Spruch des Tages

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Beitragvon Kira » Mittwoch 20. Januar 2010, 21:14

Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird,
statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.

(Antoine de Saint-Exupery, franz. Schriftsteller

Gruß Kira
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Beitragvon Energiefox » Mittwoch 20. Januar 2010, 21:35

Hast natürlich recht Kira ,
doch manche Tage da fällt es dann doch schwer und man ist froh, dass man nur 3 Sekunden als Gegenwart betrachtet und der fiese Tag als Vergangenheit abgehakt werden kann. Habe ich aus einer Diskussion erfahren, es scheint Konsens unter Wissenschaftler zu sein, der Mensch nimmt 3 Sekunden als Gegenwart wahr.
Gruß Energiefox
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Beitragvon Kira » Mittwoch 20. Januar 2010, 22:01

Scheinst eher ein Pessimist zu sein Energiefox oder?:)
Auch kleine Schritte zählen und manch Negatives hat im nachhinein auch was Gutes.
Ich für meinen teil versuche dann das ganze objektiv zu betrachten, auch wenns schwer fällt, dann geht schon vieles leichter.
Hatte gedacht, das man hier ja hin und wieder einen Spruch hinterlassen kann, der zum Nachdenken, Ermuntern, zum Diskutieren und oder Kritisieren ist.

Gruß Kira
- Editiert von Kira am 20.01.2010, 21:01 -
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Beitragvon Energiefox » Donnerstag 21. Januar 2010, 07:45

Kira,
Pessimist würde ich nicht meinen, eher Realist. Stimmt aber schon mit dem Spruch und ich versuche es auch so zu handhaben. Ich finde es gut wenn solche Sprüche kommen.

Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 21.01.2010, 10:44 -
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Beitragvon Kira » Donnerstag 21. Januar 2010, 21:01

Geduld ist eine gute Eigenschaft.
Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht.

(Magaret Thatcher, britische Politikerin)

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Beitragvon Energiefox » Freitag 22. Januar 2010, 13:31

Kira der Spruch von Magaret Thacher ist gut.
Sonst die Politik der Frau Thacher war ja meiner Meinung nach mehr ein zerschlagen der sozialen Gerechtigkeit. Gegen die Wiedervereinigung Deutschlands war diese Frau auch.

Ein großer Misstand ist meines Erachtens das viele Leute in Deutschland täglich ungestraft Müll in die Landschaft schmeißen. Heute nachdem der Schnee auf meinem Müllpatenweg zum Lebenmittel fast weg ist, kam der ganze Dreck zum Vorschein. Fast eine 3/4 Stunde hab ich damit verbracht den Dreck anderer Leute zu entsorgen.
Hab gestern mal Urlaubsfotos von Edinburgh, Schottland gesehen, ob es jetzt Zufall ist oder es immer dort immer so sauber ist ? Jedenfalls auf einem Foto viele Leute Mülleimer neben einer Parkbank und kein Müll auf der Erde.
http://img121.imageshack.us/img121/3264/edinburgh.jpg

Wenn ich am Speichersee Lingen (Ems) schaue, dort sind meist auch Mülleimer neben Parkbänken, aber Zigarettenkippen und auch anderen Müll sieht man fast immer bei den Bänken.

Noch schlimmer ist ja Euer Anliegen, dass da nicht sofort gehandelt wird und zwar mit Produktionsstopp, damit man schädliche Produkte erst gar nicht kaufen kann.

Der Spruch sollte ganz dick bei jedem Politiker und Fabrikanten im Arbeitszimmer direkt auf dem Schreibtisch stehen.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 22.01.2010, 12:57 -
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Beitragvon Kira » Freitag 22. Januar 2010, 23:40

Danke für deinen Kommentar Energiefox,
ich sage immer kommt Zeit kommt Rat, man muß nur Geduld haben (ist zwar einfacher wie getan, aber es geht).Auch unsere kleine Schritte bei unserer Erkrankung führen uns weiter und auch zum Ziel - halt nur langsamer.

Gruß Kira
- Editiert von Kira am 22.01.2010, 22:40 -
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Beitragvon Kira » Freitag 22. Januar 2010, 23:42

Wenn mn nicht aufgibt,
hat man nie verloren.

(Schiller)


Gruß Kira
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Beitragvon Energiefox » Montag 25. Januar 2010, 08:22

Kira,
Schiller ist klasse, der hat als erster Kriminalgeschichten mit genauer Täteranalyse geschrieben. Vor kurzem das 250. igste Schiller - Gedenkjahr.

Die Frauen kommen in dem Gedicht von der Glocke nicht so gut weg. Aber aber wohl die Zeit, wo sie fast nur als Hüter des Hauses und der Kinder angesehen wurden.
Ein Auszug aus „Die Glocke“ ,von Friedrich Schiller .
Mussten wir in der Volksschule auswendig lernen. Etwas ist noch hängen geblieben.
Will aber versuchen es wieder ganz auswendig zu lernen.

Spruch des Tages, von Friedrich Schiller

„Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch die schwache Kraft entspringt,
Den schlechten Mann muß man verachten.
Der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist\'s ja, was den Menschen zieret,
Und dazu ward ihm der Verstand,
Daß er im innern Herzen spüret,
Was er erschafft mit seiner Hand


Hier etwas mehr von dem wunderschönen Gedicht.
http://de.answers.yahoo.com/question/in ... 234AABxpIk

Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 25.01.2010, 07:25 -
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Beitragvon Kira » Dienstag 26. Januar 2010, 00:47

He Fox -darf ich so sagen:),
es sieht so aus ,das du deine Hausaufgaben immer gemacht hast. Da mein Mann derzeit noch nicht selbst on im Forum ist,( hat er aber noch vor) soll ich dir sagen eine der schönsten Stelle aus "Das Lied von der Glocke " sei:

Leergebrannt
ist die Stätte,
wilder Stürme rauhes Bette.
In den öden Fensterhöhlen
wohnt das Grauen,
und des Himmels Wolken schauen
hoch hinein.

Ein Blick
nach dem Grabe
seiner Habe
sendet noch der Mensch zurück -
greift fröhlich dann zum Wanderstabe.
Was Feuers Wut ihm auch geraubt,
ein süßer Trost ist ihm geblieben:
er zählt die Häupter seiner Lieben,
und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt.
(Schiller)


Auf die MCS-Erkrankung übertragen , kann man glauben wir, daraus viel Kraft zu schöpfen....oder???

Auch soll ich dich fragen ,ob du die Kurzfassung vom "Lied der Glocke " kennst?

Loch in den Boden,
Eisen rin,
Glocke fertig,
Bim,Bim,Bim!



Gruß Kira
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Beitragvon Energiefox » Dienstag 26. Januar 2010, 11:41

Kira,
ich denke sowieso kann man aus dem Gedicht viel Kraft bzw. Lebensweisheiten gewinnen.
Schöne Stelle aus dem Gedicht habt Ihr ausgesucht.
Natürlich kenn ich die Kurzfassung

Loch in Erde ,
Bronze drin,
Glocke fertig,
Bim, Bim, Bim.

Das Schlimme war wenn wir das Gedicht nicht konnten mussten wir bis dahin wie gerade der aktuelle Stand war, als Strafarbeit alles schreiben.
Oft wie auch wohl die meisten aus der Klasse haben wir gezittert, waren natürlich nicht auf der Höhe des Gedichtes.

Übrigens hab am Fernsehen gesehen fast noch genau wie früher werden die Glocken hergestellt. Man muss da verdammt gut aufpassen und Erfahrung haben, sonst ist die Glocke schlecht. Hab letztens am Fernsehen einen Bericht darüber gesehen.
Kira wir mussten übrigens auch
Die Bürgschaft
Zu Dionys, dem Tyrannen... von Friedrich Schiller auswendig lernen.
Ein Gedicht über Freundschaft.

Hast recht Maria Magdalena das Gedicht heißt die Bürgschaft, hab´s schnell verbessert.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 26.01.2010, 15:47 -
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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 26. Januar 2010, 16:31

Friedrich von Schiller

Die Bürgschaft

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
"Das sollst du am Kreuze bereuen."

"Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
"Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh' du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen."

Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande."

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel herab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
"O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen."

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde ertrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

"Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
"Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!"
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
"Um des Freundes willen erbarmet euch!"
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
"O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!"

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
"Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

"Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet' er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."

"Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!"

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
"Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!"

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Augen tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär';
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!"



(1798)
http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedi ... _fv03.html
Zuletzt geändert von Captain K am Sonntag 27. Oktober 2013, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quellenangabe
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Spruch des Tages

Beitragvon Energiefox » Dienstag 26. Januar 2010, 17:04

Super Maria Magdalena, jetzt sehe ich das ganze Gedicht.

Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut

daran kann ich mich noch peinlichst erinnern, bis dahin kam ich noch beim Vortragen.
Danach sagte ich ich:

"und er sprang in den Fluß"

ab da Sendepause, wir waren zwar noch nicht ganz durch mit dem Gedicht, aber die nächsten paar Zeilen wusste ich nicht. Hatte natürlich auch nicht richtig geübt und gehofft ich komme nicht dran. Aufgezeigt haben wir natürlich alle, sonst wäre man ja sofort schon ausgeliefert gewesen.

Natürlich kam da Heiterkeit bei den Mitschülern auf.
Gruß Energiefox
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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 26. Januar 2010, 23:12

Tolles Gedicht, Energiefox,

es erzählt so herzergreifend von der Macht und vom Sieg der drei Prinzipien, die das menschliche Leben mit Sinn und Glück erfüllen und den Menschen der magischen Kraft Gottes näher bringen: Glaube, Hoffnung, Liebe!

Wovon Schiller dichtet, ist keine Utopie und hat nichts mit Idealismus zu tun, sondern es ist Realität, die die Menschheit immer gelebt hat und deshalb auch trotz zahlreicher Widrigkeiten so weit gekommen ist.

Man kann von diesen Prinzipien profitieren, wenn man sie richtig und konsequent befolgt.

- Editiert von Maria Magdalena am 26.01.2010, 22:13 -
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Beitragvon Kira » Mittwoch 27. Januar 2010, 15:44

Da euch Schiller so schön inspirierte, hier ein neuer Spruch von ihm für heute:

"Die Zeit bringt Rat.
Erwartet in Geduld.
Man muß dem Augenblick
auch was vertrauen"

(Schiller)


Gruß Kira
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Spruch des Tages

Beitragvon Leckermäulchen » Freitag 29. Januar 2010, 22:13

oooops ... ich seh grad HIER SCHILLERT ES ABER ZIEMLICH. Hätte selber auch was beizusteuern:

Der Handschuh

Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,
Aufthut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend,
Ein zweites Thor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend,
Drauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit muthiger Kampfbegier
Auf das Tigerthier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird’s still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern sich die gräulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leu’n
Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottender Weis’
Wendet sich Fräulein Kunigund:
»Herr Ritter, ist eure Lieb’ so heiß
Wie ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
Ei so hebt mir den Handschuh auf.«

Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbar’n Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehens die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück,
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick –
Er verheißt ihm sein nahes Glück –
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde,
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
»Den Dank, Dame, begehr’ ich nicht, «
Und verlässt sie zur selben Stunde.
http://www.literaturwelt.com/werke/schi ... schuh.html
Zuletzt geändert von Captain K am Sonntag 27. Oktober 2013, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quellenangabe
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Beitragvon Energiefox » Samstag 30. Januar 2010, 08:49

Leckermäulchen das Gedicht von Schiller finde ich besonders gut.
Letztes Jahr 2009 das 250 Jahre Schiller - Gedenkjahr.

Mal was von Dittsche, trifft wohl ein wenig das Niveau einiger, wenn nicht sogar vieler Bildzeitungsleser.

250 Jahre Schiller von Goethe , Dittsche- Das Erste

http://www.youtube.com/watch?v=Pd18eQMDjnE

Gruß Energiefox
Energiefox
 

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Beitragvon Seelchen » Sonntag 31. Januar 2010, 12:07

Damit auch mal ein andrer "schillert".bzw.schimmert..
ein paar Sprüche von den Weisen:

Weisheit des Ostens
Fordere viel von dir selbst
und erwarte wenig von den anderen.
SO bleibt dir mancher Ärger erspart.


oder:
Ungesund

Es gibt auch so etwas wie geistiges Asthma
Man bekommt es,wenn man hinter jeden Trend herrennt.

Keine Chance

Mit einem Menschen,der nur Trümpfe hat
kann man nicht Karten spielen.


Oder:

Halt es fest!

Ein einmal ausgesprochnes Wort
ist nichz zurückzubringen
die lauen Lüfte tragen es fort
auf geflügelten Schwingen.

Sie tragens wohin keine Stimme trägt
du kannst es nicht ereilen
und wo es eine Wunde schlägt
nur schwer ist sie zu heilen.

So viel du andre Worte sprichst
das eine bleibt gesprochen
die Treue,die du einmal brichst
die bleibt für immer gebrochen.
Seelchen
 

Spruch des Tages

Beitragvon Energiefox » Montag 1. Februar 2010, 09:21

Seelchen besonders gefällt mir:

"Ein einmal ausgesprochnes Wort
ist nichz zurückzubringen"

Das ist ja auch ein Bestandteil der christlichen Lehre, wenn ich mich nicht irre. Früher im Beichtspiegel hieß es sinngemäß: Sünde in Gedanken, Worten und Werken. Ich denke es stimmt, man sollte sich hüten sogar sündige Gedanken zu hegen, was immer auch Sünde sein mag, es streiten sich da die Menschen bei dem Begriff was ist überhaupt sündhaft.

Nur Gedanken, so meine Meinung (Erfahrung) haben die Eigenschaft sich irgendwann in Taten zu realisieren.

Gruß Energiefox
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 1. Februar 2010, 14:40

Man kann vieles wieder gutmachen. Menschen machen Fehler und sollten daraus lernen. Sonst wären wir keine Menschen und hätten in diesem Leben nichts zu tun.

Außerdem sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wer sich durch die Worte anderer nicht verletzt fühlt, ist selbstbewusst, selbstkritisch, weise und charakter-stark. Auch das müssen wir im Leben lernen. Wer es schafft, ist klar im Vorteil.
Maria Magdalena
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Beitragvon Energiefox » Montag 1. Februar 2010, 16:16

Seelchen und Maria Magdalena,
ja es ist so, möchte ich antworten.
Gruß Energiefox
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Beitragvon Kira » Dienstag 2. Februar 2010, 00:54

Es ist so Seelchen und Maria Magdalena.

Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf den Versuch, die Welt sich selber anzupassen. Deshalb hängt der Fortschritt von den Unvernünftigen ab.

(Georg Bernard Shaw, irischer Dichter u. Schriftsteller)

Gewöhnlich Sterbliche müssen ihre Fehler selbst büßen. Wenn Ärzte oder Richter sich irren, büßen die anderen.

(Georg Bernard Shaw)


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Beitragvon Seelchen » Donnerstag 4. Februar 2010, 12:20

Ich fand noch ein tolles Gedicht von Schiller..hat mir meine Tochter mal geschrieben und dazu gemalt:

Sehnsucht

Ach,aus dieses Tales Gründen,
die der kalte Nebel drückt,
könnt ich doch den Ausgang finden
ach,wie fühlt ich mich beglückt.
Dort erblick ich schöne Hügel
ewig jung und ewig grün!
Hätt ich Schwingen ,hätt ich Flügel,
nach den Hügeln zög ich hin.

Harmonien hör ich klingen
Töne,süßer Himmelsruh
und die leichten Winde bringen
mir der Düfte Balsam zu
goldne Früchte seh ich glühen
winkend zwischen dunklem Laub
und die Blumen die dort blühen
werden keines Winters Raub.

Ach,wie schön muss sichs ergehen
dort im ewgen Sonnenschein
und die Luft auf jenen Höhen
oh,wie labend muss sie sein!
Doch mir wehrt des Stromes Toben
der ergrimmt dazwischen braust
seine Wellen sind gehoben
dass die Seele mir ergraust.

Einen Nachen seh ich schwanken
,aber ach,der Fährmann fehlt.
Frisch hinein und ohne Wanken
Seine Segel sind beseelt.
Du musst glauben,du musst wagen
nur ein Wunder kann dich tragen
in das schöne Wunderland. Friedrich Schiller
http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedi ... _fv09.html

Na ,das passt doch gut zu uns..die Luft auf den Höhen,wer sehnt sich nicht danach???Ebenfalls nach Schwongen und Flügeln sehen wir uns ,um ins Wunderland zu kommen..Nur..wo ist es? Es ist im Paradies!!!
Zuletzt geändert von Captain K am Sonntag 27. Oktober 2013, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quellenangabe
Seelchen
 

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Beitragvon Maria Magdalena » Donnerstag 4. Februar 2010, 16:30

Und wo ist das Paradies?
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Beitragvon Energiefox » Freitag 5. Februar 2010, 21:24

Ja wo ist das Paradies Maria Magdalena, schätze mal es gibt da so viele Antworten wie es Menschen gibt.
Hier eine schöne unter den vielen Antworten.
http ://home.arcor.de/kgnordstadt/mittendrin/gem58-05.pdfer

Kira, George Bernhard Shaw hat recht, ich mag englischen Humor oder auch Schriftsteller (hab zwar weinig von englischen Schriftstellern gelesen) die Engländer haben eine viel längere Tradition im Umgang mit Demokratie, ich hoffe das wir auch eine lange Tradition in Sachen Demokratie bekommen.
Gruß Engergiefox
- Editiert von Energiefox am 05.02.2010, 21:05 -
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Beitragvon Kira » Freitag 5. Februar 2010, 23:20

@Energiefox,
der Link funktioniert nicht!

Und für heute:
" Erfahrung ist nicht das,was einem zustößt.
Erfahrung ist das, was man aus dem machtwas einem zustößt."
(Aldous Huxley, britischer Schriftsteller)

Gruß Kira
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Beitragvon Kira » Freitag 5. Februar 2010, 23:42

danke Maria Magdalena

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Beitragvon Kira » Sonntag 7. März 2010, 19:16

Es ist fast unmöglich,
die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen,
ohne jemanden den Bart zu versengen.

(Georg Christoph Lichtenberg, dt.Schriftsteller)
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 26. April 2010, 18:46

"Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

(Werner Karl Heisenberg, einer der bedeutendsten Physiker des 20.Jahrhunderts und Nobelpreisträger- Stichwort: Quantentheorie)
Maria Magdalena
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Beitragvon Seelchen » Donnerstag 29. April 2010, 15:32

"Der Langsamste,
der sein Ziel nicht
aus den Augen verliert,
geht noch immer geschwinder,
als der,
der ohne Ziel umherirrt." Gotthold Ephraim Lessing oder der da:

"Der Eine wartet,
dass sich die Zeit wandelt.
Der andere packt sie kräftig an
und handelt." Dante

Einen angenehmen ,sonnigen Tag für euch alle
Seelchen
 

Spruch des Tages

Beitragvon Maria » Donnerstag 29. April 2010, 16:00

Danke Mona für die weisen Sprüche.

Liebe Grüsse
Maria
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Spruch des Tages

Beitragvon Kira » Samstag 5. Juni 2010, 23:44

Für Energiefox

"Wie kahl und jämmerlich würde manches Stückchen Erde aussehen,wenn kein Unkraut drauf wüchse"
(Wilhelm Raabe, deutscher Schriftsteller).

einen schönen sonnigen Sonntag wünsche ich euch allen
Gruß Kira
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Lied des Tages

Beitragvon Energiefox » Sonntag 6. Juni 2010, 14:01

Super Kira,
danke!

Hab auch was entdeckt, jetzt nicht Spruch des Tages eher Lied des Tages.
Ich finde es toll.

Reinhard Fißlers Tochter singt das Umweltlied

http://www.youtube.com/watch?v=iXQfHqhvf-Q

Gruß Fox
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Spruch des Tages

Beitragvon Energiefox » Sonntag 13. Juni 2010, 14:35

Ist jetzt nicht ganz ernst zu nehmen oder doch? . Auf was für Ideen manche Leute kommen unglaublich.
Vorhin gerade auf Twitter entdeckt.

42blue Wenn man die Buchstaben in "Bundeskanzlerin" umstellt kommt "Bankzinsenluder" raus!

Gruß Fox
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Spruch des Tages

Beitragvon Seelchen » Dienstag 27. Juli 2010, 14:54

Ein Spruch von Jean Paul:

Und wenn uns die Menschen verlassen und verwunden,
so breitet ja auch der Himmel,die Erde
und der kleine blühende Baum
seine Arme aus
und nimmt die Verletzten auf.


oder in bezug auf MCS:

Es ist viel leichter
etwas zu leugnen
statt zu versuchen
es zu ergründen.
Denn eine Untersuchung bedeutet,
sich auf Neues einzulassen....


Viel Freude von Seelchen
Seelchen
 

Spruch des Tages

Beitragvon Lisa » Donnerstag 27. Januar 2011, 20:44

Hi,
seit ich MCS habe ist mein Spruch: Das beste an der Zukunft ist es kommt immer nur 1 Tag auf einmal... und für alle mich umgebenden nicht MCSler: Der Kopf ist rund damit das Denken seine Richtung ändern kann...
Lisa
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Freitag 28. Januar 2011, 00:18

"Du bist weniger vom morgigen Tag abhängig, wenn du den heutigen Tag in die Hand nimmst." Seneca

"Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen." Georg Chr. Lichtenberg
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Freitag 28. Januar 2011, 00:34

"Mut und Liebe haben eines gemeinsam: Beide werden von der Hoffnung genährt." Napoleon I. Bonaparte

"Wir können wohl das Glück entbehren, aber nicht die Hoffnung." Theodor Storm

"Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut allmählich Vernunft annimmt." Hans Kasper
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Dienstag 1. Februar 2011, 23:36

"Die Fähigkeit, das Wort "NEIN" auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." (Nicolas Chamfort)

"Der größte Feind des Menschen ist die Angst, die in den unterschiedlichsten Ausprägungen wie Scham, Eifersucht, Wut, Frechheit, Arroganz existiert. Was ist der Grund für Angst? Mangelndes Selbstvertrauen." (Swami Prajnanpad)
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Dienstag 1. Februar 2011, 23:52

"Habe immer Vertrauen in den Edelmut und die Würde, die in dir sind." (Swami Prajnanpad)

"In der Natur setzen sich Aktion und Reaktion immer weiter fort.
Alles ist mit allem verbunden. Nirgendwo gibt es etwas, das getrennt ist.
Alles hat miteinander zu tun und ist wechselseitig voneinander abhängig.
Überall ist jedes Ding mit allen anderen Dingen verbunden.
Auf jede Frage gibt es eine entsprechende Antwort."
(Swami Prajnanpad)
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Spruch des Tages

Beitragvon Kira » Donnerstag 3. Februar 2011, 17:57

"Bereit sein ist viel,
warten zu können ist mehr,
doch erst den rechten Augenblick nutzen, ist alles." (Athur Schnitzler, Schriftsteller)
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Spruch des Tages

Beitragvon Energiefox » Samstag 5. Februar 2011, 12:08

Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst du im Heute
von Neuem beginnen.
Buddhistische Weisheit

Dein Spruch ist auch klasse Kira !

Die buddhisische Weisheit es ist leicht gesagt und sehr schwer es zu tun, meine Erkenntnis.

Hermann Hesse hat es ja auch wunderbar gebracht (ein Blatt von seinem Baum) ein kleiner Auszug aus dem Gedicht.
..........
...........
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

Gruß Fox
- Editiert von Energiefox am 05.02.2011, 11:11 -
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Sonntag 6. Februar 2011, 01:00

Fällst du siebenmal um, so stehe achtmal auf.

(aus Japan)
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Spruch des Tages

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 7. Februar 2011, 11:08

Es ist dem Menschen nicht möglich, so in die Tiefe seines eigenen Herzens einzuschauen, dass er jemals der Reinheit seiner moralischen Absicht und der Lauterkeit seiner Gesinnung auch nur in einer Handlung völlig gewiss sein könnte. Die Tiefen des menschlichen Herzens sind unergründlich.

Immanuel Kant (1724-1804)

Diese Aussage hat doch viel Ähnlichkeit mit der biblischen Aussage: Das Herz ist verräterischer als sonst irgendwas. Wer kann es kennen? (Jeremia Kap. 17 Vers 9).

Da müssen wir selber immer wieder unseren Beweggründen nachforschen, die mitunter ziemlich abwegig werden können, ohne dass wir es merken....
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Spruch des Tages

Beitragvon Seelchen » Montag 7. Februar 2011, 19:11

Kein Mensch kann den andern
von seinem Leid befreien;
aber er kann ihm Mut machen,
das Leid zu tragen.
Selma Lagerlöf
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Spruch des Tages

Beitragvon Kira » Montag 7. Februar 2011, 23:56

@Mona,
da ist was wahres dran!
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Montag 14. Februar 2011, 23:09

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

(Wilhelm Busch)

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

(Katharine Hepburn)

Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.

(Carmen Sylva)

Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.

(Hermann Hesse)

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

(Aristoteles)

Wenn man Liebe nicht bedingungslos geben und nehmen kann, ist es keine Liebe, sondern ein Handel.

(Emma Goldman)
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Spruch des Tages

Beitragvon mirijam » Montag 21. Februar 2011, 12:51

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Marcus Aurelius

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.

Albert Einstein

Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.

Oscar Wilde

Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.

Franz Grillparzer

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Philip Rosenthal

Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen.

Marie Curie

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

Marie von Ebner-Eschenbach

Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

Pearl S. Buck

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.

John F. Kennedy
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Spruch des Tages

Beitragvon Kira » Mittwoch 23. Februar 2011, 21:49

"Nichts ist gefährlicher als die Dummheit der Gescheiten" (Erwin Chargaff)
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Beitragvon Kira » Dienstag 8. März 2011, 08:47

"Der Experte ist ein Spezialist, der über alles was weiß und über alles andere nichts." (Ambrose Bierce, amerik. Schriftsteller)
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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