Womit wird in Bredstedt behandelt?

Womit wird in Bredstedt behandelt?

Beitragvon Detlef » Sonntag 22. November 2009, 16:03

Hallo
Angeregt durch den halbseidenen 'Nano' TV Beitrag v. 20.11.09:
Wie und womit wird in Bredstedt therapiert?

Für mich zwar völlig unmöglich dort hin zu gelangen, aber wäre es vielleicht möglich, daß ein Hausarzt, unter Anleitung der Klinik, mich hier vor Ort behandeln könnte?
Höre immer wieder von Infusionen, gibt es da ein Pauschal-, oder Basiszusammensetzung?

Grüße, Detlef
Detlef
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Beitragvon kf-forum » Sonntag 22. November 2009, 16:25

Da gibt es die bei Chemikalienbelastungen immer wieder verwendeten Zusammensetzungen von Vitaminen und Mineralstoffen, wie sie auch auf der Website von Dr. Runow (IFU) beschrieben werden. Sehr gute Entgiftungserfahrungen habe ich auch mit Joggen, Fitnesstrainung (ja das an den Maschinen), Sauna (soweit noch möglich) und frisch gepressten Gemüsesäften (kostet allerdings erst einmal die Anschaffung einer guten Saftpresse, keimling.de).

Grundsätzlich sollte aber immer geklärt werden, womit Du überhaupt belastet bist. Bei Schwermetallen (aus Amalgam, Goldfüllungen, etc) müssen meistens erst mal diese raus, weil sie die anderen Ausleitungen behindern. In einigen Fällen ist auch erstmal der Entgiftungsweg (Darm, Niere, Leber) zu reinigen, damit die ganzen Entgiftungen überhaupt richtig funktionieren.
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Beitragvon Polly » Sonntag 22. November 2009, 16:28

Umstellen auf Bionahrung und einen Cleanroom zurechtmachen hilft schon ungemein.
Fitness ist auch gut wenn Du das noch kannst wie Klaus schon sagt.
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Beitragvon Alba » Sonntag 22. November 2009, 16:34

Womit behandelt wird in Bredstedt: Infusionen, Nährstoffe, Biokost, Psychotherapie.
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Beitragvon Detlef » Donnerstag 26. November 2009, 00:50

Danke!
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 26. November 2009, 02:19

Hallo Detlef,

Du hast da nicht so viel versäumt. - In den Medien wurde das etwas beschönigt dargestellt.
Es gibt schon lange keine Vorträge und Coping-Veranstaltungen dort, wie in dem Beitrag und viele wie ich vertragen die Klinik nicht. - Einige ja. - Ich kann eben schlecht mit parfümierten Personal, was auch nach rauch riecht und mit frischen Silikonschläuchen und noch weniger mit Desinfektonsmitteln. - Also für mich plus-minus-null. - Ich denke betroffene die mit MCS leben sind die Fachleute und vieles lernst Du aus dem Forum und deine eigenen Erfahrungen.

- Die Infusionen haben bei mir sehr gebrannt, besonders Zink, Vitamin C und B-Vitamine, das ging erst nach ein paar Tagen weg und wenn es am Wochenende oder Feiertag keine gab und dann wieder, fing alles an zu brennen u.s.w.

Viele Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 26. November 2009, 15:04

[quote]Womit behandelt wird in Bredstedt: Infusionen, Nährstoffe, Biokost, Psychotherapie.[/quote]Von Psychtherapie hab ich 2008 nichts bemerkt. Damals gab's noch die Miller-Tests, die jetzt wohl gestrichen sind.
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Beitragvon Detlef » Samstag 28. November 2009, 01:23

Hallo Galaxie
Daß ich die Klinik vertrage, ist völlig ausgeschlossen, ich sehe noch nicht einmal eine Möglichkeit (Verkehrsmittel), überhaupt dort hin zu gelangen. Meine Hoffnung war, solche Infusionen hier vor Ort durchzuführen, evtl. über Hausarzt.

Grüße, Detlef
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Beitragvon Sileah » Samstag 28. November 2009, 17:46

Hallo Detlef,

das machen viele!

Ich traf in den 3 Wochen auf einige \\\"Selbstbezahler\\\", die sich stationär ihre Infussionen geben ließen und gleich wieder die Klinik verließen (sie hatten ja auch kein Zimmer).

ABER (!!) wenn ich das machen würde, wäre Ionesque (Neu Kirchen) mein Anlaufpunkt. Ich finde die DIagnostik uvm besser als in Bredstedt. Wenn Du eh nicht in der Klinik bleibst...ist Neukirchen mein Tipp!
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Beitragvon Juliane » Sonntag 29. November 2009, 20:29

Das machte man in Riddorf:

"Allen umweltmedizinischen Patienten des FKH-NF wird empfohlen, bei ihrer Ernährung

frische wenig verarbeitete Lebensmittel sowie Lebensmittel aus kontrolliert biologischem

Anbau vorzuziehen. Bei unspezifischen Nahrungsmittelintoleranzen wird

zusätzlich die Durchführung einer Rotationskost empfohlen, welche vorsieht, dass intolerante

Nahrungsmittel erst nach einer Auslassperiode wieder versuchsweise eingeführt

werden und dann nur alle 4 oder alle 7 Tage verwendet werden und mit anderen

Nahrungsmitteln abgewechselt werden (Rotation).

Angepasst an das individuelle Krankheitsbild und den Versorgungsstatus wird den

umweltmedizinischen Patienten des Fachkrankenhauses die Einnahme von Nahrungsmittelergänzungsstoffen

empfohlen. Dies sind insbesondere die antioxidativ

wirksamen Vitamine C und E sowie β-Carotin, die Gruppe der B-Vitamine sowie Selen

und Zink."

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Umwelt/Therapeutische_Optionen_MCS_UM.pdf
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Beitragvon Juliane » Sonntag 29. November 2009, 20:38

Das schrieb Mezzadiva in einem anderen Forum über íhre Behandlung im Sommer 2009 in Riddorf:


"ich war gerade in der Umweltklinik in Bredstedt. Dort wird keine Amalgamentgiftung gemacht. Allerdings geben sie u.a. Infusionen mit Alpha-Liponsäure, was dann bei mir einen unfreiwilligen Entgiftungsschub ausgelöst hat, an dem ich ganz schön zu knabbern hatte, möglicherweise ist er dafür verantwortlich, dass sich meine Gesamtverfassung in der Zeit verschlechtert hat."

http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/56852-umweltklinik-erfahrungen.html
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Beitragvon Galaxie » Sonntag 29. November 2009, 20:44

Hallo Detlef,

es gibt auch Heilpraktiker die Infusionen geben. - Aber beim Hausarzt ist das billiger, oder Naturarzt. - Zahlen muß man ja sebst und das ist teuer. - Es sei denn, man ist stationär.

- Was Riddorf/Bredstedt betrifft, waren in mein Augen einfache Ernärungsberaterinnen, die wußten nicht mal, das in Linsen Taurin enthalten ist. - Außerdem bemerkte ich nicht, sondern erst später, das wir Deutsche Markenbutter in kleinen Päckchen bekamen, was ja kein Bio ist. Ich vertrage keine Butter. - Außerdem bin ich Vegetarierin und mußte Fleisch essen, was ein belasteten Körper nicht gut tut, er wird noch mehr belastet das ist bekannt. - Mir langen z.Zt. Nahrungsergänzungsmittel (besonders Alpha-Liponsäure).

Grüsse v. Galaie!
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Beitragvon Maria Magdalena » Sonntag 29. November 2009, 22:14

Ich muss noch einmal vor Infusionen warnen. Die Verträglichkeit ist sehr individuell, wegen der unterschiedlichen Zusammensetzung und des individuellen Entgiftungspotenzials.

Für manche ist das gut, für andere kann es zum Horrortrip werden. Man sollte sich vorher an vielen Stellen erkundigen und die jeweilige Infusion auf Verträglichkeit testen.
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Beitragvon Detlef » Mittwoch 2. Dezember 2009, 21:34

Danke Maria
Wenn ich das so lese, dann ist das wohl auch nichts für mich.
Habe haufenweise Therapieversuche durch, gebracht hat alles nichts. Entweder gar keine Reaktion oder (oft) sehr stark negativ und dann meist mit dauerhafter Verschlechterung.
Zuletzt hatte ich mit B12 Injektionen experimentiert. Nach zunächst leicht positiver Wirkung dann sehr stark negative Reaktion, selbst wenn in sehr großen Abständen gespritzt.
Reaktionsmuster wie nach starker körperlicher Überlastung, habe auch CFS.

Ich habe mittlerweile die Theorie, daß mein CFS geschwächter Stoffwechsel keine Reserven mehr für jedwede Therapie hat.

Grüße, Detlef
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Beitragvon Gatano » Mittwoch 2. Dezember 2009, 23:54

Hast Du Dich mit Pall's Therapie bereits befasst Detlef?
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Beitragvon Detlef » Donnerstag 3. Dezember 2009, 00:30

Gatano, sei bedankt!
Mal eben gegoogelt und angefangen einen Artikel über Pall zu überfliegen. (CFS aktuell, Aug/2007) Dreht sich um Stickoxid und dies hatte Kuklinski bei mir auch nachgewiesen. Seine (Kuklinskis) Therapie, von mir auch befolgt, brachte absolut nichts und hinterließ bei mir eher den Eindruck hilflosen Hokuspokus.
Bin mit dem Pall Artikel noch nicht durch, wenn Du noch neuere Infos hättest, wäre ich für einen Link dankbar.

Grüße, Detlef
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Beitragvon Croft » Donnerstag 3. Dezember 2009, 00:51

@ Detlef

Das ist der Link zu Palls neuer deutschsprachiger Webseite: http://www.martinpall.info
Dort findest Du alles was Du suchst.
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Beitragvon Detlef » Donnerstag 3. Dezember 2009, 00:59

Danke, ich schau gleich mal.
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 3. Dezember 2009, 11:00

[quote]Außerdem bin ich Vegetarierin und mußte Fleisch essen, was ein belasteten Körper nicht gut tut, er wird noch mehr belastet das ist bekannt. [/quote]Nun, DAS ist aber eine gewagte Aussage! Hast Du einen Link dazu? Mir ist es nicht bekannt, trotz einer gewissen Ausbildung bei der Ernährung...nein, ich meine nicht die DGfE ;o)
Ich wurde in Bredstedt nach Unverträglichkeiten gefragt.

In Neukirchen ist das Essen viel besser, aber Ionesque ist absolut pro Fleisch bei MCS.
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Beitragvon Alex » Donnerstag 3. Dezember 2009, 20:51

@ Sileah

Gewagte Ausssage, Link???

Galaxie spricht von ihrer eigenen Erfahrung dort.
Hast Du Links zu Deinen Erfahrungen in dieser Umweltklinik?

---

Jemand der seit Jahren vegetarisch isst und dann umgestellt wird auf Fleischessen,
ein sehr "cleverer" Schachzug. Das ist Stress ohne Ende für den Körper.
Außerdem sollte man die Entscheidung eines Menschen sich vegetarisch zu ernähren respektieren.
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Beitragvon Sileah » Donnerstag 3. Dezember 2009, 21:58

Ja. Bredstedt und Neukirchen.
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Beitragvon Distelfink » Donnerstag 3. Dezember 2009, 23:36

Wie in Bredstedt behandelt wird, sagte Klinikleiter Dr. Mai in der Sendung Odysso, nachzulesen in der SWR Infobroschüre zum Film, S. 4
http://www.swr.de/odysso/-/id=5495054/property=download/nid=1046894/ca9sok/Odysso_091015.pdf

Zitat:
"Trotzdem sollen die Patienten lernen, wie sie im Alltag zurechtkommen. „Die beiden wesentlichen Eckpfeiler sind die Balance zwischen Rückzug und sich wieder etwas zutrauen“, beschreibt Dr. Mai das Therapiekonzept. „Wir vermitteln unseren Patienten, dass sie insbesondere in ihrer Wohnung, und da insbesondere im Schlafzimmer, eine ganz reizarme Umgebung schaffen. Wir vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.“
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 4. Dezember 2009, 00:09

Also hat Dr. Mai keine Ahnung, was MCS ist. Kein Wunder, er ist ja Psychiater, eben kein Umweltmediziner. Nur ich dachte, wenn er schon so erpicht darauf ist, MCS-Patienten zu behandeln, dann hätte er wenigstens einen Wochenendkurs besuchen sollen, um zumindest die MCS-Definition zu lernen. Tz, tz, tz, tz. Wie peinlich!

Und die armen Patienten müssen also seiner Meinung nach die schweren, zum Teil lebensbedrohlichen Symptome aushalten, die sie durch Chemikalien bekommen, welche vom ach so schlauen und sooo selbstbewussten Dr. Mai verharmlosend als Reize bezeichnet werden. Geht es nicht etwas humaner, Herr Doktor?!
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Beitragvon Marcel S. » Freitag 4. Dezember 2009, 09:14

Ein Psychiater in einer sog. Umweltklinik,
das kann nicht gut gehen, das sieht jeder Blinde mit nem Krückstock.
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Beitragvon Sileah » Freitag 4. Dezember 2009, 15:51

Was ist DR.Binz?

Auf meinen Attesten steht jedes Mal "Nervenarzt".
Wobei ich Dr. Binz kenne und schätze. Dr. Mai sah ich nur 1x. Dr. Schwarz ist doch auch Psychiater, oder? Von ihm hörte ich nur Gutes von den Mitpatienten.
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Beitragvon Amazone » Freitag 4. Dezember 2009, 16:21

Ende Oktober hatte ich Herrn Dr. Mai angeschrieben und darauf - wen wundert's - von ihm bis dato keine Antwort erhalten.

Zitat:
Sehr geehrter Herr Dr. Mai,
mit großer Verwunderung haben MCS-Patienten Ihre Aussagen in der Sendung Odysso vernommen, und ich erlaube mir, Ihnen in diesem Zusammenhang zwei, drei Fragen zu stellen, um deren zeitnahe Beantwortung ich Sie bitte.


1.Sie sagten: „Sie vermitteln Ihren Patienten, dass sie insbesondere in ihrer Wohnung, und da insbesondere im Schlafzimmer, eine ganz reizarme Umgebung schaffen. Sie vermitteln ihnen aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfum und mit anderen Reizen auszuhalten.“
Entschuldigen Sie bitte, aber das ist für mich ein Widerspruch, den ich nicht verstehe.
Könnten Sie mir das freundlicherweise erklären, wie Sie das meinen, einerseits eine reizarme Umgebung zu Hause schaffen, und andererseits sich an die Reize gewöhnen und diese aushalten?
Ich halte nämlich tagtäglich zwangsläufig beim Einkaufen, bei Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln Duftstoffexpositionen und andere Reize aus, wie Sie es nennen, und trotzdem hat sich mein Körper nicht daran gewöhnt, und ich musste deswegen meine Berufstätigkeit aufgeben, weil ich tagtäglich im Büro die von Professor Singer anlässlich seines 1999 im Wasserturm Bonn gehaltenen Vortrags beschriebenen Symptome durch neurotoxische Substanzen hatte, ohne das jetzige Wissen, dass es sich bei mir nicht nur um Allergien gegen Schimmelpilze, PCB u.a., sondern noch dazu um MCS handelt.
2.Wie lernt man Ihrer Meinung nach, z.B. nicht auf neuro-/toxische Substanzen mit mehr oder weniger starken gesundheitlichen Beschwerden zu reagieren? Auch das verstehe ich nicht, weil mein Körper trotz Umzug aus einer Schimmel- und Holzschutzmittel-belasteten Wohnung immer noch mit mehr oder weniger starken gesundheitlichen Beschwerden bis hin zu anaphylaktoiden Schockreaktionen nicht nur auf inhalative Exposition zu Duftstoffen je nach Zusammensetzung, Lösemitteln etc., sondern auch auf Nahrungsmittel-bedingte Exposition zu Schimmelpilzen, Enzymen von Schimmelpilzen, Mykotoxinen und Pestiziden, reagiert.
3.Viele Blutwerte sind bei mir seit Jahr und Tag nicht im Normbereich und es haben sich bei mir immer mehr Folgeerkrankungen (TPNP, Kollagenose, V.a. Neuromuskuläre Erkrankung) manifestiert. Wie erklären Sie solche Folgen von MCS?


Für Ihre schnellstmögliche Rückäußerung vielen Dank im Voraus.
Amazone
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Beitragvon Monja » Freitag 4. Dezember 2009, 18:01

ja ja liebe Amazone, die "dürfen" nicht, sie kriegen Haue von allen anderen. :-(
Selbst wenn der eine oder andere mal dabei sein mag, der bei MCS nicht nur
Psycho-Betten belegen will = sprich MCS begriffen hat, der setzt offenbar seinen
Job aufs Spiel. Verzicht auf so viel Kohle wegen ein paar aufmüpfigen MCS-lern?
Sie müssten alles, absolut alles infrage stellen, was sie jahrzehntelang sämtlichen
Schwerkranken erzählt und verordnet haben, nicht nur MCS-Betroffene, sondern auch
Krebs, Parkinson, MS, Alzheimer- u.a.- Patienten. Dann bräuchten sie aber selbst
einen Psychiater, um damit fertig zu werden... Manchmal tuen sie mir schon leid...
denn wenn sie eines Tages vor der Himmelspforte stehen, au weia !

Herzlichst Monja
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 4. Dezember 2009, 23:56

Ich vermute eher, die kommen gleich in die pechschwarze Hölle, Monja, wo sie in Formaldehyd baden müssen.
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Beitragvon Monja » Samstag 5. Dezember 2009, 18:20

guter Spruch Meggi, sehr guter Spruch...
http://data2.blog.de/media/773/862773_f21ae84bd7_s.jpeg

Herzlichst Monja
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Beitragvon Maria Magdalena » Samstag 5. Dezember 2009, 19:13

Wenn die sündigen Seelen dann gründlich gereinigt wurden (und das kann ja ziemlich dauern), sind sie geeignet, liebe Monja, einer erneuten Prüfung unterzogen zu werden.

Sollten sie die erneute Prüfung bestehen, dann erhalten sie die Chance, an einen angenehmeren Ort zu kommen. Wenn nicht, dann müssen sie wieder ins Reinigungsbad. ;-)
Maria Magdalena
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Beitragvon Detlef » Donnerstag 10. Dezember 2009, 21:46

Dank für eure vielfältigen Tips!

Bei Lektüre der Martin Pall Seiten bin ich über den Vermerk, Unverträglichkeit / Therapieresistenz bei Quecksilberbelastung gestolpert. Genau DAS könnte bei mir ein Faktor sein, Amalgamsanierung 1992, Ausleitung (Phönix) damals wegen Unverträglichkeit abgebrochen. Seither absolut therapieresistent.

Zu meiner ehemaligen HP / Ärztin kann ich wg. MCS zwar nicht mehr in die Praxis, sie bemüht sich aber, mir telephonisch zu helfen und rät zu Chlorella und evtl. Zeolith.

Grüße, Detlef
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Beitragvon Sina » Donnerstag 10. Dezember 2009, 23:05

Hallo Detlef,

Gestern habe ich zufällig einen Arzt im TV sprechen hören, der meinte Darmsanierungen z.B. hätten keinen Wert. Das Geld für diese Therapie könnte man sich sparen.
Das erzähle ich Dir deshalb, weil Darmsanierung ist ja auch eine Art Ausleitungsverfahrung durch Spülungen.

Also, ich würde Dir als wichtigste "Ausleitung" gesunde Bioernährung empfehlen. Somit fügst Du Deinem Körper wenigstens durch die Ernährung keine weiteren Gifte mehr zu.

Und viel, viel Wasser trinken.

Hilft Dir das ein bißle weiter?

Viele Grüße von Sina
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Beitragvon Detlef » Freitag 11. Dezember 2009, 01:07

Hallo Sina
Auch wenn ich mir vollständige Bio Ernährung nicht leisten kann, so gebe ich mir doch Mühe.
Grundsätzlich meide ich Lebensmittel, die bekanntermaßen 'problematisch' sind, besonders Südfrüchte und Paprika. Erdbeeren genieße ich, wenn sie Saison haben, im eigenen Garten! Ebenso Tomaten, Möhren, Kartoffeln, Rote Bete, Porree, Zwiebeln, Knoblauch. Was kurzfristig zu viel ist, wird eingefrohren.
Meine Apfelbäume tragen zwar schlecht, wegen Wühlmausplage, aber ich durfte mich bei Bekannten mit gut 100kg Äpfeln eindecken. Koche jetzt jeden Tag Apfelmus, genieße etwas davon und friere den Rest ein...

Grüße, Detlef
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Beitragvon Sina » Freitag 11. Dezember 2009, 14:54

Dann laß Dir Deinen Apfelmus recht gut schmecken. Vor, glaube ich, 2 Jahren habe ich das auch desöftern gemacht, denn wir haben auch 2 Apfelbäume im Garten. Nur die Äpfel von dem einen Apfelbaum, die man essen kann, sind mir mittlerweile zu sauer. Ich möchte halt auch keinen Zucker verwenden.

Deshalb kaufe ich jetzt ab und an Royal-Gala-Äpfel im Bioladen. Die haben wenig Säure. Das merkt man schon beim Reinbeißen. Hmmm,lecker.

Warum ist denn Paprika ein problematisches Lebensmittel - und Südfrüchte, wegen der Säure?

Viele Grüße von Sina
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Beitragvon Detlef » Samstag 12. Dezember 2009, 22:51

Hallo Sina
Paprika und Südfrüchte wg. der Pestizide, konsequent Bioware zu kaufen ist teuer. Konzentriere mich lieber auf den eigenen Garten, reicht zwar nicht zur völligen Eigenversorgung, aber was denn wächst, muß ich nicht kaufen.
Schon versucht dem Apfelmus beim Kochen ggf. etwas Natron zugeben? Das neutralisiert die Säure und etwas Zucker (1-2 EL) mache ich immer dran, wirkt als Geschmacksverstärker. Gewürze vertrage ich gar nicht mehr, auch nicht Vanille, Nelke, Zimt. Leider.

Grüße, Detlef
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Beitragvon Sina » Samstag 12. Dezember 2009, 23:07

Hey Detlef,

Natron dazugeben, gute Idee. Werde ich bei der nächsten Baumernte mal versuchen.

Ich habe ein äth. Öl mit Nelke. Das wirkt wirklich klasse bei Zahnschmerzen. Betäubt richtig. Das vertrage ich, obwohl ich doch empfindlich bin, aber bei der Nahrung weitaus weniger als bei Chemikalien.

Aber ich hatte auch schon Zeiten, da bekam ich sogar von einer Kartoffel Bauchschmerzen. Ist unterschiedlich.

Schöne Grüße von Sina
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Beitragvon Sina » Samstag 12. Dezember 2009, 23:46

P.S. An Detlef: Also, bei äth. Aromaölen muß man auch aufpassen. Da gibt es auch viele Firmen, die nichts drauf haben. Furchtbare Öle. Gut ist Primavera. Das nur zur Info, falls Du mal eins kaufen möchtest, könnte ja sein. Viele Leute haben ja auch eine Duftlampe.
Du auch?

Viele Grüße von Sina
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Beitragvon Detlef » Sonntag 13. Dezember 2009, 18:32

Hallo Sina
Ich gehe nicht davon aus, daß MCS und Äth. Öle / Duftlampe eine gesunde Kombination ist. Für mich zumindest absolut undenkbar.
Grüße, Detlef
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Beitragvon Sina » Sonntag 13. Dezember 2009, 20:28

Hast vollkommen recht, Detlef. Ich habe meine Duftlampe auch verbannt. Habe noch zwei äth.Öle Pfefferminze und Mandarine im Haus, die ich ab und zu auf einen Duftstein tropfte (Pfefferminze wegen den Kopfschmerzen - gibt es ja auch zum Einreiben auf die Stirn - Jap. Minzöl z.B. - lindert aber nur bedingt - und bei starken Schmerzen ist es zu schwach).

Ist aber schon`ne Weile her, daß ich den Duftstein benutzte.

Viele Grüße von Sina
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