Karies im Schneidezahn

Karies im Schneidezahn

Beitragvon Leckermäulchen » Samstag 6. August 2011, 23:49

Dies ist die einzige Referenz, die ich über die Suchfunktion bezüglich Haftvermittler hier im Forum bei Zahnbehandlung gefunden habe:
viewtopic.php?t=6059 Und da lag bei Anne offensichtlich Unverträglichkeit vor.

Kann das im voraus denn getestet werden, z. B. mit LTT? Weiß jemand darüber Bescheid? Und was ist als eigentliches Flickmaterial zu empfehlen? Ich muß eine kariöse Stelle im Schneidezahn flicken lassen.
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Karies im Schneidezahn

Beitragvon Mister Giersch » Sonntag 7. August 2011, 13:41

würde die zu verwendeten Materialien auf jeden Fall testen lassen. Kleber, evtl. Unterfüllung und Füllung.
die besten Verfahren sind dazu meiner Erfahrung nach der BDT, LTT und REDEM Speicheltest.

übrigens gibt es mittlerweile auch immer mehr Menschen die eine Kunststoffallergie haben.
- Editiert von Mister Giersch am 07.08.2011, 14:49 -
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Karies im Schneidezahn

Beitragvon Amazone » Sonntag 7. August 2011, 15:04

"REDEM-Test
Aus EsoWatch


Der REDEM-Test (Resonanz Dämpfungs- und Entdämpfungs-Messverfahren, REDEM-Methode nach Kastl und Ohlenschläger) ist ein pseudowissenschaftlicher (Speichel-)Test, der von der mittlerweile erloschenen Kastl electronic GmbH & Co KG vermarktet wurde, die auch als REDEM-Institut sowie unter dem Namen Avisomed firmierte. Angeboten wird der Test in Deutschland von einigen sog. REDEM-Laboren und von alternativmedizinisch orientierten Zahnärzten, da er angeblich ermöglichen soll, zahntechnische Materialien auf ihre individuelle Verträglichkeit hin zu untersuchen. Die Methode wird außerdem bei der Bewerbung von Homöopathika und von Scharlatanerieprodukten ins Spiel gebracht, beispielsweise durch Anbieter von "belebtem Wasser" wie Aqua Fontana.[1]"

Read more: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=REDEM-Test#ixzz1ULvaVd72
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Karies im Schneidezahn

Beitragvon Amazone » Sonntag 7. August 2011, 15:07

Möglicherweise könnten auch allergische Reaktionen auf das Ätzmaterial auftreten:

"Haftvermittler

Der Haftvermittler wird vom Zahnarzt bei der Zahnbehandlung eingesetzt.

Der Haftvermittler (Bond, Adhäsive) ist ein dünnflüssiger Kunststoff, der zwischen der angerauten (Adhäsivtechnik) Zahnhartsubstanz (Schmelz, Dentin) und dem entsprechenden Füllungsmaterial (z.B. Komposit) einen Verbund eingeht. Bei der Dentin-adhäsive Befestigung werden Zahnschmelz und Zahnbein (Dentin) mit Phosphorsäure angeätzt. Durch das Auftragen von drei verschiedenen Haftvermittlern wird eine Haftschicht erzeugt, wobei die erste auf den Zahn aufgetragene Flüssigkeit mit dem Schmelz und dem Dentin eine chemische Verbindung eingeht. Auf der Gegenseite geht der Haftvermittler mit der zu befestigenden Zahnkrone oder Füllung eine chemische Verbindung ein. Die Dentin-Adhäsiv-Technik wird sowohl in der Füllungstherapie bei modernen Komposits als auch in der Prothetik zur Befestigung von Kronen aus Lava-Zirkon, Empress-Keramik oder anderen Keramiken wie Cerek eingesetzt."
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Karies im Schneidezahn

Beitragvon Leckermäulchen » Sonntag 7. August 2011, 17:09

Danke Amazone, für die ausführlichen Informationen zu Haftvermittler. Da ist ja viel Chemie mit im Spiel.

Nachdem mich der biol.-ganzheitl. ZA ablehnte, weiterzubehandeln, mußte ich mir einen neuen suchen. Der hat mir nur einen total zerstörten kariösen Zahn gezogen und nach Verheilen der Wunde merkte ich, der Schneidezahn daneben hat auch schon was von der Karies nebenan abbekommen. Dafür muß ich aber nun wieder einen neuen ZA bemühen. Dann werde ich dort nun nachfragen, ob die auch Haftvermittler anwenden (wie der, wo ich jetzt erst war, wo man aber das Risiko bei mir nicht eingehen wollte, das zu machen) bei Füllungen und ich hoffe, sie testen das Material, welches sieverwenden, auch vorher aus. Dort behandelt man auch Patienten mit vielen Allergien.

Jetzt allerdings kämpfe ich immer noch fürchterlich mit den mir von diesem ganzh.-biol. ZA einzementierten unverträglichen Keramiken, die niemand rausnehmen will, der Antrag auf Begutachtung durch die Krankenkasse mutierte jetzt auch zur Farce und hat mich total in Wut gebracht, als ich deren Brief vorm WE erhielt und Schreibtischtäter feststellten, daß alles i. O. sei. Sie haben also meine ausdrücklich erwünschte Begutachtung nicht für nötig befunden, die aber aufgrund der von mir genau beschriebenen Sachlage - was die Kasse offenbar ignoriert! - zur Entfernung und zum Austausch gegen verträgliches Material zwingt. Nun hat meine Rechtsanwältin noch mehr zu tun.

LG
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