nicht für Öffentlichkeit vorgesehene Meldungen

nicht für Öffentlichkeit vorgesehene Meldungen

Beitragvon Gina » Sonntag 11. Juni 2006, 22:38

Ab sofort gibt foodwatch nicht für die breite Öffentlichkeit vorgesehene Schnellwarnmeldungen der Behörden zu Nahrungsmitteln im Internet bekannt. Die Verbraucherorganisation will damit ihren Forderungen nach einem wirkungsvollen Verbraucherinformationsgesetz Nachdruck verleihen, das unter anderem eine Informationspflicht der Behörden vorsehen soll.


"Je mehr Verbraucher wissen, desto besser können sie sich schützen und schlechte Produkte meiden“, meint Thilo Bode. Und Lebensmittelskandalen würde vorgebeugt, weil Transparenz Hersteller und Handel anhalte nicht zu pfuschen, so der foodwatch ist eine gemeinnützige, politisch und finanziell unabhängige Organisation und wurde im Jahr 2002 gegründet.


Akute Warnungen über Auffälligkeiten bei Lebens- und Futtermitteln werden von der Europäischen Kommission aus allen Ländern der Europäischen Union (EU) gesammelt. Zum Zwecke der Gefahrenabwehr und der Verbraucherinformation werden sie an die jeweils zuständigen Landesbehörden weitergegeben. In Deutschland ist dies das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL). Die Behörde anonymisiert die Meldungen, indem sie Produkt- und Herstellernamen aus den EU-Meldungen entfernt und diese dann einem kleineren Fachkreis mittels eines Verteilers zukommen lässt. In diesen ist foodwatch nach Drängen seitens der Organisation am 23. Mai 2006 aufgenommen worden.

„Informationsrechte sind Bürgerrechte“, sagt Bode. Er fordert, dass das Verbraucherinformationsgesetz, das sich derzeit in der parlamentarischen Beratung befindet, eine Veröffentlichungspflicht der Schnellwarnungen für deutsche Behörden vorsieht. Gleichzeitig müssten die Namen von Herstellern und Produkten genannt werden. Recherchen von foodwatch ergaben, dass dies in Großbritannien längst der Fall ist. Die zuständige Behörde, die Food Standards Agency (FSA), publiziert die EU-Schnellwarnungen seit der Am 17.Oktober 2001 wurde in Deutschland der 125 BSE-Fall gezählt.

Aber auch die anonymisierten Schnellwarnungen zeigen, dass täglich problematische Lebensmittel in Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr gebracht werden. Seit Ende Mai gab es insgesamt 23 Deutschland betreffende Meldungen, die foodwatch in einer Liste unter http://www.foodwatch.de zusammengestellt hat.


Autor: foodwatch e.V
Gina
 



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