MCS in Wiki

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Beitragvon Sato » Dienstag 14. Oktober 2008, 13:24

Wiki wird gelesen, auch wenn nicht alles stimmt was dort steht und die jeweilige Lobby ihre Finger im Spiel hat.
Weil es gelesen wird, sollten wir es im Auge behalten. Eine angebrachte Lösung wäre, dass ein, zwei Leute MCS dort im Auge behalten und ggf. korregieren und ergänzen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit


Interessant sind auch die Diskussionen bei Änderungen und die Liste der Autoren

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit&limit=500&action=history

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Außer Wiki gibt es auch Schlauweb, auch da sollten wir reinschauen.


http://www.schlauweb.de/Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit

Interesseant ist auch dort die Autoren

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit&action=history
Sato
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Beitragvon Annamaria » Mittwoch 15. Oktober 2008, 01:25

Das schreibt jemand (2007) auf der Diskussionsseite, die den Wikipedia-Eintrag MCS betrifft:

Zur MCS-Verbundstudie des RKI s.u.:

1. Die MCS-Multicenterstudie hat methodische Mängel, die sich leider erst nach Abschluss der Studie und mit Beginn der Auswertung herauskristallisierten (insbesondere schwerwiegende Zentrumseffekte: D.h. ob jemand als MCS eingeordnet wurde oder nicht, war stark abhängig von dem Behandlungsort).

2. Die vorab formulierten Ziele der MCS-Multicenterstudie konnten aufgrund der methodischen Probleme nicht erreicht werden.

3. Die Ergebnisse der MCS-Multicenterstudie sind aufgrund der methodischen Probleme nur schwer interpretierbar.

4. Die MCS-Multicenterstudie misst im wesentlichen Meinungsunterschiede zum Thema MCS und sonstiger umweltmedizinischer Erkrankungen zwischen den Zentren. Diese Unterschiede sind erschreckend groß.

5. Eine andere Auswahl von Zentren hätte andere Ergebnisse erbracht.

6. Insgesamt gab es nur wenig Unterschiede zwischen MCS und Nicht-MCS-Patienten der umweltmedizinischen Ambulanzen
Von: drabauer:18.06.2007 Rückfragen bzw. genaue Analyse der Verbundstudie über [1]


Zu: den Aussagen der Autoren der MCS-Verbundstudie hinsichtlich psychischer Erkrankungen bei MCS-Patienten:
Bei den Patienten der umweltmedizinischen Ambulanzen, die nach Einschätzung ihrer Untersucher keine umweltmedizinische Erkrankung haben, wurden im wesentlichen psychische Störungen diagnostiziert. Dies wurde mit den Ergebnissen der psychometrischen Fragebogen (insbes. des SCL-90-R) sowie strukturierten Interviews nach dem „CIDI“ (Composite International Diagnostic Interview) begründet.

Diese Vorgehensweise ist methodisch aus mehreren Gründen problematisch und die Beurteilung erfordert folgendes Hintergrundwissen:

1. Die Diagnose vieler psychischer Erkrankungen insbes. der vom RKI gern ins Feld geführten „Somatisierungsstörungen“ setzt voraus, dass keine andere Ursache für die Erkrankungen gefunden wird. Wenn nun die Einschätzung, ob Schadstoffbelastungen als Ursache von Krankheitssymptomen gelten können, untersucherabhängig ist (=Zentrumseffekt: s.o.), so gilt das auch für die automatische Diagnose einer psychischen Erkrankung bei Fehlen anderer Ursachen.

2. Die verwendeten psychometrischen Fragebogen sowie das CIDI fragen unter anderem nach einer ganzen Anzahl von unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung, depressiven Gefühlen und Ängsten. Werden mehrere dieser Symptome bejaht, so erfolgt automatisch ein hoher Wert in dem Ergebnis des Fragebogens. Dies bedeutet dann für den Untersucher, dass eine psychische Erkrankung vorliegt (bei Fehlen anderer Ursachen: siehe unter 1.)

3. Dieselben Symptome sind aber auch die Leitsymptome der Auswirkungen vieler häufig vorkommender Schadstoffe (insbes. Lösemittel, Schwermetalle, Pestizide/Holzschutzmittel) und sind auch für erhöhte Belastungen mit z.B. Desinfektionsmitteln, Schimmelpilzen in Innenräumen und bei Personen in frisch renovierten Räumen international oft und vielfach beschrieben worden (Hartmann et al., Neuropsychological Toxikology 1995; und US-EPA Homepage: [http://www.epa.gov/iaq/pubs/hpguide.html])

4. Dies führt dazu, dass Personen mit derartigen Schadstoffbelastungen regelmäßig hohe Werte in psychometrischen Fragebogen und auch dem CIDI erreichen. Die Korrelation zwischen psychometrischen Fragebogen und Fragebogen, die den Einfluss von Schadstoffen auf Nerven, Gehirn (und Psyche!) messen sollen, ist daher hoch (Karlsson et al., Neurotoxicology 21: 783-790 (2000); Bauer und Schwarz Umwelt Medizin Gesellschaft 19/1: 43-49 (2006))

5. Mittels CIDI werden auch bei 50% der ganz normalen Bevölkerung mit überwiegend gesunden Personen psychiatrische oder psychosomatische „Lebenszeit“-Diagnosen (=mindestens einmal im Leben) ermittelt(RKI 1998). Die Diagnosehäufigkeit mittels CIDI erscheint auch in der normalen Bevölkerung sehr hoch.

6. Studienteilnehmer, die schon länger erkrankt sind, sind in der Regel schon häufig nach z.B. depressiven Episoden oder Ähnliches in ihrem Leben gefragt worden und geben daher eher solche Episoden an, als Personen, die vorher noch nie darüber nachgedacht haben. Daraus resultieren eine Übererfassung von „Lebenszeit“-Diagnosen bei chronisch Kranken und eine Untererfassung bei Gesunden.



Weiterhin ergeben sich einige Inkonsistenzen bei genauem Studium der Abschlußberichte (Eis et al, 2002+2005) und den zusammenfassenden Beurteilungen des RKI oder den Publikationen zur MCS-Verbundstudie:

1. Studienteilnehmer der MCS-Verbundstudie, die mittels CIDI eine psychiatrische oder psychosomatische Diagnose erhielten, hatten gleichzeitig deutlich niedrigere Werte in den diesbezüglichen Ergebnissen der entsprechenden Fragebogen (z.B. des SCL-90-R) als tatsächlich erkrankte klinische Vergleichsgruppen mit denselben Diagnosen.

2. Die Ergebnisse der Studienteilnehmer lagen in den psychometrischen Fragebogen (z.B. SCL-90-R) im Mittel über den Werten der überwiegend gesunden Bevölkerung, jedoch deutlich unter den Werten tatsächlich psychisch kranker Vergleichsgruppen.

3. Eine vom RKI selbst durchgeführte Clusteranalyse der SCL-90-R-Ergebnisse ergab, dass bei einem erheblichen Anteil (n=140 von 271=52%) der Patienten der umweltmedizinischen Ambulanzen lediglich geringfügig erhöhte Werte vorliegen. Bei einem weiteren erheblichen Teil (n=76: 28%) liegen sogar Werte vor, die unter den Werten der Bevölkerungsstichprobe liegen.

4. Nur die sechs weiteren (sehr viel kleineren Cluster von n=3 bis n=16) hatten deutlich erhöhte Werte im Fragebogen SCL-90-R. Erhöhte Mittelwerte der Gesamtgruppe, werden vor allem durch diese kleinen Cluster verursacht. Sie stellen vermutlich genau den Anteil der Patienten dar, die tatsächlich erhebliche (möglicherweise aber auch reaktive!) psychische Probleme haben (insbesondere Depressionen und Angststörungen, vermutlich auch oft Anpassungsstörungen, die leider nicht getrennt betrachtet wurden)

Fazit: Bei genauer Analyse der Daten der MCS-Verbundstudie kann die Interpretation der Autoren der MCS-Verbundstudie "MCS-Patienten hätten vor allem "psychiatrische Diagnosen"" nicht aufrechterhalten werden.
Von: drabauer:18.06.2007 Rückfragen bzw. genaue Analyse der Verbundstudie über [2]


Zu: Fachklinik für MCS:
Das FKH Nordfriesland ([3])hält Räumlichkeiten für MCS-Patienten vor. Es dürfen dort keine Duftstoffe, aldehydhaltige Desinfektionsmittel etc. verwendet werden. Alle Reinigungsmittel, Waschmittel, Spülmittel etc. sind duftstoff-frei. Der Behandlungsansatz setzt sich aus umwelt-, allgemein-, und ernährungsmedizinischen sowie psychotherapeutischen Modulen zusammen. Von: drabauer


Zu "Allergien und MCS":
MCS ist keine Allergie. Aber eine allergische Disposition erhöht deutlich das Risiko MCS zu bekommen. Dies gilt auch für Asthma. Die Werte für den QEESI-CI (Maß für chemische Intoleranz)ist weiterhin bei Allergikern mit Schadstoffbelastung deutlich höher als bei Nichtallergikern (Schwarz, Bauer, Martens: Allergo J 2006; 15: 140 139–40; Andere Autoren: KREUTZER R, NEUTRA RR, LASHUAY N. (1999): Am J Epidemiol 150: 1-12; MEGGS WJ,DUNN KA,BLOCH RM et al. (1996): Arch Environ Health 51: 275-282). Von: drabauer [Literatur unter: http://www.fklnf.de]).


Der erste Teil ist knapp und objektiv. Zu der Bemerkung über die WHO Tagung (1994) verweise ich auf den Artikel von CAMPBELL, zu finden auch unter http://www.gegen-gift.de/campbell%20MCS%20under%20Siege.html. Es traten dort nachweislich Lobbyisten der Pharma- und Chemieindustrie auf . Wie auch die meisten "kritischen"Stimmen, die eine psychogene Entstehung postulieren, von der Industrie finanziert werden. (s.dort) In Deutschland hat sich eine Seilschaft gebildet, die diese Richtung mit schwachen und schlechten Studien zu propagieren versucht. Eine psychische Genese ist gänzlich unbewiesen! "Psychische Prozesse" spielen bei JEDER Erkrankung eine Rolle. (Wie auch der Placebo-Effekt bei JEDEM Medikament auftritt)


Das steht also in http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit
und betrifft http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit (wahrscheinlich in einer früheren Fassung 2007)
Schön.
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Beitragvon Alex » Sonntag 15. Februar 2009, 15:32

Bei Wiki müsste jemand mit Wiki Kenntnissen einsteigen
und den ICD-Code vervollständigen und die aktuelle Version hochfahren.
Redakteure informieren sich nicht selten auch über Wiki, weil schnell
Wissen in komprimierter Form verfügbar ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit

In übel wäre, wenn wir ein Wiki Team aufstellen, das die Einträge dort im Auge behält,
ggf. ändert oder ergänzt.

Was meint Ihr dazu?
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 15. Februar 2009, 16:39

du musst keine speziellen kenntnisse haben einfach auf bearbeiten klicken und dann kannst loslegen.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Monja » Sonntag 15. Februar 2009, 22:35

Hab spontan gleich ein Übel gefunden unter Leitsymptomen, 3. Punkt Kakosmie,
dort draufgeklickt wirds falsch und sehr negativ beschrieben, als hätten wir
eine psychische Geruchsstörung usw...
Herzlichst Monja
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Beitragvon schlumpf » Dienstag 17. Februar 2009, 17:04

Das \"Schlußwort\" (der letzte Absatz:Kritik) hat es in sich:

Sinngemäß steht drin:

MCS ist nicht allgemein anerkannt. Die Betroffenen leiden vielfach unter psychosomatischen bzw. psychiatrischen Beschwerden. Eine Reaktion auf Chemikalien konnte in Untersuchungen nicht nachgewiesen werden.

Wie das auf den Leser wirkt könnt ihr euch denken. Verwiesen wird natürlich auf bekannte fehlerhafte Studien (z. B. RKI). In dem Wiki-Artikel fehlt eine Zusammenfassung am Schluß die den anerkannten Stand der Wissenschaft wiedergibt.
- Editiert von schlumpf am 17.02.2009, 17:06 -
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Beitragvon Yol » Dienstag 17. Februar 2009, 18:42

Gibt es bei Wiki keinen Verantwortlichen für das Geschreibsel? Gibt es Kriterien, wer da schreiben darf oder wer das nicht darf?

Ich persönlich such mir lieber bei Fachleuten Infos. Wikipedia gibt mir zuviele sterotype Antworten.
z.B. kann man bei einer ganzen Masse Krankheiten ein analoges Beschwerde/Behandlungsbild finden. Es wird zu sehr zusammengestaucht als dass es glaubwürdig sein kann, deshalb benutze ich es kaum.
Auch bei Chemikalien ist mir das aufgefallen, dass zuviele gleich behandelt werden.

Wenn mir das auffällt und ich am Inhalt zweifle, denke ich, gibt es deren noch.
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Beitragvon Annamaria » Mittwoch 18. Februar 2009, 14:49

Ich habe mir gerade MCS bei Wikipedia angeschaut.

Heute Mittag hat der Bearbeiter "Mesenchym", laut Selbstauskunft männlich, Ende 20, Arzt, zugeschlagen. Innerhalb von 20 Minuten hat er den Artikel umgemodelt und sein "Psychoschema" betont.

Hat es einen Zweck zu versuchen, den Artikel in Ordnung zu bringen? Oder herrscht bei Wikipedia der Vandalismus?

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Multiple_Chemikalienunvertr%C3%A4glichkeit&action=history
http://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Chemikaliensensitivit%C3%A4t
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Beitragvon Juliane » Mittwoch 18. Februar 2009, 16:38

Wahrscheinlich muss man immer am Ball bleiben. Und dann wird es drauf ankommen, wer den längeren Atem hat.
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Beitragvon Yol » Mittwoch 18. Februar 2009, 18:05

Falls ich die Fähigkeit hätte das zu machen, ich würde nicht zögern jedes Mal das Psycho auszuradieren (über einen längeren Zeitraum und tatsächlich sooft am Tag wie es geändert wird!) und durch T78.4 mit Erklärungen einzusetzen, es kommt wirklich darauf an, wer das Spiel zuerst satt wird. Es ist immerhin so, dass die die an einem Tag 2 Versionen lesen, die eine untermauert von der WHO, die andere von X?, die zweifeln vielleicht zuerst an sich, dann wohl aber an Wikipedia, die soviel UNsinn zulässt.

Wer sich über MCS wirklich informieren will, wird wohl schon lange begriffen haben, dass sich bei Wikipedia viel zuviel Unseriöses tummelt und zieht nur den Vergleich zu anderen sites. Es gibt auch intelligente Menschen im Net, die differenzieren können, was echt oder manipuliert ist...

Eigentlich sind die Eintragungen bei Wikipedia nicht die Bohne Aufregung wert, korrigieren sollte man dennoch, einfach weil es Falschinformation ist!
Yol
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Beitragvon Frank-N-Furter » Mittwoch 18. Februar 2009, 18:17

Einer von uns sollte den Radiergummi Job übernehmen Yol.
Rigoros die falschen Erklärungen und Verfälschungen eliminieren.
Wenn das dort immer direkt verändert wird, dann sollten wir im Blog einen Artikel über bewusste Manipulation des Sachstandes von MCS bringen.

Kann nicht jemand für diesen Ausradier-Job einspringen?
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Beitragvon Yol » Mittwoch 18. Februar 2009, 18:24

Kann es sein, dass die beiden (Nockerl?) die offen bei Wikipedia über das pro und Kontra dieser und jener Studie debatieren, die Schreiberlinge sind.
Wenn ja, dann sollte doch schnell klar sein, dass sie suchen und nicht finden und wenn sie etwas gefunden haben, was nicht zu RKI-Studie passt, dann sind sie so verunsichert dass sie nicht weiter wissen.
Die Basis ist die RKI-Studie, der Vergleich mit einer Studie (Pamela R. Gibbson) überfordert sie total also kriechen sie wieder zurück zur RKI-Studie.

Aus meiner Sicht verliert Wikipedia an Glaubwürdigkeit, wenn jemand diesen Dialog liest. Das steht dann auch das Wort "objektiv", obwohl sie von "Tuten a Bloosen" keine Ahnung haben, d.h. für diese beiden: denn sie wissen nicht was sie tun auch nicht was sie tun sollen, sie machen schon mal was, egal was.
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Beitragvon Gatano » Mittwoch 18. Februar 2009, 19:12

Dafür werden manche Schreiberlinge sogar dafür bezahlt.
Mir ist ein Artikel über Wiki im Kopf, da sprach man darüber, dass
es Interessengruppen gibt, die Unliebsames bei Wiki richten lassen.
Da ist dann plötzlich der Herr Medizinstudent da und korregiert was nicht
in den Kram passt.
Gatano
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Beitragvon Mercedes » Donnerstag 19. Februar 2009, 12:43

Hallo,

ich verstehe nichts davon. Aber mein Bruder lebt schon lange in Brüssel und hat beruflich Einblick. Mehr will ich nicht sagen. Aber er sagt, die Arbeit kann man sich sparen. Wiki sollte man immer kritisch lesen.
Mercedes
 

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Beitragvon schlumpf » Donnerstag 19. Februar 2009, 16:59

Gebt mal bei Google MCS ein und schaut nach welcher Artikel über MCS weit oben erscheint??? -
Und das lesen natürlich auch viele Leute.
schlumpf
 

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Beitragvon Alex » Donnerstag 19. Februar 2009, 18:39

Deshalb würde ich schon sagen wir sollten uns wehren und die Falschaussagen
und Fehlinformationen ausmärzen.
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Beitragvon Janik » Samstag 4. April 2009, 08:59

In Wiki ist man wieder am Basteln beim Thema MCS.
Könnte sich nicht doch einer daraum kümmern?
Wiki wird von normalen Leuten viel gelesen, so ein Mist wie in der aktuellen Version muss da nicht stehn.
Ändert auch den Krankheitsbegriff ab, MCS heißt nicht Chemikalienunverträglichkeit. Wie MCS offiziell und
in der Wissenschaft heißt steht hier:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/10/mcs-multiple-chemical-sensitivity-who-icd-10-t784/


MCS- Version bei Wikipedia (letzte Änderung 21.2.2009):
Punkt "Folgen und Komplikationen"(z.B."Mißbrauch von Schmerztabletten"und" Medikamentenabhängigkeit") und
Punkt "Behandlung" (Empfehlung von Psychotherapie.....
Janik
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Beitragvon Clarissa » Samstag 4. April 2009, 09:28

[quote]In Wiki ist man wieder am Basteln beim Thema MCS.
Könnte sich nicht doch einer daraum kümmern?
Wiki wird von normalen Leuten viel gelesen, so ein Mist wie in der aktuellen Version muss da nicht stehn.
Ändert auch den Krankheitsbegriff ab, MCS heißt nicht Chemikalienunverträglichkeit. Wie MCS offiziell und
in der Wissenschaft heißt steht hier:
http://www.csn-deutschland.de/blog/2008/10/10/mcs-multiple-chemical-sensitivity-who-icd-10-t784/


MCS- Version bei Wikipedia (letzte Änderung 21.2.2009):
Punkt "Folgen und Komplikationen"(z.B."Mißbrauch von Schmerztabletten"und" Medikamentenabhängigkeit") und
Punkt "Behandlung" (Empfehlung von Psychotherapie.....[/quote]

Lieber Janik, in Wiki darf jeder schreiben, du auch, wenn dir was auffällt, dann ändere es benennen die quelle und gut ist.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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