BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Mangano » Sonntag 23. Januar 2011, 15:47

BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus - Neue Lehrpraxis der Universitätsmedizin Mainz
Künftig können Studierende der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Teile ihres Wahlfachs Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen absolvieren: Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF wird mit Beginn des Jahres 2011 neue Akademische Lehrpraxis der Universitätsmedizin.

"Das Praktische Jahr ist für unsere Studierenden immer auch die Chance, den individuellen Schwerpunkt herauszubilden. Bei der BASF bieten sich spannende Einblicke beispielsweise in den Bereich betriebliche Gesundheitsvorsorge. Zudem werden die PJ-Studierenden auch in die Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen, die im medizinischen Alltag seltener auftreten, mit eingebunden. Die BASF als Lehrpraxis zu gewinnen, ist daher ein großer Zugewinn für die Universitätsmedizin", unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban.

"Die Kooperation mit der Mainzer Universitätsmedizin ist für uns eine besondere Auszeichnung, denn um künftige Ärzte ausbilden zu dürfen, müssen die Einrichtungen sehr hohe Anforderungen und Qualitätsstandards erfüllen. Dazu gehört neben einer Ambulanz zur akutmedizinischen Behandlung auch eine breite Ausstattung an moderner Funktionsdiagnostik", erklärt der Leiter der Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF, Dr. Stefan Lang....

..."Von der Zusammenarbeit profitieren sowohl Universitätsmedizin als auch die BASF: Die Studierenden erhalten eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Ausbildung, und wir bauen damit unser langjähriges Engagement in der akademischen Lehre aus. Damit zeigen wir den künftigen Ärzten auch, dass die BASF ein attraktiver Arbeitgeber ist", so Dr. Lang. Die Kooperation zwischen BASF und der Universitätsmedizin hat nach Meinung von Univ.-Prof. Stephan Letzel, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin, aber auch großes Potential auf wissenschaftlicher Ebene, insbesondere in den Fächern Arbeitsmedizin,...

http://www.dgaum.de/index.php/jahrestagungen/312-basf-ausbildung
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BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Kira » Montag 24. Januar 2011, 08:09

...Nachtigall ich hör dich tapsen ;0(
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Beitragvon schlumpf » Montag 24. Januar 2011, 09:19

... und das nennt sich nachher unabhänge Wissenschaft ???
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BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Palau » Montag 24. Januar 2011, 14:33

Zusammenarbeit: Uni Mainz (Prof. Letzel) - Chemiekonzern BASF

Das kann in meinen Augen "keine unabhängige" Wissenschaft sein.

Bezüglich Prof. Letzel gab es hier im Forum folgenden Eintrag von Juliane:


Wer hat Erfahrungen mit Dr. LETZEL? (Uni MAINZ) - 25.08.2009, 22:53:11


"1996 lehnte die BG den BK-Antrag ab, 1997 erging der Widerspruchsbescheid und der Fall landete vor dem SG Osnabrück.

Mittels "beratungsärztlicher" Stellungnahme durch Prof. LETZEL (heute Direktor des arbeitsmedizinischen Instituts der Universität Mainz) und dessen Empfehlung, den Kläger von Prof. Dr. HUSSTEDT und Dr. Allroggen begutachten zu lassen, gelang es der BG, die gesamte Aufmerksamkeit auf den Diabetes mellitus, den Pankreasschaden
und die dazu fehlenden arbeitsmedizinisch-toxikologischen Erkenntnisse hier zu Lande zu lenken –
weit, weit weg von den ohne Zweifel vorliegenden ZNS-Schäden, aber auch der Frage, ob nicht auch die PNP zunächst lösemittelbedingt gewesen sei."

Kein Entschädigungsanspruch für Nervenkranke?

Seite 7
http://www.abekra.de/Home/Publikationen/Crash-16-Sammlung%20m%20Titelblatt-6-1-06.pdf
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BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Kira » Dienstag 4. September 2012, 08:05

Weiterbildung
Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz bietet als Arbeitgeber auch interessante Perspektiven zur ärztlichen Weiterbildung an.

http://www.basf.com/group/corporate/de/sustainability/employees/occupational-medicine/professional-development
http://www.basf.com/group/corporate/de/sustainability/employees/occupational-medicine/who-we-are
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BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Kira » Dienstag 4. September 2012, 08:06

Medizinische Leitlinien bei akuten Einwirkungen von chemischen Substanzen
Zur Zeit liegen Leitlinien für folgende 35 Substanzen vor:
http://www.basf.com/group/corporate/de/sustainability/employees/occupational-medicine/responsible-care
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Verträge mit Boehringer Ingelheim: Uni Mainz verweigert Ausk

Beitragvon Kira » Sonntag 24. Mai 2015, 08:28

taz.de
19.05.2015
von RALF PAULI

Mauern bis in den Gerichtssaal

GEHEIM Die Uni Mainz ignoriert das Informationsfreiheitsgesetz und will Verträge mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim nicht offenlegen


MAINZ taz | Nach sechs Monaten Briefwechselgefecht ist klar: Die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wird ohne Richterspruch keine Informationen zu ihrem wohl wichtigsten privaten Kooperationspartner preisgeben. Eine Studentin wollte wissen, welche Verträge die Universität mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim geschlossen hatte. Die Hochschule verweigerte die Auskunft, selbst als Edgar Wagner, der Landesdatenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz, sie dazu aufforderte. Das zeigen Unterlagen, die der taz vorliegen.

Die Hochschule lässt es auf einen Rechtsstreit ankommen: Denn ...

https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/art ... 51339a25fe


.

21.05.2015.

Campus-News


Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz lehnt eine Einsicht in ihre Verträge mit Boehringer Ingelheim ab. Bisher gab es keine Einigung in Gesprächen mit dem Landesbeauftragten für Informationsfreiheit.


Uni weist Antrag auf Offenlegung zurück.

Laut einem Bericht .der Tageszeitung taz. lehnt die Universität Mainz die Offenlegung ihrer Verträge mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ab. Vorausgegangen war ...

http://www.campus-mainz.net/newsdetails ... t-auskunft
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Uni-Vertrag unter Verschluss: Wie transparent muss Forschung

Beitragvon Kira » Samstag 8. August 2015, 06:54

spiegel.de
08.07.2015
Von Bernd Kramer

Uni-Vertrag unter Verschluss: Wie transparent muss Forschung sein?

Mit Millionen Euro fördert eine pharma-nahe Stiftung das Biologie-Institut der Uni Mainz. Die Verträge hält die Hochschule unter Verschluss. Ein Blick in die Unterlagen zeigt: Die Geldgeber haben durchaus Einfluss.

Es sind gewaltige Summen, die an die Universität Mainz fließen. 150 Millionen Euro bekommt sie von der privaten Boehringer Ingelheim Stiftung - "ein Ausdruck der Verbundenheit" mit der "Heimatregion", heißt es auf der Homepage der Stiftung, die ebenfalls in Mainz ansässig ist. Sie steht dem gleichnamigen Pharmaunternehmen nahe.
...


http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 37579.html
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Re: BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Kira » Samstag 13. August 2016, 09:28

Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen | Monitor | 11.08.2016 | 07:06 Min. | UT | Das Erste



MONITOR vom 11.08.2015

Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen


Bericht: Jan Schmitt

Georg Restle: „Wenn Sie an einer seltenen Krankheit leiden, können Sie froh sein, wenn es dafür Medikamente gibt. Wenn Wissenschaftler an Universitäten darüber forschen, frei und unabhängig. Aber diese Unabhängigkeit ist längst schon in Gefahr. Denn immer mehr Großkonzerne haben sich an deutschen Universitäten eingekauft. Bestimmen darüber, worüber geforscht wird, und worüber nicht. Die Verträge dazu sind streng geheim. Niemand soll erfahren, wie weit kommerzielle Interessen die Forschung an Universitäten bestimmen. Einer dieser Verträge liegt uns jetzt vor. Ein Vertrag, den eine altehrwürdige deutsche Universität mit einem großen Pharmakonzern geschlossen hat. Jan Schmitt.
...

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sen ... g-100.html



in der Sendung ab 22.18 Minute
Monitor vom 11.08.2016 mit Georg Restle | Politmagazin

Veröffentlicht am 11.08.2016

... Gekaufte Forschung – Wie Konzerne an deutschen Hochschulen forschen lassen

https://www.youtube.com/watch?v=X9jfGIFLsA8
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Re: BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus

Beitragvon Kira » Mittwoch 24. August 2016, 10:48

spiegel.de
22.08.2016

Kooperation mit Pharmakonzern: Streit um Einflussnahme von Boehringer Ingelheim auf die Uniklinik Mainz

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim fördert Forschung an der Uniklinik Mainz mit mehreren Millionen Euro. Darf er auch Publikationen absegnen? Ein internes Papier legt das nahe. Die Uniklinik weist den Vorwurf zurück.

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ist in der Forschung sehr aktiv. Um internationale Spitzenforscher ins Rhein-Main-Gebiet zu locken, hat die konzernnahe private Boehringer-Ingelheim-Stiftung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz 150 Millionen Euro für die Biologie bis 2023 versprochen.

Um die Vereinbarung, ...

http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 08324.html
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