Erfahrungen mit Dr. Daunderer

Erfahrungen mit Dr. Daunderer

Beitragvon mezzadiva » Samstag 22. August 2009, 20:34

Gibt es hier jemand, der Erfahrungen mit Dr. Daunderer hat bzw. das Toxcenter zwecks Befundung kontaktiert hat? Er hat ja angeblich bei MCS Erfolge via Kiefersanierung aufzuweisen. Bitte meldet euch, wenn ihr aus eigener Erfahrung oder von jemand aus eurem Bekanntenkreis berichten könnt! Auf Spekulationen und Polemik bitte ich an dieser Stelle zu verzichten, ich weiß dass Daunderer umstritten ist und suche deshalb ausschließlich Fakten.

Gruß
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Beitragvon Karlheinz » Sonntag 23. August 2009, 07:41

Mal in die Suchfunktion von CSN Daunderer oder Toxcenter eingeben.
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Beitragvon Marina » Sonntag 23. August 2009, 09:49

Soviel ich weiß, muss man Mitglied (im Toxcenter??? / keine Ahnung bei was???) sein, um Tipps oder Erklärungen von Befunden von ihm zu erhalten. So hat es jedenfalls letztes Jahr auf dem Anrufbeantworter seines Telefons geheißen.

Liebe Grüße

Marina
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Beitragvon Karlheinz » Montag 24. August 2009, 07:00

@Marina: man muß nicht Mitglied sein. Als Mitglied kann man jedoch ein oder zwei Beratungen pro Jahr umsonst bekommen.
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Beitragvon Lawya » Mittwoch 26. August 2009, 17:35

Ich kenne mehrere die es gemacht haben. Überwiegend (bis auf ein Fall) ging es vielen besser. Bei einigen war eine schlagartige Verbesserung eingetreten. Die verbesserten Patienten sind teilweise wieder arbeiten, vorher hatten sie keine Kraft mehr.
Eine Patientin beklagt eine Verschlechterung, möglicherweise weil ein Zahnarzt unsteril arbeitete und noch Probleme am Kiefer bestehen (Ich habe mir das OPT angesehen, es sah so oder so übel aus). Ein anderer Klient von mir, der bei demselben Zahnarzt war, beschreibt, dass nach ca. 6 Monaten seine Kraft wieder \"zurückkehrte\" dass er wenigstens halbwegs klar denken kann. Er ist als Versicherungsvertreter tätig und schleust seine Familie durch die gleiche Behandlung.
Bei allem hin und her hat Dr. D. m.E. die beste \"Vorhersagequote\" von allen Ärzten, die ich kenne (und die meisten Feinde). Noch niemand hat bislang einen Allergiepass in der Praxis angezweifelt oder ein Wort darüber verloren. Die MRT-Befundung wurde nicht anerkannt, weil die anderen Ärzte darauf \"nichts sehen können\". Ein MRT-Arzt hat zu mir einmal gesagt, \"sehen Sie die kleinen Dinger hier, des haben sehr viele\" - er auch, \"des sei normal\" Er schilderte mir dann eigene Sympome, die ich am ehesten einer umweltbezogenen Erkrankung zuordnen würde.^^
Soweit dazu
- Editiert von Lawya am 26.08.2009, 17:36 -
- Editiert von Lawya am 26.08.2009, 17:43 -
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Beitragvon Lawya » Mittwoch 26. August 2009, 17:41

Noch etwas. Wenn Dr. D. befundet hat, dass dieses oder jenes bei einem Patienten nicht funktionieren würde, dann trat dies auch immer so ein. (noch mal: immer)
Alle Diskussionen von mir mit dem Umweltmedizinern vorab waren fruchtlos. Trotzdem kam es immer so wie von ihm gesagt. Deshalb würde ich darauf Rücksicht nehmen. Allerdings hat er in einem neuen Video noch einmal ausdrücklich gesagt, dass er zu den Leuten, also auch seinen Anhängern "nicht alles sagt", obwohl er schon viel sagt oder besser gesagt: das Meiste von allen. Als Arzt entscheidet er immer wie viel er preisgibt. Daher befürchte ich, dass er hier letztlich den Leuten nicht die Hoffnung nehmen wollte, dass jeder Weg ein Kompromiss zwischen verschiedenen Übeln ist. Ich denke schon seit Wochen über diesen Satz nach.^^
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Beitragvon Karlheinz » Donnerstag 27. August 2009, 07:22

Ich kann Lawya Aussagen was mich angeht nur bestätigen. Unglücklicherweise erwiesen sich Daunderers Diagnosen bei mir alle als zutreffend. Der Behandlungserfolg war kurzfristig mäßig positiv (was ich wirklich nicht missen möchte). Dabei ist zu bedenken, dass vermutlich eine weitere Verschlimmerung verhindert wird (hatte ich auch erlebt, als etwas "schummeln" wollte), ein Effekt, den man oft nicht extra bedenkt. Da die Genesungsphase bis zu 10 Jahre dauern soll, kann ich nichts Abschließendes sagen. Bisher bei mir erster Arzt mit zutreffenden Diagnosen. Und das schnell und preiswert.
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Beitragvon Arnfried » Donnerstag 27. August 2009, 22:06

Auf der Toxcenter-Seite steht:
[quote]Multiples Chemikalien-Syndrom – das ist ein Tumor des Riechnervs, und unbehandelt die Vorstufe zu Alzheimer; incl. Heilungsfällen.[/quote]
pffff...
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Beitragvon kf-forum » Freitag 28. August 2009, 00:17

Wenn das auf der Toxcenter-Seite steht, kann man es wohl vergessen! Ich kenne viele MCS-ler, aber keinen mit einem "Riechnervtumor"...
Kann hier mal jemand sagen, was der grundlegende Ansatz von Daunderer ist?
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 28. August 2009, 10:09

Ich vermute, dass Daunderer eine durch Schadstoffe bedingte Hyperplasie des Riechnervs meint. Ob das wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen, jedoch den Ansatz nachvollziehen. Die erhöhte Geruchswahrnehmung bei MCS könnte damit zusammenhängen. Vergleichen kann man es eventuell mit einer Hyperthyreose, die auch mit Schadstoffbelastung korreliert.
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Beitragvon Mia » Freitag 28. August 2009, 11:52

Das mit den Riechzellen, die nur einen sehr porösen Übergang zum limbischen Saystem im Gehirn haben sollen, etwas passiert, wenn eingeatmete toxische Stoffe über lange Zeit hier einwirken, halte ich für sehr wahrscheinlich. Ob man das gleich Tumor nennt, weiß ich nicht. Kennt jemand eine medizinische/wissenschaftliche Quelle zu diesem Thema, die man nachlesen könnte?
Wenn z.B. Nervengifte das Hirn zerfressen, wie ein namhafter Neurologe sagt, kann ich mir durchaus Wucherungen o.ä. vorstellen, die dabei entstehen.
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Beitragvon Anna-Lena » Freitag 28. August 2009, 13:03

Schreibt Herr Daunderer auf seiner Seite nicht, dass diese Wucherung des Riechnervs auf Röntgenbildern des Kiefers als weißer Balken zu erkennen ist?
Hatte das mal irgendwo gelesen, ich meine auf Toxcenter.

- Editiert von Anna-Lena am 28.08.2009, 13:03 -
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Beitragvon kf-forum » Freitag 28. August 2009, 23:06

Ist hier alles nachzulesen:
http://www.entgiftung-kompakt.de/pdf/mcs.pdf

Der erkrankte Riechnerv soll demnach der EINZIGE Grund für MCS sein. Was meint Ihr dazu?
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Beitragvon kf-forum » Freitag 28. August 2009, 23:06

Und hier die wichtigsten Artikel von Toxcenter:

http://www.entgiftung-kompakt.de/
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Beitragvon kf-forum » Freitag 28. August 2009, 23:35

Ich habe mir die folgenden 4 Texte durchgelesen:
+
+
+
+

Sollte es wirklich wahr sein, dass all die Studien von Klinghardt zur Entgiftung mit Chlorella, Bärlauch etc. gefälscht sind bzw. nur das Quecksilber gemessen wird, dass in den Chlorellaalgen selbst von Anfang an enthalten ist?
Wieso sind Thiole auf einmal giftige Substanzen? Das habe ich vor kurzem noch ganz anders gelesen in einem Artikel über Schwefel-Eisen-Brücken in Zellen. Dort sind Thiole extrem wichtig für die Neubildung von Zellen - ohne sie läuft im Weiteren die Zellteilung nicht mehr richtig.

Ich kann einige Aussagen Daunderers nachvollziehen, z.B. zu wurzelgefüllten Zähnen als Ursache. Aber die Absolutheit, dieser Allein-Wahrheitsanspruch... ich weiß nicht. Was meint Ihr?

Am Ende des letzten Textes steht "Adolf Hitler hatte wohl Recht als er den Beruf des Heilpraktikers schuf, dass nur der Deutsche neben einem Hochqualifizierten Arzt, der Leben rettet, wenn es nötig
ist, einen heidnischen Wunderheiler als einzigem Land der Welt braucht." Was soll man von einer solchen Aussage halten?
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Beitragvon kf-forum » Freitag 28. August 2009, 23:54

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Beitragvon Juliane » Samstag 29. August 2009, 08:08

Ich hatte vor längerer Zeit ein Gespräch mit einer Person, die sich um eine an MCS erkrankte Person gekümmert hatte. Die erkrankte Person wurde über Jahre nach den von Dr.D. vorgeschlagenen Methoden behandelt.

Die MCS Erkrankung sei unter dieser Behandlung erst eskaliert. Die kranke Person habe sich später das Leben genommen, weil der Gesundheitszustand unerträglich geworden war.
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Beitragvon Karlheinz » Samstag 29. August 2009, 08:14

D verwendet eine recht eigenwillige Definition von MCS. Nach üblichen Maßstäben muß man die von ihm diagnostizierten Allergien mit dazuzählen.

D\'s Informationen zur Art der Erkrankung lassen in der Tat zu wünschen übrig. Auch aus seinen mündlichen Informationen wird man oft nur hinterher schlau. Er sagt generell, dass die Allergien nach der Kiefersanierung erst schlimmer werden bevor es besser wird. Mir sagte er, wenn die Zähne in Ordnung sind, würde ich es in meiner Wohnung nicht mehr aushalten. Natürlich dachte ich er spinnt. Der Effekt trat dann aber schon im Laufe einer längeren \"Frischluftkur\" auf und nahm zeitweise surreale Dimensionen an. Ich habe in kurzer Zeit praktisch meine sämtlichen Möbel etc. entfernt. War nicht mehr auszuhalten. Das es die Umstände erlaubten, diese Zeit zu überstehen war großes Glück. Auch bin ich seither immer noch am nachbessern, oftmals kam mich nur knapp über die Runden. Als Sozialhilfeempfänger in einer verseuchten Wohnung hätte ich das vermutlich nicht allzu lange überlebt. Und ich rechne immer noch mit allem.

D empfiehlt erst die Zähne und dann die Wohung zu sanieren, vermutlich weil er befürchtet, die Leute würden es dann bei der Wohnungssanierung belassen und nichts an den Ursachen ändern (vermutlich zu recht). Das kann zur Folge haben, dass sie im Laufe der Zeit auch noch auf die noch vertragen Sachen Allergien entwickeln und dann gar keine Chance mehr haben. Andererseits soll aber auch nichts neu in die Wunden gelangen. M.E. geht das nicht recht gut zusammen. Ist eine schwierige Situation. Darüberhinaus kann das zu dem oben beschriebenen Allgieschock führen. Dass das in schweren Fällen schon mal tödlich endet wundert mich nicht.

Wer zu den wirklich schweren Fällen gehört hat im Normalfall vermutlich kaum eine Chance. Es sei denn man könnte die Behandlung in einer Spezialklinik durchführen, aber so was gibt es ja nicht. Verrecken lassen ist immer noch billiger.
- Editiert von Karlheinz am 29.08.2009, 08:17 -
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Beitragvon Juliane » Samstag 29. August 2009, 16:17

Im Blog der Frankfurter Rundschau kann ich mich erinnern, berichtete eine ehemalige Patientin von Dr. D. auch sehr umgereimte Sachen. Die FR hat damals mehrmals Beiträge gelöscht. Es standen u.A. Anwaltsadressen und Telefonnummern online.

Also alles in Allem: Sinnvoller erscheint mir doch zuerst ein möglichst schadstofffreies Lebensumfeld. Auch die Therapie mit der Sauna leuchtet ein.
Nahrungsergänzung sofern Mangel besteht, Rotationsdiät. Akupressur ist auch eine Methode, die dem Patienten keinen Schaden zufügen kann.
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Beitragvon Karlheinz » Sonntag 30. August 2009, 06:58

An sich ist die Behandlung nicht ungereimt. Nur die Bedingungen unter denen sie durchgeführt werden muß, sind zuweilen ungünstig. Man muß ja schließlich mehr oder weniger improvisieren, da es keine richtige bzw. dem Fall angemessene organisierte Hilfe gibt. Und das bei oft nur geringen verbliebenen Kräften und leerer Kasse.
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Beitragvon Lawya » Donnerstag 29. Oktober 2009, 03:07

Ich habe den Artikel erst heute gelesen

Wie schon in einem anderen Thread erwähnt, schreibt Dr. D. aus M. zu MCS

http://www.toxcenter.de/artikel/MCS-Daunderer-Umfangreiches-Lehrbuchkapitel-Klinische-Toxikologie-2004.pdf

Hier steht: "Leichte Fälle bessern sich in fünf Jahren, schwere Fälle bessern sich erst in zehn Jahren!"

"Das MCS ist eine ernste organische Krankheit und kann ohne Ursachenbeseitigung tödlich sein."

Nun ja, die Unterscheidung der Fälle ist mir auch nicht klar. Fakten, außer den beschriebenen, gibt das Center nicht aus der Hand.

Aber:
Nach Wohnraumsanierung auf der Grundlage seiner angeschobenen Beratung konnten einige wieder "aufatmen":

Alles an Tapeten, Laminat und Paneelen sowie kritischer Möbel, Fotos, Bücher entfernt (überwiegend Arbeiten durch Dritte). Wände mit Lehmputz versehen (Megateuer) oder Kalk (zum Teil problematisch) und Böden gefliest. Hier konnten die ersten MCS Fälle "aufatmen".
Leider werden dazu alle sämtlichst vom Staat im Stich gelassen, denn es ist nur ein Teil der Möglichkeiten.

Leider außerhalb der Wohnung alles schlimm: Zigarettenrauch, Holzqualm (da alle sparen und das übelste Zeug verheizen), Abgase, Parfüm usw.

Aber wem sag ich das. ;-)
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Beitragvon Monja » Donnerstag 29. Oktober 2009, 11:58

Am Anfang meiner MCS, als ich noch zu den "Schwermetall-Vergifteten"
gehörte (weil kein Arzt auf MCS kam) hatte ich mit dem lieben, leider
früh verstorbenen Herrn Klewers telefoniert, Leiter der deutschen
Amalgam- Gesellschaft, der hatte mir massenhaft Infomaterial von Daundi
geschickt und ich kaufte mir all seine Bücher, die ich ja mitlerweile
auch hier verschenkt habe. Es war nervlich nicht auszuhalten, was er da
alles berichtete und ich wusste, dass ich das alles im Mund habe. Ich
würde heutzutage wirklich gern Dr. Daunderer meine Zahnröntgenbilder zeigen
um zumindest seinen Rat einzuholen.

Mein Zahnarzt meinte letztens: 18 Jahre sei die Halbwertzeit, als ich ihm
meine Laborbefunde zeigte, dass immer noch so viel Quecksilber in Blut und
Urin ist, obwohl Amalgam längst gezogen ist. Was bedeutet eigentlich Halb-
wertzeit? Sind es also doppelt so viele Jahre als Ganz-Zeit?

Meine Ärztin sagte dazu vor einigen Tagen: ist ja kein Wunder, Sie haben ja
auch nie "entgiftet". Das macht sie zwar, muss aber privat bezahlt werden
und das geht ja nicht.

Ich glaube, Daunderer hat schon am meisten Ahnung von dem Thema Zahnmaterialien,
aber leider kommt von ihm auch viel Panikmache, wenn man doch weiß, dass einem
kein Zahnarzt dieses Zeug entfernen will.

Herzlichst Monja
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Beitragvon Anna-Lena » Donnerstag 29. Oktober 2009, 13:08

Hallo Monja

18 Jahre Halbwertszeit bedeutet, dass der Körper 18 Jahre benötigt, um das Gift wieder loszuwerden.
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 29. Oktober 2009, 14:57

[i] Die Halbwertszeit ist grundsätzlich die Zeit, in der sich ein exponentiell mit der Zeit abnehmender Wert halbiert hat. [/i]

http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit

Das Gift halbiert sich innerhalb dieser Zeit, es ist dann noch die Hälfte da.
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Beitragvon Anna-Lena » Donnerstag 29. Oktober 2009, 16:41

Achso, dann habe ich das missverstanden. D.h. die andere Hälfte bekommt der Körper von alleine nicht mehr heraus?
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Beitragvon Leckermäulchen » Donnerstag 29. Oktober 2009, 17:03

Die Halbwertzeit setzt sich immer weiter fort. Das heißt von dem noch vorhandenen Gift baut sich jeweils, um das Beispiel 18 Jahre aufzugreifen, nach weiteren 18 Jahren wieder nur die Hälfte ab, und dann wieder die Hälfte und wieder... Es wird zwar weniger, aber schleichend.

LG
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Beitragvon Monja » Samstag 31. Oktober 2009, 11:26

Schade, dann werd ich das in diesem Leben nicht mehr erleben.
Und ich hatte so sehr gehofft, in einigen Jahren wieder richtig
fitt zu sein und ganz viel Schönes tun zu können. Aber anderer-
seits haben ja eigentlich \"alle\" dies Zeugs im Mund, oder? Naja,
einige waren so schlau, es schon in jungen Jahren entfernen zu
lassen. Na und dann gibts ja noch die, wie ein sehr lieber Nachbar
hier, über 60 und den Mund voller Amalgam, aber super- gesund und
immer gut drauf. Wunder der Natur oder wie? Vielleicht beginnen
die körperlichen Beschwerden ja tatsächlich erst nach ungeschützem
Entfernen und nicht vorher?

Herzlichst Monja
- Editiert von Monja am 31.10.2009, 10:28 -
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Beitragvon Karlheinz » Sonntag 1. November 2009, 07:54

Die sehr langen Halbwertzeiten gelten nur für Knochen und Gehirn. Die übrigen inneren Organe entgiften sich deutlich schneller, Halbwertzeit ein paar Jahre. Ist also nicht alles umsonst Monja. Zudem kannst Du eine weiter Quecksilberaufnahme stoppen. Mußt Du auch berücksichtigen.
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