Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Husky » Dienstag 8. Juni 2010, 14:30

Jetzt höre ich immer wieder man soll wenn man MCS hat oder durch Schadstoffe krank ist, fettreich essen.
Also viel Fette und Öle.

Was haltet Ihr davon? Kann man das risikofrei? Bringt das was? Oder ist es eher falsch für uns?
Husky
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Desert Rose » Dienstag 8. Juni 2010, 14:43

Welchen Effekt soll fettreiches Essen bringen?
Nüsse haben einen hohen Fettanteil und viele Mineralien und Spurenelemente,
sie sind gesund.

Ich könnte mir vorstellen, Fett ist nicht gleich Fett.

Lieben Gruß, Rose
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 14:52

Kuklinski über das Konzept proMito-Kost:



"Kohlenhydratreduktion und erhöhter Fettkonsum stehen im Mittelpunkt dieser Kost.

Kohlenhydrate werden in unserer Zeit im ganz besonderen Ausmaß verzehrt – das war nicht immer so, es gab die Zeit vor Ackerbau und Brotkultur – denn Kohlenhydrate braucht der Mensch nicht wirklich um zu überleben. Natürlich schmecken uns allen diese "Zuckerbomben" wie Nudeln, Kartoffeln, Brot und Süß-speisen sowie beigemengte Zuckerarten (… Dextrose) gut und machen auch schön satt. Wir sind sie gewohnt und lassen sie uns nicht gerne wegnehmen, doch sie sind (un)heimliche "Killer" unserer Energie, (Auch Krebszellen ernähren sich von Kohlenhydraten, deshalb wollen wir das mit der proMito® Kost von vorneherein verhindern.)

Es ist wichtig zu verstehen, dass bei akuten und chronischer Krankheiten sehr häufig eine Umstellung der alltäglichen Kost einzuleiten ist. Eine kohlenhydrat-reduzierte Kost für mich, für die Mitochondrien, stellt erhöhte körpereigene Energie zur Verfügung um alle chemischen Abläufe in uns, gesund erhaltend zu unterstützen. "

http://www.dr-kuklinski.info/promito/promito.html
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 14:56

Dr. Wolfgang Lutz, der Autor von "Leben ohne Brot" schreibt im ersten Kapitel seines Buches:

"Stefansson hat nachgewiesen, dass in der Vor-Zivilisationsära viele Eskimos ein Alter von über 100 Jahren erreichten ...

Es gibt bei den Eskimos jetzt wie bei den Weißen Fettsucht, Zahnkaries, Gebär-und Stillschwierigkeiten, Frauenleiden, hohen Blutdruck, Arteriossklerose, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krebs; es ist aber unverkennbar, dass diese Krankheiten erst nach einer gewissen Latenz auftreten, Diabetes z.B. erst einigen Generationen."(Seite 8)


Originalquelle nach Lutz:

Stefansson, Vilhjalmur: Cancer, Dease of Civilization, New York 1960

http://www.amazon.de/Leben-ohne-Brot-wissenschaftlichen-kohlenhydratarmen/dp/3887601009
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 15:07

Hier noch eine interessante Seite, ein Fundus zu Ernährungstheorien, auf dem man auch Aussagen über die Probleme mit Milch und Getreide findet:

"An Getreide und Milch sind wir genetisch noch nicht angepasst: diese beiden verwendet der Mensch als Nahrung erst seit etwa 8.000 Jahren - rund um das Mittelmeer, in vielen Gegenden Europas aber erst seit weniger als 5.000 Jahren - vorher, in den Eiszeiten, waren wir Jäger und Sammler. Nicht ohne Grund gibt es viele Allergien gerade bei diesen beiden "neuen" Nahrungsmitteln!"


http://josef-stocker.de/welt2.htm
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 15:08

Ein Artikel aus der Neue Zürcher Zeitung vom 13.Februar 2008,

"Kohlenhydratarme Ernährung als Therapie


"Erst seit wenigen Jahren diskutiert die Fachwelt darüber, ob sich eine ketogene Diät eventuell auch bei weiteren Erkrankungen günstig auswirken könnte, die mit einem Defekt im Energiestoffwechsel einhergehen – etwa bei der Alzheimer-Krankheit, bei der die Verwertung von Glukose im Gehirn verringert ist, oder bei der Parkinson-Krankheit, bei deren Entstehung ein Defekt in den Mitochondrien eine Rolle spielen soll. Tatsächlich war bei Mäusen, die für Alzheimer anfällig sind, die Ablagerung des sogenannten Amyloid-beta-Proteins im Gehirn durch eine ketogene Diät um 25 Prozent verringert. Und Mäuse, bei denen die Parkinson-Krankheit durch ein Nervengift ausgelöst worden war, waren während einer einwöchigen Ketonkörper-Infusion teilweise vor den typischen Nervenschäden und Bewegungsstörungen geschützt. Vereinzelt gibt es sogar Studien mit Alzheimer-Kranken oder Parkinson-Patienten, die eine positive Wirkung gezeigt haben.\"


".Eine solche ketogene Diät bewährt sich seit langem bei der Therapie von Epilepsie.

Ein Grund für die positive Wirkung der Diät könnten die sogenannten Ketonkörper sein, die die Leber während der Ketose als Energieträger bildet. Die Zugabe von Ketonkörpern zu Nervenzellen schwächt im Tierversuch nämlich deren spontane Aktivität ab, am stärksten bei schnell feuernden Nervenzellen; möglicherweise drosselt die Ketose auf diese Weise bei Epilepsie die Hyperaktivität der Gehirnzellen. In der Ketose kommt es aber noch zu vielen anderen möglicherweise relevanten Veränderungen: Bei jungen Ratten wird etwa die Zellatmung im Gehirn gesteigert, wenn zur Energiegewinnung statt Glukose Ketonkörper verbrannt werden müssen.

Die Bereitstellung von Ketonkörpern als Energieträger macht man sich aber auch bei Krankheiten zunutze, bei denen im Gehirn Glukose nur ungenügend verbrannt wird; etwa, wenn diese wegen eines Enzymdefekts nicht richtig abgebaut werden kann oder wenn nicht genügend Glukose ins Hirn gelangt, weil das dafür notwendige Transporterprotein in der Blut-Hirn-Schranke beschädigt ist"


Der gesamte Artikel unter

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/kohlenhydratarme_ernaehrung_als_therapie_1.670055.html?printview=true
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 15:19

Viel wissenwertes über Fette findet man bei Strunz.

Siehe auch

viewtopic.php?t=13171
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Beitragvon Juliane » Dienstag 8. Juni 2010, 15:22

Was vielen Menschen heute fehlt, sind die Fette aus Fischen, Lein, Walnüssen.


Hier mal ein Beipiel:

"Die Gehirne der Kinder verhungern gleichsam vor vollen Kühlschränken. Fehlernährung führt zu Mangel an essentiellen Fettsäuren. Aktuelle Studien zeigen Zusammenhänge nicht nur mit der Entstehung des Aufmerksamkeitsstörungs-Syndroms, sondern auch mit Depression, Autismus und einer Vielzahl von Verhaltensstörungen...

Sozialmediziner Prof. Dr. Bernhard Schwarz zur Versorgungssituation der Bevölkerung: "Wir beobachteten in der Ernährungsbilanz, die die ÖSTAT herausgibt, sogar einen Rückgang des Konsums an Fisch. Das ist fatal, denn gerade in fettreichen Fischen sind diese essentiellen Fettsäuren (Omega 3) besonders enthalten...


Die Langkettigen-Ungesättigten-Omega-Fettsäuren sind zunächst notwendig für das strukturelle Wachstum von Nervenzellen, aber auch für deren reibungsloses Funktionieren. Das bestimmt sowohl den unmittelbaren Signalaustausch über die Nervenzell-Membran als auch die Nervenleitgeschwindigkeit. Nicht nur ein Mangel auch eine Imbalance zwischen Omega3- und Omega-6-Fettsäuren führen bereits zu - zum Teil schweren - Störungen. Die verminderte Leistung der Nervenzellfunktion ist Wegbereiter für Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie, Autismus oder das ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) mit oder ohne Hyperaktivität, um nur einige sehr plakative Beispiele zu nennen. Aber auch in anderen wichtigen Bereichen des Organismus wie etwa dem Immunsystem kann es zu massiven Störungen kommen, da diese Fettsäuren das Vorläufermolekül für viele Signalstoffe des körpereigenen Abwehrsystems darstellen, die dann vermindert gebildet werden


Prim. Univ. Prof. Dr. Karl Zwiauer, Landesklinikum St. Pölten und Vorsitzender der "Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde" zur aktuellen Situation: "All diese Erkenntnisse sind sehr, sehr jung. Zunächst entdeckte man, dass Kinder mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ähnliche körperliche Symptome zeigten, wie Kinder mit einem Omega-3-Fettsäure-Mangel - also etwa trockene Haut, trockene Haare, vermehrten Durst und oftmaliges Urinieren...


Schon lange beschäftigte sich Ass. Prof. Dr. Brigitte Hackenberg, am AKH Wien mit einer Störung, die AD(H)S genannt wird. Das so genannte "Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom" kann nun mit oder ohne (H)yperaktivität auftreten. Prof. Hackenberg: "Nach dem heutigen Stand des Wissens, behandeln wir betroffene Kinder zunächst mit Psychotherapie, natürlich unter Einbeziehung des gesamten Umfeldes von den LehrerInnen bis zu den Eltern. Der nächste Schritt ist die Gabe der Omega-Fettsäuren, weil wir wissen, dass sie die Leistung der betroffenen Nervenzellen in vielen Fällen deutlich verbessern..."



http://www.quax.at/news/3-46_kindliche_gehirne_verhungern_vor_vollen_k%C3%BChlschr%C3%A4nken
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Vicky Dee » Dienstag 8. Juni 2010, 15:56

Eine solche fett- und ölreiche Diät muss mit einem erfahrenen Ernährungsberater,
der Ahnung von Umweltkrankheiten, hat abgesprochen werden. Galle und Pankreas sind
nämlich bei Chemikaliengeschädigten nicht selten ziemlich überlastet.
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Juliane » Mittwoch 9. Juni 2010, 09:07

Fettreich essen ja, aber wichtig ist wohl welche Fette und mit was kombinieren.

Was gab es denn bei unseren Vorfahren hier in Europa?

Wildpflanzen, Beeren, Nüsse, Ölfrüchte, Kleingetier, Fisch und anderes Wassergetier und wenn die Jagd erfolgreich war auch mal größeres Wild.


Es gab also Eiweiss und Fett.
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon sunday » Mittwoch 9. Juni 2010, 11:24

ich esse seit einiger zeit mehr fleisch, fisch und fett als vorher und es geht mir dabei zunehmend besser. allerdings habe ich auch schon seit langem sämtliche unverträglichen nahrungsmittel und chemikalien etc. konsequent gemieden. aber trotzdem ist die weitere verbesserung in der letzten zeit doch deutlich.

irgendwie kam mir schon die idee, ob mehr fett in der nahrung vielleicht hilft, fettlösliche gifte besser auszuscheiden?????

ich würde gern noch weniger kohlenhydrate essen, aber da ich weder nüsse, früchte etc. vertrage und auch fast kein gemüse und mehr bio-fleisch zu teuer ist, geht das leider nicht.

wenn man die gesundheit der eskimos als beispiel bringt, sollte man aber auch bedenken, daß sie fisch und fleisch roh gegessen haben und nicht als denaturierte klumpen mit (evtl. gesundheitsschädlichen) stoffen, die erst beim erhitzen entstehen. außerdem waren es gesunde tiere, die natürliches unbelastetes futter gefressen hatten und nicht die kranken chemieverseuchten aus der massentierhaltung.

es gab (und gibt) auch nomadenvölker, die überwiegend von milch und milchprodukten gelebt haben und trotzdem sehr gesund waren, obwohl milch doch angeblich ungesund ist, was aber wohl auch eher auf die heutige, völlig denaturierte von falsch gefütterten kühen zutrifft.

lg
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Gundermann » Mittwoch 9. Juni 2010, 11:35

@ Sunday

"irgendwie kam mir schon die idee, ob mehr fett in der nahrung vielleicht hilft, fettlösliche gifte besser auszuscheiden?????"

Nein eher das Gegenteil ist der Fall, es hilft weiter Schadstoffe in FEttdepots einzuspeichern.

Stichwort ESKIMO
Sie sind das am Stärksten vergiftete Volk weltweit, weil der Fisch den sie konsumieren müssen (zwangsläufig) mit Schadstoffen belastet ist. Die Muttermilch der Eskimos ist so vergiftet, dass die Mütter sich fürchten sie dem Baby zu geben. Das was sie als Ersatz zur Verfügung haben ist oft nicht gehaltvoll genug und die Babys haben Mangelerscheinungen.
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Beitragvon sunday » Mittwoch 9. Juni 2010, 11:50

der beitrag, auf den ich mich bezogen hatte, ging bei den gesunden eskimos doch nicht von den heutigen aus, sondern von denen in früheren zeiten als die umwelt und somit die fische etc. noch nicht vergiftet waren.

daß es heute anders ist, spielt ja evtl. auch eine rolle bei den untersuchungen, die zeigen, daß vegetarier gesünder sind als fleischesser, was aber sicher auch damit zu tun hat, daß vegetarier insgesamt gesünder leben, weniger rauchen etc.

wenn mehr fett zu mehr gifteinlagerung führt, dann ist für mich das gift in den fettdepots entweder ohne bedeutung oder es ist doch anders. jedenfalls geht es mir deutlich besser und ich reagier sogar nicht mehr ganz so extrem auf alle chemikalien wie die letzten jahre. auf die meisten zwar auch weiterhin schon bei ganz geringen mengen, aber ein paar gehen ohne große probleme, wenn ich ihnen nur kurz ausgesetzt bin und danach mit viel wasser und frischluft regeneriere, was bis vor ein paar wochen noch anders war.

lg
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Juliane » Donnerstag 17. Mai 2012, 11:29

Dr. Mutter sagte in einem Interview:


"Durch meist kohlenhydratreduzierte,
wildkräuterbetonte (kosten nichts)
und früchtearme vegane Rohkostformen
kann man die
Entgiftung unterstützen"


Das Interview ist hier nachlesbar:

http://www.anme.info/uploads/Es%20traut%20sich%20keiner%20den%20Mund%20aufzumachen!.pdf
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 17. Mai 2012, 11:30

"Zur Verbesserung der Mitochondrienfunktion.......
die Ernährung ist konsequent auf sogenannte
LOGI-Kost (Low Glykämic Index)
umzustellen und körperliche und geistige
Belastung sind den gegebenen Möglichkeiten
anzupassen."


Komplement. integr. Med. · 04/2009

W. Kersten

Paradigmenwechsel im
Verständnis Chronischer
Zivilisationskrankheiten

http://www.dr-kersten.com/wp/wp-content/uploads/paradigmenwechsel-kim.pdf


http://www.ganzimmun.de/blog/wp-content/uploads/uberarbeitete-uebersicht_kersten_nitrostress-version-zur-eigenen-verwendung.pdf
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Juliane » Donnerstag 17. Mai 2012, 11:30

Mitochondriale Cytopathien als Trigger für Multimorbidität *Dr. Bodo Kuklinski

http://www.kfs-medizin.at/team/spezialistinnen/kuklinski/mitochondriale-cytopathien-trigger.pdf




"Kohlenhydratreduktion und erhöhter Fettkonsum stehen im Mittelpunkt dieser Kost.

Kohlenhydrate werden in unserer Zeit im ganz besonderen Ausmaß verzehrt – das war nicht immer so, es gab die Zeit vor Ackerbau und Brotkultur – denn Kohlenhydrate braucht der Mensch nicht wirklich um zu überleben. Natürlich schmecken uns allen diese "Zuckerbomben" wie Nudeln, Kartoffeln, Brot und Süß-speisen sowie beigemengte Zuckerarten (… Dextrose) gut und machen auch schön satt. Wir sind sie gewohnt und lassen sie uns nicht gerne wegnehmen, doch sie sind (un)heimliche "Killer" unserer Energie, (Auch Krebszellen ernähren sich von Kohlenhydraten, deshalb wollen wir das mit der proMito® Kost von vorneherein verhindern.)

Es ist wichtig zu verstehen, dass bei akuten und chronischer Krankheiten sehr häufig eine Umstellung der alltäglichen Kost einzuleiten ist. Eine kohlenhydrat-reduzierte Kost für mich, für die Mitochondrien, stellt erhöhte körpereigene Energie zur Verfügung um alle chemischen Abläufe in uns, gesund erhaltend zu unterstützen. "

http://www.dr-kuklinski.info/promito/promito.html
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Juliane » Donnerstag 17. Mai 2012, 11:40

Kohlenhydratreduktion auf maximal 40 Gramm pro Tag und erhöhter Fettkonsum stehen im Mittelpunkt neuer Ernährungskonzepte für Krebspatienten.

Warum?

Nun, man forscht wieder in Richtung der Hypothese des Nobelpreisträgers Otto Warburg:


Die Warburg Hypothese besagt, dass eine gestörte Zellatmung in den Mitochondrien als 'letzte Ursache' für die Krebsentstehung verantwortlich sein soll. Der Einfluss von Viren, Chemikalien, Genen kommt laut Warburg nur mittelbar zur Geltung, indem sie die Atmung stören. Warburg unterschied 'entfernte' und 'letzte' Ursachen.


Warburgs Vergleich:

"Zum Beispiel ist die letzte Ursache der Pest der Pestbazillus, aber entfernte Ursachen der Pest sind der Schmutz und die Ratten und Flöhe, die den Pestbazillus von den Ratten auf die Menschen übertragen. Ohne den Bazillus als 'letzte' Ursache würden also auch der schlimmtes Dreck und die größte Rattenplage keine Pest zur Folge haben.

Für Krebs sah er das ähnlich: All die 'entfernten Ursachen würden keinen Krebs auslösen, wenn die Atmung und der Stoffwechsel nicht gestört wären.

Zitiert nach

Prof. Ulrike Kämmerer Dr. Christina Schlatterer Dr. Gerd Knoll
Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett.
http://www.amazon.de/leer-Krebszellen-lieben-Zucker-Patienten/dp/3927372900


Über die letzte Ursache und die entfernten Ursachen des Krebses :
Vortrag, gehalten am 30. Juni 1966 bei der Tagung der Nobelpreisträger
in Lindau/Bodensee
1. Verfasser: Warburg, Otto

http://books.google.de/books/about/%C3%9Cber_die_letzte_Ursache_und_die_entfern.html?id=Ep7FMQAACAAJ&redir_esc=y


http://k2.bsz-bw.de/vufind/Record/BSZ055575757
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Beitragvon gurux » Samstag 26. Mai 2012, 10:31

Hallo sunday,
Ich habe auch die erfwhrung gemacht, dass fett oder viel essen, meine gesundheitmpositiv beeinflusst.
Beim abnehem gehts dann wieder schlechter;-lg, g
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Beitragvon Gioia » Samstag 26. Mai 2012, 11:01

Nur, was esst Ihr Fettreiches was nicht gleichzeitig belastet ist mit Chemikalien, Pestiziden, usw.?
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Beitragvon Amazone » Samstag 26. Mai 2012, 15:26

Butter statt Margarine, fettes Fleisch, fetten Fisch, und mein Cholesterinspiegel ist völlig OK.
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Clarissa » Samstag 26. Mai 2012, 16:24

da Kann ich Amazone nur zustimmen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Samstag 26. Mai 2012, 16:59

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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Juliane » Samstag 26. Mai 2012, 17:08

Sicher ist allgemein bekannt, dass man eine Gans nicht mit Fett füttert, um die Fettleber bzw. Gänseleber zu stopfen. Nein, das macht man mit Kohlenhydraten.

Also Kohlenhydrate richten in der Summe wahrscheinlich mehr Schaden an als Fett.


Siehe auch



Sugar: The Bitter Truth

viewtopic.php?t=15910


Die Rolle der Körner

viewtopic.php?t=17798


Das Getreide - Zweischneidiges Schwert
viewtopic.php?t=15986
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Fettreich essen bei MCS und Umweltkrankheiten

Beitragvon Clarissa » Samstag 26. Mai 2012, 18:25

Mein Lieblingsessen zur Zeit, Schweine Geschnetzeltes Richtung Gyros, Reis oder Weizen, Zaziki und einen leckeren bunten Salat mit einem guten Öl.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Beobachter » Samstag 26. Mai 2012, 19:02

Sorry, eigentlich "off topic" ... ;-)

Aber eine Frage, Clarissa:

Wie kriegst du den typischen Gyros-Geschmack hin - gewürzmässig ...?
Mit Kreuzkümmel und/oder sonst noch was?

LG Beobachter
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Beitragvon Christoph » Montag 13. August 2012, 10:02

Derzeit habe ich verstärkt Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie). Durch Gespräche mit anderen MCS-lern, auch Fundstellen hier im Forum, vermute ich, dass Hypoglykämie bei MCS immer mal wieder vorkommt.

Verschiedene Quellen raten dann von einer fettreichen Ernährung ab, da diese den Insulinstoffwechsel ungünstig beeinflussen soll. Kuklinksi rät zu einem kohlehydratreichen \"Spätstück\" (in Analogie zum Frühstück), damit in der Nacht das Gehirn nicht auf Grundeis läuft, weil der Blutzuckerspiegel zu weit absinkt.

Auf der anderen Seite haben viele MCS-ler zuviele Pilze im Darm (Candida). Da soll man sich kohlehydratarm ernähren. Ein Zielkonflikt, der auch bei mir vorliegt. Ich verfahre so: Viel Fett und Kohlehydrate aus fast ausschliesslich Vollkorn. Pilze gedeihen vor allen Dingen bei Einfachzuckern, die strikt zu meiden sind (Süssigkeiten, Limonaden, ausgemahlene Mehle etc). Zur Eiweissversorgung fettarmen Quark und Eier (Kombi Fett/Eiweiss). Die Mahlzeiten habe ich bisher sehr konzentriert eingenommen, also nur zwei bis drei am Tag, das war ein Fehler - besser fünf bis sieben über den Tag verteilt, damit der Blutzuckerspiegel nicht weit absinken kann.

HTH, Christoph
- Editiert von Christoph am 13.08.2012, 10:28 -
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Beitragvon Clarissa » Montag 13. August 2012, 11:34

Ich ernähre mich an die diät von dr. pape angelehnt.

frühstück brötchen und nur süss wirklich viel essen 3 brötchen sind okay

5 stunden pause

mittag darf man kohlehydrate und eiweiß sowie gemüse essen, ein dessert ist auch noch drin, wieder richtig satt essen

5 stunden pause

abends nur eiweiß und gemüse, salate darf auch mal mit Majo sein, KEINE kohlehydrate!
und nicht vergessen auch wieder satt essen.

der effekt liegt darin das man den magen richtig dehnt und dann ist man auch wirklich satt. nichts ist schlimmer als eine diät wo man hungert.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
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T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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