Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Kornblume25 » Dienstag 19. Oktober 2010, 12:10

Hallo!
Es geht um eine Vergiftung mit Pestiziden.
hat vielleicht so was durchgemacht?
Kornblume.
Kornblume25
 

Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Kaloo » Dienstag 19. Oktober 2010, 12:29

Hallo Kornblume,
willkommen im CSN Forum.
Vergiftungen durch Pestizide haben einige von uns hinter sich.
Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfung, Wohnen direkt bei Feldern...waren Ursachen.

Die Auswirkungen sind unterschiedlich. MCS, Immunschäden, geschädigtes Nervensystem,...

LG, Kaloo
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon schlumpf » Dienstag 19. Oktober 2010, 13:30

Hast Du nur Muskelstarre keine weiteren Symptome?
schlumpf
 

Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Kornblume25 » Dienstag 19. Oktober 2010, 13:53

Hallo,
Kennt ihr das? Muskelstarre, Muskelzittern, inneres Zittern, extreme Schwäche und Krankheitsgefühl,
Probleme mit der Schilddrüse,Haarausfall,Koordinationstörungen, unsicherer Gang,Konzentrationstörungen usw.
Es geht um Fluorkohlenstofhaltiges Pestizid.Ich suche einen Arzt und ein Labor, die vertrauenswürdig sind.
Was für eine Analityk ist in Fällen dieser Art am sinvollsten?
Danke sehr für eure Hilfe!
kornblume25
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon schlumpf » Dienstag 19. Oktober 2010, 14:04

Ich glaube der Dr. Binz aus Trier wäre für Deinen Fall nicht schlecht!
schlumpf
 

Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Kornblume25 » Dienstag 19. Oktober 2010, 14:47

Auf Termin beim Dr.Binz wartet man sehr lange.
Als erfahrener MCS-Arzt könnte er was dazu sagen, aber es geht hier um eine präzise,
und sorgfälltige toxikologische Labordiagnostik. Was für ein Labor in NRW ist darauf spezialisiert? Gifte, die Fluor-und Kohlenstoff-Verbindung enthalten, sind besomders gefährlich, weil sie kaum zerfallen,
vor allem in geschlossenen Räumen.
(PBS-Stoffe,sg.Semi-Volatile-Stoffe)Die Verbindungen dieser Art bringenden Stoffwechsel durcheinander(Calzium-Mangel,Cholinesterase- Störung)
Die Muskeln kann man nur mit viel Überwindung bewegen.
Ich habe gehört, im Ettlingen gibt es ein Labor, wo man ein Pestizidscreening machen lassen kann. Die Frage ist nur, ob man sich auf derartige Firma verlassen kann.
Kornblume25
 

Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Janik » Dienstag 19. Oktober 2010, 23:18

Hallo Kornblume,
hast Du eine genaue Bezeichnung des Pestizids dem Du ausgesetzt warst?
Bist Du jetzt aus der Exposition draußen?

Falls Du analysieren lassen willst, versuche vorher rauszufinden ob das Pestizid nicht schon längst
verstoffwechselt ist. Es wäre schade um das Geld. Das kannst Du sicher anderweitig gebrauchen.

Gruß,
Janik
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon sunday » Mittwoch 20. Oktober 2010, 00:58

bei verdacht auf eine akute vergiftung zahlt das eigentlich die krankenkasse.
bei mir wurde das 2x gemacht, einmal ambulant bei einem toxikologen, einmal in der toxikologie einer uniklinik, da aber auch ambulant.
bei weiteren belastungen hab ich dann drauf verzichtet, weil es für mich eigentlich egal war, daß ein bluttest meinen verdacht bestätigt (beim ersten mal war es pcp, beim 2. mal lindan)weil ich eh nichts anderes machen konnte, als die belasteten räume zu meiden und selbst herauszufinden, wie man wieder halbwegs gesund wird.
bei dr.b. war ich auch mal und obwohl es mir da so schlecht ging, daß selbst die schulmediziner hier dachten, ich hätte einen hirntumor o.ä., sagte er nur, daß ich in meinem zustand in einer großstadt keine besserung erwarten kann und am besten nach norwegen ans meer ziehen sollte (ich war schwerkrank und hatte überhaupt kein geld, da ist sowas natürlich ein toller rat) und dann stand ich auf der straße und wußte nicht, was ich machen sollte (ich wußte noch nicht mal, wie ich die über 100 km mit dem zug nach hause schaffen sollte).
er hat mich noch nicht mal auf csn hingewiesen oder sonstige tips gegeben, was ich tun kann, damit es wenigstens wieder ein bißchen besser geht.
die ärzte hier wollten mich in die uni schicken, um eine rückenmarkpunktion usw. machen zu lassen, aber das hätte alles noch schlimmer gemacht, weil ich weder die desinfektionsmittel noch die betäubungsmittel usw. vertragen kann.
daß ich die zeit überlebt habe, war irgendwie schon ein wunder. inzwischen geht es mir dank intensiver eigentherapie wieder besser und auch gelegentliche rückfälle, weil ich trotz aller vorsicht doch irgendwo etwas abbekommen habe, sind nicht mehr so schlimm und schneller wieder vorbei.

lg
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Kira » Mittwoch 20. Oktober 2010, 07:21

@sunday,
deine Schilderung hinsichtlich Dr.Binz läßt falsche Rückschlüsse zu. Was erwartest du denn zu hören? Toxische Schäden sind halt nicht mehr zu reparieren, der Krankheitsverlauf ist progressiv und einzig und alleine Expositionsvermeidung kann lindern bzw. aufhalten. Nur weil er die Wahrheit beim Namen nennt.
Toxische Schäden sind so was von individuell, das man nicht sagen kann was dem einem hilft hilft dem anderen auch - ich weiß wovon ich spreche, da ich es jeden Tag aufs neue erlebe. Mein Mann als auch mein Sohn sind schwer toxisch vergiftet und jeder reagiert auf seine Weise auf Expositionen.
- Editiert von Kira am 20.10.2010, 07:23 -
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(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Pestizide-Myasthenie javascript:seti(Muskelstarre)

Beitragvon sunday » Mittwoch 20. Oktober 2010, 21:25

wenn man schwerstkrank zu einem arzt geht, der dafür bezahlt wird,daß er einem hilft, kann man durchaus erwarten, daß er das auch tut und nicht nur das geld kassiert und einen einfach wieder wegschickt, ohne zu sagen, was man unter den gegebenen möglichkeiten tun kann, damit sich der zustand wieder bessert.

daß ich bereits einige infos aus dem internet hatte und auch eine med. ausbildung habe, wußte er nicht.
er hätte also zumindest sagen können, daß man im internet infos bekommt, wie man wenigstens in seiner wohnung chemikalien einigermaßen vermeiden kann usw. und auch ein hinweis auf csn sollte doch wohl möglich sein (ein arzt in einer uniklinik, den ich wegen einer anderen sache angemailt hatte, weil ich nicht dahinfahren konnte, hat mir sofort per mail ein paar infoblätter mit sehr guten infos geschickt und den link zu einem forum, in dem ein paar leute sind, die sich damit auskennen und der hat überhaupt nichts dafür bekommen, da ich ja garnicht bei ihm in behandlung war).

außerdem kann man auch toxische schäden durchaus therapieren. wenn das nicht ginge, wäre ich schon lange tot (und ein paar andere hier im forum vielleicht auch).
man kann sie natürlich nicht heilen, aber durchaus ganz erhebliche verbesserungen erreichen, wenn man es entsprechend therapiert.

im übrigen sollte ein arzt doch mehr ahnung von den dingen haben, für die er bezahlt wird als ich. wenn ich es, obwohl ich kein arzt bin, wieder soweit hinbekommen habe, daß ich sogar eingeschränkt wieder arbeitsfähig bin und die organe, deren funktion damals schon ganz extrem eingeschränkt war, wieder normal funktionieren (das hatten hier auch die schulmediziner nicht für möglich gehalten), müßte ein arzt es doch eigentlich noch viel besser können. und wenn er dann außer ein paar untersuchungen, die aber nicht dazu dienten, eine behandlung einzuleiten, sondern nur dazu, die schäden zu dokumentieren, nichts macht, ist man durchaus zu recht mehr als sauer.

lg
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon schlumpf » Dienstag 2. November 2010, 10:35

Dieses Labor in England soll auf Pestizid-Screenings spezialisiert sein:
E-Mail:
acumenlab@hotmail.co.uk
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Pestizide-Myasthenie (Muskelstarre)

Beitragvon Chris50 » Mittwoch 10. November 2010, 14:29

Labor Karlsruhe/Ettlingen
http://www.seelig.de/
http://www.seelig.de/telefonnummern.pdf
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