Durch eine französische SHG habe ich Kontakt zu einer Französin, die in Luxemburg lebt und arbeitet aufgenommen. Sie hat 2 Jahre mit einer stark parfümierten Kollegin in einem Büro gearbeitet, was genügt hat, Auslöser für MCS zu sein! Während der Zeit wurde sie immer kränker, bat die Kollegin auf ihr Parfüm zu verzichten, damit sie überhaupt noch arbeiten könne. Diese meinte nur, sie solle mal zum Psy gehen. Der Chef, den sie daraufhin angesprochen hat, meinte, das sei Privatsache, er würde sich da raushalten, er hätte damit nichts zu tun.
Da die Frau nicht mehr arbeitsfähig war, ist sie zum Arbeitsmediziner gegangen. Ausnahmsweise war da ein junger, aufgeschlossener Arzt, der die Sache ernst nahm und meinte, der Chef hätte doch etwas damit zu tun. Dieser Behördenarzt schrieb einen Brief an den Chef um ihm aufzuklären, auch über seine Verpflichtungen.
Der Chef richtete für die Frau ein separates Büro ein, sie kann heute wieder arbeiten. Alle anderen Probleme mit MCS hat sie wohl, aber ihren Job kann sie so noch ausfüllen.
Das ist die erste positive Nachricht bezüglich Behandlung von MCS-Kranken, das ich aus diesem kleinen Land habe, wo rein gar nichts an Unterstützung existiert.