Belag in Spülmaschine

Belag in Spülmaschine

Beitragvon Maria » Freitag 7. November 2008, 13:31

Da ich seit Jahren wie Ihr sicher auch, MCS-verträgliche Spülmittel in der Maschine benutze, hat sich innen auf dem Edelstahl ein Belag gebildet. Früher mit den normalen "Hämmer-Reinigern" war es innen immer schön blitzblank.

Habt Ihr das auch? Das Geschirr wird sauber, aber die Maschine, ist ehrlich gesagt nicht so toll.

Wie kann man dagegen angehen, habt Ihr eine Idee?

Daran kann man auch mal wieder bestens erkennen, wieviel Chemie um uns herum wirkt.

Liebe Grüsse
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Beitragvon Clarissa » Freitag 7. November 2008, 13:40

ja regelmäßig salz einfüllen, die wasserhärte einstellung etwas höher einstellen, eine grundreinigung mit 1/2 liter zitronensäure mal ein waschgang machen.
das ist ein kalkschleier.
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Beitragvon Maria » Freitag 7. November 2008, 13:49

Ja Salz ist immer aufgefüllt und die Wasserhärte stimmt auch! Ich weiß, dass es Kalk ist, dem werde ich dann mal mit Zitronensäure den Kampf ansagen. Gut eine Skala höher einstellen, könnte ich mal versuchen, kann ja nichts schaden.

Wie stelle ich das an mit der Zitronensäure?
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Beitragvon Clarissa » Freitag 7. November 2008, 14:11

einfach spülgang starten wenn du hörst das da wasser drin ist türöffner drücken kurz warten und dann den 1/4 bis 1/2 liter zitronensüre zugeben dann wieder die tür richtig zumachen, keine angst das poltert ganz schön ist dann aber gleich wieder okay. in das klarspülergerät könntest du auch zitronensüre einfüllen und die dosierun auf 2 ml stellen.

die zitronensaüre erst im reinigungsgang reingeben.
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Beitragvon Arnfried » Montag 10. November 2008, 12:41

Bei mir gibts auch Flecken auf Edelstahl-Töpfen, aber nur mit den BioTabs von PureNature. Mit Pulver, Salz und Klarspüler gibt es keine Flecken, aber das Pulver löst bei mir leichte Atemwegsreizungen beim Öffnen des Eimers aus.

Die Tabs sind bequemer und auch preiswerter, glaub ich. Mit den Flecken kann ich leben, ab und zu gibts eine Behandlung wie von Clarissa beschrieben.
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Beitragvon Monja » Montag 10. November 2008, 12:49

Meine Spülmaschine hängt unten an meinen Armen dran,
also meine Hände, zum ersten Mal wird mir bei eurem
thread bewusst, dass jahrzehnte langes Handspülen mit
Spülmittel ganz bestimmt auch nicht so gesund ist, aber
stinkende Gummihandschuh sind ja auch keine Lösung. Was
sollte ich zukünftig ändern? Für ne Maschine reicht Geld
und Platz nicht. Da gewiss noch viele von uns mit der
Hand abwaschen, wäre das wohl sehr wichtig, zumal ich erst
seit 2 Wochen ein Biospülmittel nehme.
Herzlichst Monja
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Beitragvon Kobold » Dienstag 11. November 2008, 11:06

Oh je Monja,

wie hast Du das solange mit normalem Spülmittel bloß ausgehalten? Das dürfte für Dich nun ein super-Spülerlebnis sein, ohne den ganzen "Duft" von konventionellem Spülmittel einatmen zu münssen, oder?

Wenn ich mal irgendwo hinkomme, wo "normal" gespült wird, kann ich z. B. nicht aus den Gläsern trinken. Der Geruch ist unerträglich für mich. Außerdem nimmt man Reste davon mit der Nahrung auf.

Grüsse von Kobold
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Beitragvon Monja » Dienstag 11. November 2008, 11:41

Hi Kobold,
ich vermute, dass sich trotz MCS der Körper an den \"immer gleichen Geruch\"
irgendwie gewöhnt, wenn man keine andere Lösung weiß. Außer dem grünen Spüli
von Aldi ging kein anderes und von Bio- Spülmitteln wusste ich nichts. Ich
bin auch sowieso nicht so konsequent im Vermeiden wie die meisten, weil ich
fürchte, dass mein Immunsystem dann irgendwann überhaupt nichts mehr kennt
und toleriert. Bei Hammergiften wie Parfüm und Farben nehm ich natürlich
reißaus. Ich \"muss\" ja raus mit Rad, Bus, Bahn, mir bleibt nichts anderes
übrig, als es zu ertragen, was soll man machen?
Herzlichst Monja
- Editiert von Monja am 11.11.2008, 10:42 -
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Beitragvon Mia » Dienstag 11. November 2008, 14:49

Hallo Monja,

nach meiner Erfahrung ist der umgekehrte Weg hilfreicher. Je weniger ich in meinem privaten Umfeld mit parfümierten Sachen in Kontakt komme, desto besser erholt sich mein Körper und kann irgendwann draußen nach und nach wieder mehr "Fremdstoffe", also Chemikalien des täglichen Lebens , tolerieren.
Das ging bei mir nicht von heute auf morgen, aber langfristig zahlt sich ein konsequenter Verzicht im Privaten schon aus.

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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 11. November 2008, 16:16

Vollkommen richtig, liebe Mia!

Viele MCS-Erkrankte, die noch arbeiten, müssen jede Menge Symptomauslöser da draußen ertragen, aber man sollte alles andere, worüber man die Kontrolle hat, chemikalienfrei halten. Gerade damit man überhaupt noch in der Lage bleibt, arbeiten gehen zu können. Ich kann mich auch gar nicht an diesen ekeligen Parfüm-Gestank der Leute gewöhnen. Ich beiß die Zähne zusammen und weiche aus, so gut ich kann. Manchmal wird mein sonniges Gemüt so sehr durch diese Chemie-Cocktails strapaziert, weil meine Beschwerden immer unerträglicher werden, dass ich merke, wie meine Engelsgeduld sich zu verflüchtigen droht. Doch dann denke ich an etwas Lustiges und kann so die Ruhe bewahren. Hoffentlich kann ich noch lange genug arbeiten. Mit konsequenter Meidung der Gifte, dort wo ich Einfluß nehmen kann, und natürlich unterstützter Entgiftung versuche ich irgendwie am Ball zu bleiben. Ich bin sicher, dass es Millionen von Menschen ähnlich geht. Diese enorme Arbeitskraft gilt es zu erhalten. Wer soll sonst die ganzen Kosten tragen? Deshalb finde ich die Arbeit von CSN und zahlreicher anderer Initiativen, Organisationen, Bewegungen überlebenswichtig.
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Beitragvon Marina » Dienstag 11. November 2008, 21:08

Liebe Maria Magdalena,

das ist genau meine Rede. Bis auf den Part, an etwas Lustiges zu denken. Das schaffe ich beim besten Willen einfach nicht wenn ich gerade kurz vorm Umkippen und Ersticken bin. Ich werde von Mal zu Mal aggressiver. Und irgendwann muss es raus, weil ich sonst platze. Ab und an muss sogar mal etwas dran glauben. Bis jetzt habe ich es noch geschafft, so lange damit zu warten, bis der Extremstinker wieder weg ist. Gerade heute hatte ich wieder so einen Horrotag hinter mir. Fast keiner nimmt Rücksicht und oft kommt es mir so vor, dass bei einigen sogar Absicht dahinter steht. Eigentlich will ich nur noch heulen, aber es muss ja irgendwie weitergehen und morgen ist ein neuer Tag.
Mit MCS muss man stark sein, stärker als alle anderen.

Viele Grüße
Marina
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Beitragvon sunday » Dienstag 11. November 2008, 21:52

wenn es mir sowieso sehr schlecht geht, bin ich auch extrem sauer, wenn so ein zweibeiniges stinktier mich einnebelt. mittlerweile sag ich dann im vorbeigehen (z.b. wenn ich im bus wieder ans andere ende gehen muß, in der hoffnung, daß es da weniger stinkt) zwar leise, aber so, daß der stinker es hören kann einfach nur "parfümfabrik". nicht agressiv, sondern einfach nur so als wenn ich es von einem schild ablesen würde oder so. und der gedanke, daß die stinker dann irgendwie dumm gucken (ich schau sie nicht an) bessert meine laune.

liebe grüße
sunday
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Beitragvon Maria Magdalena » Mittwoch 12. November 2008, 00:10

Liebe Marina,

ich meine ja auch nur die fremden Leute unterwegs, mit denen ich natürlich nicht darüber reden kann, weil die Zeit und der Kontakt nicht da ist. Zu denen versuche ich Abstand zu halten, was mir oft gelingt. Außerdem bedecke ich meine Nase und Mund mit der Hand oder einem Taschentuch und halte in schwereren Fällen solange wie möglich die Luft an. Da kann ich zwar keine Kommentare abgeben, wie Sunday, aber während ich meine Atemwege auf diese Art und Weise schütze, falle ich denen schon auf. Das ist dann eine Art stummer Protest. Hinzu kommt, dass viele keine Ahnung haben, denen kann ich nicht böse sein. Ich kann nur versuchen, dem einen oder anderen einen Flyer in die Hand zu drücken. An meinem Arbeitsplatz habe ich weniger Probleme damit, da ist die Belastung geringer, sonst würde ich dort aufhören müssen. Es tut mir sehr leid, Marina, dass Deine Kollegen kein Verständnis aufbringen. Das werde ich niemals begreifen können, warum viele Menschen Verständnis und Rücksicht erwarten, aber selber anderen gegenüber nicht dazu bereit sind. Ich halte einen Duftstoff-Verbot in Schulen, Kindergärten, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden etc. für längst überfällig. Da hat man es in diesem Land endlich geschafft, das Rauchen an bestimmten Orten zu verbieten, um die Nichtraucher zu schützen. Die chemischen Duftstoff-Cocktails mit ihren zahlreichen gesundheitsschädigenden und zum Teil sogar verbotenen gefährlichen Inhaltsstoffen lässt man dagegen überall präsent sein und vernachlässigt seine Pflicht, die Gesundheit der Bürger zu schützen. Das muss sich schleunigst ändern. Sonst gibt es irgendwann mal eine Katastrophe. Aufklärung, Petitionen und sonstige Aktivitäten sollten hartnäckig betrieben werden.
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Beitragvon Marina » Mittwoch 12. November 2008, 04:13

Das Problem ist halt, die meisten haben nicht den leisesten Simmer, wie es ist, tagtäglich mit dieser Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes überleben zu müssen. Zu meist redet man gegen eine Wand wenn man den Menschen, mit denen man zusammenarbeiten muss, ausführlich und immer wieder erklärt, was ihre Duftstoffe für Reaktionen bei unsereins auslösen. Das ganze Gerede kann man sich oft sparen. Und wenn es z. B. um das Problem mit den Waschmitteldüften geht, dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Männer dann sagen: "Mit Waschmittel habe ich nichts zu tun, dafür ist meine Frau zuständig und die möchte das Duftende benutzten und nicht das Duftfreie." So, und damit ist dann auch nach exzessiver Aufklärung (Flyer, Internetlinks etc.) klar, dass ich bei der Sache mal wieder den Kürzeren gezogen habe und solche Horrortage erleben muss und so wie jetzt mal wieder nicht schlafen kann, weil ich nicht mehr weiß, wie lange ich das noch durchhalte und für welchen Preis. Der Preis der noch mehr ruinierten Gesundheit ist eigenlich viel zu hoch. Er steht schon längst nicht mehr in dem Verhältnis, was man dafür bekommt, geldtechnisch und menschlich gesehen. Mit der Ausgrenzung, wegen der Stinker nicht an Besprechungen, Ausflügen und Feiern teilnehmen zu können, kann ich ja noch leben. Da steh ich drüber. Aber mit der Tatsache, dass neben denen eine Kollegin bzw. Mitarbeiterin verrecken kann und es die scheinbar nicht die Bohne kümmert, das ist schon echt heftig. Ich habe keinem etwas getan, bin immer hilfsbereit, gerecht, freundlich und mache meine Arbeit, wie ich finde recht gut. Es kann sich eigentlich keiner bei mir beschweren. Ich verstehe das nicht, aber scheinbar bin ich zu gut erzogen worden, oder habe andere Vorstellungen von einem Miteinander, wie es z. B. am Arbeitsplatz zugehen sollte. Es ist einfach nur noch schade und traurig. Aber es muss wie auch immer weitergehen.
Gute Nacht.
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Beitragvon Monja » Mittwoch 12. November 2008, 11:34

Manchmal wenn mich so ein Stinker blöd anmacht, z.B. wegen
meiner Maske, sage ich schnell und leise: Parfüm führt zur
Verblödung, das weiß man doch eigentlich. Dann verschwinde
ich, vielleicht denkt der Mensch ja mal drüber nach. Es ist
meine Art, mit meiner inneren Wut auf diese Düfte umzugehen.

Schon vor Jahren in einem anderen Netzwerk warnte man mich
nämlich mal, dass diese Giftgerüche im Gehirn sekundenschnell
unkontrollierbar aggressiv machen können. Der erste MCS-Mann,
den ich jemals traf, war Choleriker, ich habe teilweise mit-
erlebt, was er in der Öffentlichkeit ausgelöst hat, das war
schon Krimi- reif. Das cholerische war aber schon vor MCS so
einfach seine Natur, wurde nur durch Düfte noch extrem verstärkt.
Gruselig. Es war aber für mich ne Warnung auf Lebenszeit...
Herzlichst Monja
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Beitragvon Siss » Mittwoch 12. November 2008, 18:20

Das mit dem aggressiv-sein bei Duftstoffen ist so 'ne Sache.
Wenn ich für eine geraume Weile Duftstoffen ausgesetzt bin,
wirke ich auch aggressiv, obwohl ich es gar nicht so meine.
Es ist die entsetzliche Unruhe welche Duftstoffe und anderes
bei mir auslösen, weshalb auch das freundlichste und höflichste
Wort meine Stimme aggressiv klingen lässt.
Siss
 

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Beitragvon Marina » Mittwoch 12. November 2008, 19:16

Ich bin im Grund auch alles andere als aggressiv. Aber die letzten Jahre stelle ich das fest, dass es an den Duftstoffen liegt, die mich fast austicken lassen. Naja, so schlimm ist es auch nicht ;-) Aber ich kann den Zusammenhang immer deutlicher erkennen. Das kommt aber auf die Duftstoffkomponenten an, das ist nicht bei allen Duftstoffen so. Ich habe mir schon mal überlegt, mir einen Boxsack oder ähnliches ins Büro zu stellen. Ha, ha, ha.
Aus Spaß wird vielleicht Ernst und irgendwann mach ich das glatt.
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Beitragvon Maria Magdalena » Mittwoch 12. November 2008, 20:50

Liebe Marina,

man muss sich tatsächlich etwas einfallen lassen. Wir sollten Ideen für schlaue Tricks sammeln, wie wir uns gegen rücksichtslose, stumpfsinnige, uneinsichtige Chemie-Stinker wehren können. Ich bin am Überlegen. Liebe Leute, bitte helft mit. Lasst eure schlauen Köpfchen am Konzept einer effektiven Abwehrtaktik arfbeiten.

Liebe Grüße
Maria Magdalena
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Beitragvon Marina » Mittwoch 12. November 2008, 21:06

Gute Idee Maria Magdalena.
Also her mit den Vorschlägen.

Eine Sache habe ich schon mal gemacht, die hat aber nur zum Teil geholfen. Ich habe einen Ventilator nicht weit vor meiner Bürotüre positioniert. Und damit die Leute, die hereinkamen angepustet. Vielen ist das unangenehm gewesen und die gingen dann schneller wieder hinaus. Besser wäre, im großen Stil mehrere Geräte um den Schreibtisch herum aufzustellen.

Marina
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