Mit MCS in der Charité - Patientenbericht

Mit MCS in der Charité - Patientenbericht

Beitragvon Thommy the Blogger » Samstag 15. Oktober 2011, 11:57

Clarissa hat seit langem Zahnschmerzen und bemühte sich einen Kieferchirurgen zu finden, der
ihr helfen kann. Letzten Freitag war sie in der Charité in der Kiefer-Gesichts-Chirurigischen Klinik.
Wie der Tag war und wie die Ärzte auf ihre MCS reagierten und wie es ihr jetzt geht, erfahrt Ihr im CSN Blog.

Lest:


Tag beim Kieferchirurgen und der Mund-Kiefer-Gesichtsklinik der Charité
Patientin mit MCS – Multiple Chemical Sensitivity berichtet
http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/
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Beitragvon Clarissa » Samstag 15. Oktober 2011, 12:06

Nein es war der Donnerstag, lieber Thommy, dein Kalender geht falsch :-) Glaubs mir es war mein Hochzeitstag, der 13.10.

lg
clarissa
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Beitragvon Kira » Samstag 15. Oktober 2011, 18:15

@Clarissa,
dein Blogbeitrag geht echt an die Nieren.
Erst einmal vorsichtig *drück* und weiterhin alles Gute. Hoffentlich lässt sich dein Zahnproblem humaner lösen!! Mir fehlen einfach die Worte so wütend bin ich über unsere Schulmedizin :0((
Es errinnert mich daran, wie ich meinen Zahnarzt um Rat fragte, wie man bei meinem Sohn die Zahnvorsorge ( er sollte auch eine Zahnspange bekommen, sobald die Milchzähne alle draussen sind ) beibehalten könnten. Einzige Antwort, er müsse in die Praxis kommen und dann schauen wir mal!!! Habe ihm sämtliche Infos über MCS gegeben - seine Reaktion ... das ist schon schlimm, aber ich weiss nicht was man da anders machen kann und gab mir noch folgendes zum Lesen mit http://www.dgzmk.de/uploads/tx_szdgzmkdocuments/Welche_therapeutische_Massnahmen_sind_im_zahnaerztlichen_Notdienst_indiziert.pdf
Dabei ist es geblieben!!!!
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Beitragvon Alex » Samstag 15. Oktober 2011, 18:39

Das es MCS gibt, weiß die CHarité, schaut:


Immundefekt Ambulanz | Anmeldung

In unserer Ambulanz unter Leitung von Frau Prof. Carmen Scheibenbogen werden erwachsene Patienten mit Immundefekten und/oder Infektneigung diagnostiziert und betreut.

Immundefekt Ambulanz für Erwachsene
Campus Virchow-Klinikum
Mittelallee 2
13353 Berlin

Anmeldung Kassenpatienten:
Montag - Freitag von 08:00-12:00 Uhr
Frau Michaela Antelmann
Frau Petra John
Telefon: +49 30 450 518 005

Sprechzeiten Ambulanz: Montag - Mittwoch von 08:30-15:00 Uhr



Privatpatienten wenden sich zur Terminvereinbarung bitte an unser Sekretariat.

Institut für Medizinsche Immunologie
Campus Virchow-Klinikum
Föhrer Str. 15 / Südstr. 2
13353 Berlin

Sprechzeiten Ambulanz: Donnerstag von 08:30-11:00 Uhr


Die im Folgenden aufgezählten Krankheitsbilder und Fragestellungen werden NICHT in der Immundefektstunde diagnostiziert und betreut:
•Autoimmunerkrankungen, z.B. Lupus erythematodes, Hashimoto-Thyreoiditis
•Borreliose
•Histaminintoleranz
•Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
•MCS-Multiple Chemikaliensensivität

Laboruntersuchungen für diese Fragestellungen werden unter anderem angeboten vom:
Institut für Medizinische Diagnostik MVZ GbR
Nicolaistr. 22
12247 Berlin
Telefon: +49 30 77 00 10

http://immunologie.charite.de/immundefekt-ambulanz/anmeldung/
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Beitragvon Twei » Samstag 15. Oktober 2011, 21:13

Hallo Clarissa, Dein Bericht zeigt leider wieder, dass "Außenseiterkrankheiten" die Ärzteschaft in Handlungsunfähigkeit versetzt. Nur wenn unsereins zu lebensgefährlichen Kompromissen bereit ist, gibt es eine schnelle Behandlung bzw. Hilfe. Das aber, was Du mal wieder erlebt hast, sprengt jede Belastungsgrenze, die ein kranker Mensch erfahren dürfte.
Ich wünsche Dir bei Deiner nächsten Zahnarztunternehmung mehr Glück und jetzt erstmal gute Besserung und Erholung von der letzten. - mfg Twei

PS: Vielleicht waren die selbsternannten Zahnärzte im "Wilden Westen" besser für MCS-Erkrankte geeignet, als ich mir jemals hätte vorstellen können.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 16. Oktober 2011, 07:15

Ach Clarissa,

das ist ja schrecklich. Gute Besserung erst mal für Dich.


Liebe Grüße Juliane
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 16. Oktober 2011, 08:19

Danke aber die nachwehen sind echt brutal und das nach nur 6 stunden aufenthalt in den gebäuden, ich frag mich echt wie das werden soll wenn ich da 36 stunden sein muss.
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Beitragvon Hamilton » Sonntag 16. Oktober 2011, 08:34

Wären die Ärzte dort bereit Dir Sauerstoff zur Verfügung zu stellen für den ganzen Aufenthalt?
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 16. Oktober 2011, 08:37

ich hatte meine eigene flasche dabei 5l x 200 bar = 1000l jetzt ist sie halb leer. also ca. 500l verbraucht
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Beitragvon Therese » Sonntag 16. Oktober 2011, 09:51

Clarissa wünsche dir gute Besserung.
Hoffe für dich das die Nachwehen nicht zu lange anhalten und es dir bald wieder etwas besser geht.

Lieber Gruß Therese
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Beitragvon Galaxie » Sonntag 16. Oktober 2011, 18:14

Ja, wie immer ist sowas schrecklich. Mir fällt noch das dazu ein http://www.zahnarztluegen.de und http://youtu.be/KaBB_meFpa4 und http://youtu.be/IF8ti8stwsl . Habe mir beide Bücher "Zahnarzlügen und Zahngesund" gekauft. Mal sehen was da dran ist, denn die sind von ein Arzt und Zahnarzt und Medizinjournalistin geschrieben. - Hinzu kommt ja, das man vieles nicht essen kann, was bei Zahngesund wohl nicht bedacht wird.

Liebe Clarissa, ich kann nur für dich beten und Däumchen drücken. Mir besteht ähnliches vor.

LG
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Beitragvon Juliane » Sonntag 16. Oktober 2011, 18:55

@ Galaxie

Fraglich, ob die Bücher weiterhelfen insbesondere bei MCS.


Zitat aus den Rezensionen
Tymmi 2

"Wir sind ja schon so verschüchtert und gehen brav zum Zahnarzt, der doch immer was auszusetzen hat und uns mit seinen perfekten Zähnen anlächelt, frei nach dem Motto: ich verheimliche Dir da eine Geheimwaffe, die sich Chlorhexal und Xylit nennt, damit ich weiterhin an Dir verdienen kann! "


http://www.amazon.de/product-reviews/3839157153/ref=cm_cr_pr_hist_5?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addFiveStar


Eher möglich erscheint der Ansatz von Wolfgang Lutz für MCS Patienten:


Dr. Wolfgang Lutz, der Autor von "Leben ohne Brot" schreibt im ersten Kapitel seines Buches:

"Stefansson hat nachgewiesen, dass in der Vor-Zivilisationsära viele Eskimos ein Alter von über 100 Jahren erreichten ...

Es gibt bei den Eskimos jetzt wie bei den Weißen Fettsucht, Zahnkaries, Gebär-und Stillschwierigkeiten, Frauenleiden, hohen Blutdruck, Arteriossklerose, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krebs; es ist aber unverkennbar, dass diese Krankheiten erst nach einer gewissen Latenz auftreten, Diabetes z.B. erst einigen Generationen."(Seite 8)


Originalquelle nach Lutz:

Stefansson, Vilhjalmur: Cancer, Dease of Civilization, New York 1960

Lutz ist nach eigenen Angaben frei von Karies. Er ernährt sich nur von Fleisch, Fisch, Ei. Vor seiner Ernährungsumstellung hatte er Probleme mit den Zähnen.

http://www.amazon.de/Leben-ohne-Brot-wissenschaftlichen-kohlenhydratarmen/dp/3887601009

Siehe auch

karies heilbar?
viewtopic.php?t=10139
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Beitragvon Clarissa » Freitag 28. Oktober 2011, 12:10

Es gibt einige Updates der "never ending story" na vielleicht wird ja doch mal alles gut und jetzt bewegt sich etwas.


http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/
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Beitragvon Galaxie » Freitag 28. Oktober 2011, 12:29

Hallo Clarissa,

das nimmt ja kein Ende und die üblichen Blutuntersuchungen auf Allergien sind ja auch nicht aussagekräftig. Nur damit die Ärzte was haben. Bei Xenon wird ja bei üblicen Operationen ein Beruhigungs - und auch Schmerz- sowie Muskellockernde Mittel hinzu gegeben. Manchmal auch Pharmaka. Frage doch da mal lieber nach, ob bei Dir nur Xenon gegeben wird. - Wahrscheinlich wird dir Xenon über ´ne Maske als Gas verabreicht, wo eine grössere Menge benötigt wird, als bei der einmaligen Studie von Dr. Michael Gerogieff als Infusion bzw. intravenös in einer geringen Menge (in der Uniklinik Würzburg).


LG
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- Editiert von Galaxie am 28.10.2011, 13:29 -
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Beitragvon Clarissa » Samstag 5. November 2011, 10:12

nach sehr vielen mails und vergeblichen anrufen hat sich endlich etwas getan. geht bitte zum blog und lest selber.

http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 9. November 2011, 11:45

Es gibt wieder neue Lach und Sachgeschichten aus der Charite aber lest selber:

Es ist wieder mal soweit ich hatte den div. Stellen in der Charitè im stillen eine Deadline gesetzt diese ist am Dienstagabend dem 08.11. abgelaufen.

Ich habe heute früh wieder die Tastatur frisch geölt und erneut die Terminvergabe der Allergie-Ambulanz in der Charitè Campus Mitte angeschrieben.

Es folgt die Email:

Patientennummer 00482xxxxx Erstkontakt am 13.10.2011 im CCV MKG

Via Email an Terminabsprache Allergologie Dermatologie CCM

Guten Tag, ich wende mich heute erneut an sie um einen Termin zu erhalten.

Ich bitte sie sich bei mir zu melden, Für Rückfragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.

Ich füge meine erste Anfrage noch einmal an.

Mit freundlichen Grüßen
xyz

[center]~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~[/center]

Email vom 28.10.2011

Guten Tag, ich müsste operiert werden im Campus Virchow KMG, jedoch möchte der Anästhesist Dr. R. eine Abklärung welche Narkosemittel, Schmerzmittel, Muskelrelanzien, Desinfektionsmittel, und sonstige im OP allgemein benutzen Mittel, Materialien ich vertrage. Die OP wird auf jeden Fall schon mal unter Xenon stattfinden. Alles Zähne OK und UK müssen raus, eine anschließende Schmerzstillung wollte man dann mittels mit herkömmlicher Lokalanästhesetika durchführen. Bei meiner letzten Ultracain-Spritze hatte ich 4 Tage lang mit dem Kribbeln beim Nachlassen zu tun.
Erschwerend kommt dazu, dass ich eine hochgradige MCS Erkrankung habe, die es unmöglich macht mich als normale Patientin zu betrachten, auch wenn die KMG als ursächliche Diagnose steht, muss die MCS-Erkrankung zwingend beachtet werden.

Mein Hausarzt darf lediglich 5 Mittel testen lassen und somit ist eher ein Blindflug als eine vernünftige Untersuchung.

Bei MCS Kranken müsste man um eine Gefährdung zu minimieren sehr viele Werte erheben.

Nun kommen wir zu den Problemen, ich kann aufgrund der MCS mich nicht lange in den Gebäuden aufhalten , müsste also feste Termine haben wo ich auch gleich ran komme.

Meine Überweisung ist von einem Allergologen aber der ist HNO.

Die KMG meldet sich bei mir nicht um mir mit zu teilen welche Medikamente untersucht werden sollen.

Pricktest geht bei MCS Kranken nicht, denn sie laufen Gefahr mich mit Stoffen zu sensibilisieren, auf die ich dann beim nächsten Kontakt extrem reagieren kann.

Es kommen also vermutlich nur Blutuntersuchungen in Frage.

Ich habe Kontakt mit einem Zahnarzt in München der sich mit MCS sehr gut auskennt und der hat mir freundlicherweise Unterlagen zur Verfügung gestellt was der Mindeststandart für MCS Kranke sein sollte.

Bitte wenden Sie sich mit einer Email Adresse an mich wohin ich die Unterlagen senden darf wenn sie weitere Infos haben möchten.

In den USA und auch teilweise und Deutschland werden des öfteren Genetische Untersuchungen durchgeführt darüber kann ich ihnen auch Unterlagen zu kommen lassen.

Ich bitte um ein Feedback von ihnen, ob und wie sie mir da weiterhelfen können.
[center]~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~[/center]

Na bitte es geht doch das man von dort eine Reaktion erhält. Diese Antwort verbuche ich jedoch unter Witz und sonstiges oder noch besser unter Ärgernis.

Also nochmal ganz langsam, ich habe jetzt eine Termin am 17.04.2010 ich soll aber eine Überweisung vom 4.Quartal 2011 mitbringen? Ich würde eher an eine Überweisung aus dem 2. Quartal 2012 denken.

Habe ich evtl. die o.g. Mail so missverständlich geschrieben oder arbeiten dort Menschen ohne gesunden Menschenverstand? Ich verstehe es nicht und werde jetzt überlegen was ich als nächstes unternehme auf jeden Fall SO GEHT ES NICHT!

Sehr geehrte (nur der Nachname steht hier),

Wir können Ihnen einen Termin am 17.04.2012 um 08:45 Uhr anbieten.

Bitte bringen Sie zu diesem Termin eine gültige Überweisung vom Dermatologen/Allergologen für das 4.Quartal 2011 mit, Chipkarte und Personalausweis, wenn Sie Vorbefunde haben in Kopie für unsere Unterlagen.

Seien Sie ca. 30 min. eher da, für die Anmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Pflegedienst
J. S.
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Beitragvon Kaloo » Mittwoch 9. November 2011, 12:35

Das ist ja langsam der Brüller. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 9. November 2011, 12:45

na vielleicht dient das ja mal einem schriftsteller als vorlage für einen horrorroman :-)

bei interesse bitte bei mir melden :-D
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Beitragvon Marina » Mittwoch 9. November 2011, 16:01

Und ich dachte, Halloween 2011 sei schon vorbei.

Clarissa, das ist echt der Oberhammer, was Du da erlebst.

Liebe Grüße

Marina
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 10. November 2011, 13:14

Also wie ich schon im Blog erwähnt habe; ein Ombudsmann u.a. einschalten und wenn die keinen haben an den Krankenhausdirektor wenden und beschwerden. Oder bei der Aufsichtkommision für Krankenhäuser-.

Galaxie
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Beitragvon Clarissa » Montag 14. November 2011, 15:19

Überraschung, es geht weiter in der Charite und dieses mal hat man aber den Turbogang eingelegt, die Emails fliegen hin und her. Toll so macht das Sinn und ist in der heutigen Zeit eigentlich keine Hexerei.

Silvia hat es noch nicht freigeschaltet, also ein bisschen Geduld dann könnt ihr es hier nachlesen.

http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/#comment-20450
- Editiert von Clarissa am 14.11.2011, 16:23 -
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 16. November 2011, 10:11

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Beitragvon Therese » Mittwoch 16. November 2011, 18:39

Hallo Clarissa,

ich habe mal gelesen das Lidocain bei MCS nicht anwendbar ist finde es im Moment nicht werde morgen mal alles durchforsten.
Vielleicht weiß ja noch jemand im Forum etwas darüber.

Mein Mann hat 2005 Lidocain als Schmerzmittel gespritzt bekommen,hatte kurz darauf schwerste Rektionen der ganze Körper zitterte und
der Oberkörper zuckte hoch.(lag mit Kreuzschmerzen im Bett)
Die Spritze wurde abends um 20:30 Uhr gemacht und morgens 5:30 UHr war er sogar bewußtlos.
Habe erst später davon gelesen das Lidocain nicht anwendbar ist bei MCS, bin mir sicher das es damit zusammenhing.

Gruß Therese
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Beitragvon Clarissa » Mittwoch 16. November 2011, 19:08

vielen Dank, das sind ganz wichtige infos.
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Beitragvon mirijam » Mittwoch 16. November 2011, 20:34

@ Therese

entsetzlich, was deinem Mann angetan wurde. Er hat damals Glück gehabt, Gott sei Dank. Andere überleben es nicht.

Wenn man sich so manchmal mit Medizinern aus dem großen Bekanntenkreis unterhält, merkt man, die gehen nicht gerne ins Krankenhaus, aus gutem Grunde. Man sagt, man weiß einfach zuviel, da hat man natürlich keine Lust.
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Beitragvon Therese » Mittwoch 16. November 2011, 21:03

Habs gefunden!!!!!

Medikamentenunverträglichkeiten bei MCS Patienten

Chemikaliensensible leiden aufgrund der zahlreichen Überempfindlichkeiten und Sensibilitäten
häufig unter Medikamentenunverträglichkeiten.In der Praxis stellt dies für den behandelnden Arzt
ein zusätzliches Erschwernis und für den Patienten ein erhöhtes Risiko dar.Oft sind von einer
erstmaligen Einnahme die Unverträglichkeiten nicht bekannt oder das Risiko gewisser Substanzen wird unterschätzt.

Die Tokio Universitiy of Science führte daher eine Studie "Die Probleme von Patienten mit
Multipler Chemikalien Sensibilität bei der Einnahme von Medikamenten"durch.

Die Wissenschaftler hatten eine Bewertung mittels eines Fragebogens durchgeführt.

Es sollte erfasst werden,inwieweit MCS Patienten Schwierigkeiten mit der Einnahme von
Medikamenten haben.205 Personen,die durch einen Arzt MCS diagnostiziert bekommen hatten,
nahmen teil.Die Ergebnisse der Erhebung zeigten,das 60% der MCS Patienten Schwierigkeiten
mit der Einnahme von Medikamente haben.Die größten Schwierigkeiten hatten Frauen und
Personen in der Altersgruppe zwischen 40-59 Jahren,sowie Patienten die ihre MCS als Reaktion
auf Pestizide oder Medikamente entwickelt hatten.

Die Ergebnisse zeigten,dass Lidocain nahezu nicht anwendbar ist bei MCS Patienten.Weiterhin waren
Koffein,Aspirin,Chlorphenylamin Maletat,Minocylin Hydrochlorid,Levofloxacin,etc.
bei MCS Patienten ungeeignet.Viele der befragten Patienten,die aufgeführte Medikamente als
nicht tolerierbar angaben,berichteten über Allergien in ihrem Werdegang,was schließen lässt
das Allergien bei den Beschwerden die Patienten bei der Einnahme von Medikamenten
entwickeln,beteiligt sind.

Referenz:

The problems of multiple-chemikalien sensitivity patients in using medical drugs
Yakugaku Zasshi 2004 Aug;124(8):561-70
Suzuki J;Nkko H;Kaiho F; Yamaguchi K; Wada H;Suzuki M.
Faculty of Pharmaceutical Sciences,Tokyo University of Sience,Yamazaki,Noda,Japan
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Beitragvon Therese » Mittwoch 16. November 2011, 21:29

Habe gerade gefunden das war im Blog 8/1/2008

Autor Silvia K Müller

"Diagnose bekannt-medikamentöse Behandlung nicht möglich"
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Beitragvon Leckermäulchen » Mittwoch 16. November 2011, 22:54

Ich kann das nur bestätigen, mehr als das: die Liste der nicht verwendbaren Medikamente kann noch weeeeeeesentlich länger sein....
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Beitragvon Clarissa » Donnerstag 17. November 2011, 07:05

Vielen lieben dan, ich habe gleich den kpl. artikel an den Prof. Z. gesendet mit der bitte um rücksprache.

Toll das hier so viele Menschen sind und so viel Wissen. Was wären wir bloss alle ohne CSN.
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Beitragvon Therese » Donnerstag 17. November 2011, 14:17

Hier Blog Artikel von Silvia 2008!!!

csn-deutschland.de/blog/2008/01/08/dagnose-bekannt-medikamentoese-behandlung-nicht-moeglich

Ich kann das leider nicht eintragen das man es direkt anklicken kann,bin im technischen noch ein I Männchen.
Kann mir das mal einer von euch mitteilen!

Gruß Therese
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Beitragvon Kira » Donnerstag 17. November 2011, 14:27

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Beitragvon Clarissa » Donnerstag 17. November 2011, 15:11

@Kira ja das ist er
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Beitragvon Clarissa » Montag 5. Dezember 2011, 16:10

Die Story geht weiter und nimmt eine skurrile Richtung. Keine Ahnung wie ich diesen Gordischen Knoten wieder lösen soll aber ich werde es versuchen.


Ab hier gehts weiter im Text: http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/comment-page-1/#comment-20539
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Beitragvon Clarissa » Montag 5. Dezember 2011, 18:53

Hallo, wer kennt den ganzheitlichen Zahnarzt A. Möckel in Potsdam Hegelallee. Da die Charite da nun ach nicht so gerne ran will, sollte ich es bei einem Arzt vor Ort machen lassen, dem Anästhesisten fiel Dr. Möckel ein.

Wer kennt diesen Arzt und kann mir evtl. etwas dazu sagen?

LG
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Mit MCS in der Charité - Patientenbericht

Beitragvon Twei » Sonntag 22. Januar 2012, 16:26

Hallo Clarissa,
toll dass jetzt doch noch eine Zahnbehandlung bzw. Ziehung erfolgen konnte.
Von Deinen letzten Berichtsfortsetzungen im Blog unter Kommentare, habe ich gerade erst durch den Link Hinweis im Thread "Prof. Torsten Zuberbier in Stern.de zu MCS" ([url]http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=17114[/url]) erfahren können.

Wenn im Blog ein Kommentar geschrieben wird, dann wird das hier in diesem Forum nicht unter "Neue" angezeigt. Deshalb schreibe ich hier meinen Post.

Ich hoffe, dass jetzt so langsam die letzten Nachwirkungen vorbei sind. Als meine Weisheitszähne vor Ewigkeiten kompliziert gezogen wurden, hatte ich mehrere Tage eine dicke Backe und eine Art Verstauchung - das werde ich nie vergessen.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 22. Januar 2012, 16:33

Ja, das kenne ich nur zu gut aber die Oralchirurgin die sich mir angenommen hat scheint begnadet zu sein. Kaum Nachwehen, fast keine Schmerzen. Ich scheine da echt mal Glück zu haben.
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Beitragvon Kira » Sonntag 22. Januar 2012, 17:57

@Mensch Clarissa,
freu,freu und gott sei dank, dass das alles so prima für dich gelaufen ist ;0))
dann hat das Daumendrücken doch ein bischen geholfen ....schmunzel, schmunzel.
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Beitragvon Clarissa » Sonntag 22. Januar 2012, 18:09

sind ja noch reichlich vorhanden, das werden noch so ein paar sitzungen werden.

es ist räumungsausverkauf ;-) alles muss raus!
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Beitragvon Clarissa » Freitag 10. Februar 2012, 13:58

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Beitragvon Kira » Samstag 11. Februar 2012, 01:32

Hoffe , das sich die Nachwehen in Grenzen halten .. weiterhin toi,toi,toi
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Beitragvon deggendorferin » Samstag 11. Februar 2012, 08:42

bin ich froh, dass ich meinen ZA Termin auf unbestimmte zeit verschoben habe
(auch wegen immer wieder kehrender zahnschmerzen)
mein ZA wollte mich in eine zahnklinik schicken, weil er in seiner praxis so einen Pat. wie mich gar nicht behandeln kann
das Risiko ist ihm zu gross
tja wo soll man den als MCS pat. hingehen???
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Beitragvon Clarissa » Samstag 11. Februar 2012, 08:59

Notfalls Urlaub in Potsdam machen, meine Chirurgin ist jeden Donnerstag dort vor Ort, einem guten ganzheitlichen ZA habe ich auch in Potsdam.die richten sich vollkommen auf mich aus.
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Beitragvon Galaxie » Samstag 11. Februar 2012, 13:26

Hallo deggendorferin,

Man braucht oft mehere Anläufe und muß es öfter versuchen und darf nicht aufgeben. In Niderbayern gibt es bestimmt nicht nur ein Kiefernchirugen und nur ein Zahnarzt. Wir haben da das gleiche durch, wenn nichts passiert kann es immer schlimmer werden und immer mehr muß dann gemacht werden. Bei mir ist in der Nähe ein Kiefernchirug der hat sich auch so verhalten und sogar gesagt, das er alle Kollegen informieren wird, sollche Patienten nicht ambulant zu behandeln. - Ein Jahr später war ich bei ein Zahnarzt der mich zum Kiefernchirug überwies und da klappte auch alles, aber der arbeitet nicht mit Zirkon und ich stehe jetzt vor der gleichen Situation und habe mir sicherheitsweise vom mein Zahnarzt ´ne Überweisung geben lassen-.

LG
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Beitragvon Clarissa » Samstag 21. April 2012, 18:08

Ich melde Vollzug, das Esszimmer ist jetzt komplett leer geräumt ;-) jetzt nur gut ausheilen lassen und dann geht es zum Zahnarzt und dort dann die in Frage kommenden Zahnwerkstoffe austesten.

Hier geht es zum Blog: http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/10/15/tag-beim-kieferchirurgen-und-der-mund-kiefer-gesichtsklinik-der-charite/comment-page-2/#comment-21269
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Beitragvon Kira » Samstag 21. April 2012, 18:25

Wünsche dir das alles nun gut verheilt:0)),
dass hast du nun schon mal geschafft ..... du warst tapfer.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 21. April 2012, 18:51

Danke Kira, aber es heilt gut. Meine Chirurgin ist sehr zufrieden mit der Wundheilung und meinte das ich in zwei Wochen schon mit dem austesten anfangen könnte. Ich will aber das alles erst gut ausgeheilt ist und der Körper noch ein bisschen entgiften kann.
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Beitragvon Therese » Samstag 21. April 2012, 23:07

Wünsche Dir alles Gute und das alles gut verheilt.
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Beitragvon Mia » Sonntag 22. April 2012, 13:19

Alles Gute, Clarissa und guten Erfolg beim Austesten!

Wenn Du magst, dann erzähl doch mal, wie Dein ZA die Zahnmaterialien austestet.
Ich muß bald wieder einen Zahn ziehen lassen und würde die Lücke allzugern wieder schließen lassen.

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Beitragvon Clarissa » Sonntag 22. April 2012, 13:28

Na das mache ich doch gerne, dieser Blogbeitrag soll zugleich ein Nachlesewerk sein was geht und was nicht gemacht werden kann bei MCS-Kranken.
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Beitragvon hank » Dienstag 24. April 2012, 18:39

Frag mal ZA Heidemann aus Salzgitter an.



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