Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 23:25

Das hier ist die geplante AWMF Leitlinie Fibromyalgiesyndrom


Zitate zu Anamnese



AWMF-Leitlinien-Register

Diese Kurzfassung basiert auf der zitierbaren Langfassung (http://www.leitlinien.net)

der interdisziplinären Leitlinie „Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie

des Fibromyalgiesyndroms“

Autoren: W. Häuser (DIVS), C. Sommer (DGN), M. Schiltenwolf (DGOOC), M.

Offenbächer (DGPMR), D. Nutzinger (DGPPN), K. Thieme (DGPSF), V. Köllner

(DGPM), P. Henningsen (DKPM), B. Arnold (DGSS), H. Michels (GKJR), W. Eich

(DGRh)



Seite 5


3.6 Anamnese Beeinträchtigungen: Es wird empfohlen, die mit den körperlichen

und psychischen Beschwerden assoziierten Beeinträchtigungen in Alltagsfunktionen

(Arbeit, Haushalt, Freizeit, Sexualität) zu erfragen.




3.7 Anamnese Ursachenüberzeugungen/subjektive Krankheitstheorie(n): Es

wird empfohlen, die Ursachenüberzeugung/subjektive Krankheitstheorie(n) sowie

Ressourcen, Bewältigungsstrategien und krankheitsfördernde Mechanismen zu

erfragen.





3.8 Anamnese psychosoziale Stressoren: Es wird empfohlen, aktuelle

psychosoziale Stressoren (Beruf, Partnerschaft, Familie) und biographische

Belastungsfaktoren zu erfragen.



http://www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/download/pdf/kurzversion-leitlinien/awmf-leitlinie-fms-kurzversion.pdf


http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/041-004l_01.pdf
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Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Beitragvon Juliane » Dienstag 6. Dezember 2011, 23:27

Das hier schlagen die Leitlinien-Schreiber zur Anamnese von UME




Seite 15

4.6 Anamnese von Beeinträchtigungen

Es wird empfohlen, die mit den körperlichen und psychischen Beschwerden assoziierten Beeinträchtigungen

in Alltagsfunktionen (Arbeit, Haushalt, Freizeit, Sexualität) zu erfragen.


4.7 Anamnese von Ursachenüberzeugungen

Es wird empfohlen, die Ursachenüberzeugung bzw. subjektive(n) Krankheitstheorie(n) sowie

Ressourcen, Bewältigungsstrategien und krankheitsfördernde Mechanismen zu erfragen.



4.8 Anamnese von Stressoren

Es wird empfohlen, aktuelle Stressoren (biologische, biochemische, biophysikalische und

psychosoziale Stressoren (z.B. Beruf, Partnerschaft, Schule, Familie)) und biographische

Belastungsfaktoren zu erfragen. Personen mit deutlich erhöhtem Level an Stressoren gehören

zu den Risikogruppen bezüglich der Entwicklung einer UME. Sie tragen ebenfalls ein erhöhtes

Risiko, chronifizierte Folgeerkrankungen entwickeln.


http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Beitragvon Juliane » Mittwoch 7. Dezember 2011, 07:11

Bitte mal den Wortlaut und das jeweilige Datum der Veröffentlichung vergleichen.

Na, wer hat denn hier von wem abgekupfert?

Oder sagen wir mal so, wo wurden denn die Inhalte abgeglichen?
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Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Beitragvon Kira » Mittwoch 7. Dezember 2011, 11:17

http://www.medsach.de/MEDSACH-2011-2/Das-Multiple-ChemikalienSensitivaets-Syndrom-aus-psychosomatischer-Sicht,QUlEPTMwOTMxNyZNSUQ9MTA0Mzgw.html
P. Henningsen
Das Multiple Chemikalien Sensitiväts-Syndrom – aus psychosomatischer Sicht
Zusammenfassung: Im Beitrag wird in einem Review neuerer Arbeiten zum Thema das Multiple Chemikaliensensitivitäts-Syndrom (MCS) aus psychosomatischer Sicht diskutiert. Zunächst werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den sogenannten funktionellen somatischen Syndromen bzw. somatoformen Störungen diskutiert, dann wird auf charakteristische psychosoziale Merkmale von Patienten mit MCS und auf therapeutische Aspekte eingegangen. Konsequenzen für die Begutachtung von Probanden mit MCS stehen im Fazit des Beitrags.


Stichworte: Multiples Chemikalien Sensitivitäts-Syndrom – Psychosomatik – funktionelle somatische Syndrome
Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Peter Henningsen Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Klinikum rechts der Isar der TU München Langerstr. 381675 München

und site:csn-deutschland.de P. Henningsen (DKPM),
http://www.google.de/search?hl=de&rls=com.microsoft:de:IE-ContextMenu&rlz=1I7ACAW&q=+site:csn-deutschland.de+P.+Henningsen+(DKPM),
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Anamnese Fibromyalgie und UME im Vergleich

Beitragvon Kira » Mittwoch 7. Dezember 2011, 11:20

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