von sunday » Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:25
wenn man schwerstkrank zu einem arzt geht, der dafür bezahlt wird,daß er einem hilft, kann man durchaus erwarten, daß er das auch tut und nicht nur das geld kassiert und einen einfach wieder wegschickt, ohne zu sagen, was man unter den gegebenen möglichkeiten tun kann, damit sich der zustand wieder bessert.
daß ich bereits einige infos aus dem internet hatte und auch eine med. ausbildung habe, wußte er nicht.
er hätte also zumindest sagen können, daß man im internet infos bekommt, wie man wenigstens in seiner wohnung chemikalien einigermaßen vermeiden kann usw. und auch ein hinweis auf csn sollte doch wohl möglich sein (ein arzt in einer uniklinik, den ich wegen einer anderen sache angemailt hatte, weil ich nicht dahinfahren konnte, hat mir sofort per mail ein paar infoblätter mit sehr guten infos geschickt und den link zu einem forum, in dem ein paar leute sind, die sich damit auskennen und der hat überhaupt nichts dafür bekommen, da ich ja garnicht bei ihm in behandlung war).
außerdem kann man auch toxische schäden durchaus therapieren. wenn das nicht ginge, wäre ich schon lange tot (und ein paar andere hier im forum vielleicht auch).
man kann sie natürlich nicht heilen, aber durchaus ganz erhebliche verbesserungen erreichen, wenn man es entsprechend therapiert.
im übrigen sollte ein arzt doch mehr ahnung von den dingen haben, für die er bezahlt wird als ich. wenn ich es, obwohl ich kein arzt bin, wieder soweit hinbekommen habe, daß ich sogar eingeschränkt wieder arbeitsfähig bin und die organe, deren funktion damals schon ganz extrem eingeschränkt war, wieder normal funktionieren (das hatten hier auch die schulmediziner nicht für möglich gehalten), müßte ein arzt es doch eigentlich noch viel besser können. und wenn er dann außer ein paar untersuchungen, die aber nicht dazu dienten, eine behandlung einzuleiten, sondern nur dazu, die schäden zu dokumentieren, nichts macht, ist man durchaus zu recht mehr als sauer.
lg
sunday