Bisphenol A im Trinkwasser

Bisphenol A im Trinkwasser

Beitragvon Twei » Donnerstag 16. Februar 2012, 23:13

#Chemikalien frei Haus: .@weltonline: #Bisphenol A Experten warnen vor Chemikalie im #Trinkwasser http://www.welt.de/wissenschaft/article ... asser.html

"............Wenn es nach dem Umweltbundesamt (UBA) geht, ist beim Trinkwasser in Deutschland alles in Ordnung. „Ausschließlich Bestnoten“ hat das UBA jüngst im Januar verteilt. Fachleute dagegen warnen vor einer möglicherweise unterschätzten Belastung: Die gefährliche Chemikalie Bisphenol A könnte in weit mehr Haushalten aus dem Hahn kommen als bislang bekannt......................"
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Risiko Trinkwasser

Beitragvon weazer13 » Samstag 16. März 2013, 02:29

Sehen Sie die ganze Sendung planet e. :

"Risiko Trinkwasser", präsentiert von Volker Angres,
am Sonntag, dem 17.3.2013 um 13.30 Uhr im ZDF.

http://planete.zdf.de/
Nur als Politiker kann man lügen, betrügen und Millionen zum Fenster
rauswerfen, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird!
Mit MCS benötigt man für jeden Cent eine Quittung und hat keine Rechte!
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Risiko Trinkwasser

Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 15:28

Danke weazer13, sehr informativ und leider auch sehr erschreckend....

Es ist also kein Geheimnis mehr, dass "...Umwelthormone können schon in kleinsten Konzentrationen Schäden verursachen - und sie summieren sich zu einem weltumspannenden CHEMISCHEN COCKTAIL ..." (Zitat 12:44 - 12:54 min. von Sebastian Schönauer, Bund Naturschutz in Bayern eV) s.u.

Link zur Wiederholung der Sendung:
http ://www.zdf.de/planet-e/Risiko-Trinkwasser-26888784.html
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Risiko Trinkwasser

Beitragvon PappaJo » Sonntag 17. März 2013, 20:32

Ohne den Link betrachtet zu haben, unser Trinkwasser ist nunmal nicht sauber!
Die Kläralgen müßten schon fast in Richtung Osmose gehen, beim Reinigen, um alles raus zu bekommen.
Aktivkohlefilter schaffen schon viel aber wenn z.B. Nitrat (Nierengift) im Wasser ist, dann ist es nach dem Kohlefilter immer noch drin.

Wer immer noch Leitungswasser trinkt schadet weiter seiner Gesundheit. Obwohl auch Wasser in Flaschen keinen guten Ruf haben, sind diese immer noch besser. Das (bestimmte) kann ich literweise trinken, beim Leitungswasser bekomme ich nach einem Glas Krämpfe und Übelkeit.

Ist eh schon eine Zumutung das man sich damit waschen muß.

Die einzige Verwendung für Leitungswasser ohne Gefahr wäre die Toilettenspülung.
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Risiko Trinkwasser

Beitragvon Twei » Sonntag 17. März 2013, 21:05

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Trinkwasser: Wasseranalysen zeigen, was Ärzte verschreiben

Beitragvon Kira » Samstag 16. November 2013, 11:00

welt.de
14.11.13
dpa
Von Anja Garms


Arzneimittelspuren

Wasseranalysen zeigen, was Ärzte verschreiben

Schmerzmittel, Antiepileptika, Betablocker, Antibiotika: Rückstände von Arzneimitteln können im Trinkwasser nachgewiesen werden - doch aufgespürt wird nur, was auch gezielt gesucht wird.

Im Jahr 2012 wurden 1335 Millionen Packungen von Medikamenten in deutschen Apotheken verkauft; mehr als 3000 verschiedene Wirkstoffe sind in Deutschland zugelassen. Wir alle profitieren – gelegentlich oder dauerhaft – davon, dass es so viele und in der Regel so wirksame Medikamente gibt.

Allerdings hat die gute medizinische Versorgung eine unerwünschte Nebenwirkung: Rückstände der Medikamente finden sich in Gewässern und im Grundwasser. Teilweise sind selbst im Trinkwasser noch Spuren der Arzneimittel nachzuweisen.

Sie gelangen hauptsächlich mit den Abwässern aus Privathaushalten dorthin. Und das lässt ...


http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... eiben.html
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Re: Trinkwasser: Wasseranalysen zeigen, was Ärzte verschreib

Beitragvon Clarissa » Samstag 16. November 2013, 11:15

:twisted: Ist doch praktisch, man zapft sich morgens ein Glas Wasser und hat alle Medikamente auf einen Schlag, evtl. nicht benötigte Medikamente und Nebenwirkungen muss man ignorieren bzw. mittels Psychopharmaka gerade rücken. Das ist die Revolution im Gesundheitswesen auf die schon lange hingearbeitet wurde. :mrgreen:

Ach ja, ich bitte um Nachsicht, aber hier gibt es keinen Ironie-Schalter.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Pestizide im Trinkwasser Ist Mineralwasser die bessere Alter

Beitragvon Kira » Donnerstag 4. Dezember 2014, 10:13

wort.lu
29. November 2014

Pestizide im Trinkwasser

Ist Mineralwasser die bessere Alternative?

(mh) - Sollte der Verbraucher nun, nachdem Pestizide im Trinkwasser nachgewiesen wurden, nur noch in Flaschen abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt trinken? „Das meiste Mineralwasser dürfte als Leitungswasser erst gar nicht an die Haushalte verteilt werden“, betont Jean-Paul Lickes, Direktor des Wasserwirtschaftsamtes.

Zwar muss, was als Mineralwasser verkauft wird, von natürlicher Reinheit sein, es darf also nicht mit durch den Menschen verursachten Verunreinigungen belastet sein. Doch grundsätzlich gelten fürs Leitungswasser strengere Richtlinien, was die chemischen und mikrobiologischen Grenzwerte anbelangt. „Mineralwasser überschreitet allein geologisch bedingt meist schon gewisse Grenzwerte“, so Jean-Paul Lickes. „Einige Mineralwasser enthalten zum Beispiel zu viel Arsen und Fluor.“

Mineralwasser darf im Gegensatz zum Leitungswasser auch nicht aufbereitet werden. ...

http://www.wort.lu/de/lokales/pestizide ... 6a8ce4142d
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Bedrohung des Trinkwassers durch PCB

Beitragvon shadow » Samstag 14. März 2015, 19:54

Stand: 06.03.2015
PCB im Bergwerk

Verdünnt und verharmlost?

Von Annika Zeitler

Rund 12.500 Tonnen hochgiftiges PCB lagern in deutschen Steinkohlebergwerken. Nach Meinung von Experten bedrohen sie auch das Trinkwasser. Denn die niedrigen Messwerte der Ruhrkohle AG könnten auf einem simplen Trick beruhen.

2018 ist Schluss mit dem Steinkohleabbau in Deutschland. Bis dahin will der Bergbaukonzern RAG das Grubenwasser in den Zechen nicht mehr wie bisher abpumpen, sondern langsam ansteigen lassen. "Aber immer mit einem großen Abstand zum Trinkwasser", versichert die Ruhrkohle AG (RAG). Umweltschützer sind alarmiert, denn in den Stollen lagern tausende Tonnen krebserregende Polychlorierte Biphenyle (PCB). "Die Wasserströme werden das giftige PCB früher oder später zu Tage fördern", davon ist der Wasserexperte Harald Friedrich überzeugt. Friedrich war Mitte der 90er Jahre und noch einmal 2003 bis 2006 Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium. Er befürchtet eine ökologische Katastrophe. ...

http://www1.wdr.de/themen/wissen/grubenwasser-100.html



Stand: 13.01.2015
RAG will weniger Grubenwasser abpumpen

Wenn PCB zutage tritt

Der Bergbaukonzern RAG will das Grubenwasser der Zechen in Nordrhein-Westfalen nicht mehr in dem Maße abpumpen wie bisher. Umweltschützer befürchten, dass in der Folge gesundheitsschädliches PCB aus den Tiefen der Bergwerke ins Grundwasser gelangen könnte.

2018 ist endgültig Schluss mit dem Steinkohleabbau in Deutschland. Wenn aber in den Zechen keine Kohle mehr gefördert wird, müssen die Gruben auch nicht mehr im selben Ausmaß wie bisher frei von Wasser gehalten werden - so sieht es der Bergbaukonzern RAG. Deshalb hat er ein Konzept für die Wasserhaltung nach 2018 vorgelegt. Demnach soll das Grubenwasser in Nordrhein-Westfalen und im Saarland nicht mehr vollständig abgepumpt werden.

Giftiges PCB könnte in die Flüsse gelangen ...

http://www1.wdr.de/studio/essen/themade ... r-100.html


Gefahr durch Grubenwasser?

WESTPOL vom 08.02.2015

Aufregung unter Autofahrern: Verkehrsexperten wollen auf Landstraßen Tempo 80 einführen, um Unfälle zu vermeiden. Die Politik ist uneins. Dabei wird fast nirgendwo in Europa so schnell gefahren wie bei uns. Die wichtigsten Antworten zur Tempo-Diskussion.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... tml#banner
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Antibiotika im Grundwasser: Herkunft geklärt

Beitragvon Kira » Samstag 18. Juni 2016, 10:23

ndr.de
Stand: 14.06.2016


Antibiotika im Grundwasser: Herkunft geklärt

von Oda Lambrecht

In der Tierhaltung werden große Mengen Antibiotika eingesetzt. Deshalb wollte das Umweltbundesamt in Dessau wissen, ob die Tierarzneimittel auch im Grundwasser landen und hatte in Regionen mit vielen Nutztieren nachgemessen. Vor zwei Jahren zeigten erste Ergebnisse an zwei von bundesweit 48 Messstellen Antibiotika in starken Konzentrationen - eine davon lag nahe Bösel in Niedersachsen. An sieben weiteren Stellen waren Antibiotika in geringer Konzentration festgestellt worden. Die Herkunft der Antibiotika war damals unklar.

Antibiotika in hoher Konzentration kommt aus Kläranlagen
...

http://www.ndr.de/nachrichten/Antibioti ... ka520.html
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Green Seven Report 2016 - Save The Water /Galileo

Beitragvon Kira » Samstag 17. September 2016, 17:53

17. Juli 2016
von Jessica Kröll



"Save the Water" auf Pro7

Galileo-Report zeigt, wie dramatisch die Welt ums Trinkwasser kämpfen muss

In Kalifornien kämpfen die Einwohner mit der Jahrhundertdürre, in China mit dreckigem Grundwasser. 60 Prozent dort sind bereits vergiftet. Die ProSieben-Reportage "Der weltweite Kampf ums Wasser" zeigt, wie sehr die Menschen darunter leiden.

Plastikmüll, Dreck, Düngemittel und Industrieabfälle treiben gemächlich den Fluss entlang. Das Wasser des Jangtse ist trüb und es stinkt. Ein paar Kilometer entfernt leiten Fabriken ihre Abwässer ungefiltert hinein. Darunter giftige Chemikalien wie Färbemittel und Tenside. Der Fluss gilt laut Umweltschutzorganisation WWF als der schmutzigste Fluss der Welt. Doch das hält die Fischer...

http://www.stern.de/kultur/film/galileo ... 47270.html



Galileo
Green Seven Report 2016 - Save The Water

Folge 193 Staffel 2016
Staubtrocken sind die Brunnen der Bewohner des Central Valleys in Kalifornien, trotzdem wird in der Region ca. ein Viertel der Lebensmittel der USA produziert. Gemüse, Obst und ein Großteil der weltweit konsumierten Mandeln werden über ein kompliziertes Kanalsystem künstlich bewässert. Die ansässigen Feldarbeiter in Porterville dagegen sind abhängig von der ehrenamtlichen Versorgung mit Wasser durch "Wasserengel". Noch angespannter ist die Situation in China: Dort sind bereits 60 Prozent des Grundwassers durch Abwässer und Müll untrinkbar. Welche Strategien haben die betroffenen Menschen entwickelt, um mit dem Mangel an Wasser umzugehen? Kein anderes Land der Erde ist so reich an natürlichen Wasservorkommen wie Deutschland. Besteht auch hier die Gefahr, dass das Wasser irgendwann ausgeht?

17.07.2016 19:05 | 48:17 Min | © ProSieben

http://www.prosieben.de/tv/galileo/vide ... anze-folge

http://www.galileo.tv/videos/green-seve ... the-water/

Save the Water https://www.facebook.com/SavetheWaterInc
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Re: Bisphenol A im Trinkwasser

Beitragvon Tüpfelponcho » Freitag 1. Mai 2020, 13:16

Vielen Dank für Deine Infos, PappaJo. Was ja beim Trinkwasser noch zu berücksichtigen ist, ist das Wasserleitungsnetz, durch das es noch transportiert wird. Danach wird das Wasser ja nicht mehr auf Kontaminationen untersucht.

Es kommt auch vor, dass wegen den langen Leitungen zur Desinfektion des Wassers Chemikalien eingesetzt werden. Es gibt dafür Spielräume. Zum Teil werden in einigen Orten keine verwendet, da die Wasserversorgung sehr nah und die Wasserqualität besser ist. Manchmal ist der Einsatz von Chemikalien von Straße zu Straße sogar unterschiedlich!

...Eine Fernwasserversorgung ist ein Leitungsnetz, durch das Trinkwasser über größere Entfernungen zu einem oder mehreren Versorgungsgebieten transportiert wird. Der Bezug von Trinkwasser aus anderen Regionen ist notwendig, wenn in den Versorgungsgebieten keine oder nicht ausreichende Trinkwasservorkommen vorhanden sind oder deren Erschließung ökologisch oder ökonomisch nicht vertretbar ist. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Fernwasserversorgung
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