst bei statischer Gewissheit über das Vorkommen einer Schädigung nur bei sehr gezielten und sehr umfangreichen Untersuchungen eine Chance, […] den eigentlichen Nachweis des Risikos oder der Gefährdung zu führen.“

Dass chronische Vergiftungen typischerweise unspezifische Symptome erzeugen, ist demnach eine altbekannte und anerkannte Tatsache, ist Stand der Wissenschaft seit mehr als 20 Jahren. Finden sich nur unspezifische Symptome, spricht dies für und nicht gegen eine Vergiftung. Die Frage der Dosis allerdings, ist eine andere Sache. Seit das so klar vom Sachverständigenbeirat gesagt wurde, hat man prompt die gezielten, umfangreichen Untersuchungen gestoppt, sofern sie überhaupt geplant waren (q##).

Symptomvielfalt ist typisch für chronische Vergiftungen. Bei einer langen Beschwerdenliste liegt ‚chronische Intoxikation‘ auf der Hand. Es gibt dazu auch kaum Alternativen, außer Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, sofern diese ausnahmsweise nicht toxisch bedingt sind. Es gibt keinen „einfachen“ Fall.

Auch das ist typisch und Stand der Wissenschaft.

Es sind die falschen seit Ende der 70er Jahre wissenschaftlich überholten Vorstellungen, die zu den Ärzte-Odysseen führen. Hätten die Ärzte die Diagnosekriterien zur Verfügung oder würden sie sie annehmen, wenn man sie ihnen brächte, könnte bei vielen die Invalidität verhindert werden....

Ätiologie
Dr. Tino Merz
http://dr-merz.com/pages/umweltmedizin/ ... ologie.php


Was über die schreibgeschützten Vorlagen anscheinend so und nicht anders weitergegeben werden soll, könnte nicht weiter von unserem Anliegen entfernt sein, Leitlinienautoren einer nach dem anderen.

Hey, macht Eure Hausaufgaben!

Mehr siehe auch im aktuellen Themenpfad (Thread):

Wikipedia Alternative - FreeWiki mit MCS Richtigstellung
viewtopic.php?f=40&t=23058#p129290
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Re: Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Mün

Beitragvon Galaxie » Montag 13. Mai 2019, 04:35

:)

Ich würde das auch ganz anders formulieren als wie angegeben, denn es gibt ja genügend Studien die da nicht erwähnt sind und man sollte sich dort nicht nur auf die Fachkliniken Nordfriesland berufen. Die Ärzte lehnen das so ja auch wieder oder überhaupt, wie die Jahre davor ab, dann brauchen die nichts ändern. Erinnern wir an das Ärzteblatt und den Ökochonder, also vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste. Es bedarf mehr Öffentlichkeitsarbeit, das MCS schon lange existiert und vorhanden ist und Rücksicht genommen werden sollte, statt nur auszugrenzen, das muss aber auf Deeskalationsbasis geschehen, da meistens nur Unverständnis herrscht, denn eigentlich müssten die Gesundheitsämter Flyer dazu auslegen, wie bei anderen Krankheiten auch, das ist aber nicht der Fall, denn auch die kommen ganz frech damit, das es MCS nicht gebe u.s.w. und das darf man sich nicht gefallen lassen, da ist der nächste Schritt das Rechtsamt. Nur hält da nicht jeder Richter die Augen offen und entscheidet nicht für die MCS, sondern für die Behörden mit deren Ärztlichen Gutachtern die sich falsch dazu Äußern, auch wenn das vollkommen falsch ist. Die Unterlagen von Dr. Tino Merz werden da leider nicht beachtet und auch von sämtlichen Ärzten nicht, ebenso wenig die Flyer.

Das ist ziemlich fatal und geht gar nicht....

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Re: Umweltmedizin 122.Ärztetag vom 28. bis 31.05.2019 in Mün

Beitragvon Tüpfelponcho » Montag 13. Mai 2019, 13:50

Danke für diese Hinweise, Galaxie :) Ich füge zunächst noch an:

...unsere Erfahrung und die vergangenen 3 Jahre haben uns gelehrt, dass man keine Arztliste für MCS Kranke erstellen kann.

Wer heute noch ok ist, ist morgen das Gegenteil. Solche Ärzte, die im Eikmann Club sind oder mit ihm konform gehen und/oder psycholastige Leitlinien mittragen, fallen unter Ausschlusskriterium.

Wir raten Kranken sich gegenseitig zu informieren und Rat zu geben, wer aktuell bereit ist eine vernünftige MCS Diagnose zu stellen (stellen zu können), kostenbegrenzte Diagnose betreibt und auch Behandlung anbietet....

Beitrag von Thommy the Blogger,2014 aus dem Themenpfad: Armut macht krank viewtopic.php?f=91&t=20579#p118327

und Innovation und Engagement muss gerade nicht! bedeuten, sich Verbänden anzuschließen. Es sollte bedacht werden, dass auch gerade Verbände sich ebenso über wichtige Erfahrungen und Recherchen, die zuvor noch galten, hinwegsetzen können. Wichtig in dieser Zeit ist vor allem Selbstdenken, insbesondere von Ärtzen, siehe auch aktuelles!:


Institute for Scientific Freedom viewtopic.php?f=48&t=23110
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