Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Energiefox » Freitag 30. Januar 2009, 13:37

Mich würde interessieren wenn man seine Krankheit bzw. Schmerzen verflucht oder beschimpft, etwas so \"ihr verfluchten Schmerzen haut ab, ich hasse euch\", hilft das?
Oder was habt Ihr für Taktiken. Ich versuche sie einfach zu ignorieren, wenn ich mal
Kopfschmerzen habe oder sonstige Schmerzen habe. Muss dazu sagen, außer leichte fast kronische Schmerzen im Nasenbereich, habe ich sonst keine Schmerzen.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 30.01.2009, 12:57 -
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Amazone » Freitag 30. Januar 2009, 14:48

@ Energiefox,

wenn ich wie seit Jahren 4-5 Mal in der Woche nachts nach dem Verzehr schimmel- und pestizidbelasteter (nicht sichtbar und Bioprodukte sind auch nicht immer ohne) Nahrungsmittel von unerträglichen Herz- und Muskelschmerzen verbunden mit Blutdruckabfall und noch so einigen Symptomen (aber mehr als 3-4 Symptome dürfen es ja nicht sein, sonst heißt es gleich, dass das psychogene Ursachen hat), wo andere den Notarzt rufen würden, aufwache, dann hilft mir persönlich gar nichts.

Kannst dich glücklich schätzen, wenn sich deine Schmerzen in Grenzen halten.

VG Amazone
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Energiefox » Freitag 30. Januar 2009, 15:40

Amozone es tut mir leid, dass es bei Dir so schlimm ist. Ich bin ja nicht an MCS erkrankt und kenne nur durch dieses Forum Leute (also nur von Weitem und nicht direkt sichtbar) die diese Krankheit haben.
Ich möchte jetzt auf keinem Fall diese Schmerzen in die Psycho-Ecke schieben. Nur
denke ich vielleicht kann man ja von den Erfahrungen anderer lernen, wie man
Schmerzen oder die Krankheit MCS besser aushalten kann.
Gruß Energiefox
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Beitragvon Schnaufti » Freitag 30. Januar 2009, 16:40

Hallo Energiefox,

ich habe leider täglich Schmerzen. Im Kopf, in den
Muskeln, in den Gelenken, Polyneuropathie - wobei es hier
abwechselt zwischen Schmerzen und Gefühllosigkeit, Rücken-
schmerzen, Schmerzen in der Lunge/im Brustkorb und
Bauchschmerzen. Ich kann nur sagen, dass ich mich an die
leichteren Schmerzen schon fast gewöhnt habe oder sagen wir mal
ich versuche sie als gegeben zu akzeptieren. Schlimm wird es nur,
wenn ich trotz aller Vorsicht mit irgendwas Kontakt hatte, was ich
nicht vertrage, dann wird es teilweise nicht mehr ertragbar.
Dann hilft bei mir aber kein verfluchen. Manchmal weine ich dann
einfach ganz still vor mich hin - lasse einfach nur die Tränen
laufen - das hilft oftmals ein ganz klein wenig. Ich vermute, weil
mit den Tränen die Streßhormone aus dem Körper geschwämmt werden.
Schmerzmittel vertrage ich keine, außer Novalgin in geringen Dosen,
in denen es aber bei starken Schmerzen nicht immer hilft.
Bei meiner Lungenentzündung haben mir verschiedene homöopathische
Mittel etwas Erleichterung gebracht.

Sei froh, wenn Du keine Schmerzen hast. Ich wünsch Dir, dass Du davon
verschohnt bleibst.

LG Schnaufti
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Energiefox » Freitag 30. Januar 2009, 18:19

Amazone , Schnaufti,
danke für die Informationen, ich mag so was gar nicht lesen, das Menschen
vor Schmerzen weinen. Für mich ein Skandal, Schmerzen kann man behandeln bzw. sogar
mit Opiaten in den Griff bekommen, aber da kneift der Staat bzw. die Krankenkasse.
Ich hab am Fernsehen ein Bericht gesehen, Schmerzen werden in Deutschland stiefmütterlich behandelt, auch die Behandlung mit Opiaten in geringer Dosis die nicht süchtig machen ist möglich. Hier schreitet aber der Gesetzgeber ein bzw sind diese Mittel so teuer das sich der kleine Mann es sich nicht leisten kann.

Es wäre sogar für Bauern in Afghanistan ein Segen, sie könnten unter Kontrolle Opiate anbauen. So wird oft aus Armut dort das Zeugs für den Rauschgiftmarkt angebaut. Die Bauern verdienen nicht viel an dem Zeugs aber die Ganoven und Kriegsfürsten.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 30.01.2009, 17:20 -
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Beitragvon Schnaufti » Freitag 30. Januar 2009, 18:30

Hallo Energiefox,

das ist sehr lieb von Dir, dass Du soviel Mitgefühl hast.
Ich habe leider das Problem, das ich sogar die Opiate nicht
richtig verstoffwechseln kann und daher sind diese für mich
auch nicht geeignet.
Ich habe jetzt von Prof.W.Huber ein Präparat mit bioverfügbarem
Curcumin verschrieben bekommen, dieses soll entzündungshemmend
wirken. Ich hoffe das es wirkt.

LG Schnaufti
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Beitragvon Marina » Freitag 30. Januar 2009, 18:44

Ja, das Weinen und das Jammern hilft bei mir auch ein wenig, wenn es ganz schlimm ist. Aber es kommt auch schon mal vor, dass mich jemand oder etwas trotzalledem zum Lachen bringen kann. Dabei lassen die Schmerzen dann auch etwas nach bzw. verschwinden wenigstens für kurze Zeit.

Liebe Grüße
Marina
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Beitragvon Amazone » Freitag 30. Januar 2009, 21:16

@ Schnaufti,

mich würde mal interessieren, wie das Medikament heißt.

Falls du genetisch bedingte Störungen des Arzneimittelmetabolismus hast, solltest du mal folgenden Abstrakt über die Hemmung von CYP450s durch Curcumin lesen bzw. unter Curcumin+Cyp 2C9 googeln:

http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6TCN-4N8BN2Y-4&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=8d9ab30c3da4d1559705a6400802f923

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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 30. Januar 2009, 22:03

@ Energiefox

Also wenn es ein lokal begrenzter Schmerz ist, dann kann die Ursache oft in der Nähe des Schmerzes sein. Vielleicht ein bestimmter Zahn?
Maria Magdalena
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Beitragvon Schnaufti » Freitag 30. Januar 2009, 23:35

@ Marina
Das mit dem Lachen stimmt, man wird abgelenkt und vergisst
dadurch ein wenig.

@ Amazone

Danke für den Hinweis. Das Medikament heißt
Viathen-A und soll die TNF-alpha Produktion
hemmen.
Bei mir ist die CYP1A2 Enzymaktivität erhöht und
die NAT2 Aktivität erniedrigt. Wenn mein schlechtes
Englisch den von Dir genannten Artikel richtig verstanden
hat, dann wird durch Curcumin CYP1A2 in der Aktivität
gehemmt, d.h. meine schlechte NAT2 Enzymaktivität
würde auch entlastet werden. Allerding werden halt auch
die anderen Cytochrome gehemmt - die sind bei mir zum Teil
normal und zum Teil erniedrigt. TNF-alpha ist bei mir erhöht.

Was kann man nur gegen die Schmerzen machen?? An manchen Tagen
wird man schon ganz schön mürbe, wenn der ganze Körper innen
und außen weh tut.

LG Schnaufti
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Monja » Samstag 31. Januar 2009, 00:14

Ein Meer von Tränen haben allein schon die MCS- Erkrankten
geweint. Und oftmals ganz allein für sich, weil niemand mit
solcher Erkrankung zu tun haben möchte beziehungsweise, sie
eh nicht versteht. An die \"normalen\" Schmerzen gewöhnt man
sich tatsächlich nach Jahren, nur wenn dann noch neue oder
stärkere, andere hinzukommen, wirds unerträglich. Aber ich
kann mich dennoch auch den obigen posts anschließen: Wenn
mich etwas zum Lachen bringt, kann ich eine Weile abschalten.
Danach ist man genau wie nach dem weinen irgendwie gelöster.
Herzlichst Monja

PS: zu Energiefox noch: verfluchen, ja, oft habe ich zu den
Schmerzen gesagt, verschwindet dort hin, wo ihr verursacht
wurdet, zu denen, die es ausgelöst haben, lass die leiden, die
uns das angetan haben und die, die weiterhin die Erde vergiften
und somit alle Geschöpfe, die darauf leben.
- Editiert von Monja am 30.01.2009, 23:17 -
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Beitragvon Energiefox » Samstag 31. Januar 2009, 00:26

Maria Magdalena,
die Zähne sind bei mir ich nehme an an in Ordnung. Gehe regelmäßig zum Zahnarzt. Bei einer Nasenoperation mit Laser sagte ich ja schon mal hier im Forum, hat der Oberarzt mir nicht gesagt , dass ich nach der Operation die Nase hätte mit Salbe pflegen müssen. Der HNO war entsetzt bei der Nachuntersuchung er sage mir Ihre Nase ist total vernarbt und ich hätte sie dringend nach der OP mit Salbe behandeln müssen. Insgesamt habe ich 3 Operationen an der Nase machen lassen. Die beste muss ich sagen war es die Nase durch einsetzen von Knorpel aus den Ohren zu verbreitern, seit dem bekomme ich gut Luft. Vorher war immer ein oder beide Nasenlöcher verstopft.
Aber meine kleinen Wehwehchen sind ein Klacks, gegen eure Beschwerden was ich hier jetzt so mitkriege.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 30.01.2009, 23:28 -
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Beitragvon salömchen » Samstag 31. Januar 2009, 07:40

Hallo Ennergiefox
Habe mein ganzes Leben an Gott geklaubt, aber nie Gebetet, dafür bete ich aber jetzt um so mehr .Fluchen bringt Unruhe in den Körper aber dass beten beruhigt und streichelt ihn.
Daß mit deiner Nase tut mir leid ,ich hatte dass aber auch schon mal und zwar richtig hefftig so dass ich mit einem Läser 2000 daran operiert wurde .Danach ist dass nicht mehr in der Nase aufgedrehten.
Ich habe Sicca Syndrom, ebenfalls durch Umweltgifte bekommen ,drockene Augen, Mund, Nase usw. Wenn die Nasenschleimhaut trocken wird, tut sie weh ,es ist so eine Art ziehender Schmerz, der sehr unangenehm ist, der Müde macht und wovon man auch Kopfschmerzen bekommt.
Viele Grüße s
salömchen
 

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Beitragvon salömchen » Samstag 31. Januar 2009, 07:54

Habe wieder die hälfte vergessen.
Wenn die Nasenschleimhaut trocken ist, entzündet sie sich und schwillt an. Dadurch bekommt man weniger Luft und der Sauerstoffmangel verursacht Kopfschmerzen.
Ich wünsche dir natürlich dass du so was nicht hast und ich liege Falsch .Es war ja nur wieder mal so ein Beispiel von mir.
salömchen
 

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Beitragvon Energiefox » Samstag 31. Januar 2009, 08:49

Salömchen,
hast wohl recht mit Deinen Ausführungen. Ich denke Männer fluchen lieber und dadurch
senkt sich der Testesteronspiegel, ist aber nur eine Vermutung von mir. Ich sollte auch wohl mehr beten. Jedenfalls so wie Du es schilderst ist es wohl mit der trockenen Schleimhaut in der Nase. Habe mal von einem Schönheitschirogen gehört der sagte man solle sich max nur 3 mal an der Nase operieren lassen, sonst wird alles viel schlimmer. Bei mir hilft nur Medihoney. Es ist ja ein Wundheilmittel und von Keimen befreit ich trage ganz wenig mit einem Wattestäbchen in die Nase.
Ich Habe den Eindruck es hilf, vor allen Dingen es ist überhaupt nicht agressiv sondern angenehm. Ich muss mir wieder eine Tübchen besorgen. Leider aus der Apotheke so teuer, dass es fast nicht bezahlbar ist. Ich bestell es mir über die Versandapotheke, dass mache ich nicht gerne aber die Apotheken sind wohl unverschämt, solch hohen Preise zu nehmen. Mit Salzwasser spülen habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Hatte ja mal auch hier im Forum gesagt als Kind wäre ich fast verblutet so schlimm hatte ich Nasenbluten. Das ist zum Glück durch die Operationen verschwunden. Danke für die Tipps und auch an die anderen für den Mut über die ihre Krankheit bzw. Schmerzen so offen zu berichten.
- Editiert von Energiefox am 31.01.2009, 13:27 -
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Beitragvon Maria » Samstag 31. Januar 2009, 10:48

Also ich versuche, wenn ich sehr starke Kopfschmerzen habe, erst einmal, ob evtl. ein Spaziergang an der frischen Luft hilft, sie zu lindern. Manchmal klappt es, aber dann wiederum habe ich oft tagelang quälende Kopf- und Muskel-und Gelenkschmerzen usw., gegen die oft garnichts hilft. Dann versuche ich mit Euch im hier Forum und mit lieben Menschen E-Mails zu schreiben, im Blog zu kommentieren, Musik zu hören und mich auf diese Weise von all dem etwas abzulenken. Es ist zwar schwierig mit extremen Schmerzen etwas zu tun, aber ich stelle immer wieder fest, irgendwie geht es. Und die Freude, die ich dann letztendlich dadurch habe, dennoch etwas Vernünftiges getan zu haben, also nicht ganz unnütz zu sein, hält meinen "Motor" am Laufen!

Liebe Grüsse
Maria
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Beitragvon Monja » Samstag 31. Januar 2009, 13:02

so ist es, liebe Maria, ich müsste zwar eigentlich dringend
einkaufen, aber habe heute wieder Extrem- Kopfschmerzen durch-
gehend seit dem Erwachtn und hab darum auch lieber mal ins Forum
geschaut. Und dieses "sich unnütz zu fühlen", wenn man von den
Schmerzen über Stunden oder Tage außer Gefecht gesetzt wurde, kenne
ich auch nur zu gut. Sinnlose Tage nenne ich die immer, wenn man sich
nur vom Bett in die Küche qält und zurück... Das soll Leben sein?
Herzlichst Monja
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Energiefox » Samstag 31. Januar 2009, 13:43

Monja und Maria,
Ihr habt recht mit dem Ablenken vom Schmerz, bei mir ist es ja so, ich habe fast nur Kopfschmerzen und zwar schon morgens wenn ich aufstehe und die Erdölraffinerie hat mal wieder den Duft zu mir rüber geschickt. Zum Glück nur einmal oder auch gar nicht im Monat. Bei mir ist es so meine Wohnung sieht dann auch krank aus wenn ich krank bin habe dann keine Lust zum Hausputz. Das ist natürlich dann nicht gut für
das Wohlbefinden. Da muss ich noch dran arbeiten.

Ein kleiner Abstecher zum alltäglichem Wahnsinn, heute wie fast immer Müll auf meinem Weg zum Lebensmittelmarkt und zwar nicht wenig. Dann auf dem Radweg parkt ein Auto, obwohl ein Parkplatz ca 15 m weiter ist und keineswegs voll. Dann ich hole Geld
aus der Sparkasse vorm Automaten vor mir ein Mann. Ich warte bis er geht in ca 3 m
Entfernung. Dann betrete ich den den Vorraum zum Automaten und bekomme einen
Hustenreiz der Mann hatte sich eingedieselt mit Parum zum umfallen. Ich bin ja
noch etwas erkältet. Eine ältere Frau die später kam erzählte ich es, sie kannte
es und betätigte auch das manche Menschen da recht rüppelhaft sind in Ihrer Parfumvernarrtheit.
Gruß Energiefox
- Editiert von Energiefox am 31.01.2009, 14:22 -
Energiefox
 

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Beitragvon salömchen » Samstag 31. Januar 2009, 14:33

Wenn ihr alle unter Kopfschmerzen leidet, dann versucht doch mal mit einer Sonnenbrille ,auch in der Wohnung. Daß bewirkt wahre Wunder ,ihr werdet es schon nach einer halben stunde feststellen. Habe schon Nervenkopfschmerzen gehabt ,es hat richtig gepocht und die sind dadurch weckgegangen. Lg s
salömchen
 

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Beitragvon Ma Baker » Samstag 31. Januar 2009, 22:00

Wenn ich schlimme Kopfschmerzen habe, würde ich sie gerne verfluchen oder achtkantig auf dem Mond schießen.
Aber wenn ich Wut hochfahre, wird es noch viel, viel schlimmer.
Genauso wenn ich vor Schmerzen weine, dann werden die Kopfschmerzen auch viel schlimmer. Ich unterdrücke es deshalb zu WEinen auch wenn es noch so schlimm ist. Ich nehme an, dass sich dann noch mehr verkrampft. Was mir "hilft" (ich setze es in Gänsefüßchen, weil bei schlimmem Kopfweh fast nichts hilft), ist versuchen ganz ruhig zu sein und keine Emotion hochzufahren. Dadurch gehen die Krämpfe im Kopf am Ehesten weg.
Ma Baker
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Beitragvon Schnaufti » Sonntag 1. Februar 2009, 00:23

@ Energiefox

Das Problem mit der Wohnung und dem Hausputz kenne ich
auch - wenn es mir nicht gut geht sieht man das auch der
Wohnung an. Früher hat mich das sehr geärgert und daruch
ging es mir noch schlechter. In einer ordentlichen und
sauberen Wohnung fühle ich mich natürlich auch wohler, aber
was nicht geht, geht nicht.

@ Ma Baker

wenn ich richtig weine, dann wird auch alles schlimmer, denn
dabei verkrampft man sich. Bei mir ist das so, dass dann einfach
nur die Tränen laufen - ich kann das noch nicht mal verhindern.
Ich schluchtze auch nicht dabei, das ist komplett geräuschlos.
Eigentlich entspanne ich dabei sogar.


LG Schnaufti
Schnaufti
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon salömchen » Sonntag 1. Februar 2009, 07:39

Hallo Schnaufti
Daß mit dem Geräusch losen weinen ist bei mir auch so, wenn, s mir schlecht geht und ich habe schmerzen ,nur wenn ich schmerzen habe kann ich mich nicht entspannen dabei.
Wenn ich aber wegen anderen dingen weine ,zum Beispiel wenn meine Seele weint, weil ich traurig bin ,weine ich anders ,so wie gesagt wird ,mit Geräuschen.
Ich weine dann länger und länger und mehr und danach bin ich auch sehr Endspannt und die Hoffnung ist auch wieder da.
Hier noch ein Tipp:
Falls irgendjemand von euch mal wieder wütend ist, dann Putzt doch einfach mal eure Wohnung, ihr werdet es nicht glauben, wie schnell ihr damit fertig seid ,auch Frust versetzt berge. Ich kann meine Wohnung nur Oberflächlich sauber halten, da ich zu schwach bin. Deswegen gehe ich wandern ,da kann ich meine Aggressionen auch sehr gut mit ablaufen, dass hat den selben Effekt. Auch dass immunsystem kann man mit wandern auf wundersame weiße wieder auf Vordermann bringen.
Ich habe ganz schlimme zustände erlebt ,dabei habe ich ganz bestimmte ausweich Möglichkeiten ,kennengelernd, ohne dass es mir jemand gesagt hat
Ich beherrsche die perfekte Beruhigung meiner ( Psyche)ohne jemals Autogenes Training oder Tay Tschi oder so, gelernt zu haben.
Ich habe mehrere benzodiazepiene Endzüge alleine zuhause gemacht und halte auch sonst Extremzustände aus,(bescheinigt von der Uni Bochum)Wenn man weiß wie, s geht ist alles, nur noch, halb so schlimm.
Auch wenn’s mir wieder mal schlecht geht ,halte ich meine Gedanken daran fest, dass es mir schon sehr viel heftiger schlecht ging und ich dass ja auch geschafft habe.
Ganz lieben Gruß an dich Schnaufti salömchen
.
salömchen
 

Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon sunday » Sonntag 1. Februar 2009, 11:07

da ich immer schon nahrungsmittel- und chemikalienunverträglichkeiten und dadurch verursachte entzündungen von inneren organen, gelenken usw. hatte, kenne ich längere schmerzfreie zeiten überhaupt nicht (früher gab es immer mal kurze bessere zeiten, aber seit ca. 25 jahren habe ich permanent starke schmerzen gehabt, die erst seit ich mich selbst behandel und mehr über diese unverträglichkeiten weiß, etwas weniger geworden sind und wohl auch noch weiter weniger werden).

um trotzdem voll arbeiten zu können und nebenbei noch weitere ausbildungen zu machen, in der freizeit ehrenamtlich zu arbeiten und (früher als ich noch nicht so heftig auf parfüm reagiert habe) auch verreisen und ausgehen zu können, mußte ich mir einiges zur schmerzbekämpfung einfallen lassen (chem. schmerzmittel gingen früher wegen massiver nebenwirkungen schon bei einmaliger einnahme nur selten, seit einigen jahren garnicht mehr).

mir selbst hilft es am besten (neben entgiftungen durch heiße salzbäder, wasser trinken, spazierengehn an der frischen luft und einnehmen von homöop. mitteln), daß ich weiß, das die ganz schlimmen schmerzen irgendwann auch wieder weniger werden und ich die nicht ganz so schlimmen (bandscheibenvorfall mit lähmungen, gallenkoliken, gelenkentzündungn usw.) so weit wie möglich ignoriere, soweit wie möglich trotzdem arbeite (wenn ich noch nicht mal mehr aufstehen kann, bereite ich halt mental schon einiges für das nächste projekt vor), mich soweit wie möglich entspanne und an schöne dinge denke, die ich früher mal erlebt habe, die zum teil auch heute an guten tagen noch bzw. wieder möglich sind und die in zukunft, wenn ich die beschwerden dank eigentherapie noch besser in den griff bekomme wohl auch noch mehr werden.

ich schreibe gleich mal einen neuen beitrag mit allem, was mir (oder anderen) zur schmerzlinderung ohne chemie geholfen hat.
wenn andere noch weitere tips dazuschreiben, gibt das dann eine liste für alle fälle.

lg
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon nora » Montag 23. Mai 2011, 21:51

Fluchen hilft bei mir nicht,ist auch nicht meine Art.
Ich kenne das mit dem stillen Weinen,da hilft auch oft ein entsprechender Film.
Manchmal hilft Stille und Dämmerlicht,dann schlafe ich ein und es geht wieder etwas besser.
PC geht dann leider gar nicht.......
nora
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Hilft es etwa den Schmerz zu verfluchen?

Beitragvon Arnfried » Donnerstag 26. Mai 2011, 00:50

Bei den "Myth Busters" wurde da mal ein Experiment gemacht, in dem festgestellt wurde, dass Schmerzen länger auszuhalten sind, wenn man dabei flucht.
Arnfried
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