Zitat aus der neusten UMG

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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 16:36

"Der Vorstand des dbu weist darüber

hinaus darauf hin, dass auch die in Internetforen geäußerte

Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen strafbare

Handlungen darstellen. Der Betreiber eines solchen Forums kann

u.U. von den Strafverfolgungsbehörden gezwungen werden, die

Identität der Diskutanten offen zu legen."



Dr.med. Hans-Peter Donate
Für den Vorstand des dbu


http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/112_dbu.pdf
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 17:08

Hier der Volltext aus der neuen umg:


"Vorbemerkung

Schon kurz nach der Veröffentlichung der Handlungsorientierten Umweltmedizinischen Praxisleitlinie auf der Homepage des dbu

Anfang November 2011 wurde ich teilweise direkt, teilweise indirekt durch Hinweise von Selbsthilfegruppen mit heftiger Kritik an der

Leitlinie konfrontiert. Hauptangriffspunkt war dabei die darin enthaltenen Ausführungen zur Beteiligung somatopsychischer bzw. psychosomatischer

Störungen an der Entstehung umweltassoziierter Krankheitsbildern. Dabei hat diese Kritik v.a. in Internetforen Formen

angenommen, die einerseits den Boden guter Umgangsformen verlassen haben - man schreckte auch vor massiver Bedrohung der

SHG’s nicht zurück, die diese Leitlinien akzeptieren - und andererseits mangelnde Kompetenz erkennen lassen. Aus diesem Grunde

habe ich mich im Einvernehmen mit dem Vorstand des dbu veranlasst gefühlt, das folgende Statement abzugeben.

Dr. med. Hans-Peter Donate, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender



Statement zur Praxisleitlinie

Umweltmedizinische Leistungen sind in den Gebührenverzeichnissen

EBM und GOÄ nicht gesondert ausgewiesen, da die nach

Ansicht der Bundesärztekammer die nicht klinisch tätigen Fach舐zte

f・ Hygiene und Umweltmedizin die Umweltmedizin

repräsentieren. Diese stehen nach Einschätzung der Kassenärztlichen

Bundesvereinigung (KBV) nicht für die Diagnostik

und

Behandlung

von Patienten zur Verfügung, sondern sind lediglich

beratend für Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens

tätig. Zu Lasten der GKV können deshalb Leistungen bei umweltassoziierten

Erkrankungen nur aus allgemeinmedizinischen,

differentialdiagnostischen

Erwägungen erbracht werden.

Aus wissenschaftlichen Gründen muss eine Leitlinie der

klinischen

Umweltmedizin alle differentialdiagnostischen

Möglichkeiten der Entstehung und/oder der Beeinflussung

umweltassoziierter Erkrankungen

erfassen, also auch somatopsychische

bzw. psycho-somatische Vorbelastungen. Diesem

Grundsatz ist die vorliegende

Leitlinie des dbu gefolgt. Ihn zu

ignorieren würde den Tatbestand

des Kunstfehlers erfüllen. Es

spricht nicht dagegen, dass beispielsweise die MCS Studie I des

RKI gezeigt hat, dass psychische Erkrankungen bei den umweltmedizinisch

Erkrankten nicht häufiger als in der durchschnittlichen

Bevölkerung vorkommen. Sie sind allerdings auch nicht

nachgewiesenermaßen seltener.



Weder die These, dass alle umweltbezogenen Krankheiten psychisch

bedingt seien (wie von vielen Psychiatern behauptet), noch

die These, dass alle psychischen Erkrankungen somatischen

Ursprungs

seien (wie von manchen Betroffenen vorgetragen),

sind wissenschaftlich belegt. Auch wenn es einigen Anhängern

des CSN-Forums nicht gefallen wird, gibt es auch erworbene

Krankheiten

mit einem rein psychischen Hintergrund. Hier

ist besonders das Posttraumatische Stresssyndrom zu nennen:

Zeugen von Gewaltverbrechen; unverletzte Überlebende von

Kriegshandlungen,

Terroranschlägen oder Naturkatastrophen;

Lokführer nach dem Überfahren eines Selbstmörders; u.v.m.




In zweiter Linie steht beispielsweise die reaktive depressive

Verstimmung von Waisenkindern, Scheidungskindern, Erwachsenen

während oder nach der Scheidung sowie Menschen in der

Trauerarbeit beim Verlust eines Angehörigen u.ä.m.

Alle dadurch bedingten psychischen Probleme entstehen primär

ohne chemische, physikalische oder biologische Einflüsse. Treten

diese zusätzlich hinzu, so beeinflussen auch sie, ebenso wie

chemische, physikalische und biologische Faktoren, mehr oder

weniger intensiv das interaktive Netzwerk des Neuro-endokrinoimmunsystems

(NEIS) und müssen im Sinne eines ganzheitlichen

Krankheitsverständnisses berücksichtigt werden. Nur so kann die

individuelle Suszeptibilität bzw. Vulnerabilität in die objektive

Diagnosestellung mit einbezogen werden.



Umweltmedizin des dbu sowohl in der Form wie auch

inhaltlich unverständlich

Vor diesem Hintergrund ist die zwischenzeitlich in verschiedenen

Foren, allen voran im CNS-Forum, ausgetragene Diskussion der

Leitlinie Umweltmedizin des dbu sowohl in der Form wie auch

inhaltlich unverständlich.

Die Position des dbu wurde, in vielen Diskussionen erarbeitet

und gefestigt und in der vorliegenden „Handlungsorientierten

Umweltmedizinischen Praxisleitlinie“ zusammengefasst. Die

unsachliche

Kritik zeigt, dass diese Leitlinie entweder nicht vollständig

gelesen oder nicht richtig verstanden wurde.

Die Art der Diskussion ist in ihrer apodiktischen Weise kontraproduktiv

und schädigt die Interessen der Umwelterkrankten. Statt

die Kräfte der in der Umweltmedizin engagierten Organisationen

zu bündeln wird die unnötige Diskussion nur die Verfechter

der „Psychothese“ stärken. Der Vorstand des dbu weist darüber

hinaus darauf hin, dass auch die in Internetforen geäußerte

Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen strafbare

Handlungen darstellen. Der Betreiber eines solchen Forums kann

u.U. von den Strafverfolgungsbehörden gezwungen werden, die

Identität der Diskutanten offen zu legen."



http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/112_dbu.pdf
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 17:09

Julianes Standpunkt



Unsere Lebensweise produziert.Kollateralschäden. Unter anderem MCS.

Die Zahlen steigen.

Wer soll das bezahlen?

Eine schadstofffreie Wohnung und einen schadstofffreien Arbeitsplatz auf Krankenschein? Gar Berentung wegen Berufskrankheit?

Geht nicht.

Also wie handeln wir das?

Risikomanagement.

Und wie kann man das auch noch in die sogenannte Marktwirtschaft integrieren?

Ganz einfach:

In Zukunft werden wir den "Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden" seiner systemkompatiblen Behandlung zuführen


Weiterlesen hier:


http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/02/24/umweltmediziner-auf-kreuzfahrt/


Heute wird in Kiel die MS Color Magic ablegen. Mit an Bord werden Mediziner sein, die sich von Frau Dr. rer.nat. Anke Bauer von den Fachkliniken Nordfriesland gGmbH die neuen Praxisleitlinien für die kurative Umweltmedizin vorstellen lassen wollen.

Es ist nicht der erste Auftritt der Referentin in Sachen neue Leitlinien:

Vor zwei Jahren im Februar 2010 versammelte sich im noch winterlichen Fulda eine kleine Gruppe von Medizinern im Hotel Wiesenmühle. Gekommen war auch Frau Dr. rer.nat. Anke Bauer von den Fachkliniken Nordfriesland gGmbH gerüstet mit einem Stapel von Papieren. Papiere mit vorbereiteten Passagen für neue, sogenannte handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinien.

Die Diskussion verlief zügig. Und schon im Sommer 2010 nach dem man im email-Austauschverfahren Übereinstimmung erzielt hatte mit den Medizinern Volker v. Baehr, Frank Bartram, Claus-Hermann Bückendorf, Hans-Peter Donate, Volker Engelhardt, Wolfgang Huber, Martin Klehmet, Kurt Müller, Peter Ohnsorge, konnte Frau Dr. Anke Bauer die Erstellung eines neuen Leitlinienpapiers vermelden.

Im Oktober 2011 wurde eine letzte Überarbeitung vorgenommen und am 7.11.2011 stellte der DBU das Papier online:

Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitlinien

Herausgegeben von dem Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner e.V

Wenn heute aktive Leitlinienautoren und interessierte Mediziner auf der MS Color Magic Richtung Oslo schippern, so vermutlich, um sich gegenseitig zu versichern, dass man auf dem richtigen Kurs ist. Denn mit den neuen Leitlinien geht auch vieles über Bord, was schon mal zum Allgemeinwissen in Sachen Umweltmedizin gehörte. Wer das nicht für möglich hält, dem sei die Lektüre der Langfassung angeraten.

Nun, lassen wir einen Kaufmann sprechen, was mit den neuen Leitlinien angedacht ist. Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der Firma Fachkliniken Nordfriesland gGmbH, kommt in der Hauspostille ganz ohne verschleierndes Gebrabbel zur Sache:

“Meilensteine in der Umsetzung…

Wechsel in der umweltmedizinischen Versorgung von einem somatischen in ein psychologisches Behandlungsangebot“

Näheres kann man auch einem zeitgleich mit den neuen Leitlinien veröffentlichtes Papier mit dem Titel:

Therapeutisches Konzept für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen Schwerpunkt Umweltmedizin

entnehmen, für das auch – neben einer zwei weiteren Autoren aus der Klinik- die Leitlinienautoren Bauer und Mai als verantwortlich zeichnen.

Ein Blick in dieses Papier lässt tief blicken:

Zitat auf Seite 9

“Das Schließen eines therapeutischen Bündnisses ist besonders zeitaufwendig aufgrund von

Hohem Chronifizierungsgrad
Dysfunktionalen, aber stark verfestigten Krankheitsmodellen
Schwierigkeiten, die Patienten für psychotherapeutische Maßnahmen zu gewinnen
(die Patienten haben oft bereits negative Erfahrungen mit “rein”
Psychotherapeutischen Einrichtungen gemacht), eine Vertrauensbasis muss erst erarbeitet werden.
feindseligem Weltbild der Betroffenen bei gleichzeitigen Wiedergutmachungswünschen an die Gesellschaft
dadurch Schwierigkeiten, die Patienten für die unterstützenden psychotherapeutischen Maßnahmen zu gewinnen”
Was die Leitlinienmacher vorhaben, hat der Kaufmann Ingo Tüchsen auf den Punkt gebracht. Auffällig auch, dass das neue Leitlinienpapier Passagen enthält, die man auch in einem Papier für eine geplante AWMF Leitlinie Fibromyalgie Syndrom findet.

Na so was…

Auffällig auch, dass in Kürze noch eine Leitlinie angedacht ist, die inhaltlich jener der DBU Leitlinien doch sehr nahe steht:

S 3 Leitlinie

„Umgang mit Patienten mit nichtspezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden“

Beide Leitlinien, sowohl die des DBU, als auch die von Henningsen von der TU München an der auch GHUP und DGAUM beteiligt sind, haben vor allen Dingen ein Ziel:

Über das Instrument Ausschlussdiagnostik sollen MCS Patienten in die Psychoecke gestellt und dort auch behandelt werden. Das hat für den Arzt den Vorteil, dass man sich gar nicht erst mit dem ICD-10 Code T78.4 auseinandersetzen muss. Man findet halt, wie uns das die GHUP-Chefin, Caroline Herr, schon mal so blumig im Forum der Apotheken-Umschau berichtet hat, immer etwas Anderes.
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Beitragvon Clarissa » Samstag 25. Februar 2012, 17:25

Gut ich schweige lieber bezüglich der DBU Drohungen, aber alleine diese Drohung zeigt mir wem man es zu tun hat. Vielen Dank.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 17:48

Nun bleiben wir mal am Text, Herr Dr. Donate:

Sie schreiben:

"Dabei hat diese Kritik v.a. in Internetforen Formen angenommen.......... mangelnde Kompetenz erkennen lassen"


Man braucht doch nur sorgfältig alle verfügbaren Quellen zu durchforsten und zu suchen, wo der Klartext steht.


Frau Dr. Bauer hat sich sehr bemüht mit den Formulierungen.
.

Aber auf den Punkt bringt es ein Kaufmann
Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der Firma Fachkliniken Nordfriesland gGmbH

spricht von

“Meilensteine in der Umsetzung…

Wechsel in der umweltmedizinischen Versorgung von einem somatischen in ein psychologisches Behandlungsangebot“

http://www.fklnf.de/fileadmin/downloads/Presse/Dialog_HP_12_2011_2.pdf


Also das versteht Jeder.
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Beitragvon Wüstenfieber » Samstag 25. Februar 2012, 21:03

lolololololololololololololololololololol__________

oops, da hat doch meine Tastatur etwas geklemmt. Tschuldigung! Also,


Sehr geehrte Damen und Herren des dbu-Vorstandes.

Mit Entsetzten habe ich vernehmen müssen, dass es scheinbar Internetforen gibt,

die Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen äußern, die Sie, so meine unmassgebliche

Vermutung, auf sich selber beziehen. Nun, da hier im CSN-board ausschließlich belegbare Fakten

dargestellt werden, um Betroffenen zu helfen, sich ihre eigene Meinung zu bilden, kann sich

Ihr Statement ja nicht auf dieses Forum beziehen, sondern nur auf anderweitige, gewiss schurkige

Aktivitäten im weiten Raum des Internets, und dass finde ich sehr bedauerlich. Tut mir echt leid.


Aber, ich möchte Sie trösten und Ihnen mit meiner Namensnennung eine kleine Freude bereiten,

denn ich glaube erkannt zu haben, dass Ihnen sehr an der Identität von Forumsmitgliedern gelegen ist,

nicht wahr?


Also, mein wirklicher Name ist: LEGION.


mit den allerfreundlichsten Grüssen

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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 21:23

@ Wüstenfieber

Also die haben gar keine Damen im Vorstand beim dbu,
nur Herren.

http://www.dbu-online.de/index.php?id=109
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 22:05

Was mir gerade mal wieder einfällt zum Thema dbu und dbu-Aktivitäten:


Das, was für MCS Patienten viel mehr Konsequensen haben wird als diese Papiere des dbu sind die Leitlinien, die unter Henningsen in Zusammenarbeit mit jenen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden, die das Wort Umweltmedizin im Namen tragen:GHUP und DGAUM nämlich.

Diese Leitlinien werden zukünftig bestimmen, was Amtärzte, Gutachter aber auch Hausärzte denken und wonach sie handeln.
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 22:10

Erinnern wir uns:


"Der Beginn des Jahres 1999 war für die Umweltmedizin ein Neubeginn in dem Bemühen, das klinische Fach Umweltmedizin weiter zu etablieren. Am 16. Januar 1999 trafen sich in Gießen Vertreter des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (Dr. Fabig, Dr. Friedrichsen, Dr. Müller, Dr. Ohnsorge) und der Internationalen Gesellschaft für Umweltmedizin (International Society of Environmental Medicine (ISEM), Prof. Drexler, Prof. Eikmann, Prof. Gieler, Dr. Herr) zu einem Gedankenaustausch über die zukünftige Entwicklung des Faches Umweltmedizin.......


Trotz bestehender Differenzen zeigte sich in dem von gegenseitigem Interesse geprägten Gespräch, daß sowohl der dbu als auch die ISEM beidseitige Anliegen haben, die im Rahmen eines gemeinsamen Konsens weiterverfolgt werden sollten.

Es wurde übereinstimmend festgestellt, daß bei der Bearbeitung und Beurteilung umweltmedizinischer Problematiken etablierte wissenschaftliche Erkenntnisse die Basis darstellen müssen. In diesem Bereich ist Grundlagenarbeit zu leisten.

Die Umweltmedizin wurde von allen als eigenständiger Bereich angesehen, der weiter entwickelt und gefördert werden muß und ähnlich wie die Allergologie auch in verschiedene Teilbereich der ärztlichen Tätigkeit hineinreicht. Sie ist als eigenständiger interdisziplinärer Bereich anzusehen, in den Kenntnisse vor allem von Seiten der Hygiene und Umweltmedizin, Toxikologie, Arbeitsmedizin und Inneren Medizin beziehungsweise Pädiatrie, Dermatologie-Allergologie und Psychosomatik-Psychiatrie sowie Zahnheilkunde neben anderen Fächern wie HNO etc. einfließen müssen...."


Fr, 24.11.2000 14:41 / Dr. Peter Ohnsorge

http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/539/164/index.html?catid=164&artid=3273&nosum=1

http://www.umweltmedizin.de/content/articles/511/540/?catid=540&artid=9667
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Beitragvon Juliane » Samstag 25. Februar 2012, 22:16

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Beitragvon mirijam » Samstag 25. Februar 2012, 22:22

Tja, wir haben Meinungsfreiheit, so ein Pech, Herr Dr. Donate.
mirijam
 

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Beitragvon mirijam » Samstag 25. Februar 2012, 22:42

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) stellt mit einer Entscheidung vom 18.02.2010 zur Meinungsfreiheit im Internet klar, dass das Kommunizieren wahrer Fakten und Informationen in Kauf genommen werden muss. Es ist Teil des eigenen Persönlichkeitsrechts mit anderen über andere kommunizieren zu dürfen.

- Editiert von mirijam am 25.02.2012, 21:43 -
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 26. Februar 2012, 10:31

Wenn dem dbu eine öffentliche Diskussion so peinlich ist, dass mit Klage gedroht wird, zeigt das nur, dass ihnen ein klammheimliches Vorgehen lieber wäre, damit die Leute nicht mitbekommen, was sie in Zukunft erwartet.
Gott sei Dank haben wir immer noch Meinungsfreiheit.

Liebe Grüße
Beobachter
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Beitragvon Twei » Sonntag 26. Februar 2012, 10:52

Wer als Mächtiger von seiner Sache überzeugt ist und glaubt alles richtig gemacht zu haben, braucht keine Angst vor dem Mißerfolg haben und wird es nicht nötig haben zu drohen!

Haben die DBUler Angst vor einer weiteren behördlichen Untersuchung oder einer öffentlichen Diskussion?
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Beitragvon Kira » Sonntag 26. Februar 2012, 11:09

Nur zur Errinnerung:

http://www.csn-deutschland.de/blog/2010/06/19/waltraud-binz-mein-mann-hat-nicht-betrogen/
\"Dr. Hans-Peter Donate 23. Juni 2010 um 14:56
Dr. Binz befindet sich in der gleichen Situation wie vor 150 Jahren Ignaz Semmelweis.Hatte der sich damals noch gegen die vergleichsweise “kleinen Windmühlen” der bornierten Kollegenschaft zur Wehr zu setzen, sieht sich Kollege Binz einer ganzen Phalanx von Gegnern gegenüber: Lobbyisten der Industrie, die von ihr abhängigen Berufsgenossenschaften, gekaufte Wissenschaftler und Kollegen in KVen und Ärztekammern, die gegen die Vorschriften des § 29 der (Muster-) Berufsordnung für die deutschen Ärztinnen und Ärzte verstoßen.

Nach dem § 16e des deutschen Chemikaliengesetz ist jeder Arzt verpflichtet Vergiftungsfälle mit Chemikalien -auch bei Verdacht- dem Bundesinstitut für Risikobewertung zu melden.

Leider ist dieser Paragraph nicht strafbewehrt, so dass Zuwiderhandlungen strafrechtlich auch nicht justitiabel sind. Dr. Binz hat dieser Pflicht genügt und wurde somit unbequem. Er ging noch einen Schritt weiter und hat auch die Staatsanwaltschaft informiert, weil er in einer Vergiftung eine “chemische Verletzung” sieht, die den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt und somit u.U. eine strafbare Handlung darstellt. Einer solchen Anzeige nicht nachzukommen setzt die Staatsanwaltschaft dem Verdacht der Strafvereitelung im Amt aus.

Allen Anfeindungen zum Trotz ist Kollege Binz standhaft geblieben und hat weiter für die Rechte seiner Patienten gekämpft. Ihm gebührt dafür der Dank und der Respekt nicht nur seiner Patienten, sondern auch aller Umweltmediziner, die den Hippokratischen Eid höher stellen als das Wohl der Industrie.

Nach dem der Versuch, Dr. Binz berufsrechtlich unter ihre Knute zu zwingen von Seiten der KV Trier und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz kläglich gescheitert ist, versucht man es nun mit fadenscheinigen strafrechtlichen Mitteln.

Die Versuche unbequeme Umweltmediziner mundtot zu machen ist nicht neu. Neben Dr. Binz zählen zu diesem “Fähnlein der sieben Aufrechten” auch Frau Prof. Gehrhard, Prof. Ottmar Wassermann, Prof. Wolfgang Huber, Prof. Müller-Mohnsen, Dr. Remmers, Karl-Reiner Fabig und viele andere.

Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner dbu und die Europäische Akademie für Umweltmedizin EUROPAEM stehen zu Ihrem Kollegen Binz und bieten ihm alle Hilfe in dem anstehenden Verfahren an.

Dr.med. Hans-Peter Donate
Stellvertretender Vorsitzender DBU
Pressesprecher EUROPAEM\"
- Editiert von Kira am 26.02.2012, 10:09 -
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 26. Februar 2012, 11:14

Tja, offensichtlich.
Wenn versucht wird, durch Klageandrohung kritische Stimmen zu ersticken bzw. mundtot zu machen, lässt das einige Rückschlüsse zu.
Eine öffentliche Diskussion ist nicht erwünscht und soll unterbunden werden.
Hier im Forum hat man nichts weiter getan, als nachweisbare Fakten zu sammeln und bekannt zu machen, damit sich Betroffene eine eigene Meinung bilden können.
Selbst das wird als Angriff verstanden.

M.E. sollte sich der dbu lieber darum kümmern, dass ihre Referenten keine brasilianischen Scharlatane unterstützen und keine vergoldeten Esoterik-Pyramidenhalter verhökern.

Liebe Grüße
Beobachter
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 26. Februar 2012, 11:25

Hallo Kira,

woher der plötzliche Sinneswandel des Dr. Donate?!
Man sollte nicht für möglich halten, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt ...

Liebe Grüße
Beobachter
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Beitragvon Juliane » Sonntag 26. Februar 2012, 11:45

@ Beobachter

Wie wird der Schwenk begründet?


Das lesen wir in der Pressemitteilung des DBU:

"Die Leitlinie orientiere sich an der Realität in der Praxis der niedergelassenen Kollegen, so Bartram und Ohnsorge."

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Pressinfo_Leitlinie_2011_12.pdf


Bis zum Februar 2010 benutzte Dr. Bartram in Artikeln und/oder Vorträgen
den Begriff somatopsychisch.


Dann folgt mit den neuen Leitlinien der Schwenk zum „biopsychosozialen“ Krankheitsmodell und die Anamnese von Ursachenüberzeugungen, Stressoren


Und die Frage

"Somato-psychische und/oder psycho-somatische Differentialdiagnose?"

wird beantwortet mit der Aussage:

"Es wird empfohlen, anzuerkennen, dass Erkrankungen aus beiden Bereichen gleichzeitigvorkommen und sich gegenseitig verstärken können...



Es wird empfohlen die Patienten über ihr Krankheitsbild aufzuklären, wobei ein multifaktoriellesund individuelles Modell der Erkrankung vermittelt werden sollte.

Monokausale Zuschreibungen sollten vermieden werden."

http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf
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Beitragvon Beobachter » Sonntag 26. Februar 2012, 13:08

Man kann doch nicht seine Grundüberzeugungen wechseln wie die Hemden!
Nur weil der systemkompatible Mainstream im Kollegenkreis ein anderer geworden ist ...
Das neue Modell ist bequemer, wohlgemerkt für die Mediziner, denn man braucht sich nicht mehr mit Schadstoffproduzenten etc. anzulegen, kann sich zurücklehnen und die "Ursachen" in der Psyche von Umweltkranken suchen - was zudem noch hervorragend abgerechnet werden kann.

Tut mir leid, aber das hat nichts mehr mit verantwortungsbewußtem, ethischem ärztlichen Denken und Handeln zu tun.
Das ist m.E. Anpassung an bestehende Mißstände auf Kosten der Betroffenen.

Liebe Grüße
Beobachter
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Beitragvon mirijam » Sonntag 26. Februar 2012, 14:43

Juliane schrieb (siehe ganz oben):

""Der Vorstand des dbu weist darüber

hinaus darauf hin, dass auch die in Internetforen geäußerte

Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen strafbare

Handlungen darstellen. Der Betreiber eines solchen Forums kann

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http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/112_dbu.pdf "



Toll, dann brauchen wir uns hier ja keine Sorgen zu machen, wir gebrauchen solche primitiven Werkzeuge nicht, denn wir benutzen nämlich unseren Verstand: wir arbeiten mit anerkanntem Wissen und harten Fakten.
mirijam
 

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Beitragvon Kira » Dienstag 28. Februar 2012, 02:57

Ebenfalls zur Errinnerung
http://www.csn-deutschland.de/blog/2011/05/18/strafverfahren-wegen-abrechnungsbetrug-gegen-dr-binz-eingestellt/
Dr. Hans-Peter Donate 18. Mai 2011 um 16:27
"Sehr geehrter Herr Kollege Binz, liebe Familie Binz,
endlich ist dieser Alptraum für Sie vorbei. Als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner dbu gratuliere ich Ihnen dazu und bedanke mich auch im Namen des ganzen Vorstandes für Ihre Standhaftigkeit bei der Verteidigung der Rechte und Belange unserer Umweltpatienten.
Ich bedauere allerdings, dass trotz Ihres persönlichen und finanziellen Einsatzes der Erfolg nur partiell geglückt ist. Wieder einmal sind die wahren Übeltäter ungeschoren davon gekommen. Zumindest werden es Nachahmer dieser Diskriminierung der Umweltmedizin in Zukunft schwerer haben.
Besser wäre es gewesen, wenn es gelungen wäre, die Betreiber des Komplottes gegen Sie aus der Gemeinschaft der Kollegen dauerhaft zu exkommunizieren.

Alles Gute für die Zukunft für Sie und Ihre Familie wünscht Ihnen

Hans-Peter Donate"
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Beitragvon Beobachter » Dienstag 28. Februar 2012, 04:14

Hallo Kira,

danke für Deine beiden Einträge zur Erinnerung an einen ehemals engagierten und kritischen Dr. Donate.
Ich kann nur wiederholen, dass es kaum glaublich ist, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt - die nun im Auftrag des dbu CSN mit Klage droht und kritische Diskussionen im Forum zu den Leitlinien unterbinden will bzw. u.a. Inkompetenz unterstellt.

Wiegesagt hat man im CSN-Forum nichts anderes getan als nachweisbare Fakten zu sammeln und sie öffentlich zu machen, damit Betroffene sich eine eigene Meinung bilden können und wissen, was im Zuge der neuen Leitlinien auf sie zu kommt.
Das ist nicht verboten; jeder hat ein Recht auf Meinungsfreiheit und Meinungsbildung.

Anderenorts beklagt man die Zunahme umweltbedingter Erkrankungen und ist bestrebt, schädigende äußere Einflüsse zu vermindern und Schadstoffproduzenten zur Verantwortung zu ziehen (WHO-Artikel; Blog).
Nur der dbu scheint äußere Einflüsse zu ignorieren und sich vorwiegend auf die Psyche der Betroffenen zu konzentrieren, weil es offensichtlich bequemer und lukrativer bzw. besser abrechenbar ist (siehe dazu mein Blog-Kommentar).

Ich hoffe, man liest an entsprechender Stelle mit, und es erfolgt eine Stellungnahme.
Es wäre interessant zu erfahren, was Herrn Dr. Donate zu diesem Sinneswandel bewogen hat.
Für mich ist das schwerlich nachvollziehbar, und es besteht m.E. Erklärungsbedarf.

Viele Grüße
Beobachter
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Beitragvon Kira » Mittwoch 29. Februar 2012, 12:37

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Beitragvon Tenzca » Mittwoch 29. Februar 2012, 12:40

"was kümmern mich mein Geschwätz von gestern" oder wie war noch gleich der Spruch?
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Beitragvon Beobachter » Mittwoch 29. Februar 2012, 12:52

Hallo Kira,

es ist schon sehr erstaunlich, dass Dr. Donate und Dr. Merz einmal fruchtbar zusammen gearbeitet haben.

Ein Grund mehr, auf eine Stellungnahme von Dr. Donate (als potentiellem Ankläger gegenüber CSN im Auftrag des dbu) zu hoffen ...

Viele Grüße
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Beitragvon Kira » Donnerstag 1. März 2012, 21:19

Sehr geehrte Herren des DBU- Vorstandes,

nicht alles läßt sich an die Kette legen.

Wir wünschen uns Ärzte, Mediziner und Umweltmediziner mit einer Haltung, die sich keiner Zeitströmung anpassen, die in wichtigen Dingen des Lebens und der Medizin durch ihr Denken und Handeln dokumentieren, dass sie Wissen und Gewissen besitzen.

Mit Ihrem Statement übernehmen sie auch die Verantwortung und müssen sich somit auch den Vor-würfen bewußt sein. Sie verpacken ihre Attacke bewußt, auf Kosten von schwer toxisch erkrankten Menschen.
Ich befürchte: Mit ihrer Leitlinie sind sie dabei, toxisch Geschädigten schweren Schaden zuzufügen – derzeit vernachlässigen sie die gebotenen Sorgfaltspflicht im Umgang mit schwerkranken Menschen zugunsten der Abrechnung Umweltmedizinischer Leistungen nach GOÄ.

Mit freundlichem Gruß
Kira
"Wo der Mut keine Zunge hat, bleibt die Vernunft stumm."
(Jupp Müller, deutscher Schriftsteller)

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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon mirijam » Freitag 2. März 2012, 20:09

Das Bio-Psycho-Soziale-Modell hält also Einzug auch in die Umweltmedizin (siehe DBU-Leitlinie). Alles Psycho oder was?


Interessanter Buch-Tipp:

Peter Lehmann- Der chemische Knebel – Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen (1986, 6. Auflage 2010)

Neuroleptika als chemische Knebel – Über die antitherapeutischen Wirkungen antipsychotischer Medikamente

Zitat

"Von Asthma bis Schizophrenie, von Bettnässen bis Neurose, von Juckreiz bis Depression gibt es kaum eine Diagnose, die nicht den Einsatz von Neuroleptika nach sich ziehen kann. Dabei bestehen die ›Nebenwirkungen‹ dieser psychiatrischen Medikamente aus schweren körperlichen, geistigen und psychischen Schäden (z. B. Schüttellähmung, Herzstillstand, Impotenz, Krebs, Zahnausfall, Selbsttötung). In diesem Buch deckt Peter Lehmann auf, was Psychiater vor den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit verbergen.

Mit einem Geleitwort von Jeffrey M. Masson und einem Vorwort von Peter Lehmann zur 6. Auflage

»Ich habe durch dieses Buch mehr über die geheime, innere Arbeitsweise der Psychiatrie gelernt als zuvor in zehn Jahren psychoanalytischer Ausbildung. Nach einer persönlichen Analyse und verschiedenen anderen Psychotherapien war das Lesen dieses Buches die beste Therapie, die ich je erlebte.« (Jeffrey M. Masson, aus dem Geleitwort)"


http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel1/knebel.htm


http://www.peter-lehmann.de/



Zu Neuroleptika siehe auch hier:

viewtopic.php?t=17219
mirijam
 

Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon Janik » Freitag 2. März 2012, 20:24

Zetteln Sie keinen Shitstorm an, Dr. Donate.
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon bling.bling » Dienstag 6. März 2012, 12:20

Hervorragend, dass der dbu sich so deutlich positioniert in der UMG.

Was Kranke bezichtigt werden, wenn sie ihre Meinung äußern, ist sehr aufschlussreich. für uns
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon Clarissa » Dienstag 6. März 2012, 13:00

und das beste man kann es gegen sie verwenden.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon Juliane » Donnerstag 8. März 2012, 00:47

Wer wird die DBU-LL und den Beitrag von Dr. Donate lesen?


Schaun wir mal:

Auflage:

2.500 Expl.


Diese Zielgruppen erreichen Sie mit umg:

Umweltmediziner

Ökologisch orientierte Mediziner insbesondere der

Fachrichtungen Haut, Allergologie, HNO

Allgemeinmediziner und Internisten

Ökologisch orientierte Forschung und Wissenschaft
(Institute, Universitäten, Kliniken, Krankenhäuser)

Umweltverbände, Umweltberatung

Betroffene

Umweltkritische Öffentlichkeit


http://www.umg-verlag.de/umgmedia.pdf">http://www.umg-verlag.de/umgmedia.pdf




1988 Gründung unter dem Namen Arzt & Umwelt als Mitgliederzeitschrift
und Organ des Ökologischen Ärztebundes (ÖÄB)
1996 Fusion mit der Zeitschrift Medizin & Globales Überleben
1998 Organ der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin
(IGUMED)
1999 Namensänderung in umwelt medizin gesellschaft
1999 Organ der Interessengemeinschaft der
Holzschutzmittelgeschädigten (IHG) - bis 2007
2003 Organ der Verbandes arbeits- und berufsbedingt Erkrankter
(abekra) - bis 2007
2004 Organ des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner
(dbu)
2004 Organ der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie
(DGUHT)
2004 Organ der Deutschen Gesellschaft Multiple-Chemical-
Sensitivity e.V. (DGMCS)
2009 Organ des Vereins zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter (VHUE)
2009 Organ der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin
(DGUZ)


http://www.umg-verlag.de/umgmedia.pdf">http://www.umg-verlag.de/umgmedia.pdf
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon Juliane » Donnerstag 8. März 2012, 00:47

Dieses Papier hier wird weitere Verbreitung finden. Sieht man schon an der Mitarbeit der Fachgesellschaften:



S 3 Leitlinie

„Umgang mit Patienten mit nichtspezifischen,
funktionellen und
somatoformen Körperbeschwerden“

AWMF-Reg.-Nr. 051-001

LANGFASSUNG




http://www.funktionell.net/S3-LL%20Nicht-spezifische,%20funktionelle%20und%20somatoforme%20Koerperbeschwerden%20Langfassung.pdf
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon Juliane » Donnerstag 8. März 2012, 00:48

Hoffen wir mal, dass die Ausführungen von Dr. Donate wenigstens bei dem einen oder anderen Leser Neugier geweckt haben, sich mal näher mit den Leitlinien zu beschäftigen.
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Beitragvon Juliane » Sonntag 18. März 2012, 09:29

Aktuell kann man im Internetauftritt der nordfriesischen gGmbH lesen:

"Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Leitlinie zur MCS handelt."


Siehe auch

fklnf Praxisleitlinie nicht ..Leitlinie zur MCS

viewtopic.php?t=17365
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Beitragvon Kira » Sonntag 18. März 2012, 10:27

zur Erinnerung:
PRESSEMITTEILUNG vom 26.5.2003 der DBU, DGHUT,IGUMED und ÖÄB
\"....dass es sich um besonders schwer erkrankte Patienten handelt. Der Schweregrad dieser Erkrankung wird nur von wenigen uns bekannten Krankheiten übertroffen. Weiterhin kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass MCS keinem psychischen, psychosomatischen oder somatoformen Krankheitsbild zugeordnet werden kann, wie es in der Vergangenheit in der Regel geschehen ist .....\"
http://www.igumed.de/images/26_5.pdf
- Editiert von Kira am 18.03.2012, 09:27 -
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Zitat aus der neusten UMG

Beitragvon mirijam » Montag 19. März 2012, 00:15

Die Mitteilung der FKLNF (s. o. Post von Juliane):

"Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Leitlinie zur MCS handelt."



Kennt man etwa seine eigene Leitlinie nicht mehr? In der DBU-Leitlinie wurde MCS ausdrücklich mitaufgezählt (genannt).

Bitte sehr- hier ist der Beweis:

"Zitat Seite 15 oben:

"4.5 Anamnese von multifaktoriellen Syndromen

Es wird empfohlen multifaktorielle Syndrome, welche häufig mit UME assoziiert sind, systematisch
zu erfassen (vgl. Risikogruppen und Folgeerkrankungen).

Hierunter sind chronische Multisystemerkrankungen zu verstehen, deren Entstehung mit Risikofaktoren
aus dem

-somatischen,

-psychischen und

-sozialen Bereich

assoziiert ist

(„biopsycho-soziales“ Krankheitsmodell),

insbesondere:

· eine besondere Chemikaliensensitivität (Chemical Sensitivity/CS, Multiple Chemical
Sensitivity /MCS)

· Chronisches Erschöpfungssyndrom/CFS

· Chronische Schmerzsyndrome, Fibromyalgie

· Posttraumatisches Belastungssyndrom"


http://www.dbu-online.de/fileadmin/grafiken/Sonstiges/Leitlinie_Langfassung_11_2011_Umweltmed.Praxis.pdf

Siehe auch hier: viewtopic.php?t=16581
mirijam
 

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Beitragvon Juliane » Montag 21. Mai 2012, 01:43

Die umg hat -wie oben schon berichtet- eine

Auflage: 2.500 Expl.


http://www.umg-verlag.de/umgmedia.pdf


In der Bundesrepublik gibt es ungefähr 400.000 Ärzte.


Zitat Wiki:

Ende 2006 waren in Deutschland ca. 407.000 Ärzte gemeldet, davon sind 95.700 ohne ärztliche Tätigkeit (siehe Abb.). Die Kassenärztliche Zulassung besitzen 59.000 Hausärzte und 60.600 Fachärzte. In den Kliniken sind 148.300 Ärzte beschäftigt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arzt
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