Elisabeth Rieping, die am 20. Juli 2009 in Köln an den Folgen von Brustkrebs. verstarb, hat in ihrem inzwischen nicht mehr bestehenden Forum mehrfach über die Verflechtungen der Krebsindustrie berichtet.
http://www.erieping.de/libeth/libeth/">
http://www.erieping.de/libeth/libeth/
http://www.erieping.de/
Auf bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs kann man noch Informationen von Elisabeth Rieping finden:
Zitate
Erieping am 14.09.2006
ich weiss nicht, was hinter dem Krebskompass wirklich steckt.
...Ich weiss es nicht. Ich zweifele aber an der Gemeinnützigkeit dieser Organisation und habe meine diesbezüglichen Zweifel dem zuständigen Finazamt Darmstadt mitgeteilt.
Übrigens nicht ohne dem Krebskompass vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Der Krebskompass richtet vermutlich einen großen Schaden an, weil dort Patientinnen dort dazu getrieben werden, möglichst neue, teure Medikamente einzunehmen, über die man noch wenig weiss.
Das ist nicht im Interesse der Patientinnen sondern der Pharmaindustrie.
Es ist auch sehr gefährlich für die Patientinnen.
Und wenn man darauf hinweist, welcher Schaden zum Beispiel in der Conterganaffäre zustande gekommen ist, als wenig getestete Schlafmittel gegen so eine harmlose Krankheit wie Sshlaflosigkeit verschrieben wurden, dann wird dadurch das Arzt-Patient-Verhältnis gestört und alles gelöscht.
Es ist aber wichtig, sich klar zu machen, wie gefährlich es ist, immer das neuste und teuerte Medikament einnehmen zu wollen. Dazu werden die Patientinnen dort nämlich sehr gedrängt. Auch im Bezug auf die Antihormonbehandlung. Warum wohl?
Ich vermute, weil da Spenden der Pharmaindustrie für diese "gemeinnützige" Organisation hinterstehen und fordere den Krebskompass auf, seine Spender offenzulegen!
Eine weitere Sache, die ich vermute, ohne das sie so leicht zu beweisen wäre wie die andere, ist, dass sie auf diese Weise auch Patientinnen für Studien werben. Offen hätte ich nichts dagegen. Forschung muss sein. Aber nicht so.
Ich befinde mich mit dieser Organisation, wie man sieht, nicht auf besten Fuß. Und sie wollen mich auch nicht auf ihren Seiten sehen.
http://bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs/38301-yvonne-wussow-an-brustkrebs-gestorben.html#post1135348
diese ganze Krebskompass Sache geht mir übrigens sehr nahe.
Ich hatte erst gar nicht verstanden, was da läuft.
Ich hatte mich da ja erst ehr engagiert und viel für Frauen, die irgendwelche Fragen stellen herausgesucht. Und es sind ja auch viele nette Frauen da.
http://bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs/38301-yvonne-wussow-an-brustkrebs-gestorben-2.html#post1135429
Erieping am 19.09.2006
... das Problem, dass ich sehe, wenn jemand gleichzeitig eine Unternehmensberatung für die Pharmaindustrie betreibt und ein Forum für Patientinnen, was er auf den Seiten der Agentur als Medium der Einflussnahme bewirbt, nicht für offene Werbung, dass liegt gerade darin, dass die Frauen nicht merken, das dort geworben wird.
Im Krebskompass gibt es keine offene Werbung.
...Das sieht man ja gerade an dem was die ganzen Frauen von Krebskompass hier schreiben.
Sie erkennen die Werbung oder besser gesagt Einflussnahme nicht...
http://bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs/38301-yvonne-wussow-an-brustkrebs-gestorben-3.html#post1146970
Erieping am13.05.2007
Liebe Mamazone Mitglieder,
Ich hätte gerne an einer Vereinigung gegen Brustkrebs mitgearbeitet. Aber leider bin ich ich zu dem Schluss kommen, dass ich nicht zu mamazone passe....
Ich habe mir das Überlebensbuch Brustkrebs von Ursula Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin durchgelesen und habe ein ganz ungutes Gefühl wegen der dort gegebenen Ratschläge,
ich leider kein gutes Gefühl für die Mitgliedschaft in einer Organisation in der Ursula Goldmann-Posch so eine wichtige Rolle spielt und in der diese Interessenkonflikte so wenig Beachtung finden.
Der Schritt ist auch für mich hart und ich denke dass nicht allen Frauen, die sich bei mamazone engagiert haben, klar ist, was da läuft....
http://bfriends.brigitte.de/foren/brustkrebs/38301-yvonne-wussow-an-brustkrebs-gestorben-6.html#post2074958